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Rundfunkgebühren: Abschaffen?
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Ich habe mich mit dem Skandal nicht befasst. 4%  4%  [ 4 ]
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BeitragDo 11. Jan 2018, 20:47 
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Wenn's wirklich wichtig ist und man belastbare Informationen hat, unterbricht man auch das Programm. Man muss sich nicht live neben eine Paketbombe in Potsdam stellen und lauter Spekulatius ausstoßen. Und wenn später am Abend was passiert, senden dann eben die Privaten "Hitlers schönste Panzer" oder so was, sind ja dann alle im Feierabend.


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BeitragDo 11. Jan 2018, 22:04 
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hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:

Zitat:
Also wenn mich Nachrichten interessieren, gehe ich ins Netz. Mich interessiert z.B. der Katalonien-Konflikt sehr oder die Wahl in Italien am 04.März. Genauso die No-Billag-Initiative. Darüber kommt nicht täglich etwas in der Tagesschau. Aber es gibt täglich News dazu.

Und wo bekomme ich die? Im Internet! Für was brauche ich dann die Tagesschau, die fünf Minuten über die Kältewellen in den USA berichtet. Das interessiert mich beispielsweise überhaupt nicht.

Ich finde dass die Tagesschau einen ganz guten Gesamtüberblick liefert. Nicht alles davon ist relevant für mich, aber manches Interessantes davon wäre mir sonst vielleicht entgangen. Wenn mich was interessiert, kann ich das ja dann immernoch im Netz vertiefen. Ohne TV+Radio würde ich glaub oft schlicht vergessen mich über das Weltgeschehen zu informieren. Aber wenn ich es einfach so nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder nach dem Schauen einer TV-Sendung geliefert bekomme bin ich dankbar dafür.


Aber Nachrichten gibt es auch im Privat-Fernsehen. Und ich finde grundsätzlich, dass ntv und N24 nicht schlechter sind als die Tagesschau oder heute um 19.00 Uhr.

Also es diese Paketbombe in Brandenburg gab, hat als erstes ntv darüber "vor Ort" live berichtet. Als es 2015 den Putsch in der Türkei gab, hat N24 als einziges live aus der Türkei berichtet.

Ich finde es immer lustig, dass angeblich nur "öffentlich-rechtliche Sender" qualitative Nachrichten schaffen sollen. Im PrintBereich sidn doch Stern, Spiegel, Süddeutsche und FAZ auch qualitative Magazine. Und sie sind auch alle in PRIVATER HAND.

Bei Print-Medien hat das nie gestört. Im TV dagegen schon ...

Ich kann die angesprochenen Privatsender nicht empfangen, deshalb möchte ich dazu nicht allzuviel schreiben. Ich persönlich brauch das aber auch nicht, dass irgendwelche Ereignisse wie stundenlange Unterhaltungs-Highlights gefeiert werden und man eigentlich kaum was erfährt, weil es (noch) kaum Informationen gibt. Mir reicht eine sachliche und zeitsparende Zusammenfassung der wichtigsten Details. Das einzige, was ich in die Richtung spannend finde, sind Wahlabende, aber da werde ich auch bei den ö.r. Anbietern recht gut versorgt.

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BeitragFr 12. Jan 2018, 13:55 
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Kaffeesachse hat geschrieben:
Wenn's wirklich wichtig ist und man belastbare Informationen hat, unterbricht man auch das Programm. Man muss sich nicht live neben eine Paketbombe in Potsdam stellen und lauter Spekulatius ausstoßen. Und wenn später am Abend was passiert, senden dann eben die Privaten "Hitlers schönste Panzer" oder so was, sind ja dann alle im Feierabend.


Also die einzigen, die Freitag Nachts live über den Putsch in der Türkei berichtet haben, war N24. So fair muss man schon sein.

Bei ARD und ZDF lief das normale Programm, bei Phoenix lief eine uralte TerraX-Folge. Wo waren denn unsere GEZ-Korrespondenten in der Türkei?

Und als beispielsweise die Katastrophe in Fukushima war 2011, war ich auch sehr froh, dass Private Nachrichtensender quasi rund um die Uhr berichtet haben. Bis sich der ARD-Reporter ne Hose anzieht, hat ntv schon gefühlt zwei Stunden live berichtet. Und das alle für 0 Cent Gebühren.

Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?


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BeitragFr 12. Jan 2018, 22:13 
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Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.

_________________
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BeitragSa 13. Jan 2018, 09:38 
Abteilungsleiter/in
 
 
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.


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BeitragSa 13. Jan 2018, 09:57 
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Aber bei den Privaten ist ja tatsächlich nur der Übertragungsweg über Satellit in SD wirklich noch "free". Ansonsten muss ich regelmäßig einen Kabelanschluss bezahlen oder über DVB-T Freenet-TV oder einen Streaminganbieter.


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BeitragSa 13. Jan 2018, 15:14 
Mitglied im Vorstand
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hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.

Von Werbung+Aboeinnahmen wie bei FreenetTV. In den Ballungsgebieten, in denen es früher die Privaten kostenlos über DVB-T gab zahlt jetzt etwa ein Drittel für die Privaten (FreenetTV) und die anderen zwei Drittel nutzen nur noch öffentlich-rechtliche Programme. Gäbe es nun keine öffentlich-rechtlichen Programme mehr oder nur mit sehr speziellem Programm würden wahrscheinlich so viele Leute auch über Sat die Privaten abonnieren um überhaupt ("richtiges") Fernsehen empfangen zu können, dass die Privaten selbst mit Verschlüsselung genug Reichweite für ihre Werbung hätten.

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BeitragSo 14. Jan 2018, 23:10 
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Säqirjënn hat geschrieben:
hanzumon hat geschrieben:
Säqirjënn hat geschrieben:
Zitat:
Internet und ein paar Free-TV-Nachrichtensender, die auch keinen schlechten Job machen. Und für was bezahle ich nun die Zwangsgebühr? Damit Anne Will & Co immer reicher werden?

Unter anderem dafür, dass die FreeTV-Programme auch free bleiben. Über DVB-T2 ist das auch bei ntv und N24 schon nicht mehr der Fall. Ich glaube nicht, dass die Privatsender über Sat an einer unverschlüsselten SD-Ausstrahlung festhalten würden, wenn sie keine Angst hätten einem größeren Teil der Zuschauer würden auch die ö.r. alleine reichen.


Und von was leben die Privaten TV-Sender dann?

Bei den Privaten TV-Sender bin ich als Zuschauer das "Produkt", dass an die Werbeindustrie vermietet wird. Das ist mir schon auch klar.

FreeTV-Sender leben davon, dass sie "free" sind. Wenn sich die Privaten morgen verschlüsseln, brechen ihnen 95% der Werbeeinnahmen weg. Und dann sind sie Pleite.

Wir sehen das doch. Die HD-Versionen von RTL & Co. werden verschlüsselt und dafür bezahlt kaum jemand.

Von Werbung+Aboeinnahmen wie bei FreenetTV. In den Ballungsgebieten, in denen es früher die Privaten kostenlos über DVB-T gab zahlt jetzt etwa ein Drittel für die Privaten (FreenetTV) und die anderen zwei Drittel nutzen nur noch öffentlich-rechtliche Programme. Gäbe es nun keine öffentlich-rechtlichen Programme mehr oder nur mit sehr speziellem Programm würden wahrscheinlich so viele Leute auch über Sat die Privaten abonnieren um überhaupt ("richtiges") Fernsehen empfangen zu können, dass die Privaten selbst mit Verschlüsselung genug Reichweite für ihre Werbung hätten.


Schauen wir mal in den USA. Dort gibt es ja nur Privat-TV-Sender. Und die haben trotz Werbung immer ordentliche Gebühren verlangt für irgendwelche Pakete.

Dann kam Netflix & Co. und die Abo-Zahlen in den USA gingen immer weiter zurück. Weil die VoD-Anbieter auch wesentlich günstiger waren. Deshalb will doch auch Disney beispielsweise einen VoD-Sender bringen 2019. Weil immer weniger Leute "ABC & Co." abonnieren.

Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Ich zahle auch monatlich an einen Internetprovider. Internet brauche ich in einer vernünftigen Geschwindigkeit beruflich und auch privat möchte ich es nicht mehr wissen.

Klassische TV schaue ich auch. Aber vielleicht 4 bis 5 Mal im Monat. Freiwillig würde ich nicht dafür bezahlen. Kaum jemand holt sich die Privat-Sender im HD-Abo. Läuft ja fast nur noch Quatsch dort.
Für die öffentlich-rechtlichen würde ich auch nicht mehr bezahlen. Aber ich werde dazu gezwungen. Auch, wenn sich die Welt technisch seit der Gründung der ARD weiterentwickelt hat.

Schaut man sich den Altersdurchschnitt der ÖR-Sender an, liegen wir im Schnitt bei über 60 Jahren. Wer schaut das eigentlich noch? Welche Altersgruppen haben sich vom TV inzwischen verabschiedet?

Das müsste man mal dringend reformieren. In ganz Europa stehen der Staatsfunk in immer mehr Ländern in der Kritik. Weil er einfach im aktuellen Umfang nicht mehr zeitgemäß ist. "Internet kills the TV-Star" ;)


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BeitragMo 15. Jan 2018, 13:15 
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Zitat:
Die primäre Frage ist doch, ob wir noch "klassischen Fernsehen" mit 8 Mrd. Euro im Jahr weiterhin subventionieren wollen. Bis vor 10 Jahren war es noch nachvollziehbar. Internet ist für die User einfach bequemer als Fernsehen, weil man selbst die Inhalte bestimmen kann.

Aber die meisten Inhalte der ö.r. kannst du doch auch online on Demand abrufen. Wenn du das lineare Fernsehen abschalten würdest, würdest du gerade mal ein paar Cent pro Monat und Beitragszahler sparen. Was kostet, sind die Inhalte.

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