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BeitragDi 23. Jan 2018, 09:13 
Inventar
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Neo hat geschrieben:
Bis gestern fand ich übrigens die Haltung Kühnerts noch ganz löblich, aber heute nervt er mich schon. Mir ist das eine Spur too much, auch etwas respektlos und ja, ein bisschen Stuttgart21-Oma-like (weil der Drops für mein Dafürhalten schon mehr oder weniger gelutscht ist)

Und das ist einer der Gründe, warum meiner Meinung nach unsere Demokratie immer schlechter funktioniert. Die Medien müssen nur lang genug drauf beharren, wie man was zu sehen hat, und schon sind die Leute von allem anderen genmervt. Das geht so unheimlich schnell. Es müssen keine realen Veränderungen sein, es wird einfach die passende Stimmung gemacht. Das ist wie die Entwicklung der Börsenkurse: Keine realen Entwicklungen, Wertveränderungen etc, sondern gemachte Tendenzen. Das hat sich in den letzten paar Jahren entwickelt, ich find das ziemlich erschreckend.

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BeitragDi 23. Jan 2018, 09:54 
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Wie ist denn die "Stimmung" genau, dass sich das sich mit meinem Posting deckt? :?

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BeitragDi 23. Jan 2018, 10:01 
Inventar
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Naja, am Anfang gab es großen Applaus für die Aussage, dass man die GroKo nicht fortführen will, und Zustimmung für die Argumente dafür. Geändert hat sich im Prinzip nichts, außer dass der Lindner geschmollt hat und doch nicht mehr mitspielen will, weil er sich so besser profilieren kann. Plötzlich ist man aber foll verantwortungslos und so, wenn man bei der nach der Wahl bejubelten Aussage bleiben will. Der Kühnert wurde als echter Sozialdemokrat und Hoffnungsträger und haste nich gesehen hochgejubelt, ist bei seiner Meinung geblieben, gilt inzwischen genau damit aber bei vielen als Nervensäge.
Und das sind ja nur aktuelle beispiele. Sowas kommt immer wieder vor, dass ich mit Verwunderung feststelle, dass sich eigentlich nix geändert hat - außer der Art, wie medien über eine Situation berichten. Und unheimlich schnell wandelt sich damit auch die allgemeine Stimmung...

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BeitragDi 23. Jan 2018, 10:50 
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Ich empfinde das Ganze als Trauerspiel von allen Seiten, hoffentlich beendet die SPD-Basis alles mit nem großen Knall. Die CSU scheint auch immer noch nicht begriffen zu haben, entgegen Seehofers Aussagen. Wenn das so durchgeht, wird die Landtagswahl für sie zum Fiasko. Ich kann gut und gerne auf die paar 100 Euro an Brotkrumen verzichten, die man an mich ausstreuen will, wenn die endlich mal aufhören würden um diesen, wie Stefan Aust treffend schrieb, "Elefant im Raum" rum zu tanzen, anstatt wirklich mal anzupacken.
Stattdessen sehe ich Stegner rumkrakelen, wegen Residenzpflicht und Sachleistungen, bei denen ich mich eher frage, warum das nicht längst durch ist. Stattdessen will man noch mehr Familiennachzug aushandeln.. :roll: Solange diese Gestalten jede Vernunft in diesen Fragen blockieren, bringen auch alle möglichen Geldgeschenke mich nicht zu der Partei zurück.

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BeitragDi 23. Jan 2018, 10:53 
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@rosebowl: Hmmm, ja okay. Das verstehe ich zumindest so halb. ^^
Ich schlag mal eben trotzdem einen kurzen Bogen und sage, dass ich auch noch immer der Meinung bin, dass es keine GroKo geben sollte, aber nun wurde eben erstmal abgestimmt und ich finde es einfach reichlich albern jetzt für ein paar Monate ein paar Mitglieder aktiv anwerben zu wollen, um alles dann nochmal nach den Verhandlungen zu kippen - übrigens bisher noch gar nicht so viele Medienberichte, die den Kühnert plötzlich doof finden (ganz im Gegenteil). Soll er seine Meinung haben und soll er eben bei Lanz sitzen und nochmal klar machen, weshalb er keine Lust auf die GroKo hat. Kann man nachvollziehen, aber trotzdem von der Art und Weise genervt sein. Hat aber wie gesagt weniger mit den Medien, als den nachfolgenden Aktionen bzw. dem Auftreten zu tun.
Allgemein empfand ich das bei der SPD mit dem Kippen der Medien jetzt gar nicht so krass. Stimmungsmäßig hat sich da doch nicht allzu viel getan bzw. ich hätte zuvor jetzt keine klare Tendenz bzgl. der GroKo-Ablehnung wahrnehmen können. Ich glaube eher, dass man einfach nur sehr überrascht von dieser wirklich klaren Aussage war und das eben alles jetzt in einer Art Desaster endete. Außerdem ging man einfach zu stark davon aus, dass die FDP definitiv koalieren wird, obwohl Lindner schon Monate zuvor erwähnte, dass er sich diese Kombination nur sehr schwer vorstellen kann und nicht um jeden Preis gestalten möchte (profilieren würde ich im Zusammenhang mit Lindner übrigens nicht negativ konnotieren). Das wurde offensichtlich nicht ernst genommen. Auch nicht auf Seiten der anderen Parteien. Und dann platzte halt alles und Steinmeier rüffelte.

Unterm Strich würde ich sagen, dass da eine allgemeine Genervtheit, und zwar wirklich auf allen Seiten, vorherrscht und man eben einfach zu einem Ende kommen mag. Mir scheinen die Katalysatoren in diesem Fall nicht so stereotypisch wie sonst beim Hoch- bzw. Runterschreiben von Hypes o.ä. zu sein.

P.s.: Ich bin echt gespannt, ob dieser Post nach einer Mütze Schlaf noch immer so sinnig klingt. Also, zumindest für meine Wenigkeit. :lol:

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BeitragDi 23. Jan 2018, 23:31 
Journalist/in
 
 
Jamaika war eben das Lieblingsbaby der Medien. (Und frùher 2013-2015 Schwarz Grün) Die Medien haben da immer sehr subjektiv über dieses Thema berichtet und waren dann sehr traurig, als Lindner abgesagt hat :D obwohl man von Anfang gemerkt hat, dass die Chemie zwischen Gelb und Grün nicht gestimmt hat. Ich finde die GroKo übrigens besser als alle anderen Alternativen.Auch wenn sie wohl nicht gut für die SPD enden wird


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BeitragDo 25. Jan 2018, 18:45 
Fernsehboss
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Solange Merkel, Seehofer und Co. nicht verstehen, dass sie eigentlich nur der SPD-Basis recht machen müssen, wird es kein GroKo geben...

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SvdV: Du hast es Wahrheit gemacht.


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BeitragSa 27. Jan 2018, 16:33 
Abteilungsleiter/in
 
 
Wenn die Groko (mit Schulz und Merkel) kommt, war es das wahrscheinlich mit den großen Volksparteien, hab ich so den Eindruck.
SPD hat sich dann komplett unglaubwürdig gemacht; die CSU auch; die CDU dürfte die letzten Konservativen dann auch vertrieben haben - und die Traditionswähler auf beiden Seiten werden altersbedingt auch immer weniger.
Die bisherigen Groß- und Kleinparteien kommen sich dann wahrscheinlich immer näher in Umfragen und/oder es gibt Neugründungen (Kühnert-Partei? Bundes-CSU?).


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BeitragSa 27. Jan 2018, 16:52 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
TB-303 hat geschrieben:
Die bisherigen Groß- und Kleinparteien kommen sich dann wahrscheinlich immer näher in Umfragen und/oder es gibt Neugründungen (Kühnert-Partei? Bundes-CSU?).


Kühnert-Partei? Was bitte sollte das denn sein?

Bundes-CSU? Na und! Nicht vergessen, das es dann auch eine Bayern-CDU geben würde!


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BeitragSa 27. Jan 2018, 18:01 
Fernsehboss
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Wenn der Kühnert so weiter macht, spaltet er die Partei auf jeden Fall...

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SvdV: Du hast es Wahrheit gemacht.


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BeitragSa 27. Jan 2018, 18:02 
Mitglied im Vorstand
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TB-303 hat geschrieben:
Wenn die Groko (mit Schulz und Merkel) kommt, war es das wahrscheinlich mit den großen Volksparteien, hab ich so den Eindruck.


Glaub ich nicht. Die Union kommen gerade wieder auf 34%...auch nicht so schlecht. Die Grünen sind mit ihren beiden Spitzen, glaube ich, super aufgestellt. Kann mir vorstellen, dass die in Zukunft was reissen werden.
Bei der SPD habe ich ja die Hoffnung, dass Kühnert womöglich in spätestens 4 Jahren im Vorstand sitzt. Mit ein paar anderen Gesichtern, die ich mir da vorstelle, kann ich mir was vorstellen.
Zumindest kann ich mit seinen politischen Ansichten und auch seiner Einstellung wirklich was anfangen und ich hätte nicht gedacht, dass ich das, nach all den Jahren, nochmal über einen SPD Politiker sagen würde.

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSa 27. Jan 2018, 18:09 
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Zumindest kann man die Hoffnung haben, dass Habeck kein zweiter Schulz wird, auch wenn manch Gazette gerade von der "Anbetung des Robert Habeck" faseln. So könnten Die Grünen vielleicht ganz interessant werden, gerade wenn in der Union so jemand wie Jens Spahn oder so hochkommen sollte.


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BeitragSa 27. Jan 2018, 21:12 
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Auf die neue grüne Spitze bin ich auch gespannt. Allgemein die Entwicklung der nächsten Jahre. Habeck hat ja angekündigt liberaler werden zu wollen und damit nicht mehr diese klare linke Trittin-Schiene mitzufahren. Gefühlt scheint mir in vier Jahren schwarz-gelb safe zu sein, aber vielleicht kann man sich dann gut mit den Grünen arrangieren.

edit: Netter Blog-Eintrag von Robert Habeck: http://www.robert-habeck.de/texte/blog/ ... ellschaft/

Burpie hat geschrieben:
Wenn der Kühnert so weiter macht, spaltet er die Partei auf jeden Fall...

Das ist sie doch schon längst. Der offene Diskurs war einfach mal nötig und bei der nächsten Wahl muss ja zwangsläufig bei der SPD und der Union mal durchgewechselt werden.

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BeitragDi 30. Jan 2018, 14:46 
Abteilungsleiter/in
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Glaub ich nicht. Die Union kommen gerade wieder auf 34%...auch nicht so schlecht.


Naja, abgesehen davon, dass die Großparteien oft noch zu stark eingeschätzt werden im Vergleich zu tatsächlichen Wahlergebnissen später, stehen die Unions-Stimmen doch auf sehr wackeligen Beinen. Die Merkel-CDU ist einen extremen Spagat eingegangen zwischen sehr links und konservativ, was eine zeitlang gut ging (fast absolute Mehrheit 2013), inzwischen aber nur noch für das zweitschlechteste Ergebnis der Parteigeschichte reichte. Es fehlt nicht mehr viel bis dieses Kartenhaus einstürzen könnte. Viele konservative Unionswähler dürften dauerhaft vertrieben worden sein; die Traditionswähler sterben aus; der CSU bleibt, wenn sie nicht mit der AfD arbeiten will, vielleicht nur eine SPD-Koalition nach September und wird dann ernsthaft unruhig; viele Leihstimmen von Roten und Grünen könnten plötzlich weg sein, wenn die SPD mal einen gescheiten Kandidaten haben sollte zufällig oder Kretschmann grüner Kanzlerkandidat wird oderoderoder. Und wie schnell mögliche Alternativen dann aufholen, sah man ja in Frankreich mit Macron und Melenchon, deren Umfragewerte teils innerhalb weniger Woche ganz stark wuchsen, als eine bestimtme Dynamik erstmal in Gang kam.
Naja, man wird sehen. Aber man sollte sich nicht wundern, wenn die Parteienlandschaft in 2 Jahren komplett verändert sein wird.


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BeitragDi 30. Jan 2018, 21:09 
Inventar
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Nun ja. Die aktuellen Umfragen nach dem SPD Parteitag sehen Gewinne bei der Union, Verluste bei AfD und vor allem FDP. Das zeigt in meinen Augen das, was ich schon vorher sagte, nämlich dass viele Protestwähler am Ende ihr Kreuz doch lieber bei der Union machen, weil sie gesehen haben, was der Protest bewirkt.

Im linken Lager verliert die SPD und die Grünen legen "stark" zu. Auch da darf man auf den Mitgliederentscheid gespannt sein. Nachdem man den Neumitgliedern jetzt zugesprochen hat, mit abstimmen zu dürfen, ist dem "nein" zur GroKo und dem Sturz der Parteispitze Tür und Tor geöffnet. Es sei denn, die Union macht die Beine breit und bietet richtig was an.

Das wird noch lustig.

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BeitragMi 31. Jan 2018, 00:44 
Journalist/in
 
 
Warum kämpft die SPD eigentlich öffentlich so sehr für den Familien Nachzug? Wollen die 2021 unter 15% landen? Ich glaube da handelt man was aus, was sehr an den Wählern vorbei geht.


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BeitragMi 31. Jan 2018, 01:38 
Mitglied im Vorstand
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vicaddict hat geschrieben:
Nun ja. Die aktuellen Umfragen nach dem SPD Parteitag sehen Gewinne bei der Union, Verluste bei AfD und vor allem FDP. Das zeigt in meinen Augen das, was ich schon vorher sagte, nämlich dass viele Protestwähler am Ende ihr Kreuz doch lieber bei der Union machen, weil sie gesehen haben, was der Protest bewirkt.


Ich weiß gar nicht, wo du Verluste bei der AfD ausmachst, aber nach der letzten Sonntagsfrage ist die AfD mit 14% nur noch 3 1/2% hinter der SPD.

Zitat:
Warum kämpft die SPD eigentlich öffentlich so sehr für den Familien Nachzug? Wollen die 2021 unter 15% landen? Ich glaube da handelt man was aus, was sehr an den Wählern vorbei geht.


Ich glaube, es nicht zu machen, wäre wieder so eine Art "dann kann man ja gleich die Union wählen" Strategie

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BeitragMi 31. Jan 2018, 04:08 
Chefposter/in
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Also, das ist jetzt doch mal wirklich das Mindeste, dass man versucht (hat) so viel wie möglich beim Familiennachzug rauszuschlagen. Das wurde so oft kommuniziert und dürfte den gemeinen SPD-Wähler auch vor der Wahl nicht entgangen sein. Aber gut, was soll man schon sagen? Da hat die Partei ohnehin kein Ausrufezeichen gesetzt. :roll:

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BeitragMi 31. Jan 2018, 09:41 
Chefposter/in
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Für mich steht sie in der Frage zu nah bei Grünen und Linken, bzw. will diesen Eindruck erwecken. Aber wer soll sie deswegen wählen, wenn es eben diese Originale gibt. Eine restriktive Flüchtlingsaufnahme, bedingt durch die Ausnahmesituation der letzten Jahre, verbunden mit Initiativen bei Integration/Abschiebung und humanitärer Hilfe in den Ländern, würde ich mir von der SPD wünschen. Stattdessen versteift man sich vordergründig auf diesen Kappes...

Für mich kommt auch zu wenig raus, dass dieser Nachzug 2015 ja durch die Regierung überhaupt erst eingeführt wurde. Im Prinzip eiert man hier um ein selbst geschaffenes Problem rum und missbraucht es als Nebelkerze. Währenddessen zieht doch über die regulären Asylbewerber & Flüchtlinge ein Vielfaches ihre Familien nach, aber dazu hört man nix.

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BeitragMi 31. Jan 2018, 11:28 
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3 Umfragen vom WE sehen die AfD bei 12%.

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BeitragMi 31. Jan 2018, 13:59 
Abteilungsleiter/in
 
 
- Das Medianvermögen in Deutschland ist deutlich unter dem vieler anderer EU-Staaten (was wohl vor allem daran liegt, dass Deutsche keine Immobilien haben)
("Die Hälfte der deutschen Haushalte besitzt nach Abzug von Schulden null bis höchstens 60 000 Euro. In den Euro-Krisenstaaten Zypern und Italien, das gerade wegen Bankenproblemen im Fokus steht, liegt das mittlere Vermögen bei 170 000 beziehungsweise knapp 150 000 Euro. Franzosen kommen auf knapp doppelt so viel wie die Deutschen. Selbst Portugal und Griechenland weisen einen höheren Wert auf als die Bundesrepublik." http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/s ... -1.3308252 )
- Gleichezeitig steigen Mieten immer weiter; langsam bekommen auch Leute aus der Mittelschicht Probleme Wohnungen zu finden; insbesondere sind Studenten betroffen
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/m ... ohnungsnot http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 32753.html
- Man bekommt (vor allem wegen der Eurorettungspolitik) keine Zinsen mehr auf der Bank, was wiederum für die einen zum ernsten Problem in Sachen Altersvorsorge werden kann und für den anderen Immobilien als Anlage attraktiv macht (was wiederum die Mieten noch weiter ansteigen lässt)

- Die Regierung feiert sich aber für die "schwarze Null", obwohl zB allen Volkswirten klar ist, dass die Hilfsgelder an Griechenland sicher verloren sind
- Die Regierung nimmt aber millionenfach Leute auf, die für den Arbeitsmarkt völlig ungeeignet sind (und wer weiß wie viele es noch geworden wäre, ohne die Routenschließung durch Österreich und die Balkanstaaten)
[konkrete Zahlen, was dann denn Kosten könnte: 450.000 pro Flüchtling (Prof. Sinn) https://www.focus.de/finanzen/videos/if ... 27945.html 1 Billion insgesamt https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... osten.html (Prof. Raffelhüschen; "Rund ein Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung. So viel müsste Deutschland jetzt zurückstellen, um die Kosten der Flüchtlingskrise zu decken. Und das sind nur die Zahlen, wenn alles einigermaßen gut läuft, betont Raffelhüschen. Er nennt das ein „unrealistisch positives Szenario.“)
- Fast alle Parteien scheinen sich darüber zu streiten, wer nun noch großzügiger sein kann und möglichst noch mehr Leute holen kann
- Fast alle Parteien berichten vom unglaublichen Reichtum des Landes und daß wir doch noch viel mehr an die EU überweisen sollten.

Diese Naivität ist für mich kaum zu erklären.


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BeitragMi 7. Feb 2018, 11:28 
Fernsehboss
 
 
CDU und SPD sind fertig geworden. Und Schulz wird tatsächlich Außenminister, Scholz Finanzminister. Na juhu.


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BeitragMi 7. Feb 2018, 11:53 
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Schulz als Außenminister... die scheinen alle noch mehr von der Realität entfernt zu sein, als ich zu glauben vermochte.

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BeitragMi 7. Feb 2018, 12:08 
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Die SPD hat zwar die Wahl verloren, aber in den Verhandlungen gewonnen. Die CSU hat natürlich auch das, was sie wollte und Angela hats wieder geschafft und bleibt Kanzlerin. Also alles beim Alten.

Persoalien, ja gut. Mal gucken.
SZ meldet gerade, dass Schulz den Parteivorsitz aufgeben wird.

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BeitragMi 7. Feb 2018, 12:40 
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Nahles wird neue SPD Vorsitzende. Ein teuer erkaufter Sieg

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Blanche, Formstabil ist ein Markenname und kein Spitzname!


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