Seitenbreite:
+
-
Helligkeit:
Aktuelle Zeit: Do 14. Dez 2017, 01:46




Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 3812 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige    1 …  149  150  151  152  153
BeitragMo 13. Nov 2017, 15:58 
Chefposter/in
Benutzeravatar
 
 
Ich wollte mit dem zweiten Teil meiner Staffelreviews zwar eigentlich abwarten, bis jemand anderes hier gepostet hat, um ein Doppelpost zu vermeiden, aber da sich das sonst noch ewig hinziehen könnte bis ich durchs Alphabet durch bin, mache ich jetzt trotzdem schon weiter:

Chuck - S3
So ziemlich eine der konstantesten Serien, welche in eigentlich jeder Episode zu unterhalten weiss, ohne dabei je in die Must-See-Kategorie vorzustossen. Dass der Serialisierungsgrad im Verlaufe dieser ersten 3 Staffeln immer etwas mehr nach oben geschraubt wurde, hilft sicherlich auch sehr dabei, dass mir die Serie so konstant gut gefällt.

Cold Feet - S6
Diese Staffel war für mich eine der positiven Überraschungen des letzten Jahres. Nachdem ich die ursprünglichen 5 Staffeln schon vor mindestens 5 Jahren beendet hatte, kam dieses Revival nach 13(?) Jahren Absenz ziemlich überraschend. Während ich die Serie zwar in guter Erinnerung hatte als Ensemble-Dramedy um James Nesbitt, so war ich dann doch überrascht wie gut mir dieses Revival gefallen hat. Ich fände es auch durchaus interessant, wenn die Serie irgendwann in 15 Jahren nochmals für eine 3. Iteration zurück käme und wir die Charaktere nach ihren 30ern und 50ern auch nochmals als Rentner sehen würden. Aber zuerst ist Cold Feet inzwischen ja bereits für S8 verlängert und S7 habe ich auch noch vor mir.

Community - S2
Die Serie gefällt mir in 80-90% der Episoden ziemlich gut. Nur die paar Episoden, welche jeglichen Realitätssinn komplett über Board werfen (Zombie-Episode und Co.), könnte sich Community meiner Meinung nach gerne sparen, weil es der Glaubwürdigkeit der Charaktere extrem schadet, welche in anderen Episoden aber wieder wichtig wäre, damit auch die emotionalen Momente nicht komplett ins Leere laufen, weil sich die Charaktere nicht mehr echt anfühlen.

Continuum S3+4
Im Gegensatz zum thematisch ähnlichen 12 Monkeys ist Continuum deutlich ambitionierter von der Story her mit den bösen Terroristen, die aber eigentlich auf der Seite des "Guten" stehen in der Zukunft, während "unsere Helden" der Gegenwart eigentlich auf die "böse" Zukunft hinarbeiten. Daher hätte mir diese Serie im Prinzip auch besser gefallen müssen als 12 Monkeys, was aber leider absolut nicht der Fall war und mir war selbst lange nicht klar an was es genau lag. S1 war zwar noch nicht sehr serialisiert, aber das hat sich dann ab S2 auch geändert, daran konnte es also nicht liegen. Irgendwann wurde mir dann aber klar, dass das grosse Problem der Serie war, dass die Charaktermotivationen der allermeisten Protagonisten nie klar wurden. Alle Charaktere haben einfach gehandelt, aber es war nie wirklich klar, wer welche Ziele verfolgt und wer aus welchen Gründen wie handelt. Man konnte zwar beobachten was passiert, aber nie wirklich nachvollziehen weshalb etwas passiert und das war auf Dauer dann einfach frustrierend. Dazu kommt dann noch eine extrem gehetzte Abschluss-Staffel, welche gefühlte 2 volle Staffeln versucht hat in 6 Episoden zu quetschen und so bleibt zum Schluss dann ein ziemlich unbefriedigendes Fazit zurück trotz einer hochinteressanten Prämisse mit dieser Umkehr zwischen Gut/Böse in Gegenwart/Zukunft, welche so viel Potential gehabt hätte.

Cougar Town - S3
Unter den Network-Comedies eine meiner liebsten, aber wirklich gross etwas dazu schreiben kann ich trotzdem nicht.

Curb Your Enthusiasm - S8
Ich habe die letzten 2-3 Staffeln von Curb gerade noch lange genug strecken können, dass S9 zum Glück endlich angekündigt wurde als ich gerade nur noch 2-3 Episoden übrig hatte. Für mich ist Curb in den ersten paar Staffeln eher noch jenseits von Must-See gestartet, hat sich dann jedoch langsam aber sicher zu einer meiner liebsten Comedy hochgearbeitet. Wohl auch deshalb, weil hier der Cringe-Humor meist nicht aus völlig peinlichen Verhaltensweisen entsteht, sondern Serien-Larry oft "theoretisch im Recht" ist, aber einfach seine Herangehensweise an Probleme gegen jegliche Höflichkeits-Konventionen verstossen.

Dexter - S4
Eigentlich eine super Serie, die aber bisher in jeder Staffel ein extrem vorhersehbares Reset-Ende hatte, nur um dann in der nächsten Staffel wieder konsequenzenlos von "vorne" beginnen zu können. S2 war dabei am schlimmsten, denn sich zuerst in die Enge schreiben, nur um dann den feigen Deux-Ex-Machina Ausweg zu wählen ist schlicht amateurhaft und zieht eine abgesehen von diesem Kritikpunkt ziemlich geniale Serie immer zum Staffelende hin deutlich runter. S4 hatte zwar ganz am Ende dann noch einen Twist, nur hat der seine Wirkung bei mir verfehlt, da dies ein absolut unvermeidlicher, schon vor Jahren "eingefangener" Spoiler war. Das klingt jetzt alles viel negativer als ich die Serie wirklich empfinde, aber es ist einfach schade, dass eine ansonsten so gute Serie sich so sehr vor Story-Auswirkungen scheut, welche das Writing zwar schwieriger aber auch interessanter machen würde, dass zum Staffelende hin immer conveniently alle Probleme zur Seite geräumt werden.

Doctor Who - S6
Eine Serie, die sich bisher von Staffel zu Staffeln steigern konnte. S6 konnte für mich u.a. damit punkten, dass es zum ersten Mal (in der Neuauflage) zwei feste Companions gab, was der Serie definitiv gut tat.

Downton Abbey - S3
Gefällt mir prinzipiell immer noch sehr gut....ausser dass auch Downton Abbey das typisch britische Problem mit den fehlenden langjährigen Schauspielerverträgen hat und das trotz grossem Quotenerfolg. Ist es Geiz oder an was liegt es, dass die Briten es einfach nie schaffen, ihre Schauspieler zu Beginn einer Serie gleich für 5-7 Jahre an die Serie zu binden, wie das in den USA üblich ist? Es ist einfach immer extrem bedauerlich, wenn Storylines, die ganz offensichtich noch nicht auserzählt waren, gekappt werden müssen, nur weil man die Schauspieler nicht halten kann.


  ▲ Nach oben
   
BeitragDi 14. Nov 2017, 11:01 
Abteilungsleiter/in
 
 
little_big_man hat geschrieben:
Dexter - S4
Eigentlich eine super Serie, die aber bisher in jeder Staffel ein extrem vorhersehbares Reset-Ende hatte....es ist einfach schade, dass eine ansonsten so gute Serie sich so sehr vor Story-Auswirkungen scheut, welche das Writing zwar schwieriger aber auch interessanter machen würde, dass zum Staffelende hin immer conveniently alle Probleme zur Seite geräumt werden.

Genau aus diesem Grunde zählt Staffel 7 (ich meine es war 7) entgegen landläufigen Meinungen zu den besten der Staffel. 8)
versteckter Inhalt:
Deborrah findet heraus was Dexter so treibt, das bringt frischen Wind in die ausgelutschten Pfade


  ▲ Nach oben
   
BeitragDi 14. Nov 2017, 11:51 
Inventar
Benutzeravatar
 
 
little_big_man hat geschrieben:
Ist es Geiz oder an was liegt es, dass die Briten es einfach nie schaffen, ihre Schauspieler zu Beginn einer Serie gleich für 5-7 Jahre an die Serie zu binden, wie das in den USA üblich ist? Es ist einfach immer extrem bedauerlich, wenn Storylines, die ganz offensichtich noch nicht auserzählt waren, gekappt werden müssen, nur weil man die Schauspieler nicht halten kann.

Das hat verschiedene Gründe, liegt aber vor allem an der Tradition. In England hat Theater eine ganz andere Bedeutung für die Schauspieler und bis auf wenige Ausnahmen, haben die auch alle Theaterhintergrund. Da ist es einfach nicht üblich jahrelang dieselbe Rolle zu spielen.
Dazu kommt, dass englische Serien meistens nur sehr wenige Episoden haben. Dann ist man zwar relativ frei, für kleine Nebenprojekte, verdient aber auch nicht unbedingt so viel, dass es sich lohnt sich jahrelang an eine Serie zu binden. Wenn dann ein eher nebensächlicher Charakter anderswo ein attraktiveres Angebot findet, kann er schnell weg sein.
Wenn dann evtl. noch der Ruf aus Hollywood kommt, wo man automatisch mehr verdienen kann, sind die Schauspieler eben schnell weg.
Wobei ich bei Downton Abbey den Aderlass nicht als so dramatisch empfand. Sicherlich der eine oder andere wichtige Schauspieler hielt nicht bis zum Ende durch, aber wenn gut 15 Darsteller in allen Staffeln auftauchen, würde ich eher loben, wie gut die den Cast über 6 Jahre halten konnten.

_________________
Bild? Ich sehe keines.


  ▲ Nach oben
   
BeitragDi 14. Nov 2017, 16:25 
Chefposter/in
Benutzeravatar
 
 
@Serienfreak:
Da ich gerade erst S4 bewertet habe, musst du mir verzeihen, dass ich deinen Kommentar wohl frühestens in ein paar Jahren lesen kann... :wink:

@Theo:
Bei kleinen britischen Produktionen verstehe ich diese Argumente ja, aber gerade Downton war ein so riesiger Erfolg auch in den USA, dass man doch eigentlich spätestens ab S2 oder S3 den Schauspielern hätte genug lukrative Angebote machen können für langfristige Verträge...müsste man zumindest meinen.


Und weiter gehts mit Teil 3 meiner Reviews:

Entourage - S8+Movie
S8 hat mir sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Staffeln der zweiten Serien-Hälfte. Der Kinofilm hingegen hat sich zum grossen Teil leider eher wieder wie das Entourage zu Anfangszeiten angefühlt, sprich primär viele leichbekleideten Girls, viele Celebrity-Cameos und kaum eine Story. In der zweiten Hälfte hat sich der Film dann allerdings noch etwas gefangen und kann als Abschluss zur Serie so gut stehen gelassen werden. Wäre aber definitiv eine Serie, von der ich mir auch gut eine "10 years later"-Staffel vorstellen könnte irgendwann, welche ich dann gerne schauen würde.

Episodes - S3
Die Serie gefällt mir schon von Anfang an einfach ausgesprochen gut und daran hat auch S3 nichts geändert.

ER - S11+12
Hier kann ich nicht mehr wirklich viel Interessantes dazu sagen. Einfach solide Unterhaltung ohne vom Hocker zu reissen. Kann ich aber definitiv nur in sehr gemächlichem Tempo übers Jahr verteilt schauen, weil mir die extrem repetitiven OR-Szenen sonst schon lange zum Hals heraus hängen würden.

Everwood - S4
Auch eine dieser Serien, die ich vor vielen Jahren mal begonnen und im letzten Jahr nun endlich abgeschlossen habe. Ich kann der Serie wenig vorwerfen und sie hat mich meist ziemlich gut unterhalten, aber gleichzeitig würde ich eine Serie in der Art heute wohl nicht mehr beginnen rein aus Zeit-Management-Gründen.

Fresh Meat - S3+4
Die Serie hat mich mehrheitlich ziemlich enttäuscht und konnte nie mit den vergleichbaren britischen Serien mithalten. Das war zwar alles ganz nett, aber irgendwie nie wirklich überzeugend, weder von den Charakteren, den Stories, dem Comedy- oder Dramateil her. Nichts davon war wirklich schlecht aber auch nichts wirklich gut.

Friday Night Lights - S3
Ich fand zwar S2 nicht so schlecht, wie sie von einigen Kritikern gemacht wurde, aber trotzdem würde ich S3 schon auch wieder besser bewerten, also S1>S3>S2. Was ich insbesondere geschätzt habe, ist dass nicht künstlich versucht wurde, Charaktere in der Serie zu halten, die aufgrund ihres Alters dort nicht mehr wirklich einen Platz hatten, aber diese dann trotzdem als Recurring-Gueststars noch sinnvoll eingesetzt wurden in einigen Episoden. Allerdings scheint es für S4 wohl noch einen grösseren Umbruch zu geben, da bin ich also mal gespannt, ob der auch so gut gelingt.

Fringe - S2
Irgendwie will ich die Serie immer lieben, aber sie macht es mir schwer. Die Charaktere sind gut, aber die Storyentwicklung geht viel zu langsam voran, bzw. es gibt auch in S2 immer noch viel zu viele 0815-MotW Episoden, welche die Story überhaupt nicht vorwärts bringen. Zum Ende von S2 hin wurde es allerdings deutlich besser und das Ende der Staffel macht Hoffnung, dass Fringe in S3 endlich zu der Serie wird, die ich mir von Anfang an erhofft hatte. Aber die ersten beiden Staffeln hätte man locker zu einer Staffel zusammenfassen können, sprich die Hälfte der Episoden rauskürzen.

Game of Thrones - S1
Hier habe ich zwar immer gesagt, dass ich zuerst die Bücher zu Ende lesen und erst dann die Serie anschauen will, aber so lange wie das mit den Büchern schon (und noch) dauert, konnte ich dann irgendwann doch nicht mehr warten. Und natürlich fand ich diese erste Staffel toll. Ich kann mich an keine andere Serie in den letzten Jahren erinnern, die gleich mit S1 den Sprung in meine Alltime-Top10 geschafft hätte...

Gilmore Girls - S5
Gefällt mir immer noch sehr gut und ist einfach die ultimative Feel-Good-Serie.


  ▲ Nach oben
   
BeitragDi 14. Nov 2017, 16:45 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
little_big_man hat geschrieben:
@Serienfreak:
Da ich gerade erst S4 bewertet habe, musst du mir verzeihen, dass ich deinen Kommentar wohl frühestens in ein paar Jahren lesen kann... :wink:

@Theo:
Bei kleinen britischen Produktionen verstehe ich diese Argumente ja, aber gerade Downton war ein so riesiger Erfolg auch in den USA, dass man doch eigentlich spätestens ab S2 oder S3 den Schauspielern hätte genug lukrative Angebote machen können für langfristige Verträge...müsste man zumindest meinen.


Und weiter gehts mit Teil 3 meiner Reviews:

Entourage - S8+Movie
S8 hat mir sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Staffeln der zweiten Serien-Hälfte. Der Kinofilm hingegen hat sich zum grossen Teil leider eher wieder wie das Entourage zu Anfangszeiten angefühlt, sprich primär viele leichbekleideten Girls, viele Celebrity-Cameos und kaum eine Story. In der zweiten Hälfte hat sich der Film dann allerdings noch etwas gefangen und kann als Abschluss zur Serie so gut stehen gelassen werden. Wäre aber definitiv eine Serie, von der ich mir auch gut eine "10 years later"-Staffel vorstellen könnte irgendwann, welche ich dann gerne schauen würde.

Episodes - S3
Die Serie gefällt mir schon von Anfang an einfach ausgesprochen gut und daran hat auch S3 nichts geändert.

ER - S11+12
Hier kann ich nicht mehr wirklich viel Interessantes dazu sagen. Einfach solide Unterhaltung ohne vom Hocker zu reissen. Kann ich aber definitiv nur in sehr gemächlichem Tempo übers Jahr verteilt schauen, weil mir die extrem repetitiven OR-Szenen sonst schon lange zum Hals heraus hängen würden.

Everwood - S4
Auch eine dieser Serien, die ich vor vielen Jahren mal begonnen und im letzten Jahr nun endlich abgeschlossen habe. Ich kann der Serie wenig vorwerfen und sie hat mich meist ziemlich gut unterhalten, aber gleichzeitig würde ich eine Serie in der Art heute wohl nicht mehr beginnen rein aus Zeit-Management-Gründen.

Fresh Meat - S3+4
Die Serie hat mich mehrheitlich ziemlich enttäuscht und konnte nie mit den vergleichbaren britischen Serien mithalten. Das war zwar alles ganz nett, aber irgendwie nie wirklich überzeugend, weder von den Charakteren, den Stories, dem Comedy- oder Dramateil her. Nichts davon war wirklich schlecht aber auch nichts wirklich gut.

Friday Night Lights - S3
Ich fand zwar S2 nicht so schlecht, wie sie von einigen Kritikern gemacht wurde, aber trotzdem würde ich S3 schon auch wieder besser bewerten, also S1>S3>S2. Was ich insbesondere geschätzt habe, ist dass nicht künstlich versucht wurde, Charaktere in der Serie zu halten, die aufgrund ihres Alters dort nicht mehr wirklich einen Platz hatten, aber diese dann trotzdem als Recurring-Gueststars noch sinnvoll eingesetzt wurden in einigen Episoden. Allerdings scheint es für S4 wohl noch einen grösseren Umbruch zu geben, da bin ich also mal gespannt, ob der auch so gut gelingt.

Fringe - S2
Irgendwie will ich die Serie immer lieben, aber sie macht es mir schwer. Die Charaktere sind gut, aber die Storyentwicklung geht viel zu langsam voran, bzw. es gibt auch in S2 immer noch viel zu viele 0815-MotW Episoden, welche die Story überhaupt nicht vorwärts bringen. Zum Ende von S2 hin wurde es allerdings deutlich besser und das Ende der Staffel macht Hoffnung, dass Fringe in S3 endlich zu der Serie wird, die ich mir von Anfang an erhofft hatte. Aber die ersten beiden Staffeln hätte man locker zu einer Staffel zusammenfassen können, sprich die Hälfte der Episoden rauskürzen.

Game of Thrones - S1
Hier habe ich zwar immer gesagt, dass ich zuerst die Bücher zu Ende lesen und erst dann die Serie anschauen will, aber so lange wie das mit den Büchern schon (und noch) dauert, konnte ich dann irgendwann doch nicht mehr warten. Und natürlich fand ich diese erste Staffel toll. Ich kann mich an keine andere Serie in den letzten Jahren erinnern, die gleich mit S1 den Sprung in meine Alltime-Top10 geschafft hätte...

Gilmore Girls - S5
Gefällt mir immer noch sehr gut und ist einfach die ultimative Feel-Good-Serie.

@little_big_man
Ja guckte Fringe bis S2 auch nur nebenbei und nach der ersten Hälfte der dritten Staffel garnicht mehr, lag einfach an der Pause. Sah dann aber nach 1-2 Jahren den Rest. Die ersten zwei Staffeln waren auf jedenfall die schlechtesten. Obwohl es aber auch gut wäre wenn man die Folgen / Staffeln hintereinander guckt. So konnte mich eine schlechtere Folge nicht zum auf hören bringen, da man ja eh weiter sah.


  ▲ Nach oben
   
BeitragSo 19. Nov 2017, 12:22 
Chefposter/in
Benutzeravatar
 
 
little_big_man hat geschrieben:
Entourage - S8+Movie
S8 hat mir sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Staffeln der zweiten Serien-Hälfte. Der Kinofilm hingegen hat sich zum grossen Teil leider eher wieder wie das Entourage zu Anfangszeiten angefühlt, sprich primär viele leichbekleideten Girls, viele Celebrity-Cameos und kaum eine Story. In der zweiten Hälfte hat sich der Film dann allerdings noch etwas gefangen und kann als Abschluss zur Serie so gut stehen gelassen werden. Wäre aber definitiv eine Serie, von der ich mir auch gut eine "10 years later"-Staffel vorstellen könnte irgendwann, welche ich dann gerne schauen würde.

Wow, da haben wir mal sehr konträre Erfahrungen gemacht. Ich fand besonders die letzten drei Staffeln von Entourage extrem belanglos. Nach dem ganzen "Smoke Jumpers" Plot kam eigentlich nie wieder was ansatzweise vergleichbares. Und gerade die Twist-reichen Stories rund um Aquaman und Medellin sind für mich das was Entourage so großartig gemacht hat. Also für mich ist sehr klar S2-S5 sind Entourage at it's best.

Zitat:
ER - S11+12
Hier kann ich nicht mehr wirklich viel Interessantes dazu sagen. Einfach solide Unterhaltung ohne vom Hocker zu reissen. Kann ich aber definitiv nur in sehr gemächlichem Tempo übers Jahr verteilt schauen, weil mir die extrem repetitiven OR-Szenen sonst schon lange zum Hals heraus hängen würden.
Ich hab's nach wie vor nicht an Season 10 vorbei geschafft. S9 war schon ein leichter qualitativer Abfalll, hatte aber immer noch einige solide Stories. S10 ist einfach im Vergleich zum Rest so offensichtlich schlechter. Irgendwann schaff ich's, aber für mich ist sehr klar wo Peak ER aufhört.

Zitat:
Fresh Meat - S3+4
Die Serie hat mich mehrheitlich ziemlich enttäuscht und konnte nie mit den vergleichbaren britischen Serien mithalten. Das war zwar alles ganz nett, aber irgendwie nie wirklich überzeugend, weder von den Charakteren, den Stories, dem Comedy- oder Dramateil her. Nichts davon war wirklich schlecht aber auch nichts wirklich gut.
Dabei habe ich mich so bemüht, ehrlich zu sagen, dass die Show nett aber nicht großartig ist. :lol:

_________________
Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


  ▲ Nach oben
   
BeitragMo 20. Nov 2017, 00:31 
Inventar
Benutzeravatar
 
 
Fresh Meat gehört für mich auf jeden Fall zu den unterhaltsameren britischen Comedy-Serien.


  ▲ Nach oben
   
BeitragMo 27. Nov 2017, 16:59 
Chefposter/in
Benutzeravatar
 
 
Ich muss mein Staffel-Review-Projekt unbedingt jetzt endlich fortsetzen, bevor ich es selbst wieder vergesse, aber ich hatte die letzten Tage schlicht keine Zeit, deshalb hier einfach mal eine verkürzte Fortsetzung mit nur 6 Serien:

Girlboss
Eine meiner grossen positiven Überraschungen in diesem Jahr, denn nach den teils schwachen Kritiken und der fast sofortigen Absetzung von Netflix ohne den Abonennten auch nur die Zeit zu geben die Serie zu finden, war ich eigentlich auch kurz davor, die Serie für mich zu streichen. Aber weil ich die Hauptdarstellerin toll finde und redlock mir versichert hat, dass die Serie auch abgeschlossen ist, habe ich sie dann doch angeschaut und das war eine super Entscheidung, denn die ganzen Kritiken, dass die Hauptdarstellerin so unsympathisch sei, dass es die Serie ungeniessbar macht, ist einfach kompletter Quatsch. Im Gegenteil finde ich es beeindruckend, wie sehr Britt Robertson es schafft eine Frau, deren Handlungen sie eigentlich unsympathisch machen würden, trotzdem so sympathisch rüberzubringen. Aber ja, man kann wohl sagen die Serie steht und fällt damit, ob man Britt Robertson mag oder nicht. Ich hätte jedenfalls sehr gerne noch weitere Staffeln geschaut, denn auch wenn S1 tatsächlich abgeschlossen ist und gut für sich alleine stehen kann, hätte ich den (am Ende drei) Frauen gerne weiter zugeschaut. Die einzigen Episoden, die etwas abgefallen sind, waren für mich jene welche sich stark um die beiden Boyfriends drehten, denn die beiden männlichen Hautdarsteller blieben komplett blass im Gegensatz zu vielen interessanten Recurring Charakteren.

Happy Endings - S2
Ist in meinen Erinnerungen bereits etwas verblasst, aber ich fand die Staffel glaube ich nicht mehr ganz so überzeugend wie noch S1....während mir S3, die ich aktuell noch dran bin am schauen, wieder besser gefällt. Aber bei Comedies sind Staffelbewertungen eh immer etwas schwierig, weil hier die Qualität oft von Episode zu Episode stark schwankend ist.

Homicide: Life on the Street - S6
Konstant hohe Qualität dieses stark charkterzentrierten Procedurals, welches in S5+6 meiner Meinung nach nochmals eine qualitative Hoch-Phase hatte (wie in S1+2). Nicht dass S3+4 schlecht waren, aber S5+6 hatten dann doch noch einige mehr serialisierten Storyentwicklungen drin. Aktuell schaue ich noch S7, welche bisher eher etwas abfällt im Gegensatz zu S5+6, aber ich bin in dieser letzten Staffel noch nicht mal in der Hälfte...

It's Always Sunny in Philadelphia - S12
Keine andere Serie schwankt bei mir so stark zwischen genial und unwatchable, aber während die mittleren Staffeln extrem ins unwatchable tendierten hatten die letzten paar Seasons inkl. S12 wieder mehrheitlich gute Episoden...könnte die Serie doch nur auf den "Frank-Humor" verzichten...

Justified - S3
Hat mir sehr gut gefallen und war fast so stark wie S2 und deutlich besser als S1. Bei der Serie werde ich einfach nie verstehen, wer die Einteilung in Haupt- und Recurring-Charaktere gemacht hat, denn einige Hauptdarsteller kamen in diesen 3 bisherigen Staffeln kaum vor, während einige Recurring-Charaktere dauernd dabei sind und viel mehr Screentime haben als manche Hauptdarsteller. Irgendwie finde ich das immer irritierend, auch wenn es mir im Prinzip völlig egal sein könnte. Der Qualität der Serie tut das aber natürlich keinen Abbruch.

Mad Dogs - S1-4
War leider ein ziemlicher Reinfall, denn auch wenn die Idee und der Cast gut war, so schien das Writing ein einziges Stückwerk zu sein als ob bei jeder neuen Episode ein komplett neues Writing-Team übernommen hätte ohne zu wissen, in welche Richtung die Writer der vorherigen Episoden die Story führen wollten.


  ▲ Nach oben
   
BeitragMo 4. Dez 2017, 16:50 
Chefposter/in
Benutzeravatar
 
 
Manhattan - S1+2
Hier haben definitiv nicht alle Storylines funktioniert und es war teils auch etwas "trocken" in der Präsentation, aber das Thema war dann doch spannend genug so dass es gepaart mit einigen starken Charakteren in der Gesamtbewertung gut abschneidet bei mir. Allerdings etwas schade, dass die Serie endet, bevor die Charaktere mit den Konsequenzen konfrontiert werden können.

Modern Family - S3
Ich wüsste keine andere Serie (die ich schaue), welche über Jahren hinweg derart den Status-Quo bewahrt und eigentlich keinerlei Story-Entwicklungen hat...aber trotzdem so konstant gut unterhält, dass mich das überhaupt nicht stört.

New Girl - S2
Ganz nett, aber würde mir jetzt auch nicht fehlen, wenn es keine weiteren Staffeln mehr gäbe...

Once Upon a Time - S1
Definitiv eine positive Überraschung, vor allem weil hinter der teils seicht anmutenden Fassade (und schlechtem CGI) eine wirklich durchdachte Serie steckt, deren Flashbacks die Vergangenheit der Charaktere in Bruchstücken erzählt, welche schlussendlich aber alle zusammen passen und einander ergänzen, sprich hier steckt wirklich ein Plan dahinter (oder die Writers sind zumindest so gut es so erscheinen lassen zu können). Unter den leicht verdaulichen "feel good" Serien ist OUaT also definitiv eine der besten bisher. In der ersten Staffelhälfte gab es zwar noch ein paar schwächere Stand-Alone Episoden mit Figuren, die weder davor noch danach wieder vorgekommen sind, aber in der zweiten Hälfte wurde solche Episoden zum Glück immer weniger. Beim Ende von S1 hatte ich erst etwas Bedenken, dass das keine gute Entscheidung war in Bezug auf S2, aber da ich inzwischen die erste Hälfte von S2 auch bereits gesehen habe, kann ich hier Entwarnung geben, da diese mindestens so gut wie die zweite Hälfte von S1 war (wenn nicht sogar noch etwas besser).

One Tree Hill - S6
Hat mir auch in S6 immer noch überraschend gut gefallen, obwohl ich eine solch typische Teen-Soap heute wohl nie mehr beginnen würde. Das S6-Finale hätte auch perfekt als Serienende dienen können und ich habe bisher auch noch nicht weitergeschaut, habe aber gehört, dass S7 wohl ziemlich abfallen soll, dann S8+9 allerdings nochmals etwas besser wären. Ob ich die Serie nach den ganzen Behind-the-Scenes Enthüllungen in Zukunft mit anderen Augen sehen werde, muss ich zuerst noch zeigen, aber eigentlich finde ich immer, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Einzig die "heile Welt"-DVD-Specials werde ich wohl dann etwas skeptischer betrachten.

Outnumbered - Special
Diese eigentlich bereits beendete Serie, welche ich immer sehr gerne gesehen habe, hat letzte Weihnachten noch ein neues Special erhalten. Wobei der Hauptreiz der Serie eigentlich immer war, dass die Kinder ihre Dialoge zum Grossteil improvisieren konnten und es daher so ziemlich die einzige Serie war, in der Kinder wirklich wie Kinder geredet haben und nicht so, wie erwachsene Writer dachten, dass Kinder reden würden. Jetzt wo die Kinder aber deutlich älter geworden sind, fällt das etwas weg und es ist einfach "nur" noch eine normale Comedy. Von daher war es wohl schon richtig, die Serie zu beenden, aber wenn es alle paar Jahre ein neues Special geben sollte, würde ich das trotzdem immer gerne schauen.

Outrageous Fortune - S4
Gefällt mir weiterhin ausgesprochen gut und S4 hat auch noch zusätzlich davon profitiert, dass ein wichtiger Charakter wieder zurück gekommen ist, der zuvor etwas gefehlt hat. Da die Serie aber meines Wissens bei keinem der gängigen Streaming-Diensten zur Verfügung steht, dürfte es wohl schwer werden, hier so viele Jahre danach noch neue "Fans zu werben". So wird die Serie wohl ewig ein Geheimtipp bleiben, welche kaum jemand gesehen hat.


  ▲ Nach oben
   
BeitragMi 6. Dez 2017, 12:30 
Vorstandsvorsitzende/r
Benutzeravatar
 
 
Shameless - Staffel 6

Das war mal leider gar nichts. Ich musste mich durch die Staffel sehr durch quälen. Die Charaktere sind mittlerweile einfach zu 90% der Zeit unsympathisch und ihre Handlungen und Motive größtenteils vollkommen unlogisch und inkonsequent, gerade so wie es den Autoren halt passt. Gute Charakterzeichnung jedenfalls sieht anders aus.
Und so ist Shameless leider unglaublich frustrierend, die Autoren lassen ihre Charaktere das machen, was für die Story als nächstes erforderlich ist.
Einziger Hoffnungsschimmer in dieser Staffel war Ian, bei dem man eine sichtbare und auch glaubwürdige Entwicklung sieht. Alle anderen verhalten sich so, wie die Story es gerade braucht. Wirklich gut war Shameless noch nie, aber diese Staffel war leider wirklich schlecht,

4/10.


  ▲ Nach oben
   
BeitragMi 6. Dez 2017, 13:26 
Abteilungsleiter/in
 
 
Zach hat geschrieben:
Wirklich gut war Shameless noch nie

Warum hast Du dann der vierten Staffel 8,5 Punkte gegeben?


  ▲ Nach oben
   
BeitragMi 6. Dez 2017, 13:49 
Vorstandsvorsitzende/r
Benutzeravatar
 
 
Serienfreak hat geschrieben:
Zach hat geschrieben:
Wirklich gut war Shameless noch nie

Warum hast Du dann der vierten Staffel 8,5 Punkte gegeben?

Weil mich diese, als bisher einzige, wirklich begeistert hat. Staffel 1-3 und 5 waren in Ordnung (6/10). Die Aussage war mehr auf die gesamte Serie bezogen und nicht auf eine einzige Staffel.


  ▲ Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 3812 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige    1 …  149  150  151  152  153

«Mr. Robot» geht in die vierte Staffel

Das Hacker-Drama «Mr. Robot» wird mit einer vierten Staffel fortgesetzt, das gab USA Network am Tag des 3. Staffelfinales bekannt. Der Serienerfinder Sam Esmail denkt derweil schon über ein Ende nach. » mehr

ProSieben traut sich noch einmal an «The Mick» heran

Die im Sommer quotenmäßig gescheiterte US-Sitcom «The Mick» darf ihr Glück ein zweites Mal bei ProSieben versuchen – allerdings zu einer eher zuschauerunfreundlichen Uhrzeit … » mehr

Werbung

«Bull» erholt sich, «The Voice» bleibt Zielgruppen-Sieger

Die CBS-Krimiserie «Bull» hat sich am Dienstag nach einer dreiwöchigen Auszeit berappeln können. NBCs «The Voice» blieb unterdessen unverändert die Nummer eins bei den Jungen. » mehr

«Poldark», die Dritte: Sony zeigt neue Folgen des britischen Historiendramas

Auch die dritte Staffel der britischen Serie wird hierzulande erstmals beim Sony Channel ausgestrahlt. Ein wenig müssen sich die Fans allerdings erstmal noch gedulden. » mehr



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast



Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu Forum:  
cron
Werbung