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BeitragMo 24. Okt 2016, 07:57 
Inventar
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7x01

joar, dank Sky nun gesehen und damit kann ich dann auch mit der Serie guten Gewissens abschließen. Hatte Sie doch alles, was TWD in den letzten Jahren für mich immer mehr nerviger machte. Viel bla bla bla, dazu ein paar Zombie-Kills und diesmal auch Menschenkills und dumme Dialoge.

Negan geht mir schon jetzt auf die Nerven. Ein Proll der sich gerne selbst Reden hört und den großen Macker spielt. Ne ganze Staffel würde ich das kaum ertragen ohne mit den Augenzu rollen. Dieser trift halt auf Rick, der ebenfalls ein Alphatier ist und beide gucken sich die meiste Zeit der Folge böse an und schwören jedem jeweils den Tod. Hui.

Alle anderen haben nicht mehr zu tun als die ganze Folge traurig, schockiert, ängstlich zu gucken, heulen etc.

Dann noch die Auflösung des Chliffhängers, die eigentlich eh jedem klar war.


versteckter Inhalt:
Abraham hat es also erwischt. Nun ja, jeder andere wäre wohl eh gleich umgekippt und hätte nicht noch ein oder zwei Schläge stand gehalten. War also auch keine große Überraschung.

Damit es nicht ganz langweilig wird, hats dann noch Glenn erwischt. Das wär durchaus tragischer, hätte man es in der letzten Staffel nicht mit der dummen Fake-Tod Szene bereits versaut. Und so hab zumindest ich unfreiwillig daran denken müssen, ob da nicht gerade noch irgendwo ne Mülltonne rumsteht unter die Glenn klettern kann.



Kein Wunder das AMC so pissig war und alle möglichen TWD Fanseiten mit Klage drohte, die des Rätsels Lösung bereits herausgefunden haben.


So steht dann jetzt also ne weitere Season bevor, indem Rick nen neuen Erzfeind hat, das sichere Zuhause bedroht wird und Caro/Morgan/Darryl abseits von allen sind. In typischer TWD wird man in den nächsten 7 Folgen bis zum Break dann wieder nur häppchenweise deren Schicksale verfolgen können. Andere Figuren werden wieder zich Folgen gar nicht zu sehen sein.

Ach neee, darauf keine Lust mehr. Nach dem Schema kann die Serie noch 20 weitere Staffeln laufen, ein Ende ist nicht in Sicht. Nach 7 Jahren reicht mir das. Ich werd hier eure Kritiken lesen, mir Inhaltsangaben durchlesen und gut ist ;)


EDIT: Twitter ist gerade klasse :D :D :D :D

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:lol:

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BeitragMo 24. Okt 2016, 10:03 
Chefposter/in
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Die Folge war schon gut, aber ich bin auch raus. Eigentlich schon länger und hab nur sporadisch nachgeholt, aber jetzt bin ich offiziell done. Ist mir einfach zu düster, ich mag nicht mehr. Das Leben ist schon so zäh genug, dieser unaufhaltsame Misery Porn ohne dass es irgendwo hinführt gibt mir nichts mehr. Das ist der Unterschied zwischen GoT und TWD. GoT arbeitet auf etwas hin, aber TWD hangelt sich einfach von Seelen zerstörendem Arc zu Seelen zerstörendem Arc. Und es wird immer grauslicher und immer nihilistischer und düsterer. Ne, brauch ich einfach nicht mehr in meinem Leben.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 12:21 
Vorstandsvorsitzende/r
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Ich war positiv überrascht, obwohl die Wirkung der Folge schon noch unter den schlechten Entscheidungen der letzten Staffel leidet.

versteckter Inhalt:
Abraham wird mir nicht so fehlen, aber dass man Glenn doch noch hinterhergeschickt hat (und quasi Daryl dafür verantwortlich gemacht hat), ist deutlich konsequenter als ich es der Show nach der letzten Staffel zugetraut hätte. Nur hätte es besser gewirkt, wenn man nicht diesen total bescheuerten Pseudocliffhanger in der letzten Staffel gehabt hätte. Und das unnötig offene Ende am Schluss.

Die Hand-Axt-Nummer hätte ich in der Form auch nicht gebraucht, eigentlich war von Anfang an klar, dass eben nichts passieren wird, weil so ne fehlende Hand zu unpraktisch und zu teuer ist, da haben mich die ständigen Andeutungen eher genervt … und dafür gesorgt, dass ich jetzt trotzdem enttäuscht bin, dass Rick noch beide Händchen hat. Mir egal, ob das unpraktisch wäre, ich hätt’s besser gefunden.


Unterm Strich natürlich trotzdem ne heftige, düstere Folge – und ziemlich brutal.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 14:19 
Inventar
 
 
Mir wird "Glenn" definitiv sehr fehlen!!

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BeitragMo 24. Okt 2016, 16:21 
Journalist/in
 
 
Diesen gigantischen Hype um TWD hab ich sowieso nie verstanden. Must see TV war das für mich noch nie.

Aber es stimmt schon die Serie hat an sich kein Ziel. Irgendwann stirbt die Menschheit aus und das war es dann. Carl dürfte auch bald (diese oder nächste Staffel) den Löffel abgeben weil der Schauspieler langsam ins College Alter kommt. Mal schauen ob ich es noch verfolge oder irgendwann bei Amazon / Netflix nachhole.


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BeitragMo 24. Okt 2016, 17:24 
Newcomer 2011
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Waterboy hat geschrieben:
joar, dank Sky nun gesehen

Äh, wie denn genau? So wie ich das lese, ist die Folge erst ab 21:00 Uhr abrufbar :oops:


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BeitragMo 24. Okt 2016, 17:41 
Vorstandsvorsitzende/r
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Amtranik hat geschrieben:
Aber es stimmt schon die Serie hat an sich kein Ziel. Irgendwann stirbt die Menschheit aus und das war es dann.
Gilt das nicht für die meisten Serien, dass sie kein Ziel haben? (Oder nur ein Pseudo-Ziel, das man vor sich her schiebt, bis irgendwann das Ende der Laufzeit feststeht.)

Walking Dead erzählt halt die Geschichte von Rick (und Carl), logischerweise wäre das Ende dann der Tod von Rick. Dass da noch Platz für interessante Entwicklungen ist, zeigen ja die Comics (ob und wie gut das in der Serie umgesetzt wird, ist dann eine andere Sache, aber die Defizite liegen jedenfalls nicht am Stoff der Geschichte).

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BeitragMo 24. Okt 2016, 18:06 
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Nerdus hat geschrieben:
Amtranik hat geschrieben:
Aber es stimmt schon die Serie hat an sich kein Ziel. Irgendwann stirbt die Menschheit aus und das war es dann.
Gilt das nicht für die meisten Serien, dass sie kein Ziel haben? (Oder nur ein Pseudo-Ziel, das man vor sich her schiebt, bis irgendwann das Ende der Laufzeit feststeht.)

Walking Dead erzählt halt die Geschichte von Rick (und Carl), logischerweise wäre das Ende dann der Tod von Rick. Dass da noch Platz für interessante Entwicklungen ist, zeigen ja die Comics (ob und wie gut das in der Serie umgesetzt wird, ist dann eine andere Sache, aber die Defizite liegen jedenfalls nicht am Stoff der Geschichte).

Ja, aber es is enorm erdrückend, wenn man weiß, dass die Dinge nur furchtbarer und furchtbarer werden. Ist nichtmal notwendigerweise eine Kritik an der Show - zumindest von meiner Warte aus - aber ich hab einfach genug davon.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 18:15 
Vorstandsvorsitzende/r
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Ja, das hat sich jetzt auch mehr auf Amtraniks Beitrag bezogen :D

Dass einem das zu erdrückend ist, kann ich gut nachvollziehen. Gutes ist bei TWD ja nie von Dauer.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 19:47 
Inventar
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Chris_23 hat geschrieben:
Waterboy hat geschrieben:
joar, dank Sky nun gesehen

Äh, wie denn genau? So wie ich das lese, ist die Folge erst ab 21:00 Uhr abrufbar :oops:



Die Folge lief heute Nacht im OT Ton auf FOX.



@ generell

mich nervt nicht der eher düstere Ton der Serie, meistens mag ich soetwas. Mich nervt, das die Macher immer wieder das gleiche abspielen. Gruppe findet Unerkunft, Gruppe glpcklich, Gruppe wird bedroht, Gruppe verliert Unterkunt, Gruppe findet Unterkunft... bla bla bla

Selbst die Folgen sind immer wieder gleich Aufgebaut. Viele dumme Dialoge, dann immer irgendein (zugegeben meist gut) inszinierter Zombiekill der Woche, dann wieder viel bla bla. Über die hälfte der Figuren ist nervig. Auf Grund der größe des Castes, hat sich die Serie auch angewöhnt, viele Figuren über Folgen gar nicht zu zeigen. Das klappt bei Game of Thrones super, aber da gibt es auch deutlich mehr zu erzählen. Hier sieht man dann Morgan ne Folge lang zu wie er in ner Hütte hockt ( ja ich weiß einige hier feiern dies als das Highlight der letzten Staffel, ich wäre fast eingepennt).

Die Serie gibt für mich einfach nichts mehr her. Die Figuren sind mir ziemlich egal, die Handlung ist nervig, der super tolle neue Böswicht Negan geht mir schon nach einer Folge auf die Nerven und da es bis zum Ende der Serie wahrscheinlich noch Jahre dauernd wird, glaube ich auch nicht das mich da irgendeine Story noch groß begeistern wird (ganz egal was da noch alles kommen mag in den Comics). Wenn bis jetzt nichts kam was noch groß Begeisterung bei mir aufkommen lässt, glaube ich nicht das da noch was kommt. Da kann auch kein Tiger mehr helfen ;)

Von daher, zieh ich nun den Stecker, Inhaltsangaben und KRitiken hier und auf anderen Foren reichen mir dann ;) Sollte wirklich mal ne Higlightfolge kommen, kann ich mir die Szene ja bei youtube raussuchen oder so :P

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BeitragMo 24. Okt 2016, 20:55 
Inventar
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Ach, nörgel, nörgel, nörgel. Ich mag es immer noch.

Auch wenn ich nicht wirklich gespoilert war, hatte ich doch zumindest schon Gerüchte gehört, nach denen es Glenn erwischt (Comic lesende Kollegin konnte den Mund nicht halten). Daher war ich dann ein wenig überrascht, als es Abraham traf. Dann ein kurzer Moment der Angst um Daryl, als er Neagan eine runterhaut (aber ich glaube, Daryl ist echt noch eine Weile sicher) und dann kam doch noch Glenn dran.
Wie den meisten hier, hat mir die Fake-Death-Szene unterm Container den Abschied ein bißchen versaut. Am Ende der Folge hatte ich trotzdem Tränen in den Augen.
Zum Seasonbeginn bin ich jedenfalls wieder hooked.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 21:28 
Quotenmeter.de- Boardzicke 2005 & 2007
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Diese Folge hatte genau wie das Finale nicht wirklich meinen Geschmack getroffen. Ich fande diese Szenen etwas zu brutal und düster. Und am Ende alles etwas zu gestretscht. 45 min Psychogames um den Hauptcharakter "kaputt" zuzermürben. Ich bin völlig ungespoilert in die Folge gegangen und fand sie nicht wirklich fesselnd - mir war es fast egal wer da gestorben ist... Lediglich die Handszene war bewegend und ich wettete fast drauf, dass hier nicht Junior die Hand verliert sondern sein Papi. Hoffentlich geht es nächste Folge wieder etwas mehr in den TWD-Alltag zurück - den find ich nämlich unterhaltsamer

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BeitragMo 24. Okt 2016, 21:56 
Journalist/in
 
 
Sorry, aber ich kann die Kritik hier echt nicht verstehen... zu " brutal " ?
Tut mir Leid aber das ist fucking The Walking Dead, wer hier Babie im Cinderellaland erwartet, ist bei der Serie falsch. Es wurde von Fox vor der Serie angekündigt, dass die Folge ab 18 ist und Minderjährige die Folge nicht schauen sollten.

Ich bin eingefleischter TWD Fan und habe bei der Folge auch gekreischt wie ein kleines Mädchen, aber TWD ist doch schon seit Jahren bekannt, dass es die härteste und brutalste Serie ist, die es zur Zeit gibt.

Hier zu nennen wären 2 Szenen aus vorigen Staffeln:

- Der Gouverneur säbbelt in der 4. Staffel Harschel mit Michonnes Schwert vor der Gruppe den Kopf ab.

- Terminus. Staffel 5 - Folge 1. Die Kannibalen schneiden lauter Menschenhälse auf und lassen die Menschen ausbluten, überall getrocknetes Menschenfleisch /-körper.

Die Serie war schon immer hart und jeder Fan der bis zur 7. Staffel das geschaut hat (einschließlich mir) war eigl. auf diese Folge gefasst, auch wenn sie noch ein Stückchen härter war, als die von mir besagten Szenen.

Wer nicht auf sowas ab kann, solls nicht gucken. Aber DAS ist TWD.

Mfg.


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BeitragMo 24. Okt 2016, 22:25 
Quotenmeter.de- Boardzicke 2005 & 2007
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Ja zu brutal, und dabei bleibe ich. Für mich wirkte es einfach extrem übertrieben und deplatziert. Für mich ist das etwas anderes, wenn man Zombies abschlachtet als wenn man zwei Hauptcharaktere derart explizit zerstört. Wenn man deren Köpfe derart zermatscht, und es einem unter den Fingernägeln kribbelt bei jedem schmatzigen Geräusch. Das ist einfach nur Gore. Für mich ist TWD übrigens großenteils eine Charakterentwicklung - wie verhalten sich diverse Persönlichkeiten unter diesen Umständen. Das hätte auch ohne übertriebene Härte funktioniert. Für mich hat das eben sogar die Stimmung kaputt gemacht, anstatt der Wirkung förderlich zu sein.
Ich bin ebenfalls seit der ersten Folge TWD-Fand und hab eigentlich selten etwas auszusetzen gehabt, aber hier gings mir eben etwas zu weit. Ich fand es einfach störend und hoffte die halbe Folge, dass es bald vorbei ist. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich das zum Teil sogar langweilig fand (wie gesagt, sowas spricht mich nicht an). Es wurde gott sei dank gegen Ende wieder besser, als es um "Corels"-Hand ging.

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BeitragMo 24. Okt 2016, 23:54 
Journalist/in
 
 
Was du vergisst ist das TWD auf einem Comic aufbaut und der ist genauso knüppelhart... die Szene mit Glenn war im Comic 1:1. Das Auge. Das Versuchen mit Maggi zu sprechen.

Die Szene war 1:1 aus dem Comic. TWD ist halt nicht für schwache Nerven, aber ich kann dich beruhigen. Das war heute ein Extremstfall auf dem die Produzenten schon 2 Jahre drauf gearbeitet haben. Jetzt kehrt erstmal der Alltag ein und wir werden das Königreich kennen lernen und sehen wie die Truppe diese Aktion überstanden haben.
versteckter Inhalt:
Ich gehe nicht davon aus das dieses Season Neagan schon angegriffen wird.
Ich denke diese Staffel steht nach der Horrorfolge in Blickpunkt auf der Schließung einer Allianz gegen Neagan, wobei Morgan und Coral als "Mittelsmänner" zw. dem Königreich und der Alexandria Gruppe dienen wird.


versteckter Inhalt:
Eine ähnlich krasse Episode erwarte ich erst wieder in Staffel 8, wenn alle 3 Gruppierungen anfangen sich gegen Neagan zu behaupten und Rick seine Rache bekommen wird.


Jetzt TWD wegen dieser Folge aufzuhören ist meiner Meinung nach quatsch.

/edit: Zur schauspielerischen Leistung nochmal was...,
für mich ist Andrew Lincoln einfach ein Gott mittlerweile. Wie der Mann diese Emotionen, diese Gesichtszüge und seine Rolle rüber bringt ist einfach ganz groß.

Neagan hat sein Job auch super gemacht. Hat den Neagan aus dem Comic perfekt gespielt und wird noch ein spannender Charakter werden.


Zuletzt geändert von Anthony Stark am Di 25. Okt 2016, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragDi 25. Okt 2016, 00:07 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich kippe mal in Lobeshymne in diesen Thread, denn eine der erfolgreichsten Serien die AMC je gebastelt hat zu hassen statt sich einfach mal zu freuen ist heutzutage ja offenbar in, aber ich bin zum Glück von gestern:

Toller Staffelauftakt!
Herr Negan ist eine tolle Figur, bzw. wird er vom Darsteller gut rübergebracht.
Über den "Witz" musste ich - ich habe ein einfaches Gemüt - sogar kurz schmunzeln (vampire bat!) bevor Herr Negan überhaupt fragen konnte, ob der Witz "so schlecht war".

Zudem ist Abraham endlich weg \o/

Und: Ohne den viel gescholtenen Mülltonnen - Zwischenfall, hätte man Herrn Glenn nicht so unerwartet wegmachen können, also: Alles rückblickend richtig gemacht!

Zudem gab es mal einen "etwas anderen" Roadtripp im Rickmobil, was will man mehr?
Gut, mir würde was einfallen:
- Aaron kam mal wieder zu kurz, er hatte glaube ich 4 Worte gesagt?
- Coral, qua Definition ein Held, war etwas zu sehr Held
- Maggie, obwohl natürlich emotional berührt, am Ende irgendwie etwas wirr
- Das ganze "dachtest, ihr esst abends immer schön am Tisch lecker Abendbrot? WIRD NICHTS" neben der Vision, wie schön das doch gewesen wäre, etwas deplatziert
- Es wurde zu oft so getan, als würde Darryl sterben (als ob! Er ist super - man, attraktiv und toll)
- Ricks Haare sind knapp 12 Stunden lang nass, obwohl er aus dem warmen Rickmobil steigt?!
- ein Tick mehr sinnvolle Handlung hätte es geben können

Joa. Naja. Stand - Alone 8/10, als Staffelauftakt schwer zu sagen da man noch nicht weiß, was nächste Woche am anderen Handlungsstrang um die Fanlieblinge Morgan, Carrol und Morgans langsamen Pferd passieren wird (und ob Enid im Kleiderschrank erstickt).


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BeitragDi 25. Okt 2016, 00:13 
Vorstandsvorsitzende/r
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Anthony Stark hat geschrieben:
Spoiler?
Wenn auch harmlose, aber die Serie ist ja noch nicht so weit.

Adrianm hat geschrieben:
Und: Ohne den viel gescholtenen Mülltonnen - Zwischenfall, hätte man Herrn Glenn nicht so unerwartet wegmachen können, also: Alles rückblickend richtig gemacht!
Wat? Warum nicht?

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BeitragDi 25. Okt 2016, 00:36 
Fernsehboss
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Sehe es ähnlich wie Poffel. Wobei ich nicht unbedingt den Ausdruck "brutal" benutzen würde, sondern eher "grausam". Man ist, wie am Ende der letzten Folge, die ganze Folge lang in einer Hoffnungslosigkeit gefangen, aus der es einfach kein Entrinnen gibt. Wie in so manch Horror-Thrillern, nur dass das eine Serie ist, in der man in 6 Staffeln eine gewisse Bindung und Identifikation zu/mit den Charakteren aufgebaut hat. Aber selbst in den übelsten Horror-Thrillern gibt es immer zwischendurch ein Fünkchen Hoffnung (so wie am Anfang der 5. Staffel in Terminus, wo übrigens niemand aus "unserer" Gruppe getötet worden ist). Aber Hoffnung in dieser Folge? Fehlanzeige. Man wird nur mit einem schlechten, traurigen Gefühl zurückgelassen. Diese Folge war für mich nur sehr schwer zu ertragen, ich habe mit den Charakteren mitgelitten und mitgeweint.

Ich widerspreche aber der Behauptung von waterboy, dass sich alles ständig wiederholt. So eine Situation hatten wir bisher noch nicht mal ansatzweise. Außerdem hat sich die Gruppe in der 6. Staffel Alexandria schnell wieder zurückerobert und es sieht auch nicht danach aus, dass sie diese Unterkunft so schnell verlieren werden. Und man darf auch nicht vergessen, dass die Gruppe in der vorherigen Staffel nicht von Negans Leuten bedroht wurde, man wollte diese sogar nur vorsorglich ausschalten (mit dem Hintergedanken, aus einer Zusammenarbeit mit den Leuten in Hilltop zu profitieren). Ja, es gibt kein großes Ziel in dieser Geschichte, aber gerade deswegen ist sie so unvorhersehbar. Das Ziel ist einfach das Überleben und das Leben irgendwo ein Stück weit wieder lebenswerter zu machen. Und erst in der 6. Staffel sind sie diesem Punkt wirklich nah gekommen - nur dass der Plan nach hinten losging.


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BeitragDi 25. Okt 2016, 04:57 
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Die Folge war top und Negan ist ein genialer Bösewicht. Und natürlich war es brutaler als je zuvor, weil Negan eben so ist und er kein Bösewicht wie jeder andere ist. In irgendwas muss er sich ja vom Governor, den Terminus-Kannibalen etc. unterscheiden. Er ist gefährlicher als alle zuvor. Wenn er einfach irgendwen 08/15 erschossen hätte, wäre es langweilig und wie immer gewesen und nichts Besonderes. Um ihn einzuführen war es wichtig zu sehn, wie die Gruppe psychisch gebrochen wird und sich (vorerst) geschlagen gibt. Er ist der übermächtige Gegner und dann auch noch von der Persönlichkeit her einzigartig und äußerst unterhaltsam, er wird noch sehr lange dabei sind und der neue Star der Serie werden. Hoffnung wäre in dieser Folge völlig fehl am Platz gewesen.
Schade war, dass Abrahams Tod durch Glenn ziemlich unterging, war ein toller Charakter.

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BeitragDi 25. Okt 2016, 07:55 
Quotenmeter.de- Boardzicke 2005 & 2007
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Anthony Stark hat geschrieben:

Jetzt TWD wegen dieser Folge aufzuhören ist meiner Meinung nach quatsch.


Niemand (also ich nicht) redet davon TWD wegen der Folge aufzuhören. Für mich ist das ja immer noch ne 6-7/10. Mich nervte eben etwas, dass es a) viel dummes gelaber gab, b) ewig gezogen wurde, c) übermäßig grausam schien. Dabei ist es relativ egal, aus wessen Feder das kommt. Jetzt beginnt hoffentlich wieder der TWD-Teil, der mir besonders gefällt. Es stört dann auch nicht, wenn die Charaktere wieder miteinander reden dürfen ;-)

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BeitragDi 25. Okt 2016, 10:31 
Journalist/in
 
 
Negan wurde doch perfekt eingeführt! Es brauchte doch der dargestellten Brutalität um zu verdeutlichen, wie viel nötig war um Rick und die Gruppe zu brechen und sie sich zu unterwerfen. Ich fand das jetzt für eine solche Serie nicht übertrieben oder für die Handlung unnötig. Auch von der schauspielerischen Darstellung kann man imo Andrew Lincoln und JD Morgan nur Respekt zollen.


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BeitragDi 25. Okt 2016, 15:42 
Inventar
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Jeffrey Dean Morgen und Andrew Lincoln haben die Folge gerockt. Abrahams Tod kam für mich nicht überraschend. Der war abzusehen, weil man eben schon wusste, dass der erste Schlag noch keine tödliche Wirkung hatte und Abraham war nunmal der Kräftigste.
Der Twist, dass es aber dann noch Glenn traf, hat mich kalt erwischt und war ein notwendiger Schritt, gerade weil Glenn für mich zu den unverzichtbaren Figuren gehörte. Nur so wird der Schmerz für den Zuschauer "real". Abrahams Geschichte war sowieso zu Ende erzählt.
Jeffrey Dean Morgan hat zweifellos einen dankbaren Job. Die Mischung aus Charme, Charisma und Grausamkeit macht es für Schauspieler so attraktiv einen Bösewicht zu spielen. Man hat mit Morgan aber auch einen idealen Mann für den Job gefunden. Andrew Lincoln hat im Kontrast dazu den Schmerz und die Verzweifelung perfekt auf den Bildschirm gebracht.
The Walking Dead hat zum ersten Mal eine Situation geschaffen, in der man keinen Ausweg sieht, keine Rettung in letzter Sekunde naht.
Der Governor war zwar auch ein mächtiger Gegner, aber der war in erster Linie geisteskrank und nicht so berechnend wie Negan.

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Bild? Ich sehe keines.


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BeitragDi 25. Okt 2016, 16:27 
Vorstandsvorsitzende/r
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Der Governor war in der Serie auch deutlich harmloser als in der Vorlage, aber Negan ist trotzdem ein anderes Kaliber. Der ist komplett gefühllos und das hat man mit dem Staffelauftakt gut rübergebracht. Dafür war die brutale Darstellung auch nötig als Kontrast zu seinem völlig ungerührten Auftreten und der Verzweiflung der Gruppe und vor allem Rick. Der einzige, der die Nerven behalten hat, war Carl, was auch noch interessant wird.

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BeitragDi 25. Okt 2016, 17:05 
Chefposter/in
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Theologe hat geschrieben:
Jeffrey Dean Morgen und Andrew Lincoln haben die Folge gerockt. Abrahams Tod kam für mich nicht überraschend. Der war abzusehen, weil man eben schon wusste, dass der erste Schlag noch keine tödliche Wirkung hatte und Abraham war nunmal der Kräftigste.
Der Twist, dass es aber dann noch Glenn traf, hat mich kalt erwischt und war ein notwendiger Schritt, gerade weil Glenn für mich zu den unverzichtbaren Figuren gehörte. Nur so wird der Schmerz für den Zuschauer "real". Abrahams Geschichte war sowieso zu Ende erzählt.

Persönlich werde ich Abraham fast mehr vermissen, weil seine Freundschaft zu Eugene und vor allem seine seltsamen Redewendungen ("Warum sind Klabusterbeeren braun?" als Favorit :lol: ) immer ein bisschen Humor in die düstersten Situationen gebracht haben und weil Glenns Tod für Maggie eine ähnlich positive Entwicklung wie einst bei Carol anstoßen kann. Es war aber wirklich erst Glenns Tod, bei dem ich das Gefühl hatte, dass ab jetzt wieder jeder Hauptcharakter (außer Rick und vielleicht Carl) sterben kann. Ab da schien selbst ein 3-ter Tod in der Folge oder die Vollendung der Armamputation möglich. Der Maincast inkl. der Neulinge Negan und Ezekiel liegt aktuell bei über 20 und ist für eine weitere Ausdünnung gerüstet, zumal einige der Staffel 6 Neuzugänge wie Jesus bisher nur angekratzt worden und mehr Screentime benötigen.


Zitat:
Jeffrey Dean Morgan hat zweifellos einen dankbaren Job. Die Mischung aus Charme, Charisma und Grausamkeit macht es für Schauspieler so attraktiv einen Bösewicht zu spielen. Man hat mit Morgan aber auch einen idealen Mann für den Job gefunden.

Jep, bei einem anderen Schauspieler könnte sowas leicht in Nic Cage im "not the bees"- Modus abgleiten, aber Morgan schafft es durchblicken zu lassen, warum dieser Sadist Menschen für sich begeistern und eine große Gefolgschaft aufbauen konnte. Selbst ohne die beiden Hinrichtungen hätte er rübergebracht, was für eine tickende Zeitbombe hinter dem kumpelhalften Gepose lauert.

In dieser Folge ist er auch erst so richtig in die Rolle gewachsen. Einmal sitzen die Sprechweise, die Mimik und die Posen jetzt noch natürlicher. Wenn ich mich nicht sehr täusche aber auch rein körperlich. Im Staffelfinale sah er noch schmächtig in seiner Lederjacke aus, weil er die Muskeln und ~20 Kilos, die er für Texas Rising verloren hatte, noch nicht wieder drauf hatte.


Ansonsten habe bei mir alle emotionalen Kniffe so gewirkt wie es gedacht war. Die Opfer waren ideal gewählt, weil es a) für Negan schlüssig war und b)viele Ansätze für zukünftige Entwicklungen liefert. Ich war geschockt von den Toden und wollte bei der Brutalität kaum noch hinsehen und bei der "was hätte sein können"-Sequenz am Esstisch wurde die Luft kurz staubig. Das ist für mich auch weiterhin der größte Trumpf von TWD. So ein Gefühl der Spannung und eine derartige emotionale Bindung konnten bei mir nur sehr, sehr wenige Serials bis in so einen späten Zeitpunkt der Lebenszeit erhalten. Meist setzt die Abspaltung schon ab Staffel 4 ein.

Weniger gut fand ich nur ein paar inszenatorische Entscheidungen von Greg Nicotero. Vor allem die kurzen Flashbacks zu den möglichen Opfern während Ricks Axtsuche wirkten etwas dick aufgetragen. Der Gorelevel hat mich persönlich nicht gestört, denn es war schon ein hohes Maß nötig, um die durch GOT und TWD abgestumpften Zuschauer noch zu schocken und Negans Sonderstellung herauszustreichen, aber Andeutungen gepaart mit passendem Ton hätten auch gereicht (siehe z.B. der Gewaltausbruch von Travis zum Ende von Fear Staffel 2.2) und die Geschmacksgrenzen der weniger horroraffinen Zuschauer nicht so überschritten. Als erzählerische Entscheidung fand ich es dennoch respektabel, dass sie bewusst das vorhersehbare Risiko eingingen Zuschauer abzustoßen und im Zeitalter der "alles muss lustig und leicht sein, schaut zum Erfolg des MCU"-Thesen selbst am Ende der Folge keinen Schimmer Hoffnung spendeten.

(Wobei ich klar damit rechne, dass zumindest der Teil um Morgan und Carol schnell wieder etwas Humor und Hoffnung einführen wird. )

Schade ist zudem, dass ich mir die Folge live anschauen musste und nun nur noch 7 Folgen zum Sammeln habe. :lol:

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BeitragDo 27. Okt 2016, 12:44 
Journalist/in
 
 
Die Quote war mal wieder herausragend.

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18508126.html

Zitat:
Den Auftakt zur neuen Season verfolgten in den USA stolze 17 Millionen Zuschauer. In der werberelevanten Zielgruppe der 18-49-Jährigen wurde damit ein Marktanteil von beachtlichen 8,4 Prozent erzielt.


Und es gab insgesamt 600.000 illegale Downloads.


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