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BeitragMo 8. Mai 2017, 01:47 
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Requiem For A Dream

Uff... es hat jetzt fast eine Stunde gedauert, bis ich mich überhaupt in der Lage sah, dazu etwas zu schreiben. War nicht weniger als das erschütterndste, intensivste Filmerlebnis meinerseits seit Ewigkeiten. Besonders perfide daran ist, dass er in seiner ersten guten halben Stunde noch überhaupt keine Anstalten macht, ein in irgendeiner Form memorierenswertes Stück Filmgeschichte zu werden, so verworren und zugleich enttäuschend harmlos wirkt er auf jemanden wie mich, dem der Film seit Jahren nahegelegt wird als "Must See". Dann sieht man die Gefahr allmählich auf die vier Protagonisten zukommen, es wird enger... und in den letzten rund 35 Minuten saß ich dann im Prinzip dauergebannt und fassungslos vor dem Bildschirm, angefangen mit der Montage, wo die fernseh- und pillensüchtige ältere Dame sich mit Lippenstift eine hässliche Fratze malt und wild in ihrem Zimmer herumtanzt.

Getragen wird der Film von vier Figuren, deren drogenbedingter Niedergang aufgezeigt wird - und von denen drei von Jared Leto, Jenniger Connelly und Marlon Wayans sehr gut dargestellt werden. Zu lausigen Statisten degradiert sie jedoch Ellen Burstyn, deren Performance als einsame ältere Dame auch von Begriffen wie "grandios", "hinreißend" oder "sensationell" nicht annähernd adäquat beschrieben werden kann. Ich bin gerade fassungslos, dass nicht mal sie dafür einen Oscar bekommen hat - und stattdessen Julia Roberts in "Erin Brockovich".

Sensationell ist auch der dramatische Piano-Soundtrack, den ich schon oft gehört habe, aber nie in Verbindung mit diesem Film. Ich vermag gar nicht mehr so recht zu rekapitulieren, was mir im letzten Filmdrittel durch den Kopf ging, aber dass mir Soundtrack und Burstyn abwechselnd das Hirn aus dem Schädel gekloppt haben, weiß ich noch. Auch die sehr eigenen Kameraeinstellungen, verschiedene sich zum Teil wiederholende Montage-Techniken und die generell zum Ende hin immer brutaler und dichter werdenden Bilder tragen zur überragenden Dramaturgie des 2000 von Darren Aronofsky in Szene gesetzten Drogendramas bei.

Ich kann jedem nur empfehlen, den etwas seltsamen Einstieg des Films zu ertragen und hier nicht den Fokus zu verlieren, auch wenn es mir selbst nur schwerlich gelungen ist. Ich kann mich nicht an einen Film erinnern, der mich hintenraus über mehr als eine halbe Stunde hinweg komplett hat fesseln und schockieren können. Ein Unikat, bei dem ich die Behauptung ohne jedes Wenn und Aber unterstreichen würde, dass es jeder Mensch in seinem Leben einmal gesehen haben muss.

10/10


Fohlen

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BeitragDo 11. Mai 2017, 20:24 
Inventar
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Sieben Minuten nach Mitternacht

Ich habe lange auf diesen Film gewartet. Das Buch habe ich geliebt und war daher sehr gespannt auf die Verfilmung. Juan Antonio Bayona (Das Waisenhaus, The Impossible ) ist ein toller Film gelungen.

Lange war A Monster Calls als Oscar-Anwärter gehandelt, das Geld für die wichtigen Kampanien konnte man aber wohl nie aufbringen. So ging der Film neben dem La La Land Hype unter und spielte dann bei der Award-Season keine große Rolle mehr.

Zu unrecht.

Der Film ist sehr gelungen, mit tollem Darstellern und Bildern.

Inhalt: Der 12 Jährige Connor lebt mit seiner Krebskranken Mutter allein zu Hause. Als der Gesundheitszustand der Mutter sich immer weiter verschlechtert, die ungeliebte Großmutter, Connor zu sich nach Hause mitnimmt und der Klassenschläger Connor als beliebtes Opfer auserkoren hat, flüchtet sich der Junge zu einem riesigen Baummonster. Dieser erzählt Connor 3 Geschichten und verlangt danach eine vierte Geschichte von Connor zu hören. Noch kann der Junge nicht verstehen, wie alle das zusammen hängt, doch schon bald ergibt alles Sinn und der Alptraum, den der Junge jede Nacht hat, wird zur Wirklichkeit.

Mit dem (zum Zeitpunkt der Dreharbeiten) erst 12 Jährigen Lewis MacDougall hat man einen wahren Glücksgriff für die Hauptrolle gehabt. In jeder Minute überzeugt der Junge in seiner Rolle, rühert mehr als einmal zu Tränen ohne dabei ins Kitischige abzurutschen. Als am Ende Connor, endlich das sein darf, was er ist (ein Kind) und die Wahrheit beichtet, rollten bei mir die Tränen :cry: :cry:

Auch die Nebenrollen sind mit Sigourney Weaver, Felicity Jones, Toby Kebbell und Liam Neeson grandios besetzt.

Juan Antonio Bayona schafft es die durchaus Anspruchsvolle Story perfekt in Szene zu setzen. Die 3 Geschichten, werden toll umgesetzt, visuell als auch Grafisch. Das Monster sieht sehr gut aus.

Ohne ins all-zu-kitschige abzurutschen, schafft es Bayona, das Meisterwerk von Patrick Ness auf die Leinwand zu bringen. In Deutschland leider erst jetzt im Mai, gefühlt 100 Jahre später als bei allen anderen.

Der Kinobesuch lohnt sich aber von der ersten bis zur letzten Minuten.

10/10

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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BeitragFr 12. Mai 2017, 16:06 
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Get Out

Gestern im Kino gesehen und meine Herrn, war das ein Film. :o
Zuerst muss ich aber noch sagen, dass mich da ein Freund reingeschleppt hat und ich wirklich null komma null wusste, was mich da erwartet und darüber bin ich echt wahnsinnig froh, denn soeben habe ich den Trailer gesehen und mich tierisch darüber aufgeregt - wie kann man bitte so extrem viel Spoilern und ja, quasi eigentlich schon alles auflösen? Wie deppert muss man bitte sein? Der Film lebt davon, dass man am Anfang so gar keinen Plan hat und wirklich nichts einzuschätzen weiß und dieser verdammte Trailer...ach, lassen wirs. :evil: :roll:
Die ersten zwei Drittel sind so toll, so unangenehm, so creepy. Ich war wirklich dauerhaft angespannt und habe mich keine Minute gelangweilt. Das übrigens den ganzen Film über nur war das letzte Drittel eben einfach zu obvious und man driftete in Klischees ab, ja, zeitweise hatte es was leicht trashiges und nutzte dann eben noch Elemente, die man schon zigmal gesehen hat. Auch ging da einiges für mich nicht auf und man hätte es über den Film hinweg runder gestalten können oder eben anders auflösen sollen.
Noch so allgemein was positives, weils nun doch überwiegend mäh klingt: Toll gefilmt, die Darsteller sind echt super (Daniel Kaluuya dürften viele aus der Black Mirror Episode 'Fifteen Million Merits' kennen) und musikalische Untermalung dem Genre ansprechend und optimal begleitend.
Larifari-Geplänkel, aber ich mag da eben nicht zu sehr ins Detail gehen oder überhaupt irgendwas zum Film erwähnen, diesen beschreiben oder sonst was. Habe das Gefühl, dass da wirklich jede Info zu viel wäre. Ich will den Film einfach nur manchen Leuten ans Herz legen, falls man denn mal was gutes, anderes sehen mag. Und bitte nicht den Trailer schauen! :|
Ich bin schon was geplättet. 8/10 Punkten

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BeitragFr 12. Mai 2017, 23:24 
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Neo hat geschrieben:
Get Out

Der Film lebt davon, dass man am Anfang so gar keinen Plan hat und wirklich nichts einzuschätzen weiß und dieser verdammte Trailer...ach, lassen wirs. :evil: :roll:

Wenn man das jetzt wirklich allein auf den Anfang bezieht, mag das mit "keinen Plan" durchaus stimmen, aber den gesamten Twist hat man doch irgendwie ab dem Zeitpunkt des Familienbesuches kommen sehen, zumal es auch erzählerisch mehrfach im Film recht deutlich dem Zuschauer eingehämmert wurde. Das hat mich eigentlich durchweg gestört, da mich das dann nicht mehr wirklich überrascht hatte. Einzig die Art und Weise wie man es umgesetzt hat, war dann halt Genre-typisch etwas abgedreht, aber wirklich vom Hocker gehauen hat mich das Ganze nun auch nicht. Die Atmosphäre war ganz gut und einige gesellschaftlich/politisch-korrekte Anspielungen waren geschcikt eingebunden, wo man sich auch mal selbst ertappt hat gewisse Dinge gar nicht in der Form wahrzunehmen, aber der Twist als solches hat bei mir nicht gezündet, da halt es eben schon im ersten Drittel zu erkennen war. Der TSA Buddy war aber top.


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BeitragSa 13. Mai 2017, 00:30 
Chefposter/in
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Florence hat geschrieben:
Neo hat geschrieben:
Get Out

Der Film lebt davon, dass man am Anfang so gar keinen Plan hat und wirklich nichts einzuschätzen weiß und dieser verdammte Trailer...ach, lassen wirs. :evil: :roll:

Wenn man das jetzt wirklich allein auf den Anfang bezieht, mag das mit "keinen Plan" durchaus stimmen, aber den gesamten Twist hat man doch irgendwie ab dem Zeitpunkt des Familienbesuches kommen sehen, zumal es auch erzählerisch mehrfach im Film recht deutlich dem Zuschauer eingehämmert wurde. Das hat mich eigentlich durchweg gestört, da mich das dann nicht mehr wirklich überrascht hatte. Einzig die Art und Weise wie man es umgesetzt hat, war dann halt Genre-typisch etwas abgedreht, aber wirklich vom Hocker gehauen hat mich das Ganze nun auch nicht. Die Atmosphäre war ganz gut und einige gesellschaftlich/politisch-korrekte Anspielungen waren geschcikt eingebunden, wo man sich auch mal selbst ertappt hat gewisse Dinge gar nicht in der Form wahrzunehmen, aber der Twist als solches hat bei mir nicht gezündet, da halt es eben schon im ersten Drittel zu erkennen war. Der TSA Buddy war aber top.

Ach, der Twist war natürlich nicht überraschend, aber man möge mir einen Film zeigen, bei dem sowas noch immer funktioniert. Der Weg dorthin war unglaublich gut und bis zu dem
versteckter Inhalt:
Hypnose Zeitpunkt
habe ich mir wirklich nichts ausgemalt. Bis dahin fand ichs einfach nur creepy und das Gefühl zog sich dann zum Glück auch durch. Außerdem gab es da wirklich noch unglaublich starke Szenen. Die von dir genannten Anspielungen waren so gut und subtil geschrieben und dann natürlich diese
versteckter Inhalt:
get Out
Schlüsselszene. Mir hats da den Magen echt zusammengezogen, so stark fand ich das. Richtig abwärts ging es dann
versteckter Inhalt:
mit dem Finden der Fotos - so ein unsinniges Element und das zog sich dann weiter und mündete damit, dass sich der Opa selbst erschoss *schnarch*
Und der TSA Buddy war nett zum Auflockern, aber doch auch so ein typischer Klischee Charakter.
versteckter Inhalt:
Auch wenn ich übers Ende froh war, weil ich eben nicht wollte, dass Chris eventuell doch noch erschossen wird - eben von irgendwelchen Polizisten - aber rein objektiv wäre das das viiiiel bessere Ende gewesen. Es wurden dahingehend im letzten Drittel eh alle Klischees erfüllt (von starker, wütender schwarzer Mann, bis eben zu dem 'Monster' sein).

Mich hats gefesselt, ich fand ds alles hervorragend gefilmt und geschrieben, es hatte leichte Hitchcock-Momente (sei es die Einstellung oder eben die typischen Sounds) und das ohne plump zu sein. Deshalb meine gute Wertung. Ist natürlich die Frage, wie es mit dem Trailer oder dem Lesen von Kritiken gewesen wäre.

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BeitragMi 31. Mai 2017, 07:26 
Inventar
 
 
"Jack Reacher - kein Weg zurück"


So, endlich gesehen, und bin begeistert!! Endlich mal wieder ein Film, der meine Erwartungen vollkommen erfülllt hat!! Was stehe ich auf Cruise - Filme weiterhin! Der Typ macht einfach geile Filme.... 8) :lol:


9/10

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BeitragDo 1. Jun 2017, 11:49 
Mitglied im Vorstand
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War Machine

Ganz netter Film ohne nennenswerte Highlights. Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht.

5/10

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSa 3. Jun 2017, 17:42 
Fernsehboss
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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache
Die einen sagen, die Piraten-Saga ist ausgelutscht, aber ich finde das ganz und gar nicht. Ich kann mir die Filme immer wieder anschauen, denn sie machen einfach irre viel Spaß, so auch der inzwischen 5.Teil, der meiner Meinung nach, die bisher beste Fortsetzung zu "Fluch der Karibik" ist. Klar, die Meinungen gehen da auseinander, gerade bei dieser Filmreihe. es gibt welche die mögen den 4.Teil sehr, ich eher weniger, dafür mag ich den 3.Teil, den andere wieder nicht mögen, weil er zu konfus geraten ist. Der 5.Teil hat einen guten Mittelweg gefunden und vereint die Stars aus der Original-Trilogie wieder: Johnny Depp und Orlando Bloom.
versteckter Inhalt:
Nicht zu vergessen Keira Knightley ganz am Schluss. Ich hab Gänsehaut bekommen, als Elizabeth und Will endlich wieder vereint waren und im Hintergrund die Musik lief.

Orlando Bloom ist zwar nur in wenigen Szenen zu sehen, aber gewohnt gut in seiner Rolle. Johnny Depp spielt aber alle an die Wand und mich hat seine neue Stimme (seit Teil 4) nicht mehr so sehr gestört. Auch Geoffrey Rush als Barbossa konnte wieder überzeugen und konnte seinem Charakter sogar eine neue Tiefe verleihen. Die neuen Stars Kaya Scodelario und Brenton Thwaites sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben ebenfalls was auf dem Kasten, wenngleich Brenton Thwaites Rolle letztendlich etwas blass bleibt. Kaya Scodelario als Carina war aber eines der Highlights des Films. Sie spielte nicht die Rolle eines stets in Hilfe geratenen Mädchens, denn sie konnte sich auch sehr gut selber zur Wehr setzen, wenn ihre Kräfte als Frau es erlaubten. Und dann ist da ja noch Javier Bardem als Salazar. Wirklich, wirklich gut, aber die Bösewichte in der Piraten-Saga konnten ja eigentlich bisher immer überzeugen. Meistens ist es dann dem Drehbuch geschuldet, wenn die Darsteller nicht ganz aus sich rauskommen können.
Klar, gibt es auch im 5.Teil so manche überflüssige (Hochzeit) oder übertriebene (Bankraub) Szene, aber irgendwie ist das auch schon ein Teil der Piraten-Saga. Ebenso gehört die legendäre Filmmusik dazu, die einfach immer wieder schön ist. Hans Zimmer und Klaus Badelt haben damals wirklich grandiose Arbeit geleistet und Geoff Zanelli führt ihre Musik in bester Tradition fort.
Die Abspann-Szene hab ich zwar nicht mehr gesehen, aber davon gehört und es lässt doch darauf schließen, dass es noch einen 6.Teil geben wird, obwohl beim 5.Teil vom großen Finale die Rede war. Naja gut..., sagen sie das nicht bei jeder Filmreihe?!
9/10 Punkten

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BeitragDi 6. Jun 2017, 17:50 
Inventar
 
 
Immer Ärger mit 40

Bereits, bestimmt schon zum 3. oder 4.mal gesehen....was stehe ich auf den Film....herzhaft Lachen total. 8) :mrgreen: Leslie Mann und Paul Radd in Höchstform und ihre beiden Film Töchter sind auch total heavy!


8/10


Väter und Töchter - ein Leben lang

ein grandioser Russel Crowe, der als Witwer mit seiner 8-jährigen Tochter "klar" kommen muss: nach einem Autounfall, wo er selbst Fahrer war, verliert er seine Frau....daraus bekommt er schwere Depressionen....Russel Crowe spielt das fantastisch...das Ende ist völlig überraschend.


8,5/10

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BeitragSa 10. Jun 2017, 15:36 
Inventar
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War die letzten zwei Wochen auch mal wieder im Kino.


Fluch der Karibik 5

Ich bi nda eher mit Null Erwartung rein und wollte den Film gar nicht sehen, aber Kumpel und Frau wollten unbedingt. Nun ja, ich war überrascht. So schlecht war er gar nicht. Klar Johnny D. als Jack ist dauerbesoffenen durchs Bild geeiert, aber zumindest die erste Hälfte des Films war sehr unterhaltsam mit guten Sprüchen, dezenter aber gut gemachter Action und auch die neuen Figuren störten nicht. Zum Ende hin wurde es dann leider etwas wirr und ein Zufall führte zum anderen. Das hat mich genervt. Gut fand ich das man auf das große Bomben-CGI Finale verzichtete und es eher ruhig anging. Das Ende war nett und für Fans des ersten Teils sicherlich ein schöner Abschluss.

6,5/10



Baywatch

Ja, hier wollte ich rein, weil ich einfach lachen wollte. ICh war eingestellt auf dumme Penis Witze, dicke Brüste und lascher Story und genau das bekam ich. Leider ging das Konzept nicht so gut auf wie bei den 21/22 Jump Street Verfilmungen. Baywatch schafft es vor allem in der ersten Stunde zu unterhalten. Knackige Wortgefechte zwischen The Rock und Efron (der beängstigend aussieht) und hübsche Mädels in knappen Teilen gezwängt. Leider wird der Film im zweiten Teil der Spielzeit immer schlechter. Man kann sagen, mit dem Bootbrand (der wirklich unglaublich grausige CGI Effekte aufweisst ) macht der Film den Sprung über den Hai. Es geht überhaupt nicht mehr um die Rettungsschwimmer, sondern um Crime mit Drogen und bla. Dazu ein völlig überdrehtes Finale mit noch schlechteren Effekten (verdammt wo sind da die 70 Mio. Dollar Budget hin ?? ).

The Hoff und The Pam machen Gastauftritte und hätten es lieber bleiben lassen sollen. Vor allem The Pam sah echt grausig aus.

Somit war die erste Hälfte unterhalsam, der letzte Teil murks.

5/10

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BeitragDo 15. Jun 2017, 09:48 
Inventar
 
 
Wenn ich mit Null, Null Erwartungen ins Kino gehe, werde ich meisst NIE enttäuscht! 8) Andersherum ist das schon ein sehr "großes Problem".... :roll: :cry:


"Terminator - die Erlösung"

wieder mal gesehen, und muss schon sagen, das Christian Bale als "John Connor" richtig gut ist! Schade, das er nicht in "Terminator - Genysis" mit bei war...


8/10


"Terminator - Genysis"

Nun, zwar mit mit Arnie, aber sehr dünne...an die beiden Geschwister (??) Clarke konnte ich mich garnicht gewöhnen! Jason Clarke als "John Connor" für fast ein Totalausffall gegenüber Chriatian Bale!


6/10

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BeitragSa 17. Jun 2017, 00:50 
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Resident Evil 1-3

Ich hab mich lange davor geziert und irgendwie auch zu recht. Nein, das sind keine Filme für mich. Ich mag die Umbrella Corp. als bad guy sehr gerne und hätte mir gewünscht, dass es da einfach mehr Hintergrund dazu gibt, weil dieses "Unternehmen ist so mächtig, dass es Welt in den Abgrund reißt"-Szenario schon irgendwie bedrohlich ist. Aber wenn es nur darum geht Zombies abzumurksen, dann bin ich raus. Den Rest spar ich mir jetzt einfach mal (auf).

4/10 für die ersten 3 Teile

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BeitragSa 17. Jun 2017, 10:10 
Inventar
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Resident Evil 1-3

Ich hab mich lange davor geziert und irgendwie auch zu recht. Nein, das sind keine Filme für mich. Ich mag die Umbrella Corp. als bad guy sehr gerne und hätte mir gewünscht, dass es da einfach mehr Hintergrund dazu gibt, weil dieses "Unternehmen ist so mächtig, dass es Welt in den Abgrund reißt"-Szenario schon irgendwie bedrohlich ist. Aber wenn es nur darum geht Zombies abzumurksen, dann bin ich raus. Den Rest spar ich mir jetzt einfach mal (auf).

4/10 für die ersten 3 Teile



Es ist zum Glück alles Geschmackssache, aber, ich stehe total auf diese Filme mit Milla!! 8)

Was ich jetzt sehr schade finde, das es eine Neuauflage der Kino Reihe gibt, aber mit völlig neuem Cast! :o :cry:

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BeitragSa 17. Jun 2017, 17:43 
Inventar
 
 
"Unstoppeble"

Wieder mal gesehen und immer wieder richtig geil und spannend!

8/10

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BeitragSo 18. Jun 2017, 00:07 
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Gone in 60 Seconds

Oh Leute...manchmal frage ich mich einfach, wo die scheiß Zeit geblieben ist. Der Film ist aus dem Jahr 2000...fucking 2000....das sind 17 Jahre....meine Güte....
Jedenfalls hab ich heute meinen VHS Rekorder angeschlossen und ein paar Kassetten durchgesehen und da bin ich bei dem Film hängen geblieben. Ich hab ganz vergessen, dass es den Streifen gibt. War auch nie ein großer Fan von und eigentlich auch recht enttäuscht, weil der Film immer so krass mit Jolie beworben wurde und die in dem Film gar nicht so häufig vorkommt. Dennoch ganz cool, dass ich den mal wieder sehen konnte

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BeitragSo 18. Jun 2017, 19:11 
Inventar
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Gone in 60 Seconds

Oh Leute...manchmal frage ich mich einfach, wo die scheiß Zeit geblieben ist. Der Film ist aus dem Jahr 2000...fucking 2000....das sind 17 Jahre....meine Güte....
Jedenfalls hab ich heute meinen VHS Rekorder angeschlossen und ein paar Kassetten durchgesehen und da bin ich bei dem Film hängen geblieben. Ich hab ganz vergessen, dass es den Streifen gibt. War auch nie ein großer Fan von und eigentlich auch recht enttäuscht, weil der Film immer so krass mit Jolie beworben wurde und die in dem Film gar nicht so häufig vorkommt. Dennoch ganz cool, dass ich den mal wieder sehen konnte


Ich musste, genau zu dem Zeitpunkt, wo Sky die erste Festplatte einführte, ich aber nulll wußte, das die bald bei mir sein wird, nochmal meinen Recorder für um die 250 reparieren lassen mit dem riesen Nachteil, das ALLE meine Aufnahmen auf bestimmt über 200 Kassetten nur noch Schrott waren oder sind....ich hatte mal vor ca 2 Jahren den Recorder nochmal angeschlossen an die Glotze....aber, wenn du das beinahe "perfekte" Bild haben willst und schon an die Festplatte dich deswegen gewöhnt hast, ist die Bild - Qualität der Kassetten einfach nur total mies!!

Ich habe mich zwar schon beim Aufräumen von einigen Kassetten per Müll getrennt, habe aber immer noch genügend, die Staub fangen und an denen ich auch total noch Hänge....

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BeitragMo 19. Jun 2017, 16:31 
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Ich hab auch noch einen ganzen Haufen Videokassetten. Das ist echt wahnsinn, wie viel Platz die Dinger wegnehmen. Aber man schaut es ja heute auch eher noch aus Nostalgie-Gründen. Ist witzig noch alte Sendungen wie Interaktiv (Viva) oder dieser RTL2 Kindersendungen zu sehen.
Ich hab auch noch den unbearbeiteten Teil von Star Wars auf VHS. Klar: Das Bild ist lausig, die Soundqualität schlimm und an bestimmten Stellen ist kurz das Bild weg. Aber es erinnert an die Zeit, in der man das teilweise durchgeschaut und am Ende zurückgespult und wieder von vorne gesehen hat. Hachja.... :mrgreen:

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BeitragMo 19. Jun 2017, 20:03 
Vorstandsvorsitzende/r
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Ich bin dann wohl das Gegenteil davon, ich hab fast alle DVDs inzwischen entsorgt (mit Ausnahme von ein paar Sachen, die man nicht zuverlässig bei amazon/Netflix finden kann), VHS-Kassetten sowieso. Das nimmt so viel Platz weg und im Endeffekt schaut man’s eh nie an. Bei den DVDs waren ein paar Kandidaten dabei, die seit zehn Jahren unangetastet im Regal standen. Das ist halt auch irgendwo albern, den Platz kann man auch besser nutzen und weniger Zeug ist eh immer gut, finde ich.

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Nicht weinen, kleiner Mann …


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BeitragDi 20. Jun 2017, 12:31 
Inventar
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Ich hab auch noch einen ganzen Haufen Videokassetten. Das ist echt wahnsinn, wie viel Platz die Dinger wegnehmen. Aber man schaut es ja heute auch eher noch aus Nostalgie-Gründen. Ist witzig noch alte Sendungen wie Interaktiv (Viva) oder dieser RTL2 Kindersendungen zu sehen.
Ich hab auch noch den unbearbeiteten Teil von Star Wars auf VHS. Klar: Das Bild ist lausig, die Soundqualität schlimm und an bestimmten Stellen ist kurz das Bild weg. Aber es erinnert an die Zeit, in der man das teilweise durchgeschaut und am Ende zurückgespult und wieder von vorne gesehen hat. Hachja.... :mrgreen:


Ich hatte vor dieser großen Reparatur fast alle Folgen von Staffel 2 von "Mankells Wallander" aufgenommen - ok, das ERSTE hat die 3 Staffeln schon 3 oder 4 mal seitdem wiederholt - und wollte mal reinsehen, das war mitte 2007....Oh mein Gott, was für eine Scheiss, miese Qualität von Bild und Ton... :| :roll:

@Nerdus: du hast sowas von Recht....ich habe eine realtiv kleine Wohnung und habe jetzt sogar, so, das es aber kaum auffällt, eine hintere Ecke meiner Küche mit 2 großen Stapeln vollbepackt mit Kassetten....denkt ihr, ich entsorge die?? Ich kann mich einfach nicht trennen, obwohl ich ja weis, das die Zeit des Videorecorders vorbei ist und ich mir den Inhalt diverser Kassetten nicht mehr Ansehen werde.

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FC Hansa Rostock


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BeitragSo 25. Jun 2017, 15:52 
HSV-Fan
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Verborgene Schönheit

Sehr emotionaler Film, mit klasse Schauspielern und einer schönen Story.
Mich wundert das der Film so wenig Beachtung fand.

9/10

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Friends - The O.C. - Greek - Veronica Mars - Chuck - Scrubs - HIMYM - Entourage - Reaper - TBBT - One Tree Hill - Everwood - Supernatural


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BeitragSo 25. Jun 2017, 17:30 
Vorstandsvorsitzende/r
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Cage

Mit amazon Prime gesehen, weil die Beschreibung einen alten Perversling wie mich natürlich gleich hellhörig werden lässt:
Zitat:
Seattle chat lines worker Gracie Blake decides to accept an offer from one of her clients for a 'one night only' personal visit. An offer that will leave Gracie imprisoned in a cage, somewhere in America... fighting for her life.


Wenn das nicht der sinnloseste Film aller Zeiten war, weiß ich auch nicht :lol: Eigentlich qualifiziert es sich noch nicht mal als Film, abgesehen davon, dass er mit einer Kamera aufgenommen wurde.

Man weiß gar nicht, wo man anfangen möchte. Abgesehen von der Anfangsszene spielt der Film komplett in einem leeren, grauen Flugzeughangar. In dem steht ein Käfig (aus Holzlatten), darin eine Pritsche und Gracie. Das ist schon die ganze visuelle Bandbreite, die der Film zu bieten hat: Grauer Hintergrund, ein paar Holzlatten, eine Pritsche aus Metall und die Hauptdarstellerin. Falls der Film einen Soundtrack hatte, ist er mir nicht im Gedächtnis geblieben; manchmal hört man Flugzeuge im Hintergrund, das ist schon die größte Abwechslung. Und weil es echt überhaupt keinen Grund gibt, sich diesen Streifen reinzuziehen, spoiler ich ihn auch einfach mal komplett.

Gracie wacht also in ihrem Lattenkäfig auf und weiß nicht, wie sie dort hingekommen ist. Sie hat ihr Bettchen, ihre Klamotten, ihre Handtasche, ihr Handy und Essen und Trinken für ne Woche. An der Stelle denkt man noch, hier könnte sich was entwickeln. Tut es aber nicht. Sie kommuniziert mit ihrem Entführer über ihr Handy. Die einzige Bedingung, die er stellt, ist dass sie nicht die Polizei anrufen darf. Ansonsten verbringt sie die Zeit mit warten. Warten auf was? Tja, keine Ahnung. Es passiert nämlich nichts. Es gibt den halbherzigsten Versuch der Filmgeschichte, aus ihrem Lattenhaus zu entkommen (indem sie ein bisschen lustlos an dem Zahlenschloss herumfingert, das an der Tür hängt), davon abgesehen liegt sie viel auf ihrer Liege und sippt hin und wieder ein Schlückchen Wasser – und hängt natürlich an ihrem Handy, telefoniert mit ihrem Bruder (vielleicht war es auch ihr Freund, ich weiß es nicht so genau), mit ihrer Mutter, zwischendrin dann doch mal mit der Polizei und mit ihrem Entführer … und damit hat man den Film eigentlich schon beschrieben.

Handlung und Entwicklung sind quasi nicht vorhanden. Der Entführer kündigt sich ein paar mal an, taucht dann aber nicht auf (Gründe unbekannt). Einmal taucht er doch auf (natürlich während Gracie schläft und der Zuschauer nichts davon mitbekommt, damit man keinen zweiten Darsteller bezahlen muss, versteht sich von selbst), nimmt ihr ihr Handy ab und hinterlässt einen Zettel. Ein paar Tage später kriegt sie ihr Handy dann wieder. Und davon abgesehen passiert einfach mal nichts. Sie erzählt ihrem Bruder (oder ihrem Freund) von der Entführung, ihrer Mutter aber nicht. Dafür erzählt ihre Mutter ihr, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte und im Krankenhaus liegt. Später stirbt er dann. Ist das irgendwie von Belang für den Film? Löst es irgendeine Veränderung in Gracie aus? Erfüllt es überhaupt einen Zweck, außer einen Teil dieser schrecklich langen 80 Minuten zu füllen? Nein. Das Mädel heult nur ein bisschen vor sich hin; an ihrer nicht vorhandenen Motivation, sich irgendwie aus ihrer Lage zu befreien (oder es wenigstens zu versuchen), ändert sich selbst dadurch gar nichts.

Nur um das zu rekapitulieren, abgesehen von dem Zahlenschloss (das man allein durch blindes Ausprobieren innerhalb von ein paar Stunden würde knacken können) wird sie von ein paar alten Brettern gehalten. Während ihr Bettgestell aus Metall ist. Jedem halbwegs vernünftigen Menschen würde es wahrscheinlich in ein paar Minuten gelingen, so ein paar Latten rauszuhebeln und abzuhauen. (Gut, sie hat auch noch eine Kette am Fußgelenk, aber erst mal aus dem Käfig herauszukommen, wäre ja schon mal ein Fortschritt.)

Aber Gracie macht einfach nichts. Abgesehen davon, manchmal mit dem Zahlenschloss herumzuspielen. Sie versucht es nicht mal. Also nicht mal so ein bisschen, wenigstens als Alibi um dem Zuschauer zu zeigen: Sie kommt da nicht raus und wird immer verzweifelter! Ist das nicht eine schreckliche Lage! Sie sitzt nur herum und wartet und so tut der Zuschauer das gleiche: Sitzen und warten, auf irgendeine Handlung, auf irgendein Ziel, irgendeine Motivation, irgendwas, das dem Film ein bisschen Substanz verleihen würde.

Ich hab ja nicht mal erwartet, dass der Film besonders gut ist. Aber dass man nicht einmal versucht, einen guten Film zu machen, das ist echt kurios. Normalerweise kränkeln solche Machwerke an schlechten Schauspielern, billiger Produktion oder unglaubwürdigem Drehbuch, aber hier … hier gibt’s einfach nichts. Man kann noch nicht mal erkennen, was eigentlich die Idee hinter der schlechten Ausführung sein soll. Man erfährt nichts über die Figuren. Es gibt keine charakterlichen oder sonstigen Entwicklungen. Keine Motive, die sich durch den Film ziehen. Da ist nur Leere. Leere, Leere und Leere.

Zwei Highlights hat der Film, die ich mal nicht unerwähnt lassen möchte. So ungefähr an Tag sieben oder acht im Käfig, kriegt Gracie einen Anruf vom Entführer. Von wo aus ruft er an? Aus einem Flugzeug. Am 11. September 2001. Kurz, bevor es abstürzt. Ja, leider kommt der Entführer (über den wir den ganzen Film über genau gar nichts erfahren, nicht einmal, warum er Gracie eigentlich unbedingt tagelang in einem Käfig warten lassen möchte) bei den Terroranschlägen vom 11. September ums Leben. Ich bin nicht sicher, ob man damit clever sein wollte oder ob ihnen einfach nichts Besseres eingefallen ist (aber ich tendiere zu Letzterem), jedenfalls ist der Entführer damit weg vom Fenster und kann Gracie natürlich nicht mehr befreien.

Das war das eine Highlight. An dem Punkt sollte man meinen, dass aber doch bestimmt jetzt Bewegung in Gracie kommen müsste. Entführer tot, kein Mensch weiß, wo sie ist, aber sie hat ja ihr Handy – wäre nicht jetzt ein guter Zeitpunkt, wirklich die Polizei zu informieren? Die Antwort ist natürlich: Nein. Warum? Keine Ahnung! Aber zumindest ihr Bruder (oder Freund, wen interessiert’s) sucht nach ihr … wie auch immer er das macht, nachdem er überhaupt keinen Anhaltspunkt hat, wo sie sein könnte. Und Gracie siecht so lange dahin, Essen und Trinken ist ihr ausgegangen, es geht ihr gar nicht gut. Die Tage vergehen, sie spielt hin und wieder mit dem Zahlenschloss und telefoniert selten mal mit ihrem Bruder. Kein Grund für Stress und so. Bis sie dann – so gut wie verdurstet – das Schloss doch tatsächlich aufbekommt. Sie schleppt sich aus dem Käfig zu einem Tisch mit Vorräten (warum steht der da? Keine Ahnung!), kann ihn aber natürlich nicht erreichen. Wegen der Kette am Fußgelenk, mit der sie sich kein einziges Mal beschäftigt hat. Zu dem Zeitpunkt sind 14 oder 15 Tage seit ihrer Entführung vergangen. Da ist ja nachvollziehbar, dass sie für solche Überlegungen einfach noch keine Zeit hatte.

Man sieht also das Ende schon kommen, aber zum Glück entdeckt sie einen Aufkleber mit einer Adresse (Warum? Keine Ahnung!). Und ruft ihren Bruder an, der sich natürlich prompt auf den Weg macht (Warum er nicht wenigstens jetzt die verdammte Polizei einschaltet, während seine Schwester (oder Freundin, aber wen juckt’s!) buchstäblich am verdursten ist und jede Minute zählt? KEINE VERFICKTE AHNUNG!). Aber – und hier kommt Highlight Nummer zwei, weil sich die Macher wohl dachten, sie müssen die Absurdität der Situation noch mal überbieten – als Gracie ihn anruft, um zu fragen, wo er bleibt, da gerät er live am Handy in … eine Polizeikontrolle! Weil er zu schnell gefahren ist! Ein paar Minuten von dem Hangar entfernt. Ach, Schock und Schwerenot!

Die Polizei hält ihn an und Gracie legt auf und schließt für immer die Augen. Auf dem grauen Boden im leeren Hangar. Sie stirbt so unmotiviert, wie sie gelebt hat. Und grau und leer fühlt man sich auch als Zuschauer, wenn dann der Abspann rollt. Grau und leer, aber auch ein bisschen erlöst, weil es doch wenigstens vorbei ist. Vielleicht so wie Gracie sich gefühlt hat, auch wenn man es nicht so genau sagen kann, weil Schauspielerei leider nicht zu den Stärken ihrer Darstellerin gehört.

Unterm Strich gebe ich diesem “Film” knappe aber verdiente: 0/1.

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Nicht weinen, kleiner Mann …


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BeitragDi 27. Jun 2017, 11:40 
Inventar
 
 
400 Days

....ist ja fast ein B-Movie :o , zumindest, was die Darsteller angeht...hatte zwar schon fast alle 4 Hauptdarsteller schon mal irgendwo anders gesehen, aber auch nur ebenfalls in anderen B-Movies...
Zum Film selbst: er ist ganz ok, ganz gute, kurzweilige Unterhaltung, hätte auch länger sein können, als nur 86min.


7/10

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FC Hansa Rostock


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BeitragSo 9. Jul 2017, 23:35 
Inventar
 
 
Southpaw

schon krass, was der gute Jake für richtig gute Filme macht. Ich bin zwar überhaupt kein Box -Fan, aber, dieser Film ist richtig gut!


10/10

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FC Hansa Rostock


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BeitragMo 10. Jul 2017, 06:14 
Chefposter/in
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The Accountant [Amazon]
Zum ersten Mal habe ich mir einen Film bei Amazon im Rahmen der Freitagsaktion für 0,99 € geliehen, da waren echt schöne Sachen dabei wie z.B. auch "Rogue One". Über "The Accountant" hatte ich schon viel Gutes gehört, leider wurde ich sehr enttäuscht. Zunächst passt für mich Ben Affleck, der immerhin eine Batman-Physis hat, nicht zu einem autistischen Mathegenie, das nebenbei auch für Unterweltbosse die Bilanzen schönt. Man sieht zwar in Rückblenden, dass er vom autoritären Vater zu ständigem Kampfsport gedrillt wurde; nur wird das nicht ausreichen, um ausgeprägten Autismus in ein maximal mittleres Asperger-Syndrom zu verwandeln. Bei der Story habe ich so in der zweiten Hälfte den Faden verloren, weil ich nicht so firm in Wirtschafts- und Börsenkram bin und andere Flashbacks zusätzlich für Verwirrung stiften. Ein bisschen gut gemachte Action gibt's zum Schluss, die reißt es dann aber auch nicht mehr raus.
5/10

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Zuletzt gesehener Film: The Accountant [Amazon] | Zuletzt gesehene Serie: The Big Bang Theory - Staffel 9
Zuletzt gespielt: Pillars of Eternity [PC] | Steam-Name: derrodon


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BeitragMo 10. Jul 2017, 21:00 
Inventar
 
 
Love and other Drogs - Nebenwirkungen inclusive


der 2.Film meines kleinen Jake Gyllenhaal Marathons auf Sky....den kannte ich auch noch nicht. Was für ein grandioses Schauspiel beider Hauptdarsteller: von Jake genauso wie von Anne Hathaway.

8,5/10

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FC Hansa Rostock


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