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BeitragFr 24. Sep 2010, 14:35 
Inventar
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D.Twinkle hat geschrieben:
@Redlock
Ich sehe es mir noch an, weil nach so vielen Jahren gibt man nicht einfach auf.


Ich weiss was du meinst.

Aber LOST hab ich aufgeben, und es fällt noch nicht mal schwer.


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BeitragFr 24. Sep 2010, 23:44 
Chefposter/in
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redlock hat geschrieben:
D.Twinkle hat geschrieben:
@Redlock
Ich sehe es mir noch an, weil nach so vielen Jahren gibt man nicht einfach auf.


Ich weiss was du meinst.

Aber LOST hab ich aufgeben, und es fällt noch nicht mal schwer.

Bin derzeit auch am Grübeln, ob ich mir die sechste jetzt noch gebe, den Auftakt hab ich zumindest schonmal verpasst :| . Eigentlich sollte man es jetzt noch durchziehen, aber das was ich schon über die Staffel vernommen habe lässt mich zweifeln ob ich mich dann nicht über die vergeudete Zeit schwarz ärgere. Am besten erscheint mir derzeit die Variante sich die sechste irgendwann in einem Rutsch zu geben, anstatt jetzt Woche für Woche dranzubleiben.

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BeitragMo 27. Sep 2010, 00:47 
Chefposter/in
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D.Twinkle hat geschrieben:
Ich sehe es mir noch an, weil nach so vielen Jahren gibt man nicht einfach auf.
Man muss aber wirklich Nerven haben um nicht umzuschalten, vor allem wenn auf
Sat1 auch noch Indiana Jones läuft wird es hart :roll:

Du beschwerst dich ständig über vermeindliche Unlogiken bei Lost, aber den größten Logikfehler begehst du doch selbst.

Ich mein, du meckerst praktisch seit Staffel 1 über die Serie, hetzt in einer Tour über J.J. Abrams, siehst in allen nur geklaute Storylines von früheren Serien - aber dennoch schaltest du weiterhin brav ein. Irgendwas passt da nicht zusammen.

Im übrigen macht es keinen Sinn, bereits nach Folge 1 der 6. Staffel über Logikfehler zu schimpfen, wenn du garnicht weisst, was da eigentl. vorsich geht bzw. was das gezeigte überhaupt darstellt. Das kannst du dann am Ende tun, wenn alle Teile - mehr oder weniger - zusammengesetzt sind.

Ich will das Ende der Serie auch garnicht schönreden (find es auch nicht grad toll), aber bei dir kommt halt ständig nur die selbe Leier wie schlecht doch alles ist - dann schalt ganz einfach nicht mehr ein. So einfach kann es manchmal sein.

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BeitragDo 7. Okt 2010, 18:19 
Inventar
 
 
logan99 hat geschrieben:
D.Twinkle hat geschrieben:
Ich sehe es mir noch an, weil nach so vielen Jahren gibt man nicht einfach auf.
Man muss aber wirklich Nerven haben um nicht umzuschalten, vor allem wenn auf
Sat1 auch noch Indiana Jones läuft wird es hart :roll:

Du beschwerst dich ständig über vermeindliche Unlogiken bei Lost, aber den größten Logikfehler begehst du doch selbst.

Ich mein, du meckerst praktisch seit Staffel 1 über die Serie, hetzt in einer Tour über J.J. Abrams, siehst in allen nur geklaute Storylines von früheren Serien - aber dennoch schaltest du weiterhin brav ein. Irgendwas passt da nicht zusammen.

Im übrigen macht es keinen Sinn, bereits nach Folge 1 der 6. Staffel über Logikfehler zu schimpfen, wenn du garnicht weisst, was da eigentl. vorsich geht bzw. was das gezeigte überhaupt darstellt. Das kannst du dann am Ende tun, wenn alle Teile - mehr oder weniger - zusammengesetzt sind.

Ich will das Ende der Serie auch garnicht schönreden (find es auch nicht grad toll), aber bei dir kommt halt ständig nur die selbe Leier wie schlecht doch alles ist - dann schalt ganz einfach nicht mehr ein. So einfach kann es manchmal sein.





Genau, es gibt ne Fernbedienung, mit der man sehr viel tun kann, wie umschalten oder ABSCHALTEN.... :wink: :lol:

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BeitragFr 8. Okt 2010, 22:17 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Hätte jetzt noch ein paar Fragen zu Lost, zur aktuellen Staffel.

- Wurde das Rätsel um das "Geräusch" gelöst?
Habe mal gehört, gelesen dass eines der Geräusche weiß jetzt nicht mehr ob es die Einblendung des "Lost"-Logos am Anfang, oder das Geräusch wenn ein Flashback, Flash Forward kommt etc. aufgeklärt werden soll. Soll anscheinend ein uns vertrautes Geräusch aus dem Alltag sein.

- Die Geschichte um Claire kapiere ich irgendwie nicht mehr so ganz. In Season 4 war sie ja dann plötzlich weg im Wald verschwunden und hat gesagt, dass sich Kate um sie kümmern soll. Warum kann sie sich nicht mehr daran erinnern? Warum ist Claire einfach so verschwunden und hat ihr Kind alleine gelassen? War sie dann quasi tot und im Tempel hat man dann festgestellt, dass sie eine Infizierte ist?

Wäre klasse wenn da mal jemand Licht ins Dunkle bringen könnte.

Vielleicht bin ich ja diesbezüglich schlauer in der sechsten Folge.

Bin übrigens gespannt, ob Season 6 wirklich noch so schlecht und enttäuschend wird, wie es manche hier schreiben. :?


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BeitragSa 9. Okt 2010, 02:50 
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Lost sehe ich nur noch nebenher am PC.
Für die Sendung schalte ich nicht extra die Glotze ein.
Ausserdem muss man es ja sehen, um es kritisieren zu können.

Bei Lost sind aber schon lange nicht nur die Menschen auf der
Insel verloren gegangen, sondern auch die Zuschauer.
Mysteriös ist daran aber nichts, denn die Serie war, ist und
bleibt ein ziemlich anödendes Machwerk.

Sechs Staffeln, nur damit dann doch alles endet wie man es ja
schon von Anfang an vorhersehen konnte.
Sechs Staffeln drumrumgelaber, Feinde wechselt euch Spielchen,
Pseudobedeutsame Unterhaltungen ... alles für so ein Ende?


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BeitragDo 4. Nov 2010, 13:20 
Inventar
 
 
Ich hätte es mir niemals träumen lassen, daß ich mal sagen werde, daß die 5.Staffel jetzt total hahnebüchen ist....bin inmitten der 5. und wollte schon vor 2 oder 4 Folgen aufgeben...jetzt sage ich, zum Glück für die Serie, daß nach Staffel 6 es endgültig vorbei ist....bin jetzt da angelangt, wo Kate, Hurley, Jack, Sayed und Sun auf die Insel wieder zurückkommen und es ist 1977....was für ein Schwachsinn!! Die Story's sind nur noch wirr, es macht echt überhaupt keinen Spaß mehr, zuzusehen....ich bleibe nur deswegen dran, weil ich wissen möchte, was für Ende die Serie nimmt....

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BeitragDo 4. Nov 2010, 17:39 
Inventar
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Sentinel2003 hat geschrieben:
Ich hätte es mir niemals träumen lassen, daß ich mal sagen werde, daß die 5.Staffel jetzt total hahnebüchen ist....bin inmitten der 5. und wollte schon vor 2 oder 4 Folgen aufgeben...jetzt sage ich, zum Glück für die Serie, daß nach Staffel 6 es endgültig vorbei ist....bin jetzt da angelangt, wo Kate, Hurley, Jack, Sayed und Sun auf die Insel wieder zurückkommen und es ist 1977....was für ein Schwachsinn!! Die Story's sind nur noch wirr, es macht echt überhaupt keinen Spaß mehr, zuzusehen....ich bleibe nur deswegen dran, weil ich wissen möchte, was für Ende die Serie nimmt....

Hö? Bis zu der Stelle ist die fünfte Staffel doch noch grandios. Ab da geht's abwärts.
Und als wirr würde ich die Story nicht bezeichnen. Sie ist hält sehr nonlinear erzählt, sodass man auch mal sein Hirn einschalten muss.

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BeitragSo 14. Nov 2010, 20:13 
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Nach den beiden 4. und 3. letzten Folgen muss ich sagen, das es nicht
wie erhofft, mit den nun gesehen Auflösungen einiger Dinge besser wird.
Nein, es wird wirklich immer schlimmer und unlogischer.

Die Frau wird an Land gespült, bringt Zwillinge zur Welt, von denen einer
einfach mal so der gute und der andere der böse ist (gut zu unterscheiden
an weisser und schwarzer Kleidung).
Die andere Frau bringt sie um, einfach mal so, anscheinend eher Sinnlos,
aber wie soll man sonst erklären wie die beiden auf die Insel kamen.
Die beiden Jungs zerstreiten sich (hatte ich nicht schon mal was von "Keim
und Abel" geschrieben?), schon ist einer der Held der die Insel beschützen
darf und der andere der böse der sie verlassen will, desswegen beförder
Jacob ihn in diese Lebenslicht und er wird zur schwarzen Wolke.
Jacobs treibt ein Spielchen mit den Losties weil er halt Lust dazu hat und
er hat sie auf die Insel geholt weil Ihr Leben ja quasi eh nichts mehr zu
bieten hatte.


Also einiges daran ist wirklich mal wieder vollkommen daneben.
Zum Beispiel die alte "Keim und Abel" Geschichte.
Oder das einer einfach mal so böse und der andere der gute ist.
Auf eine Erklärung warum man zu einer Rauchwolke wird, die Geräusche
von rasselnden Ketten und einem Horn macht, wenn man in die Lebenslichtquelle
geworfen wird, dürfen wir wohl nicht hoffen.

Auch toll das die beiden sich ja nichts antun können, aber wenn sie sich
schlagen fliesst in Mengen blut ... aha.
Wieso Jacobs (namenloser, weil vermutlich der Teufel) Bruder alles weiss
und kann, inklusive ein Rad bauen und damit die Insel durch die gegend
Springen lassen, aber es nicht auf die Reihe bekommt ein Uboot zu klauen
und zu bedienen ...... naja ...... wie auch immer.

Jetzt bin ich ja mal gespannt wie die Serie endet, aber ich habe da ein
doch sehr ungutes Gefühl das ausser Jack dem Hirten, auch die Logik auf
der Insel bleiben wird.


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BeitragSo 14. Nov 2010, 20:32 
Inventar
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Ich hätte nie gedacht, das mal schreiben zu müssen, aber: Ausnahmsweise trifft Twinkle mit seinen Ausführungen mal voll ins Schwarze.

Außer mit "Keim" und Abel. Der Mann heißt nämlich Kain und hat mit Keimen nichts am Hut 8)

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BeitragSo 14. Nov 2010, 21:43 
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Keim ist soo geil.. :mrgreen:
Aber Leuts denkt doch mal nach...Jacob, "böser" Zwilling...ESAU!

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BeitragFr 19. Nov 2010, 12:37 
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Da ich unsicher bin, ob ich meine Beobachtungen zum Finale hier posten soll, oder es besser wäre einen neuen Thread aufzumachen, aber ich denke letzteres hätte eh gar keinen Erfolg mehr. Wer also "L O S T" noch nicht komplett sah, sollte spätestens jetzt logischerweise diesen Thread verlassen.

Nachdem ich das Ende gestern erstmal was hab sacken lassen, bin ich im Eilmodus durch die Diskussionen im US-Thread und ein paar einschlägige Seiten/Foren gestürmt. Und soweit ich das beim Durchfliegen richtig beobachtet habe, scheint es nur folgende Fraktionen zu geben:
1a) Das Ende war toll, alles beantwortet ihr Kritiker kapiert's nur nicht. (Erklärung, wie alles beantwortet wurde, fehlt)
1b) Das Ende war emotional befriedigend, aber inhaltlich, also, naja...
2a) Meine Fresse, war das Ende scheiße
2b) Meine Fresse, "Lost" ist nun für immer scheiße

Ich versuche jetzt einfach mal, sicherlich vollkommen erfolglos, das ganze etwas konstruktiver und produktiver anzugehen. Dass ich dazu zwei im Detail unterschiedliche Richtungen einschlage, ist wohl typisch für die Serie, zeigt aber auch, dass ich mir bei beiden etwas unsicher bin. Das ist meines Erachtens nach aber nicht weiter tragisch, da sie zur Diskussion stehen sollen, in der Hoffnung, vielleicht eine solidere aufstellen zu können.

Blicken wir erstmal etwas allgemeiner auf das Ende von "Lost":
Es konnte nicht allgemeinhin befriedigend enden. Dafür waren die Zuschauer in zu unterschiedliche Lager gespalten. Manche sahen es für den Mystery-Anteil, andere aufgrund der Narrative, wieder andere wegen der Figuren. Und unter den Mystery-Zuschauern gab es solche, die Sci-Fi bevorzugten, jene die mehr Fantasy wollten und solche, die bei religiösen Antworten nicht sofort Anfälle kriegen. Oh, und natürlich wollen manche Antworten auf alles, andere weiterrätseln. Ein Ende, dass alle gleich behandelt, kann nicht geschrieben werden. Dass die Autoren von LOST es sich zum Finale hin allerdings unnötig schwer gemacht haben, ohne Fanhass auf sich zu ziehen, möchte ich nicht abstreiten. Das Problem ist für mich aber weniger der Inhalt der Finalstaffel, als ihre Präsentation. Denn die Mythologie von Lost kann nicht behandelt werden, ohne neue Fragen aufzuwerfen. Okay, vielleicht schon, aber dann nur mittels trockener und endloser Faktenschübe. Nehmen wir allein die ganze Jacob/Smokey-Sache. Wir wollten wissen wo sie herkommen, was sie verbindet, wie ihre Rivalität entstand, usw. Das wurde beantwortet (sie wurden vor ca. 2000 Jahre von einer nach ihrer Geburt getöteten Gestrandeten auf der Insel geboren, sie sind Zwillinge, durch unterschiedliche Standpunkte zu den Aussagen ihrer Ziehmutter entstand eine Fehde zwischen ihnen, die über die Jahrhunderte - und durch Jacobs "Mord" an damals-noch-nicht-Smokey, eskalierte). Nun kamen sofort neue Fragen auf: Wo kommen deren Mutter und Ziehmutter her? Ja gut, sie sind gestrandet, aber wieso und wo waren sie vorher, blabla. Hätte man auch dies beantwortet, hätte man auch darüber Fragen stellen können. Im Grunde könnte man eine Kindergarten-Diskussion führen. Egal was geantwortet wird, die Fans fragen "Und warum?" Stellen sich die kritischen LOST-Fans nun doof an? Nein! Denn die Autoren haben diese Diskussion zu offensichtlich gemacht. Hätte man die Herkunft Jacobs und seines Bruders anders präsentiert, so dass die Frage nach ihren Müttern nicht ganz so naheliegend ist, dann würden nur elendige Haarspalter auf jede Frage eine neue Frage haben. Ähnlich läuft es mit dem Licht: Die Insel ist besonders, weil in ihr gewissermaßen das Licht der Menschheit verborgen ist. Ich kann damit leben und mMn haben sich die Autoren da nicht ganz so tapsig angestellt. Dennoch hätte man es besser präsentieren können, so dass die Fragen nach dem "was bewirkt es, wo kommt es hier" nicht so häufig gestellt werden. Aber seien wir ehrlich: Wäre jemand mit den Antworten zufrieden. Sagen wir, äh, Gott beschloss, dass das Licht auf dieser Insel wohnt. Warum auf dieser Insel? Wo kommt Gott her? Wieso lagert er das Licht der Menschheit auf der Insel, ist das nicht bescheuert? Wozu brauchen wir so ein Licht... :roll:

Deshalb muss ich, ganz spezifisch zum Finale, folgendes sagen: Charakterlich endete es an einem schlüssigen Punkt. Unsere zentralen Charaktere und das Mysterium der Insel befanden sich zeitgleich an einem Wendepunkt, der ein Ende zulässt, ohne das ganze Universum enden lassen zu müssen. Denn die "und das Leben nimmt weiter seinen Lauf"-Komponente kann man anderweitig nicht aus dieser Geschichte entfernen. Als "Lost" begann, lernten wir eine Gruppe von Figuren kennen, die ihre eigenen Päkchen mitbrachten und sich zudem mit den seltsamen Begebenheiten auf der Insel konfrontiert sahen. Polarbären, Enführer aus dem Wald, ein Rauchmonster. Eine Französin, die vor Jahrzehnten dort strandete. Etc. Wir erfuhren, dass die Polarbären Überbleibsel der Dharma-Initative waren, die Entführer zu Bens Truppe gehörten, wer Rosseau war und dass das Rauchmonster der Bruder Jacobs war, der unbedingt von der Insel runterwollte, dazu aber die Insel zerstören muss. Wir wissen, wie Dharma unterging, wir sahen "die Anderen" und Rosseau sterben, Smokey wurde besiegt. Etc. Die Insel ist nun einfach nur noch eine Tropeninsel mit viel Schutt, Asche und einer Art Lichterquell des Lebens. Um letzte wird sich ja weiterhin gekümmert. Die Geheimnisse, die für die Losties relevant waren wurden entweder gelüftet oder trotz offener Fragen bekämpft, so dass sie keine Bedrohung mehr darstellen. Die Losties wiederum wurden weit ausgedünnt, die für die Mythologie von Beginn an relevanteren Figuren starben im Dienste der Sache (etwa Jack und Locke) oder sind nun geläutert (Ben) bzw. endlich mit Verantwortung vertraut (Hurley) als Schützer der Insel tätig. Die "Normalos" der Anfangsjahre sind tot, erstmals von der Insel weg (Sawyer) oder wiederholt von der Insel weg, nur dass sie dieses Mal keine Gewissensbisse zurücktreiben.

Wie Hurley und Ben sich als Inselbosse schlagen? Irrelevant. Was Sawyer, Kate, Frank, Claire und Miles im normalen Leben treiben? Irrelevant. Will man trotzdem Antworten auf diese Fragen? Fuck Yeah, vor allem erstes könnte ein urkomisches Spin-Off geben.
Ist das Finale also inhaltlich Grütze? Nein. Emotional? Nun, ich fühlte erstmals mit Jack mit und für die Überlebenden habe ich mich riesig gefreut, also nein. Ist es narrativ misslungen? Durchaus. Natürlich lassen sich auch diese zwei Fragen bis in die Unendlichkeit ausdünnen (Wieso macht Hurley dies, das, hier, da, wieso dieser Nachfolger, wo kommt der her, wie macht der sich...), allerdings enden die Autoren auf zu naheliegenden Punkten. Und sie bemühen sich nichtmal, den Fokus von ihnen wegzulenken. Hier hätte man den Zuschauern noch ein paar Knochen hinwerfen und die ganze Staffel über klarer das eigentliche Ziel ansteuern und beleuchten müssen, um sich härscheren Kritiken zu entziehen.

Als zweites möchte ich dieses allgemeinere Versagen zurücklassen und das typische LOST-Rätseln kurz wiederbeleben. Und was das angeht, haben die Autoren mMn ins Schwarze getroffen. Die Serie gibt ein emotional zufriedenstellendes Ende, das die Lost-Erfahrung (Theorien spinnen) weiterleben lässt. Dass man es so sehr verhaute, dass sich selbst manche "ich will nicht alles beantwortet haben"-Jünger nicht darüber freuten, ist weiterhin der Präsentation des Ganzen zu schulden (und vlt. auch mancher Zuschauererwartungen), aber dennoch halte ich es "Darlton" zu gute:

Vielleicht gibt es auf die Fragen nach Hurleys, Bens, Kates, Sawyers, Claires und Miles Verbleib so etwas ähnliches wie Antworten. Wie gesagt, sie steht noch auf wackeligen Beinen, aber vielleicht lässt sie sich untermauern oder zu Gunsten einer besseren einreißen. Ich glaube nämlich, folgendes beobachtet zu haben: Die zentralen Figuren, die vor dem Finale gestorben sind, waren in diesem gemeinsam erschaffenen Limbo wieder nahe an früheren Versionen ihrer selbst. Aber diejenigen, die diese letzte Folge überlebten, waren im Limbo gewandelt. Hurley war ein erfolgreicher, nicht weiter vom Pech verfolgter Manager, dem es endlich gelang, Menschen zu helfen. Ben gab seine Manipulationen auf und fügte sich letztlich damit, die zweite Geige zu spielen. Miles war ein rechtschaffener Cop. Sind dies vielleicht Andeutungen, wohin ihre Wege gehen werden, nachdem das Arjira-Flugzeug erfolgreich abhob?
Ich gebe zu, dass meine Theorie mit Claire und Kate an ihre Grenzen stößt, aber das waren bereits recht schwach umrissene Figuren. Könnte sein, dass die Autoren da nur an ihrem Vorhaben gescheitert sind. Wobei man mit viel gutem Willen in "Claire will Aaron behalten (und schafft es auch)" reinlesen könnte, dass sie Aaron in der Realität noch problemlos großziehen wird. Womit nur Kate ein lästiger Fleck in dieser Theorie bliebe. Öhm... Irgendwer mit gutem Willen hier, der eine Idee hat? :lol:

So, und nun... seid bitte vorsichtig, wenn ihr mich in Brand steckt. :mrgreen:

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Sir Donnerbolds Bagatellen - Ein Blog, der keinen Werbespruch braucht!


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BeitragFr 19. Nov 2010, 13:40 
Fernsehboss
 
 
D.Twinkle hat geschrieben:
Die Frau wird an Land gespült, bringt Zwillinge zur Welt, von denen einer
einfach mal so der gute und der andere der böse ist (gut zu unterscheiden
an weisser und schwarzer Kleidung).


Das ist schon mal Unsinn. Der eine folgt seiner falschen Mutter ohne Kritik und der andere erkennt die Lügen der Frau welche immerhin seine eche Mutter und seine späteren Mitmenschen umgebracht hat und will nicht länger in einer begrenzten Welt leben. Von einer klaren gu/böse Trennung kann zu diesem Moment noch gar keine Rede sein.

D.Twinkle hat geschrieben:
Oder das einer einfach mal so böse und der andere der gute ist.


Hin und wieder müsste man halt mal zuschauen. Wo sind Jacob oder die falsche Mutter denn gut? Sie ist eine Fanatikerin die über Leichen geht.

D.Twinkle hat geschrieben:
Auf eine Erklärung warum man zu einer Rauchwolke wird, die Geräusche
von rasselnden Ketten und einem Horn macht, wenn man in die Lebenslichtquelle
geworfen wird, dürfen wir wohl nicht hoffen.


Ich vermute einfach mal das das Rauchmonster das personifizierte Böse ist das von der Insel versiegelt wurde und zumindest zum Teil entkam nachdem Jacob seinen Bruder ermordet hat. Und das mit den Geräuschen ist Haarspalterei, ich frage mich ja auch nicht warum Godzilla so klingt wie er klingt es ist einfach so.

D.Twinkle hat geschrieben:
Auch toll das die beiden sich ja nichts antun können, aber wenn sie sich
schlagen fliesst in Mengen blut ... aha.


Sie können sich nicht töten, vermutlich ist aber das Licht stärker als dieser "Bann" vielleicht hatte auch der Bruch dieses Bannes mit der Entstehung des Rauchmonsters zu tun. Aber sie sich nicht mal verletzen können hat keiner gesagt.

D.Twinkle hat geschrieben:
Wieso Jacobs (namenloser, weil vermutlich der Teufel) Bruder alles weiss
und kann, inklusive ein Rad bauen und damit die Insel durch die gegend
Springen lassen, aber es nicht auf die Reihe bekommt ein Uboot zu klauen
und zu bedienen ...... naja ...... wie auch immer.


Das er nicht von der Insel kommt hat ja nichts damit zu tun das er kein Boot klauen kann.


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BeitragFr 19. Nov 2010, 16:46 
Inventar
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Danke Sid, für diesen ausführlichen Kommentar. Ich zähle mich da zu einer kritischen 1b-Fraktion.

Du hast mit vielem Recht, auch wenn du glaube ich in die "Ich will alles wissen"-Fraktion zu sehr hineinliest, dass es um das Geschehen nach dem Finale geht. Es gibt genügend offene Fragen in Vergangenheit und Verlauf der Serie, die relevanter sind.

Insgesamt sehe ich die Dinge ein wenig kritischer. Symptomatischer Fall:
Zitat:
Nehmen wir allein die ganze Jacob/Smokey-Sache. Wir wollten wissen wo sie herkommen, was sie verbindet, wie ihre Rivalität entstand, usw. Das wurde beantwortet

Wir haben gesehen, wie es passierte. Wir haben es allerdings nicht verstanden. Und das ist bei Lost zuletzt oft der Knackpunkt gewesen.
Wie haben erfahren, dass Jacob "besonders" ist, wissen aber nicht warum. Wir haben gesehen, dass die Mutter getötet und die Kinder geraubt wurden, aber wissen nicht warum. Wir haben gesehen, dass die Mutter das Camp niederbrannte (oder zumindest erahnt - auch wenn die Frage nach dem Wie rätselhaft bleibt), aber auch hier stellt sich das Warum. Da braucht es keine expliziten Erklärungen, aber Lost zeigt auch einfach nicht auf, aus welchen Motivationen die Figuren handeln. Oder die Motivationen sind nicht glaubwürdig.

Das zieht sich seit Mitte der vierten Staffel wie ein roter Faden durch die Serie: Den Figuren sind die Motive abhanden gekommen. Fast niemand handelt mehr aus eigenem Antrieb, eigenen Erfahrungen oder logischen Überlegungen. Sondern nur noch, weil jemand anderes sagt, dass er es muss.
Locke macht sich auf den Weg, die O6 zur Insel zurückzuholen, weil sonst etwas Furchtbares passiert. Was und warum? Keine Ahnung. Wieso sich Locke so sicher ist? Keine Ahnung. Die Motive der O6 für die Rückkehr sind ähnlich dünn.
In den letzten beiden Staffeln stellt Lost permanent seine Figuren in Grüppchen auf. Vorne ein Anführer, der die Route vorgibt ohne zu verraten aus welchen Motiven und dahinter der Rest der Gruppe, der wortlos folgt.
Jack, Ben - zwei eigentlich starke und klar ausgearbeitete Charaktere ändern im letzten Jahr ständig ihre Meinung ohne dass die Beweggründe klar werden. Teilweise werden Pseudo-Motivationen eingeführt und später wieder aufgelöst. Sayid und Claire kommen als Gegenspieler in die Staffel (oder werden es schnell). Motivation: "Die Dunkelheit hat von ihnen Besitz ergriffen". Genauer definiert wird das nicht, aber es reicht für ein paar Episoden, um sie als Bösewichter zu bringen. Und als es für solche keine Verwendung mehr gibt, werden beide ohne Erklärung wieder gut. Claire schließt sich der Gruppe an und Sayid rettet erst Desmond und opfert sich dann sogar für die U-Boot-Crew.
Viele weitere Figuren werden zu Mitläufern degradiert: Kate, Hurley (auch wenn er am Ende eine große Rolle bekommt), Jin (Pseudohandlung: Widmore helfen), Sun spielen absolut keine Rolle.

Deshalb weigere ich mich, in das "Viele offene Fragen, aber tolle Charakterserie"-Gelabere einzufügen. Lost ist keine tolle Charakterserie. In der Hinsicht hat es in den letzten Jahren viel mehr falsch gemacht als in der Mythologie.

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BeitragFr 19. Nov 2010, 19:07 
Mitglied im Vorstand
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Also ich zähle wohl zur 1b+2a+2b aber nicht 1a Fraktion.
Emotional war einiges da, aber extrem Kitschig.
Inhaltlich ist alles fürn A****, da ergibts garnichts mehr Sinn und
es wurde am Ende rein garnichts aufgeklärt, weil die Autoren dies
wohl selber nicht mehr alles halbwegs glaubwürdig erklären konnten.

@Alpha
Da ich nicht an die Schöpfungslehre glaube, kann ich mit dem Fehler
leben "Kain" als "Keim" geschrieben zu haben :mrgreen:


porksaw hat geschrieben:
Das ist schon mal Unsinn. Der eine folgt seiner falschen Mutter ohne Kritik und der andere erkennt die Lügen der Frau welche immerhin seine eche Mutter und seine späteren Mitmenschen umgebracht hat und will nicht länger in einer begrenzten Welt leben. Von einer klaren gu/böse Trennung kann zu diesem Moment noch gar keine Rede sein.


BEIDE folgen der falschen Mutter, erst nach 13 Jahren, als die wahre Mutter
plötzlich als Geist auftaucht, fängt Jacobs Bruder an zu zweifeln.
Als die falsche die echte erschlug, meinte sie doch sie hat keine Wahl,
als sie merkte das es nicht nur ein, sondern zwei Jungen waren - wieso?

Zitat:
Hin und wieder müsste man halt mal zuschauen. Wo sind Jacob oder die falsche Mutter denn gut? Sie ist eine Fanatikerin die über Leichen geht.


Fanatikerin? - die aber auch die Wächterin der Insel ist, über die Macht
verfügt zu verhindern das beide sich etwas antun können ...
Die versuchte beide vor den Fremden zu schützen.
Und wie hat sie die überhaupt alle töten können, wenn sie,
anders als Fake Locke so einfach zu töten ist?

Zitat:
Ich vermute einfach mal das das Rauchmonster das personifizierte Böse ist das von der Insel versiegelt wurde und zumindest zum Teil entkam nachdem Jacob seinen Bruder ermordet hat. Und das mit den Geräuschen ist Haarspalterei, ich frage mich ja auch nicht warum Godzilla so klingt wie er klingt es ist einfach so.


Wie entkam das denn?
Nur Desmond ist gegen die Magnetischen Strahlen resistent genug um den Stöpsel
zu ziehen. Jacobs Bruder viel Bewustlos in die Höhle und sofort kam er als
Rauchwolke wieder heraus, ohne das man sehen konnte das sich am Licht etwas
geändert hätte.

Wenn Godzilla Geräuche machen würde wie ein Bus und laut hupend durch Tokyo
stampfen würde, wäre das wohl auch etwas seltsam.

Zitat:
Sie können sich nicht töten, vermutlich ist aber das Licht stärker als dieser "Bann" vielleicht hatte auch der Bruch dieses Bannes mit der Entstehung des Rauchmonsters zu tun. Aber sie sich nicht mal verletzen können hat keiner gesagt.


Die falsche Mutter sagte, das sie verhindert hätte das sie sich etws antun
könnten. Sie sagte nicht das beide nun unsterblich sind.
Und durch verbluten kann man wohl auch sterben, genauso wie auch R.Alpert
nicht altert, aber wohl sterblich ist - also hat da wohl jeder seine eigene
Unsterblichkeits Logik bekommen.

Zitat:
Das er nicht von der Insel kommt hat ja nichts damit zu tun das er kein Boot klauen kann.


Womit genau es zu tun hätte, würden wir ja nun wissen, wenn die Lost macher
das erklärt hätten, aber sie haben ja alle Fragen offen gelassen.
Vieleicht denken die Autoren sie wären David Lynch???


Die Geschichte als ganzes betrachtet, von der ersten bis zur letzten Folge,
ergibt absolut keinen Sinn mehr und Widerspricht sich absolut.
- Nach dem Absturz stampfte das Monster noch durch die Bäume.
Sie konnten ihm davonlaufen, sich vor ihm verstecken und es versuchte
Menschen (auch Locke) in Erdlöcher zu ziehen, mit lautem Kettengerassel.
Sie sahen auch immer Richtung Baumkronen als das Monster an Ihnen vorbei
gestampft ist, die Wolke schwebt aber über den Boden.

- Ab wann waren sie denn alle tot?
Laut Christian Sheperd haben sie sich all das nur eingebildet um den Tod
zu verarbeiten ("loslassen zu können") - gemeinsam weil sie die wichtigste
Zeit Ihres Lebens miteinander geteilt haben.
Vor dem Flug und dem ersten Absturz kannten sie sich aber noch nicht.
Also waren sie alle seit dem ersten Absturz tot und erst nachdem sie dann
diesen (durch Sprengen der Station) verhindert haben (wollten),
begann eine Alternativ Realität VOR dem Absturz, die aber nicht Real war
(z.B. weil Jack garkeinen Sohn hat)???
War also vor dem Bruch des Eindämmungsfeldes (Desmonds Station) alles real,
es gab keine Zeitsprünge, sondern sie sind gestorben und habe sie dann
gemeinsam ab dem Zeitpunkt alles nur eingebildet (Zeitsprünge, sprengen der
Station, Fake Locke, ...) um so den Tot verarbeiten zu können???
Was ein Blödsinn.

- Dann die ganzen offenen Fragen, wie "wer war die falsche Mutter",
oder "wer hat Tempel und Statue erbaut" ...

- Wieso weiss der böse Bruder einfach mal so wie alles funktioniert.
Er kann seinen Leuten alles befehlen und sie folgen ihm,
aber er bekommt es selbst später mit der durch die Dharma Organisation
auf der Insel verfübaren Technologie nicht fertig, eine Vorrichtung zu
bauen die einen Söpsel auf einem Loch zieht?

- Wenn der "Stöpsel" nur von Desmond gezogen werden kann, wieso wollte
FLocke ihn denn dann umbringen?
Wenn er alles versteht und die Insel so gut kennt, hätte er sich denken
können das er ihn braucht - selbst wenn er von Demonds Resistenz nichts
wusste, wie wollte denn dann den Stöpsel ziehen?
Wenn er irgendwen normalen dafür nehmen wollte, hätte er das ja auch
Jahrhunderte lang tun können.

- Und dann solche Logik- und Regiefehler wie am Ende ...
Hydraulikleitung mit Klebeband abdichten, oder ein Flugzeug mit
Umlauf-Verdichter-Turbinen das sich Rückwärts bewegen kann, obwohl
dieser Turbinentyp NUR Vorwärtsschube liefern kann?
(sind das defekte von Royls Royce?)
Oder die Stöpsellogik ....
Das Wasser fliesst an Öffnungen, seitlich im Loch am Stöpsel vorbei nach
unten ins Licht - zieht man den Söpsel, versiegt die Quelle? - häh, was?
(zieht man den Stöpsel im Waschbecken geht der Wasserhahn aus?)
Da sieht man mal was Autoren und Regie und Ex-Prods draufhaben.

Nach dem Finale habe ich nach Threads dazu gegoogelt.
2/3 der Zuschauer sind mit dem Ende höchst unzufrieden, 1/3 sind Fanboys die
sich irgendwie zurechtlegen wollen das Ihr geliebtes Lost irgendwie einen
Sinn ergibt. Wohl aus reiner Verzweiflung die mit Lost, über 6 Jahre lang,
verlorene Zeit nicht als Verlust hinnehmen zu müssen.
Ganz verzweifelte kommen gleich mit Kommentaren wie "J.J. ist ja so genial!!!!!"


LOST:
Die Serie hat eine gute (aber wohl geklaute) Grundidee, super Schauspieler
und durch die teure Produktion natürlich eine entspreched gute Optik.
Aber Inhaltlicht gibt es nur ein paar gute, aber sehr kurze Geschichten
und natürlich einige tolle Highlights - ansonsten ist die gesammte Handlung
von sechs Staffeln einfach nur für die Tonne.

Mein Fazit - Blenderserie, Hochglanz Optik, aber nichts dahinter.
Wer sie nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, sondern Glück gehabt.


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BeitragFr 19. Nov 2010, 19:45 
Mitglied im Vorstand
 
 
Sid hat geschrieben:
Wie Hurley und Ben sich als Inselbosse schlagen? Irrelevant.

Tatsächlich wird das mehr oder weniger beantwortet. Stichwort "The New Man in Charge".

Fand das Finale jetzt beim 2. Ansehen doch etwas besser. Diese 'Ohh Charakterlich war's ja soo schön' konnte ich beim ersten Ansehen fast gar nicht teilen. Was wohl auch daran lag, dass mir, nachdem dieser Vorhimmelquatsch enthüllt wurde, nur noch "Nein Nein Nein Nein NEIN" durch den Kopf geschossen ist.:o Jetzt beim zweiten Mal war es doch ganz nett, ändert aber nichts an der Tatsache das viel zu viel Zeit damit verschwendet wurde. Das ist eigentlich auch mein größter Kritikpunkt an der letzten Staffel. Da lockt man den Zuschauer zu Beginn auf ne ganz falsche Fährte und verschenkt die hälfte der Zeit der gesamten Staffel, nur um dann aufzulösen, dass letztlich alles ne Art "Traum" ist. Schlag ins Gesicht.:(

Und wegen Beantwortung der Fragen: Mich hätten zwar auch noch nen paar Auflösungen interessiert, aber das waren alles eher kleinere Fragen, kann damit leben, dass da nichts mehr gekommen ist. Was ich aber wirklich sehr gerne beantwortet hätte, wäre folgende Frage: Warum haben Hurley und Walt besondere Fähigkeiten? Wenn doch alles so klasse durchdacht war von Anfang an, frag ich mich, warum man da nichts mehr gehört hat.

Richtig klasse fand ich aber die letzte Szene, als Jack die Augen schließt. Eigentlich recht nahliegend gewesen, dass es so endet, habs aber nicht kommen sehen.

Insgesamt ist LOST aber dennoch ein Stück Fernsehgeschichte.


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BeitragFr 19. Nov 2010, 23:04 
Inventar
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D.Twinkle hat geschrieben:
@Alpha
Da ich nicht an die Schöpfungslehre glaube, kann ich mit dem Fehler
leben "Kain" als "Keim" geschrieben zu haben :mrgreen:

Schlimm genug. Aber wenn man sie zitiert, dann zumindest richtig ;)

D.Twinkle hat geschrieben:
- Ab wann waren sie denn alle tot?
Laut Christian Sheperd haben sie sich all das nur eingebildet um den Tod
zu verarbeiten ("loslassen zu können") - gemeinsam weil sie die wichtigste
Zeit Ihres Lebens miteinander geteilt haben.
Vor dem Flug und dem ersten Absturz kannten sie sich aber noch nicht.
Also waren sie alle seit dem ersten Absturz tot und erst nachdem sie dann
diesen (durch Sprengen der Station) verhindert haben (wollten),
begann eine Alternativ Realität VOR dem Absturz, die aber nicht Real war
(z.B. weil Jack garkeinen Sohn hat)???
War also vor dem Bruch des Eindämmungsfeldes (Desmonds Station) alles real,
es gab keine Zeitsprünge, sondern sie sind gestorben und habe sie dann
gemeinsam ab dem Zeitpunkt alles nur eingebildet (Zeitsprünge, sprengen der
Station, Fake Locke, ...) um so den Tot verarbeiten zu können???
Was ein Blödsinn.

Leider hast du das Finale, das du so kritisierst (und zwar schon seit Beginn der Staffel ohne es zu kennen) nicht einmal im Ansatz verstanden.

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previously known as AlphaOrange


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BeitragSa 20. Nov 2010, 09:14 
Chefposter/in
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AlphaOrange hat geschrieben:
D.Twinkle hat geschrieben:
- Ab wann waren sie denn alle tot?
Laut Christian Sheperd haben sie sich all das nur eingebildet um den Tod
zu verarbeiten ("loslassen zu können") - gemeinsam weil sie die wichtigste
Zeit Ihres Lebens miteinander geteilt haben.

Leider hast du das Finale, das du so kritisierst (und zwar schon seit Beginn der Staffel ohne es zu kennen) nicht einmal im Ansatz verstanden.

Was bei unserem Twinkle ja nichts neues ist :lol:

Schon echt amüsant zu lesen, wie er ständig seine Theorien versucht zurecht zurücken, aber dabei das eigentl. Geschehen auf dem Bildschirm dermaßen falsch wahrnimmt :lol:

@Twinkle

Die Aussagen vom alten Sheperd beziehen sich auf das, was viele zunächst als Parallelwelt vermutet hatten. Dies war eine Zwischenstation für die Verstorbenen, um sich halt im Jenseits wiederfinden zu können.

Wann sie gestorben sind, kann hier keiner genau sagen (zumindest nicht bei allen). Einige sind auf der Insel gestorben, andere haben ein normales Leben nach den Ereignissen auf der Insel geführt usw.

Deine Theorie also, dass sie von Anfang an Tod waren, war/ist völliger Humbug, den du aber bis zu letzt standhaft geglaubt hast 8)

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#keepfighting #schumi #legend


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BeitragSa 20. Nov 2010, 15:58 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
So, habe erst überlegt ob ich hierfür einen neuen Thread aufmachen soll, habs aber gelassen, da ja hier diskutiert wird.

Lost ist nun zu Ende und irgendwie bin ich auch einen Tag nachdem ich das Ende gesehen habe, etwas unschlüssig.

Erstmal wurden nun wirklich keine Fragen mehr beantwortet und Walt kam nicht mehr vor, was ich sehr schade finde, wenn man mal überlegt wie wichtig und mysteriös er in den ersten Staffeln war.

Die ganze Geschichte mit Claire, warum ist die eigentlich verschwunden verstehe ich nicht. Hatte die Gedächtnisverlust und ist dann einfach mal mit Christian mitgegangen, der gesagt hat ich bin dein Vater, mach dir keinen Kopf alles wird gut?

Diese ganze Korkengeschichte unten beim Licht, ich weiß nicht, das war wirklich etwas verkorkst. Bei den "special effects", wie das Flugzeug von der Insel abgehoben ist, musste ich auch etwas schlucken, so künstlich sah das aus.

Die Geschichte fernab von der Insel stellt sich als Art "Vorhimmel" aus, das hat mich doch etwas fassungslos gemacht, da ich eher dachte dass es eine alternative Realität ist, oder meinetwegen noch sie sind alle wiedergeboren und erinnern sich durch Desmond an ihr früheres Leben und jetzt gehen sie alle Essen und reden über ihr früheres Leben. So etwas hätte mir noch besser gefallen, als das hier. Wobei das natürich auch extrem kitschig ist.

Die Rückblenden zu den alten Folgen waren schön, aber bei jeden Päarchen musste das nun wirklich nicht sein. Aber man wollte halt die ganzen Shipperpäarchen gleich behandeln...

Bei Juliet und Sawyer hat es sehr gut funktioniert. Da hatte ich echt Gänsehaut bekommen. Finde es extrem schade, gerade für die finale Season hätte Juliet auch noch mit dabei sein können und erst kurz vorm Finale auf der Insel sterben sollen.

Was ich an den ganzen Vorhimmelmist nicht verstehe:
Wo war dann zum Beispiel David in der Kirche? Oder wurde das von "Gott" erschaffen, damit Jack in seiner heilen Welt "leben" kann?

Und Zeit scheint ja dort auch ganz anders abzulaufen, wenn z. B. Hurley noch zig Jahre länger lebt.

Auch wenn es manchmal extrem kitschig war, war es doch irgendwo "schön". Grad die letzten Minute, waren klasse wie sich da Jack ein letztes Mal durch den Dschungel schleppt und dann der Hund kommt und er dann stirbt und sein Auge zumacht.

Hoffe und denke, dass es Rose und Ihren Mann gut geht. Hätte gerne mehr noch über sie gesehen. Ebenso hätte man ja noch eine kurze Musikmontage machen können, mit Sawyer, Kate, Claire, Miles und Frank wie sie ihr Leben nach der Insel verbracht haben und Hurley und Ben auf der Insel, da hätte "Washed away" bestimmt super dazu gepasst.

So glücklich bin ich nun wirklich nicht mit dem Ende von Lost. Ein totaler Reinfall war es auch nicht.

5/10 Punkten, das denke ich ist die beste Bewertung die man geben kann, wenn man unschlüssig ist, wie man das ganze Serienfinale bewerten soll.

So wenige Punkte hat LOST selten bei mir erreicht und das sagt denke ich dann doch auch viel aus, wie zufrieden ich damit bin.

Die DVD´s werden aber trotzdem auf Blu-Ray gekauft. Die Figuren, (besonders Kate, Juliet, Jack und Sawyer) die Insel ist mir ans Herz gewachsen.


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BeitragSa 20. Nov 2010, 18:48 
Mitglied im Vorstand
 
 
Bin mir auch nicht sicher, was ich mit dem Finale nun anfangen soll. Ich lass es einfach mal so stehen. Trotzdem hat mich LOST sechs Jahre hinweg in der Regel meist gut unterhalten und darum schau ich mir ne Serie eigentlich auch an.

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BeitragSo 21. Nov 2010, 11:37 
Ehemals teddyholidays
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Da stimme ich Housemeister zu. Ich habe eben das Finale gesehen. Genauso wie ich immer nach jeder Stafel die Details vergessen habe, werde ich auch am Ende die Details vergessen und mich wohl nur noch an das Grundgerüst erinnern. Das war unterhaltsam und gut gemacht. Auch wenn ich es natürlich interessant fände, die ungelösten Fragen geklärt zu haben, finde ich es auch nicht schlimm, dass sie nicht geklärt werden, da ich in ein paar Tagen eh nicht mehr dran denken werde.

Mehr kann, will und werde ich dazu nicht mehr sagen, es gibt wichtigeres im Leben, als Lost (nicht) zu klären...

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BeitragSo 21. Nov 2010, 17:40 
Vorstandsvorsitzende/r
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AlphaOrange hat geschrieben:
Du hast mit vielem Recht, auch wenn du glaube ich in die "Ich will alles wissen"-Fraktion zu sehr hineinliest, dass es um das Geschehen nach dem Finale geht. Es gibt genügend offene Fragen in Vergangenheit und Verlauf der Serie, die relevanter sind.


Mh, ich denke da war ich während des Verfassens meines Kommentars mit dem selben Virus erkrankt, wie die Serienmacher. :mrgreen: Ich kreide mir aber selbst an, dass ich beim Gedankensprung keine deutlichere Zäsur gemacht habe. Mir ging es mehr darum zu sagen, dass ich (derzeit) keine (in der Vergangenheit der Serie liegenden) offene Fragen sehe, die man für ein rundes Ende der Serie hätte beantworten müssen. Die in Verbindung mit dem Storyarc der Losties liegenden, zentralen Geheimnisse sind gelüftet. Offen blieben die hinter diesen Geheimnissen liegenden Fragen und viele zur Lost-Weltenschöpfung dienende Rätsel. Dass das Finale von "Lost" so ankam, wie es nunmal ankam, liegt zu ähnlich gewichtigen Teilen bei den Fans und den Autoren: Die Fans sind schuld, weil sie zu viel wissen wollen. Die Regeln hinter den ein anderes (wichtigeres?) Mysterium liegendem Geheimnis. Irgendwann kommt der Punkt, wo man mMn einfach akzeptieren muss, dass übernatürliches halt seine unbegreiflichen Regeln hat. Gleichzeitig sind die Autoren schuld, da sie erstens scheiterten, die ihnen relevanten Punkte offensichtlicher in den Fokus zu rücken, und zweitens waren sie zu blind dafür, was die Zuschauer interessiert. Kernrelevanz hin oder her. Etwa die Herkunft der Mutter von Jacob/MiB. Ich raufe mir nicht die Haare, weil da vieles unklar blieb, aber ich wäre glücklicher, es zu wissen. Oder alles rund um Walt. Ich kann ihn als Figur akzeptieren, die für das zentrale Rätsel der Serie irrelevant ist und einfach als Einführung der übernatürlichen Ereignisse diente sowie Losts "Sense of Wonder" vertiefte. Aber wenn man das von Anfang an beabsichtigte, hätte man ihn nicht so sehr ins Zentrum der ersten Staffeln rücken sollen. Wenn man zwischendurch den Kurs wechselte, dann hätte man ihm in der letzten Staffel eine größere Rolle geben sollen. Und so oder so: Es sollte jedem klar sein, dass Fans mehr über Walt wissen wollen. Egal wie unwichtig er sein sollte oder tatsächlich ist - gib den hungrigen Fans einen Knochen. Angeblich kein Platz in der Final-Narrative? Dann ist das Gebilde der sechsten Staffel falsch! Ich brauche keine Antworten über die Tempel-Leute - aber wenn ich schon keine bekomme, dann dämmt ihre Rolle in der Staffel etwas ein und bringt da mehr Antworten über Fan-Lieblinge. Und das sage ich als jemand, der dieses späte Einführen einer neuen Truppe eigentlich reizvoll findet.

AlphaOrange hat geschrieben:
Insgesamt sehe ich die Dinge ein wenig kritischer. Symptomatischer Fall:
Zitat:
Nehmen wir allein die ganze Jacob/Smokey-Sache. Wir wollten wissen wo sie herkommen, was sie verbindet, wie ihre Rivalität entstand, usw. Das wurde beantwortet

Wir haben gesehen, wie es passierte. Wir haben es allerdings nicht verstanden. Und das ist bei Lost zuletzt oft der Knackpunkt gewesen.
Wie haben erfahren, dass Jacob "besonders" ist, wissen aber nicht warum. Wir haben gesehen, dass die Mutter getötet und die Kinder geraubt wurden, aber wissen nicht warum. Wir haben gesehen, dass die Mutter das Camp niederbrannte (oder zumindest erahnt - auch wenn die Frage nach dem Wie rätselhaft bleibt), aber auch hier stellt sich das Warum. Da braucht es keine expliziten Erklärungen, aber Lost zeigt auch einfach nicht auf, aus welchen Motivationen die Figuren handeln. Oder die Motivationen sind nicht glaubwürdig.


Bezüglich der Entstehung von Smokey muss ich dir wiedersprechen: "Mutter" sagte, dass man niemals ins Licht absteigen dürfte. Das sei gefährlich. Nachdem MiB in die Höhle geschmissen wurde, war das Licht weniger gleißend. Und aus einem normalen Menschen wurde ein Rauchmonster. Daraus kann man ziehen, dass er Teile der Magie des Lichts aufsog, dadurch Teil mit dem Licht wurde und die Gestalt wandelte. Jetzt kann man sich daran aufhängen, dass "hellgelbes Licht macht Menschen zu schwarzem Rauch" etwas albern ist, aber ich kann damit leben, da schon die Existenz eines sich in Rauch verwandelnden Menschen eigentlich haarsträubend ist. Da ist diese Erklärung nicht bedeutsam abgedrehter. Dadurch, dass MiB einen großen Anteil dieses allumfassenden, auf der Insel beherbegten Lichts in sich trägt, ist er an dessen Nähe gekettet und kann die Insel nicht verlassen.

Weshalb Jacob "besonders" ist, muss ich nicht wissen. Er ist es halt. Woher Walt seine Fähigkeiten hat, obwohl seine Eltern normal sind, erfuhren wir auch nicht. Das kann man als Lücke in der Mythologie auffassen, ich sehe es aber als Teil des Konzepts: In der "Lost"-Welt gibt es übernatürliches - und es kann aus dem Nichts kommen. Man muss nicht in bester Manier der Marvel-Comics neben einem Atomkraftwerk gezeugt worden sein, von einem Polarbären mit Tollwut gebissen werden oder sich während einer Vollmondnacht an einem Freitag den 13. um 13 vor Mitternacht auf einem Foto von einer Illusionistin einen runterholen, damit eine Fee vorbeikommt und einen verwandelt (woraufhin die "ich will alles wissen"-Fraktion eh nur fragen würden, wo die Fee herkommt und wie Frauen "special" werden können).

Bei den Handlungsintentionen der Mutter gebe ich dir dagegen recht. Jedoch sehe ich dasnicht als offene Fragen an, sondern als schlechte Charakterisierung. Das macht für mich die Episode schlechter, lässt mich aber nicht denken, dass "Lost" zu viele Fragen offen lässt. Und dass Staffel 6 für Lost-Verhältnisse schwach erzählt wurde, da bin ich deiner Meinung. Ich ziehe den Strich aber auch wirklich erst bei Staffel 6. Die 1,5 Staffeln vorher finde ich im Gegensatz zu dir noch gut aufgebaut und die Figuren noch genügend mit Motiven versehen.

Dass Locke etwa einfach so überzeugt ist, dass etwas schlimmes passiert, wenn die O6 nicht zur Insel zurückkehren, ist für mich kein offener Punkt. Es ist, meiner Auffassung nach (die du gerne kritisieren kannst), eines der Themen von "Lost": Manche Leute glauben einfach. Rose war überzeugt, dass ihr Mann überlebt hat. Ohne jeglichen Anlass. Sie hatte recht. Locke war überzeugt, dass die Taste im Hatch gedrückt werden muss. Hatte er einen Grund dafür? Darüber lässt sich streiten. Dadurch, dass er nicht mehr gelähmt war, hat er Anlass, an die Magie der Insel zu glauben. Aber lässt sich das einfach so auf die Doomsday-Taste übertragen? Wenn ja, wieso kann man den Faden nicht mehr bis zur O6-Sache weiterspinnen?

Zitat:
Sayid und Claire kommen als Gegenspieler in die Staffel (oder werden es schnell). Motivation: "Die Dunkelheit hat von ihnen Besitz ergriffen". Genauer definiert wird das nicht, aber es reicht für ein paar Episoden, um sie als Bösewichter zu bringen. Und als es für solche keine Verwendung mehr gibt, werden beide ohne Erklärung wieder gut. Claire schließt sich der Gruppe an und Sayid rettet erst Desmond und opfert sich dann sogar für die U-Boot-Crew.


Da gebe ich dir vollkommen recht. Das war schwach gelöst und überhastet. Dass ich darauf nicht so allegisch reagiere, liegt dann auch weniger daran, wie ich die Serie einschätze, sondern daran, dass ich eine Schwäche für "Oh, übrigens, diese Figur ist eigentlich unwichtig"-Twists habe (sofern sie halbwegs gut aufgebaut sind). Bei "Lost" ging das lange gut, gegen Ende waren viele dieser Wendungen notdürftig, halbherzig und unbeabsichtigt. Dennoch kann ich das eher verzeihen, als man objektiv vielleicht sollte. Zugleich traue ich den Autoren tatsächlich zu, dass die mangelnde Konzentration auf Claire und Sayid auch zum Teil beabsichtigt war. Ändert nichts daran, dass ein paar Sätze mehr zur "Sickness" förderlich gewesen wären.

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Sir Donnerbolds Bagatellen - Ein Blog, der keinen Werbespruch braucht!


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BeitragSo 21. Nov 2010, 18:01 
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Lost hat ohne Zweifel gut unterhalten, am meisten wohl in staffel 1-3. Vor allem die Monster of the Week folgen (expose...) waren gut und Liesen stets trotzdem Platz um das übergeordnete Rätsel spannender zu machen. Dies bewirkte aber, dass man am Ende vollends enttäuscht wurde. Ab Staffel 4 dachte man sich: nur der Wahhhhnsinns aha Effekt am Schluss kann es noch retten. Und der blieb nun wirklich aus.


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