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Wer wird Meister 2017/18 ?
Umfrage endete am Fr 1. Sep 2017, 01:18
FC Augsburg 0%  0%  [ 0 ]
Hertha BSC 0%  0%  [ 0 ]
Werder Bremen 0%  0%  [ 0 ]
Borussia Dortmund 40%  40%  [ 4 ]
Eintracht Frankfurt 0%  0%  [ 0 ]
SC Freiburg 0%  0%  [ 0 ]
Hamburger SV 0%  0%  [ 0 ]
Hannover 96 0%  0%  [ 0 ]
TSG 1899 Hoffenheim 10%  10%  [ 1 ]
1. FC Köln 0%  0%  [ 0 ]
RB Leipzig 0%  0%  [ 0 ]
Bayer 04 Leverkusen 0%  0%  [ 0 ]
1. FSV Mainz 05 0%  0%  [ 0 ]
Bor. Mönchengladbach 0%  0%  [ 0 ]
Bayern München 50%  50%  [ 5 ]
FC Schalke 04 0%  0%  [ 0 ]
VfB Stuttgart 0%  0%  [ 0 ]
VfL Wolfsburg 0%  0%  [ 0 ]
Abstimmungen insgesamt: 10
BeitragMi 18. Apr 2018, 18:59 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Scholl zum Dritten. Der Laptoptrainer verabscheut, der als Spieler ein Mobber und Querulant war und der seit jeher dummschwätzt und gegen andere ätzt. Beste Wahl für die Jugend.

Klose kommt ja übrigens auch für die U17.

Es ist unfassbar. Stallgeruch ist scheinbar das einzige Kriterium, das noch zählt. Nur stinkts für gewöhnlich im Stall und beim FCB tut es das seit Ulis Wiederwahl gewaltig.

Hast du eigentlich persönlich was gegen Hoeneß? Sicher mit Kovac bin ich auch nicht einverstanden und über Scholl kann man obwohl ich viele seiner Ansichten richtig finde auch diskutieren, aber was hast du gegen Klose? Den kann ich mir mit seiner ruhigen und bodenständig wirkenden Art durchaus gut als Jugendtrainer vorstellen.


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BeitragMi 18. Apr 2018, 19:35 
Inventar
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Gegen Klose habe ich auch nichts, aber mir stinkt es, dass hier nur noch Stallgeruch ausschlaggebend ist. Seit Hoeneß wieder im Amt ist, macht er alles im Alleingang. Er hat Lahm verhindert, Eberl nicht überzeugen können und am Ende notgedrungen Brazzo aus dem Hut gezaubert, der keine drei Sätze fehlerfrei über die Bühne bringt und auch sonst eine furchtbar schlechte Figur abgibt. Qualifikation keine.

Die Trainersuche ist jedem bekannt. Im Nachwuchsbereich haben der Neffe Hoeneß und sein Vater das sagen. Zwei überaus erfolgreiche Jugendtrainer haben einen auslaufenden Vertrag und werden jetzt durch Klose und scheinbar erneut Scholl ersetzt. Gerade Scholl, der mehrfach betont hat, dass er nichts von Taktik hält. Wie auch Hoeneß. Wie auch Kovac. Hauptsache Stallgeruch. Konzept gibt es keines.

Dazu kommt, dass seit Hoeneß Wiederwahl die BILD-Zeitung permanent exklusiv von ihm gefüttert wird. Vorher war drei Jahre lang komplett Ruhe. Rummenigge wurde von ihm auch komplett enteiert. Etwas, was ja öffentlich sogar Jupp schon angesprochen hat.

Es ist einfach nur noch eine One-Man-Show eines Silberrückens, der alles, aber wirklich alles auf den Kopf stellt, was in den Jahren ohne ihn auf die Beine gestellt wurde.

Es ist einfach nur noch absurd.

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BeitragMi 18. Apr 2018, 20:30 
Journalist/in
 
 
Ich will kein Prinzipienreiter sein, aber Eberl und insbesondere Lahm haben doch deutlich mehr Stallgeruch als z.B. Kovac. Und Lahm hat obwohl ich ihn fachlich sehr schätze auch meines Wissens keinerlei Erfahrung in irgendeiner führenden Position vorzuweisen. Das mit dem Stallgeruch sehe ich ein bißchen anders, ist es doch bei vielen Vereinen wie Dortmund z.B. so das man sich Leute (Kehl, Sammer) in den Verein holt die das Innenleben dort kennen.


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BeitragDo 19. Apr 2018, 16:21 
Inventar
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Lahm hat aber vor allem eines: Was in der Rübe. Der hat sich schon als Spieler Gedanken über das Konzept gemacht und das auch mal deutlich angesprochen und ne saftige Strafe dafür zahlen dürfen. Eberl hat zumindest über Jahre bewiesen, dass er ein toller Manager ist.

Salihamidzic? Ich sehe nicht ansatzweise, was ihn für diesen Job geeignet erscheinen lässt. Er hat sich in den letzten Jahren nicht mal ansatzweise mit soetwas beschäftigt. Er war Markenbotschafter des Vereins und mehr nicht. Er ist da, weil man irgendwen präsentieren wollte und er ein Ja-Sager ist. Er lässt sich in Interviews vorführen wie ein Amateur.

Und in Sachen Stallgeruch geht es weiter... Matthäus wird wohl kein Greenkeeper mehr, aber doch Markenbotschafter.

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BeitragSa 12. Mai 2018, 16:40 
Inventar
 
 
Das HSV-Gewürge hat endlich ein Ende. Ich hoffe das Bayerndauerabo für die Meisterschaft im nächsten Jahr auch.


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BeitragSa 12. Mai 2018, 17:11 
Inventar
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So schlecht kann Kovac gar nicht coachen, dass wir nicht Meister werden. Diese Saison ist doch der endgültige Beweis für das Niveau der Liga gewesen. Da entlassen wir nach 7 Spielen den Trainer und werden am Ende trotzdem mit weit über 80 Punkten Meister und haben mal eben wieder 20 Punkte Vorsprung.

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BeitragSa 12. Mai 2018, 19:59 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
So schlecht kann Kovac gar nicht coachen, dass wir nicht Meister werden. Diese Saison ist doch der endgültige Beweis für das Niveau der Liga gewesen. Da entlassen wir nach 7 Spielen den Trainer und werden am Ende trotzdem mit weit über 80 Punkten Meister und haben mal eben wieder 20 Punkte Vorsprung.



Eben, der Watzke hat neulich noch in einem Interview gesagt das Bayern in Deutschland sportlich und vor allem finanziell auf Jahre uneinholbar sein wird. Trotzdem hoffe ich das auf lange und kurze Zeit auch der dringend benötigte Umbruch (bzw. Verjüngung des Kaders) durchgeführt wird denn sonst wird insbesondere international der Zug bald abgefahren sein. Die Vertragsverlängerungen von Ribery, Robben und Rafinha sind ja gut und schön, aber diese Spieler sind schon im Herbst, wenn nicht sogar im Winter ihrer Karriere und stellen nicht die Zukunft des FC Bayern dar. Ich bin zwar kein Freund davon, aber die Bayern werden viel Geld in die Hand nehmen müssen und sich bei den Transfers auch mal Richtung 100 Mio. und mehr orientieren müssen um weiter konkurrenzfähig zu sein, und da liegt auch das Problem, welcher Spieler dieser Preisklasse kommt wirklich in die Bundesliga die international leider nur noch zweitklassik ist? Das sieht man schon allein daran das 55 Punkte für Platz 3 und die Champions League ausreichen.

Zum HSV: Irgendwie hätte ich es Hamburg am Ende noch gegönnt, alleine schon um diesen VW Retortenverein loszuwerden. Vielleicht wäre es anders gekommen wenn man Christian Titz früher geholt hätte, aber wer weiß das schon. Einen freut der Abstieg bestimmt, denn jetzt hat Hamburg nächste Saison wieder ein Derby (FC St. Pauli), wenn auch in Liga 2 :mrgreen: :mrgreen: . Eine Selbstverständlichkeit wird der Wiederaufstieg nicht, denn in Liga 2 sind die sportlichen und finanziellen Vorraussetzungen ganz andere.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 00:12 
Inventar
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Ich sehe es ähnlich. Man verschiebt den Umbruch nun um ein weiteres Jahr. Für die Liga wird es allemal reichen.

Ich widerspreche aber, dass man 100 Millionen ausgeben muss. Man muss die Spieler nur einfach finden, bevor sie Weltklasse werden. Andere schaffen das auch. Dafür bräuchte man aber auch mal ein Konzept und den Willen den eigenen Nachwuchs einzusetzen. Battista-Meier ist da einer, der da jetzt nachrücken sollte. Ob er seine Chance bekommt? Lieber verlängert man mit Ribery und Robben, die zusammen keine 20 Spiele pro Jahr mehr machen.

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BeitragSo 13. Mai 2018, 00:34 
Inventar
 
 
An Christian Titz lag der Abstieg bestimmt nicht, es scheint ein guter Trainer zu sein, aber der HSC wirtschaftet seit Jahren schlecht, dass der Abstieg mehr als verdient.

Es freut mich für Nagelsmann, dass er es wieder in die CL geschafft hat, es scheint mir ein guter Trainer zu sein.
Bayern muss um die Meisterschaft kämpfen, wenn sie von ein paar Teams geschlagen werden können, also wenn Dortmund, Hoffenheim, Schalke, Leipzig und Leverkusen sie schlagen. Es braucht keinen Bayerjäger, sondern mehrere Bayernjäger. Hinter den Bayern ist es ja sehr ausgeglichen, mehrere Teams um die internationalen Plätze.
Dummerweise hat sich der BVB sich vom durchaus schwierigen Tuchel getrennt, sonst wäre die Meisterschaft enger gewesen.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 00:45 
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Die Saison begann ja eigentlich ganz verheißungsvoll ..., aber dann war's halt wie immer.
Bin gespannt, wie schnell der HSV wiederkommt. Angeblich macht sich ja Uwe Seeler jetzt erst mal keine Sorgen mehr, dabei sollte er vielleicht mal nachsehen, wie viele Punkte man in der 2. Liga neuerdings für den Klassenerhalt braucht. :lol:
Wolfsburg wird's wohl schaffen, schätze ich.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 00:53 
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Puh... was für eine spannende Saison...bis weit in die Mitte des Oktobers letzten Jahres war nicht abzusehen, wer den Meistertitel letztlich holt :lol:

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSo 13. Mai 2018, 15:35 
Mitglied im Vorstand
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Die eigentlich Überraschung war, dass Hamburg dann mal absteigt. Abstiege sind sicherilch nicht die häufig genannte Chance zum Neuaufbau, den meisten Vereinen bricht es das Genick insbesondere wenn die Gelder jetzt noch weiter auseinander gehen. Beim HSV hat es aber auch mit all dem Investorengeld nichts gebracht und es nach all den Jahren im Verein immernoch keine grundlegenden Änderungen gab.

Wenn Wolfsburg noch runtergeht würde mich das schon freuen. Meine Güte was für ein langweiliger Verein, der in letzter Zeit nur noch durch Arbeitsverweigerung auffiel. Vielleicht können sie das Sponsorengeld bei VW dafür ausgeben, um vielleicht weniger Verbrechen zu begehen.

Das es so knapp war in Sachen Abstieg und internationale Plätze ist das ein Zeichen für eine ausgeglichene oder eine schwache Liga?

Hoffe, dass Dortmund wieder in die Spur kommt und Schalke vielleicht auch mal länger oben drin bleibt.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 15:58 
Inventar
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Ausgeglichen und schwach schließen einander nicht aus. Die Liga ist definitiv schwach. Nimm Bayern mal aus, stünde die Liga in der 5-Jahres-Wertung der UEFA auf einer Stufe mir Rumänien oder der Schweiz.

Wolfsburg hat sich mit Schmadtke jetzt aber nen kompetenten Mann geholt. Mit denen darf in Zukunft wieder gerechnet werden.

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BeitragSo 13. Mai 2018, 16:13 
Inventar
 
 
Die Ausgeglichenheit macht die Liga so schwach im internationalen Bereich, weil sich bis auf Bayern keine Mannschaft sicher sein kann, 2 oder 3 Jahre hintereinander in die CL zu kommen, im ersten Jahr schadet die CL wegen der Doppelbelastung, aber auf lange Sicht ist sie ein Wettbewerbsvorteil. Die meisten anderen Liga haben mehrere Standardstarter in der CL.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 16:22 
Inventar
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Dann sollte man sich mal fragen woran das liegt, dass hier keiner mit der Doppelbelastung umgehen kann. Ich lasse auch die CL aufgrund des Geldes nicht als Vorteil gelten. Die deutschen Vereine blamieren sich doch gerade im UEFA Cup jedes Jahr aufs neue gegen Klubs, die noch viel weniger Geld haben.

Zumindest hat man in den letzten Monaten mal ein paar Stimmen dazu gehört, allen voran Sammer. Der Großteil der Liga hat keine Ahnung mehr wie man mit dem Ball spielt. Da geht es nur noch um Gegenpressing und Zerstören. Früher hat man die Italiener dafür ausgelacht. Heute ist die Liga keinen Deut besser. Um so erfrischender sind Nagelsmann, Herrlich und co.

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BeitragSo 13. Mai 2018, 16:53 
Inventar
 
 
Das ist ganz natürlich, dass man für die Doppelbelastung einige Gewöhnungszeit braucht. Wenn man die hat, dann ist man auch nicht so schlecht, es sei denn, man entlässt Tuchel. Die Entlassung von Tuchel, auch wenn es ein schwieriger Charakter ist, war ein Fehler.

Durch die Ausgeglichenheit kommt auch die Psychologie ins Spiel, man kann sich einen Dämpfer in der Bundesliga holen, so dass im Verein etwas in Rutschen kommt, Trainer wird entlassen.
In den internationalen Wettbewerben haben es deutsche Mannschaften schon immer schwer, das kann nicht allein am Spielsystem liegen.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 20:01 
Inventar
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Familie Tschiep hat geschrieben:
In den internationalen Wettbewerben haben es deutsche Mannschaften schon immer schwer, das kann nicht allein am Spielsystem liegen.

Sondern? Oder vielmehr "Ach ja?"

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previously known as AlphaOrange


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BeitragSo 13. Mai 2018, 20:07 
Journalist/in
 
 
Das schlechte Abschneiden der deutschen Teams international, oder die Schwäche der Bundesliga ausgenommen Bayern München hat mit Doppel-oder Dreifachbelastungen nichts zu tun, die gibt es in jedem Land.

Es ist mehr die Spielphilosophie die überdacht werden muss. Es ist oft zu hören, wie arbeite ich gegen den Ball. Von Vierer- oder Fünferkette, wie verschiebe ich (Leider gehört der zukünftige Bayern Trainer auch zu dieser Generation, aber das ist eine andere Baustelle). Ein Kernproblem ist, dass immer gegen den Ball gearbeitet werden will. Das Spiel mit dem Ball muss wieder mehr praktiziert werden, es müssen dann Lösungen gefunden werden wie spiele ich eine defensive Mannschaft aus, wie ist die Raumaufteilung, die Positionen der Spieler usw..

Das hat übrigens vor geraumer Zeit auch schon Jogi Löw gesagt das sich da andere Länder schneller und mehr entwickelt haben und die Bundesliga die Entwicklung auch ein bißchen verschlafen hat.

Johann Cruyff sagte mal den Satz: Wenn wir den Ball haben, dann kann der Gegner kein Tor gegen uns schießen, da steckt viel Wahrheit hinter.


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BeitragSo 13. Mai 2018, 20:51 
Inventar
 
 
AlphaOrange hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
In den internationalen Wettbewerben haben es deutsche Mannschaften schon immer schwer, das kann nicht allein am Spielsystem liegen.

Sondern? Oder vielmehr "Ach ja?"


An der hohen Unbeständigkeit in der Liga, mehrere Aufsteiger im letzten Jahrzehnt konnten sich oben an der Spitze festsetzen, Hoffenheim und Leipzig. Fast die Hälfte der Liga konkurriert am Beginn der Saison gefühlt um die Champions League-Plätze.

Of wechseln Trainer, oft wechseln auch Spieler, es fehlt die Beständigkeit, ein Team muss reifen, das geht nicht in ein paar Monaten.

Ich denke, Schalke wäre gut beraten bei Tedesco und seinem Ergebnisfußball zu bleiben und Hoffenheim bei Nagelsmann. Es braucht einfach mehr Beständigkeit.

In den anderen Ländern herrscht meist mehr Beständigkeit. Mit Erfahrung kommt man auch mit der Doppel- und Dreifachbelastung zurecht, im ersten Jahr ist es schwierig.


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BeitragMo 14. Mai 2018, 13:45 
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Woran das schlechte Abschneiden, das wie hier schon gesagt, leider nichts Neues ist liegt ist schwer zu beantworten. Im Endeffekt treffen die Gründe auch auf alle anderen zu, Geld, Taktik, Belastung etc. Es stimmt ja, dass es Verbesserungsbedarf gibt in der Ausbildung, nur trifft das auf die meisten Länder gegen die man ausgeschieden ist auch zu und in England bspw haben Talente kaum Chancen zu spielen. In D ist man sicherlich mehr auf Talente angewiesen, weil man sich die großen Namen nicht zusammenkaufen kann.
Bis auf Spanien und Frankreich ist da kein Land deutlich besser als Deutschland und die französische Liga Ligue 1 ist schlechter als die BL.

Generell denke ich, dass es in der EL an der mangelnden Motivation liegt und in der CL kann man mit den Topclubs nicht mithalten, da hat ja auch PSG Probleme.

Ich habe da Hoffnung in die neue Trainergeneration.


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BeitragSo 20. Mai 2018, 12:21 
Chefposter/in
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Tja, wer hätte das gedacht. Da hat Kovac sich den Einstieg selbst etwas erleichtert. Als Sieger nach München und nur ein Titel zu verteidigen.

Hinsichtlich EL ist es denke ich auch besser, wenn RB die Quali spielt, traue ihnen da mehr zu als dem VfB.

Der Videobeweis kriegt zwar wieder Prügel, aber ist entsprechend meiner Vorstellung angewendet worden: wenn's nicht glasklar ist, bleibt der Schiri bei seiner Entscheidung. Mag zwar beim Elfer zum Ende fragwürdig sein, aber müsste man die Begründung hören, vielleicht erschien der Fall von Martinez zu theatralisch oder sonstwas kam ihm merkwürdig vor.

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BeitragSo 20. Mai 2018, 13:25 
Inventar
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Der Videobeweis ist ja nicht das Problem, aber die Leute, die da in Köln hocken und völlig inkonsequent und intransparent urteilen. Das kann doch keiner nachvollziehen. Jede Woche gibt es ne neue Auslegung.

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BeitragSo 20. Mai 2018, 17:04 
Mitglied im Vorstand
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Ich bin generell für den Einsatz von technischen Hilfsmitteln, aber wie es implementiert ist ist teilweise wirklich grausam. Bei der Torlinientechnologie ist es natürlich einfacher, weil es da nur um das überschreiten der Linie geht, das geht super schnell und deswegen ist sowas dann auch sehr gut und problemlos nutzbar.
Vielleicht müsste man den Beweis etwas einschränken, aber um das angucken der Bilder Und damit der Unterbrechung des Spiels wird man nicht herumkommen. Im Endeffekt macht es aber einiges kaputt. Ich denke, da muss man dann nochmal zurück an den Tisch.
Wenns so weiter geht zerstört das einiges denke ich. Bei einem Tor soltle man jubeln, nicht erst nochmal ein paar Minuten warten, ob man dann doch nicht oder dann doch feiern darf. Fände ich nicht schön, wenn man nach einem Tor erstmal still ist und hofft anstatt sich zu freuen.


Bayern hat jetzt nicht wegen einer Fehlentscheidung verloren und da haben sie sich als wirklich richtig miese Verlierer gezeigt, nicht dageblieben, Wagner hat die Medaille in die Menge gefeuert, Müller hat davon gesprochen, dass Frankfurt ja nicht die bessere Mannschaft war etc. Bayern kann ja auch keine Sympathien verspielen ;)

Ist doch aber schön für die Fans. Normal sollte sowas eher dazu führen, dass man nochmal angreift in der nächsten Saison. Es brauchte schließlich auch erst Dortmund, um Bayern zum Triple zu führen. Vielleicht gibt es im Verein dann auch einen Motivationsschub sich nicht nur auf der garantierten Meisterschaft auszuruhen.


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BeitragSo 20. Mai 2018, 18:43 
Inventar
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Bayern kann auch keine Sympathien verspielen. Wer kein Fan ist, wird es auch nicht und die eigenen Fans stört es nicht. Ich persönlich will jetzt nicht behaupten, dass der verweigerte Elfer Grund für die Niederlage war, aber es ist einfach ein extrem bitterer Nachgeschmack, wenn ein Pokalfinale durch einen solch klaren Fehler entschieden wird. In der Vergangenheit traf es auch schon andere Mannschaften, aber da hatte man den Videobeweis noch nicht.

Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Es gibt keinerlei Konzept. Ich behaupte sogar, dass der DFB bzw. die DFL das ganze Ding so ad absurdum führen, damit sie es schnell mit Zustimmung der Fans wieder abschaffen können.

Allein in dieser Saison wurden die Regeln mehrfach geändert. Teilweise wussten nicht einmal die Vereine Bescheid. Mit Krug war am Anfang einer der größten Gegner des Videobeweises verantwortlich dafür, das Ding einzuführen. Und wie wird das ganze umgesetzt? In Köln sitzt irgendwer im stillen Kämmerlein und entscheidet wann er eingreift und wann nicht. Und wenn man es tut, ist auch nicht klar, dass es richtig entschieden wird.

Das ist Spielmanipulation vom Feinsten. Hoyzer und Zwayer hätten ihre wahre Freude dran gehabt. Dass letzterer dann sogar gestern gepfiffen hat, erwähnen wir mal nur am Rande. Es wäre so einfach, sich einfach bei der NFL zu bedienen. Da wird die betreffende Szene im Stadion gezeigt, der Schiri schaut es sich am Rand an und nur, wenn die Tatsachenentscheidung klar falsch war, wird korriert und das wird dann über Mikro den Leuten erklärt. Ganz einfach. Es sei denn, man ist beim DFB. Da muss es ein eigenes Süppchen sein, das man kocht.

Dass das für den FCB dazu führt, dass man in der nächsten Saison was ändert, bezweifle ich. Hoeneß hat Kimmich schon zurückgepfiffen als der von einer gebrauchten Saison sprach. Man ist Meister, gegen Real war man die bessere Mannschaft und gestern wurde man betrogen. So sieht es der Don vom Tegernsee. Und nächstes Jahr kommt dann mit Kovac einer, der keine Ansprüche stellt und Rennball spielen lassen wird.

Das wird in die Hose gehen. Das ist jetzt schon abzusehen. Man kann sich ja seinen Teil dazu denken, dass Müller Jupp mit den Worten "bis Oktober" verabschiedet.

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BeitragMo 21. Mai 2018, 08:34 
Journalist/in
 
 
Ganz so negativ sehe ich die Verpflichtung von Kovac inzwischen nicht mehr, er wird sich als Trainer schnell den gegebenen Möglichkeiten in Bayern anpassen. Mit Frankfurt und mit den vorgegebenen Möglichkeiten war und ist in Frankfurt keine andere Art möglich Fußball zu spielen (was nicht abwertend gegenüber Frankfurt zu verstehen ist). Die Stärke eines guten Trainers ist auch in einer Mannschaft zu schauen was möglich ist mit dem vorhandenen Spielermaterial und ihr dann demensprechend einen Spielstil zu verordnen der zu ihr passt. Deswegen denke ich auch nicht das sich bei Bayern was den Spielstil angeht groß was ändern wird.

Zum Pokalfinale kann man eigentlich nur sagen das man bei Bayern schon gemerkt hat das die Luft irgendwie raus war, denke das Real Spiel war der Killer. Klar hätte Bayern das Spiel auch gewinnen können, wenn der Lewandowski das 1:0 macht hätte Bayern das Ding locker runtergespielt, so macht Frankfurt das 1:0 und das Spiel geht in die andere Richtung. Auch der nicht gegebene Elfer ist sicher bitter und es ist unstrittig das es einer war (haben ja sogar die Frankfurter gesagt), aber es ändert auch nichts daran das man Frankfurt angemerkt hat das sie einfach ich sag es mal geiler auf den Titel waren und der Elfer hätte zudem auch erstmal verwandelt werden müssen. Und mit etwas Abstand gönne ich es Frankfurt auch, eher jedenfalls als Dortmund oder Schalke :mrgreen: :mrgreen:

Zum Videobeweis habe ich weiterhin eine gespaltene Meinung, da muss noch einiges optimiert werden, denn wenn solche klaren Entscheidungen wie im Finale nicht richtig gedeutet werden dann kann man sich das Ganze auch letztlich auch sparen. Auch, und da muss ich meinem Vorredner recht geben ist vor allem die mangelnde Kommunikation im Stadion das größte Problem. Glaube auch das es z.B. bei der WM einen Crash diesbezüglich geben wird da der Großteil aller Länder noch überhaupt keine Erfahrung mit dem Videobeweis hat und es da richtig Chaos geben wird.


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