#300958
Film: Das Inferno - Flammen über Berlin - ProSieben TV-Event - Dokumentation


Schwarze Rauchschwaden in 212 Metern Höhe, knapp 3500 Tonnen Stahl in Flammen, Menschen in Todesangst –
der Berliner Fernsehturm brennt !

Im ProSieben TV-Event „Das Inferno – Flammen über Berlin“ wird dieses Szenario Wirklichkeit.
17 Menschen sind auf der Restaurantetage von Flammen eingeschlossen. Alle Fluchtwege scheinen zerstört. Eine aussichtslose
Lage. Die einzige Hoffnung ruht auf dem ehemaligen Berliner Feuerwehrmann Tom (Stephan Luca), der seine große Liebe Katja
vor den Flammen retten will und mit den anrückenden Kräften in den brennenden Turm stürmt.

Nur er und sein Kollege Henning (Christian Kahrmann) schaffen es, in die brennende Restaurantetage des Turms vorzudringen.
Bei dieser waghalsigen Aktion wird er von seinem Ex-Chef, Landesbranddirektor Horst Strasser (Klaus J. Behrendt), unterstützt.
Seit dessen Sohn vor einem Jahr bei einem Brand ums Leben kam, schiebt er die Schuld auf Tom. Da jetzt auch seiner Tochter
Katja der Feuertod droht, setzt er alles auf eine Karte. Der Plan: die Flammen mit der Sprengung von Kohlendioxid-Gasflaschen ersticken.
Doch dazu muss der LBD selbst auf den Turm – und ausgerechnet mit Tom zusammenarbeiten …

Die beiden oscarprämierten Produzenten Wiedemann und Berg (Das Leben der anderen), standen vor einer großen Herausforderung.
Da offenes Feuer am Originalschauplatz undenkbar war, baute man in Litauen kurzerhand die Restaurantetage des Fernsehturms
originalgetreu nach. Da die Grundgeometrie annährend die gleiche ist, wurde die Panoramaetage, nach dem dort alle Einstellungen
abgedreht waren, einfach zur Restaurantetage umgebaut. 24 Meter breit und acht Meter hoch war die Kulisse, die mehr als einmal
den Flammen zum Opfer fiel.

Regisseur Rainer Matsutani und sein Team drehten 42 Tage im Feuer. „Bei normalen Dreharbeiten ist ein Stunt oder eine Szene mit
offenem Feuer ein Ereignis. Bei diesem Dreh war es andersrum. Einstellungen ohne Effekte waren eher die Ausnahme“,
sagte Oscar-Gewinner Max Wiedemann.

Und was wenn ein Feuer wirklich in der Kugel ausbricht ?

Jens-Peter-Wilke (Berliner Feuerwehr), vom Anfang in die Produktion eingebunden:
"Für den Notfall wurden unterhalb der Kuppel Evakuierungsplattformen installiert, die über Treppen zu erreichen sind.
Das Sicherheitskonzept sieht vor, dass sich alle im Brandfall dort versammeln und auf Rettung warten. Es werden sogar Jacken
bereit gehalten, damit im Winter niemand friert. Feuerwehrleute bringen die Betroffenen dann über feuersichere Nottreppen
nach unten. Für die Einsatzkräfte gibt es zwei separate Feuerwehraufzüge, die auch im Brandfall benutzbar bleiben.
Höchstens 400 Personen dürfen sich gleichzeitig auf dem Turm befinden – genauso viele, wie auf die Evakuierungplattformen passen".

Feuer in einem Fernsehturm gab es schon. Im 537 Meter hohe Moskauer Ostankino-Turm im August 2000.
Nach einem Kurzschluss in einem Übertragungsverstärker in 450 Meter Höhe fingen drei Aufzüge Feuer, stürzten in die Tiefe und
entzündeten ein weiteres Feuer in 260 Meter Höhe. Das Restaurant glühte völlig aus. Die Feuerwehr hatte massive Probleme,
Mann und Gerät mussten zu Fuß hoch. 2 Menschen starben, die Übertragung der meisten russischen TV-Sender brach zusammen.

Hier gibt es Bilder dazu: http://www.feuerwehr-doku.de/feuerwehr- ... noPro7.php

Feuersprung (AT)

- IN POSTPRODUKTION -

Länge | 95 Minuten
Format | 1 : 1,78 | S-16mm farbe | Stereo
Genre | Event Action/Katastrophenfilm

Produzent | Wiedemann & Berg Filmproduktion
Sender | ProSieben
Redaktion | Andrea Bohling
Co-Produzent | GFP
Förderung | Medienboard Berlin-Brandenburg, FFF Bayern
Weltvertrieb | SevenOne International
Produktionsjahr | 2006
Drehorte | Littauen, Berlin



Berlin im Spätsommer. Im Berliner Fernsehturm bricht ein Feuer aus, das den Gästen des Drehrestaurants den Weg nach unten versperrt. Ein Kampf ums nackte Überleben entbrennt, und während die Feuerwehr die ultimative Katastrophe - den Einsturz des Turms - zu verhindern versucht, entwickelt sich das Desaster für einen jungen Feuerwehrmann und seinen Chief zur Feuerprobe für ihre Beziehung…

Team
Regie | Rainer Matsutani
Producer | Simon Happ
Produktionsleitung | Tom Rohde
Buch | Frank Raki
Casting | Anja Dihrberg
Kamera | Gerhard Schirlo
Oberbeleuchter | Thomas Krückl
Szenenbild | Thomas Freudenthal
Kostümbild | Gabriele Binder
Ton | Rene Mikan
Maske | Irina Tübbecke-Bechem
Stunt | StuntMac GmbH
SFX | Karl-Heinz Bochnig
Schnitt | Marco Pav d`Auria
VFX | CA Scanline
u.v.a.

http://www.wb-film.de/projekte/2006/


Schaue ich mir definitv an oder nehme ich mir auf, allein nur um Berlin´s Wahrzeichen brennen zu sehen :!: Zumal Filme mit Klaus . J. Behrendt und Christian Kahrmann eh ansehbar sind :wink:
Zuletzt geändert von Produzent am Mi 23. Mai 2007, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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von ToP
#301045
Seit dessen Sohn vor einem Jahr bei einem Brand ums Leben kam, schiebt er die Schuld auf Tom.

Wenn ich das schon lese... :roll:
Würde ein ganz normales Feuer nicht reichen? Nein, es müssen noch Liebe, Eifersucht, Hass und Co. mit rein

Made bei PRO7 - der übliche Murks :?
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von Der Streber
#301046
Die einzige Hoffnung ruht auf dem ehemaligen Berliner Feuerwehrmann Tom (Stephan Luca), der seine große Liebe Katja
vor den Flammen retten will und mit den anrückenden Kräften in den brennenden Turm stürmt.


OMG
Schnulz-Alarm. Bäh
Sonst ist die Idee ja nicht schlecht, aber warum IMMER so eine Geschichte rein muss. :roll: :x
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von R-Built
#301060
Den Film werd ich mir anschauen, da ich die Idee gut finde, aber warum liegt die letzte Hoffnung bei ausgerechnet diesem Feuerwehrmann? Ich denke mal, das Feuerwehrleute, bei denen persönliche Gefühle mitspielen, meist aus solchen Einsätzen ausgeschlossen werden, da er womöglich unzurechnugsfähig werden könnte, wenn er z.B. seine Geliebte sterben sieht. Naja, die müssen es ja wissen.
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von Rodon
#301065
Nach dem Tornado-Film, der sich 2006 als laues Lüftchen entpuppte, werde ich mir diesen Film ganz sicher nicht antun. Ein Katastrophenfilm lebt unbestritten von seinen Spezialeffekten, dem visuellen Ausmaß der Zerstörung. Solche Szenen machten im Tornado-Movie etwa 3 Minuten aus. Die restlichen 177 war dümmliches Soap-Niveau.
von Columbo
#301154
Ein Mega-Actionreißer von Pro.7, der von Realität nur so strotzt, der zum vom Sofa fallen langweilig sein wird, mit einem Darsteller, den ich mir bei weitem nicht als Actionheld vrostellen kkann, dazu gibts schlechte Effekte, ich werde ihn nicht sehen, und hoffe der Müll floppt, sorry, ich mache selten Vorurteile, aber wenn ich mir die Beschreibung durchlese........
von AlphaOrange
#301208
Nach dem Tornado-Film, der sich 2006 als laues Lüftchen entpuppte, werde ich mir diesen Film ganz sicher nicht antun.

Angucken werd' ich's mir wohl, aber der Flop mit dem Tornado-Filmchen hat meine Erwartungen ordentlich zurückgeschraubt.
von Columbo
#311771


Um es gleich vorweg zu nehmen: der neueste Event-Movie aus der made by ProSieben-Reihe, «Das Inferno - Flammen über Berlin», enttäuscht auf der ganzen Linie.

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Was anderes hatte ich auch nicht erwartet. :?

Aber ich wollte es sowieso nicht sehen. Aber wo hat die TV MOvie nur die "spektakulären Effekte" oder "Top-Effekte" gesehen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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von Black Panther
#311776
ProSieben hat halt einfach nicht das Geld für solche Eigenproduktionen und sollte es auch lieber den amerikanischen Filmstudios überlassen. Der Einkauf ist billiger und bringt dem Zuschauer auch mehr als so ein Müll.
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von Leon
#311783
Was anderes hatte ich auch nicht erwartet. :?

Aber ich wollte es sowieso nicht sehen. Aber wo hat die TV MOvie nur die "spektakulären Effekte" oder "Top-Effekte" gesehen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Genau das frag ich mich hier auch. Es kann doch nicht sein, dass es dazu solch gravierende unterschiedliche Meinungen gibt. Sind die Effekte nun gut oder nicht? Da ich bis jetzt jedoch die Bewertung von TV-Movie immer gut fand bzw. berechtigt fand, vertraue ich auf diese Bewertung und werd mir den Film dennoch ansehen. Und danach stellt sich ja heraus wär richtig gelegen hat. Die Kritiker von QM.de oder die härteste Filmbewertung Europas :lol:
von Columbo
#311790
Was anderes hatte ich auch nicht erwartet. :?

Aber ich wollte es sowieso nicht sehen. Aber wo hat die TV MOvie nur die "spektakulären Effekte" oder "Top-Effekte" gesehen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Genau das frag ich mich hier auch. Es kann doch nicht sein, dass es dazu solch gravierende unterschiedliche Meinungen gibt. Sind die Effekte nun gut oder nicht? Da ich bis jetzt jedoch die Bewertung von TV-Movie immer gut fand bzw. berechtigt fand, vertraue ich auf diese Bewertung und werd mir den Film dennoch ansehen. Und danach stellt sich ja heraus wär richtig gelegen hat. Die Kritiker von QM.de oder die härteste Filmbewertung Europas :lol:


Ich vertraue da ganz Quotenmeter.de. Weil die TV Movie sieht so manches durch die rosarote Brille.
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von centrino
#311800
Aber wo hat die TV MOvie nur die "spektakulären Effekte" oder "Top-Effekte" gesehen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Auf der Rückseite des dicken Pro7/Sat1-AG Schecks :lol:
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von Rodon
#311803
Die Effekte mögen ja vielleicht gar nicht mal übel sein, aber wenn ich in 90 Minuten davon nur wenige Sekunden welche sehe, dann ist das schlecht.
von Khamelion
#311808
Nach dem entäuschenden Tornado Film, schaue ich mir bestimmt nicht nochmal eine deutsche Produktion mehr an.
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von webpower
#311852
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Aber ich finde erstaunlichweise immer DIE Filme am besten, die schlechte Kritiken bekommen haben. Der Film kann als (aus meiner Sicht) nur gut werden! ;)

Ich find's nur blöd, daß immer Berlin Schauplatz von deutschen Katastrophen-Filmen ist. Ich will mal was Ordentliches in Hamburg spielen sehen :(
von AlphaOrange
#311864
Huch, QM gibt nur 10%?
Das ist aber schon ein extremes Kennzeichen dafür, dass der Film richtig schlecht ist, denn QM rezensiert ja sonst oft recht senderfreundlich.

Na, ich schau trotzdem mal rein, abschalten kann man immer noch.
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von Confuse
#311884
Der Trailer hat 0% verdient.
Mich überzeugt das überhaupt nicht. Ich schau garantiert nicht rein.

Ich als Feuerwehr-Gruppenführer weiss wie man bei einem Brand vorgehen muss. Ich glaub in Deutschland ist das nicht viel anders. Aber dieser Film nimmt sich gar nichts von Vorschriften und Vorgehensweisen zu Herzen. :roll:
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von Monty
#312004
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Aber ich finde erstaunlichweise immer DIE Filme am besten, die schlechte Kritiken bekommen haben. Der Film kann als (aus meiner Sicht) nur gut werden! ;)

Ich find's nur blöd, daß immer Berlin Schauplatz von deutschen Katastrophen-Filmen ist. Ich will mal was Ordentliches in Hamburg spielen sehen :(


Das gabs doch schon bei RTL mit der Sturmflut. :wink:
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von R-Built
#312164
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Aber ich finde erstaunlichweise immer DIE Filme am besten, die schlechte Kritiken bekommen haben. Der Film kann als (aus meiner Sicht) nur gut werden! ;)

Ich find's nur blöd, daß immer Berlin Schauplatz von deutschen Katastrophen-Filmen ist. Ich will mal was Ordentliches in Hamburg spielen sehen :(


Das gabs doch schon bei RTL mit der Sturmflut. :wink:


Eben, oder in Tsunami, da kam halt Sylt vor... ;)
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von webpower
#312179
Das gabs doch schon bei RTL mit der Sturmflut. :wink:

Jetzt wo du es sagst.....stimmt! :D Den Film fand ich auch sehr gut. Wollte mir immer noch die DVD zulegen.
Aber es darf gerne mal wieder ein Film hier spielen. Bei uns im Ort (im Speckgürtel von HH - daher für mich zu Hamburg zählend ;)) gibt es seit einigen Monaten ein Kunstwerk in der Innenstadt, welches dort niemand haben will. Das kann auch gerne mal in SPielfilmlänge in die Luft fliegen :lol:

Tsunami wurde meines Wissens zum Großteil auf Amrum gedreht. Hab den Film nur deswegen geschaut. Aber ich fand ihn grottenschlecht.
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von ToP
#312441
Werbung machen sie für den Film jedenfalls genug; SAT1, PRO7 und Kabel1 spielen den Trailer.
Flopp'n wirds trotzdem! 8) Komisch das sich da praktisch alle einig sind. Wahrscheinlich nur schlaue und hochbezahlte Autoren und Produzenten sind von diesem "Werk" beeindruckt :roll:
von Quotentreter
#312507
Der wurde nur auf Super 16 gedreht? Also wenn die Postproduktion da nicht super Arbeit geleistet hat und das ding in HD ausgestrahlt wird kann der Zuschauer die Körnung des Films schön beobachten.

Zur Erklärung. Super 16 ist ein etwas verbessertes 16mm Format was der eine oder andere noch aus der Schule kennen wird. Die FWU Lehrfilme aus der organenen Bajonettdose sind 16mm. Seit HD ist es nicht mehr üblich auf diesem Format zu drehen weil beim blow up kein wirklich scharfes Bild herauskommt.

Heute ist eigentlich 35, Super 35 oder digital üblich. 35 mm ist das Format was im Kino zum Einsatz kommt (mein Avatar). Und ja, die spielen trotz digital 2k Technik noch immer in der überwiegenden Mehrheit Filmbandoriginal. Einige Trottel rennen ja in manchen Kinos an die Kasse und fragen ernsthaft ob sie denn die DVD mal ausleihen können. Kein Witz, das passiert öfters. :mrgreen:

Da merkt man wo die Kohle fehlt. Das Leben der Anderen wurde auf 35mm Kodak gedreht.
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von Postal
#312659
Also bis jetzt gefällt der Film mir sogar sehr gut.
von AlphaOrange
#312661
:shock: Oh man, was hat sich ProSieben da bloß zusammengestümpert?

Ich hab ja schon wenig erwartet, aber unterbietet alles, was ich mir vorgestellt hatte.
In den ersten 15 Minuten wurde bereits sämtliches Klischee ausgereizt (am trashigsten finde ich ja den schwarzen "What the fuck is this?"-Man), das Drehbuch weist bislang keine einzige ordentliche Dialogzeile auf, das Schauspielkönnen des Casts ist gruselig (ist diejenige, die die blonde Kellnerin spielt, wirklich Schauspielerin?!) und die Kameraarbeit miserabel und die Handlung einfach nur lächerlich.

Da schalt ich nachher doch lieber zu Big Brother, sollte mehr Niveau bieten.