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BeitragSo 7. Mai 2017, 22:25 
Administrator
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Administrator
 
 
Ich öffne einfach schon mal den Thread und werde ihn dann im Laufe der Woche immer wieder aktualisieren. Warum? Weil ich heute in einem wahren Song-Marathon alle Lieder unter die Lupe genommen habe und keinen Thread fand, in dem ich meine Einschätzungen mit euch hätte teilen können.

Das Finale findet am kommenden Samstag um 21 Uhr statt und steigt diesmal in Kiew. Wie immer überträgt Das Erste.

Startreihenfolge Finale:

1. Israel: IMRI – I Am Alive
2. Polen: Kasia Moś – Flashlight
3. Weißrussland: Naviband – Story of my life
4. Österreich: Nathan Trent – Running On Air
5. Armenien: Artsvik – Fly With Me
6. Niederlande: OG3NE – Lights and Shadows
7. Moldawien: SunStroke Project – Hey Mamma
8. Ungarn: Joci Pápai – Origo
9. Italien: Francesco Gabbani – Occhidentali’s Karma
10. Dänemark: Anja – Where I Am
11. Portugal: Salvador Sobral – Amar pelos dois
12. Aserbaidschan: DiHaj – Skeletons
13. Kroatien – Jacques Houdek – My Friend
14. Australien: Isaiah Firebrace – Don’t Come easy
15. Griechenland: Demy – This Is Love
16 Spanien: Manel Navarro – Do It For Your Lover
17. Norwegen: JOWST ft Aleksander Wahlmann – Grab The Moment
18. Großbritannien: Lucie Jones – Never Give Up On You
19. Zypern: Hovig – Gravity
20. Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea – Yodel It!
21. Deutschland: Levina – Perfect Life
22. Ukraine: O. Torvald – Time
23. Belgien: Blanche – City Lights
24. Schweden: Robin Bengtsson – I Can’t Go On
25. Bulgarien: Kristian Kostov – Beautiful Mess
26. Frankreich: Alma – Requiem



Und nun... meine Einschätzungen:

versteckter Inhalt:
Deutschland (Levina - Perfect Life):
Wir haben auf die furchtbaren Ergebnisse der vergangenen beiden Jahre angemessen reagiert und nach einer jungen, netten Frau mit belanglosem Popsong und einer jungen, netten Frau mit belanglosem Popsong diesmal endlich... eine junge, nette Frau mit belanglosem Popsong zum ESC geschickt. Daumen hoch dafür an die NDR-Expertise, die hier ein weiteres Talent ins erwartbare Desaster stürzt, weil man entweder unwillens oder unfähig ist, einen guten, modernen und hochwertigen (okay, nicht gleich übertreiben, eins davon hätte mir schon gereicht) Titel anzubieten. Wird wieder schlecht laufen, Thomas Schreiber wird wieder nicht wissen wieso - und jammern. Aber es bleibt nunmal ein Allerweltsnümmerchen, das offensichtlich von "Titanium" abgekupfert ist. 4,5/10

Frankreich (Alma - Requiem):
Frankreich schickt in diesem Jahr einen durchaus zeitgemäßen Popsong, der ein wenig an Indila und Louane erinnert. Hat meines Erachtens das Potenzial, eine ganz solide Platzierung zu erreichen, was nach den - vom vergangenen Jahr einmal abgesehen - mauen Resultaten für das Land wohl absolut in Ordnung ginge. Für den ganz großen Erfolg klingt die Studioversion hingegen etwas zu unspektakulär. 7/10

Italien (Francesco Gabbani - Occidentali's Karma):
Die italienische Gesamtbilanz seit Ende ihrer ESC-Zickeria liest sich für eines der "Big Five"-Länder geradezu herausragend: Zwei Treppchenplätze und vier Top-Ten-Ränge in sechs Jahren, einzig der Sieg fehlt noch als Sahnehäubchen. Ohne die Konkurrenz zu kennen, räume ich dieser Nummer dazu durchaus Chancen ein, denn der Titel kommt eingängig genug daher, hat einen zumindest im Video sehr charismatischen Sänger zu bieten, dessen Stimme gereift und markant genug ist, um aus der Masse herauszustecken und Stimmung kommt auch auf. Hoffe, das Lied wird nicht zu oft durch den Fleischwolf der Marktforschung gedreht und darf auch in Kiew leben... dann kann der ESC nächstes Jahr in Italien steigen. 8,5/10

Spanien (Manel Navarro - Do It For Your Lover):
Wenn Spanien in den vergangenen gut zehn Jahren nicht gerade Powerfrauen wie Pastora Soler oder Ruth Lorenzo zum ESC geschickt hat, sah die Bilanz des Landes meist doch reichlich mickrig aus. Und trotz meiner herkunftsbedingten Verbundenheit zu diesem Land hoffe ich geradezu, dass es auch in diesem Jahr wieder schlecht laufen wird, denn dieser aalglatte Bubi-Singsang mit allzu kalkuliert eingepflegten elektronischen Zerrmitteln hat schlichtweg nicht mehr verdient. Schlechte Popmusik mit latentem Hang zur Nervigkeit, die schon in einer Woche wieder vergessen sein könnte. 3/10

Ukraine (O.Torvald - Time):
Ich begrüße es ja immer schon ganz prinzipiell, wenn beim ESC auch die etwas "härteren" Genres zwischen dem vielen Bubblegum- und Kommerzpop vertreten ist - auch wenn man mit Rock und Metal von Lordi einmal abgesehen nur selten wirklich was reißt. Umso bedauerlicher finde ich es dann, wenn derartige Beiträge dann so kontrolliert und kraftlos daherkommen, wie es hier wieder der Fall ist. Kein schlechter Titel, aber halt leider auch nur Mittelmaß. Sehe ich eher im hinteren Drittel des Finals. 5/10

Großbritannien (Lucie Jones - Never Give Up On You):
Da bin ich sehr auf die Live-Performance gespannt. Großbrittanien scheint in diesem Jahr zumindest schon einmal ernsthaft an dem Wettbewerb partizipieren und nicht nur irgendeine drittklassige Garagenband schicken zu wollen, das hört man diesem Lied deutlich an. In der Studioversion fast etwas zu deutlich, wirkt auf mich etwas überkandidelt und kalkuliert, gleichwohl atmosphärisch und hochklassig. Lebt letztlich davon, wie stark Lucie Jones ihren Titel live wird tragen können. 6,5/10


----- HALBFINALE 1 -----

Schweden (Robin Bengtsson - I Can't Go On):
In Schweden nutzt man anders als in Großbritannien die in diesem Land unbestritten mannigfaltig vorhandene musikalische Expertise seit Jahr und Tag, um progressive, zeitgemäße und hochklassige Popmusik einzuschicken, die zwar oftmals etwas glatt und anbiedernd klingt, für den Pop-Liebhaber aber eigentlich immer ein echter Ohrenschmaus ist. Da macht dieser Song keine Ausnahme und dürfte im Normalfall wieder problemlos die Top Ten erreichen. Das hätte er auch verdient, den Sieg meiner Meinung nach aber nicht. Dafür vermisse ich zu sehr die Ecken und Kanten. 7/10

Georgien (Tamara Gachechiladze - Keep The Faith):
Georgien brüllt sich in diesem Jahr geradezu den Frust ob der überwiegend miesen Resulate der letzten Jahre aus der Seele und biete eine leicht anachronistisch daherkommende Drama-Ballade mit leichtem Bond-Touch an, in der die Sängerin doch sehr gepresst agiert. Klingt alles relativ dick aufgetragen, könnte mir einen Einzug ins Finale aber schon ganz gut vorstellen bei dieser Nummer. 5,5-6/10

Australien (Isaiah - Don't Come Easy):
In den beiden Vorjahren hat sich Australien echt als Bereicherung für den ESC dargestellt und sich ein wenig an das Erfolgsrezept der Schweden rangehangen: Sehr moderne Popnummern, sehr markant, ein bisschen sehr kalkuliert, aber sicherlich nicht schlecht. In diesem Jahr schaut es ähnlich aus, wobei ich den Titel abgesehen vom leicht halligen Hintergrundsound ein bisschen "dahinplätschernd" finde. Klingt nicht nach dem ganz großen Wurf, meine Prognose: Platz 8 bis 12 im Finale. 6/10

Albanien (Lindita - World):
In Albanien mag man nicht gerade die ruhigen Töne - und vor fünf Jahren hatte inbrünstiges Gekreische ja sogar einmal Erfolg, als Rona Nishliu mit Adlerhorst auf dem Kopf und viel Herzblut in der Stimme trotz ungewöhnlicher Klänge einen sehr guten fünften Platz erreichte. Den sehe ich hier aber nun wirklich nicht, dafür hat das Lied außer Lärm schlichtweg viel zu wenig zu bieten. 4,5/10

Belgien (Blanche - City Lights):
Wäre der ESC ein reiner Komponisten- und Produzentenwettbewerb, müsste dieser Song ohne jede Frage diesmal um den Sieg mitspielen. Wunderschön arrangierter Titel, der mit einer düsteren Klangfarbe sofort ein sehr warmes Feeling vermittelt. Ich sehe hier aber gleich mehrere Probleme: Der Song ist relativ unscheinbar und kommt hintenraus nicht mehr wirklich mit einem Highlight um die Ecke, das nochmal so richtig fesselt. Ich glaube, der Song wird beim Gelegenheits- und Partyhörer nicht verfangen. Und die Vocals müssen auf dem Punkt kommen, sonst verliert das Lied ziemlich an Charme. Würde ich sehr bedauern, wenn dieser herzige, stilvolle Titel nicht zumindest ein solides Resultat einführe. 8,5/10

Montenegro (Slavko Kalezić - Space):
In seiner achtjährigen ESC-Geschichte hat Montenegro noch keinen einzigen echten Erfolg landen können und nach Konsum dieses Songs dürften die Aussichten auf eine Änderung dieser Tradition auch eher gering sein. Trashiger Tunten-Discosound, der maximal als Guilty Pleasure funktioniert, mir aber eigentlich selbst dafür nicht abgespaced genug ist. Fällt mir schwer, mir dafür einen großen Erfolg vorzustellen. 4,5/10

Finnland (Norma John - Blackbird):
Es überrascht mich ja immer wieder, wie schwer sich Finnland seit Lordi tut, beim ESC so recht Fuß zu fassen. Das Land kann ja eigentlich schon auf eine recht erfolgreiche Pop-Szene verweisen und versucht sich auch immer wieder an mutigen Titeln, die aber selten gut ankommen. In diesem Jahr prognostiziere ich Norma John aber eine sehr erfreuliche Platzierung mit einer atmosphärischen, schönen Ballade, die einen klassischen Touch hat, ohne aber zu verstaubt zu klingen. Dürfte viele Zuschauer ansprechen. 7,5/10

Aserbaidschan (Dihaj - Skeletons):
Mit etwas zu offensichtlich massenanbiedernden Titeln hat Aserbaidschan zuletzt verdiente Rückschläge erlitten und fand sich mehrfach nur im grauen Mittelmaß des ESC-Rankings wieder. Auch in diesem Jahr versucht man es wieder mit einem modernen Popsong, der nicht wirklich aneckt. Dürfte gut abschneiden, ob es für ganz oben reicht? Vorstellbar, glaube ich aktuell aber eher nicht. 7/10

Portugal (Salvador Sobral - Amar Pelos Dois):
Seit 2010 hat es Protugal nicht mehr ins Finale des Wettbewerbs geschafft, die letzte Top-Ten-Platzierung des Landes ist mittlerweile sogar mehr als 20 Jahre her. Insofern überrascht es mich doch stark, dass die Wettanbieter den diesjährigen Titel aktuell auf Platz zwei gelistet haben. Der hat nämlich durchaus seinen Retro-Charme und wird fast schon ein wenig putzig performt, aber einen Siegertitel sehe ich darin aktuell nicht. Gewinnt aber natürlich schon damit, dass er aus dem restlichen Teilnehmerfeld von der ersten Sekunde an total heraussticht. 6/10

Griechenland (Demy - This Is Love):
Gibt es in Griechenland eigentlich auch einen Thomas Schreiber, der trotz offensichtlichster Ahnungslosigkeit mit über die ESC-Auslese entscheiden darf? Ein bisschen klingt dieser Song nämlich danach, als seien an dessen Produktion Menschen beteiligt gewesen, die Poptrends der vergangenen Jahre völlig verschlafen haben und stattdessen den kalten Kaffee servieren, der im letzten Jahrzehnt vielleicht mal in war. Die Nummer fängt im zurückgenommenen Teil zu Beginn recht angenehm an, sobald die Beats hinzukommen, wird sie aber leider austauschbar und nervig. Wäre nicht traurig, wenn das Liedchen schon vor dem Finale ausscheidet - glaube aber eher, dass es am Samstag dann im hinteren Mittelfeld landen wird. 4/10

Polen (Kasia Moś - Flashlight):
Mit eiskaltem Divenpop versucht in diesem Jahr Polen, das ESC-Publikum wegzufegen. Wirkt auf mich sehr unsymphatisch und viel zu erzwungen, mit einer echten Orchester-Begleitung hat dieser Titel aber zumindest musikalischen Wert - zumal auch Kasia Mos stark singt. Fällt mir nur ein bisschen schwer, mir vorzustellen, dass damit die Herzen der Masse gewonnen werden können. Halte es im starken ersten Semifinale sogar für möglich, dass es knapp mit einem Finaleinzug werden könnte. 5,5/10

Moldawien (Sunstroke Project - Hey Mamma):
Saxophon-Partyhouse nach altbekanntem Strickmuster, mit dem Moldawien nach seinem dreimaligen Halbfinalaus zuletzt versucht, die niederen Stimmungsgelüste des Publikums zu stimulieren. Das kann aufgehen, das kann scheitern - und ich wünsche mir eher Letzteres, weil dieser Titel doch sehr simpel gestrickt ist und in weiten Teilen einfach nur dem Mainstream der letzten Jahre hinterherläuft. Und das noch nicht mal in sonderlich spannender Art und Weise. 4,5/10

Island (Svala - Paper):
Island nimmt eigentlich fast immer ganz gute Popsongs mit zum ESC, erhält dafür aber nur selten eine wirklich große Belohnung vom Publikum und den Jurys. Dementsprechend würde mich ein schwaches Abschneiden dieser Nummer nicht wirklich überraschend, weil sie zwar mit einem durchaus knackigen und satten Sound aufwartet, damit aber auch ein wenig kalt und "technisch" wirkt. Rein qualitativ wäre ein Finaleinzug aber schon angebracht. 6/10

Tschechien (Martina Bárta - My Turn):
Trotz einiger nominell verheißungsvoller Versuche hatte es die Tschechische Republik erst im Vorjahr erstmals überhaupt ins Finale geschafft - und wurde dort lediglich von Jamie-Lee noch unterboten. Diesmal versucht man es mit einer ungemein lieben, harm- und letztlich eben auch belanglosen Ballade und dürfte damit sehr schnell wieder vergessen sein. Ich glaube nicht, dass man dieses Liedchen hier mehr als einmal auf großer Bühne hören wird. 5/10

Zypern (Hovig - Gravity):
Die zypriotische ESC-Geschichte ist für mich ein weitgehend leeres Blatt Papier, einzig das äußerst simpel gestrickte "La La Love" aus 2012 hat sich zumindest im Ansatz bei mir festspielen können. Und ich kann mir schon jetzt kaum vorstellen, dass ich den diesjährigen Titel, der irgendwo zwischen dem Rhythmus von "Human", der Ästhetik der Imagine Dragons und der tonalen Gleichgültigkeit eines schwächeren Radiotitels liegt, Ende Mai noch mit irgendetwas werde in Verbindung bringen können. Dürftiger Allerweltstitel, really entsorgable in the semifinal. 4/10

Armenien (Artsvik - Fly With Me):
Ich freue mich immer schon ganz prinzipiell darüber, wenn Länder nicht einfach nur auf den Mainstream-Pop der westlichen Welt setzen, sondern zumindest ein Stück weit ihre eigene Kultur in den Wettbewerb bringen. Dieser orientalisch angehauchte Song wirkt auf mich wir eine sehr moderne Interpretation dessen, versucht sicherlich auch ein Stück weit, nicht allzu sehr den westlichen Hörer abzuschrecken, behält dabei aber doch einen geheimnisvollen Touch. Empfinde ich auch als durchaus sexy. Lockerer Finaleinzug, Top Ten ist dann auch da absolut drin. 7,5/10

Slowenien (Omar Naber - On My Way):
Sucht man nach nennenswerten slowenischen Erfolgen, muss man schon bis ins Jahr 2001 zurückblicken. Mit unter den Dilettanten der jüngeren Vergangenheit ist auch Omar Naber, der sein Land bereits 2005 vertrat und bereits im Halbfinale ausschied. Und sollte er auf der Bühne keine heftige Granate zünden, wird er dies auch im zweiten Anlauf wieder tun. Sein Song ist nicht mehr als substanzloser Pathos, bei dem auch gespielte Gefühlsausbrücke und melodramatische Gestiken nicht darüber hinwegtäuschen können, dass er im Prinzip überhaupt nichts zu sagen hat. In diesem Sinne: Bitte vorzeitig kicken. 3/10

Lettland (Triana Park - Line):
Sechsmal hintereinander war Lettland ausgeschieden, bis sie 2015 die herausragende lettische Sängerin und Songwriterin Aminata Savadogo einsetzten und mit "Love Injected" den meines Erachtens modernsten und betörendsten Titel des Jahres anboten - bevor sie im Vorjahr noch als Songwriterin aktiv war, deren Titel mit Justs aber leider nicht von einem durchweg überzeugenden Sänger performt wurde. Diesmal zeigt die Formkurve für meine Begriffe leider wieder ein Stück weiter nach unten, da "Line" ohne Aminatas Expertise zwar einen knackigen Sound vorzuweisen hat, aber kein Spannungsmoment. Der Titel dudelt zu repetitiv und belanglos vor sich hin, sein Ende nach drei Minuten ist letztlich fast schon eine kleine Erlösung. Wird es schwer haben, durch das Halbfinale zu kommen. 5,5/10


----- HALBFINALE 2 -----

Serbien (Tijana Bogićević - In Too Deep):
Nach alles in allem eher durchwachsenen Resultaten in den vergangenen Jahren will Serbien diesmal mit einem Song durchstarten, der ziemlich stark nach Resterampe eines beliebigen DJs mit hoher Chartquote klingt. Durchschaubares Rezept, ödes Rezept und auch nicht so wahnsinnig erfolgsversprechendes Rezept, wie ich angesichts des nicht wirklich hängen bleibenden Sounds meinen möchte. Wird schnell vergessen sein, von mir aus gerne schon am späten Donnerstagabend. 4/10

Österreich (Nathan Trent - Running On Air):
Nach der geradezu kriminell schnuckligen Zoe Straub setzt Österreich ein weiteres Mal auf den Niedlichkeitsfaktor, wobei Nathan Trent aus meiner Sicht einen an sich eigentlich ganz hübsch arrangierten Radio-Popsong mit seiner aalglatten, dünnen Gesangsperformance nicht gerade bereichert. Steht für mich an der Schwelle zwischen Ausscheiden und Finaleinzug, der frühe Startplatz ist bitter... es wird eng, liebe Ösis, aber immerhin nicht aussichtslos. 5,5/10

Mazedonien (Jana Burčeska - Dance Alone):
Mal abgesehen von San Marino war Mazedonien in den letzten neun Jahren eigentlich die sicherste Bank, wenn man auf das Versagen eines Landes beim ESC wetten möchte. Diesmal wäre ich mit dem Wetteinsatz aber noch vorsichtig, denn "Dance Alone" ist zwar gewiss weit von einem potenziellen Siegeract entfernt - meines Erachtens aber auch ebenso weit von den Versagern des Jahres. Durchaus intelligenter Dancepop wird hier dargeboten, dem leider so der letzte Kniff oder ein besonderes Element fehlt, um aus der Masse so recht herauszustechen. Hätte aber den Einzug ins Finale durchaus verdient. 6/10

Malta (Claudia Faniello - Breathlessly):
Für ein doch ziemlich kleines Land hat Malta zumindest immer mal wieder überraschend respektable Ergebnisse erzielt in den vergangenen Jahren, nur einmal ist man seit 2012 bereits vorzeitig ausgeschieden. Aber auch wenn "Breathlessly" weit von einer wirklich schlechten Nummer entfernt ist, glaube ich nicht, dass diese altmodische Ballade, deren Melodie an einigen Stellen leicht an den "Pocahontas"-Titeltrack "Farbenspiel des Winds" erinnert, heutzutage noch irgendwen groß aus den Schuhen haut. Dafür einfach zu blass geraten. 5/10

Rumänien (Ilinca ft. Alex Florea - Yodel It!):
Dem Rumänen Ovidiu Anton ist im Vorjahr etwas passiert, was man nun wirklich keinem Musiker wünscht: Ohne eigenes Zutun wurde er im Vorfeld des Wettbewerbs disqualifiziert, weil Rumänien seine Gebühren an die EBU nicht verrichtet hat. Es war das erste Mal seit 2001, dass man nicht im Finale dabei war, was schon eine äußerst beachtliche Bilanz ist. Und auch die Mixtur diesmal ist... beachtlich: Ein Rapper und eine Jodlerin haben sich zusammengetan und performen einen Titel, der es für meine Begriffe nicht so ganz schafft, diese beiden Elemente aufeinander abzustimmen. Dennoch ein mutiger Titel, dem ich Zuspruch wünschen würde, weil er innovativ und interessant daherkommt und hängen bleibt. 6/10

Niederlande (OG3NE - Lights And Shadows):
Nach den grandiosen Nummern von Anouk und The Common Linnets hatte es mich doch ziemlich überrascht, dass auch Douwe Bob im Vorjahr ein mehr als respektables Ergebnis erzielte. Diesmal versuchen es die Käsköppe mit einem Schwestertrio, das mich zumindest in der Studioversion in genau einem Punkt begeistert: der Harmonie zwischen den Damen. Bringen sie das auch live auf die Bühne, kann ich mir einen fulminanten Auftritt vorstellen, der über den eigentlich recht unspektakulären Song hinwegtäuscht. Gelingt dies nicht, kann es schnell peinlich werden. 6/10

Ungarn (Joci Pápai - Origo):
Nach weitgehend soliden Resultaten in den vergangenen sechs Jahren traut sich Ungarn diesmal ein bisschen was und schickt einen leicht nach Klagegesang tönenden Song mit orientalischem Touch, der im Mittelteil auch noch einen gar nicht mal so kurzen Rappart integriert. Repräsentiert das ESC-2017-Motto "Celebrate Diversity" sehr gut und gehört ohne Zweifel zu den spezielleren Titeln, die in diesem Jahr dabei sind. Hätte den Einzug ins Finale auf jeden Fall verdient, dazu müssten aber viele Hörer und Jury-Mitglieder bereit sein, ihre Hörgewohnheiten abzulegen. 7/10

Dänemark (Anja - Where I Am):
Überraschend schwach war Dänemark in den vergangenen beiden Jahren unterwegs und erreichten erstmals überhaupt in ihrer Geschichte zweimal in Folge nicht das Finale des Contests. Diesmal schickt man mit Anja Nissen eine junge Dame an den Start, die eine wuchtige Ballade dahinschmettert. Gefällt mir vor allem im Refrain und im hinteren Drittel, ansonsten ein solider Beitrag, den ich aber derzeit nicht ganz vorne sehen würde. Bin gespannt auf die Live-Performance. 6-6,5/10

Irland (Brendan Murray - Dying To Try):
Man glaubt es angesichts der bis auf den ersten Jedward-Einsatz fast immer strunzfaden Beiträge der jüngeren Vergangenheit kaum, aber Irland ist tatsächlich nach wie vor alleiniger ESC-Rekordsieger. Leider bleibt man auch in diesem Jahr wieder in der Vergangenheit stecken und präsentiert ein weiteres trantütiges Ballädchen mit hohem Kitschfaktor, bei dem einzig die androgyne Stimme des singenden Bubis in Erinnerung bleibt. Ansonsten wieder Wischi-Waschi-Pop, der mich extrem anödet. 3,5/10

San Marino (Valentina Monetta & Jimmie Wilson - Spirit Of The Night):
Nach einer kleinen Pause im Vorjahr findet Ralph Siegel nun bereits zum fünften Mal musikalisches Asyl in San Marino - und auch Valentina Monetta darf zum vierten Mal versuchen, sich irgendwie ins Finale zu trällern. Zu hören gibt es einen Disco-Song, der vor 30 Jahren fast als modern hätte durchgehen können. Das ist natürlich viel zu wenig, um ins Finale zu kommen. 3/10

Kroatien (Jacques Houdek - My Friend):
Zum (mindestens) siebten Mal versuchte sich Jacques Houdek in diesem Jahr bereits daran, endlich beim ESC teilnehmen zu dürfen - und es hat tatsächlich geklappt. Mit seinen offen und unmissverständlich homophoben Äußerungen wird er nicht unbedingt dem diesjährigen Motto gerecht, sein Ein-Mann-Duett in abwechselnd sehr hohen und tiefen Stimmlagen ist aber durchaus reizvoll. Musikalisch gibt es sonst leider wenig zu berichten, da hier eine sehr durchschaubare, klassische Bombast-Ballade dargeboten wird, die nur so trieft vor Kitsch. 4/10

Norwegen (JOWST - Grab The Moment):
Im Stile des in den internationalen Charts omnipräsenten Deep-House versucht Norwegen, das vorzeitige Aus des vergangenen Jahres schnell wieder vergessen zu machen. Man hat das Glück, im deutlich schwächeren zweiten Semifinale an den Start gehen zu können, aber mehr als Durchgewurschtel im Finale traue ich diesem dynamisch gesungenen, aber ansonsten eher belanglosen Popsong nicht zu. Wenig Herz, viel Kalkül und halt bei weitem nicht so clever und progressiv wie beispielsweise Schweden. Mehr als Platz 20 sehe ich da im Finale nicht, wenns denn dafür überhaupt reicht. 5/10

Schweiz (Timebelle - Apollo):
Druckvoll singt Timebelle ihren doch ziemlich nach Schema F komponierten Poptitel durchaus, doch ob das reicht, um erst zum dritten Mal seit 2006 wieder ins Finale einzuziehen? Ich habe da so meine Zweifel und sehe bis auf die in der Studioversion wirklich gut tönende Sängerin keinen wirklichen Grund, für das Lied anzurufen. Wie bei den Ösis würde ich sagen: Wird ein enges Höschen mit der Finalteilnahme, aber für möglich halte ich sie zumindest. 5,5/10

Weißrussland (NAVIBAND - Historyja Majho Zyccia):
Seit 2004 hat Europas grundsympathische Diktatur noch kein einziges Mal einen Titel in Landessprache eingeschickt, was sich mit dieser kleinen Folknummer der Naviband allerdings ändert. Das ist schon mal sympathisch - und auch sonst kommt das Liedchen derart lieblich daher, dass man ihm kaum böse sein kann. Charmant, wenngleich musikalisch letztlich eher mittelmäßig. Sehe ich im Finale. 5,5-6/10

Bulgarien (Kristian Kostov - Beautiful Mess):
Poli Genowa verfehlte im Vorjahr nur ganz knapp den Sprung aufs Treppchen und beendete damit nicht nur eine jahrelange Durststrecke Bulgariens, sondern sackte für ihr Land auch noch das beste Ergebnis überhaupt ein. Diesen Erfolg möchte man offensichtlichst in diesem Jahr wiederholen, was den Buchmachern zufolge auch sehr wahrscheinlich gelingen wird. Für mich ein professionell produzierter, aber ziemlich herzlos und glattgebügelt wirkender Titel. Wäre mir sicherlich keine Top-Ten-Platzierung wert, der Einzug ins Finale dürfte aber kein Problem werden. 6/10

Litauen (Fusedmarc - Rain Of Revolution):
So schlecht hat sich Litauen in den vergangenen Jahren eigentlich nicht geschlagen, von daher bin ich jetzt schon etwas überrascht, mit welch billigem Rotz sie in diesem Jahr ins Rennen gehen. Das Arrangement ist ein einziger Trümmerhaufen, es ergibt sich überhaupt kein stimmiges Gesamtbild und auch die Stimme der Sängerin tönt eher wie eine besonders leistungsstarke Motorsäge, die just neben meinem Ohr in Gang gesetzt wird. Dürfte mit San Marino um den letzten Platz im Semifinale kämpfen, ist meines Erachtens aber sogar noch misslungener. 2/10

Estland (Koit Toome and Laura - Verona):
Sehr gemischte Resultate erreichte Estland in den vergangenen Jahren, wobei sie immer mal wieder zwischen sehr schwachen und starken Ergebnissen hin- und herschwankten. Eher auf der Sonnenseite des Rankings könnte sich dieser stimmige, wenngleich eher einfallslose Discopop-Titel wiederfinden. Geht gut ins Ohr und Bein, tritt beim deutlich schwächeren zweiten Semifinale auf und dürfte wohl relativ locker am kommenden Samstag dabei sein. Sehe ich dann aber eher im Mittelfeld. 6,5/10

Israel (IMRI - I Feel Alive):
Nach seiner Horrorserie von vier Halbfinale-Niederlagen hat sich Israel in den beiden Vorjahren spürbar revitalisieren können und geht in diesem Jahr mit einem deftigen Dancepop-Song an den Start, bei dem mir vor allem der knackige Beat und das hübsche Instrumental im hinteren Drittel aufgefallen ist. Das ist jetzt beides nichts Weltbewegendes, dürfte aber für das Finale reichen. Und dann... naja, vermutlich eher hinteres Drittel, gibt deutlich stärkere Nummern. 6/10



AUSSER KONKURRENZ: Russland (Julia Samoylova - Flame Is Burning):
So traurig die ganze Posse um den russischen Beitrag auch ist, bedauere ich seine Nicht-Teilnahme am ESC nun nicht gerade sonderlich. Offensichtlichst rein auf Provokation abzielende, musikalisch äußerst banal klingende, schief gesungene und kompositorisch wertarme Nummer. Da waren politische Tracks schon einmal weitaus subtiler und intelligenter, siehe den ukrainischen Song aus dem Vorjahr. 2/10



Fohlen

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BeitragMo 8. Mai 2017, 08:45 
Fernsehboss
 
 
Zu Belgien: Ich finde den Song auch total klasse, war nach kurzem Hören schon mein Favorit des Wettbewerbs. Vielen anderen ESC-Fans ging es da ähnlich, und längere Zeit befand ich Blanche hinter Italien auch auf Platz 2 der Wettanbieter. Dann kamen leider diverse Live-Auftritte in Amsterdam und London und nach den ersten Proben muss man leider sagen, dass Blanche live überhaupt nicht wirkt. Glaube gar nicht so sehr, dass das direkt am Song liegt, das hätte mit stimmigem Bühnenbild schon gut machen können, aber Blanche wirkt leider extrem unsicher, schüchter, hat wirklich null Ausstrahlung. Dementsprechend tief sind die Belgier mittlerweile gefallen, was ich extrem bedauere, da die Belgier in den letzten Jahren viele tolle Beiträge geschickt haben.

Zu Deutschland: Der Song ist leider immer noch ziemlich mies (auch wenn durchaus Kleinigkeiten geändert wurden. Diese merkwürdige stille Pause zwischen zweitem und drittem Refrain hat man in der Probe deutlich besser überbrückt.), Levina finde ich nachwievor sympathisch und halte sie für eine mehr als solide Sängerin. Wo man den NDR noch mal loben sollte ist, dass man endlich mal ein bisschen in die Bühne und das Staging investiert hat. Ich war mir zu 100% sicher, dass Levina da wieder einfach rumstehen wird. Aber man hat sich echt was einfallen lassen, inklusive Opening auf dem Boden, futuristischem Silber-Hintergrund, der aussieht wie ein MacBook (das habe ich von einem der ESC-Blogs geklaut :D) und Pyro-Feuerwerk am Ende. Zumindest wenn man das aus der Probe auch ins Finale übernimmt. Und ich glaube, das kommt an, denn als ich gestern die Wetten gecheckt habe, stand Levina plötzlich bei 20, nachdem sie zuletzt immer eher in den 30ern rumgedümpelt ist. Aber ich bin mir auch recht sicher, dass das am Ende der letzte oder vorletzte Platz wird - einfach weil ich mir keinen plausiblen Grund vorstellen kann, dass jemand für Perfect Life anrufen will.

Welche Songs mir auch noch sehr gut gefallen:
- Frankreich, finde ich total charmant und zum zweiten Mal in Folge in meinen Top 3. Wieder ne total süße, leichte Nummer, die die Kultur Frankreichs so ein bisschen mitnimmt und Alma ist wirklich bezaubernd
- Großbritannien fand ich von Anfang an immer schon ganz gut gemacht und hatte dafür einen Soft Spot, ihr Live-Auftritt ist aber echt große Klasse, könnte mir vorstellen, dass sie so ein bisschen die Überraschung wird
- Italien wird haushoch gewinnen, da gibt es wirklich keinen Zweifel und ich kann damit sehr gut leben, wiel es echt ein super Partysong ist
- Mazedonien hat mir ursprünglich auch gefallen, aber da überzeugt es mich live nicht mehr so wirklich


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BeitragMo 8. Mai 2017, 13:53 
Vorstandsvorsitzende/r
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Fernsehfohlen hat geschrieben:
Ich öffne einfach schon mal den Thread (...). Warum? Weil ich (...) keinen Thread fand, in dem ich meine Einschätzungen mit euch hätte teilen können.


:arrow: viewtopic.php?f=1&t=22732

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BeitragDi 9. Mai 2017, 03:09 
Administrator
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Johnny hat geschrieben:
Zu Belgien: Ich finde den Song auch total klasse, war nach kurzem Hören schon mein Favorit des Wettbewerbs. Vielen anderen ESC-Fans ging es da ähnlich, und längere Zeit befand ich Blanche hinter Italien auch auf Platz 2 der Wettanbieter. Dann kamen leider diverse Live-Auftritte in Amsterdam und London und nach den ersten Proben muss man leider sagen, dass Blanche live überhaupt nicht wirkt. Glaube gar nicht so sehr, dass das direkt am Song liegt, das hätte mit stimmigem Bühnenbild schon gut machen können, aber Blanche wirkt leider extrem unsicher, schüchter, hat wirklich null Ausstrahlung. Dementsprechend tief sind die Belgier mittlerweile gefallen, was ich extrem bedauere, da die Belgier in den letzten Jahren viele tolle Beiträge geschickt haben.


Ich habe bewusst noch keine Live-Auftritte bisher geschaut, weil ich mir ein Stück weit die Spannung für die Halbfinals und das Finale aufrecht erhalten möchte. Aber das wäre wirklich bitter, wenn es an einer schwachen Sängerin scheitern sollte. Muss allerdings auch sagen, dass ich diesen Titel für einen derjenigen halte, die live am anspruchsvollsten sind (aber das schrieb ich ja eigentlich schon oben ^^).

Zitat:
Levina finde ich nachwievor sympathisch und halte sie für eine mehr als solide Sängerin


Ich sogar für eine gute bis starke.

Zitat:
Wo man den NDR noch mal loben sollte ist, dass man endlich mal ein bisschen in die Bühne und das Staging investiert hat. Ich war mir zu 100% sicher, dass Levina da wieder einfach rumstehen wird. Aber man hat sich echt was einfallen lassen, inklusive Opening auf dem Boden, futuristischem Silber-Hintergrund, der aussieht wie ein MacBook (das habe ich von einem der ESC-Blogs geklaut :D) und Pyro-Feuerwerk am Ende. Zumindest wenn man das aus der Probe auch ins Finale übernimmt. Und ich glaube, das kommt an, denn als ich gestern die Wetten gecheckt habe, stand Levina plötzlich bei 20, nachdem sie zuletzt immer eher in den 30ern rumgedümpelt ist. Aber ich bin mir auch recht sicher, dass das am Ende der letzte oder vorletzte Platz wird - einfach weil ich mir keinen plausiblen Grund vorstellen kann, dass jemand für Perfect Life anrufen will.


Hmm ja, das ist ja gut und schön, aber für mich persönlich ist das Bühnenbild immer nur ein Faktor, der einen tollen Song gut abrundet oder einen schwachen erträglicher macht - anrufen würde ich für optischen Schnickschnack nun nicht unbedingt und kann mich dafür auch nicht so recht begeistern bei einem Song-Contest. Vielleicht gibt es ja Leute, die man damit abholt, mich lässt es relativ kalt. ^^

Aber ja, ich war auch verwundert, bei meinem ESC-Rundgang Levina im Mittelfeld und nicht ganz hinten zu sehen. Man muss natürlich bedenken, dass viele von denen, die aktuell hinten stehen, am Samstag wahrscheinlich gar nicht mehr dabei sind, aber für mich wärs wirklich schon eine Überraschung, wenn dieses Nümmerchen Platz 15-20 erreicht und nicht wieder komplett absäuft.


Fohlen

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BeitragDi 9. Mai 2017, 13:52 
Vorstandsvorsitzende/r
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Levina startet im Finale in der zweiten Hälfte. :D

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BeitragDo 11. Mai 2017, 23:01 
Chefposter/in
 
 
Für mich ist Portugal der Favorit, wunderbar lyrische Jazznummer mit einem tollen Performer.


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BeitragDo 11. Mai 2017, 23:32 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Und das ist die Start-Reihenfolge im Finale:

1. Moldawien: SunStroke Project – Hey Mamma
2. Polen: Kasia Moś – Flashlight
3. Kroatien: Jacques Houdek – My Friend
4. Niederlande: OG3NE – Lights And Shadows
5. Israel: Imri Ziv – I Feel Alive
6. Armenien: Artsvik – Fly With Me
7. Österreich: Nathan Trent – Running On AirA
8. Aserbaidschan: DiHaj – Skeletons
9. Weißrussland: NAVI Band – Historyja majho žyccia
10. Portugal: Salvador Sobral – Amar pelos dois
11. Dänemark: Anja Nissen – Where I Am
12. Italien: Francesco Gabbani – Occidentali`s Karma
13. Ungarn: Joci Pápai – Origo
14. Griechenland: Demy – This Is Love
15. Grossbritannien: Lucie Jones – Never Give Up On You
16. Spanien: Manel Navarro – Do It For Your Lover
17. Norwegen: Jowst – Grab The Moment
18. Rumänien: Ilinca feat. Alex Florea – Yodel It!
19. Zypern: Hovig – Gravity
20. Schweden: Robin Bengtsson – I Can`t Go On
21. Deutschland: Levina – Perfect Life
22. Ukraine: O. Torvald – Time
23. Australien: Isaiah Firebrace – Don`t Come Easy
24. Frankreich: Alma – Requiem
25. Bulgarien: Kristian Kostow – Beautiful Mess
26. Belgien: Blanche – City Lights


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BeitragFr 12. Mai 2017, 08:21 
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P-Joker hat geschrieben:
Und das ist die Start-Reihenfolge im Finale:


Also ich weiß nicht, wo du die Liste her hast, aber auf jeden Fall ist diese Liste falsch.

Hier die richtige Startreihenfolge:

1. Israel: IMRI – I Am Alive
2. Polen: Kasia Moś – Flashlight
3. Weißrussland: Naviband – Story of my life
4. Österreich: Nathan Trent – Running On Air
5. Armenien: Artsvik – Fly With Me
6. Niederlande: OG3NE – Lights and Shadows
7. Moldawien: SunStroke Project – Hey Mamma
8. Ungarn: Joci Pápai – Origo
9. Italien: Francesco Gabbani – Occhidentali’s Karma
10. Dänemark: Anja – Where I Am
11. Portugal: Salvador Sobral – Amar pelos dois
12. Aserbaidschan: DiHaj – Skeletons
13. Kroatien – Jacques Houdek – My Friend
14. Australien: Isaiah Firebrace – Don’t Come easy
15. Griechenland: Demy – This Is Love
16 Spanien: Manel Navarro – Do It For Your Lover
17. Norwegen: JOWST ft Aleksander Wahlmann – Grab The Moment
18. Großbritannien: Lucie Jones – Never Give Up On You
19. Zypern: Hovig – Gravity
20. Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea – Yodel It!
21. Deutschland: Levina – Perfect Life
22. Ukraine: O. Torvald – Time
23. Belgien: Blanche – City Lights
24. Schweden: Robin Bengtsson – I Can’t Go On
25. Bulgarien: Kristian Kostov – Beautiful Mess
26. Frankreich: Alma – Requiem

_________________
http://zehngrammzucker.blogspot.de


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BeitragFr 12. Mai 2017, 13:16 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich hatte die Liste hierher:

http://blog.prinz.de/grand-prix/das-ist ... ore-190032

Nur das die gestern Abend, als ich sie hierhin kopierte, dort genau so aussah wie in meinem Post!
Offensichtlich gibt es wohl einen Unterschied zwischen der Auslosung und dass was die EBU daraus macht ... :mrgreen:


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BeitragFr 12. Mai 2017, 15:23 
Vorstandsvorsitzende/r
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P-Joker hat geschrieben:
Ich hatte die Liste hierher:

http://blog.prinz.de/grand-prix/das-ist ... ore-190032

Nur das die gestern Abend, als ich sie hierhin kopierte, dort genau so aussah wie in meinem Post!
Offensichtlich gibt es wohl einen Unterschied zwischen der Auslosung und dass was die EBU daraus macht ... :mrgreen:


die autoren von diesem blog hatten versucht die Startreihenfolge zu tippen.
diesen Tipp hast du wohl mit der "echten" Startreihenfolge verwechselt :wink:
http://blog.prinz.de/grand-prix/wir-spielen-christer-prinzblog-reihenfolge-fuer-das-esc-finale-2017/

_________________
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BeitragSa 13. Mai 2017, 14:22 
Administrator
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Interessanterweise hat Portugal gestern Abend Italien bei den Wettbietern überholt, auch Bulgarien scheint da durchaus ein Wörtchen um den Sieg mitreden zu können. Also das Rennen um den Sieg verspricht spannend zu werden und selbst das deutsche Liedchen ist zumindest nicht gaaaaaaaanz hinten platziert.

_________________
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BeitragSa 13. Mai 2017, 15:32 
Administrator
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Administrator
 
 
Ich bin einfach mal optimistisch und glaube, dass Levina nicht Letzte wird.


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BeitragSa 13. Mai 2017, 15:42 
Chefposter/in
 
 
Mir ist es egal, wo Deutschland landet, die letzten Plätze sind doch sowieso Zufall. Es ist eine solide Nummer, die gut gesungen wird, aber warum soll man sie für sie unbedingt anrufen oder warum sollen die Juroren nach oben hieven. Im besten Fall hinterlässt sie keinen Eindruck, weder einen guten noch einen schlechten. Wäre anders, wenn man jeden Song benoten müsste, dann würde sie wahrscheinlich auf Platz 15 oder 17 sein.

Ich hoffe, die Belgierin erwischt einen guten Tag, das Lied ist ja nicht wirklich schlecht.


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BeitragSa 13. Mai 2017, 16:49 
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Warum sollte man überhaupt für jemanden anrufen? :? :lol:
Na ja, die Generalprobe haben wir schon mal gewonnen. :)


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BeitragSa 13. Mai 2017, 17:35 
Administrator
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Damit es auch visualisiert ist: Hier der aktuelle Stand der Wettanbieter.

Bild

Hier übrigens immer aktuell nachzuschauen: https://www.oddschecker.com/tv/eurovision/winner


Fohlen

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BeitragSa 13. Mai 2017, 18:57 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Was Bulgarien und Schweden mit ihrem billigen Plastik-Pop so weit oben zu suchen haben
ist mir schlicht ein Rätsel! :roll:


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BeitragSa 13. Mai 2017, 19:24 
Vorstandsvorsitzende/r
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es geht bald looooos^^ ich freu mich schon


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BeitragSa 13. Mai 2017, 19:31 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Weiß Frau Schöneberger überhaupt von was sie spricht?
Kaiserwetter?
Damit man man sonnig warm und wolkenlos!
Was sie meinte ist Fritz-Walter-Wetter!
:P


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:14 
Chefposter/in
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Ich geh mal wieder total uninformiert in den ESC und bin gespannt. Los geht's.

Manche Töne des israelischen Sängers tun aber im Ohr weh.

_________________
Aktuell: The Strain (S3) - Tote Mädchen lügen nicht (S1)
Anstehend: Scream (S2) - Bates Model (S5) - Orange Is The New Black (S5)


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:15 
Vorstandsvorsitzende/r
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Oh, haben die keine fesche Moderateuse gefunden dieses Mal?

Nun gut, Chipstüte aufgemacht und rein ins Vergnügen. Kenne wie immer keinen Song außer dem deutschen Beitrag, der mir aber nicht besonders gefällt. Klingt so nach Untermalung für Slipeinlagen-Werbung.

_________________
Zuletzt gesehener Film: The Accountant [Amazon] | Zuletzt gesehene Serie: The Big Bang Theory - Staffel 9
Zuletzt gespielt: Pillars of Eternity [PC] | Steam-Name: derrodon


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:19 
Abteilungsleiter/in
 
 
Also optisch waren schonmal ein paar Leckerbissen dabei. 8)


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:25 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Beste bisher: Weißrussland! Aber nur weil sie in Landessprache gesungen haben!


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:27 
Inventar
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Ich finde Österreich ja irgendwie nett.

Holland wie ne Destinys Child B Seite von 1999.


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:40 
Chefposter/in
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Ich war gerade total überrascht über die Niederlande. Das Trio kenne ich noch als sie Kinder waren. Ihr Lied "Fout Ventje" ist bis heute ein Ohrwurm. Aber das Lied war heute zu lahm.


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BeitragSa 13. Mai 2017, 20:42 
Abteilungsleiter/in
 
 
Moldava hatte was.


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