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BeitragDi 16. Mai 2017, 00:47 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Naja, doch.
Wenn ich als Schwede da sitze und überlege für wen ich anrufe und dann denke, naja, Norwegen, kein Riesenkracher aber nett, rufe ich mal an...why not.

Wenn ich aber als Österreicher da sitze, Deutschland, grau und belanglos,...würde ich trotz evtl. Sympathie sagen: Nö, NUR deswegen sicher nicht.

Herr NDR muss einfach was gutes hinschicken, dann klappt es auch mit den Punkten!


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BeitragDi 16. Mai 2017, 00:49 
Mitglied im Vorstand
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Zitat:
Griechenland und Zypern schieben sich einfach für relativ mistige Nummern die Zwölfer rüber,
Fohlen


Wobei das auch eine Diskussion ist, die ich irgendwie nur in Deutschland lese. Dieses "die anderen sind scheiße und geben sich die Punkte". Weil der Deutsche etwas mistig findet, ist es das auch.

Gerade in den Balkanländern finde ich eines interessant. Ich sehe oft in Kroatien oder Slowenien, dass dort ein ganz anderer Musikgeschmack herrscht. Beispw. hat dort einheimische Popmusik, im Gegensatz zu Deutschland, einen riesigen Stellenwert. Dass für uns Westeuropäer das "Balkangedudel" möglicherweise dann absolut affig klingt, verstehe ich, allerdings ist das, was wir mistig finden, möglicherweise etwas, dass dort in dem Kulturkreis mega großen Anhang findet. Gibt ja nicht umsonst viele Künstler aus der Jugosphäre, die dort länderübergreifend große Erfolge mit serbo-kroatischen-Liedern feiern, die sonst kein Schwein kennt.

Natürlich ändert es nichts am Argument der "Punkteschieberei", allerdings klingt das immer so, als würde man sich ohne Sinn und Verstand nur deshalb Punkte geben, weil man einfach benachbart ist, was ich für zu einfach halte.


Die Ansicht, dass Deutschland einfach keine Connections hat (und die Ausgangssituation wohl einfach schwerer ist), teile ich aber, auch wenn ich wie viele andere, nicht der Meinung bin, dass das Ausland grundsätzlich Anti-Deutsch wählt. Gerade Länder wie Georgien oder Australien als Extrembeispiele geben doch nun nicht wirklich einen Fick auf uns und wenn ich die Jahre aus meiner Kindheit als Erfahrungsgrundlage in England nehme, ist Deutschland nun auch nicht unbedingt ein Land, an das man in irgendeiner Form aktiv denkt. In Deutschland hab ich immer das Gefühl, alle glauben, gerade beim ESC würde sich im Leben und beim Voting bei allen Europäern alles nur um Deutschland drehen...
Schockmeldung: Tut es nicht :lol:

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragDi 16. Mai 2017, 03:13 
Administrator
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Ich glaube auch beim besten Willen nicht, dass alle anti-deutsch wählen. Ich habe ja noch nicht mal den Eindruck, dass wir im Ausland so verhasst sind, wie wir selbst oftmals glauben. Auf jeden Fall glaube ich aber, dass solche Überlegungen nur marginalen Einfluss auf das Zuschauervoting in der Breite haben.
Beim Jury-Voting... finde ich es unheimlich schwer zu beurteilen, ob und in welchen Maße derartige und politische Überlegungen eine Rolle spielen. Da bin ich oft in so einem Zwiespalt, ob es jetzt allzu paranoid gedacht ist, dass die von eher autokratisch regierten Ländern eine "Ansage" bekommen oder es zu naiv gedacht ist, eben dies nicht zu erwarten. :?

Bei mir als Migrationsuntergründler ist es übrigens schon so, dass meine Family immer ganz besonders interessiert ist am spanischen Beitrag. Und dass wir da dann beim Voting auch eher geneigt sind, einem netteren Liedchen noch einen Anruf zu schenken als bei Armenien, Weißrussland oder Estland, einfach weil da eine stärkere Bindung zu diesem Land vorhanden ist.
Wobei wir unisono den spanischen Beitrag dieses Jahres so kagge fanden, dass wir uns diese 14 Cent gespart haben. :lol:


Fohlen

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BeitragDi 16. Mai 2017, 06:18 
Fernsehboss
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Wobei das auch eine Diskussion ist, die ich irgendwie nur in Deutschland lese. Dieses "die anderen sind scheiße und geben sich die Punkte".


Da reden die Leute überall auf der Welt drüber, da musst du dich nur mal in internationalen Foren, Social Media Profilen bewegen oder dir den ESC mit ausländischem Kommentar ansehen. Grade so offensichtliche Sachen wie Griechenland-Zypern und Rumänien-Moldau oder auch die Skandinavier werden da auch thematisiert. Das Argument mit dem gleichen Musikgeschmack finde ich immer so lala, bei wirklichen Balkan-Klängen mag das ja stimmen, aber wenn dann die platteste Eurodance-Nummer aus Griechenland trotzdem 12 Punkte aus Zypern bekommt (auch von der "Fachjury" :D) wird man doch sehr hellhörig. Glaube auch nicht dass es da um Nachbarschaftshilfe geht, Diaspora ist halt das Stichwort. Im Prinzip ist das aber auch egal, die Griechen können sich jetzt von den paar Plätzen vor DE auch nichts kaufen, der deutsche Song war so oder so schwach und der Sieger wurde glaube ich auch nie wirklich durch so ein Voting entschieden.


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BeitragDi 16. Mai 2017, 09:14 
Inventar
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Fernsehfohlen hat geschrieben:
Ich glaube auch beim besten Willen nicht, dass alle anti-deutsch wählen. Ich habe ja noch nicht mal den Eindruck, dass wir im Ausland so verhasst sind, wie wir selbst oftmals glauben.

Deutschland gehört nach diversen Erhebung nach wie vor zu den beliebtesten und angesehensten Ländern der Welt. Ich wüsste nicht, wie man das mit "alle hassen uns!" übereinbringen soll. Das ist eher wieder so eine typisch deutsche Wahrnehmung.

Was das Ding mit Punkten durch kulturelle Gemeinsamkeiten angeht: Wir können natürlich nicht erwarten, dass unsere Nachbarn uns total spitze finden, wenn wir da jemanden hinschicken, von dem dort niemand je gehört hat, den Song aus dem fernen Ausland einkaufen und nicht in der gemeinsamen Sprache singen. Da ist schlicht nichts deutsches, deutschsprachiges oder kulturell verbindendes mehr drin, das irgendeinen Vorteil bieten würde.

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previously known as AlphaOrange


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BeitragDi 16. Mai 2017, 11:54 
Chefposter/in
 
 
Fernsehfohlen hat geschrieben:
Jein. Ich glaube, es ist ein Mittelding aus wirklich ungemein schlechten und inkompetent ausgewählten Beiträgen und der Tatsache, dass wir einfach keine "Freunde" haben, die uns Punkte geben, einfach weil wir Deutschland sind. Griechenland und Zypern schieben sich einfach für relativ mistige Nummern die Zwölfer rüber, das gibt es auch in anderen Ländern, bei uns gibt es das eben nicht so wirklich. So fallen wir mit einem miesen, altmodischen und belanglosen Song komplett durch, während Griechenland mit derselben Rezeptur eben immerhin noch so um Platz 20 rumwurschtelt. Viel mehr ginge da auch nicht, aber ich denke, gaaaaaaanz bestreiten kann man diese Punkteschieberei nun auch nicht.


Fohlen


Wir sind jetzt nicht neidisch auf die Platzierung von Griechenland, oder?


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BeitragDi 16. Mai 2017, 18:21 
Fernsehboss
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AlphaOrange hat geschrieben:
Deutschland gehört nach diversen Erhebung nach wie vor zu den beliebtesten und angesehensten Ländern der Welt. Ich wüsste nicht, wie man das mit "alle hassen uns!" übereinbringen soll. Das ist eher wieder so eine typisch deutsche Wahrnehmung.

Beliebt aber eher im Sinne von: da würde ich auch gerne leben/arbeiten bzw. würde es uns doch auch nur so gut gehen wie den Deutschen. Entsprechend dann auch das Ansehen bzw. der Respekt, wozu es Deutschland gebracht hat. Verbunden damit ist dann aber auch ein gewisser Neid, man möchte den Deutschen dann nicht noch mehr gönnen (wie z.B. einen Sieg bei einem Wettbewerb). Warum sollte man dann also Geld ausgeben, um für Deutschland zu stimmen? Hinzu kommt, dass viele Menschen in Europa unzufrieden sind (darum auch der Rechtsruck in vielen Ländern) und auch gerne Deutschland für alles Mögliche verantwortlich machen. Sei es, weil sich seit dem EU-Beitritt nichts verbessert hat, eine Wirtschaftskrise im eigenen Land herrscht, man sich durch den Flüchtlingsstrom bzw. den Zuzug gestört/unsicher fühlt (angeblich hat Deutschland die ja alle eingeladen) oder Deutschland trotz der hohen Aufnahme von Asylsuchenden eine wachsende Wirtschaft bzw. Rekordeinnahmen in der Staatskasse hat. Wäre Deutschland nur ein kleines, unbedeutendes Land, würde es auf jeden Fall besser abschneiden. Es ist auf jeden Fall auffällig, wie Deutschland fünf mal in Folge ganz hinten landet, mit fünf völlig unterschiedlichen Beiträgen.


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BeitragDi 16. Mai 2017, 18:49 
Chefposter/in
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Also Leute, es ist doch echt egal, ob wir jetzt auf den vorletzten Platz oder eben einem anderen der letzten fünf landen. Immer dieses "aber wir waren doch nicht so schlecht wie [...]" und die Sache mit der Punkteschieberei sind doch lächerlich. Entweder man schickt was Gutes, bekommt dann auch dementsprechend eine bessere Platzierung und setzt sich trotz mancher Punkteschiebereien gegen andere Länder durch oder man hat es halt einfach nicht verdient und gehört zu den schlechteren Beiträgen. Auf die paar Punkte kommt es unterm Strich dann auch nicht an.

btw: Ich habe zu keinem der Länder eine Verbindung, jedoch natürlich politisch eine Meinung, aber nie würde ich darauf kommen dem Künstler darunter leiden zu lassen. Entweder mir gefällt ein Beitrag oder eben nicht. Und so ist es halt bei den anderen Leuten auch.

edit: In diesem Zuge möchte ich auch das Beispiel UK noch anführen, das ja in den letzten Jahren auch ähnlich schlecht dabei war. Sicherlich nicht, weil die so verhasst sind.
Dieses Jahr überzeugte da einfach der Song (für mich mit Platz 15 übrigens noch immer zu schlecht dabei, aber es war halt auch nicht die Zeit für große Balladen).
edit2: Ich habe die Tage nicht alles mitlesen können, also sorry, falls dieser Beitrag keinen neuen Input lieferte und das schon an anderer Stelle besprochen wurde.

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BeitragMi 17. Mai 2017, 12:12 
Inventar
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Queron hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben:
Deutschland gehört nach diversen Erhebung nach wie vor zu den beliebtesten und angesehensten Ländern der Welt. Ich wüsste nicht, wie man das mit "alle hassen uns!" übereinbringen soll. Das ist eher wieder so eine typisch deutsche Wahrnehmung.

Beliebt aber eher im Sinne von: da würde ich auch gerne leben/arbeiten bzw. würde es uns doch auch nur so gut gehen wie den Deutschen. Entsprechend dann auch das Ansehen bzw. der Respekt, wozu es Deutschland gebracht hat. Verbunden damit ist dann aber auch ein gewisser Neid, man möchte den Deutschen dann nicht noch mehr gönnen (wie z.B. einen Sieg bei einem Wettbewerb). [...]

Das ist deine subjektive Interpretation oder hast du da Belege für?
Und die Übertragung auf Wahlverhalten in einem solchen Wettbewerb ist dann schon hochspekulativ.

Queron hat geschrieben:
Es ist auf jeden Fall auffällig, wie Deutschland fünf mal in Folge ganz hinten landet, mit fünf völlig unterschiedlichen Beiträgen.

Völlig unterschiedlich im Sinne von "Unbekanntes Casting-Mädel singt seichten Pop"? Moment ... das trifft ja auf die letzten drei alle zu. :|
Auffällig, ja, in der Tat.

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previously known as AlphaOrange


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BeitragMi 17. Mai 2017, 13:28 
Mitglied im Vorstand
 
 
Ganz hinten sind wir nur die letzten drei Jahre gelandet. Elaiza war 18. von 26. Sicherlich kein Ruhmesblatt, aber eine ganz normale ESC-Platzierung, wie sie jedes Land immer wieder mal hat.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 13:07 
Chefposter/in
 
 
Getroffene Hunde bellen, der Schwede beschwert sich über Sobrals Aussage, dass Musik Gefühl ist, kein Feuerwerk. Bei Bulgaren weiß man, dass Sobral den Titel nicht mag.
Den belgischen Titel hat er mit seiner Schwester gecovert, mag ihn daher, über den italienischen Song hat er auch gesagt, dass er ihn mag.

Mir würde es gefallen, wenn die Künstler alle im nächsten Jahr abrüsten, weil das echt anstrengend zu gucken ist, wenn jeder jeden überbieten will.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 13:37 
Chefredakteur/in
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Familie Tschiep hat geschrieben:
Mir würde es gefallen, wenn die Künstler alle im nächsten Jahr abrüsten, weil das echt anstrengend zu gucken ist, wenn jeder jeden überbieten will.

Also zukünftig 2-3h Schnarchfest? Zumal es dieses Jahr beim ESC verhältnismäßig ruhig zuging, was die visuellen Untermalung, Choeros oder sonstige Bühnenshows betrifft.


Zuletzt geändert von Florence am Do 18. Mai 2017, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragDo 18. Mai 2017, 13:45 
Chefposter/in
 
 
Florence hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
Mir würde es gefallen, wenn die Künstler alle im nächsten Jahr abrüsten, weil das echt anstrengend zu gucken ist, wenn jeder jeden überbieten will.

Also zukünftig 2-3h Schnarchfest?


Ich fand den Portugiesen nicht schnarchig.
Vielleicht etwas weniger Feuerwerk. Ich habe nichts gegen schnelleren Nummern.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 13:47 
Chefredakteur/in
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Familie Tschiep hat geschrieben:
Ich fand den Portugiesen nicht schnarchig.

Sahen viele anders.

Familie Tschiep hat geschrieben:
Vielleicht etwas weniger Feuerwerk. Ich habe nichts gegen schnelleren Nummern.

Feuerwerk habe ich keines gesehen, das musst du mit einen der Vorjahre verwechseln.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 14:04 
Inventar
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Florence hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
Ich fand den Portugiesen nicht schnarchig.

Sahen viele anders.

Familie Tschiep hat geschrieben:
Vielleicht etwas weniger Feuerwerk. Ich habe nichts gegen schnelleren Nummern.

Feuerwerk habe ich keines gesehen, das musst du mit einen der Vorjahre verwechseln.

Da schließe ich mich bei beidem an.

Ich fand es dieses Jahr sehr angenehm, dass es wieder mehr Abwechslung gab. Den Sieger fand ich allerdings auch schnarchig. Und sein "ich bin der einzig wahre Künstler"-Geblubber ging mir auf die Nerven.

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Wir sind alle am Borsigplatz geboren...


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BeitragDo 18. Mai 2017, 14:41 
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Ich hingegen fand es lustig, dass er dies sagte und die anschließende ARD-Show direkt zu Beginn mit einem Helene-Fischer-Bummbumm-Beat-Schlager und Wincent Weiss aufwartete, der "ohohoh, Feuerwerk, Feuerwerk" sang. Da wurde mir gleich bewusst: Der Portugiese mag die Schlacht gewonnen haben, aber der Krieg geht ohne Zweifel an die Industriemusik. ;)

So in etwa das denke ich auch bezüglich seiner Aussage: Ist ganz schön, dass es mal jemand gesagt hat, nachhaltig verändern wird er damit aber natürlich nichts. Zumal es ja nicht so ist, dass kalter Kommerz überhaupt keine Chance gehabt hätte in diesem Jahr - so würde ich nämlich auf jeden Fall mal den bulgarischen und schwedischen Beitrag einordnen, die ja auch sehr weit oben gelandet sind. Fasst mans noch weiter, kann man auch Moldawien, Belgien und Italien da reinpacken... und schwupps, wäre Salvador Sobral der große Exot unter den ganzen "Feuerwerk-Songs, die nichts bedeuten".

Ob Musik etwas bedeuten muss oder nicht einfach Spaß machen kann, wäre dann die nächste Frage. Kann man sich stellen, muss man nicht. Weil auch das nichts an den Marktmechanismen verändern wird. Ich hab mich ja sogar selbst mit der portugiesischen Nummer recht schwer getan. ^^


Fohlen

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BeitragDo 18. Mai 2017, 15:57 
Chefposter/in
 
 
Florence hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
Ich fand den Portugiesen nicht schnarchig.

Sahen viele anders.

Familie Tschiep hat geschrieben:
Vielleicht etwas weniger Feuerwerk. Ich habe nichts gegen schnelleren Nummern.

Feuerwerk habe ich keines gesehen, das musst du mit einen der Vorjahre verwechseln.


Feuerwerk, so habe ich es verstanden, stand aber stellvertretend für technischen Schnickschnack, die man aufwendet, um das Lied aufzumotzen, visuell und akkustisch. Und ein Lied hatte wirkliches Feuerwerk, es war kein gutes Lied, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, welches. Ich bin mir sicher, dass er Italien und Belgien nicht gemeint hat.

Vielleicht solltet ihr euch den portugiesischen Song noch einmal anhören, vielleicht erschließt sich dann auch die Schönheit des Liedes. Wenn es alle als schnarchig empfunden hätte, wäre er nicht Gewinner geworden. Und es wäre nicht so hoch in den europäischen Charts.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 16:16 
Chefposter/in
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Vielleicht sollte man bei manchen auch einfach Geschmack Geschmack sein lassen?

War der Sieg Portugals eigentlich überraschend? Wer war denn bei den Wetten vorne?

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BeitragDo 18. Mai 2017, 16:19 
Fernsehboss
 
 
An sich finde ich das portugiesische Lied gar nicht mal so schlecht, allerdings macht der Sänger für mich das ganze irgendwie kaputt. Ich kann mich bei dem Lied nicht zurücklehnen und es einfach genießen, weil der Sänger teilweise so over the top ist, dass es immer wieder sehr anstrengend auf mich wirkt.


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BeitragDo 18. Mai 2017, 16:23 
Inventar
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Neo hat geschrieben:
Vielleicht sollte man bei manchen auch einfach Geschmack Geschmack sein lassen?

So :!:

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Wir sind alle am Borsigplatz geboren...


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BeitragDo 18. Mai 2017, 19:41 
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Neo hat geschrieben:
Vielleicht sollte man bei manchen auch einfach Geschmack Geschmack sein lassen?


Och bitte, so langweilige Plattitüden verschriftest du doch sonst nicht. :(

Zitat:
War der Sieg Portugals eigentlich überraschend? Wer war denn bei den Wetten vorne?


Der Top-Favorit war eigentlich bis kurz vor Samstag Italien, dann zunehmend Portugal. Also eine Überraschung war der Sieg nun nicht unbedingt.

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BeitragDo 18. Mai 2017, 22:02 
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Na okay.

Fernsehfohlen hat geschrieben:
Neo hat geschrieben:
Vielleicht sollte man bei manchen auch einfach Geschmack Geschmack sein lassen?


Och bitte, so langweilige Plattitüden verschriftest du doch sonst nicht. :(


Was hat es denn für einen Sinn, wenn ich hier nochmal aufführen würde, weshalb der Song objektiv einfach gut zu bewerten ist und ich den auch toll fand, weil das alles letztendlich auch ehrlicher war, als fast alles andere, was da auf der Bühne stand. Wenn den Song jemand lahm findet und nicht davon berührt ist, dann ist es halt so. Ich mag da niemanden überzeugen und irgendwann tuts mir ehrlich gesagt auch weh oder ich fühle mich dann selbst beleidigt - jetzt nicht direkt auf den Song bezogen, sondern allgemein.
Mal ganz davon abgesehen: Mein Post sollte sich eigentlich eher auf den von Tschiep beziehen und das im Sinne des Läppischen. Es wird halt nicht besser.

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BeitragDo 18. Mai 2017, 22:44 
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Wohlgefallen hängt auch davon ab, wie firm man in diesem Genre ist. Je vertrauter, umso besser gefällt es. Das wurde wissenschaftlich erwiesen an moderner Kunst nachgewiesen. Man darf seinen Geschmack schon schulen.

Mich ärgert es, dass ein Titel, nur weil er nicht so grell ist, als schnarchig bezeichnet wird. Ich habe ja nicht gesagt, dass mir andere Titel im Wettbewerb, die auch lauter waren, nicht gefallen haben.


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BeitragFr 19. Mai 2017, 02:10 
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Neo hat geschrieben:
Was hat es denn für einen Sinn, wenn ich hier nochmal aufführen würde, weshalb der Song objektiv einfach gut zu bewerten ist und ich den auch toll fand, weil das alles letztendlich auch ehrlicher war, als fast alles andere, was da auf der Bühne stand. Wenn den Song jemand lahm findet und nicht davon berührt ist, dann ist es halt so. Ich mag da niemanden überzeugen und irgendwann tuts mir ehrlich gesagt auch weh oder ich fühle mich dann selbst beleidigt - jetzt nicht direkt auf den Song bezogen, sondern allgemein.


Achso, dann hab ich dich missverstanden. Ich dachte nämlich, du wolltest wirklich in diesen faden Verbalbrei einsteigen, wonach die Auseinandersetzung mit jedem künstlerischen Werk mit der Feststellung "ist eh alles nur Geschmackssache" beginnt und endet.

Ich würde es übrigens auch gar nicht unbedingt verurteilen, wenn jemand von dem Song nicht berührt wurde. Gab in der Musikgeschichte schon so einige Klassenummern, zu denen ich nicht den ganz großen Zugang gefunden habe. Nur wenn dann jemand ankommt und mir weismachen will, dass sie nicht objektiv besser zu beurteilen seien als irgendein Mallorca-Saufgegröle oder "SOKO"-Serien qualitativ vergleichbar seien mit "The Wire" oder "Fargo"... dann regt sich in mir etwas, was dringend zum Ausdruck gebracht werden möchte. Ganz dringend - und leider auch ganz oft, ja.

Das mit den Emotions ist dann eben nochmal eine andere Kiste. Man kann auch die Güte eines Kunstwerks erkennen, ohne es subjektiv zu mögen - oder andersrum.


Fohlen

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BeitragFr 19. Mai 2017, 06:11 
Chefposter/in
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Jo, jetzt sind wir beide wieder on the Road. :mrgreen:

Beim ESC finde ich es ehrlich gesagt auch umso mühseliger darüber zu debattieren und alles auseinander zu friemeln. Immerhin entscheiden da eben die meisten nach dem ersten subjektiven Empfinden und auch nach der Stimmung in der sie sind. Und da war dann für die eine Seite Portugal schnarchig und andere haben sich schon von den Geigen abholen lassen. Der Song hatte einfach ganz viele Punkte auf die man anspringen kann und nicht die gewohnte Ohrwurmtaktik, wie es eben oft bei den Gewinnern der Fall war.
Habe auch echt überlegt, wann ich das letzte Mal einen Sieg derart unerstützenswert fand. Wahrscheinlich Lena, aber das auch nur aus einer Euphorie heraus, denn Satellite mochte ich eigentlich wirklich nicht so gerne. Wenn ichs mir recht überlege, fand ich sogar Taken By A Stranger stärker, weil sehr experimentell und für den Contest untypisch. Habe die Nacht jetzt auch damit verbracht mir alte Lieder anzuhören und wünsche mir fast schon das damalige Auswahlsystem zurück. Ist eben fraglich, ob man das nach den ganzen Castingshows (und dem Gefühl irgendwie alles schon gesehen zu haben) überhaupt noch gutfinden kann.
Übrigens auch beeindruckend wie stark die Auswahl bei USFD war. Ich fand da so ziemlich jeden Song schickenswert.

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