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BeitragSa 29. Jul 2017, 17:32 
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Theologe hat geschrieben:
Shots Fired
Es ist definitiv kein neues The Wire, aber vergleichbar mit American Crime ist es durchaus. Auch ihr stehen Rassenspannungen im Zentrum der Geschichte, Korruption spielt eine Rolle, aber während American Crime etwas belehrendes hatte, gilt der Fokus hier der Auflösung eines Vorfalles bzw. sämtlicher Verstrickungen, die sich daraus ergeben.
Die Figuren haben dafür aber weniger Tiefe als in American Crime, das war ein Drama mit rechtlichen Verwicklungen. Shots Fired ist ein Krimi mit dramatischen Elementen.
Shots Fired ist abgeschlossen, aber theoretisch hätten unsere beiden Protagonisten, der junge Staatsanwalt und seine Ermittlerin, auch in einer zweiten Staffel einen neuen Fall, in einer anderen Stadt bearbeiten können.
7/10

Ich habe die Serie jetzt auch zu Ende geschaut. Theo hat eigentlich alles schon gesagt und somit füge ich nur noch an, dass die Serie für mich in den ersten ca. 7 Episoden völlig auf American Crime Niveau war (und sich mehr nach Cable als nach Network angefühlt haben), die letzten paar Episoden dann aber doch alles etwas "seicht" zu Ende gebracht haben. Deshalb gebe ich statt 8.5 dann doch "nur" eine 8/10, empfehle die Serie aber auf jeden Fall allen, denen solche Staffel-Cases gefallen.

Ein Extra-Lob muss ich aber noch den Opening-Credits machen: es gibt sehr wenige so kurze (unter 20s) Opening-Credits, die trotzdem so memorable sind. Sowohl Bild wie auch Musik ist hier absolut top:
https://www.youtube.com/watch?v=Sg9CnVVeHPg


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BeitragMi 2. Aug 2017, 01:39 
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Fargo - Staffel 3

Hmm ja, diese Staffel war streckenweise schon Arbeit. Nach einer durchaus verheißungsvollen, wenn auch leicht chaotischen Auftaktfolge war ich eigentlich noch recht angetan, aber so recht wollte sich bei mir einfach das "Fargo"-Feeling der letzten beiden Jahre nicht einstellen. Und das führe ich in der Rückbetrachtung vor allem auf zwei Umstände zurück: Die nicht ganz so gelungene Figurenzeichnung und latente, aus einem Mangel an narrativer Variation resultierende Abnutzungserscheinungen.

Was die Figuren anbetrifft, fehlten mir diesmal in erster Linie wirkliche Sympathieträger. Anders als der von Martin Freeman verkörperte Hauptcharakter in S1 und die beiden Blumquists in S2 haben die Stussys diesmal bei mir überhaupt keine Identifikation bewirkt, da sie für mich eher überzeichnete, nervige Karikaturen waren und weniger kauzige Normalos, die unglücklich auf die schiefe Bahn geraten. Ewan McGregor fand ich da in der Doppel-Hauptrolle vor allem im Vergleich zum grandiosen Freeman irgendwie nur nett, seine Figuren richtig schwach, eindimensional und farblos. VM Varga als Bösewicht war auch lächerlich überzeichnet, gut gefallen haben mir eigentlich nur Nikki und die von Carrie Coon verkörperte Polizistin und ihre Komplizin - wobei die über weite Strecken eher selten zu sehen waren.

Dann schleppten sich einige Folgen doch ziemlich vor sich hin und wirkten an manchen Stellen schon arg gewollt bedeutungsschwanger oder "stylisch". Gimmicks wie ein "Peter und der Wolf"-Intro, die kleine Androiden-Geschichte oder etliche Nahaufnahmen von Vargas Schimmelgebiss hätten bei mir auch richtig begeistern können, ich konnte mich aber hier oft vom Eindruck nicht lösen, dass sie reiner Selbstzweck seien. Erstaunlicherweise hat man trotz des vielen Leerlaufs Figuren wie etwa Emmit Stussy oder Varga erst im letzten Staffeldrittel so ein wenig Leben und Tiefgang eingehaucht.

Und wo ich das alles schreibe und kritisiere, wundere ich mich eigentlich, dass ich mich dennoch fast von jeder Folge noch gut unterhalten fühlte. Hierfür zeichnen dann wohl in erster Linie die tolle Optik, die starken Darsteller (von denen viele aber eigentlich eine bessere Figurenzeichnung verdient gehabt hätten), die vielen schönen kleinen Einfälle und popkulturellen Bezüge verantwortlich.

Dennoch habe ich ein wenig Angst, dass sich die Serie abnutzen könnte, denn letztlich hat mich zwar nur eine Folge wirklich bitter enttäuscht - aber eben auch keine einzige wirklich begeistert. Und gerade dieses hochaktuelle Thema "Haifisch-Kapitalismus meets reichen Mittelständler meets Versager" hätte man glaube ich viel reizvoller und tiefgründiger umsetzen können. Ja, im dritten Jahr überwiegt auf hohem Niveau erstmals ein wenig die Enttäuschung über die Begeisterung.

Meine Bewertungen:
Folge 1: 8/10, F2: 7, F3: 7, F4: 7, F5: 6, F6: 7, F7: 4, F8: 7, F9: 8, F10: 8

Ingesamt damit noch 7/10 (S1: 8,5/10, S2: 8/10)


Fohlen

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BeitragMi 2. Aug 2017, 10:52 
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Dead of Summer - Season 1 (Freeform)

Diese 80er Jahre Slasher/Horror-Hommage leidet daran, dass der Anfang sich schleppend und unspektakulär gestaltet.
"Clou" der Episoden sind jeweils ausführliche Rückblicke auf das Leben der Figuren vor dem Camp. Im Stil von 'Lost' (Verantwortliche haben auch hier mitgewirkt) steht dabei jedesmal eine andere Figur im Fokus.
Hier würde ich wohl am meisten Kritik üben, denn obwohl die Idee gut ist, geben die Figuren nicht genug her, um das hier mit Leben zu füllen. Da gibt es das Übliche zu sehen: Highschool-Hänseleien, schwierige Elternhäuser und (ganz modern) Genderprobleme.

So gehen die ersten 4 von 10 Episoden mit dem Kennenlernen der Charaktere und behäbiger Plotentwicklung drauf.
Dann wird es deutlich besser, weil man mehr auf campy Horror setzt und zum Schluss (letzte 3 Episoden) gibt die Serie richtig Gas und belohnt fürs Dranbleiben. Der Plot wird abgeschlossen und nur eine kleine Tür für eine Fortsetzung offengelassen, die aber nicht kommen wird (cancelled).

Dafür, dass Freeform ein Teenie-Sender ist, geht es recht brutal zu. Im Prinzip ist es aber eine entschärfte/abgespeckte Version von 'American Horror Story'. Mir gefiel vor allem auch der Soundtrack mit 80er Hits und Score recht gut.
Wegen der ansteigenden Spasskurve gibt es
7 von 10


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BeitragSa 5. Aug 2017, 15:22 
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Wet Hot American Summer - 10 years later (eigentlich Season 2, heißt aber Season 1, Gott weiß warum) - Netflix

Wie schon die erste Staffel ist das einfach nur herrlich sinnlos. Wenn die Figuren sich zum Gespräch beim Lunch verabreden und den Termin mit "also in Episode 4" bestätigen oder wenn eine Gemüsedose eine Kellnerin vögelt, dann guckt man Wet Hot American Summer.

Niveau braucht man hier nicht erwarten, aber man wird gut unterhalten.

8/10

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BeitragSa 5. Aug 2017, 18:49 
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BeitragMi 9. Aug 2017, 09:45 
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Saving Hope -- Staffel 5 (Global, Kanada)

Die Macher wussten von Beginn an, dass dies die finale Staffel werden wird. Dies merkt man der Staffel deutlich an -- es herrscht ''Endzeitstimmng,'' und das schon früh in der Staffel. Die Macher wollten ein rundes Ende für die (meisten) Figuren und die Serie. Das ist ihnen gelungen. Bei den Figuren aber nicht immer elegant. Vielleicht lag's auch dran, dass manche Darsteller nicht immer zur Verfügung standen -- ich weiß es nicht.
Das Serienfinale jedenfalls schlägt den Bogen zum Piloten. Das wirkt zwar zunächst arg forciert, passt dann jedoch ziemlich gut. Alex und Charlie bekommen ihr, wenn auch unkonventionelles, «Happy End.»
Okay, es war zum Schluss insgesamt was schmalzig, aber wir sind hier nicht im Edgy-Dark-Depri-Modus von Pay-TV/Streaming.
Hab die Serie, nach leichten Startschwierigkeiten, gerne gesehen, phasenweise so gar sehr gerne. Wer seinen Fix ''Krankenhaus Serie'' braucht, macht hier nichts falsch.
Wegen der ''Endzeitstimmng'' in der Staffel gibt's allerdings einen halben Punkt Abzug für sie. Somit für Staffel 5: 7/10


12 Monkeys -- Staffel 3 (SYFY)

Sie reisen, okay ''splintern,'' durch die Zeit, dass es nur so kracht. Schon früh hab ich aufgegeben, ob das alles noch -- so weit bei Zeitreisegeschichten eh möglich -- ''passt'' (oder Sinn ergibt). Das ''große Ganze'' (inklusive Mord und Totschlag, Verrat, Seitenwechsel, usw.) spielte für mich dann keine wesentliche Rolle mehr. Man darf da einfach nicht nachbohren oder drüber nachdenken. Ich hab mich darum lieber auf die einzelnen Episoden oder Geschichten konzentriert. Da liefert die Staffel glücklicherweise nämlich. Die Szene mit den roten Luftballons muss man einfach explizit erwähnen. Emily Hampshire ist eine wirklich gute Darstellerin (''Schitt's Creek'' ist aber trotzdem nichts für mich). Meine Lieblingsfolge der Staffel war #305 als es im wesentlichen darum geht einen Diebstahl durchzuführen. Praktisch eine stand-alone Folge, auch wenn für die Gesamtgeschichte ziemlich wichtig (zu dem Zeitpunkt jedenfalls). Die Folge war einfach gut.
Ansonsten hab ich dem Treiben etwas emotionslos zu gesehen. Werde mir sehr wahrscheinlich auch die finale vierte Staffel ansehen, aber die große ''Freude'' und Begeisterung nach S1 ist futsch.
Für Staffel 3: 7/10


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BeitragMi 9. Aug 2017, 13:41 
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Für mich war s3 die beste von 12 monkeys bisher, s1 war noch die schwächste. Aber ich denke über die Zeitreisen eh kaum nach, ist nunmal nur eine Serie und keine wissenschaftliche doku über potenzielle Zeitreisen. Es war unterhaltend und gut.


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BeitragFr 11. Aug 2017, 01:41 
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Bates Motel - Staffel 4

Inmitten all der vielen tollen Quality-Serien der letzten Jahre gibt es leider zunehmend Formate, die - wie mir scheint - zu Unrecht untergehen. Ein solcher Fall ist für mich das "Psycho"-Prequel "Bates Motel", dessen Serienfinale an mir sogar komplett vorbeigegangen ist, bis ich kürzlich las, dass Netflix die (vorletzte) vierte Staffel endlich im Angebot hat. Und die hat mir jetzt in den letzten Tagen richtig viel Freude gemacht.

Norman Bates (weiterhin großartig verkörpert von Freddie Highmore) lässt sich darin temporär in die Psychiatrie einweisen, während Norma (ebenso fantastisch von der Horror- und Gruselqueen Vera Farmiga gespielt) den Sheriff Alex Romero heiratet - zunächst nur, um ihrem Sohn den Aufenthalt in der teuren Anstalt finanzieren zu können. Doch das Dreamteam soll nicht allzu lange getrennt voneinander bleiben... zumal Normans Persönlichkeit mittlerweile gespalten genug ist, dass seine geliebte Mutter in seinem Kopf ohnehin immer häufiger auftritt.

Mir hat diese Staffel alles in allem exzellent gefallen. Zwar gibt es nach wie vor das Problem, dass all die Nebenhandlungen ohne die beiden Hauptfiguren nur wie schmuckes Beiwerk daherkommen und weitgehend blass bleiben, aber in den Szenen mit Norman und Norma knisterte es fast immer. Der Handlung ist ziemlich leicht zu folgen und bei weitem nicht so komplex wie in vielen anderen modernen Serien, worunter das Standing der Serie bei den Kritikern ein wenig leiden dürfte, aber in Sachen Spannung und der Kreation einer beklemmenden Atmosphäre ist "Bates Motel" gerade in dieser Staffel wieder bockstark.

Und so kann ich unterm Strich gar nicht so viel bemängeln, weil die zehn Folgen wie im Fluge vergangen sind und ich mehrfach kurz davor war, meine eigene "maximal zwei Folgen pro Tag"-Anti-Binge-Regel zu brechen. Vor allem das erste und das letzte Drittel der Staffel geht richtig nach vorne, Füllmaterial gibt es jetzt bei weitem nicht mehr so viel wie in den beiden vorherigen Staffeln und das Gefühl, dass die Vorgeschichte von "Psycho" wirklich so abgelaufen sein könnte wie hier dargestellt, habe ich auch.

Also: Ich kann diese Serie nur empfehlen und freue mich auf die letzten Folgen. Wo die dritte "Fargo"-Staffel zuletzt eine kleine Enttäuschung für mich war, empfand ich das hier als überraschend stark, kurzweilig und spannend.

Folge 1: 8/10, F2: 9, F3: 8, F4: 7, F5: 7, F6: 7, F7: 7, F8: 9, F9: 9, F10: 9

Macht insgesamt eine runde 8/10
(S1: 8/10, S2: 6,5/10, S3: 7/10)


Fohlen

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BeitragSa 12. Aug 2017, 17:55 
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13 Reasons Why

Eigentlich wollte ich es mir nicht ansehen, aber der "Hype" auch im eigenen Freundeskreis hat mich dann doch umgestimmt. Ich kann nicht sagen, dass ich es bereut habe, aber die Serie hat mich doch mit ihren "Fehlern" manchmal sehr genervt und Hannah's Schicksal hat mich einfach nicht so gepackt, wie es wohl gesollt hätte.

Negativ aufgefallen sind mir u.a. Clay's Hörgeschwindigkeit, das ständige Herauszögern der Enthüllungen, das bully of the week-Thema, einige Teenie-Klischees (zudem sehen alle wie aus dem H&M-Katalog aus), Tony's mysteriöse Art.
Positiv sind die Darstellerleistungen, die Musik, die Tiefe einiger Charaktere (Clay, Alex, Justin, Jessica).

Vielleicht hätte ich mich nicht so auf die Schwächen der Serie konzentrieren sollen, aber die haben mir die Freude an der Serie doch etwas genommen, sodass es am Ende nur für

7,5/10

reicht.


American Crime - Season 3

Themen der dritten (und letzten) Staffel: Menschenhandel, moderne Sklaverei. Das ganze wird anhand einiger, nicht zusammenhängender Stories erzählt und ist schon recht harte Kost. Manchmal etwas zäh und langatmig, aber nie moralisch belehrend. Eine wirkliche Auflösung gibt es bei den einzelnen Geschichten nur zum Teil. Es ist alles viel Stückwerk und deshalb sind die acht Folgen auch nicht ganz so zufriedenstellend. Da war die zweite Staffel, die nur einen großen Fall erzählt hat, um einiges besser.
Dennoch hätte ich mich über eine weitere Staffel gefreut, auch wegen des tollen Casts.

7/10


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BeitragMo 14. Aug 2017, 10:40 
Inventar
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Top of the Lake: China Girl (BBC und andere)

Wegen Spoilern, die mir doch recht fett erscheinen, Kommentar im Serienthread.

Hier nur: 5/10 für die Staffel.


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BeitragMo 14. Aug 2017, 18:06 
Vorstandsvorsitzende/r
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redlock hat geschrieben:
Top of the Lake: China Girl (BBC und andere)

Wegen Spoilern, die mir doch recht fett erscheinen, Kommentar im Serienthread.

Hier nur: 5/10 für die Staffel.

Ich will nicht in den Serienthread gucken, wegen Spoilern. Was ist denn deine (spoilerfreie) Hauptkritik an der Staffel? Hatte dir die erste Staffel gefallen?


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BeitragMo 14. Aug 2017, 18:48 
Inventar
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Zach hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Top of the Lake: China Girl (BBC und andere)

Wegen Spoilern, die mir doch recht fett erscheinen, Kommentar im Serienthread.

Hier nur: 5/10 für die Staffel.

Ich will nicht in den Serienthread gucken, wegen Spoilern. Was ist denn deine (spoilerfreie) Hauptkritik an der Staffel? Hatte dir die erste Staffel gefallen?


Ich versuchs mal.
Meine Hauptkritikpunkte:
---fast alle Männer Figuren sind negativ bzw. sehr negativ dargestellt (Schweine, Arschxxxxx, Vollidioten). In der gebalten Häufigkeit einfach nur unrealistisch. Da will jemand ''Politik'' bzw. ein Statement mit dem Holzhammer machen. Auf sowas reagiere ich mittlerweile allergisch.
---es passieren Sachen im Krimifall, die sind einfach hahnebüchener Schwachsinn.
---auch das Famliendrama ist ziemlich extrem (die Tochter)
---nur 6 Folgen und die erste Ep hat Schlafwagentempo

Ich muss aber auch sagen, die ''Grundstruktur'' des Krimifalls ist gut und hat mich dran bleiben lassen, obwohl mich manches genervt hat. Außerdem, Moss spielt die Ermittlerin wirklich gut.
Nein, S1 hat mir auch nicht wirklich gefallen, was hauptsächlich (aber nicht nur) an dem Teil ums Frauencamp lag (S1 bekam ebenfalls 5/10).


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BeitragSa 19. Aug 2017, 18:02 
Inventar
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Shadowhunters -- Staffel 2 (Freeform)

Es ist immer schön wenn sich eine Serie im Verlauf verbessert. Das ist hier der Fall. Aber natürlich kommt ''Shadowhunters'' trotzdem nicht über den Status eines ''guilty pleasures'' hinaus. Im Staffelfinale der zweiten Staffel gab's z.B. zwei, drei Sachen, die waren einfach nur :roll:
Die Serie ist ziemlich auf das (ehemalige) Zielpublikum des Senders zugeschnitten (Frauen 12-34). Dennoch hat mich die zweite Staffel recht gut unterhalten -- deutlich besser als erwartet. Lag nicht am übergreifenden Handlungsstrang (der Kampf gegen Valentine) sondern an den Beziehungen innerhalb der Truppe und die Probleme, die sie haben. Was soll ich sagen, mich haben die Gang und ihre Umtriebe unterhalten.

Für S2: 6,5/10
S1 (2016): 5/10
S2.1 (Winter 2017): 6/10
S2.2 (Sommer 2017): 7/10


Stitchers -- Staffel 3 (FF)

Auch die dritte Staffel besteht aus FdW -- deren Qualität zw. mäßig und gut schwankte, und manchmal auch noch mit der übergreifenden Geschichte zu tun hatten -- und dem übergreifenden Handlungsstrang um das Stitchers Programm (dessen Ursprung, wie Kirsten und ihre Eltern darin verwickelt sind, ectr.). Dazu gab's diesmal viel ''persönlichen Kram,'' der, wie bei Shadowhunters, ziemlich gelungen war. Die Staffel konnte meine Neugier halten und mich recht gut unterhalten.

Für S3: 7/10


Orphan Black -- Staffel 5 (BBCA/Space)

Der Mythologie Teil um die Herstellung der Klone war nie der stärkste Teil der Serie, und in Staffel 3 haben sie es mit der Castor Geschichte eh ziemlich an die Wand gefahren. Die stärke der Serie waren die Beziehungen und Interaktionen der weiblichen Klone um Sarah, Alison, Helena und Co. untereinander und mit ihren Freunden -- und da gab's ein paar tolle Charaktäre (vor allem Felix und Delphine müssen erwähnt werden).
Zwar wird in S5 viel Zeit auf den Mythologie Teil verwendet, glücklicherweise liefert der ganze ''Beziehungsteil'' aber wieder. Was den Mythologie Teil betrifft, wird alles aufgeklärt, inklusive der Gesamtzahl der weiblichen Klone. Keine Cliffhanger. Darum hat mir die Staffel wieder gut gefallen.
Auch ich muss hier nochmal Tatiana Maslany loben. Sie hat fünf Staffel lang einen phantastischen Job gemacht. Diese Leistung wird in Erinnerung bleiben.
Trotz Fehler und Schwächen wird mir diese kleine kanadische Serie in positiver Erinnerung bleiben.

Für S5: 7,5/10


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BeitragSo 20. Aug 2017, 17:58 
Inventar
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Marvel's The Defenders - Season 1 (Netflix)

Ja, Folge 1 hat mich enttäuscht, weil sie es bei nur 8 Folgen Laufzeit geschafft haben, eine Folge mit Wiedereinführung der Charaktere zu verplempern, OHNE dass die sich begegnen. Meine Fresse, hat mich das angenervt.

Dafür ging es dann in Folge 2 umso schneller und ab da war ich dann auch wieder glücklich.

Die Dynamik zwischen Luke und Danny sowie Matt und Jessica war toll.
Bei Luke und Danny wird schön das Matchogehabe ausgetragen, während Matt und Jessica verbale Spitzfindigkeiten austauschen.

Die Organisation The Hand spielt wieder eine entscheidende Rolle und so bekommen wir keine neuen Bösewichte zu sehen, aber dafür endlich mal alle Finger der Hand gleichzeitig.

Ich hab unglaublich Spaß an der Staffel gehabt und bin bereit, in zwei oder drei Jahren ein erneutes Teamup zu sehen.

Was mir fehlte (oder ich hab es einfach übersehen), war ein Stan Lee Cameo, und sei es wieder nur als Poster.

Nach Startschwierigkeiten vergebe ich nun also doch noch:

9/10

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BeitragSo 20. Aug 2017, 18:29 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
8 sind eben etwas weniger, die hätten lieber den Einzelserien nur 8-10 Folgen geben sollen. Dafür defenders 10 oder 13. Das man erstmal die Charaktere zeigt und in der ersten Folge nicht viel passiert ist eigentlich verschmerzlich, schließlich kann man ja alle Folgen aufeinmal gucken. Da muss in der ersten Folge nicht soviel passieren, wie bei einer wo mur jede Woche eine Folge kommt. Ich finde es gut so und habe es auch so erwartet.


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BeitragSo 20. Aug 2017, 18:40 
Mitglied im Vorstand
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Kiddow hat geschrieben:
Marvel's The Defenders - Season 1 (Netflix)



Kann ich das schauen, ohne das ich die anderen Serien kenne?

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BeitragSo 20. Aug 2017, 18:55 
Inventar
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LittleQ hat geschrieben:
Kiddow hat geschrieben:
Marvel's The Defenders - Season 1 (Netflix)



Kann ich das schauen, ohne das ich die anderen Serien kenne?


Halte ich für schwierig. Die Villains haben besonders mit Daredevil eine Geschichte. Ich glaube nicht, dass es Spaß macht, wenn man die anderen nicht gesehen hat.

Vom Gefühl würde ich sagen, für ein gutes Verständnis muss man beide Daredevil Staffeln und Iron Fist gesehen haben.

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BeitragSo 20. Aug 2017, 19:45 
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Meine Meinung zu The Defenders: (Achtung Spoiler)


Ich war ja im Großen und Ganzen ganz zufrieden mit den Defenders. Besonders Jessica hat für mich richtig geglänzt.
Was mich aber störte war zum einen Danny- ganz ehrlich ich konnte ihn schon in seiner eigenen Serie kaum ertragen und hier ist es kaum besser geworden. Jedem war klar, dass die Hand ihn braucht aber er will mit aller Macht gegen sie kämpfen. Ja schon klar, er ist die Iron Fist, eingeschworener Feind der Hand bla bla bla, aber etwas Gehirn darf man trotzdem von ihm erwarten.
Und zum anderen die Figur der Alexandra: Da hat man mit Sigourney Weaver so eine tolle Schauspielerin und macht kaum was draus. Und wenn sie dann endlich ausbricht wird sie abgestochen, im Prinzip hätte man in die Rolle sonst wen stecken können. Auch wurde nie erklärt wieso gerade sie die Chefin von dem ganzen ist, da hätte ich Gao wesentlich logischer empfunden. Überhaupt fand ich die ganze Black Sky Story um Elektra sehr überflüssig.
Der letzte Kritikpunkt: Irgendwie fühlte sich für mich die Bedrohung für New York nicht wirklich existent an. Hier hätte man ruhig mal ein paar Häuserblöcke einstürzen lassen können oder ähnliches. Letzten Endes hatte man nur ein leichtes Beben und einen Stromausfall, fand ich schon enttäuschend.

Insgesamt fand ich The Defenders schon sehr ordentlich, auch wenn ich mir vielleicht noch einen Tick mehr erwartet hätte. Dass die Staffel nur 8 Folgen hatte empfand ich wiederum als gut, gerade Iron Fist und Luke Cage hatten doch gröbere Probleme eine 13teilige Staffel zu füllen.

Ich würde 7/10 Punkten vergeben.

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BeitragSo 20. Aug 2017, 20:00 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Markus F. hat geschrieben:
Meine Meinung zu The Defenders: (Achtung Spoiler)


Ich war ja im Großen und Ganzen ganz zufrieden mit den Defenders. Besonders Jessica hat für mich richtig geglänzt.
Was mich aber störte war zum einen Danny- ganz ehrlich ich konnte ihn schon in seiner eigenen Serie kaum ertragen und hier ist es kaum besser geworden. Jedem war klar, dass die Hand ihn braucht aber er will mit aller Macht gegen sie kämpfen. Ja schon klar, er ist die Iron Fist, eingeschworener Feind der Hand bla bla bla, aber etwas Gehirn darf man trotzdem von ihm erwarten.
Und zum anderen die Figur der Alexandra: Da hat man mit Sigourney Weaver so eine tolle Schauspielerin und macht kaum was draus. Und wenn sie dann endlich ausbricht wird sie abgestochen, im Prinzip hätte man in die Rolle sonst wen stecken können. Auch wurde nie erklärt wieso gerade sie die Chefin von dem ganzen ist, da hätte ich Gao wesentlich logischer empfunden. Überhaupt fand ich die ganze Black Sky Story um Elektra sehr überflüssig.
Der letzte Kritikpunkt: Irgendwie fühlte sich für mich die Bedrohung für New York nicht wirklich existent an. Hier hätte man ruhig mal ein paar Häuserblöcke einstürzen lassen können oder ähnliches. Letzten Endes hatte man nur ein leichtes Beben und einen Stromausfall, fand ich schon enttäuschend.

Insgesamt fand ich The Defenders schon sehr ordentlich, auch wenn ich mir vielleicht noch einen Tick mehr erwartet hätte. Dass die Staffel nur 8 Folgen hatte empfand ich wiederum als gut, gerade Iron Fist und Luke Cage hatten doch gröbere Probleme eine 13teilige Staffel zu füllen.

Ich würde 7/10 Punkten vergeben.

Und vor allem JJ. Klar das waren ja einzelserien, aber finde schon das man mit vier Helden auch mehr als 8 Folgen machen kann, müssen ja nicht 13 sein, aber 10 könnten es schon sein. Gerade wenn man die erste Folge noch keine Interaktion der Figuren hat. Aber vielleicht das nächste mal. Ich hoffe mal die Einzelserien bekommen jetzt kürzere Staffeln.


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BeitragMo 21. Aug 2017, 11:29 
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Kiddow hat geschrieben:
LittleQ hat geschrieben:
Kiddow hat geschrieben:
Marvel's The Defenders - Season 1 (Netflix)



Kann ich das schauen, ohne das ich die anderen Serien kenne?


Halte ich für schwierig. Die Villains haben besonders mit Daredevil eine Geschichte. Ich glaube nicht, dass es Spaß macht, wenn man die anderen nicht gesehen hat.

Vom Gefühl würde ich sagen, für ein gutes Verständnis muss man beide Daredevil Staffeln und Iron Fist gesehen haben.


Hmmm, dann werde ich mal schauen, ob ich im Sep Daredevil und Iron Fist reinpfeifen kann. Der Trailer zu den Defenders sah nämlich schon echt gut aus

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BeitragMo 21. Aug 2017, 12:08 
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Ich würde ja vor allem sagen, Daredevil und Luke Cage sind die interessanteren Serien, schon allein deshalb würde ich die vorher schauen. Iron Fist ist für die Story relevanter, kommt aber sehr 0815 rüber. Kann man schon schauen, hat mich jetzt aber nicht besonders beeindruckt.

Das wäre auch mein Kritikpunkt für die Defenders, dass man’s nicht geschafft hat, der Serie irgendwelche herausragenden Merkmale zu verpassen.

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BeitragMo 21. Aug 2017, 13:10 
Inventar
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Nerdus hat geschrieben:
Ich würde ja vor allem sagen, Daredevil und Luke Cage sind die interessanteren Serien, schon allein deshalb würde ich die vorher schauen. Iron Fist ist für die Story relevanter, kommt aber sehr 0815 rüber. Kann man schon schauen, hat mich jetzt aber nicht besonders beeindruckt.

Das wäre auch mein Kritikpunkt für die Defenders, dass man’s nicht geschafft hat, der Serie irgendwelche herausragenden Merkmale zu verpassen.


Optisch schon. Dass jeder Charakter seinen eigenen Farbtouch hat, finde ich toll :D

Und wenn es nach Geschmack geht, dann Daredevil und Jessica Jones, wenn man viel Bock hat noch Luke Cage und Iron Fist kann man auf die lange Bank schieben. Aber um Defenders gucken zu können, kommt man um Iron Fist leider nicht drum herum.

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BeitragMo 21. Aug 2017, 14:27 
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Joah, aber so richtig nen eigenen Look oder ein eigenes Flair hat die Serie leider nicht :(

Jessica Jones hab ich noch nicht gesehen, hol ich vielleicht noch nach, einfach der Vollständigkeit halber. So richtig spannend fand ich die Figur bei den Defenders jetzt nicht.

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BeitragMo 21. Aug 2017, 14:35 
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redlock hat geschrieben:
Top of the Lake: China Girl (BBC und andere)

Wegen Spoilern, die mir doch recht fett erscheinen, Kommentar im Serienthread.

Hier nur: 5/10 für die Staffel.

Wie hast du denn eigentlich schon die ganze Staffel gesehen, wenn bisher erst 4 Episoden ausgestrahlt wurden?


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BeitragMo 21. Aug 2017, 15:38 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
little_big_man hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Top of the Lake: China Girl (BBC und andere)

Wegen Spoilern, die mir doch recht fett erscheinen, Kommentar im Serienthread.

Hier nur: 5/10 für die Staffel.

Wie hast du denn eigentlich schon die ganze Staffel gesehen, wenn bisher erst 4 Episoden ausgestrahlt wurden?

Da die ganze Staffel seit dem 27.7. im BBC iPlayer verfügbar sind und da auch guckbar über paar Wege. Ansonsten gibts die auch woanders...


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