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Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 3807 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige    1 …  149  150  151  152  153  Nächste
BeitragSa 6. Mai 2017, 14:50 
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Nachdem ich den Bericht bei deadline.com über die Verlängerungschancen diverser Network-Serien gelesen habe, habe ich mal nachgeschaut, wie viele aktuell noch laufende Network-Serien ich überhaupt noch schaue bzw. auf der Nachholliste habe. Während früher gefühlt 80% all meiner Serien bei einem der 5 US-Networks liefen, musste ich erstaunt feststellen, dass ich aktuell gerade mal noch 9 noch laufende Network-Serien schaue und 10 weitere auf meiner (ca. 100 Serien umfassenden) Nachholliste habe, wobei bei den meisten von denen noch absolut unklar ist, ob ich sie überhaupt je beginnen werde. Es ist schon extrem, wie die prozentualen Anteile an Network-Serien so schnell von einem Extrem ins andere gekippt sind innerhalb weniger Jahre...

Von den aktuellen Network-Serien schaue ich noch:
Agents of S.H.I.E.L.D.
American Crime
Arrow
Grey's Anatomy
Modern Family
New Girl
Once Upon a Time
Scandal
Supernatural

Wobei 4 (Agents, Crime, New Girl, Once) von diesen 9 noch auf der Kippe stehen und schon in wenigen Tagen nicht mehr zu "noch laufend" zählen könnten.


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BeitragFr 26. Mai 2017, 02:15 
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Im Angesicht des Verbrechens (2010)

Ja, das ist ein deutsches Format. Ja, es lief bei einem öffentlich-rechtlichen Sender. Und ja, es lässt sich auch grob dem Krimi-Genre zuordnen. Und doch gilt Dominik Grafs zehnteilige Mafia-Serie als eines der wenigen international konkurrenzfähigen Projekte und wurde mir in den letzten Jahren immer wieder ans Herz gelegt, ja sogar bisweilen mit wegweisenden US-Formaten wie "The Wire", "Die Sopranos" oder "Breaking Bad" verglichen.

Ich kann das nach Sichtung der ersten (und einzigen) Staffeln auch objektiv alles irgendwo nachvollziehen, weil die Serie wirklich bemerkenswert komplex daherkommt, vor harten Szenen und drastischen Darstellungen überhaupt nicht zurückschreckt, das Publikum sehr fordert, ihm gerade visuell aber auch sehr viel gibt. Von dieser Seite gibts von mir auch eine absolute Konsumempfehlung für alle Serien-Nerds, die meinen, aus der Bundesrepublik gebe es nur biedere Durchschnittsware mit platten, seichten Storylines.

Leider hat mich IAdV aber emotional so überhaupt nicht gekriegt. Insbesondere die Auftaktfolge wirkte auf mich überaus wirr, kalt und distanziert. Lässt man dem Ganzen ein bisschen Gewöhnungszeit, legt sich das zwar im Laufe der weiteren Folgen relativ schnell, aber eine echte Bindung zu den Figuren oder ein echtes, tiefes Interesse dafür, wie die Story weitergeht und sich die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verbinden, hat sich bei mir letztlich zu keinem Zeitpunkt eingestellt. Es war (abgesehen von der ersten Folge) nun wahrlich nicht so, dass ich mich durch die Staffel hätte quälen müssen, aber dieses letzte Quäntchen "Thrill", das mich gebannt auf den Bildschirm blicken lässt, kam eben nicht auf.

Nun muss ich dazu sagen, dass es mir so schon bei einigen hochgelobten US-Serien ging, am meisten wirklich bei den "Sopranos": War auch alles total cool, stylisch, aber die Faszination blieb mir verborgen. Warum das so ist und andere Quality-Formate wie "Breaking Bad" oder "Fargo" mich sofort abholen, fällt mir dann immer schwer zu sagen. Insofern kann ich nur empfehlen, sich diese zehn Folgen zu geben, sehenswert sind sie nämlich allemal. Mir wird hiervon allerdings nicht allzu viel in Erinnerung bleiben, dafür wirkte zu viel zu steril und unterkühlt auf mich. Schade eigentlich.

6,5/10


Fohlen

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BeitragMi 31. Mai 2017, 15:36 
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Shameless - Staffel 4

Die bisher beste Staffel der Serie und die erste, die mich richtig begeistert und gefesselt hat. Es ging ständig auf und ab für die Gallaghers, man kam als Zuschauer kaum dazu, sich zu erholen. V.a. Lip war dieses mal einfach super, zu Fiona und Frank muss man eigentlich nichts mehr sagen, die sind einfach die Asozialität in Person und es nervt, dass sie immer wieder davon kommen.
Das Ende hat mich dann aber genervt und meine Vorfreude auf S5 etwas gedrückt.

8,5/10


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BeitragDi 27. Jun 2017, 06:39 
Inventar
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The Americans: S3
Mir hat die Serie immer gefallen, aber die Begeisterung, die sie bei Kritikern auslöst, habe ich nie so richtig verstanden.
Die Dritte Staffel fügt sich da für mich genauso an. Ich langweile mich nie, höchstens mal bei der einen oder anderen Familienszene, die zu lang geriet, oft ist es spannend, die Schauspieler sind gut. Aber nichts fesselt mich und deshalb war ich auch 3 Staffeln zurück.
Ich habe kein Problem damit so lange zu warten, bis Netflix mal nachzieht.
7/10

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BeitragMo 10. Jul 2017, 12:26 
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Power: S2
Mich hat die erste Staffel schon nicht so umgehauen, deshalb habe ich die Serie so lange auf die lange Bank geschoben, aber irgendwie hatte ich jetzt mal wieder Lust auf eine Gangsterserie.
Letztlich bleibt sich die Serie treu. Es ist eine Soap im Dorgendealer-Milieu. Die in erster Linie das Problem hat, dass sie sich bzw. ihren Plot für deutlich cleverer hält als er ist. Dabei ist das alles relativ plump. Dennoch unterhält es ganz gut.
6/10

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Gracepoint
Das ist wirklich eines der überflüssigsten Remakes überhaupt. Man hangelt sicg fast 1:1 and er Vorlage entlang und davon hat man sogar den Hauptdarsteller übernommen.
Ich finde es generell komisch, wenn man Shows aus dem angelsächsischen Raum in den USA neuauflegt, wenn jetzt keine lange Zeit dazwischen liegt, wie bei House of Cards.
Aber hier hat man nicht nur die Ausgangsposition verwendet, um etwas eigenes zu machen, man hat nur die Dialekte getauscht.
Die Ankündigung man habe einen anderen Täter, stimmt auch nicht wirklich.
Geguckt habe ich es nur, weil ich mit Broadchurch weitermachen wollte und inzwischen soviel Zeit vergangen war, dass die Auffrischung nicht schadet.

Gut bewerten kann ich das nicht. Qualitativ ist das genauso gut wie Broadchurch und müsste daher auch genauso gut bewertet werden, aber es ist eben nur die Kopie.

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BeitragMo 10. Jul 2017, 15:20 
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Theologe hat geschrieben:

Gracepoint

Die Ankündigung man habe einen anderen Täter, stimmt auch nicht wirklich.

Dann kann ich das Staffelfinale ja guten Gewissens streichen. Hatte das wegen der angeblichen Richtungsänderung der letzten Folgen immer noch auf der Platte.

Der Pass (Sky Deutschlands Variante von Bron/Broen - Die Brücke. Dieses Mal mit ritualisiertem Mord in den Alpen exakt zwischen Deutschland und Österreich.) wird hoffentlich nicht zum 4-ten Mal den Serienkillerplot samt Twists und Motiven der ersten Originalstaffel abspulen. Das Gerüst um grenzüberschreitende Ermittlungen eines Zweiländer-Teams gibt genug her, um nach Dänemark/Schweden, US/Mexiko und Frankreich/GB eine weitere Serie zu tragen und es wäre auch noch halbwegs verkraftbar, wenn man den weiblichen Charakter wieder mit Asperger ausstattet, aber außer der Ausgangssituation sollte der Plot nichts übernehmen. Man kann ja nun schwer davon ausgehen, dass die potentiell interessierten Zuschauer mindestens einen der Vorgänger gesehen haben.

The Tunnel (FR/GB, mit Stannis und Clémence Poésy) ist für mich auch erst nach der Verlängerung eine echte Option geworden. Wenn ich da mal eine gesicherte Meldung lese, dass Staffel 2 kein Remake der zweiten Originalstaffel ist, ist es immer noch möglich, dass ich mir irgendwann das erste Staffelfinale ansehe und dann Staffel 2-3 komplett nachhole.

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BeitragMo 10. Jul 2017, 15:55 
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str1keteam hat geschrieben:
Theologe hat geschrieben:

Gracepoint

Die Ankündigung man habe einen anderen Täter, stimmt auch nicht wirklich.

Dann kann ich das Staffelfinale ja guten Gewissens streichen. Hatte das wegen der angeblichen Richtungsänderung der letzten Folgen immer noch auf der Platte.

versteckter Inhalt:
Der Mann der Polizistin gesteht irgendwann den Mord/Unfall und dass er in den Jungen verliebt war. Das ist komplett genauso wie im Original. Anschließend sieht man aber noch, dass der Sohn der beiden seinen Freund versehentlich erschlug. Er hatte beobachtet, dass sein Vater was von dem Jungen wollte, dann ist der Junge weggerannt und Papa hinterher. Sohnemann geht mit einem Paddel dazwischen, um seinen Kumpel vor seinem Vater zu schützen und in der Ausholbewegung haut er seinen Freund um. Damit hat man zwar offiziell einen anderen Mörder, aber Schuld ist der Vater trotzdem. Der Junge ist letztlich auf der Flucht vor dem Perversen zu Tode gekommen.

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BeitragMo 10. Jul 2017, 18:12 
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Das ist in der Tat auch mit Doppeltwist so nah am Original, dass es nur bei einer zweiten Staffel zu sehenswerten Unterschieden geführt hätte. In Broadchurch Staffel 2 spielen die Mordverhandlung und der Umgang mit Trauer und Schuld eine große Rolle. (Das ist auch eindeutig der stärkere Teil. Der neue Kriminalfall, der nebenbei verfolgt wird, ist vergleichsweise mau.) Staffel 3 muss ich selbst noch nachholen.

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BeitragMo 17. Jul 2017, 18:11 
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Ich habe jetzt meinen dritten Anlauf unternommen, die dritte Hannibal-Staffel nachzuholen und habe immernoch immense Problem, mich durch die ersten Italien-Folgen zu zwingen. Das ist einfach Grütze und scheiß Fernsehen. Keine Ahnung was der Fuller sich dabei gedacht hat; gerade nach der Brillianz der zweiten Staffel. Nun denn, eines Tages schaffe ich es wohl. Sonst überspringe ich den Auftakt-Arc einfach.


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BeitragDi 25. Jul 2017, 21:57 
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Holzklotz hat geschrieben:
Ich habe jetzt meinen dritten Anlauf unternommen, die dritte Hannibal-Staffel nachzuholen und habe immernoch immense Problem, mich durch die ersten Italien-Folgen zu zwingen. Das ist einfach Grütze und scheiß Fernsehen. Keine Ahnung was der Fuller sich dabei gedacht hat; gerade nach der Brillianz der zweiten Staffel. Nun denn, eines Tages schaffe ich es wohl. Sonst überspringe ich den Auftakt-Arc einfach.

Geht mir auch so, irgendwannn...


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BeitragSo 30. Jul 2017, 08:12 
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House of Lies: S5
Mir hat die Serie zwar immer gefallen, aber ein Hit war sie für mich nie und ich hatte fast vergessen, dass mir die letzte Staffel fehlte, was kein besonders positives Zeichen ist.
House of Lies hat das klassische Showtime-Halbstünder-Problem. Es dreht sich alles im Kreis und letztlich sind die Staffeln austauschbar. (Fast) Immer unterhaltsam, selten schlecht, aber irgendwie belanglos. Als Fast Food mit 10 Halbstündern war die letzte Staffel schnell gesehen, aber so richtig hängengeblieben ist dann doch nichts.
6,5/10

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BeitragSa 26. Aug 2017, 20:57 
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Normalerweise haben wir hier praktisch nur Season-Reviews, aber ich muss jetzt mal ein Episoden-Review einer Uralt-Episode machen:

The Practice - 2x03 - The Blessing
In dieser Episode ging es um "assisted suicide" weil ein Arzt das Morphium eines todkranken Patienten bewusst auf eine "lethal dose" hochgeschraubt hat. Meine Meinung dazu war eigentlich klar und wurde vom Verteidiger des Arztes auch so vertreten inkl. einem tollen Schlussplädoyer, wo ich in allen Punken zugestimmt habe. Doch dann kam das Schlussplädoyer der Anklage und ich musste plötzlich auch dort in allen Punkten zustimmen.......und stand am Ende da ohne eine Ahnung zu haben, was denn nun die "richtige" Antwort auf dieses komplizierte Problem ist. Und genau deshalb fand ich die Episode so genial, weil sie ein komplexes Thema so beleuchtet hat, dass die Punkte von beiden Seiten einleuchtend waren, was somit auch aufgezeigt hat, dass es eben keine einfachen Antworten gibt.

Da es manchmal schon User hier gab, die bei gewissen langlaufenden Serien eine Empfehlung für Einzelepisoden haben wollten, die man gesehen haben sollte auch wenn man nicht die ganze Serien anschauen will.....hier ist so eine.

(Die andere Hälfte der Episode drehte sich um einen deutlich weniger spektakulären Fall eines Grossvater, der als Bookie erwischt wurde und nur angeklagt wurde in der Hoffnung, dass er die "higher ups" verraten würde.)


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BeitragSo 27. Aug 2017, 21:47 
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little_big_man hat geschrieben:

The Practice - 2x03 - The Blessing
In dieser Episode ging es um "assisted suicide" weil ein Arzt das Morphium eines todkranken Patienten bewusst auf eine "lethal dose" hochgeschraubt hat. Meine Meinung dazu war eigentlich klar und wurde vom Verteidiger des Arztes auch so vertreten inkl. einem tollen Schlussplädoyer, wo ich in allen Punken zugestimmt habe. Doch dann kam das Schlussplädoyer der Anklage und ich musste plötzlich auch dort in allen Punkten zustimmen.......und stand am Ende da ohne eine Ahnung zu haben, was denn nun die "richtige" Antwort auf dieses komplizierte Problem ist. Und genau deshalb fand ich die Episode so genial, weil sie ein komplexes Thema so beleuchtet hat, dass die Punkte von beiden Seiten einleuchtend waren, was somit auch aufgezeigt hat, dass es eben keine einfachen Antworten gibt.

Das war ja eine der größten Stärken in fast allen klassischen Kelley-Serien. Er war zwar neben Sorkin auch DER Meister des Predigens von der hohen Kanzel (was mich damals noch nicht gestört hat, weil es vor der großen Serienflut die Ausnahme war, wenn ein Drama überhaupt die Auseinandersetzung mit brisanten Themen gewagt hat), aber es gab auch immer wieder Episoden, die beide Seiten ernstgenommen haben, ausgewogen mit durchdachten Argumenten zu Wort kommen ließen und genau dadurch neue Denkansätze lieferten. Sogar auf höchst amüsante Weise und mit gewitzten Dialogen.

Heute scheint das abseits von South Park leider kaum mehr möglich. Das fing schon ein paar Jahre vor Annoying Orange an, aber mittlerweile goutieren zu viele Kritiker und Meinungsführer nur noch eine Echokammer, die strikt in Gut und Böse trennt und natürlich die eigene Meinung bestätigen muss. Was aber letztlich niemandem etwas bringt. Wenn du blasiert auf die Gegenseite herab sprichst, hört dir dort verständlicherweise kein Mensch zu und bereits Überzeugten auf die Schulter zu klopfen, ist nur ein verbaler Masturbationszirkel. Bin zwar froh, dass Kelley jetzt endlich im PayTv/Streaming angekommen ist und hoffe, dass er Mr. Mercedes für den Rest der Laufzeit treu bleibt, aber auch z.B. ein neues Picket Fences wäre ein Gewinn für die Serienlandschaft.

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Zuletzt geändert von str1keteam am So 27. Aug 2017, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragSo 27. Aug 2017, 22:05 
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Im Gegensatz zu anderen "grossen" Namen wie Sorkin oder Simon habe ich von Kelley tatsächlich noch nicht mehr als diese bisher 16 Episoden von The Practice gesehen (in der korrekten Reihenfolge ist 2x03 die 16. Episode der Serie). An The Crazy Ones wäre ich noch interessiert gewesen, wenn die Serie langlebiger gewesen wäre und Big Little Lies habe ich noch auf meiner Liste...aber sonst nichts von Kelley.

Um ganz korrekt zu sein habe ich vor schätzungsweise 10 Jahren mal noch die erste Episode von Boston Legal geschaut, welche mich damals aber gar nicht überzeugen konnte....vielleicht bekommt die Serie ja nochmals eine Chance, wenn ich (in einigen Jahren) dann mal mit The Practice durch sein sollte, denn S8 von The Practice soll ja scheinbar schon auf halbem Weg zu Boston Legal sein...


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BeitragSo 27. Aug 2017, 22:47 
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Also die Klassiker von Kelley sind Picket Fences, The Practice (ich würde sagen inkl. Boston Legal, das aber deutlich comedylastiger war. Practice 8 ist mit der Einführung von Spader als zentralem Hauptdarsteller schon die Brücke zum Spin-Off.), Chicago Hope, Boston Public und sicher auch Ally McBeal (zu wenig gesehen, bis auf ein paar geniale Charaktere nicht mein Fall) und LA Law (fast nix gesehen und da war Kelley auch kein Creator und nur Teil des Autorenstabes). Das solide The Crazy Ones bietet außer der Erinnerung an Robin Williams keine zwingenden Gründe zum Nachholen.

Wie hier schon oft diskutiert wurde, haben aber fast alle seine Serien einen Faktor, der dich extrem nerven wird. Sei es durch Quotendruck, sinkendes Interesse seinerseits oder zu viele Serien auf einmal. Der Cast wird teils mehrmals wild durcheinandergewürfelt und dabei können sogar zentrale Charaktere verschwinden, ohne ihren Arc befriedigend zu beenden oder gar wieder erwähnt zu werden. Chicago Hope war für mich z.B. bis zum Abgang von Mandy Patinkin, Peter MacNicol und Kelley besser als E.R. und danach nur noch ein Schatten seiner selbst. (in der letzten Staffel kamen Patinkin und Kelley nochmal zurück)

Big Little Lies, Goliath und Mr. Mercedes habe ich selbst noch nicht gesehen. Letztere werde ich aber bald nach Staffelende nachholen. (Laut Theo soll sich Goliath auch nicht wie klassischer Kelley anfühlen.) Harry's Law wirkte mir in den ersten Folgen zu sehr wie eine schwächere Kopie vergangener Tage, so dass ich schnell abgesprungen bin.

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BeitragMo 28. Aug 2017, 06:41 
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The Crazy Ones ist keine DEK-Serie. Da war er nach dem Pilot nur Produzent, normalerweise schreibt er aber (fast) alle Folgen selbst. Dazu kommt, dass The Crazy Ones auch nicht sonderlich gut war.
Harry's Law hat in der ersten Staffel arge Probleme, aber der zweite Durchgang lohnt sich. Da wird es eine richtige DEK-Serie.
Serien, die seine Handschrift und seinen Ton tragen sind:
The Practice
Chicago Hope
Picket Fences
Boston Public
Boston Legal
Ally McBeal
Harry's Law

Die würde ich auch in dieser Reihenfolge auflisten. L.A. Law hat auch viel von DEK. Das merkt man, wenn man The Practice schon kennt.
Doogie Howser ist eher eine Jugendserie, habe ich aber auch ewig nicht gesehen.
Monday Mornings ist solide, aber muss man nicht gesehen haben.
Goliath ist gut, aber trägt nicht die typische Handschrift.

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BeitragMi 13. Sep 2017, 19:09 
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Mich hat mal wunder genommen, wie viele Serien von meiner Nachholliste ich überhaupt je schaue vs. wieviele davon irgendwann ungesehen wieder gestrichen werden. Dazu habe ich meine Liste, die ich hier im April 2014 in diesem Thread gepostet habe ausgewertet.

Inzwischen komplett gesehen (16%):
versteckter Inhalt:
American Horror Story: Murder House (ok, eigentlich AHS nach S1 abgesetzt, aber mit dem S1-Titel als "komplett" gezählt)
Avatar: The Last Airbender
Being Human
Bomb Girls
Borgia
Caprica
Don't Trust the B---- in Apartment 23
Enlightened
Fresh Meat
Mad Dogs
Moone Boy
Party Down
Strike Back
The Hour
The Legend of Korra
Wilfred

Inzwischen begonnen (30%):
versteckter Inhalt:
Arrow
Banshee
Boardwalk Empire
Brooklyn Nine-Nine
Continuum
Episodes
Game of Thrones
Girls
Hannibal
Happy Endings
Hell on Wheels
House of Lies
Luther
New Girl
Nikita
Once Upon a Time
Person of Interest
Rake
Scandal
Sherlock
Suits
Teen Wolf
The Almighty Johnsons
The Fall
The Killing
The Mindy Project
The Walking Dead
Top of the Lake
Treme

Immer noch auf meiner aktuellen NHL (16%):
versteckter Inhalt:
Black Sails
Broadchurch
Homeland
House of Cards
Line of Duty
Orange Is the New Black
Orphan Black
Peaky Blinders
Ray Donovan
Rectify
The Americans
The Newsroom
The Originals
True Detective
Veep
Wentworth

Inzwischen (ungesehen oder nur kurz angetestet) gestrichen von der NHL (37%):
versteckter Inhalt:
A Place to Call Home
Awkward
Bates Motel
Call the Midwife
Chicago Fire
Defiance
Devious Maids
Falling Skies
Friday Night Dinner
Getting On
Hart of Dixie
Helix
Hemlock Grove
Klondike
Looking
Lost Girl
Masters of Sex
Mr. Selfridge
My Mad Fat Diary
Nashville
Pramface
Puberty Blues
Revenge
Revolution
Sleepy Hollow
Suburgatory
The Bridge
The Following
The Fosters
The Red Road
The Village
The Wrong Mans
Top Boy
Under the Dome
Utopia
Vikings

Das entspricht eigentlich so ziemlich meinen Erwartungen, da ich immer geschätzt habe, dass mindestens ein Drittel meiner NHL irgendwann wieder gestrichen wird. Die Liste der Serien, die seit 3.5 (oder mehr) Jahren darauf warten, von mir begonnen zu werden, ist hingegen ziemlich namhaft besetzt (mal von The Originals abgesehen, welches ich aus Spoiler-Gründen überhaupt erst testen kann, wenn ich mal S4 von TVD beendet habe). Ein Tag müsste einfach mehr Stunden haben......

Aufgefallen als ich die Liste von gestrichenen Serien durchgeschaut habe ist mir noch, dass "A Place to Call Home" immer noch läuft, obwohl die vor Jahren schon mal abgesetzt wurde. Hat da jemand (und damit meine ich redlock :wink: ) eigentlich mal noch weiter geschaut?


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BeitragMi 13. Sep 2017, 19:34 
Inventar
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little_big_man hat geschrieben:
Aufgefallen als ich die Liste von gestrichenen Serien durchgeschaut habe ist mir noch, dass "A Place to Call Home" immer noch läuft, obwohl die vor Jahren schon mal abgesetzt wurde. Hat da jemand (und damit meine ich redlock :wink: ) eigentlich mal noch weiter geschaut?


Ich hab nur die erste Staffel gesehen. Obwohl die mir unterm Strich gefallen hat, habe ich dann nicht weitergeschaut*. Mir war (und ist) einfach nicht nach einem klassischen Familiendrama/-soap.
Die Serie ist in Australien weiterhin sehr populär und nach der Einstellung durch den Network Sender von einem PayTV Sender ''gerettet'' worden.

*: War z.B. auch bei Devious Maids so der Fall


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BeitragSa 7. Okt 2017, 18:25 
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Miss Fischer's Murder Mysteries -- Staffel 1 (ABC, Australien, 2012)

12 von 13 Folgen der ersten Staffel in den letzten Monaten gesehen -- eine vom Anfang ist mir durch die Lappen gegangen.
MFMM ist eine in Australien sehr populäre Krimiserie die allerdings nur auf drei Staffel kam. ''Offizieller'' Hauptgrund war Essie Davis, die Hauptdarstellerin, die durch diese Serie viele Angebote bekam und denen sie nachgehen wollte. Aktuell arbeitet man an einem Kinofilm, der die Serie abschließen soll.
Die Serie spielt im Melbourne der späten 1920ziger. Unsere Heldin Phyrne Fisher (Davis) betätigt sich nach langen Auslandsaufenthalt (Frankreich während und nach WWI) als Privatermittlerin. Sie ist vermögend und für die 1920ziger sehr emanzipiert und fortschrittlich.
Die Serie ist eine klassische ''Fall-der-Woche'' Krimiserie. Allerdings, und das ist seit ein paar Jahren auch normal, gibt's einen roten Faden -- der Mord an Phryne's Schwester im Kindesalter. Der wird, genau wie alle wichtigen Personen der Staffel, in der Pilotfolge eingeführt. Danach ist er im Hintergrund; wird immer mal wieder erwähnt, spielt aber erst am Ende der Staffel eine Hauptrolle, und wird dann auch aufgelöst.
Der Charme und Erfolg der Serie liegt eindeutig an den Figuren. Es macht einfach Spaß und Freude denen bei ihrem Tun zuzusehen. Davis ist in der Hauptrolle einfach klasse.
Das einzige was mich etwas gestört hat, war der grob geschnitte Bösewicht des roten Faden.
Dennoch kann ich die Serie denjenigen empfehlen die ''Historische Krimis'' mögen.

Für Staffel 1: 7/10


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BeitragDo 12. Okt 2017, 11:11 
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Habe einen Rewatch von The Killing (US) gemacht und ich kann nur sagen, dass die Serie zu meinen absoluten Favoriten gehört und wohl über die Jahre in einer Ecke mit Friends, The Office und co. steht im Bezug auf Rewatches. In zehn Jahren habe ich das sicher noch ein, zwei Mal geschaut. Die Hauptdarsteller, die Atmosphäre, die Musik, die Cliffhangar-Montagen - auf all diesen gebieten ist die Serie spitzenklasse. Ich weiß, dass nicht wenige arge Probleme mit der Narrative hatten, den roten Heringen usw., für mich fiel das aber persönlich nie groß ins Gewicht. Großartige Serie.

Werde in dem Zug bald die zweite Staffel von Happy Valley schauen; zurzeit arbeite ich an Luther (Stand 2x03), was mir auch ziemlich gut gefällt. Dann irgendwann kommt endlich Broadchurch dran, eventuell die Marcella-Serie und ich hoffe dann das Netflix demnächst irgendwann The Fall S3 veröffentlichen wird.


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BeitragSa 14. Okt 2017, 18:25 
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Holzklotz hat geschrieben:

Werde in dem Zug bald die zweite Staffel von Happy Valley schauen;

Daran sollten sich der Rest ein Beispiel nehmen. : :wink:
Wie bei vielen Serien dieser Art fiel Staffel 2 etwas ab, weil der Fall nicht mehr so persönlich und emotional wie im Originaldurchlauf war, aber die wesentlichen Stärken (Entwicklung der Hauptcharaktere, realistisches wie atmosphärisches Bild eines runtergewirtschafteten Kaffgemeinshaft und schauspielerische Leistungen) blieben erhalten und wurden teils gar noch ausgebaut.


Als Fan von atmosphärischen Fall der Staffel-Krimidramen solltest du auch u.a. Trapped (kein Fortitude und zum Ende etwas schwächelnd, aber vor allem in den ersten Hälfte atmosphärisch ein Brett) https://www.youtube.com/watch?v=FsSNjrscwpI und Public Enemy https://www.youtube.com/watch?v=y_RIgQMQtGs noch vorm nächsten The Killing Rewatch eine Chance geben.
Hap & Leonard ist eine andere Schiene von staffellangem Thriller, in dem der Fall keine große Rolle spielt, aber das hat seinen ganz eigenen Ton und sollte von jedem Menschen mit Geschmack gesehen werden. Über Tin Star https://www.youtube.com/watch?v=bvzbYvZTfV4 werde ich hoffentlich ähnliches sagen können, wenn ich mal durch bin. :mrgreen:

The Fall Staffel 3 und Top of the Lake Staffel 2 habe ich selbst noch nicht begonnen.

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BeitragSo 22. Okt 2017, 09:22 
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Narcos: S1
Ich hatte zwar von Beginn an Interesse an der Serie, aber irgendwie habe ich es seit 2015 nicht geschafft anzufangen.
Das warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Narcos ist auf der einen Seite ein Gangsterepos und auf der anderen Seite ein Cop Thriller. Beide Seiten bekommen gleichermaßen Aufmerksamkeit und sind entsprechend gut ausgearbeitet.
Der Cast ist unverbaucht. Wagner Moura kennt man allenfalls als Tropa de Elite, während Pedro Pascal und Boyd Holbrook eher als Nebendarsteller aufgefallen sind.
Das durchgehende Voice Over war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, zumal der Erzähler zumindest Spoiler andeutet, aber weil die halbe Zeit Spanisch gesprochen wird, hilft das Voice Over ein wenig über die langen Untertitelphasen hinweg.
8/10

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BeitragMo 6. Nov 2017, 12:12 
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Happy Valley Season 2
War ganz ordentlich, jetzt nicht sonderlich besser oder schlechter als der erste Durchlauf. Da ich in Luther gerade eine ähnliche Storyline sah, hat sich das Ganze etwas zu sehr nach deja vu angefühlt.
7,5/10


Luther Season 1 & 2

Klasse Serie mit unglaublich hohen Stakes in jeder Folge. Elba macht das klasse und auch Wilson liefert.
8/10

Luther Season 3 & 4
Der Punkt in dem die dramaturgische Überspitzung wirklich jeden Falles ermüdend wirkt. Wenn dann der zwölfte Massenmörder mit perfidem Plan auftritt, vergeht mir langsam die Lust.
6,5/10


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BeitragDi 7. Nov 2017, 18:43 
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Ray Donovan - Staffel 3

Diese Staffel hat mir zum ersten Mal richtig gut gefallen. Ray und die Finney Familie (Ian McShane und Katie Holmes) waren um Längen besser als alles, was in den ersten beiden Staffel war. Abby und die Kids haben dieses Mal weniger genervt, der Sohn kam kaum vor, die Tochter hatte aber immer noch ihre eigene Story :roll: .
Auch Mickey war in dieser Staffel toll, seine Mafia-Connection mit den Armeniern war spannend und Jon Voight bleibt der heimliche Star der Serie.

8,5/10


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BeitragFr 10. Nov 2017, 20:31 
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Ich habe kürzlich mal gemerkt, dass ich schon sehr lange keine Season-Reviews mehr geschrieben habe (vor fast einem Jahr zum letzten Mal in grösserem Umfang). Deshalb habe ich mir dann mal eine Liste von allen im letzten Jahr gesehenen Staffeln gemacht, welche ziemlich lange ausfiel. Ich werde deshalb versuchen über die nächsten Wochen hinweg in mehreren Postings zumindest ein paar Worte zu all diesen Staffeln zu schreiben. Ich beginne alphabetisch und mache mir auch nicht die Mühe, bei jeder Staffel noch zu schauen in welchem Jahr sie lief und den entsprechenden Season-Review-Thread zu finden, zumal ich eh keine Wertungen in Zahlenform vergeben werde.

Hier folgt jetzt also mal der erste Teil (blau = Serie beendet):

12 Monkeys - S1
Das war überraschend gut, auch wenn es 4-5 Episoden gedauert hat, bis die Story wirklich in Gang kam, aber dann war das alles ziemlich überzeugend und durchdacht, was bei einer Zeitreise-Show definitiv nicht selbstverständlich ist. Erst beim Staffel-Finale wurde es mir dann etwas zu konfus, aber mal schauen wie es jetzt weiter geht...

American Crime - S1+2
Da kann ich einfach nur eine uneingeschränkte Sehempfehlung aussprechen an alle, die nicht gerade eine grosse Abneigung gegen Crime-Miniserien haben. Absolut grossartig! Die zweite Staffel hatte zwar eine längere Anlaufzeit, so dass ich nach den ersten paar Episoden noch skeptisch war, aber rückblickend in der Gesamtbetrachtung passte es dann doch.

Archer - S6
Die Charakter-Interaktionen und Running Gags sind gut, aber mit den (teils immer stärker over-the-top) Stories werde ich mich wohl nie mehr anfreunden.

Arrested Development - S4
Natürlich konnte S4 nicht mit S1-3 mithalten, aber das Gleiche gilt wohl für jede andere Staffel jeder anderen Comedy-Serie, denn wenn man eine Staffel mit "the best thing of its kind" vergleicht, dann kann man nur verlieren dabei. Für sich alleine betrachtet war S4 eine grundsätzlich sehr starke Staffel mit einigen schwächeren Episoden darunter, wobei bei der starken Konzentration auf jeweils einen Charakter das wohl auch eine starke Geschmacksfrage ist und verschiedene Leute ganz unterschiedliche Episoden als die stärksten und schwächsten bewerten würden.

Arrow - S1
Eigentlich eine storytechnisch ziemlich unterhaltsame Serie mit interessanten Charakteren, die aber oft an schwach geschriebenen Dialogen krankt. Es gibt kaum eine andere Serie, bei der sich Dialoge so oft nach Exposition-Dump anfühlen. Natürlich muss jede Serie, die ohne Voice-Over auskommen will, ihre Exposition in Dialoge packen.....aber doch bitte nicht sooooo offensichtlich. Dieser Punkt verhindert eine klare Empfehlung für die Serie meinerseits.
Etwas erstaunt war ich auch, als ich erst so nach ca. einer halben Staffel plötzlich gemerkt habe, dass das ja eigentlich gar keine Superheldenserie ist, zumindest in dieser ersten Staffel. Ich hatte Arrowverse immer als dieses Universum voller Superhelden im Kopf in Bezug auf die anderen Serien (Flash, Supergirl, Legends of Tomorrow) und habe so lange gar nicht gemerkt, dass Arrow und all seine bisherigen Gegner eigentlich gar keine Superkräfte im eigentlichen Sinn haben. Deshalb bin ich jetzt mal gespannt, wie die Einführung all dieser Superhelden funktionieren wird in ein Universum, welches in S1 von Arrow diese noch gar nicht zu "kennen" scheint.

Banshee - S1+2
Das war definitiv eine positive Überraschung für mich, da ich kein so starkes Drama mit so interessanten Charakteren erwartet habe. Leider soll S4 ja angeblich enttäuscht haben zum Schluss, aber nur aufgrund von S1+2 kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen. Einzig die Kampfszenen zogen sich teils vieeeeeeel zu lange hin, was dazu führte dass ein zu Beginn noch mitreissender Kampf sich dann schnell nur noch total lächerlich und unglaubwürdig anfühlte. Hier wäre weniger definitiv oft sehr viel besser und glaubwürdiger gewesen.

Big Love - S5
Ist schon etwas länger her, deshalb weiss ich hier nicht mehr viel dazu zu schreiben, ausser dass S5 wieder besser (sprich auf S1-3 Niveau) war, während S4 doch einige zu over-the-top Storylines hatte, welche nicht so richtig zur Serie gepasst haben. Beim Ende weiss ich nicht so recht ob mir das nun gefiel oder nicht. Kann man so machen, war jetzt aber auch nicht unbedingt nötig...

Boardwalk Empire - S2
Eigentlich eine sehr starke Staffel, aber primär stellt sich mir nun die Frage wie sich die Story des Staffelfinals auf die weiteren Staffeln auswirken wird und da überwiegt momentan meine Skepsis doch noch stark...

Brothers & Sisters - S5
Eine dieser Serien, die ich vor vielen Jahren mal begonnen und im letzten Jahr nun endlich abgeschlossen habe. Hat mir B&S in S1 noch richtig gut gefallen, ging es danach immer weiter abwärts und S5 hatte dann wirklich nicht mehr sonderlich viel zu bieten. Die Olivia-Storyline war interessant, aber abgesehen davon hätten sie die Serie lieber bereits nach S4 (mit einem geänderten Finale) beenden sollen für meinen Geschmack.

Californication - S4
Diese Staffel hat mir zum ersten Mal nach S1 wieder richtig gut gefallen, denn während ich an S2+3 doch so einiges auszusetzen hatte, so fühlte sich S4 wieder ganz so an wie die ziemlich perfekte S1. Ich würde sogar fast sagen, dass man aus S1+4 eine ziemlich in sich geschlossene Miniserie hätte machen können, weil S4 die Staffel war, welche sich mit den Konsequenzen der Handlungen aus S1 beschäftigt hat.

Caprica
Hier müssen die beiden Halbstaffeln eigentlich getrennt bewertet werden, denn während ich die erste Hälfte genial fand und extrem traurig darüber war, dass es schon bald wieder vorbei ist, weil da so ein enormes Potential in der Serie gesteckt hat, so war die zweite Halbstaffel dann hingegen eine herbe Enttäuschung und es fühlte sich an, als ob da ein komplett anderes Writing-Team am Werk war. Das Erzähltempo wurde zwar erhöht in der zweiten Staffelhälfte, aber dabei ging praktisch alles verloren, was die Serie davor ausgezeichnet hat. Einzig das Finale hat mich dann noch versöhnlich gestimmt, denn für eine abgesetzte Serie haben sie das ganz nett hinbekommen....so sehr, dass ich mir dann trotzdem wieder eine 2. Staffel gewünscht hätte.


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