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BeitragDi 7. Feb 2012, 13:17 
Fernsehboss
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Die Quoten sinken immer mehr und mehr...Waren es vor 2 Jahren 4 Millionen, muss man sich jetzt mit etwas mehr als 2-3 Millionen zufrieden geben in den letzten Wochen. Woran liegt es? Dass die Darsteller inzwischen häufig wechseln? Oder seit 2 Wochen am neuen Sendeplatz (die Quoten sind seitdem nochmal zurückgegangen auf 2,2 Mio.)?
Ich kann mich wie gewohnt nicht beschweren. Der "Neue" Mads besticht durch charmanten Humor, Marc Zwinz als Krabbe hat sich toll ins Team eingefügt, dieses harmoniert wunderbar und es gibt in dieser Staffel wiederkehrende Handlungsstränge wie z.B. Anna's Kapitän oder Nicki und Hannes wegen ihrer Schlichterprüfung...Nun,jetzt sind es nunmehr 2 Folgen der neuen Staffel,ich hoffe,wir dürfen trotz Quotenrückgang noch auf ein paar kommende Staffeln hoffen und nicht mit Einstellung des Formats...


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BeitragMo 20. Feb 2012, 23:20 
Mitglied im Vorstand
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War ein spannendes Staffelfinale vorhin bei der 17. der 16 angekündigten Folgen. Leider mit Cliffhanger. Wer ist denn nun schwanger? Eine der Damen lügt ja laut Hannes :lol: Womöglich war es am Ende nur die Putzfrau. Oder das Thema wird in Staffel 26 einfach gar nicht erst wieder aufgegriffen - gab's auch schon häufiger beim Großstadtrevier.

Die Quote wird wohl leider wieder keine Rekordquote haben. Dazu ist der neue Sendeplatz noch zu neu und blöd. Dabei war die Folge in meinen Augen sogar eine der besten Folgen der Staffel. Trotz des offenen Endes und einigen Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben. Normalerweise überhöre ich Filmmusik einfach. In diesem Fall habe ich sie gehört und fand sie nicht sonderlich spannungsfördernd. Waren irgendwie eher fröhliche Klimpertöne die bei mir eher das Gegenteil bewirkten. Schade.
Daß Nicky eine Ausbildung für den gehobeneren Dienst machen möchte hat mich ein wenig überrascht. Sie hat doch diese Staffel erst die Mediatorenausbildung gemacht. (Was leider in der Staffel nie zur Anwendung kam) Aber auch da könnte ich mir vorstellen, daß es nächste Staffel nicht mehr zur Sprache kommt. Lothar wollte auch mal zur Hundestaffel, was danach nie wieder erwähnt wurde.
Außerdem störte mich ein wenig, daß der Liegeplatz der Repsold bedroht gewesen sei. Der liegt mit seinem Schiff doch eh alle naslang woanders. Mal (wie heute) beim Fischmarkt, mal bei der Flussschifferkirche. Vielleicht ist das aber auch einfach der Sendereihenfolge geschuldet, die nicht immer mit der Drehreihenfolge übereinstimmt.

Zu Staffel 26 gibt es leider noch gar keine Infos. Ich weiß nur, daß Maria Ketikidou bis Mitte Juni frei hat und erst dann wieder für's Großstadtrevier dreht. Steht auf der Homepage ihrer Agentur. Scheinbar macht man dieses Jahr eine etwas längere Pause. Normalerweise wurde immer schon Ende Januar/Anfang Februar weitergedreht. Wird wohl vermutlich noch etwas dauern, bis wir was offizielles zu neuen Folgen hören werden.


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BeitragMo 20. Feb 2012, 23:28 
Boardzicke & User des Jahres 2011
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Ich habs heut mal wieder fast komplett gesehen - und ich weiß jetzt wieder, warum ich die Serie mal aufgegeben hab. Es ist einfach... laaaaaaangweilig. Und dieser Hannes Krabbe nervt ohne Ende.

_________________
"Das wär dein Lied gewesen, doch zu dir fällt mir einfach nichts ein. Das wär dein Lied gewesen, doch du reichst nichtmal für zweieinhalb Zeilen."


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BeitragFr 30. Mär 2012, 16:24 
Mitglied im Vorstand
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Zur kommenden Staffel:
versteckter Inhalt:
Sophie Moser hat nach 6 Jahren nun ihren Ausstieg aus dem Großstadtrevier bekannt gegeben :cry:
Finde ich sehr schade. Sophie war in letzter Zeit so ziemlich der einzige Grund, weswegen ich das GSR noch geschaut hab. Ich bin mal gespannt, ob es kommende Staffel noch mehr Änderungen geben wird. Ich hoffe nicht! :(
Informationen zur nächsten Staffel gibt es noch nicht. Ich rechne weiterhin mit Drehbeginn im Juni.


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BeitragFr 30. Mär 2012, 20:11 
Fernsehboss
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Zum Spoiler

versteckter Inhalt:
Mir kommt es heutzutage vor,sobald die Darsteller keine Lust mehr auf was Altbwährtes haben,steigen sie aus,egal ob sie was Neues haben oder nicht. Geht das in anderen Berufsgruppen auch so einfach? Schade, sie war echt einer der Lichtblicke in der Serie, die leider durch die vielen Darstellerwechsel etwas an Charme einbüßt. Auch wenn mit Sorgfalt die neuen Darsteller ausgesucht werden... Hoffentlich folgt wieder eine Frau an Hannes Seite...


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BeitragMi 4. Apr 2012, 13:00 
Praktikant/in
 
 
Früher hab ich die Sendung ganz gerne geschaut, als noch Peter Heinrich Brix & edgar Hoppe dabei waren und die Uniformen noch grün gewesen sind (klingt irgendwie so nostalgisch :mrgreen: ) also um die Jahrtausendwende. Heutzutage fehlen mit einfach die Bezugspunkte für die Figuren außer Jan Fedder und Co. die lange dabei waren.

Auch die geschichten wirkten immer langweiliger, es wirkte auf mich alles so routiniert, - Kriminal fall passiert - Polizei ermittelt- Umfeld der Opfer- erste Verdächtige ....

Klar dass der Sender an der Produktion festhält fuhr ja immer genug Quote ein.

P.S. die letze Folge die ich gesehen habe war das Weihnachstspecial 2011

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Krieg ist nur die Fortsetzung der Ökonomie mit anderen Mitteln


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BeitragDi 5. Jun 2012, 14:41 
Abteilungsleiter/in
 
 
War eigentlich ein Fan der ersten Stunde, aber in den letzten Jahren hat es mich fast nur noch angekotzt was einem da geboten wurde..Seichte Geschichten, blödelkomissare und ein gelangweilter alternder Dirk Matties alias Jan Fedder.

Waren die früheren Folgen vor 2000 sagen wir mal...mit schrulligen Typen besetzt sind es heutzutage Leute aus der Konserve. Eben wie mein Vorredner sagte, Edgar Hoppe, Peter Heinrich Brix und all die anderen die es nicht mehr gibt waren gut anzusehen. Auch wenn PHB alias Lothar Krüger in den letzten Staffeln seiner zugehörigkeit mit der ewigen Paranoia ziehmlich nervte. Stattdessen gibts einen neuen Paranoiden, dazu son Dusselkopp aus Husum dessen nordischer Akzent mir gewaltig auf die Eier ging (bin selbst nen Nordi direkt vonner Küste).

Überhaupt wurden die Folgen immer seichter und daylysoap-artig. Gabs vor einigen Staffeln noch packende Cliffhanger so wurde es immer langweiliger. Einzig vielleicht noch der neue von "Harri", der lüdde Däne mit dem sie ein Verhältniss hat, liess mich noch einschalten und hoffen das aus der Seifenoper wieder was wird.

Wenn Ihr es mal schafft schaut Euch in der Woche oder am Wochenende die Wiederholungen von 2000 an. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht!


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BeitragFr 8. Jun 2012, 19:07 
Journalist/in
 
 
Das Format hat leider ausgedient. Mal sehen, wie lange die ARD braucht, das zu merken. Und wie lange die danach noch brauchen, es abzusetzen. Vermutlich Jahre. Also kein Grund zur Panik :mrgreen:


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BeitragMi 20. Jun 2012, 18:22 
Fernsehboss
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Ich glaube, dass die ARD mit den personellen Änderungen auf dem Holzweg ist. Schließlich waren die 2 Darstellerinnen bei den Fans sehr beliebt. Und die Quoten sind nicht wegen ihn gefallen, sondern weil das Format etwas an Power verloren hat und durch die häufigen Wechsel an Originalität. Mit noch mehr Wechseln mehr Zuschauer? Ich bin gespannt und kritisch. Auch ich bin traurig über diese zwei Abgänge...


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BeitragSo 18. Nov 2012, 00:11 
Fernsehboss
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War ja schon lang niemand hier in dem Thread...

Zuletzt gab es 2007 so einen krassen Darstelleraustausch- 2 Schauspieler wurden "entlassen"- nicht zu meiner Freunde- dafür kamen 3 Neue. Zum ersten Mal ist ein Mann an Dirks Seite. Dieses unterschiedliche Gespann- der eine sabbelt, der andere brummelt- sorgte schon letzte Woche für Spannung, die zwei anderen neuen machen einen symphatischen Eindruck.

Die Quoten waren bei 2,76 Mio. letzte Woche. Besser als zuletzt. Ich halte es dennoch für einen großen Fehler, die Darsteller deswegen ausgetauscht zu haben. Genau WEGEN dem häufigen Wechsel sind die Quoten nach und nach gefallen...
Dorothea Schenck und Sophie Moser waren den meisten Zuschauern sicher nicht unsymphatisch.


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BeitragMo 19. Nov 2012, 00:11 
Abteilungsleiter/in
 
 
Der neue an "Dirks" Seite...hat eine unheimliche Ähnlichkeit mit Peter Heinrich Brix...Die neue Chaotentruppe erinnert mich mehr an Notruf Hafenkante..Schade das anscheinend die "Nicki" nicht mehr dabei ist.


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BeitragDi 20. Nov 2012, 09:27 
Fernsehboss
 
 
Dirks neuen Partner finde ich toll, aber diesen Blondschopf neben Harry kann ich nix abgewinnen und die beiden Neuen braucht man auch nicht. Mir ist der Cast einfach zu groß. Der Schwerpunkt sollte mehr auf Dirk liegen und dafür sind drei Ermittlerteams einfach zu viel.


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BeitragDi 20. Nov 2012, 11:20 
Inventar
 
 
Ghostwriter hat geschrieben:
Dirks neuen Partner finde ich toll, aber diesen Blondschopf neben Harry kann ich nix abgewinnen und die beiden Neuen braucht man auch nicht. Mir ist der Cast einfach zu groß. Der Schwerpunkt sollte mehr auf Dirk liegen und dafür sind drei Ermittlerteams einfach zu viel.



Habe ich nicht mal letztens erst irgendwo gelesen, das Jan Fedder für einige Episoden nicht mitmacht, aus welchem Grund auch immer.....viel. ist ja sein Hunger auf die Serie selbst schon längst verflogen... :roll:..... ??..... ich habe die Serie schon lange aufgegeben.....was waren das noch Zeiten, wo Dorothea Schenck ihre erste Zeit hatte, danach diese 2 Blonde mit der kratzigen Stimme, jetzt sind diese 2 auch schon wieder weg.....ein ganz schöner Verschleiß der Darsteller!!
Und warum Dirk Matthies jetzt nen männlichen Kollgen bekommt nach all den Jahren mit weiblicher Begleitung, ist mir ein Rätsel!!

Wenn diese Quoten weiter nach unten gehen, dann sind die Tage dieser langjährigen Serrie bestimmt gezählt....

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FC Hansa Rostock


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BeitragMi 21. Nov 2012, 16:43 
Fernsehboss
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Jan Fedder musste aus Gründen für eine Tumorbehandlung einige Folgen aussetzen.


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BeitragDi 18. Dez 2012, 23:07 
Fernsehboss
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Rein qualiquativ hat das Großstadtrevier in dieser Staffel einen Aufschwung erlebt, die Drehbücher bieten wieder richtig interessante Geschichten, die Folgen sind spannend wie schon lange nicht mehr inszeniert. Wohl nur meine Meinung- die Quoten bleiben weiterhin unter 3 Mio., gestern nur bei 2,44 Mio. Hoffe, dass sich deswegen das Team nicht schon wieder ändert- denn die neue Konstellation ist wirklich super, auch wenn durch 2 Hauptdarsteller mehr jeder weniger Screentime hat. Wobei Jan Fedder und sein neuer Partner zum Glück immer noch die meiste haben...


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BeitragMo 18. Feb 2013, 23:54 
Fernsehboss
 
 
"Tödliches Rampenlich" - Diese Folge hat imo gut gezeigt, dass die Serie auch ohne Jan Fedder funktionieren kann.

Dänning wäre ein guter Nachfolger (auch wenn er in dieser Folge nicht im Mittelpunkt stand), muss aber noch etwas mehr Screentime bekommen. Auch an die beiden Neuen konnte man sich doch gewöhnen. Die bringen frischen Wind rein.


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BeitragFr 1. Mär 2013, 09:59 
Fernsehboss
 
 
Und die nächste Folge ohne Jan Fedder. Die Seie funktioniet excellent auch ohne ihn und macht gefühlt sogar mehr Spaß.


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BeitragMo 4. Mär 2013, 17:55 
Fernsehboss
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Nichts gegen Lohmeyer, schließlich ist er auch ein anderer Typ als Fedder und hat auch einen gewissen Reiz. Aber meiner Meinung nach funktioniert Großstadtrevier nur begrenzte Zeit ohne Jan Fedder, denn ohne ihn ist die Sendung nur halb so amüsant!


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BeitragMi 5. Feb 2014, 13:41 
Mitglied im Vorstand
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Manyou hat geschrieben:
Aber meiner Meinung nach funktioniert Großstadtrevier nur begrenzte Zeit ohne Jan Fedder, denn ohne ihn ist die Sendung nur halb so amüsant!

Dirk Matthies amüsant? Eher unfreilich komisch, wie sie ihn bis vorgestern noch als Streifenbulle durchgeschleust haben!

Guckt hier noch jemand die Serie? Ich bin diese Staffel irgendwie nur mit jeder zweiten Folge zufrieden. Am besten fand ich die Folgen mit den Beatles und die Folge, die im Miniaturwunderland spielte. Der Rest war eher langweilig. Bis vorgestern. Am Montag hat sich Dirk Matthies alias Jan Fedder ja aus dem aktiven Dienst geschossen. Ich würde mir ja eine Rückkehr von Peter Lohmeyer wünsche, jetzt wo auf dem 14/2 wieder ein Platz frei ist. Aber die Teams werden nur neu verteilt. Hier mal meine etwas ausführlichere Meinung zu der Folge:

Ich hatte im Vorwege wohl viel zu hohe Erwartungen an diese Folge - und die wurden leider nicht ganz erfüllt.

Ich finde man ist zu stark da durchgehetzt. Ein bißchen mehr Sendezeit hätte der Folge vielleicht ganz gut getan. Ich mag zwar keine Doppelfolgen, aber hier wäre eigentlich eine nötig gewesen. Oder halt mal wirklich ein 90minüter um 20.15 Uhr, wie sie es bei "Hubert und Staller" neulich auch erfolgreich versucht haben. Teilweise ging mir das alles zu schnell. Ich hatte auch den Eindruck, daß mal wieder ein paar Szenen rausgeschnitten wurden.

Ich finde der Todesschuß kam auch viel zu früh in der Folge. Dirk und Paul sind schon vor Ort, dann ein kurzes Gespräch, dann geht Paul raus in den Garten wo er kurz darauf um Hilfe ruft - an der Stelle fragte ich mich, ob Polizisten denn keine Ausbildung in Selbstverteidigung haben. Und warum hat Paul seine Waffe nicht gezogen? Dirk hörte die Hilfeschreie augenscheinlich ja nicht - und schwupps stand er mit gezogener Waffe auf der Terrasse? Naja....
Die Minuten nach dem Schuß hätte man auch gerne noch etwas ausbauen können. Man darf durchaus auch mal Bilder sprechen lassen und dem Zuschauer das Denken überlassen - aber man hätte schon gerne noch etwas mehr auf die Tatsache eingehen können, daß der Junge tot ist. Nach dem Schuß geht Dirk zu Paul und dem Jungen, guckt sich die beiden kurz an und ehe man sich versieht, sitzt er auch schon bei der Küppers im Büro. Kein Notarzt und auch keine Wiederbelebungsversuche. Selbst Paul wurde - im wahrsten Sinne - links liegen gelassen.
Das Dirk dann auch noch bei den Ermittlungen selber mitmischt, hat dann auch noch sehr seltsam angemutet. Aber das kennen wir aus dem Großstadtrevier ja nicht anders. Nur, daß es in diesem Fall von der Küppers keinen auf den Deckel gab. Die Ermittlungen selbst waren mir auch zu schnell. Hannes bekommt die Schallplatte, sieht den Namen Hollstein und schon war Harry sofort(!) klar, daß Hollstein den Mietvertrag gefälscht hat und mit drin steckt. Musste mir die Szene zweimal anschauen - konnte so schnell gar nicht folgen. Schön war, daß Dirk sich an Nadja erinnert hat. Dem normalen Zuschauer wird das nur absolut nichts gesagt haben - der wird sich verwirrt vorgekommen sein, da er sich fragen musste, wer Nadja ist. Hier hätte man passenderweise ein paar alte Bilder als "Erinnerung" einblenden können. Überhaupt wären in der Folge vielleicht ein paar Rückblenden auf Dirks Sternstunden in den letzten 23(?) Jahren nett gewesen, welche dann in dem tragischen Unglück dieser Folge gipfeln.

Der Entführungsfall ging leider komplett unter! Das hätte man so schön als Rahmenhandlung in die Folge einbetten können. Als Dirk sagte "Irgendetwas hat mich davon abgehalten auf das Auto zu schießen" hätte man das noch schön thematisieren können. Daß er, wenn er geschossen hätte, den Jungen im Kofferraum hätte treffen können war mal wieder der Phantasie des Zuschauers überlassen. Die Rettung des Jungen war in einer halben Minute über die Bühne und da wurden auch nur Ausschnitte gezeigt, wie die Polizisten alle zur Geldübergabe fahren und dann wie Mads mit dem Jungen im Arm zum Auto läuft.
Daß Dirk sich abreagieren wollte mit Big Harry Waffe kann ich nachvollziehen (auch wenn ich zum Glück noch nicht selber in seiner Situation steckte). Aber warum hat er ausgerechnet den 14/2 als Opfer genommen? Das arme Auto konnte ja nun am wenigsten dafür! Das der 14/2 in seinen etlichen Dienstjahren nie kaputt gegangen sei, daß stimmt so nicht - aber darüber kann ich hinwegsehen. Aber wir hatten ein Novum: Das erste mal in der Geschichte des 14/2 wurde der BMW nicht durch eine andere Marke ausgetauscht als er kaputtging ;) Ich hatte auch irgendwie darauf gewartet, daß in der Wache ein Anruf eingeht, daß auf dem Schrottplatz in der Nacht Schüsse fallen und man da mal hinfährt. Aber das war nichtmal am nächsten Tag eine Erwähnung wert. Schade. Und ich dachte eigentlich auch Schrottplätze wären in der Nacht abgeschlossen.

Trotz der tragischen Geschichte kam auch der Humor nicht zu kurz. Hans Kahlert passte wunderbar in die Rolle des vergessenen Schauspielers, der sich nichts mehr wünscht, als das man sich an ihn erinnert. Er durfte auch ausnahmsweise mal seine Zähne drinlassen. Wird seine Frau gefreut haben, die hatte ihm das beim Casting für Neues aus Büttenwarder verboten ;) Die Geschichte um den Mietvertrag wirkte trotzdem etwas wirr. Wie kam denn seine Unterschrift nun auf den Mietvertrag? Abgepaust von der Autogrammkarte (hatten wir glaube ich schonmal)? Oder war es gar nicht seine Unterschrift?
In welcher Beziehung standen eigentlich die Höfers zu Herrn Hollstein? War Hollstein ihr Dealer? Und wie kam der Plan zustande gemeinsam das Kind zu entführen? Und wie und wo wurde es entführt? Und wer schrie bei den Höfers um Hilfe und warum? Hab ich da irgendwas nicht mitbekommen oder wurde das nicht erwähnt?

Aber - und das rechne ich der Serie sehr hoch an - man hat sich erstaunlich offen gezeigt und indirekt Selbstkritik geübt: Regina Küppers als Sprachrohr der Produzenten, die sagt Dirk Matthies sei als Straßenbulle schon seit Jahren nicht mehr tauglich und nicht glaubwürdig. Bisher wollten die Produzenten das ja nicht hören. Jetzt haben sie es endlich mal selbst ausgesprochen Frau Küppers gefiel mir in der Folge sowieso sehr gut!

Die etwas düstere Optik der Folge war sehr passend. Knallig bunte Farben hätten die Stimmung zerstört. Einige Dialoge fand ich wieder etwas plump. Teilweise hatte ich den Eindruck Autor Norbert Eberlein ist noch zu stark in Büttenwarder drin gewesen - da hätten stupide Dialoge gepasst. Besonders am Anfang fiel mir das auf, als Dirk mit den Höfers geredet hat.


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BeitragSa 8. Feb 2014, 19:16 
Fernsehboss
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Finde die Staffel bislang gut, wenn auch nicht so stark wie die davor. Bin jetzt mal gespannt, ob der düstere Look der Serie bleibt. Da darf der Humor der Serie auch nicht zu sehr in den Hintergrund geraten. Auch wenn vielleicht Jan Fedder als hinkender Schutzpolizist in den letzten Jahren nicht mehr ganz glaubwürdig war, vorstellen könnte ich mir die Serie nicht ohne ihn, da würde das i-tüpfelchen fehlen.
Zur Folge am Montag: War wirklich interessant vom Look her, aber mir war die Entführung auch zu schnell und lieblos aufgelöst am Ende. Man hätte hier das Trauma von Dirk da etwas weniger in den Vordergrund stellen sollen, dann wäre für den Kriminalfall mehr Platz gewesen.


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BeitragDo 13. Feb 2014, 13:10 
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Zur Folge von Montag:
Viel positives hab ich nicht. Hier kamen dann auch die Szenen, die ich letzte Woche vermisst habe. Rückblenden auf vergangende Jahre. Inklusive Ellen. Nur leider viel zu kurz. Eine Mischung von dieser und der letzten Folge wäre schön gewesen. Die Szenen, wo sie Dirk alle dazu bewegen wollen zurück zu kehren und ihn damit nerven hätte man letzte Woche hinzufügen können und dafür den Entführungsfall noch etwas ausbauen. Den Fall von heute hätte ich dann in eine extra Folge gepackt. Fertig wäre der 90 Minüter gewesen.
Teilweise war mir der Fall heute etwas zu klamaukig. Der Überfall des Juweliers war super lustig. Leider passte er so gar nicht zu der eher traurigen Grundstimmung der Folge.

Es nervte mich am Montag regelrecht mit den ganzen Andeutungen, daß ohne Dirk Matthies alles sch**** sei. Jan Fedder in allen Ehren - aber die Folgen mit Peter Lohmeyer und die Folgen 1 bis 36 haben gezeigt, daß es sehr wohl auch ohne Dirk Matthies geht. Die Resonanz auf die Folgen mit Peter Lohmeyer sollen auch sehr positive Resonanzen erzeugt haben. Schade, daß man wieder ins alte Schema verfällt!


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BeitragDo 20. Mär 2014, 23:24 
Chefposter/in
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Um halb 12 also in 7 Minuten gibt es in gedenken an Mareike Carriere 2 Folgen Großstadtrevier im NDR. Darunter die allererste Folge und die kommt um 0.20 Uhr

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Blanche, Formstabil ist ein Markenname und kein Spitzname!


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BeitragFr 5. Aug 2016, 20:21 
Inventar
 
 
Maria Ketikidou fühlt sich wohl im „Großstadtrevier“.

Hamburg. Neben Jan Fedder gehört Maria Ketikidou zu den Urgesteinen im „Großstadtrevier“. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist sie dabei. Ihr erster Auftritt vor den Machern der Serie verlief eher ungewöhnlich.

Erst einmal gab es Gelächter, als Maria Ketikidou zum Casting für das „Großstadtrevier“ antrat. „Statt der großen, kühlen Blonden wie Mareike stand da nun eine impulsive Griechin, die aussah wie ein giftgrüner Gartenzwerg“, beschreibt die 1,56 Meter große Schauspielerin den Moment, als sie in der damals noch grünen Polizeiuniform steckte und sich um eine Rolle bewarb.

Mit dem Ausstieg von Mareike Carrière aus der Hamburger Polizeiserie war der Platz an der Seite von Jan Fedder im Streifenwagen freigeworden. „Jan und ich mochten uns auf Anhieb sehr gerne und spielten auch schön zusammen bei diesem Casting“, erinnert sich Ketikidou. „Nur als die Leute mich so sahen - in dieser grünen Uniform und mit diesem Größenunterschied - haben die sich einfach nur totgelacht.“

Mehr als 20 Jahre liegt das zurück - seit 1994 ist sie als Hariklia Möller, von allen nur „Harry“ genannt, zu sehen. Nicht als Streifenpolizistin in Uniform, sondern als Zivilfahnderin, ist sie im Einsatz, wenn den Kiez-Polizisten auf St. Pauli „große Haie, kleine Fische“ ins Netz gehen. Neben Fedder (61), seit der sechsten Staffel als Dirk Matthies dabei, gehört die in der achten Staffel eingestiegene Schauspielerin zu den Urgesteinen des Dauerbrenners im ARD-Vorabendprogramm. Seit 1986 läuft die Serie, für die 30. Staffel war im Frühjahr Drehstart.

Über Polizeiarbeit weiß Ketikidou „doch relativ viel“. „Aber niemals genug“, sagt sie. „Ich versichere mich lieber dreifach bei den Kollegen, wie etwas geht oder wie man einen bestimmten Satz sagt, ob Funksprüche oder Abfragen richtig sind“, erzählt die 50-Jährige.

Die Schauspielerin, die auch in der ARD-Serie „Sterne des Süden“ (1992-1996) eine Hauptrolle hatte, liebt es, in einer Serie eine Figur über lange Zeit zu entwickeln. „Da durfte ich schon viele schöne Sachen spielen und bin meistens für die eher emotionaleren Sachen zuständig, denn Harry ist sicherlich ein Mensch mit ganz großer Empathie“, sagt sie. „Das sind dann Dinge, die ein bisschen tiefer gehen und ernsthafter sind.“

„Harry hatte Fehlgeburten, wurde zusammengeschlagen, hatte Lebenskrisen, wechselnde Partner, kein Privatleben - all diese schönen Sachen, die man spielen darf“, sagt Ketikidou. „Ohne dass wir dabei ins Triviale abrutschen, sondern oft auch sozialkritisch sind.“

Entscheidend für sie sind die Bücher: „Wenn du ein gutes Drehbuch hast, hast du schon mal drei Viertel der Miete.“ Das sei auch beim „Großstadtrevier“ nicht immer der Fall gewesen, etwa in jener Zeit, als sie eine berufliche Krise gehabt habe. „Als ich merkte, wir sind zu Sozialarbeitern mutiert, da passiert nichts für mich, ich bin weit unter meinen Möglichkeiten und langweile mich. Hätte sich das nicht wieder geändert, wäre ich gegangen.“ Viele aus der Crew seien lange dabei, viele davon auch ihre Freunde, erzählt die Schauspielerin, die Hierarchien im Team nicht mag. „Wir Schauspieler halten zwar unser Gesicht hin, aber die Arbeit der Leute hinter den Kameras ist genauso wichtig“, sagt Ketikidou. In anderen Produktionen wirkt sie selten mit, zuletzt im Kino etwa in „Soul Kitchen“ und im TV bei Fedders „Hafenpastor“.

„Demnächst steht etwa ein Dreh für die "Pfefferkörner" an. Ich bin zugegebenermaßen aber auch niemand, der großartig viel akquiriert, andere sind da sehr viel aktiver“, erzählt sie. „Man muss sich ja auch Zeit nehmen, sein Privatleben zu pflegen und eine gewisse Seelenhygiene zu betreiben - und viel bleibt dafür nicht als Seriendarsteller.“

Die „Harry“ begleitet sie ohnehin auch darüber hinaus: „Es gibt Situationen, in denen ich mich darüber wundere, wie Fremde auf mich reagieren“, erzählt sie. „Meine Freunde sind es dann, die mich daran erinnern: "Mary, du unterschätzt das. Manche Menschen haben ein vorgefertigtes Bild von dir - aber so bist du gar nicht.“

Privates ist ihr wichtig. „Ich fahre jedes Jahr nach Griechenland, habe immer noch einen engen Bezug zu dem Land“, sagt die Tochter griechischer Einwanderer. „Leider ist meine Oma im vergangenen Jahr gestorben, und ich merke, wie dadurch vieles weggebrochen ist, was ich mit Heimat oder Griechenland verbinde. Ich merke, das hängt gar nicht von dem Land ab, sondern von den Menschen, die man liebt.“ Wie ihre Eltern lebt sie, die als Jugendliche im Radio gehört hatte, dass für einen Film ein Mädchen gesucht wurde, und so zu ihrer ersten Rolle kam, in Hamburg.

An einen Abschied von der Serie, die montags (18.50 Uhr) knapp zehn Prozent Marktanteil erreicht, denkt sie nicht. „In dem Moment, wo ich mich wohlfühle im Arbeitsumfeld und eine gewisse Sicherheit und Spaß an dem Beruf habe, stelle ich das nicht infrage“, sagt sie. „Ich habe da immer auf mein Herz gehört.“ Ketikidou: „Ich habe auch jetzt keinen Plan B, obwohl die Serie schon so lange geht.


Quelle: dpa

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BeitragFr 5. Aug 2016, 21:57 
Fernsehboss
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Vielen Dank für den Artikel! Sehr interessant mit vielen Details, die man noch nicht kannte...


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BeitragDi 9. Aug 2016, 11:44 
Inventar
 
 
Manyou hat geschrieben:
Vielen Dank für den Artikel! Sehr interessant mit vielen Details, die man noch nicht kannte...



Jepp, dachte ich mir auch :wink: ....vor allem, das es eine Phase gab, wo Sie kurz vorm Ausstieg war, als ihr die Drehbücher garnicht gefallen haben!

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