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BeitragSa 17. Jun 2017, 09:37 
Inventar
 
 
Teil 2 meines Binge Watchin's mit Til - tatorten.... :wink:


"Kopfgeld"

Richtig gut gemacht!

8/10


"Der große Schmerz"

....etwas schwächer, als "Kopfgeld"


7,5/10

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BeitragSo 25. Jun 2017, 18:00 
Inventar
 
 
Kann mir mal bitte jemand sagen, seit wann im Ludwigshafener tatort diese neue Profilerin dabei ist??

Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder, allerdings als Wdhlg. letztens "Die Sonne stirbt wie ein Tier" gesehen und ffand, das Sie ganz viel frischen Wind in diesem Team rein bringt.


---------------------------------------------------------


So, also, Sie ist die "Neue" an "Borowski's" Seite.... 8)

http://qmde.de/94010

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BeitragMo 7. Aug 2017, 13:05 
Journalist/in
 
 
Machst du dir mal einen schönen Krimabend, dachte ich mir, gleich zwei 1,5 h-Krimis nacheinander in der ARD, brauchst also doch nicht die Privatsender entschlüsseln zu lassen. Nun, das werde ich mir jetzt noch schwer überlegen müssen … Die Dortmunder Tatort-Truppe um den permanent psychisch schwer angeschlagenen Faber hatte nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig an die Wäsche zu gehen, ja sogar in die Fresse zu hauen gewissermaßen als Höhepunkt diverser Privatproblematiken, bei deren genüsslicher Ausbreitung, die unter anderem wohl auch die Tristesse der Stadt Dortmund reflektieren sollte, die eigentliche Tätersuche zu einem kümmerlichen Nebenplot geriet. Immerhin, Konflikt ist bekanntlich die Triebfieder des Dramas, so dass sich trotz allem ein klitzekleiner Rest von Spannung hielt.
Dann aber folgte „Zorn“, und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da kommt der Kommissar zu einer aufgefundenen Leiche, stoppt zehn Meter vor ihr, und es entspann sich folgender Dialog zwischen ihm und seinem blind ergebenen Assi: „Willst du dir die Leiche nicht angucken?“ „Nein. Erzähl mir was über ihn!“ „Er ist ungefähr 60 …“ (oder so ähnlich) Wohlgemerkt, er steht bereits keine zehn Meter vor der Leiche! So etwas haben selbst die Amateure der ZDF-Vorabendkrimis noch nicht gebracht. Nun, kann es ja sein, dass er als Leiter der Mordkommision eine Phobie gegen Leichen (und also seinen Beruf richtig gewählt hat) hat, was ja bei den deutschen Fernseh-Kommissaren und ihren Störungen nicht ungewöhnlich wäre, aber das werde ich wohl nie rausfinden, denn noch eine Folge "Zorn" werde ich mir gewiss nicht reinziehen … Hervorzuheben noch ein irrer Obdachloser, immer wenigstens so bepackt wie ein Sherpa oder Götz von Berlichingen in seiner wilden Zeit, und (als Clou) mit einer Lampe vor der Stirn, dem Zorn in der Kleinstadt Halle dann auch in nahezu jeder Filmminute, egal wo Zorn gerade hinfuhr, über den Weg lief und der permanent dummes Zeug faselte. Der Plot ist dann auch noch so hirnrissig aufgelöst worden, dass einem beinahe die Spucke wegblieb. Der „geheimnisvolle“ Berliner Superpolizist, der mit einem Glaukom bald seine Sehkraft verlieren würde, organisierte noch eine persönliche Gerichtsverhandlung, in der er einen Serienmörder, von dessen Taten im gesamten Film vorher nicht auch nur eine Sekunde lang die Rede war – Dramaturgiefehler –, seiner gerechten Strafe zuführen wollte. Für dieses Grundanliegen habe ich freilich großes Verständnis, wenn mir ein inoperabler grüner Star drohte und ich also nichts zu verlieren mehr hätte, würde ich auch gern noch den einen oder anderen besuchen. :mrgreen:
Aber dieser Figur des faulen „Zorn“, der seinem ihm nahezu hündischen ergebenen Assi auch bei einer Gehirnerschütterung mit Arbeit vollstopft, die er wohl zum Teil selbst erledigen könnte, kann ich nichts abgewinnen, aber das ist freilich subjektiv … Keine Ahnung, wie es ausgegangen ist. Nachdem der Superpolizist erschossen wurde, nickte ich augenblicklich ein, aber es war wohl fast das Ende. In jedem Falle werde ich nun vermutlich doch noch die „Privaten“ freischalten lassen, nachdem ich die manchmal brillanten Dokus, die auf ZDF Info in Dauerschleife ablaufen, mittlerweile fast alle kenne … Die Dokus über den Aufbau des Universums beispielsweise sind eine Klasse für sich ...


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BeitragFr 11. Aug 2017, 00:36 
Inventar
 
 
mal 2 tatorte nachgeholt:

"Am Ende geht man nackt"

Tja, das Thema "Flüchtlinge" war ja nicht schlecht, trotzdem war es etwas unspannend!


5/10


"Der scheidende Lupo"

Was war das denn?? :roll: :?: Der bisher schlechteste tatort mit Tschirner und Ulmen....trotz einiger guter Action - Szenen völlig komischer Film.


5/10

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BeitragMi 6. Sep 2017, 20:37 
Mitglied im Vorstand
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Sentinel2003 hat geschrieben:
1. Ist in diesem Jahr eigentlich mal wieder ein tatort mit Schweiger geplant??

Nein. Man wartet soweit ich weiß noch die TV-Auswertung des Kinotatort im nächsten Jahr ab.

Zitat:
2. was macht Frau Furtwängler?? Hat Sie ganz aufgehört?? Ist lange keiner mehr mit Ihr gekommen...

Im November 2016 wurde ihr bis dato letzter Tatort gedreht: "Der Fall Holdt". Eine Verfilmung des Mordfall Maria Bögerl. Ausstrahlung ist am 5. November. Mit Stand heute ist noch kein neuer Dreh angekündigt. Frau Furtwängler hat aber schon früher in manchen Jahren nur einen einzigen Tatort gedreht. Da dieses Jahr noch ein paar Monate hat ist das noch nicht weiter Besorgnis erregend :)

Zitat:
3. Bekommt Axel Milberg, aka "Borwoski" eine neue Partnerin??

Wie ja nun schon seit ein paar Wochen bekannt: Ja. Aber er ermittelt im nächsten Tatort trotzdem erst einmal ohne Partnerin. Almila Bagriacik kommt erst im übernächsten, der aber auch bereits im Kasten ist.


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BeitragDo 7. Sep 2017, 11:52 
Inventar
 
 
webpower hat geschrieben:
Sentinel2003 hat geschrieben:
1. Ist in diesem Jahr eigentlich mal wieder ein tatort mit Schweiger geplant??

Nein. Man wartet soweit ich weiß noch die TV-Auswertung des Kinotatort im nächsten Jahr ab.

Zitat:
2. was macht Frau Furtwängler?? Hat Sie ganz aufgehört?? Ist lange keiner mehr mit Ihr gekommen...

Im November 2016 wurde ihr bis dato letzter Tatort gedreht: "Der Fall Holdt". Eine Verfilmung des Mordfall Maria Bögerl. Ausstrahlung ist am 5. November. Mit Stand heute ist noch kein neuer Dreh angekündigt. Frau Furtwängler hat aber schon früher in manchen Jahren nur einen einzigen Tatort gedreht. Da dieses Jahr noch ein paar Monate hat ist das noch nicht weiter Besorgnis erregend :)

Zitat:
3. Bekommt Axel Milberg, aka "Borwoski" eine neue Partnerin??

Wie ja nun schon seit ein paar Wochen bekannt: Ja. Aber er ermittelt im nächsten Tatort trotzdem erst einmal ohne Partnerin. Almila Bagriacik kommt erst im übernächsten, der aber auch bereits im Kasten ist.



Danke ffür die Info's!

Das mit "Borowski" wusste ich inzwischen auch:

der letzte, aktuelle Dreh aussnahmenweise ohne neue Partnerin, dann aber mit Neuer!


Mit "Frau Lindholm" mache ich mir keine "Sorgen".....dachte aber schon, das Frau Furtwängler ganz "leise" aufgehört hat, ohne viel Medienrummel....aber anscheinend doch nicht.

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BeitragMo 11. Sep 2017, 23:16 
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Ich fand den gestrigen Tatort ("Stau") wirklich gelungen. Von der Idee her ohnehin und auch die kammerspielartige Gestaltung hat sein Nötiges getan. Super inszeniert und gute Charaktere/Geschichten, auch das Ende mochte mir gefallen. Dazwischen dann leider so ein paar Dämlichkeiten, die einfach nicht hätten sein müssen. Sei es das Gekiffe, die Szene als die Mutter ihre tote Tochter zu Gesicht bekam und Hinz und Kunz drumherum standen und eben auch am Ende nochmals, als sich "der kleine Mann" erhob und Terror machte. Hätte alles so nicht sein müssen. Trotzdem definitiv der beste Stuttgarter Tatort für mich bisher.

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BeitragMo 11. Sep 2017, 23:21 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Solche Tatorte wie gestern, der ungeheuer an Agatha Christie erinnerte :-), würde ich gerne öfter sehen.


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BeitragDi 12. Sep 2017, 11:01 
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Wann gibts eigentlich wieder einen mit Ulmen und Tschirner?

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Du wurdest von dieser Person blockiert.


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BeitragDo 14. Sep 2017, 14:07 
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Nach aktuellem Stand ist der nächste Tatort mit Ulmen und Tschirner für Weinachten geplant. "Der wüste Gobi" soll am 26. Dezember laufen.

Wobei es sein kann, dass sich der Termin nochmal ändert. In der Programmplanung herrscht aktuell noch etwas Bewegung. So ist zum Beispiel der Wotan-Tatort "Böser Boden" gerade vom 12. November auf den 26. November verschoben worden und rückt damit nun verdammt nah an den nächsten Wotan-Tatort "Dunkle Zeit", der nur drei Wochen später kommen soll.


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BeitragSo 1. Okt 2017, 21:20 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Den neuen Tatort aus dem Schwarzwald fand ich dann mal sehr gut!

Einziger Mangel:
Wenigstens in den Nebenrollen dürfte etwas mehr Lokalkolorit, also regionstypischer Akzent vorkommen.
Wenn ein Tatort im Schwarzwald spielt, dann darf man auch gerne mal hören dass er daher kommt.
Bei Filmen die in Bayern spielen geht das meist doch auch.


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BeitragSo 1. Okt 2017, 21:35 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Visuell war der durchaus gelungen, die Darsteller machen das soweit auch gut. Der völlig fehlende Dialekt hat mich allerdings auch etwas gestört, hat man zuviel Dialekt ist das schnell überzeichnet und klischeehaft aber wenn man in Freiburg sowie im Schwarzwald die Handlung ansiedelt, und dort im Grunde gar keine Person Dialekt spricht, dann ist auch das doch etwas ungewöhnlich.

Inhaltlich fand ich denn Fall jetzt allerdings nicht sonderlich stark.


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BeitragDi 3. Okt 2017, 06:26 
Chefposter/in
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Ich fand den Fall okay, die Darsteller gut, aber die Dialoge teils doch ziemlich mau. Das war teilweise schon etwas klischeemäßig zusammengeschustert.

P-Joker hat geschrieben:
Einziger Mangel:
Wenigstens in den Nebenrollen dürfte etwas mehr Lokalkolorit, also regionstypischer Akzent vorkommen.
Wenn ein Tatort im Schwarzwald spielt, dann darf man auch gerne mal hören dass er daher kommt.
Bei Filmen die in Bayern spielen geht das meist doch auch.
Kommt auf das Milieu an und da hats dann doch wieder gepasst. Wird bei dörfischen Tatorten bzw. bodenständigeren Menschen dann sicherlich anders ausschauen.

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BeitragMo 9. Okt 2017, 18:41 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Dialekt, was ist ein Dialekt?
Kann ich als Norddeutscher nichts zu beitragen.
Zugegeben, 2-3 „regionale Worte“ gibt es auch hier; aber sonst wird Hochdeutsch gesprochen.
Wenn man mal bei BR oder dem HR landet und da einen „lokalen Beitrag“ hört, falle ich oft „aus dem Sessel“ und realisiere erst, dass in anderen Teilen der BRD echt „Dialekt gesprochen wird“.
Verrückt.

Aber:aktuell regen „wir“ (also Bild) uns eh über böse Pornos um 20:15 auf. Werden „wir“ amerikanisiert? Jede Woche tote Menschen? Kein Ding! Aber Porn? Pfui! Wer soll uns nur retten?


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BeitragMo 9. Okt 2017, 18:45 
Chefposter/in
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Ja, die Aufregung ist auch wirklich lächerlich. Aber gut für den Tatort, der dadurch Promo ohne Ende bekam. Wirklich berauschend fand ich den nicht. Täter war doch relativ schnell auszumachen und es zog sich einfach alles ungemein. Aber immerhin gabs ein paar schöne Einstellungen (ernsthaft).

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BeitragMo 30. Okt 2017, 10:30 
Chefposter/in
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"Fürchte Dich!" gab es gestern in der ARD und mein erster Tatort mit diesen Ermittlern. Ein erstklassiger Grusler. Obwohl ich es wohl eher als "Mystery-Thriller" einordnen würde. Er war spannend, gut besetzt und ein gelungenes Experiment. Gerne mehr Grusel zur besten Sendezeit, denn scheinbar ist es ja in Deutschland doch machbar. Man hätte aus dem Stoff sicherlich noch mehr rausholen können und gewisse Elemente waren dann am Ende vielleicht doch "zu gewollt", aber es bleibt ja wohl auch noch ein Tatort. Gelungene Produktion! :D


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BeitragMo 30. Okt 2017, 10:37 
Fernsehboss
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Mew Mew Boy 16 hat geschrieben:
"Fürchte Dich!" gab es gestern in der ARD und mein erster Tatort mit diesen Ermittlern. Ein erstklassiger Grusler. Obwohl ich es wohl eher als "Mystery-Thriller" einordnen würde. Er war spannend, gut besetzt und ein gelungenes Experiment. Gerne mehr Grusel zur besten Sendezeit, denn scheinbar ist es ja in Deutschland doch machbar. Man hätte aus dem Stoff sicherlich noch mehr rausholen können und gewisse Elemente waren dann am Ende vielleicht doch "zu gewollt", aber es bleibt ja wohl auch noch ein Tatort. Gelungene Produktion! :D


Dem stimmen meine Freundin und ich uneingeschränkt zu. Normalerweise schauen wir nur den Münster-Tatort, aber mit obigen film wurden wir sehr gut unterhalten...

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SvdV: Du hast es Wahrheit gemacht.


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BeitragMo 30. Okt 2017, 15:27 
Chefposter/in
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Man kann den Tatort wirklich in vielerlei Hinsicht kritisieren, aber Fakt ist, dass ich den gestern Nacht angefangen habe zu schauen und nach 30 Minuten den Stream stoppte, weil mir das eine Spur zu hart war. :lol: Nun bin ich natürlich kein Maßstab für die Allgemeinheit, aber für einen Tatort, um 20.15 Uhr (!!!), war das schon harter Tobak. Alter Falter, was ich mich sogar jetzt erschrocken habe.

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BeitragMo 13. Nov 2017, 16:16 
Journalist/in
 
 
Diesmal ein eher durchschnittlicher Dresdner Tatort. Die Konstellation konservativer Choleriker Schnabel (der exzellente Brambach) gegen die beiden toughen Madels, geschrieben auch von Husmann (Stromberg), gibt grundsätzlich einiges her, diesmal wollte es nicht so recht funzen. Immerhin noch ein passabler Whodunnit. Zu bemängeln ist die gänzliche Abwesenheit des sächsischen Dialektes, diese höchst einfach zu bewerkstelligende, furchterrregende Gruselkomponente gäbe dem Ganzen vor der edlen barocken Kulisse Dresdens noch einen weiteren deftigen Schuss Lokalkolorit und einen Hauch von gothic novel :mrgreen:


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BeitragSo 28. Jan 2018, 21:52 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Das war dann jetzt mal ein bärenstarker Tatort aus Dresden!
Obwohl man schon recht füh ahnen konnte wer der Täter war, blieb man dabei.
Durchweg sehr gute schauspielerische Leistungen heute.
Allen voran natürlich Martin Brambach.
Er hat mal wieder bewiesen, warum er derzeit zu den besten Schauspielern des Landes zählt.


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BeitragSo 28. Jan 2018, 23:51 
Journalist/in
 
 
Ich kam zu spät, doch mich bestrafte nicht das Leben. Auf „One“ lief er gleich im Anschluss noch einmal. Überhaupt ist dafür gesorgt, dass niemand das „Flaggschiff“ verpasst. Morgen läuft er noch einmal in der ARD, in der Mediathek steht er sowieso, und wie oft er in der kommenden Woche noch in den Dritten läuft – bin ich jetzt zu faul nachzuschauen: der Dresdner Tatort.
Wie immer zu kritisieren der abwesende sächsische Dialekt. Klar ist das schwer, klar vibrieren hier die ästhetischen Nerven, gleichwohl sollte es obligat sein, wenigstens zwei, drei sächsische Ureinwohner zu Wort kommen zu lassen :wink:
Brambach wie immer exzellent, die anderen des Teams auch nicht übel.
Das Thema „Pädophilie“ ist natürlich alles andere als neu, interessant war hier das offene Aufzeigen von Ersatzphantasien, mit dem es dem Kindermörder gelingt, eine Partnerin (sexuell) zu halten, die ganz offenbar mehr vom Treiben dieses Menschen wusste und es für sich behielt. Und – da sie ihren Freak in diesem Fallle für unschuldig hielt, schließlich hatte er ihr ja versprochen, es „nicht mehr“ zu tun - um so größeren Eifer entwickelte, nicht zuletzt vielleicht auch aus kompensatorischen Gründen, einen anderen ans Messer zu liefern, der sich dann schnell als unschuldig entpuppte. Dieser ist die eigentlich tragische Gestalt des Szenarios. Denn für seine Veranlagung allein kann er nichts. Der hübsche Spruch „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ gilt hier nicht an. Eher wäre es angebracht, hier Ortega y Gasset zu zitieren: „Wenn die Masse aus eigenen Antrieb handelt, so tut sie es nur auf eigene Art: sie lyncht.“ Nun, der Satz des elitären Philosophen ist freilich völlig überzogen. Und die Tatsache, schwachsinnigerweise oft wider besseres Wissen Gerüchten zu glauben, ergibt sich teilweise aus der Kulturgeschichte: Homo sapiens sapiens war sehr, sehr lange allein auf die mündliche Übertragung von Informationen angewiesen.
Alwara Höfels, die einen ganz starken Part auch sehr gut spielt, hat sich mit ihrer „Schwangerschaft“ wohl aus der Serie rausschreiben lassen, irgendwas von „aus künstlerischen Gründen“ oder „Anspruch“ las ich in irgendeiner zelotischen Gazette. Was? Noch gar nicht so lange her, da bestand in "Fuck you, Göte" der Höhepunkt ihres Parts in dem sinnreichen Satz „Der ist so klein, da muss ich mir eine Kuhle buddeln, wenn ich dem einen blasen will.“ :mrgreen:


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BeitragMo 29. Jan 2018, 20:00 
Chefposter/in
 
 
P-Joker hat geschrieben:
Das war dann jetzt mal ein bärenstarker Tatort aus Dresden!
Obwohl man schon recht füh ahnen konnte wer der Täter war, blieb man dabei.
Durchweg sehr gute schauspielerische Leistungen heute.
Allen voran natürlich Martin Brambach.
Er hat mal wieder bewiesen, warum er derzeit zu den besten Schauspielern des Landes zählt.


#2

War bisher der beste aus Dresden!

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But in the end, it doesn´t even matter!


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BeitragMo 5. Feb 2018, 12:14 
Chefredakteur/in
 
 
Ganz starker Auftritt des Dortmunder Teams, hatte irgendwie was von das Schweigen der Lämmer. Die Handlung hat einen von Anfang bis Ende gepackt, man durfte aber auch nicht pullern gehen in der Zeit sonst hätte man was verpasst. Einzig die Vorgeschichte Faber - Graf aus dem Tatort "Auf ewig dein" hätte man am Anfang vielleicht theamtisieren können, aber was solls. Letzlich stand das Duell Faber - Graf dann auch im Mittelpunkt, der Fall an sich war im Prinzip nur die Umrandung. Dieses Duell, so nenn ich es mal wird uns mindestens auch im nächsten Tatort beschäftigen, wenn nicht noch länger.

Schauspielerisch hat Florian Bartholomäi gestern alle überragt, den Psychopathen hat er wirklich sehr gut drauf. Der neue Kollege wurde auch ganz symphatisch eingeführt, also ich bin gespannt auf mehr. Einzig Aylin Tezel nervte etwas mit der Darstellung ihrer Figur, wofür sie ja nichts kann, aber sie wirkte in dem Tatort noch mürrischer als Faber selbst, und das will schon was heißen.


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BeitragMo 5. Feb 2018, 16:34 
Inventar
 
 
Ich hab den mir erst wieder aufgenommen, aber, laut facebook tatort - Forum war der wohl tatsächlich wieder supi!!

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FC Hansa Rostock


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BeitragMo 5. Feb 2018, 22:04 
Inventar
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Nach dem schon tollem Tatort von letzter Woche, nun wieder eine gute episode diesmal wieder aus Dortmund.

Dennoch war sie nicht perfekt da dienfeschixhte doch recht abgedreht ist fern von eventueller Logik. Aber dennoch war dann der guten Regie Spannung gegegeben.

Florian Bartholomäi, nun bereits zum 8. Mal überleben im Tatort liefert wieder eine klasse Leistung ab. Auch Rick Okon dee am Samstag erst im stralsund krimi begeisterte, hat einen guten Einstand.

Aylin Tezel in ihrer Rolle nervt aber wirklich sehr, vor allem wenn sie zum gefühlt hundertsten mal wie nen bockiges Kind gegen ihren Chef agiert.

Auf eine evtl Fortsetzung bin ich gespannt, diese dürfte aber wohl erst 2019 frühstens kommen

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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