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BeitragSo 23. Aug 2015, 02:30 
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Oh da hat doch der Herr Plasberg seinen 2ten Skandal diesen Sommer, wie bitter, das hat ihm dein Urlaub doch sicher bitter verdorben.

Egal es ist mehr als Lächerlich.

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Bild dir deine ehrliche Meinung: http://www.bildblog.de
Zitat Oliver Kalkofe: Wer keine dieser GfK-Boxen zu Hause hat, ist als Zuschauer irrelevanter als der umkippende Sack Reis in China, weil man nicht gemessen wird....


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BeitragDi 1. Sep 2015, 15:53 
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Sweety-26 hat geschrieben:
Oh da hat doch der Herr Plasberg seinen 2ten Skandal diesen Sommer, wie bitter, das hat ihm dein Urlaub doch sicher bitter verdorben.

Egal es ist mehr als Lächerlich.


Sicherlich war die Äusserung von Herrn Hermann sehr unglücklich. Aber was soll ich hier groß schreiben, all die Berufsempörten sollten sich das Interview von Herr Blanco auf www.n-tv.de durchlesen und sich daran mal ein Beispiel nehmen. Herr Herrmann hat das ja auf keinen Fall, negativ gemeint. Und man muß das auch im Kontext der Sendung sehen, die Äusserung von Herr Herrman beruhte auf ein Bericht, der vor dieser Äußerung gezeigt wurde. In diesem Bericht haben sich viele Rechtsradikale in dieser Richtung geäußert und darauf beruhte Herrmans Äusserung. Natürlich war das wieder Munition für die doch sehr linkslastige Medien ein Riesenbohei darum zu machen. Für mich ist in diesem Zusammenhang nur wichtig, wie Blanco selbst das sieht. Und er sieht es locker. Etwas mehr Lockerheit dürfte den Medien auch gut tun.

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Besser Sky, als gar kein Fernsehen.


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BeitragDi 1. Sep 2015, 16:12 
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Sweetys Posting beruhte auf die Löschung des Gender-Talks (der jetzt übrigens wieder abrufbar ist) und nicht auf Hermanns Aussage gestern. Der kleine Shitstorm hat mich auch gewundert, wusste doch jeder, dass er auf die Aussage des "besorgten Bürgers" anspielte, der kurz davor in einem Clip zu sehen war.
Man kann sich bei dem Thema aber eh schnell mal verplappern. Yogeshwar formulierte die Flüchtlingslager, in denen viele Menschen auf einem Punkt konzentriert sind, ja auch mal fix als Konzentrationslager. :wink:

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Zuletzt gesehener Film: The Accountant [Amazon] | Zuletzt gesehene Serie: The Big Bang Theory - Staffel 9
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BeitragDi 1. Sep 2015, 16:16 
Inventar
 
 
fernsehfreak36 hat geschrieben:
Sweety-26 hat geschrieben:
Oh da hat doch der Herr Plasberg seinen 2ten Skandal diesen Sommer, wie bitter, das hat ihm dein Urlaub doch sicher bitter verdorben.

Egal es ist mehr als Lächerlich.


Sicherlich war die Äusserung von Herrn Hermann sehr unglücklich. Aber was soll ich hier groß schreiben, all die Berufsempörten sollten sich das Interview von Herr Blanco auf http://www.n-tv.de durchlesen und sich daran mal ein Beispiel nehmen. Herr Herrmann hat das ja auf keinen Fall, negativ gemeint. Und man muß das auch im Kontext der Sendung sehen, die Äusserung von Herr Herrman beruhte auf ein Bericht, der vor dieser Äußerung gezeigt wurde. In diesem Bericht haben sich viele Rechtsradikale in dieser Richtung geäußert und darauf beruhte Herrmans Äusserung. Natürlich war das wieder Munition für die doch sehr linkslastige Medien ein Riesenbohei darum zu machen. Für mich ist in diesem Zusammenhang nur wichtig, wie Blanco selbst das sieht. Und er sieht es locker. Etwas mehr Lockerheit dürfte den Medien auch gut tun.


Neger ist ein rassistischer Ausspruch, allein schon das Wort, es geht auf die Sklaverei in den USA zurück und es ist immer negativ. Es spielt dabei keine Rolle, ob Herr Blanco es vielleicht auf die leichte Schulter nimmt. Der Begriff war höchst unglücklich und unbedacht.

Sicherlich muss man das alles nicht so hochkochen. Hat sich Herrman vom Begriff distanziert? Wenn ja, muss es keine weiteren Seiten mehr füllen.


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BeitragDi 1. Sep 2015, 16:46 
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Familie Tschiep hat geschrieben:
fernsehfreak36 hat geschrieben:
Sweety-26 hat geschrieben:
Oh da hat doch der Herr Plasberg seinen 2ten Skandal diesen Sommer, wie bitter, das hat ihm dein Urlaub doch sicher bitter verdorben.

Egal es ist mehr als Lächerlich.


Sicherlich war die Äusserung von Herrn Hermann sehr unglücklich. Aber was soll ich hier groß schreiben, all die Berufsempörten sollten sich das Interview von Herr Blanco auf http://www.n-tv.de durchlesen und sich daran mal ein Beispiel nehmen. Herr Herrmann hat das ja auf keinen Fall, negativ gemeint. Und man muß das auch im Kontext der Sendung sehen, die Äusserung von Herr Herrman beruhte auf ein Bericht, der vor dieser Äußerung gezeigt wurde. In diesem Bericht haben sich viele Rechtsradikale in dieser Richtung geäußert und darauf beruhte Herrmans Äusserung. Natürlich war das wieder Munition für die doch sehr linkslastige Medien ein Riesenbohei darum zu machen. Für mich ist in diesem Zusammenhang nur wichtig, wie Blanco selbst das sieht. Und er sieht es locker. Etwas mehr Lockerheit dürfte den Medien auch gut tun.


Neger ist ein rassistischer Ausspruch, allein schon das Wort, es geht auf die Sklaverei in den USA zurück und es ist immer negativ. Es spielt dabei keine Rolle, ob Herr Blanco es vielleicht auf die leichte Schulter nimmt. Der Begriff war höchst unglücklich und unbedacht.

Sicherlich muss man das alles nicht so hochkochen. Hat sich Herrman vom Begriff distanziert? Wenn ja, muss es keine weiteren Seiten mehr füllen.


Doch es ist sogar fundamental wichtig, ob sich Blanco nun beleidigt fühlt oder nicht. Er tut es nicht, jedenfalls hat er das so beim Interview ausgedrückt. Ich weiß nicht, ob sich Herrmann vom Begriff distanziert hat, ich habe aber gehört, er habe sich entschuldigt. Man muß es nicht größer machen als es ist. Auch wenn ich Herrn Blancos Mucke nicht besonders mag, hat sich mein Respekt vor ihm, nach dem Lesen des Interviews noch mal gesteigert. Die Interviewerin versuchte zweifelhaft, Herrn Blanco zu negativen Äußerungen über Deutschland zu verleiten, er hat nicht einmal was negatives über Deutschland gesagt, obwohl die Interviewerin immer wieder daraufhinaus wollte. Er fühlt sich nicht beleidigt, damit ist die Sache für mich erledigt. Man muß nicht immer alles auf eine Goldwaage legen.

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BeitragDi 1. Sep 2015, 16:59 
Inventar
 
 
Nein, es ist auch wichtig, ob sich auch andere dunkelhäutige Menschen in Deutschland beleidigt fühlen. Und das Wort stigmatisiert Menschen, deswegen ist es zu unterlassen. Ich finde es nicht gut, so etwas zu verteidigen. Es war ein Fehler und Fehler soll man nicht verniedlichen. Wir machen alle Fehler.

Gut, wenn Herr Herrmann sich entschuldigt hat, dann soll man es damit bewenden lassen.


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BeitragMi 2. Sep 2015, 09:08 
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Familie Tschiep hat geschrieben:
Nein, es ist auch wichtig, ob sich auch andere dunkelhäutige Menschen in Deutschland beleidigt fühlen. Und das Wort stigmatisiert Menschen, deswegen ist es zu unterlassen. Ich finde es nicht gut, so etwas zu verteidigen. Es war ein Fehler und Fehler soll man nicht verniedlichen. Wir machen alle Fehler.

Gut, wenn Herr Herrmann sich entschuldigt hat, dann soll man es damit bewenden lassen.


Dunkeldeutschland und Pack sind Wörter die auch Menschen stigmatisieren und trotzdem sind sie teil des Wortschatzes von Politikern. Wenn über jeden Furz gleich eine Staatsaffäre macht, geraten die wirklich wichtigen Dinge in den Hintergrund. Außerdem hat es Herrmann ja nicht als Beleidigung gemeint, er hat sich unglücklich auf einem Bericht bezogen, in dem ein Bürger sagte:" Diese Neger wollen wir hier nicht haben." Darauf hat er sich bezogen. Gleich den Rücktritt zu fordern, oder eine Grundsatzdiskussion zu führen, ist aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. In Deutschland haben wir gerade wichtigere Probleme, als die Befindlichkeiten von Minderheiten.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 11:15 
Inventar
 
 
Ein gewisser Respekt und eine gewisse Sensibilität auch gegenüber Minderheiten ist schon wichtig.
Bei Pack und Dunkeldeutschland gab es auch Kritik an der Wortwahl. Ich hätte sie nicht verwandt. Aber Pöbler darf man noch Pöbler nennen dürfen, denn die Pöbler haben sich dazu entschieden, zu pöbeln, sie haben sich ausgesucht, so aufzutreten. Und ich glaube auch, dass Nazis mittels Facebook die Gunst der Stunde nutzen, um mit falschen Daten gegen Ausländer zu hetzen und Menschen aufzuwiegeln.


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BeitragMi 2. Sep 2015, 11:39 
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Familie Tschiep hat geschrieben:
Aber Pöbler darf man noch Pöbler nennen dürfen, denn die Pöbler haben sich dazu entschieden, zu pöbeln, sie haben sich ausgesucht, so aufzutreten.

Also wenn sich bestimmte Gruppen selbst mit einem "Schimpfwort" betiteln, darf man sie auch problemlos so beim "Namen" nennen? Dann schau mal nach wie inflationär viele Afroamerikaner mit dem Wort "Nigger/Nigga" umgehen und das dann mit "Slang" rechtfertigen, den weiße Mitmenschen ihnen gegenüber nicht zu nutzen haben, weil man dann ja Rassist ist^^

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BeitragMi 2. Sep 2015, 11:56 
Inventar
 
 
Dunkelhäutige Menschen betiteln sich hier nicht als Neger.


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BeitragMi 2. Sep 2015, 12:14 
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Familie Tschiep hat geschrieben:
Dunkelhäutige Menschen betiteln sich hier nicht als Neger.

Du hast mal wieder den Kern der Aussage nicht verstanden oder wolltest es nicht^^

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BeitragMi 2. Sep 2015, 13:44 
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Also ganz ehrlich: Ja, als bayerischer Innenminister das Wort "Neger" zu nutzen, zeugt nicht gerade von einem besonders großen Maß an Feingefühl. Aber ich finds dann auch irgendwo wieder total lachhaft, dass alles, was von diesem Flüchtlings-Themenabend als öffentlicher Aufreger übrig blieb, die Diskussion um dieses Wort ist. Herrmann hat sich entschuldigt, Blanco nimmt sowas eh mit Humor (eine Charaktereigenschaft, für die ich diesen Mann sehr schätze) und joar... diese Drei-Tage-Empörungswellen versanden eh fast immer im Nichts.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 14:15 
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Fernsehfohlen hat geschrieben:
Also ganz ehrlich: Ja, als bayerischer Innenminister das Wort "Neger" zu nutzen, zeugt nicht gerade von einem besonders großen Maß an Feingefühl. Aber ich finds dann auch irgendwo wieder total lachhaft, dass alles, was von diesem Flüchtlings-Themenabend als öffentlicher Aufreger übrig blieb, die Diskussion um dieses Wort ist. Herrmann hat sich entschuldigt, Blanco nimmt sowas eh mit Humor (eine Charaktereigenschaft, für die ich diesen Mann sehr schätze) und joar... diese Drei-Tage-Empörungswellen versanden eh fast immer im Nichts.



Ja, okay, die Bezeichnung "Neger" war dumm und unglücklich, und ich habe solche Worte aus meinem Wortschatz ganz gestrichen. Aber man sollte als halbwegs intelligenter Mensch erkennen, wie Herrmann dieses Wort gemeint hatte. Natürlich war es nicht seine Absicht, Herrn Blanko rassistisch zu beleidigen, wenigstens das hätten die größten Berufsempörten erkennen müssen. Natürlich war das ein dummer Fehler, denn er hätte als Berufspolitiker wissen müssen, das er damit den politischen Gegnern ordentlich Munition geliefert hat. Ich habe auch nie verstanden, warum Afroamerikaner das "N-Wort" benutzen und sich damit selbst erniedrigen.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 14:57 
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logan99 hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
Aber Pöbler darf man noch Pöbler nennen dürfen, denn die Pöbler haben sich dazu entschieden, zu pöbeln, sie haben sich ausgesucht, so aufzutreten.

Also wenn sich bestimmte Gruppen selbst mit einem "Schimpfwort" betiteln, darf man sie auch problemlos so beim "Namen" nennen? Dann schau mal nach wie inflationär viele Afroamerikaner mit dem Wort "Nigger/Nigga" umgehen und das dann mit "Slang" rechtfertigen, den weiße Mitmenschen ihnen gegenüber nicht zu nutzen haben, weil man dann ja Rassist ist^^


Ich glaube du verstehst Grundsätzliches nicht. Genauso wenig wie Wiener Schnitzel mit "Zigeunerschnitzel" vergleichbar ist.

Eine unterdrückte Gruppe, die übrigens nicht daraus besteht, dass ein Mensch, der dazu gehört etwas sagt, hat immer das Recht sich selbst eine Bezeichnung zu geben. Es geht darum dem Wort, dass einem Menschen seine Menschlichkeit abspricht, den Schrecken zu nehmen.
Deswegen ist ein HIMMELWEITER Unterschied ob ein Schwarzer oder ein Weißer das N-Wort benutzen. Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber es haben Weiße Schwarze als Sklaven gehalten und so bezeichnet, nicht umgekehrt. Alleine das hätte dir doch ein Hinweis auf den Unterschied sein müssen.
Genauso wie Frauen auf "Slutwalks" gehen etwas anderes ist als wenn ein Mann eine Frau als Frau, die ein liederliches Leben führt bezeichnet.
Genauso wie amerikanische Ureingeborene,die Jeans tragen etwas anderes ist als ein Weißer, der Stammesschmuck trägt, der eigentlich eine Ehrenauszeichnung des Stammes war, der Weiße es aber als Modeaccessoire nutzt.

Falls es dir nicht aufgefallen ist, zufälligerweise gibt es solche Schimpfworte nur für Nichtweiße, Nichtmänner, Nichtheteros. Versuch doch mal einen Weißen Heterosexuellen Mann aufgrund dieser Eigenschaften zu beleidgen. Geht nicht, komisch was?

Der Weiße Heterosexuelle Mann ist in unserer Gesellschaft immernoch der "Standard", die allermeisten Romanfiguren passen dazu und fast alle Menschen in Macht sind weiß, heterosexuell und männlich.
Sobald mal eine Frau mit andere Hautfarbe wo auftaucht kommt dann gleich "NRU MIT QUOTE HAT SIE DAS GESCHAFFT!, Weil ja, wenn zufälligerweise immer alle Menschen in Macht WHM waren das immer was mit Leistung zu hatte, ne? Keine Altherrenclubs oder so.
Man kann das ja auch schön an den Diskussionen bei der Homoehe beobachten, da wird dann davon gesprochen, dass wir "bombardiert" werden mit homosexualität. Dann guckt euch mal um wie viel heterosexuältit wir täglich sehen. Aber etwas was von dieser "Norm" abweicht wird gleich als Angriff verstanden.

Du hast also auf Grund dieser Eigenschaften Priviliegien. Geh mal als Schwarzer mit Baseballschläger durch die Straße und mach das gleiche mal als Weißer. Bei wem wird die Polizei gerufen und falls sie kommt, bei wem wird sie härter durchgreifen? Ist alles statistisch belegt. Oder fahr mal eine teureres Auto, ich weiß nicht mehr welcher Fußball das war, aber er wurde in seinem BMW dreimal an einem Tag rausgewunken, weil schwarz. Genauso wie du als Mann immer erstmal ernster genommen wirst als als Frau. Oder weigere dich. Als Mann bist du standhaft, als Frau eine Zicke.

Dass du blind für diese Vorgänge bist spricht dafür, dass du große Privilegien genießt auf grund angeborener Eigenschaften.

Und bitte es wäre schön, wenn Weiße endlich aufhören würden immer den einen Schwarzen, der auch zufällig finanziell von Weißen abhängig ist, zu zitieren, der ihre Meinung widerspiegelt. Ganz interessiert, der der sich aufregt "schwingt die Rassismus Keule" , der andere ist cool und in Ordnung. Genauso wie Frauen, die sich über Männer mit sexistischen Sprüchen aufregen frigide sind, aber Frauen die darüber stehen sind cool. Ja, eben weil sie Machtverhältnisse bestätigen. Der Schwarze, den man rassistisch beleidigen kann ist keine Bedrohung für den Status Quo, die anderen, die sich gegen Blackface und alles andere zu Wehr setzen die stören!!!!111!

Übrigens genauso wie jetzt die meisten weißen Leser ihre Augen rollen beim lesen meines Beitrages. und natürlich aufzteigen, dass die Nennung der Hautfarbe rassistisch ist! Das ist mindestens das gleiche, weil es Weißen ja so dreckig geht und im Westen täglich Opfer von Rassismus sind! Falls das hier wen stört in solche Kategorien eingeteilt zu werden, dann überlegt euch mal wie der Alltag ist für andere, die nicht in dieser Kategorien reinpassen, aber da fehlt den meisten die Empathie.

Oder wie John Oliver es sagt: "If you think Online Harrassment is no problem, congratulations to your white penis!"


Zuletzt geändert von Extaler am Mi 2. Sep 2015, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 15:13 
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Extaler hat geschrieben:
logan99 hat geschrieben:
Familie Tschiep hat geschrieben:
Aber Pöbler darf man noch Pöbler nennen dürfen, denn die Pöbler haben sich dazu entschieden, zu pöbeln, sie haben sich ausgesucht, so aufzutreten.

Also wenn sich bestimmte Gruppen selbst mit einem "Schimpfwort" betiteln, darf man sie auch problemlos so beim "Namen" nennen? Dann schau mal nach wie inflationär viele Afroamerikaner mit dem Wort "Nigger/Nigga" umgehen und das dann mit "Slang" rechtfertigen, den weiße Mitmenschen ihnen gegenüber nicht zu nutzen haben, weil man dann ja Rassist ist^^


Ich glaube du verstehst Grundsätzliches nicht. Genauso wenig wie Wiener Schnitzel mit "Zigeunerschnitzel" vergleichbar ist.

Eine unterdrückte Gruppe, die übrigens nicht daraus besteht, dass ein Mensch, der dazu gehört etwas sagt, hat immer das Recht sich selbst eine Bezeichnung zu geben. Es geht darum dem Wort, dass einem Menschen seine Menschlichkeit abspricht, den Schrecken zu nehmen.
Deswegen ist ein HIMMELWEITER Unterschied ob ein Schwarzer oder ein Weißer das N-Wort benutzen. Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber es haben Weiße Schwarze als Sklaven gehalten und so bezeichnet, nicht umgekehrt. Alleine das hätte dir doch ein Hinweis auf den Unterschied sein müssen.
Genauso wie Frauen auf "Slutwalks" gehen etwas anderes ist als wenn ein Mann eine Frau als Frau, die ein liederliches Leben führt bezeichnet.
Genauso wie amerikanische Ureingeborene,die Jeans tragen etwas anderes ist als ein Weißer, der Stammesschmuck trägt, der eigentlich eine Ehrenauszeichnung des Stammes war, der Weiße es aber als Modeaccessoire nutzt.

Falls es dir nicht aufgefallen ist, zufälligerweise gibt es solche Schimpfworte nur für Nichtweiße, Nichtmänner, Nichtheteros. Versuch doch mal einen Weißen Heterosexuellen Mann aufgrund dieser Eigenschaften zu beleidgen. Geht nicht, komisch was?

Der Weiße Heterosexuelle Mann ist in unserer Gesellschaft immernoch der "Standard", die allermeisten Romanfiguren passen dazu und fast alle Menschen in Macht sind weiß, heterosexuell und männlich.

Du hast also auf Grund dieser Eigenschaften Priviliegien. Geh mal als Schwarzer mit Baseballschläger durch die Straße und mach das gleiche mal als Weißer. Bei wem wird die Polizei gerufen und falls sie kommt, bei wem wird sie härter durchgreifen? Ist alles statistisch belegt. Oder fahr mal eine teureres Auto, ich weiß nicht mehr welcher Fußball das war, aber er wurde in seinem BMW dreimal an einem Tag rausgewunken, weil schwarz. Genauso wie du als Mann immer erstmal ernster genommen wirst als als Frau. Oder weigere dich. Als Mann bist du standhaft, als Frau eine Zicke.

Dass du blind für diese Vorgänge bist spricht dafür, dass du große Privilegien genießt auf grund angeborener Eigenschaften.

Und bitte es wäre schön, wenn Weiße endlich aufhören würden immer den einen Schwarzen, der auch zufällig finanziell von Weißen abhängig ist, zu zitieren, der ihre Meinung widerspiegelt. Ganz interessiert, der der sich aufregt "schwingt die Rassismus Keule" , der andere ist cool und in Ordnung. Genauso wie Frauen, die sich über Männer mit sexistischen Sprüchen aufregen frigide sind, aber Frauen die darüber stehen sind cool. Ja, eben weil sie Machtverhältnisse bestätigen. Der Schwarze, den man rassistisch beleidigen kann ist keine Bedrohung für den Status Quo, die anderen, die sich gegen Blackface und alles andere zu Wehr setzen die stören!!!!111!

Übrigens genauso wie jetzt die meisten weißen Leser ihre Augen rollen beim lesen meines Beitrages.

Oder wie John Oliver es sagt: "If you think Online Harrassment is no problem, congratulations to your white penis!"


Ach und wer hat dir das Recht gegeben, anderen Leuten vorzuschreiben, welche Worte sie benutzen dürfen und welche nicht. Ich mache eine Ausnahme bei dem Wort "Neger". Aber bei so harmlosen Worten wie Zigeunerschnitzel sehe ich keinen Grund, warum man den nicht mehr sagen darf. Irgendwann wird es einfach nur lächerlich mit der Zensur und der Political Correctnes. Ich habe früher immer gedacht, das Zigeuner(Sinti und Roma, oder wer auch immer), diese Zubereitungsart ein Schnitzel zuzubereiten, erfunden haben. Und das es deshalb Zigeunerschnitzel heißt. Bei mir heißt Zigeunerschnitzel immer noch Zigeunerschnitzel und ich sehe nicht ein, warum ich das ändern sollte, nur weil eine Minderheit besonders laut rummeckert. Dann darf ich auch nicht mehr "Wiener Schnitzel", Wiener Würstchen, Frankfurter Würstchen oder Jägerschnitzel sagen. Diese Diskussion ist genauso lächerlich, wie die Diskussion über Ampelmännchen oder das Verändern von alten Kinderbüchern.


Und wer selbst das Wort "Schwarzen" benutzt, anstatt Afro-Deutscher, der hat natürlich überhaupt nicht das Recht, sich moralische Urteile über andere zu erlauben. Und wenn Roberto Blanko sich nicht beleidigt fühlt, von den Worten von Herrn Herrmann, dann ist das sein gutes Recht und das hat man dann gefälligst zu akzeptieren. Umgekehrt wäre es übrigens das Gleiche.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 15:18 
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fernsehfreak36 hat geschrieben:
Ach und wer hat dir das Recht gegeben, anderen Leuten vorzuschreiben, welche Worte sie benutzen dürfen und welche nicht.


Genau das machst du doch auch. Du sagst Sinti und Roma, dass sie gefälligst die Schnauze halten sollen, wenn jemand das Wort benutzt.
Nochmal für die ganz Rechten: Wiener wurden nicht industriell ermordet, auf Grund ihres Wiener-seins! "Zigneuer" allerdings schon. Genauso wie sicher Juden aus Clausthal ermordert wurden, aber sicher nicht, weil sie aus Clausthal stammten.

Da du Kinderbücher erwähnst: Erkläre mal was hieran nicht rassistisch ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_Lan ... #Rezeption
Zitat:
Anstoß nahmen Kritiker auch an der Behauptung Pippis, „dass es im Kongo keinen einzigen Menschen gibt, der die Wahrheit sagt. Sie lügen den ganzen Tag.“


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BeitragMi 2. Sep 2015, 16:24 
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Extaler hat geschrieben:
fernsehfreak36 hat geschrieben:
Ach und wer hat dir das Recht gegeben, anderen Leuten vorzuschreiben, welche Worte sie benutzen dürfen und welche nicht.


Genau das machst du doch auch. Du sagst Sinti und Roma, dass sie gefälligst die Schnauze halten sollen, wenn jemand das Wort benutzt.
Nochmal für die ganz Rechten: Wiener wurden nicht industriell ermordet, auf Grund ihres Wiener-seins! "Zigneuer" allerdings schon. Genauso wie sicher Juden aus Clausthal ermordert wurden, aber sicher nicht, weil sie aus Clausthal stammten.

Da du Kinderbücher erwähnst: Erkläre mal was hieran nicht rassistisch ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_Lan ... #Rezeption
Zitat:
Anstoß nahmen Kritiker auch an der Behauptung Pippis, „dass es im Kongo keinen einzigen Menschen gibt, der die Wahrheit sagt. Sie lügen den ganzen Tag.“


Das habe ich nicht gesagt, ich habe nur gesagt, das ich mir von niemanden vorschreiben lasse. welche Wörter ich für Alltagssachen benutze. Punkt.

Ach und die Morde an Sinti und Roma macht es ungeschehen, wenn ich zu Zigeunerschnitzel nicht mehr Zigeunerschnitzel sage? Lächerlich.

Außerdem die sollen die Finger weglassen von Kinderbuchklassikern wie Astrid Lindgren. Es gab Zeiten da hatte man halt andere Vorstellungen wie heute, diese Bücher zu verfälschen ist frevel. Ist das dann für dich entartete Kunst? Ist ja schon fast vergleichbar mit Bücherverbrennungen früher. Was nicht passt, wird verfälscht und zensiert. Schöne Demokratie.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 16:30 
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Extaler hat geschrieben:

Da du Kinderbücher erwähnst: Erkläre mal was hieran nicht rassistisch ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_Lan ... #Rezeption
Zitat:
Anstoß nahmen Kritiker auch an der Behauptung Pippis, „dass es im Kongo keinen einzigen Menschen gibt, der die Wahrheit sagt. Sie lügen den ganzen Tag.“

Mit manchem hast du sicher recht. Aber genau solche überzogenen Interpretationen und solche überschäumende political correctness sorgt leider dafür, dass das ganze Thema nicht mehr ernst genommen wird und daher auch die berechtigten Ansätze untergehen.
Wie wäre es, wenn man z.B. seinen Kindern anhand dieses Beispiels einfach erklärt, dass man früher ganz anders gedacht und formuliert hat? Dass manche Worte früher gedankenlos benutzt wurden, oder eine andere Bedeutung hatten als heute (der berühmte "Negerkönig"...), warum man heute anders spricht etc... Oder wenn man dieses Zitat nutzt, um mit seinen Kindern über Vorurteile zu sprechen?

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BeitragMi 2. Sep 2015, 17:47 
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Was ist denn "überschäumende Political correctness?" Dass man rassistische Sprache entfernt? Dass man nicht mehr einfach auf alle Nichtweißen öffentlich scheißen darf?
Das klingt doch wirklich stark nach dem Stammtischgelaber "political correctness gone mad!"

Um nochmal auf die Priviliegen zu sprechen zu kommen: Du präsentierst es hier sehr schön, DU brauchst es ja auch nicht ernst zu nehmen, es betrifft dich ja nicht wenn einer rassistische Worte benutzt. Großer Luxus Rassismus selbst nicht ernstnehmen zu müssen. Wie sehr stört dich denn Rassismus, wenn eine Debatte über Kinderbücher dazu führt, dass du mit dem Thema nichts mehr zu tun haben willst?
Wie sagt: Du hast es gut, du kannst einfach Augen und Ohren zu machen. Dass Menschen, die wegen sowas ermordert werden oder auch einfahc nur schlechtere Chancen haben einen Jobs zu bekommen wegen ihres fremden Nachnamens, die können nicht einfach sagen "Ist mir zu blöd". Denk da mal bitte drüber nach.


Du solltest dich wirklich mal einlesen welche Menschen Worte wie polticial correctness nutzen um solche Diskussionen zu unterbinden, kann man gerade auch schön in der Flüchtlingsdebatte sehen. "Die rotgrünen Gutmenschen mit ihrer politischen Korrekheit"
oder solche schöne Internetportale wie "Politically Incorrect", die auch noch stolz darauf sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect
Zitat:
Die Blogbeiträge werden von mehreren Autoren unter Pseudonym verfasst und sind bestimmt von Islamfeindlichkeit. PI entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Blogs dieser Ausrichtung und ist international mit als islamfeindlich, rechtsextrem oder rechtspopulistisch geltenden Personen und Organisationen vernetzt,so wie auch das Blog selbst von verschiedenen Stellen dem rechtsextremen oder rechtspopulistischen Spektrum zugeordnet wird



https://de.wikipedia.org/wiki/Politisch ... eutschland

Nochmal ein besonderer Herr, der auch dachte, dass wir von "überschäumender Political correctness" umgeben sind:
Zitat:
Der Terrorist Anders Behring Breivik leitete sein Manifest 2083 mit einem Aufruf zum Kampf gegen „politische Korrektheit“ ein, die er als Ausdruck eines Kulturmarxismus sah



Du benutzt ja selbst Worte wie "Emanze" als Schimpfwort für Feministinnen, weil Emanzipation ja so eine schlimme Sache ist. Und falls dich ein paar Frauen stören, die Feministinnen sind, wieso benutzt du dann Worte wie Politische Korrektheit? Stört dich da nicht wer sie sonst so benutzt? Du würdest also eher solche Worte benutzen als dich selbst als Feministin zu bezeichnen?

Anstatt politische Kampfbegriffe der Rechten zu nutzen hättest du auch mal inhaltlich auf meinen Post eingehen können.
Aber wie du selbst sagst: du braucht das Thema nicht ernst nehmen also hat es sich erledigt. Jetzt kannst du von deiner priviligierten Position auch gerne wieder "so diskutiere ich nicht" schreiben. Andere Menschen haben gar keine Wahl sich damit auseinander zu setzen. Und glaube mir, wenn dich ein paar direkte Worte an dich gerichtet schon so stören, dann sei froh, dass du anders lebst.


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BeitragMi 2. Sep 2015, 18:27 
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Extaler hat geschrieben:
Was ist denn "überschäumende Political correctness?" Dass man rassistische Sprache entfernt? Dass man nicht mehr einfach auf alle Nichtweißen öffentlich scheißen darf?
Das klingt doch wirklich stark nach dem Stammtischgelaber "political correctness gone mad!"

Um nochmal auf die Priviliegen zu sprechen zu kommen: Du präsentierst es hier sehr schön, DU brauchst es ja auch nicht ernst zu nehmen, es betrifft dich ja nicht wenn einer rassistische Worte benutzt. Großer Luxus Rassismus selbst nicht ernstnehmen zu müssen. Wie sehr stört dich denn Rassismus, wenn eine Debatte über Kinderbücher dazu führt, dass du mit dem Thema nichts mehr zu tun haben willst?
Wie sagt: Du hast es gut, du kannst einfach Augen und Ohren zu machen. Dass Menschen, die wegen sowas ermordert werden oder auch einfahc nur schlechtere Chancen haben einen Jobs zu bekommen wegen ihres fremden Nachnamens, die können nicht einfach sagen "Ist mir zu blöd". Denk da mal bitte drüber nach.


Du solltest dich wirklich mal einlesen welche Menschen Worte wie polticial correctness nutzen um solche Diskussionen zu unterbinden, kann man gerade auch schön in der Flüchtlingsdebatte sehen. "Die rotgrünen Gutmenschen mit ihrer politischen Korrekheit"
oder solche schöne Internetportale wie "Politically Incorrect", die auch noch stolz darauf sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect
Zitat:
Die Blogbeiträge werden von mehreren Autoren unter Pseudonym verfasst und sind bestimmt von Islamfeindlichkeit. PI entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Blogs dieser Ausrichtung und ist international mit als islamfeindlich, rechtsextrem oder rechtspopulistisch geltenden Personen und Organisationen vernetzt,so wie auch das Blog selbst von verschiedenen Stellen dem rechtsextremen oder rechtspopulistischen Spektrum zugeordnet wird



https://de.wikipedia.org/wiki/Politisch ... eutschland

Nochmal ein besonderer Herr, der auch dachte, dass wir von "überschäumender Political correctness" umgeben sind:
Zitat:
Der Terrorist Anders Behring Breivik leitete sein Manifest 2083 mit einem Aufruf zum Kampf gegen „politische Korrektheit“ ein, die er als Ausdruck eines Kulturmarxismus sah



Du benutzt ja selbst Worte wie "Emanze" als Schimpfwort für Feministinnen, weil Emanzipation ja so eine schlimme Sache ist. Und falls dich ein paar Frauen stören, die Feministinnen sind, wieso benutzt du dann Worte wie Politische Korrektheit? Stört dich da nicht wer sie sonst so benutzt? Du würdest also eher solche Worte benutzen als dich selbst als Feministin zu bezeichnen?

Anstatt politische Kampfbegriffe der Rechten zu nutzen hättest du auch mal inhaltlich auf meinen Post eingehen können.
Aber wie du selbst sagst: du braucht das Thema nicht ernst nehmen also hat es sich erledigt. Jetzt kannst du von deiner priviligierten Position auch gerne wieder "so diskutiere ich nicht" schreiben. Andere Menschen haben gar keine Wahl sich damit auseinander zu setzen. Und glaube mir, wenn dich ein paar direkte Worte an dich gerichtet schon so stören, dann sei froh, dass du anders lebst.


Hmm, Menschen werden ermordet, wegen Pipi Langstrumpf oder weil man Zigeunerschnitzel sagt? Deine Argumentation wird immer kruder und absurder. Außerdem bist du doch der größte Heuchler vor dem Herrn, du hast Roberto Blanco als den "Schwarzen" bezeichnet, und jegliches Recht abgesprochen nicht beleidigt zu sein. Und so jemand spielt sich dann als Sprachpolizei auf? Lächerlich. Absolut lächerlich.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 19:03 
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Pippi = Der Vorname der Langstrumpf.
Pipi = Urin.

Nur mal so.

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BeitragMi 2. Sep 2015, 19:27 
Vorstandsvorsitzende/r
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Hmm, er hat nur Pipi im Kopf? Oder Pippi? Oh Gott...

:lol:


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BeitragMi 2. Sep 2015, 19:34 
gesperrt
 
 
Kunstbanause hat geschrieben:
Pippi = Der Vorname der Langstrumpf.
Pipi = Urin.

Nur mal so.


Schön für dich, das du ein Rechtschreibfehler gefunden hast, du kannst ihn gerne behalten.

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Besser Sky, als gar kein Fernsehen.


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BeitragDo 3. Sep 2015, 08:56 
Inventar
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Komm mal runter, Extaler. Was ich dir sagen wollte ist, dass in diesem Bereich, wie in fast allen anderen, die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Ich weiß nicht, wie oft ich schon in diversen Diskussionen als "linksverblendeter Gutmensch" etc betitelt wurde, mit Diskussionen über Rassismus kenne ich mich weiß Gott aus. Nur schadet man sich selbst bzw. dem berechtigten Interesse, Rassismus zu unterbinden, wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, damit die Leute verschreckt und das Anliegen ins Gegenteil verkehrt, weil man auf Menschen und Situationen einhaut, die mit Rassismus überhaupt nichts zu tun haben.
Ein guter Freund von mir ist in Brasilien geboren, aber hier aufgewachsen. Nicht viel dunkler als die meisten hier, und trotzdem reicht es, dass sich die Polizei öfter für ihn als für andere interessiert und Menschen feststellen "sie sprechen aber gut Deutsch!". Eine Afrikanerin, die an einer Bushaltestelle saß und gefroren hat, meinte "sie sagen jetzt aber bitte nicht "da wo sie herkommen ist es halt wärmer"". Das sind, selbstverständlich neben den völlig unter jeder Gürtellinie ablaufenden Diskussionen, so alltägliche Momente, in denen man merkt, dass sich in den Köpfen noch einiges ändern muss. Nicht, wenn in einem Kinderbuch ein kleines Mädchen völlig unbedachte Formulierungen benutzt, die eine Gelegenheit bieten, mit Kindern über genau dieses Thema zu sprechen.

Genau wie z.B. das Thema "Emanze". Ja, in manchen Zusammenhängen ist das für mich in der Tat ein Schimpfwort. Und da kannst du ausnahmsweise mal nicht behaupten, dass ich mich da ja gemütlich zurücklehnen kann, weil mich das Thema Gleichberechtigung ja nicht betrifft ;)
Emanzipation ist ein wichtiges Thema. Gleiche Rechte, gleiche Chancen, Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren (wo aber z.B. auch verbesserte Möglichkeiten für Männer dazu gehören, Erziehungszeiten zu nehmen), und noch vieles mehr. Gleichheit zeigt sich aber nicht darin, dass man Teilnehmer einer Veranstaltung mit "liebe Gäste und Gästinnen" begrüßt, pseudo-geschlechtsneutrale Bezeichnungen mit X erfindet oder sich aufregt, wenn auf einem Verkehrsschild die Frau das Kind an der Hand hält. Ich kenne sehr viele Frauen, die vom "Binnen-I" genervt sind, die Jobs nicht aufgrund einer Quote bekommen wollen, sondern weil ihre Qualifikation anerkannt wird etc. Die wirklich wichtigen Punkte, bei denen noch Entwicklungsbedarf besteht, verschleiert man, wenn man solchen Quatsch als ach so wichtig für die Gleichberechtigung davor schiebt. Und auch hier sorgt man dafür, dass Menschen schon bei der Erwähnung von Worten wie "Emanzipation" oder "Gleichberechtigung" genervt abschalten, weil sie an solche Auswüchse denken. Somit schadet man der Sache insgesamt, statt ihr zu nutzen.

Das meinte ich mit "überschäumende political correctness", nicht den Schwachsinn, den PI News und co verbreiten.

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Wir sind alle am Borsigplatz geboren...


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BeitragDo 3. Sep 2015, 09:42 
Mitglied im Vorstand
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Wieso ist die "Mitte" eigentlich immer eher rechts als links? Das wäre noch eine andere interessante Diskussion, Mitte heißt eigentlich immer "Lassen wir es so, wenns uns ein wenig ungemütlich wird dann machen wir es lächerlich!"


Die Ampelmännchendiskussion wird immer bewusst hochgekocht damit dann Leute sagen können "Ja seht ihr, Schwachsinn!" Meinung bestätigt, nichts ändert sich.
Siehe "Chlorhühnchen" bei TTIP. Da wird dann bewusst versucht es als blödsinnigen Alarmismus aussehen zu lassen, ohne überhaupt auf die massiven Verfassungsbrüche und die gewheimen Schiedsgerichte für Konzerne, die dann Staaten verklagen können, wenn sie bspw sich an Umweltrichtlinien halten müssen.
Das ist 1:1 das gleiche Schema: Eine Randdiskussion so aufblähen damit der Stammtisch darauf anspringt und so das ganze ins Lächerliche ziehen. Funktioniert ja auch wunderbar.
Ich weiß gar nicht wo das Problem ist sich über inklusive Sprache Gedanken zu machen. Es wird dann immer gleich in Panik von Gedankenpolizei gepolert. Dass ProfessX :!: allerdings nur einen Vorschlag im Seminar gemacht hat wird dann bewusst unter den Tisch fallen gelassen, weil es eben wichtiger ist sowas gleich im Keim zu ersticken. Ein akademischer Test wird dann als Umerziehungscamp für die gesamte Bevölkerung dargestellt. Wo kämen wir denn da hin, wenn das männliche nicht mehr der Standard in der Sprache ist?


Ich wäre mal interessiert an dieser Antwort:
Wenn es nur nach Qualitfikation geht und gehen soll wieso sind dann immernoch fast alle Machtpositionen mit Männern besetzt? Sind zufällig immer nur Männer qualifiziert? Wieso hat sich da immernoch nichts geändert? Sollten Frauen jetzt einfach noch ein paar Jahrzehnte warten?

und ne das ist nicht offtopic, gibt ja bald eine Folge zu diesem Thema.


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