Benutzeravatar
von LittleQ
#1541010
Jetzt kommt die AfD doch noch auf 4.9% ran :/
Benutzeravatar
von Wolfsgesicht
#1541017
Es sind jetzt 5,4%, damit ist sie wohl ziemlich sicher drin. Tja, keine kleine Sensation.

Bild

Übrigens sind es als Zahl am Ende wohl 200.000 AfD Stimmen. Find ich immer noch heftig...
Wobei...wie kommen die 3,6 Mio Stimmen zustande bei 750.000 Wählern?
Benutzeravatar
von Neo
#1541024
Ja, ich schnalls auch nicht. Habs mir im Vorfeld immer wieder durchgelesen, aber schlüssig wirds wohl erst, wenn man die ganzen Hefte vor sich liegen hat. :smile_cat:
Benutzeravatar
von Neo
#1541029
Weils auf der letzten Seite diskutiert wurde -> ein kleiner aber interessanter Fakt zur AfD und deren "Verluste" in Hamburg:

Aktuell schaut es so aus, als ob die AfD kaum Wähler verloren hätte. Laut Wählerwanderungsgrafik ist es ein Nullsummenspiel
versteckter Inhalt:

Hanau hat einstige AfD-Wähler also nicht im großen Stile abgeschreckt, eventuell höchstens ein paar potenzielle neue verhindert und/oder andere Leute zur Wahl angestachelt. Unterm Strich kann man daran aber gar nichts festmachen. Alles reine Spekulation.
Benutzeravatar
von vicaddict
#1541074
INSA hat heute eine neue Umfrage zur Bundestagswahl veröffentlicht.

26,5 % Union
22,0 % Grüne
14,5 % SPD
13,0 % AfD
10,5 % Linke
07,0 % FDP
06,5 % Sonstige

Das reicht für Schwarz-Grün, aber auch Grün-Rot-Rot. Zugegeben, Überhangmandate dürften da nicht mit drin sein, aber die CDU steht mächtig unter Druck, das Theater um den Vorsitz schnell abzuschließen, den richtigen Kandidaten zu wählen und dann auch noch einen geordneten Übergang zu Merkel zu schaffen. Wenn man das wirklich bis Herbst 2021 hinauszögern will, treibt das doch die Wähler eher ins andere Lager. Erst recht, wenn im Sommer 21 in Sachsen-Anhalt gewählt wird, wo die CDU offen mit der AfD flirtet und man im Grunde wie in Thüringen auf der anderen Seite nur die Linke als echte Alternative hat.
von thunder49
#1541075
Naja am 25. April wählt die CDU auf dem Parteitag ja ihren neuen Vorsitzenden, bis dahin wird das uns das Thema schon noch beschäftigen. Ich finde die Teamlösung mit Laschet und Spahn wie sie aktuell gerade vorgestellt wird eigentlich auch ganz gut um viele Wählerschichten links und vor allem rechts der Mitte wiederzugwinnen
Benutzeravatar
von vicaddict
#1541076
Ich bin da skeptisch, ob man auf beiden Seiten Wähler gewinnen kann. Wie willst du denn rechts von der AfD Wähler einfangen und links niemanden zu den Grünen treiben? Oder umgekehrt? Zumal die Wahl ja das eine ist, der Übergang ins Kanzleramt aber die nächste Frage. Man hat ja nun gesehen, was die Trennung bewirkt und alle Beteiligten haben es als Fehler bezeichnet. Das spricht ja nicht dafür, dass Laschet/Spahn danach noch anderthalb Jahre (!) im Schatten von Merkel stehen können.

Mit Laschet könnte man es am Ende sogar der SPD schmackhaft machen, ihn zu wählen. Auch ohne Neuwahlen.
Benutzeravatar
von Neo
#1541091
Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz war für die paar Jahre und in Hinsicht auf die Wahlen im Osten und dem Rummel in der Partei gut gedacht, aber eben schlecht umgesetzt, weil AKK in jedes Fettnäpfchen hoppelte, was sich so anbot und damit eben bei allen komplett verloren hatte. Wäre sie souveräner gewesen, wäre es insgesamt besser gelaufen, die CDU wäre nicht so krass abgesoffen und man könnte noch hinter ihr stehen. So war sie halt auch schlicht nicht tragbar und letztendlich nahm sie ja selbst ihren Hut.
Laschet und Spahn könnten das locker noch bis nächstes Jahr durchtragen und eben noch eine gute Kampagne vorbereiten. Die sind vor allem beide auch in Berliner Kreisen bestens vernetzt. Merz und Röttgen habens da schon schwerer.
Benutzeravatar
von vicaddict
#1541092
Spahn hat es als Minister sicherlich einfacher als AKK, aber Fettnäpfchen wird es auch in den kommenden Monaten geben und dann werden eben erst Laschet und Spahn oder eben Merz gefragt und nicht AKK. Vor allem aber hast du dann mit Laschet einen Kanzlerkandidaten, der aus NRW heraus Wahlkampf machen muss, während es in Anhalt Thüringen 2.0 geben könnte bzw geben wird. Die dortige CDU flirtet doch offen mit der AfD. Das ist doch für den Bundeswahlkampf ein Desaster. Da kann auch Laschet nicht viel moderieren.

Insofern muss die CDU eigentlich ein Interesse daran haben, die Bundestagswahl vor diesen problematischen Wahlen zu absolvieren. Vielleicht ja auch schon im März? Ich glaube, da findet die erste Wahl 2021 statt.

Wobei es mich auch interessieren würde, was die SPD machen wird. Stellen die einen eigenen Kanzlerkandidaten? Das wäre eigentlich absurd und keiner der beiden Vorsitzenden bietet sich da an. Eigentlich würde es für sie fast Sinn machen, keinen eigenen Kandidaten zu stellen und sich direkt hinter Habeck zu versammeln.
Benutzeravatar
von Wolfsgesicht
#1541114
vicaddict hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 09:47 Mit Laschet könnte man es am Ende sogar der SPD schmackhaft machen, ihn zu wählen. Auch ohne Neuwahlen.
Sowas würde ich mit Vorsicht Genießen. Ich glaube nicht daran dass das Ziel der CDU und SPD eine Koalition miteinander ist. Ich denke eher es werden beide mit den Grünen flirten, die CDU dann vielleicht auch mit Jamaika. Die CDU wird aber nicht „weiter so“ sagen, die SPD aber auch nicht. Also das Ziel wird nicht sein möglichst konform miteinander zu sein.
Benutzeravatar
von Kaffeesachse
#1541116
Wenn AKK beides in ihrer Hand gehabt hätte, sähe es auch nicht anders aus. :grin:

Vor und während der EU-Ratspräsidentschaft passiert in Sachen Kanzler/-in nix. Das wollen weder Union noch SPD. Mit Laschet könnte ich mir vorstellen, dass es da noch irgendwie einen geregelten Übergang gibt. Und die CSU hat ja auch noch was gegen das Motto "CDU-Vorsitz = Kanzlerkandidat" einzuwenden. Na, mal schauen ... ;)
Benutzeravatar
von vicaddict
#1541120
Wolfsgesicht hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 21:27Sowas würde ich mit Vorsicht Genießen. Ich glaube nicht daran dass das Ziel der CDU und SPD eine Koalition miteinander ist. Ich denke eher es werden beide mit den Grünen flirten, die CDU dann vielleicht auch mit Jamaika. Die CDU wird aber nicht „weiter so“ sagen, die SPD aber auch nicht. Also das Ziel wird nicht sein möglichst konform miteinander zu sein.
Es ging mir dabei auch nur um den Übergang bis zur Wahl 21, nicht um eine neue Koalition. Laschet ist der einzige, dem ich es zutraue, dass die SPD ihn für anderthalb Jahre wählen könnte.
Benutzeravatar
von Neo
#1541317
Kaffeesachse hat geschrieben: Mo 2. Mär 2020, 13:33 Und jetzt tritt Höcke höchstselbst zur MP-Wahl an ...
Brrr... nur gut, dass die CDU nicht so viele Deppen von der Werteunion in Thüringen hat, sonst müsste man noch Angst haben. -_-

Die Linken haben Ramelow gestern auf einer Konferenz auch keinen Gefallen getan, indem sie (bzw. eine Dame und Riexinger himself) sagte, dass man in einer Revolution 1% der Reichen erschießen wolle oder sie lieber zu einer "sinnvollen Arbeit" verdonnere. Natürlich mit einem Augenzwinkern (zumindest das mit der Arbeit). Lustige Zeiten...
von thunder49
#1541329
Heute ist wieder High Noon in Thüringen, Ramelow gegen Höcke. Wird ja interessant werden was passiert wenn Ramelow im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit der Stimmen erhält. Er will ja eigentlich nur im ersten Wahlgang antreten, aber das Höcke dann im dritten Wahlgang mit relativer Mehrheit gewählt wird kann natürlich auch niemand zulassen. Die FDP will der Abstimmung gleich ganz fern bleiben. Ist vielleicht auch besser bevor sie wieder auf dumme Ideen kommt :) :)
Benutzeravatar
von Kaffeesachse
#1541330
Es wird ja schon wieder das Szenario an die Wand gemalt, dass Höcke 18 (!) Stimmen bekommt, 4 Afdler Ramelow wählen und er dann die Wahl nicht annehmen kann. Uff ... :thinking:
Benutzeravatar
von Wolfsgesicht
#1541331
Die AfD betont doch ihr dolles Demokratie-Verständnis immer so gerne...komisch.

Die BILD titelt übrigens (überhaupt nicht wertend *hust*) „Mit diesem Trick will Ramelow zurück ins Amt“
Ramelow könnte trotz fehlender Mehrheit durchkommen!
Und spricht dann noch im weiteren Verlauf von einem Coup der Linken und benutzen der CDU...Blabla.

Ich find dieses betonen der Zusammenarbeit nicht mit der Linken und AfD auch irgendwo fahrlässig. Wäre es in Sachsen noch ein bisschen rechter ausgegangen (was nächstes mal durchaus möglich ist, da regierende Parteien ja eher an Zustimmung verlieren) dann muss man ja entweder mit links oder rechts was durch den Landtag bringen. Das wird noch witzig.

Das man Reiche töten will glaubt doch kein Mensch. Obwohl man sich eingestehen muss dass man es bei der AfD mit Ausländern glauben würde. Allerdings wäre niemand so blöd das derart öffentlich zu verkünden, daher ist sowas dann auch wieder fraglich wie ernst man sowas nehmen darf.
Dazu muss man auch sagen dass Ramelow damit ja wenig zu tun hat. Da wird ja eher davon gesprochen dass die Linke dort ihre Meinung für Macht hergibt indem man Ramelow gewähren lässt obwohl er nicht wirklich zur Linken passe.
  • 1
  • 39
  • 40
  • 41
  • 42
  • 43
  • 45