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BeitragMi 14. Feb 2018, 19:26 
Fernsehboss
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P-Joker hat geschrieben:
Burpie hat geschrieben:
Die Rede von Frau Merkel gerade, klingt so, als wäre sie vor 4 Wochen zum ersten Mal Kanzlerin geworden. Was die plötzlich alles machen will und was auf einmal alles möglich sein soll. Peinlich...


Was ist denn daran peinlich?
Wäre dir lieber sie hätte gesagt, ich kann nichts machen und tu auch nichts?


Wo wäre da der Unterschied zu den letzten 12 Jahren?

_________________
SvdV: Du hast es Wahrheit gemacht.


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BeitragMi 14. Feb 2018, 20:24 
Chefposter/in
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P-Joker hat geschrieben:
Burpie hat geschrieben:
Die Rede von Frau Merkel gerade, klingt so, als wäre sie vor 4 Wochen zum ersten Mal Kanzlerin geworden. Was die plötzlich alles machen will und was auf einmal alles möglich sein soll. Peinlich...


Was ist denn daran peinlich?
Wäre dir lieber sie hätte gesagt, ich kann nichts machen und tu auch nichts?

Mit der Wahrheit kommt man immer weiter :mrgreen:

_________________
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BeitragDo 15. Feb 2018, 01:58 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
TorianKel77 hat geschrieben:
Mit der Wahrheit kommt man immer weiter :mrgreen:


Nicht immer, sonst wäre Oskar Lafontaine 1991 Bundeskanzler geworden ... :D


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BeitragDo 15. Feb 2018, 21:19 
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Es verfestigt sich doch, zumindest die LAge für die SPD. Der ARD-Deutschlandtrend besagt: Union 33, SPD 16, AfD 15, Grüne 13, Linke 11, FDP 9.
Reicht gerade so für Schwarz-Rot. Oder bei Neuwahlen ist dann Jamaika zur Koalition verdammt. :mrgreen:


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BeitragDo 15. Feb 2018, 22:08 
Journalist/in
 
 
Kaffeesachse hat geschrieben:
Es verfestigt sich doch, zumindest die LAge für die SPD. Der ARD-Deutschlandtrend besagt: Union 33, SPD 16, AfD 15, Grüne 13, Linke 11, FDP 9.
Reicht gerade so für Schwarz-Rot. Oder bei Neuwahlen ist dann Jamaika zur Koalition verdammt. :mrgreen:


Krass. :shock: Die SPD hat aber auch selbst schuld. Nunja, Parteiensysteme ändern sich auch über die Zeit und es gibt kein Naturrecht, dass Parteien ewig existieren. Der langfristige Trend sah schon lange so aus, aber vielleicht braucht die SPD bei der nächsten Wahl keinen Kanzlerkandidaten mehr. Dann wird sich der Kampf zwischen Union und AfD konzentrieren.


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BeitragDo 15. Feb 2018, 22:19 
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Administrator
 
 
Kerouac hat geschrieben:
Dann wird sich der Kampf zwischen Union und AfD konzentrieren.

Wenn man die Reden der AfD-Heinis gestern wieder gehört hat, versteh ich nicht, dass man keinen Brechreiz bekommt, wenn man da sein Kreuz macht, mag mancher Unmut auch berechtigt sein.


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BeitragDo 15. Feb 2018, 22:23 
Journalist/in
 
 
Kaffeesachse hat geschrieben:
Kerouac hat geschrieben:
Dann wird sich der Kampf zwischen Union und AfD konzentrieren.

Wenn man die Reden der AfD-Heinis gestern wieder gehört hat, versteh ich nicht, dass man keinen Brechreiz bekommt, wenn man da sein Kreuz macht, mag mancher Unmut auch berechtigt sein.


Das musst du mir nicht sagen. :lol:


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BeitragDo 15. Feb 2018, 22:51 
Journalist/in
 
 
Kerouac hat geschrieben:
Kaffeesachse hat geschrieben:
Es verfestigt sich doch, zumindest die LAge für die SPD. Der ARD-Deutschlandtrend besagt: Union 33, SPD 16, AfD 15, Grüne 13, Linke 11, FDP 9.
Reicht gerade so für Schwarz-Rot. Oder bei Neuwahlen ist dann Jamaika zur Koalition verdammt. :mrgreen:


Krass. :shock: Die SPD hat aber auch selbst schuld. Nunja, Parteiensysteme ändern sich auch über die Zeit und es gibt kein Naturrecht, dass Parteien ewig existieren. Der langfristige Trend sah schon lange so aus, aber vielleicht braucht die SPD bei der nächsten Wahl keinen Kanzlerkandidaten mehr. Dann wird sich der Kampf zwischen Union und AfD konzentrieren.



Ich denke die Umfragen werden wohl dafür sorgen das die SPD Mitglieder vor allem aus Angst mehrheitlich dem Koalitionsvertrag zustimmen werden, denn für die SPD gäbe es nichts schlimmeres als Neuwahlen. Und wenn man es aus neutraler Sicht so wie ich sieht, wäre die GroKo vielleicht derzeit wirklich das kleinste Übel, denn eine Wunschkoalition gibt es derzeit nicht, da müßten wirklich viele Hindernisse ümschifft werden.
Eine Neuwahl würde die Mehrheitsverhältnisse wahrscheinlich noch verschlimmern, deswegen lieber erstmal GroKo oder vielleicht Minderheitsregierung, dann könnten die Parteien in den nächsten Jahren auch dran arbeiten ihre Vorbehalte untereinander auszuräumen und Brücken zu bauen.

Obwohl ich da z.B. bei der AFD skeptisch bin, hat die doch durch Poggenburgs Beleidigungen mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt. Naja mußten sich ja auch mal wieder ins Gespräch bringen, die GroKo hat der AFD ja auch die ganze Aufmerksamkeit entzogen in letzter Zeit. Und wie bringt man sich ins Gespräch einfach mal wieder Ausländer beleidigen.


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BeitragFr 16. Feb 2018, 00:46 
Abteilungsleiter/in
 
 
Nachdem man bei Trump gesehen hat, dass sich mit vagem "Die Russen haben irgendwas gemacht" ["Jemand hat jemanden getroffen, der eine E-Mail gekriegt von jemandem, der vielleicht Putin gewählt hat"] gut Stimmung machen lässt, versucht nun auch jemand den Groko-Gegnern der SPD so etwas anzuhängen.

http://www.bild.de/bild-plus/politik/in ... .bild.html

"Juso-Chef Kevin Kühnert wehrt sich gegen heikle Vorwürfe! Ein anonymer Informant spielt BILD Informationen zu, die „brisantes Material“ über den Juso-Vorsitzenden beinhalten. Die SPD will Strafanzeige stellen.

►Ein Russe namens „Juri“ soll Kühnert angeboten haben, seine Kampagne gegen das Zustandekommen der Großen Koalition zu unterstützen. Der angebliche Beweis: ein unfassbarer E-Mail-Wechsel, der BILD exklusiv vorliegt."


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BeitragFr 16. Feb 2018, 00:51 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
TB-303 hat geschrieben:
Nachdem man bei Trump gesehen hat,


Kannst du nicht wenigstens hier mal deinen durchgeknallten Busenfreund Trump aus dem Spiel lassen?
Es nervt langsam! :roll:


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BeitragFr 16. Feb 2018, 08:12 
Inventar
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thunder49 hat geschrieben:
Ich denke die Umfragen werden wohl dafür sorgen das die SPD Mitglieder vor allem aus Angst mehrheitlich dem Koalitionsvertrag zustimmen werden, denn für die SPD gäbe es nichts schlimmeres als Neuwahlen.


Es kann auch genau den gegenteiligen Effekt haben. Da gibt es gerade einen Selbstreinigungsprozess.

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BeitragFr 16. Feb 2018, 11:08 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
thunder49 hat geschrieben:
Ich denke die Umfragen werden wohl dafür sorgen das die SPD Mitglieder vor allem aus Angst mehrheitlich dem Koalitionsvertrag zustimmen werden, denn für die SPD gäbe es nichts schlimmeres als Neuwahlen.


Es kann auch genau den gegenteiligen Effekt haben. Da gibt es gerade einen Selbstreinigungsprozess.


Man sieht ja, wohin dieser Selbstreinigungsprozess führt: in die demoskopische Todeszone.


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BeitragFr 16. Feb 2018, 11:14 
Inventar
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Das lässt sich so aber nicht belegen. Man könnte auch sagen, die Wähler strafen die Partei ab, weil sich die Spitze doch auf die GroKo einlassen wollte. Wenn diese Spitze jetzt angewatscht wird, wer weiß, was dann bei Neuwahlen passieren würde? Fakt ist, sich in die GroKo zu retten, hat der Partei in jüngerer Vergangenheit immer nur geschadet. Aber beim dritten mal wirds sicher besser.

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BeitragFr 16. Feb 2018, 11:54 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Das lässt sich so aber nicht belegen. Man könnte auch sagen, die Wähler strafen die Partei ab, weil sich die Spitze doch auf die GroKo einlassen wollte. Wenn diese Spitze jetzt angewatscht wird, wer weiß, was dann bei Neuwahlen passieren würde? Fakt ist, sich in die GroKo zu retten, hat der Partei in jüngerer Vergangenheit immer nur geschadet. Aber beim dritten mal wirds sicher besser.


Ich denke nicht, dass eine SPD mit Ralf Stegner oder Kevin Kühnert an der Spitze mehrheitsfähig ist in Deutschland. Die SPD ist ja schon seit 2009 wieder nach links gerückt und die Wähler flüchten ja gerade zu von der SPD. Überall dort, wo die SPD bei Landtagswahlen einen klar linken Wahlkampf geführt hat (zuletzt im Saarland), ist man auch abgekackt. Das mag man vielleicht bei der SPD-Linken anders sehen, aber rot-rot oder rot-rot-grün ist die unbeliebteste Koalitionsvariante in Deutschland.


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BeitragFr 16. Feb 2018, 14:30 
Inventar
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Von Ralf Stegner habe ich auch keinen Ton gesagt. Ich weiß nicht einmal, ob man inhaltlich etwas ändern muss, aber die handelnden Personen genießen ja augenscheinlich kein Vertrauen beim Bürger, egal was sie tun. Damit fängt es an.

Ich weiß auch nicht, was für die SPD das richtige Rezept wäre, vielleicht gibt es auch gar keins, aber in eine GroKo zu gehen, halte ich für fatal. Man hat zwei Koalitionen mit Merkel hinter sich, ist beide male gerupft worden. Was spricht denn dafür, dass es diesmal anders werden soll?

Vor allem, wie soll das denn aussehen? Scholz gibt in Berlin den seriösen Finanzminister, während Nahles gleichzeitig als Parteichefin Opposition spielt? Der Spagat kann nicht gut gehen.

Angeschossen in eine dritte GroKo zu gehen, weil man Angst vor einer Neuwahl hat, kann nicht das Argument sein, mit dem der Wähler dem zustimmen soll. Dann kann man auch gleich aufgeben und die Leute animieren die Grünen zu wählen. Scheinbar hat man die SPD ja selbst schon aufgegeben.

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BeitragFr 16. Feb 2018, 14:49 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Das lässt sich so aber nicht belegen. Man könnte auch sagen, die Wähler strafen die Partei ab, weil sich die Spitze doch auf die GroKo einlassen wollte. Wenn diese Spitze jetzt angewatscht wird, wer weiß, was dann bei Neuwahlen passieren würde? Fakt ist, sich in die GroKo zu retten, hat der Partei in jüngerer Vergangenheit immer nur geschadet. Aber beim dritten mal wirds sicher besser.



Das es besser wird sagt keiner, aber muß sich die SPD und insbesondere jedes ihrer Mitglieder mal klar werden was sie wollen. Klar ist nur, wenn die Mitglieder sich für ne GroKo entscheiden wirds für die SPD wahrscheinlich für lange Zeit das letzte Mal sein das sie mitregieren.

Und wenn man die letzten Tage so sieht, z.B. wie der Scheuer von der CSU beim politischen Aschermittwoch über die SPD hergezogen ist oder der Ziemiak von der jungen Union gestern den Scholz bei Mayrit Illner abgebügelt hat, man könnte fast meinen die versuchen mit Absicht die GroKo zu torpedieren. Also eine Liebesheirat ist das bestimmt nicht.


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BeitragFr 16. Feb 2018, 15:12 
Chefposter/in
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Oder Klingbeil, der sich auch wahrlich nicht mit Ruhm bekleckerte. Reicht aber auch, wenn man es schafft sich selbst runterzureißen. Siggi lässt grüßen. Da lobe ich mir den Kühnert wirklich. Der hat wenigstens eine klare Haltung. Zu gewissen Bildern in der SZ sag ich aber mal nichts...

Ansonsten zur Lage der SPD: Ähnlich ging es der FDP vor ein paar Jahren. Da war aber glasklar, dass Bambi den Laden irgendwann übernehmen wird. In der SPD sehe ich kein politisches Talent, dass das auch nur annähernd reißen könnte. Mal davon abgesehen, dass die liberalen Demokraten wenigstens noch einigermaßen fair miteinander umgegangen sind oder ein gewisses Maß an Diskretion besaßen. Auch aktuell kommt da nur wenig dazwischen.

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BeitragFr 16. Feb 2018, 15:24 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Man hat zwei Koalitionen mit Merkel hinter sich, ist beide male gerupft worden. Was spricht denn dafür, dass es diesmal anders werden soll?


Es könnte auch mal anders kommen. Dafür müsste man aber folgende Punkte beachten:

1. Die SPD müsste, wie bei der letzten GroKo ihre Ziele in der ersten Hälfte der Legislaturperiode durchsetzen.
2. Danach müsste man progressiv herausstellen, dass es eben die eigenen Erfolge waren, und nicht die der CSU/CDU!
Am Ende der letzten GroKos hat man jedes mal den Fehler gemacht, nur zu jammern was man nicht erreicht hat,
bzw. was der Koalitionspartner ja leider verhindert hat!
3. Und hier kommt der wichtigste Punkt:
Wenn Punkt 1 erreicht ist, spätestestens nach zwei Jahren schauen was Merkel macht.
Macht sie da keinerlei Anstalten abzutreten oder wenigstens einen Nachfolger aufzubauen,
muss die SPD sofort die GroKo platzen lassen!
Dafür muss aber dann mindestens seit einem Jahr erkennbar sein, wer der Kanzlerkandidat sein wird.
Und hier wäre die SPD am besten beraten, mit einer Doppelspitze zu agieren.
Beispiel: Nahles Parteivorsitzde, Scholz oder Barley Kanzlerkandidat(in).
Ihre beiden größten Erfolge hatte die SPD schließlich jeweils mit Doppelspitze
(1969 Brandt/Wehner - 1998 Schröder/Lafontaine).


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BeitragFr 16. Feb 2018, 16:16 
Inventar
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In der Theorie schön. Hat nur in der Praxis zwei mal nicht geklappt. Man hat es nicht einmal geschafft, nach der Bundestagswahl personell oder programmatisch was zu ändern, weil man sich so auf Jamaika verlassen hat, dass man völlig unvorbereitet war, dass man doch noch mal an den Verhandlungstisch musste.

Zudem kann die SPD herausstellen was sie will, wenn da noch ein Partner ist, der es ebenfalls für sich reklamiert.

Klar kann eine GroKo für die SPD gut sein, wenn all die oben genannten Punkte und noch viel mehr in Erfüllung gehen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass man es bisher nicht getan hat.

Man darf doch auch eine Sache mal nicht vergessen. Nach der Wahl hat man es als Befreiung empfunden, dass man in die Opposition durfte. Dort hat man den einzigen Weg gesehen, sich neu zu erfinden. Und jetzt ist plötzlich die GroKo der einzige Weg? Das ist doch absurd.

So oder so haben es die Parteimitglieder in der Hand und nicht mehr die Führung und ich bin alles andere als überzeugt davon, dass die eine GroKo wollen.

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BeitragFr 16. Feb 2018, 19:02 
Journalist/in
 
 
Die SPD hat doch nicht die Wahlen verloren, weil sie in der Großen Koalition war. Als ob Angela Merkel nichts besseres zu tun hätte, als stundenlang im Kanzleramt zu sitzen und darüber nachzudenken, wie man die SPD klein hält. Dieses Narrativ wurde ja seit 2009 gezielt von Teilen der SPD verbreitet. Es ist ja natürlich auch einfacher, die Schuld auf den politischen Gegner zu schieben, anstatt sich selbst kritisch zu hinterfragen. Und vor allem Schulz und die Jusos haben dies noch bis zur Spitze getrieben nach der verlorenen Wahl im letzten Jahr. Man hat erst die Leute aus machtpolitischen Gründen mit einem Anti-Groko-Kurs auf die Straße getrieben, und jetzt tut man sich schwer, diese Leute wieder zurückzuholen. Die Geister, die man rief.


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BeitragFr 16. Feb 2018, 20:52 
Inventar
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Die JuSos sind also Schuld? Nicht der Parteivorsitzende, der 5 min nach der Wahl unter Jubelstürmen verkündet hat, dass man endlich frei sei und in die Opposition wolle und der Parteivorstand, der den Entschluss sogar nach dem Jamaika-Aus noch bestätigt hat?

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BeitragFr 16. Feb 2018, 22:54 
Journalist/in
 
 
Also die Jusos sind ja wohl die letzten denen man die Schuld zuschieben kann. Die machen sich immerhin noch Gedanken über die Zukunft der SPD, schließlich wollen die das es die SPD auch dann noch gibt, weil die Jusos von heute schließlich die Führungskräfte von morgen sind.
Den Alteingessenen in der SPD ist es egal, die haben ihre Pensionen sicher, denen es ist es auch egal das Existenz der SPD bedroht ist, denn nichts weniger steht auf dem Spiel, die Existenz einer ehemaligen Volkspartei.


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BeitragSa 17. Feb 2018, 00:08 
Journalist/in
 
 
vicaddict hat geschrieben:
Die JuSos sind also Schuld? Nicht der Parteivorsitzende, der 5 min nach der Wahl unter Jubelstürmen verkündet hat, dass man endlich frei sei und in die Opposition wolle und der Parteivorstand, der den Entschluss sogar nach dem Jamaika-Aus noch bestätigt hat?


Schuld an dem Chaos sind Schulz, die komplette Parteispitze und die Jusos. Schulz hat aus machtpolitischen Gründen die GroKo ausgeschlossen, um die Jamaika-Koalitionäre in die Regierung zu zwingen und um seine eigene Macht in der Partei zu stärken. Ansonsten wäre er am Wahltag weggewesen. Damit hat man die komplette Verantwortung für das Wahldesaster auf die GroKo geschoben, was im Interesse von Schulz, der Parteispitze und den Jusos war. Schulz und die Jusos waren bis zum Bruch der Jamaika-Sondierungen eine Einhet. Erst danach musste Schulz unter dem Druck nachgeben und die Leute, die er selbst auf die Barikaden gehetzt hatte, wieder zurückpfeifen. Die Jusos wollten sowieso nie eine GroKo und haben mit Schulz gebrochen. Die aktuelle Situation in der SPD ist ein kollektives Versagen von Schulz, der kompletten Parteiführung und den Jusos.


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BeitragSa 17. Feb 2018, 15:51 
Abteilungsleiter/in
 
 
Mensch, das ist ja erstaunlich. Da ist nicht so ganz klar, ob Herr Gabriel nun Außenminister wird wieder. Und schon schafft er es - ganz ohne Deal, natürlich auch keinen "schmutzigen" -, dass Deniz Yücel entlassen wird. Natürlich begleitet von begeisterter Presse. Wie üblich, wenn es keinen teuren Deal gibt, steht dann auch direkt eine Regierungsmaschine bereit, die Yücel nach Deutschland fliegt.

Andere hätten vielleicht zwei- oder dreistellige Millionenbeträge zahlen müssen - oder kostenlos Waffen liefern müssen - oder versprechen müssen, dass man alles dafür tut, dass es weiter EU-Förderung gibt - oder versprechen, dass man zur Verfolgung von Kurden schweigt. Aber Herr Gabriel kriegt das alles komplett ohne Gegenleistung hin. Wahnsinn.


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BeitragSa 17. Feb 2018, 16:38 
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TB-303 hat geschrieben:
Wie üblich, wenn es keinen teuren Deal gibt, steht dann auch direkt eine Regierungsmaschine bereit, die Yücel nach Deutschland fliegt.

Nur, dass gestern recht schnell klar war, dass das eine Falschmeldung war. Aber kann man ja gern weiter benutzen, wenn's einem so schön dient.


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