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BeitragSa 27. Apr 2019, 22:18 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Die 20 % plus x für die SPD halte ich nicht so unrealistisch. Man hat ja an Martin Schulz gesehen, dass es da in de Umfragen nach oben ging.

Ich glaube aber auch, dass spätestens die Grünen in Regierungsverantwortung die Grünen wieder auf unter 15 % und irgendwo zwischen 10 bis 13 Prozent landen wird.

Die große Koalition ist für mich jedenfalls nicht in Stein gemeißelt bis 2021. Die SPD wäre wirklich schön blöd wenn sie akk zur Bundeskanzlerin mit wählen würde. Friedrich Merz würde ich auch noch nicht abschreiben.

Es ist im Moment ein recht undurchsichtiges Gemengelage.

Deswegen denke ich können wir uns einigen, dass das alles noch sehr interessant und spannend wird. :)


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BeitragSo 28. Apr 2019, 01:50 
Chefposter/in
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Wenn in naher Zukunft wirklich nochmal mehr als 20% bundesweit SPD wählen heißt das entweder, es geht plötzlich allen zu gut, weil es real Geld regnet oder man sollte schnell auswandern, da Dummheit anscheinend ansteckend geworden ist..

Die sind bei mir jedenfalls komplett durch, eine sinnvolle Erneuerung oder Besinnung wird bei den Kaspern und Spinnern, die die Partei komplett durchsetzt haben, nie stattfinden. Dessen bin ich mir mittlerweile zu 100% sicher.

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BeitragSo 28. Apr 2019, 10:06 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich frage mich nur, was haben die letzten Kommentare jetzt mit dem Threadtitel "Bundestagswahl 2017" zu tun?
Eventuell sollte man dafür doch eher einen neuen Thread anlegen.
Oder noch besser: Vielleicht könnte man diesen Thread hier umbenennen in z.B. "Wahlen in Deutschland".
Dann würde da alles rein passen.


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BeitragSo 28. Apr 2019, 10:34 
Fernsehboss
 
 
Roman hat geschrieben:
Die 20 % plus x für die SPD halte ich nicht so unrealistisch. Man hat ja an Martin Schulz gesehen, dass es da in de Umfragen nach oben ging.

Ich glaube aber auch, dass spätestens die Grünen in Regierungsverantwortung die Grünen wieder auf unter 15 % und irgendwo zwischen 10 bis 13 Prozent landen wird.

Die große Koalition ist für mich jedenfalls nicht in Stein gemeißelt bis 2021. Die SPD wäre wirklich schön blöd wenn sie akk zur Bundeskanzlerin mit wählen würde. Friedrich Merz würde ich auch noch nicht abschreiben.

Es ist im Moment ein recht undurchsichtiges Gemengelage.

Deswegen denke ich können wir uns einigen, dass das alles noch sehr interessant und spannend wird. :)


1. Punkt: Ja, 20% und mehr halte ich auch für machbar, aber nur wenn man an sämtlichen richtigen Hebeln zieht. Und die muss man erstmal finden. Allerdings haben sich die meisten Wähler wohl mittlerweile auf linke und grüne umverteilt. Mit den abwerben von Die Grüne Wählern hat man ja fast nix gewonnen. Höchstens eine Stärkung der eigenen Position, aber zu dritt wird man regieren müssen und da sind die Grünen ja fast überall notwendig.

2. Punkt: Das geht ja Hand in Hand mit dem Ergebnis der SPD. Schaffen sie (also die SPD) die 20% plus x, dann werden die Grünen auch wieder runterfallen. Die aktuelle Grünen Politik unterscheidet sich dann doch zu sehr von der Union, also werden die Wähler der Grünen nur zur Linken oder SPD wechseln. Da die linken quasi nie koalieren und es eine Koalition braucht, bleibt für den Großteil nur die SPD. Von daher: Wenn die SPD wieder steigt, wird die Grüne fallen. Das ist wirklich Kaffeesatz raten, was die Entwicklung der spd und damit auch der Grünen angeht. Die Grünen könnten da wohl noch eher Wähler abwerben als die SPD.

3. Punkt: Die GroKo wird bleiben. Wenn die CDU nicht auf die blöde Idee kommt auf Länderebene die AfD zum Koalitionspartner zu machen, was wohl eher aus Prinzip und mit Sicht auf andere wahlen nicht passieren wird. Vom Wahlprogramm und der Position wäre es aber wohl denkbar. Da ist man wahrscheinlich gerade näher zusammen als mit der SPD, auch wenn die Art der Politik nichts ist, womit man koalieren möchte. Und näher zusammen heißt ja nicht „nah Zusammen“.
Man wird auch nicht Merkel absägen. Einerseits hätten mit einer Neuwahl wohl beide verloren. Auch wirtschaftlich ist eine Neuwahl, wo die Wirtschaft nur um 0,5% wächst und die Globalisierung gerade in einer kleinen Krise steckt, wohl keine gute Option. Aktuell eine neue Koalition zu bilden....schwierig. Dazu ist Merkel gerade beliebter denn je, aber wohl eher weil man nix mehr von ihr hört. Man wird das einfach nicht riskieren. Alle verlieren damit.
Friedrich Merz wird nie Bundeskanzler. Der ist der feuchte Traum eines FAZ Journalisten, aber ein größerer Teil der Presselandschaft wird einen multimillionenschweren Lobbyisten wohl eher nicht durch eine gnädige Berichterstattung unterstützen.
Auch, wenn ich denke: Politisch braucht es gerade eine kleine Revolution a la linkgsrün, oder einen Friedrich Merz. Sympathisch finde ich den nicht, aber die Wirtschaft lahmt und da wäre der gerade jetzt nicht mal eine vollkatastrophe. Mit Revolution a la linksgrün stimme ich dann eher in Richtung grundeinkommen und einer neuauslegung des wirtschaftlichen Systems. Das aktuelle System ist nicht mehr zeitgemäß, es wird ja quasi seit 100 Jahren nur repariert und nicht erneuert. Also entweder erneuert man das System, oder man holt den besten Reparierer. Von links, grün und spd sehe ich noch die spd wirtschaftlich am stärksten, da wäre es ja mein Wunsch die würden mit einer Grunderneuerung des Systems vorangehen und die beiden anderen schließen sich in ihren Kompetenzen an. Die beiden (links, grün) werden es alleine nicht schaffen.
Trotzdem speilt Sympathie eine Rolle, und damit wird ein Merz niemals Kanzler. Da hat jeder SPD Kandidat bessere Werte, selbst eine Nahles (und die glänzt da nicht wirklich).

Punkt 4: In der Bundespolitik finde ich das nicht. Außer es gibt Neuwahlen. Aber sonst hört man da ja gar nix mehr und erst ab 2021 wird das schwieriger. So lange man nicht die AfD ins Boot holt wird da nix anbrennen. Da interessiert man sich höchstens für die Landtagswahl in Sachsen. Thüringen wird spannend, aber es ist Thüringen. Die Politik in Spanien bekommt mehr Sendezeit als Thüringen.

Punkt 5: Bei den Landtagswahlen garantiert. Vielleicht wird man einfach mal probieren ohne eine Koalition zu regieren. In Thüringen denkbar. Dann wird entweder die AfD oder die Linke das Zünglein an der Waage sein. Das AfD und Linke vermehrt gleich abstimmen, ist wohl auszuschließen. Käme schlecht. Ein bisschen Refierungsverantwortung täte der AfD auch mal gut (bzw. Schlecht).

Ich glaube tatsächlich das beste was einer SPD aktuell passieren kann, ist ein Kevin Kühnert. Der fängt wohl mehr Stimmen, als die ganze Altherrenabteilung (und Nahles) die da sonst steht. Scholz ist da vielleicht mit kühnert das beste. Beide Gesichter noch nicht so völlig verbraucht, wobei kühnert sich ja mehr links präsentiert und durchaus wortgewandt. Scholz ist wahrscheinlich eher Unions-nah. Mal etwas umkrempeln, alte Gesichter wie eine Nahles oder ein Gabriel in den Hintergrund, damit alle die sich durch ihr wechselhaftes Verhalten unwählbar gemacht haben verschwinden, und dann alles etwas auffrischen mit einer klaren Linie. Wenn da jeder ewig lang an seiner Macht festhält, dann wird das einfach nix. Ein frisches Gesicht, wie damals Martin Schulz, tat ja erstmal schon gut. Wenn man sich jetzt vorab eine klare Linie überlegt und mehrere neue Gesichter reinbringt, dann wird das was. Mit einer Nahles tut man sich keinen Gefallen.
Auch ein Martin Schulz hätte wohl besser dran getan, statt ein Ministeramt zu nehmen, jetzt wieder für das Europaparlament zur Verfügung zu stehen. Da wäre er jetzt zumindest den meisten deutschen bekannt. Auch wenn er jetzt nach der Artikel 13 Aktion einen Scherbenhaufen übernimmt.

P-Joker hat geschrieben:
Ich frage mich nur, was haben die letzten Kommentare jetzt mit dem Threadtitel "Bundestagswahl 2017" zu tun?
Eventuell sollte man dafür doch eher einen neuen Thread anlegen.
Oder noch besser: Vielleicht könnte man diesen Thread hier umbenennen in z.B. "Wahlen in Deutschland".
Dann würde da alles rein passen.

Passt so halb. Viele prognostizieren hier ja ein Ende der groko, die bei eben dieser Wahl zustande kam.
Aber stimmt, der Thread könnte umbenannt werden.
Da die Landtagswahlen Einfluss auf die Bundespolitik und umgekehrt haben, macht’s ja keinen Sinn jede Wahl einzeln zu behandeln. Zumindest gibts politisch ja eigentlich immer nur ein Thema und alles hängt zusammen.

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BeitragSo 28. Apr 2019, 13:23 
Inventar
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Dass die Grünen mit Regierungsverantwortung wieder verlieren werden, mag sein. Das ist die Natur der Sache. Trotzdem sehe ich eben nicht, wie die vorher verlieren sollten. Der Hype ist da und vor allem der Frust über alle anderen. Die werden schon bis zur Bundestagswahl weiter im Aufwind sein. Was soll sie denn stoppen? So lang sie keine eigenen Fehler machen, profitieren sie.

Und was die Zukunft in Berlin angeht, so sind sich nahezu alle Experten einig, dass Merkel nicht bis 2021 Kanzlerin bleiben kann. Dafür ist es zu wichtig AKK als neue starke Frau in das Amt einzuführen und dieser zu ermöglichen, aus dem Amt heraus Wahlkampf zu machen.

Die Frage ist, macht die SPD das mit. Das ist der alles entscheidende Punkt. Bleibt die GroKo bestehen und wählt man AKK zur Kanzlerin, dann gewinnt man zwar ein weiteres Jahr, aber mehr auch nicht. Bei der Bevölkerung wird das eher nicht gut ankommen. Wie soll man danach auch Wahlkampf gegen die Union machen, wenn man sie ein weiteres Mal mit trägt? Stattdessen könnte man auf diesem Wege das machen, was man schon 2017 tun wollte. Auf in die Opposition oder zumindest in eine Phase, in der alle anderen Parteien erst einmal sondieren müssen.

Sachsen und Thüringen werden für SPD und CDU wichtige Wahlen. Die einen müssen Farbe bekennen, d.h. entweder mit AfD oder Linken regieren. Im Grunde Wahnsinn, erst Recht, wenn Ramelow auch noch Ministerpräsident bleiben sollte. Und Kretschmer traue ich da ohne weiteres zu, mit der AfD zu koalieren. Der war noch nicht mal Ministerpräsident, da hat er schon öffentlich davon gesprochen und die sächsische CDU hat den rechten Haufen ohnehin erst möglich gemacht. Alles eine braune Suppe.

Zudem kann man nicht ausschließen, dass die AfD am Ende in Sachsen oder Thüringen gar stärkste Kraft wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Szenario in der Union keine Folgen haben wird. Da wird der konservative Flügel schon Druck machen.

Auf der anderen Seite droht der SPD eben in beiden Ostwahlen die Einstelligkeit. Ich denke schon, dass das Symbolcharakter hat, gerade auch mit Blick auf diese so genannte Sollbruchstelle in Berlin. Die haben doch bei der Bayernwahl schon betont, wie wichtig es ihnen war, wenigstens die 10% zu schaffen und wir reden da von Bayern! Unter 10% in Sachsen oder Thüringen und in der SPD kocht es wieder, eben auch weil man sich dann langsam (oder schneller) auf die Bundestagswahl vorbereiten muss.

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BeitragSo 28. Apr 2019, 23:00 
Inventar
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Roman hat geschrieben:
Die 20 % plus x für die SPD halte ich nicht so unrealistisch. Man hat ja an Martin Schulz gesehen, dass es da in de Umfragen nach oben ging.

Mit Schulz von außen hatte man auch eine Erneuerung bzw. die Hoffnung darauf und wenn Schulz sich nicht hätte verunsichern lassen und Gabriel nicht son egoistischer Trottel gewesen wäre, dann würde die SPD im Bund wahrscheinlich bei ~25% stehen.

Jetzt hat man nichts, außer eben eine Nahles ohne Leuchtkraft - von Olaf wir-wuppen-das-locker-mit-dem-G20-Gipfel-denn-wir-richten-ja-auch-jedes-Jahr-das-Haftenfest-aus Scholz wollen wir gar nicht erst reden. Und Kühnert labert halt viel, diskutiert über Subventionen für Frauenpornos, die Abschaffung des Tanzverbotes, ist erstmal, so wie es sich für einen guten JuSo gehört, gegen die Mutterpartei und für mehr linke Politik, hat aber selbst keine richtigen Vorschläge. Toll.
Und ich bin ja damals bei Nahles durchgedreht, aber die arbeitet wenigstens ordentlich, ist ein richtiger Sozi und mir mittlerweile auch sympathisch. Glaube, die war auch eine von den wenigen, die Schulz nicht reingeritten haben, zumindest glaube ich nicht, dass ihr das alles so bewusst war und sie war auch die einzige, die ihn überhaupt mal verteidigt hat, während sich alle anderen in die Büsche geschlagen haben.

Glaube ja, dass Merkel schon gerne Ende des Jahres weg wäre. Ist eben schwierig, wenn man mit der SPD koaliert und die dann auch erstmal weitermachen wollen. Denen AKK andrehen, wäre schon schwierig, auch wenn man sich natürlich an den Koalitionsvertrag halten muss.

Koalitionen mit der AfD...da hätte ich erstmal auch abgewinkt. Andererseits bin ich total dafür, dass man die im Bundestag in Verantwortung zieht und, wie zuletzt diskutiert, diese auch einen Bundestagsvizepräsident stellen. Da bin ich einfach so derbe genervt von dieser weltfremden linken anti Politik.
Bin da leider nicht so im Stoff, wie es in Österreich ausschaut, aber bei der Doku im Ersten (über Sebastian Kurz) hatte ich schon den Eindruck, dass der Kanzler das gut händeln kann.

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BeitragMo 29. Apr 2019, 07:44 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Na bei der SPD hat man diesen steilen Absturz auch nicht vermutet als der Schulzzug los ging.

Bei den Grünen sehe ich schon den Absturz, wenn die Partei "radikale" Vorschläge bei der Co2 Steuer machen wird und sehr vielen Bürgern eine Mehrbelastung droht.

Ich finde Herr Scholz strahlt eine Sympathie aus wie ein Aal, darum hoffe ich dass die SPD die Finger von ihm lässt.

Nahles mag ich auch sehr gerne und finde es schade, dass sie nicht so gut ankommt. Ich kann mir vorstellen, dass Frau Schwesig die nächste Spitzenkandidatin werden wird. Sympathisch kommt sie jedenfalls rüber. Oder es wird noch ganz wer anders, den niemand auf dem Zettel hat.

Es wird mal Zeit, dass die SPD auch einmal eine Frau als Spitzenkandidatin aufstellt.


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BeitragDo 2. Mai 2019, 23:28 
Inventar
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Neo hat geschrieben:
Bin da leider nicht so im Stoff, wie es in Österreich ausschaut, aber bei der Doku im Ersten (über Sebastian Kurz) hatte ich schon den Eindruck, dass der Kanzler das gut händeln kann.
Das nehme ich, nach der Armin Wolf Debatte, mal langsam wieder zurück.
Bei Kühnert hat sichs aber wiedre bestätigt. :mrgreen:

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BeitragMo 6. Mai 2019, 12:47 
Fernsehboss
 
 
Ich find die Summe der Prozentpunkte auf die Koalition ja genauso spannend.

Da haben gerade (FORSA):
GroKo: 44%
Rot-rot-grün: 44%
Jamaika: 57%
Schwarz-Grün: 49%

Da die FDP zu wenig Macht hätte (8%), würde sie wohl lieber gar nicht regieren, als falsch zu regieren.
Interessant ist dass es grundsätzlich gar nicht so Mau aussieht wie man gerade denkt, die AfD ist mit 13% weiterhin gerade noch schwach genug um gewisse Bündnisse zu ermöglichen.

Also schwarz grün käme ohne die sonstigen die an der 5% Hürde scheitern wohl auf die 50,1%.
Bei rot-rot-grün ist halt das Problem: Die Wähler müssten von AfD (unwahrscheinlich), FDP (unwahrscheinlich) oder der CDU (geht so wahrscheinlich) kommen.

Veränderungen:
CDU/CSU: -3,9%
SPD: -5,5%
Linke: -0,2%

Grüne: +11,1%
AfD: +0,4%

FDP: -2,7%
Sonstige: +1,0%

Sind die Grünen einfach nur das geringere Übel, sind sie die neue Mitte oder spielt die Klimadebatte wohl doch eine Rolle?
Es sieht aber wohl krasser aus als es ist. Relevant sind ja nur die 6,6% von Union und FDP. Was von der SPD zur Grünen kommt ist ja fast irrelevant. Entweder koalieren die eh zusammen oder der Partner der CDU wird getauscht. Für eine Partei die auf Verbrenner und Kohle schwört natürlich blöd. Dass die beiden was miteinander haben werden ist damit fast ausgeschlossen.

Aber rot-rot-grün....das wäre was. Für die AfD wohl 4 furchtbare Jahre :mrgreen: obwohl die letzte rot-grüne Regierung soll ja wohl nicht so dolle gelaufen sein (da war ich noch zu jung, also keine Ahnung).
Ach hoffen wir einfach dass die sich nach der Landtagswahl selbst zerlegen.
Da ist’s ja eh witzig mit dem Kretschmer. Heute das erste mal drauf gestoßen (auf Twitter) dass er behauptet hat im klimaabkommen in Paris hätte sich die Bundesregierung auf den kohleausstieg festgelegt.

Was haltet ihr eigentlich von „Die Partei“ oder „Volt“? (Volt -> siehe Arte Doku).
Ist „Die Partei“ etwas was ihr wählen würdet, vom Konzept her? Oder lieber eine „seriöse“ Partei?
Ich denke obwohl mir der Wahl-o-mat wohl verdeutlicht, dass ich sie wählen könnte, wäre eine reine Satire Partei wohl nix was ich wähle. Obwohls ja eigentlich ganz witzig ist, da die Reden vermutlich dazu einladen sich diese anzuschauen.

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BeitragMo 6. Mai 2019, 22:02 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Wolfsgesicht hat geschrieben:
Sind die Grünen einfach nur das geringere Übel, sind sie die neue Mitte oder spielt die Klimadebatte wohl doch eine Rolle?


Irgendwie wird es wohl eine Mischung aus allem sein.
Ich sage schon seit jeher: Die ideale Partei gibt es in Deutschland nicht, wird es auch wohl nie geben.
Es gibt allenfalls das kleinste Übel.
Und das war für mich Jahrzehtelang die SPD. Irgendwann ist sie dann von den Grünen abgelöst worden ...


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BeitragDi 7. Mai 2019, 06:10 
Inventar
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Die Grünen sind in der Tat die neue Mitte. Sie wollen links sein, sind aber durchaus sehr bürgerlich. Sie werden von vielen Gutverdienern gewählt, wollen aber sozial sein. Die Umwelt ist ein Thema, was inzwischen bei (fast) allen angekommen ist und am wichtigsten: sie fallen derzeit einfach nicht negativ auf.

Gerade wenn man eher links wählen möchte, aber die Linke zu radikal ist, sind die Grünen doch derzeit seriöser als die SPD, die einfach mal so gar nicht mehr weiß, warum sie überhaupt noch existiert. Man spricht sicherlich auch viele FDP-Wähler an, denen die FDP wiederum zu radikal ist.

Wie nachhaltig das alles ist, ist wiederum ne andere Frage.

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