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BeitragFr 2. Mär 2018, 13:48 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
redlock hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
Bei ST: Discovery bin ich erst bis Folge 7 vorgestoßen, aber das es sich bei der CBS All Access Serie, um den besseren Vertreter einer modernen Science-Fiction Prämiumserie handelt, kann ich schon jetzt festhalten.


Das DISCO (DISCO scheint die Abkürzung zu sein, die sich durchgesetzt hat) ein moderner Vertreter der Gattung ist, ja, da gebe ich dir Recht. Aber leider ist sie kein guter Vertreter der Gattung, sondern voll mit den vielen Problemen, die diese Gattung z.Z. mit sich rumschleppt.

Jeder wie er denkt, ich finde Discovery gut und The Orville auch. Beides ist völlig unterschiedlich und beides hat Luft nach oben, bei The Orville fehlt z.B. der rote Faden und die Gags sind nicht immer so gut, obwohl manches auch richtig Klasse war! STD wirkt eben etwas zusammengewürftelt und einer der besten Darsteller dürfte erstmal fehlen :x . Ich hoffe mal das beide Serien in S2 ihre Stärken ausbauen und sich verbessern, mal abwarten.


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BeitragSa 3. Mär 2018, 08:45 
Inventar
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Silicon Valley: S4
Viel Comedy gucke ich nicht mehr, aber Silicon Valley ist für mich immer noch must see.
Ich liebe die Figuren, die Dialoge, Running Gags und verrückten Ideen der Serie.
Entourage mit Nerds macht mir weiterhin durchgehend Spaß.
8,5/10

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BeitragSo 4. Mär 2018, 13:36 
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Mary Kills People -- Staffel 2 (Global, Kanada)

Die zweite Staffel (6 Teile) setzt acht Monate nach den Ende von S1 an. In diesen acht Monaten ist Mary ihrer (illegalen) ''Berufung'' weiter eifrig nachgegangen während ihr Partner Des im Knast war. Der kommt nun auf Bewährung raus und schon beginnen die Probleme wieder, undzwar in Form einer Altlast. Mary und Des müssen sich darum kümmern, während das Gesetz weiter hinter ihnen her ist, Des gleichzeitig ihr Geschäft ausbauen möchte, immer mehr Leute erfahren was Mary so treibt, und Mary's Tochter auch noch schön pubertiert. Letzteren Handlungsstrang fand ich unnötig, aber okay.
Staffel hat mir einen Tick besser gefallen als S1. Ich fand's spannend und sehr unterhaltsam. Ärgerlich fand ich jedoch, dass die Staffel mit Cliffhanger endet.

---->8/10


Mozart in the Jungle -- Staffel 4 (Amazon)

War für mich die schwächste der bisherigen Staffeln. Das hat einen ganz einfachen Grund. Sie haben es mit der Exzentrizität der Figuren ganz einfach übertrieben. Ein bißchen Exzentrität kann wunderbar sein. Aber hier war's einfach zu viel des Guten. Hat mich gelangweilt und vor allem genervt. Ein weiterer Kritikpunkt, den ich auch schon bei anderen Staffeln erwähnt habe, ist, dass es immer so aussieht, als ob die Autoren viel mehr Material haben, als sie unterbringen können. So bleiben mal wieder einige Figuren einfach vernächlässigt. (Okay, bei Burrows lag's wohl an der fortgeschrittenen Schwangerschaft. Dennoch).

Unterm Strich aber immer noch eine solide Dramedy. Deshalb: 6,5/10


Strike Back: Retribution (Staffel 6) (Sky)

Mehr Frauenpower als in früheren Staffeln. Die Damen waren auch durchgängig gut -- nicht nur was das Aussehen betrifft. Das Problem waren die beiden Ersatzleute für Stapleton und Winchester. Beide sicherlich keine Giganten ihres Fachs. Aber die Neuen waren einfach nur Weißbrot. Da kam nichts rüber was Stapleton/Winchester hatten. So war die Staffel über weite Strecken einfach nur mittelmäßig. Die Treff(un)sicherheit der Bösen und die Fähigkeit der Guten den Kugeln zu entweichen -- es war diesmal extrem, ging schon ins Lächerliche.
Gegen Ende der Staffel gab's eine nette Überraschung, die aber auch die Schwäche der Staffel noch mal unterstrich.

---->6/10

Fun Fact: ''Idrisi'' und ''Novin'' sind seit Jahren verheiratet.


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BeitragDi 6. Mär 2018, 16:46 
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American Gods
Ich finde, dass die Staffel zu Beginn zu lange auf der Stelle tritt. Die Handlung schreitet erst mit der zweiten Hälfte richtig voran, dann aber richtig. Ab da ist es unterhaltsam, abgedreht, witzig und spannend.
Die Handschrift von Bryan Fuller ist unverkennbar. Von daher bin ich schon gespannt, wie der neue Showrunner da anknüpfen wird, auch wenn der schon viel mit Fuller gearbeitet hat.
7,5/10

Big Little Lies
David E. Kelley hat es geschafft sich neu zu erfinden. Während früher seine Serien einen unverkennbaren Stil hatten, versuchte er sich hier an etwas ganz anderem.
Im Zentrum der Serie stehen drei Mütter, die sich mit ganz alltäglichen Problemen herumschlagen müssen, aber hinter der perfekten Fassade des kalifornischen Idylls gibt es tiefe Abgründe.
Früher neigte DEK zum predigen, dass ist hier deutlich subtiler. Seine Abneigung für die PC-Police und Helicopter-Moms und Klatsch und Tratsch scheint zwar in einigen Szenen mit. Aber es ist keine Vorführung aller Sorkin oder dem alten DEK.
Für etwas künstliche Spannung sorgt die Tatsache, dass sich ein Mord ereignet hat, aber man bis zur letzten Episode nicht erfährt, wer das zeitliche gesegnet hat.
Unterm Strich passiert mir aber zu wenig in den 7 Episoden.
7/10

Waco
In Zeiten des Real-Crime-Booms darf natürlich auch nicht dieses düstere Kapitel fehlen. Es gibt in der amerikanischen Verbrechensbekämpfung vermutlich nur wenige Beispiele, bei denen mehr schief gegangen ist als in Waco.
Die beiden Hauptdarsteller Taylor Kitsch als Sektenführer David Koresh und Michael Shannon als FBI-Verhandlungsführer liefern beide Glanzleistungen ab. Der Serie gelingt es beide Seiten gerecht zu bewerten. Koresh wird als Guru weder verteufelt noch verherrlicht und auch das FBI hat Graustufen. Fatale Fehlentscheidungen passieren nicht aus Bosheit, sondern aus Fehleinschätzungen und Überforderung.
Am Ende wird ein Bild von einer Tragödie gezeichnet, die bei ruhigem Kopf komplett vermeidbar war oder zumindest zu verschiedenen Momenten einzudämmen war.
Am Ende hatte man auf der einen Seite religiöse Fanatiker, mit Paranoia und blindem Vertrauen in ihren Anführer und auf der anderen Seite einen zum Militär aufgerüsteten Polizeiapparat, der sich nach einer anderen Tragödie rehabilitieren wollte.
Insgesamt ein guter erster Wurf für den Spike-TV-Nachfolger Paramount Network.
7,5/10

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BeitragMi 7. Mär 2018, 13:28 
Vorstandsvorsitzende/r
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Mozart In The Jungle - Staffel 4 (Amazon)

Für mich auch in S4 noch ein Highlight, mir gefallen die Charaktere wahnsinnig gut und das außergewöhnliche Setting (diesmal mit Japan-Reise) machen die Serie zu was Besonderem. Sollte es nicht weiter gehen, eignet sich die letzte Folge als schönes Serienfinale.

8/10


The End Of The F****** World (Netflix)

Absolut crazy, aber auch extrem unterhaltsam, wenn man denn auf britischen schwarzen Humor steht.

7,5/10


The Crown - Staffel 2 (Netflix)

Hat mir weit weniger gefallen als S1, es waren einfach zu viele belanglose Sachen dabei (Margret) und man hat eine nicht so zusammenhänge Geschichte erzählt wie noch in S1.

7/10


Unreal - Staffel 1 (Lifetime)

Fängt sehr stark an, rutscht dann aber doch etwas ab und wird zur Soap (was ich per se nicht schlimm finde) mit einigen ziemlich abgedroschenen Plots. Als guilty pleasure aber durchaus sehbar, mehr darf man aber wohl nicht erwarten.

7,5/10


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BeitragSa 10. Mär 2018, 12:43 
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Bosch: S3
Auch in der dritten Staffel bleibt sich die Serie treu. Bosch hat dieses klassischen Vibe ohne sich dabei alt anzufühlen. Früher wäre das ein Network-Dauerbrenner gewesen. Heute muss ein Streaming Service so etwas produzieren, vergleichbar mit Longmire. Wobei Bosch eine gewisse Coolness mitbringt, die Longmire als Serie abgeht.
In einer Nebenrolle war David Murciano zusehen, quasi in seiner Rolle aus The Shield, wenn auch unter anderem Namen.
8/10

The Leftovers: S3
Obwohl es nie darum ging aufzuklären was mit den Verschwundenen Menschen passiert ist, liefert das Finale eine Antwort, die in ihrer Simplizität fast schon genial ist. Aber wie gesagt, darum ging es in der Serie nie.
Die dritte Staffel setzt kurz nach dem Finale der 2. Staffel ein, erlaubt sich dann aber einen Zeitsprung, nach dem die Karten neu gemischt sind. Die meisten Hauptfiguren befinden sich in der finalen Staffel auf einer persönlichen Sinnfindung. Aus unterschiedlichen Gründen endet die jeweilige Suche in Australien.
Leider sind es nur 8 Episoden, aber jede der 3. Staffeln war auf ihre Weise etwas besonderes und unterm Strich ist The Leftovers eine fantastische Serie, über die Abgründe der menschlichen Seele.
9/10

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BeitragSa 10. Mär 2018, 20:44 
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BeitragSo 11. Mär 2018, 00:30 
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Jessica Jones Season 2

Empfinde ich als Steigerung zu Staffel 1. Ich mochte die Story um Jessicas Vergangenheit sehr gerne, inklusive den ganzen Neben-Plots. Generell war einfach sehr viel mehr los und auch die Figuren um Jessica waren sehr viel interessanter als in Season 1.
Der Schluss war zwar dann ein bisschen zusammenkonstruiert,
versteckter Inhalt:
der Tod der Mutter, fast schon lächerlich insziniert
, aber auch wenn Trish absolut nervig war, gefiel mir das einfach gut.
Ein bisschen Mysterie, ein bisschen Psycho, die tolle Musik, die an diese 40 Jahre Detektiv-Filme erinnert. Bis auf wenige Ausnahmen einfach stimmig.

Da muss Daredevil für mich schon nachziehen, um weiterhin an der Spitze zu bleiben.

8,5/10

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSo 11. Mär 2018, 00:38 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Sah bisher nur die erste Folge und fand es noch langweiliger als S1. Nebenbei unterwegs gucken geht auch nicht, wegen fehlender Downloadfunktion. 13 Folgen sind eben etwas viel. Die Staffel soll ja auch nicht wirklich besser werden. Entweder einem gefällt das von Anfang an oder eben nicht oder?


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BeitragSo 11. Mär 2018, 00:41 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Und DD oder auch Punisher fand ich nie wirklich langweilig, auch wenn die auch längen hatten. JJ war da schon in S1 nicht so toll und laut der Reviews bisher wird es nicht besser, S1 hatte mit Killgrave wenigstens einen tollen Gegenspieler.


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BeitragSo 11. Mär 2018, 12:13 
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Collateral Netflix

4 Episoden lange Miniserie, die von einem anfangs zusammenhanglosen scheinenden Mord an einem Pizzaboten handelt. Am Anfang relativ spannend, hat in der Mitte dann aber einen Durchhänger. Fand die 4 Folgen okay, aber auch nicht wahnsinnig faszinierend...


6/10

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BeitragDi 13. Mär 2018, 13:44 
Inventar
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Altered Carbon
Ich hat Netflix mal wieder einen Volltreffer gelandet. Die großen Ähnlichkeiten zu Blade Runner und die kleinen Gemeinsamkeiten mit The Matrix sind natürlich unübersehbar, aber man ist eher inspiriert als kopiert.
(Neo) Noir ist sowieso immer ein Genre, das mich reizt, aber hier sieht man in jeder Szene die Liebe zum Detail. Das Setdesign ist atemberaubend gut und man hat wirklich richtig viel aus der Möglichkeit gemacht, dass Menschen auf einem Chip gespeichert werden und die Körper tauschen können.
Der Kriminalfall ist hier auch nur Mittel zum Zweck, um die Welt zu erklären. Material für eine Fortsetzung gibt es reichlich. Da hat wirklich alles gepasst.
seltene 10/10

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BeitragDo 15. Mär 2018, 20:09 
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Everything Sucks -- Staffel 1 (Netflix)

Zunächst einmal muss ich mich bei ulti bedanken. Hätte er seine Staffelreview nicht so zeitnah nach Veröffentlichung der Staffel reingesetzt, wäre dieses Juwel völlig an mir vorbeigegangen.
''Everything Sucks'' erzählt eine schöne «coming-of-age» Geschichte. Nichts weltbewegend Neues, aber einfach eine schöne Geschichte bzw. Geschichten, die mich gefesselt und gepackt hat/haben. Ich hab mich erstklassig unterhalten, so ab Folge 2 oder 3. Der Pilot war nicht so der Bringer. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.
Dass die Serie Mitte der 1990ziger spielt hat für den Kern der Erzählung eingentlich keine Bedeutung. Der ist eher zeitlos. Da sie jedoch in den 1990zigern spielt, hat man das eben musik- und kostümmäßig voll ausgenutzt. Ich hatte damit keinerlei Probleme.
Überflüssig fand ich allerdings den ''Cliffhanger'' im Staffelfinale. Ohne ihn wäre das Ding ziemlich abgeschlossen gewesen. Wer ''Freaks & Geeks'' mag oder mochte, der sollte hier unbedingt mal reinschauen. Bei zehn jeweils etwa halbstündigen Eps ist das Zeitinvestment auch relativ überschaubar.

Für Staffel 1: 8/10


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BeitragSa 17. Mär 2018, 12:31 
Inventar
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Taboo
Die Serie steht und fällt mit ihrem Star Tom Hardy. Es gibt kaum eine Szene, in der er nicht zu sehen ist. Das Setting im London des frühen 19. Jahrhunderts ist toll in Szene gesetzt. Alles ist schmutzig, roh und Gefahr lauert überall.
Tom Hardys Charakter versucht hier seine eigenen Interessen im Kreuzfeuer der East India Company und der britischen Krone durchzusetzen und es ist ein Abnuntzungskampf, von der ersten bis zur letzten Folge.
8,5/10

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BeitragSo 18. Mär 2018, 12:26 
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On my Block
Neue Netflix-Serie über 4 Teenager in einem Problemviertel von Los Angeles.
Hatte am Anfang Probleme in die Serie reinzufinden und war nach der 3./4. Folge schon kurz davor abzubrechen. Dann hat die Serie für mich doch noch die Kurve bekommen und sich qualitativ gesteigert.
7/10


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BeitragSo 18. Mär 2018, 20:06 
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BeitragDi 20. Mär 2018, 11:55 
Inventar
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Love Season 3
Ich war gerade in der ersten Staffel vernarrt in die Serie und hier findet sie nun ihren (zu) frühen Abschluss. Generell würde ich behaupten drei Staffeln ist gerade recht für eine Serie wie Love, aber dann hat man dann doch gemerkt, dass man Storylines kappen, kürzen und zusammenschieben musste, um ein rundes Ende zu finden. Das passiert dann dankbarerweise auch, aber es ist unübersehbar, dass man gut und gerne eine vierte Staffel gehabt hätte.
8/10

PS: Claudia O'Doherty verdient ihre eigene Sitcom und es würde mich nicht überraschen, wenn sie über kurz oder lang eine New Girl-Style Serie erhält.


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BeitragDi 20. Mär 2018, 12:50 
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redlock hat geschrieben:
Everything Sucks -- Staffel 1 (Netflix)

Zunächst einmal muss ich mich bei ulti bedanken. Hätte er seine Staffelreview nicht so zeitnah nach Veröffentlichung der Staffel reingesetzt, wäre dieses Juwel völlig an mir vorbeigegangen.
Für Staffel 1: 8/10

Freut mich zu hören. :)
Bei der Serie ist es echt wichtig, ein bisschen Werbung zu machen, da sie im Vergleich zu anderen sehr guten Netflix Dramedys leider mittelmäßige Reviews bekam und dann mehr oder weniger ignoriert wurde.
Absolut unverdient, wie ich finde. Ich habe das Gefühl, dass der etwas übertriebene Einsatz von 90er Jahre Nostalgie, besonders im Piloten wurde hier viel zu sehr in den Fokus der Kritiken gestellt. Meine Befürchtung ist, dass das zu viele Leute abschreckt und ihnen die Chance nimmt, zu sehen wie durchaus nuanciert hier im Verlauf weniger Folgen gearbeitet wurde. Ich hoffe echt wir kriegen noch eine Staffel und Everything Sucks noch eine zweite Chance.

_________________
Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragDi 20. Mär 2018, 21:00 
Inventar
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Everything Sucks scheint in der Tat in der Flut der Neuerscheinungen unterzugehen. Sehr schade.
Man sollte auf die Staffel bzw. Serie auf jeden Fall nicht nach der Pilotfolge beurteilen, sondern noch #102 und #103 gucken.


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BeitragMo 26. Mär 2018, 06:08 
Inventar
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Ghost Wars
Eigentlich wollte ich die Serie nur testen und hätte wohl nach der 2. Episode den Stecker gezogen, wäre meine Verlobte nicht gewesen, die das ganze zum berieseln ganz gut fand. Während ich auf dem Handy Facebook und Instagram studierte, folgte ich den Ghost Wars.
Unterm Strich ist das nicht mehr als Durchschnitt, aber zwischendurch gibt es immer wieder Momente, in denen die Serie bestens unterhält.
Kim Coates ist zwar nur 2nd Billing aber der heimliche Star der Serie. Er ist eine geerdete Version seines Sons of Anarchy Charakters. Vincent D'Onofrio war mir hingegen too much. Die langen Haare und der Walross-Schnäuzer sahen einfach albern aus.
Gelungen war das Kleinstadtfeeling, die Mythologie uferte aber irgendwann aus, da man sich nicht nur auf Geister beschränkte.
5,5/10

Update:
Marvel's The Punisher
Auch wegen des Punishers war S2 von Daredevil für mich die beste der Marvel-Serien. Das hat sich jetzt geändert. The Punisher ist die erste Serie, die mir ohne Einschränkung gut gefiel. Man hat auf jegliche Mythologie verzichtet und einen knallharten Action-Thriller auf die Beine gestellt.
Jon Bernthal ist die perfekte Besetzung für den sturen Ex-Soldaten, der nicht lange fackelt, wenn es darum geht, seinen Willen durchzusetzen.
Die tatsächlichen "Punisher-Momente" hat glücklicherweise nur dosiert eingesetzt, so dass sie die Gewaltausbrüche nicht inflationär wurden, aber wenn sie dann kamen, war die blanke Wut Frank Castles in jeder Sekunde zu spüren.
9/10

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BeitragMo 26. Mär 2018, 06:47 
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Theologe hat geschrieben:
Ghost Wars
Eigentlich wollte ich die Serie nur testen und hätte wohl nach der 2. Episode den Stecker gezogen, wäre meine Verlobte nicht gewesen, die das ganze zum berieseln ganz gut fand. Während ich auf dem Handy Facebook und Instagram studierte, folgte ich den Ghost Wars.
Unterm Strich ist das nicht mehr als Durchschnitt, aber zwischendurch gibt es immer wieder Momente, in denen die Serie bestens unterhält.
Kim Coates ist zwar nur 2nd Billing aber der heimliche Star der Serie. Er ist eine geerdete Version seines Sons of Anarchy Charakters. Vincent D'Onofrio war mir hingegen too much. Die langen Haare und der Walross-Schnäuzer sahen einfach albern aus.
Gelungen war das Kleinstadtfeeling, die Mythologie uferte aber irgendwann aus, da man sich nicht nur auf Geister beschränkte.
5,5/10


Ich habe die Serie auch bis zum Ende durchgehalten. Die erste Folge fand ich extrem vielversprechendes, doch schon ab Folge 2 zieht es sich wie Kaugummi. Auch war ich enttäuscht, dass es dann bei der kurzen Serie jede Folge eine "Ghost of the Week" Version gab. Dazwischen gab es immer Mal interessante Szenen und auch Punkte in der Geschichte. Hauptdarsteller Avan Jogia wird auch nicht genutzt. Ich hatte das Gefühl, er ist nur Nebendarsteller. Cool fand ich die Kombi mit seiner Geisterfreundin. Das Ende finde ich irgendwie passend und ganz kreativ. Kann so stehen bleiben. Dennoch würde ich hier nur maximal 4/10 vergeben.


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BeitragMo 26. Mär 2018, 15:36 
Inventar
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Sneaky Pete: S1
Den Pilot habe ich vor einem Jahr mal gesehen, fand den auch nicht so schlecht. Aber irgendwie ergab es sich nie weiterzuschauen.
Das habe ich jetzt getan und fühlte mich bestens unterhalten. Sneaky Pete ist nicht das tiefgründigste Charakterdrama. Aber die Figuren haben mir gefallen, die Besetzung ist gut ausgewählt und obwohl man (fast) alle Darsteller des Maincasts kennt, sind es eher Schauspieler, die sonst in der zweiten Reihe auftreten und der einzige Star, Bryan Cranston, tritt in der zweiten Reihe auf.
Wie alle Filme und Serien mit Trickbetrügern muss die Serie den Spagat schaffen, auf der einen Seite die Cleverness der Betrüger zu belegen und auf der anderen Seite den Zuschauer genauso zu überraschen wie das "Opfer". Das gelingt im Finale nicht unbedingt, aber das ändert nicht viel am Unterhaltungswert.
7/10

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BeitragDi 27. Mär 2018, 10:02 
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Haus des Geldes S1
Ein Heist-Movie als Serie. Der "Professor" sammelt acht Mitstreiter um sich um den größten Bankraub aller Zeiten durchzuziehen. Spannende Story, ausgeklügelter Plan, unterschiedliche Figuren. Für die Nebenstorys und das ganze zwischenmenschliche ist mMn aber zuviel Zeit draufgegangen. Kann ich aber trotzdem jedem empfehlen der auf Heist-Storys steht und nächste Woche kommt schon S2 auf Netflix.
8/10


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BeitragMi 28. Mär 2018, 19:08 
Inventar
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Supernatural -- Staffel 11 (The CW)

So, nun endlich mit dieser Staffel durch.
Seit ein paar Jahren (bzw. Staffeln) gefallen mir vor allem die stand-alone Folgen. Die Staffelbösewichte der letzten Jahre (bzw. die roten Fäden der Staffeln) hatten sehr unterschiedliche Qualität, was dann natürlich auf die Staffelwertungen große Auswirkungen hat. Manche diese Geschichten waren echt zäh. Die Amara/Finsternis Geschichte ihier in S11 gehört für mich zu den besseren der letzten paar Jahre, und damit gehört die Staffel ebenfalls zu den besseren. Ich hab mich innerlich nicht ''gewunden'' wenn die Eps den Fokus auf diesen Teil hatten.
Die Serie ist auch in S11 ihren vor Jahren eingeschlagenen Weg weiter verfolgt. Mir hat's gefallen, und ich werde hier sicherlich bis zum Ende dabei bleiben.

Für S11: 7,5/10


The Good Doctor -- Staffel 1 (ABC)

''House, M.D.'' -- die Abwicklung der medizinischen FdW -- meets ''Grey's Anatomy'' -- der persönliche & private Kram der Ärzte, die Krankenhaus Mätzchen, der plolitisch korrekt besetzte Cast -- dazu ein Schuß ''Rainman.''
Die Serie erfindet das Genre ''Krankenhaus Serie'' natürlich nicht neu. Aber, wie und was sie es machen, ist einfach gut.
Zwar steht Freddie Highmore's Figur im Zentrum. Aber sehr schnell bekommen die Nebenfiguren genug Raum um Geschichten zu tragen. Wenn Freddie nur 18 Eps pro Staffel machen möchte, wäre es überhaupt kein Problem vier Folgen ohne ihn zu machen. Stoff und Figuren sind da.

Ich fand die erste Staffel sehr unterhaltsam. Mein Lieblingsgeschichte (eine folgenübergreifende Geschichte) war die um Murphy und seine Nachbarin. (Die Darstellerin hat eine unheimliche Ähnlichkeit mit der Mutti aus Freeforms 'Chasing Life.' Ich frag mich echt, ob sie nicht deren Tochter ist).
Jedenfalls, wer hochwertig produzierte Krankenhaus Serien mag, sollte hier mal reinschauen.

Für S1: 7,5/10


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BeitragDo 29. Mär 2018, 13:00 
Mitglied im Vorstand
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redlock hat geschrieben:
Die Serie ist auch in S11 ihren vor Jahren eingeschlagenen Weg weiter verfolgt. Mir hat's gefallen, und ich werde hier sicherlich bis zum Ende dabei bleiben.


Wie lange dauerts denn noch, bis die Supernatural einstampfen? Ich freue mich irgendwie mega über den Erfolg der Serie. Allerdings kann ich mich seit der Amara Staffel gar nicht mehr aufraffen das weiter zu schauen.

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