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BeitragDo 22. Mär 2018, 09:20 
Inventar
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Zitat:
Mach dich dann langsam mal auf den Absprung bereit. Season 7 ist die letzte gute. Und ich rate ganz klar, dazu nach dem sehr natürlichen Endpunkt in Season 7 auszusteigen. Ich weiß, das wirst du nicht tun, weil du du bist. Aber tu es. Season 8 und 9 haben eine handvoll gute Momente, aber im großen und ganzen sind sie Schandflecken, die eine der besten Serien des US-TVs durch den Schlamm gezogen haben. Ähnlich wie Scrubs, wo ich die letzte Staffel nicht als Kanon akzeptiere, endet The Office für mich ganz klar bei einem bestimmten Punkt in S7.
Ich würde es auf jeden Fall weitergucken. Die Nebencharakter-Riege reißt es locker raus und gerade für Robert California lohnt es sich sowieso. Aber gut, ob gerade der nun lbm's Lieblingscharakter wird, weiß ich auch nicht so Recht... :lol:


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BeitragMo 16. Apr 2018, 14:19 
Chefposter/in
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Hier mal wieder einige Staffelreviews zu kürzlich beendeten Staffeln, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit sondern nur solche, zu denen ich auch etwas zu schreiben habe:


Skins - S5
Dafür dass es immer hiess, Generation 3 bei Skins wäre nicht mehr gut, bin ich eigentlich doch ziemlich positiv überrascht gewesen. Ja, gegenüber S1-4 fällt die Staffel schon etwas ab, aber im Vergleich zu praktisch jeder anderen Serie aus dem gleichen Genre gewinnt auch S5 von Skins noch locker bezüglich Qualität.

24 - S7
Die Staffel wird für mich durch den finalen Twist im letzten Drittel leider massiv abgewertet, da dieser zwar dramaturgisch spannend war, aber aus Charakter-Sicht absolut keinen Sinn ergab. Und für mich ist ein Twist, der aus Charakterentwicklungs-Sicht keinen Sinn ergibt, sprich nicht "verdient" ist, einfach ein Zeichen für brutal schlechtes Writing, denn eine Story sollte immer von den Handlungen der Charaktere gesteuert sein, welche ihrem Charakter entsprechend handeln müssen, um die Glaubwürdigkeit der Serie zu gewährleisten. Oder anders ausgdrückt: würde man nur S7 anschauen ohne S1-6 gesehen zu haben, dann wäre es wohl eine gute Staffel gewesen, aber wenn man die Charaktere bereits aus vorigen Staffeln kennt, dann hat der finale Twist einfach Null Sinn ergeben. Wer die Staffel gesehen hat, der weiss wovon ich rede, für die anderen will ich es natürlich nicht spoilern. S8 habe ich noch nicht gesehen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie das nochmals "flicken" können...

The Walking Dead - S3
Hier fast das gleiche Problem, denn die eigentlich sehr starke Staffel wurde mit den letzten paar Minuten irgenwie ruiniert. In diesem Fall nicht wegen einer uncharakteristischen Handlung eines Charakters (ok, auf eine Art zwar eigentlich schon), sondern weil durch das Ende aus dramaturgischer Sicht die halbe Staffelhandlung irgendwie sinnlos gemacht wurde. Ich war dann auch gar nicht erstaunt, als ich gelesen habe, dass dieses Ende im Prinzip nur ein "big, fat fuck you" des gefeuerten Showrunners an die Comic-Fans war als seine letzte Amtshandlung und sich der grösste Teil des Writerrooms scheinbar vergeblich dagegen gewehrt hat. Ich habe zwar die Comics nicht gelesen, war aber überhaupt nicht überrascht zu hören, dass dieses Staffelende den Comics komplett widerspricht, weil es wie gesagt aus dramaturgischer Sicht sich einfach "falsch" angefühlt hat. Klar kann man argumentieren, dass das "Leben in der Post-Apokalypse" sich nicht an ein dramturgisches Drehbuch halten muss, aber schlussendlich ist es eben doch primär ein Unterhaltungsprodukt, welches mit solchen dramaturgischen "Fehlern" sich für mich leider abwertet.

Nikita - S2
Im ersten Staffeldrittel hatte ich etwas Mühe, aber danach wurde die Serie wieder sehr stark (wie sie es schon in der zweiten Hälfte von S1 war). Das Staffelende war sehr mutig, allerdings bin ich jetzt auch etwas skeptisch, wie es in S3 weitergehen soll, denn der neue Status-Quo scheint mir nicht sehr vielversprechend zu sein. Bisher haben die Autoren der Serie aber immer geliefert, und so habe ich jetzt mal Vertrauen, dass das auch in den restlichen 2 Staffeln der Fall sein wird.

Girls - S3
Die Serie gefiel mir auch in S3 ausgesprochen gut, was eigentlich erstaunlich ist, da praktisch alle Protagonisten ziemlich unsympathische Zeitgenossen sind, wenn man ehrlich ist.

Cold Feet - S7
Auch die zweite Staffel nach dem Revival hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie es die Autoren hinbekommen haben zwar den Fokus immer noch auf die "alte Generation" zu legen, gleichzeitig aber auch langsam den "Kindern" mehr Screentime eingeräumt wird. Das fühlt sich alles organisch an, so dass es einerseits nicht einfach nur ein Rehash der Stories aus den Originalstaffeln ist, aber sich auch nicht wie eine völlig neue Serie anfühlt bei der die alten Schauspieler nur als Verbindungsglied auftreten.

Person of Interest - S3
In der Mitte und zum Staffelende hat S3 endlich gezeigt, was eigentlich erzählerisch in dieser Serie steckt und was ich mir schon von Anfang an erhofft hatte. Leider etwas ein Fall von "too little, too late", denn einige richtig starke Episoden bei insgesamt über 60 Episoden in diesen drei Staffel reichen einfach nicht für eine gute Gesamtbewertung. Auf ca. 20 Episoden zusammengefasst hätten diese 3 Staffeln allerdings richtig stark sein können, denn eine extrem interessant Story steckt definitiv in der Serie, sie wird nur leider viel zu selten genutzt. Auch der eigentlich richtig interessant scheinende neue Status Quo zum Ende von S3 scheint nicht wirklich richtig genutzt zu werden, wenn die ersten 3 Episoden von S4 ein Indiz sind. Schade für dieses verschenkte Potential, aber trotzdem war S3 mit Abstand die beste der ersten 3 Staffeln, auch dank der beiden weiblichen Cast-Additions.

Blackstone - S1
Diese vielgelobte kanadische Serie hatte ich während Jahren auf meiner Liste, aber konnte nie alle Episoden auftreiben und habe sie deshalb irgendwann gestrichen. Letztes Jahr habe ich sie dann allerdings bei Netflix wiedergefunden, aber auch dort waren nur S1-3 available und ich wollte sicher keine Serie beginnen, wo die letzten 2 Staffeln nirgends erhätlich waren. Dieses Jahr habe ich dann aber endlich die gesamte Serie gefunden und mir jetzt mal S1 angeschaut, allerdings war ich dann schnell relativ enttäuscht, denn während der Pilot noch vielversprechend war, konnten die folgenden Episoden mich nicht richtig überzeugen, was an einer Kombination aus langweiligen Drehbüchern und teils schwachen Schauspielerleistungen lag. Das klingt jetzt etwas zu negativ, denn unterhaltend ist die Serie durchaus, aber bei der heutigen Auswahl an Serien einfach nicht wirklich gut genug, als dass ich die Serie hier weiterempfehlen würde. S2-5 werde ich wohl trotzdem schauen, denn die Episodenzahl hält sich ja in Grenzen, so dass es keinen unendlich grossen Zeitaufwand bedarf.


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BeitragSa 21. Apr 2018, 11:21 
Chefposter/in
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Ich hoffe es stört niemanden, dass ich meine Reviews jeweils hier reinstelle statt in die Season-Review-Threads. Aber ich gebe ja eh keine Wertung ab und hier muss ich auch nicht jedes Mal schauen welche Staffel in welchem Jahr lief, so dass ich den richtigen Thread treffe.

12 Monkeys - S2
Während ich von S1 noch extrem positiv überrascht war, weil die Story für eine Zeitreise-Serie sich überraschend durchgeplant und "logisch" angefühlt hat, so konnte ich das von S2 nicht mehr so sehr sagen, denn da ist die Serie eher in "convoluted make it up as we go along"-Territorium vorgestossen. Unterhaltsam ist sie immer noch, also es ist nicht so, dass die Staffel keinen Spass gemacht hätte, aber während ich S1 noch jedem weiterempfohlen hätte, so würde ich S2 doch eher nur noch Genre-Liebhabern empfehlen.

House of Lies - S1
Die Serie hat alle Zutaten, um in die grossen Fussstapfen von anderen Showtime-Halbstündern wie Californication, Weeds, Nurse Jackie, United States of Tara und Co. treten zu können, aber irgendwie hat es bei mir trotz sehr starkem Cast während S1 noch nicht so richtig "klick" gemacht. Irgendetwas fehlt einfach, bzw. es war aus meiner Sicht ein Fehler auf "Fälle der Woche" zu setzen bei so kurzen Episoden, gerade weil dieser Corporate-Fixer-Job eh schon schwer darstellbar ist und ganz besonders dann wenn man nur 10-15 Minuten so einem Fall widmen kann. Wohl nicht ganz überraschend waren deshalb eigentlich immer die Familien-Szenen mit Sohn, Vater und Freundin von Marty meine S1-Highlights.

Horace and Pete
Hat sich auf jeden Fall gelohnt auch wenn bei so einer experimentellen Serie natürlich nicht alles funktionieren kann, aber die starken Szenen haben die schwachen bei weitem aufgewogen und allein für Episode 3 hätte sich die Serie sowieso schon gelohnt. Episode 6 war für mich das beste Beispiel, wie gewisse Szenen absolut genial waren und andere dafür überhaupt nicht funktioniert haben für mich. Zuerst das Blind-Date von Pete, welches sich auf so natürliche Art entwickelt hat obwohl es komplett akward begann....besser hätte man das echt nicht schreiben und spielen können. Aber danach die Szene als das Date zum Nachtessen bei den Geschwistern eingeladen war hat dann so gar nicht mehr funktioniert und war weder gut geschrieben noch hat es sich irgendwie natürlich angefühlt. Ebenfalls etwas störend fand ich, dass es in der Bar immer nur eine Konversation gab: dort wo die Kamera drauf hielt. Es gab absolut keine Hintergrundgespräche, was sich in eine Bar extrem seltsam anfühlt. Aber eben: trotz diesen Kritikpunkten lohnt sich diese Miniserie auf jeden Fall und ich würde sie am ehesten als Mischung aus Louie und In Treatment beschreiben, auch wenn das natürlich nur eine sehr grobe Umschreibung ist.


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BeitragSo 18. Nov 2018, 07:53 
Inventar
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The Middle: S1
Die ersten beiden Episoden habe vor 9 Jahren geguckt. Die fand ich ganz OK, aber mehr eben auch nicht, irgendwie war mir das damals zu zahm.
Da meine Frau aber gerne was leichtes für zwischendurch guckt und Amazon Prime die Serie im Programm hat, landete die Serie wieder auf dem Plan.
Meine Bewertung hat sich nicht großartig geändert. Die Serie ist nett, es gibt auch ein paar Lacher, aber am Ende ist das alles furchtbar zahm. Alles geht gut aus, jeder trifft die anständige Entscheidung und alles ist eitel Sonnenschein.
6/10

_________________
Bild? Ich sehe keines.


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BeitragFr 21. Dez 2018, 23:55 
Chefposter/in
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Alias Grace
Habe gerade diese Miniserie beendet und bin noch etwas unsicher, was ich davon halten soll. Einerseits eine sehr interessante Erzählung, aber andererseits war mir die letzte Episode dann doch etwas zu konfus.
versteckter Inhalt:
Dass das Ende komplett offen gelassen hat, was nun wirklich passiert ist, fand ich durchaus einen interessanten Ansatz, aber dieser "11 years later"-Epilog fühlte sich irgendwie seltsam an, da nicht klar war warum sie nun plötzlich begnadigt wurde, während die ganze vorige Serie ja darauf hinauslief, dass der Doktor eben kein Begnadigungsgesuch schreiben wollte. Auch die ganze "Doktor im Koma"-Story kam komplett aus dem nichts und war irgendwie störend da komplett unnütz. Ebenfalls nicht klar war für mich, was die Motivation von Jeremiah war, zumal sich die ganze Hypnose-Szene so komplett fake angefühlt hat.

Diese Punkte machen es etwas schwer zu sagen, ob ich die Serie insgesamt jetzt toll fand oder doch nicht so richtig......da muss ich mich wohl mit etwas Abstand dann noch "entscheiden", wie ich die Serie in meiner Gesamtrangliste einordnen will.


Andere Staffeln die ich kürzlich beendet habe:

Arrow - S2
Hat mir deutlich besser gefallen als S1 und die Staffel hat nach einigen Episoden Anlauf eine sehr interessante Story mit einem grossen Cast an Charakteren erzählt.

Weeds - S6
Diese Staffel war leider ein ziemlicher Reinfall. Während S5 nach der (primär in der ersten Hälfte) eher schwächeren S4 für mich fast wieder an S1-3 rangekommen ist qualitativ, war S6 dann doch ein richtiger Qualitätseinbruch. Da hat man eine Story, die vielleicht für 5-6 gute Episoden hätte sorgen können, einfach auf 13 Episoden aufgebläht und entsprechend "filler"-mässig fühlten sich viele Episoden an.

The Office - S7
Ja, der Abgang war sehr gut gemacht und die Staffel insgesamt auch sehr gut. Jetzt bin ich gespannt, ob der Qualitätsabfall in S8+9 wirklich so gross ist, wie man immer gehört hat...

Mozart in the Jungle - S1
Hat mir wirklich gut gefallen. Eine "feel good" Serie der Kategorie "Gilmore Girls", wo ich einfach nur gerne den Charakteren zusehe ohne grosse Storylines oder Plottwists zu erwarten.

Broad City - S1
Von dieser Serie war ich hingegen doch etwas enttäuscht. Da habe ich mir von dem was ich über die Serie gehört habe im Vorfeld eigentlich schon etwas mehr erwartet. Ich hätte mir humormässig etwas mehr "Girls" als "Always Sunny" gewünscht. Speaking of...

Always Sunny - S13
Hier ist eindeutig klar geworden, dass die Serie für mich mit Dennis steht und fällt. Fast alle Episoden mit Dennis haben mir gefallen, während fast alle ohne Dennis mich gelangweilt haben.

Episodes - S5
Wie auch die 4 Staffeln zuvor hat mich auch diese letzte wieder so oft zum lachen gebracht, wie nur wenige andere Serien es schaffen. Für mich definitiv eine der "most under the radar" Serien, bezüglich wie wenig ich medial oder hier im Forum von der Serie gelesen habe im Gegensatz zu ihrer extrem hohen Qualität und Lachfrequenz. Kathleen Rose Perkins als Carol war für mich übrigens der Standout-Charakter der Serie.


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BeitragDo 10. Jan 2019, 19:08 
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Wenn sich Anfang Januar die Football-Season dem Ende neigt, oder zumindest während der Play-Offs die Spiele weniger werden, durchforste ich jedes Jahr erstmal die neuen, interessanten Serien. Und jedes mal wird man mehr davon erschlagen, also habe ich dieses Jahr mal beschlossen darauf zu pfeifen und erstmal einen alten Klassiker anzugehen, oder besser gesagt: Zwei. Die beiden DVD-Komplett-Boxen standen schon ewig rum und ich hatte schon oft überlegt sie zu verkaufen, denn, wann sollte man schon bei so vielen tollen neuen Serien dazu kommen, einfach mal 250 Folgen von 20 Jahre alten Serien nachzuholen? Also sagte ich mir "Scheiß' doch der Hund drauf" und habe angefangen:

Buffy - Season 1-3x01 (Spoiler)

Vorweg: Ich fand es toll. Nicht alles, aber im Grunde schon toll. Die Charaktere sind für mich das große Glanzstück dieser Serie, man hat sie nach zwei Seasons schon vollkommen ins Herz geschlossen. Auch wenn sie jetzt zu Beginn der Serie schon noch, naja, weit weg sind, so als Highschool-Schüler, aber sie werden ja, wenn ich in dem Tempo weitergucke im Zwei-Wochen-Takt ein Jahr älter. :mrgreen:
Der größte Schwachpunkt hingegen sind teilweise arg trashige Monster of the Week-Folgen, ich hatte mir zu Beginn zwei Pläne im Internet für Buffy ausgedruckt, einmal die "Plural Of Apocalypse" und einmal "Slayers Journey", mit dem Gedanken spielend nur diese Folgen zu gucken, mich dann aber doch dagegen entschieden, einfach weil ich die Charaktere so mag und weil der große Handlunsgbogen fast in jeder Folge mal aufgegriffen wird, manchmal in nur sehr kurzen Szenen, aber zumindest in Season 2 war wohl keine Folge völlig Stand Alone. Nun nutze ich eben diese Pläne, um die dort markierten Folgen besonders aufmerksam zu schauen. Und es gibt natürlich auch gute Stand Alones. Die Halloween-Folge war zum schreien komisch und natürlich die Folge, als Xander einen Liebeszauber anwendet. So vor Lachen zusammengebrochen bin ich schon lange nicht mehr, alleine vor dem TV. Auf der anderen Seite aber eben Kappes mit Sportlern, die mit Fisch-Hormonen gedopt werden und dann zu ebensolchen werden, das war schon harte Kost.
Und der große Handlunsgbogen ist eben wirklich klasse, in Season 1 mit dem Meister noch nicht so, aber in Staffel 2 geht es dann richtig ab, mit dem grandiosen Twist mit Angel und einem tollen Finale. Zudem ist Spike ein genialer Bad Boy. Etwas unnötig war die Sache mit "dem Richter", den Buffy passenderweise mit der Panzerfaust abräumt, zumal man diese Story um den Dämon, der erweckt werden muss und dann alles zerstört einfach nochmal wiederholt. Etwas schade ist eben, dass der Twist mit dem vermeintlichen Tod von Angel heute überhaupt nicht mehr funktioniert, denn dass es die Serie "Angel" gibt, davon hat wohl jeder schonmal gehört.
Die erste Folge der dritten Staffel habe ich gestern nun auch schon geguckt, aber das war etwas missglückt. Es gab ein super ereignisreiches Finale der zweiten Season und in der ersten Folge danach trennt man Buffy dann erstmal von allen anderen Charakteren, liefert total lahme Monsters of the Week und eine Story, wie Willow, Xander und co. sich beim Vampire jagen dumm anstellen, am Ende kehrt Buffy warum auch wieder zurück. Joa, da hatte ich mehr erwartet, zumal die dritte Season ja oft als die beste angesehen wird, aber diesen Season-Auftakt muss man erstmal wieder rausreißen.

Aber ich bin auf jedenfall schon Buffy-Fanboy und ich finde, dass die Serie auch 22 Jahre danach noch super funktioniert. Aber ich habe da eh nicht so das Problem, mit alte Sachen anzusehen, wenn sie inhaltlich nicht gealtert und mehrmals überholt sind. Und das ist bei Buffy absolut nicht so.

Nun Season 3 zuende sehen und dann werde ich auch mit "Angel" beginnen und mir das chronologisch ansehen. Auch da habe ich einen Plan aus dem Internet, der darauf ausgelegt ist, möglichst wenig die DVD wechseln zu müssen.

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BeitragSa 12. Jan 2019, 18:18 
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Es gibt ja immer wieder Serien, wo es heisst man müsse geduldig sein und sie werden mit der Zeit sehr viel besser als zu Beginn. Und das stimmt bei vielen dann auch, aber eine so extreme Steigerung an Qualität wie sie Agents of S.H.I.E.L.D. durchgemacht hat während der ersten Staffel, habe ich noch bei keiner anderen Serie gesehen. War der erste Drittel der Staffel noch so richtig langweilig und absolut 08/15 und der zweite Drittel zwar deutlich verbessert, aber immer noch weit unter dem Potential, so hat das letzte Staffeldrittel so richtig aufgedreht und war in keinster Weise mehr mit den schlechten Auftaktsepisoden zu vergleichen.

Inzwischen habe ich auch die ersten 7 Episoden von S2 gesehen und die knüpfen direkt an die hohe Qualität der letzten S1 Episoden an und machen die Serie in einem Aspekt sogar nochmals deutlich besser: war das ursprüngliche 6er-Team aus S1 noch sehr unausgeglichen besetzt mit eigentlich nur 2 Fieldagents, so hat man nun das Team auf 9 Members aufgestockt mit sehr interessanten Castergänzungen und damit auch viel mehr Story-Möglichkeiten.

Also bezüglich Qualitätsgewinn im Verlauf der Zeit ist Agents of S.H.I.E.L.D. jetzt bei mir definitiv auf Rang 1 gesprungen und hat Justified und Co. deutlich abgehängt in dieser Metrik. Hoffentlich kann die Serie diese Qualität halten, dann hätte ich noch sehr viele tollen Episoden vor mir, da die Serie ja glücklicherweise trotz Quotenschwäche schon bis S7 verlängert ist.


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BeitragSa 12. Jan 2019, 19:16 
Inventar
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little_big_man hat geschrieben:
Es gibt ja immer wieder Serien, wo es heisst man müsse geduldig sein und sie werden mit der Zeit sehr viel besser als zu Beginn. Und das stimmt bei vielen dann auch, aber eine so extreme Steigerung an Qualität wie sie Agents of S.H.I.E.L.D. durchgemacht hat während der ersten Staffel, habe ich noch bei keiner anderen Serie gesehen. War der erste Drittel der Staffel noch so richtig langweilig und absolut 08/15 und der zweite Drittel zwar deutlich verbessert, aber immer noch weit unter dem Potential, so hat das letzte Staffeldrittel so richtig aufgedreht und war in keinster Weise mehr mit den schlechten Auftaktsepisoden zu vergleichen.

Inzwischen habe ich auch die ersten 7 Episoden von S2 gesehen und die knüpfen direkt an die hohe Qualität der letzten S1 Episoden an und machen die Serie in einem Aspekt sogar nochmals deutlich besser: war das ursprüngliche 6er-Team aus S1 noch sehr unausgeglichen besetzt mit eigentlich nur 2 Fieldagents, so hat man nun das Team auf 9 Members aufgestockt mit sehr interessanten Castergänzungen und damit auch viel mehr Story-Möglichkeiten.

Also bezüglich Qualitätsgewinn im Verlauf der Zeit ist Agents of S.H.I.E.L.D. jetzt bei mir definitiv auf Rang 1 gesprungen und hat Justified und Co. deutlich abgehängt in dieser Metrik. Hoffentlich kann die Serie diese Qualität halten, dann hätte ich noch sehr viele tollen Episoden vor mir, da die Serie ja glücklicherweise trotz Quotenschwäche schon bis S7 verlängert ist.


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