US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
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von str1keteam
#1163316
ultimateslayer hat geschrieben: Den Punkt mit der Comicenergie verstehe ich nicht. Und der Satz danach, bezieht sich der auch auf diese "Comicenergie" oder den Look im Allgemeinen? Oder redest du von der Inszenierung?
Alle 3 zusammen. :lol:
Die Serie hat halt diese kalte 08/15 TV-Optik, die kaum einen Milimeter von diesem typischen Hochglanzlook der Post CSI Ära abweicht. Das Ganze dann auch noch ohne Regieeinfälle präsentiert, nichts stilisiert, alles glatt. Unter Comicenergie verstehe ich z.B. Sam Raimis Stil. Eine lebendigere Kameraarbeit. Beweglicher, neugieriger, verspielter. Das muss sich nicht mit düsterer Stimmung beißen. Wenn das nicht, dann konsequenter düster. z.B. mit Noir Stil. Selbst The Cape war in der Hinsicht origineller.

Hauptsache es sieht nicht aus wie jede andere Crime/-Actionserie der letzten 10 Jahre. Das langweilt mich zunehmend und wenn eine Network-Serie wie Arrow sicht nichts trauen darf, welche dann.
Stefan hat geschrieben:Was war denn bitte das Problem mit der Mutter?
Schlecht gespielt, und spätestens durch diesen TATATA-Twist zum Ende rutschte sie in die Mutter Petrelli Mottenkiste.
von Stefan
#1163320
str1keteam hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Was war denn bitte das Problem mit der Mutter?
Schlecht gespielt, und spätestens durch diesen TATATA-Twist zum Ende rutschte sie in die Mutter Petrelli Mottenkiste.
Aha.. :roll:
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von str1keteam
#1163324
Stefan hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Was war denn bitte das Problem mit der Mutter?
Schlecht gespielt, und spätestens durch diesen TATATA-Twist zum Ende rutschte sie in die Mutter Petrelli Mottenkiste.
Aha.. :roll:
Schön, dass wir uns einig sind. :mrgreen:
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Und dabei habe ich nicht mal erwähnt, dass mir auch Louis Lane viel zu soapig gespielt hat.
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von redlock
#1163406
Stefan hat geschrieben: Die Review [gemeint ist str1keteam's von Arrow] klingt allgemein eher wie "ich wollts davor scheisse finden, also find ich es jetzt unbedingt scheisse".
Der Gedanke kam mir allerdings auch...
#1163409
redlock hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben: Die Review [gemeint ist str1keteam's von Arrow] klingt allgemein eher wie "ich wollts davor scheisse finden, also find ich es jetzt unbedingt scheisse".
Der Gedanke kam mir allerdings auch...
Man könnte aber natürlich auch meinen, dass ihr den Piloten toll fandet und deswegen die schlechtere Meinung nicht als gerechtfertigt akzeptieren wollt.
Ich hab dem Piloten auch eine relativ gute Note gegeben, aber kann keinem von str1kes Punkten widersprechen. Der Unterschied ist nur das subjektive Empfinden der sicherlich vorhandenen Mängel.
von Stefan
#1163420
ultimateslayer hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben: Die Review [gemeint ist str1keteam's von Arrow] klingt allgemein eher wie "ich wollts davor scheisse finden, also find ich es jetzt unbedingt scheisse".
Der Gedanke kam mir allerdings auch...
Man könnte aber natürlich auch meinen, dass ihr den Piloten toll fandet und deswegen die schlechtere Meinung nicht als gerechtfertigt akzeptieren wollt.
Ich hab dem Piloten auch eine relativ gute Note gegeben, aber kann keinem von str1kes Punkten widersprechen. Der Unterschied ist nur das subjektive Empfinden der sicherlich vorhandenen Mängel.
Wir haben dem Piloten doch fast gleich viele Punkte gegeben, also halt den Ball mal flach - ich sag ja auch nicht, dass der perfekt ist.

Die Kritik an der Mutter kann ich aber nicht nachvollziehen - schon gar nicht nur nach dem Piloten - da find ich es einfach nur lächerlich, ihr schon ein "Mama Petrelli"-Syndrom zuzuschreiben.. das kann man doch noch gar nicht wissen
von Stefan
#1163437
Shepherd hat geschrieben:Hallo strike, willkommen in meiner Welt. :lol: Du Network-Rassist willst ja nur aus Prinzip gegen die Mehrheit schreiben. :mrgreen:
Ach bitte, du stellst dich selbst doch nur zu gern in die Ecke :mrgreen: :P
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von str1keteam
#1163442
redlock hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben: Die Review [gemeint ist str1keteam's von Arrow] klingt allgemein eher wie "ich wollts davor scheisse finden, also find ich es jetzt unbedingt scheisse".
Der Gedanke kam mir allerdings auch...
Bei manchen Usern kommt mir so ein Gedanke ziemlich oft *hust* :lol: , aber für mich kann ich nur sagen, dass ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lasse und das niedrige Erwartungen in der Regel von Vorteil für einen Film/Serie sind. Glee z.B. hatte mit Musicaleinlagen und Teeniesoap alles für eine persönliche Hassserie und der Hype um den Piloten hat das nicht gerade geändert. Am Ende war es einer meiner Lieblingspiloten des Jahres.

Arrow hat davon zum Teil auch profitiert, denn bei einem anderen Sender hätte ich z.B. den ausreichenden Härtegrad der Actionszenen vorausgesetzt und wäre nicht positiv überrascht worden. Der Soapanteil war hingegen noch schlimmer als befürchtet und wenn mir etwas dermaßen gegen den Strich geht, bewerte ich nichts überdurchschnittlich. Der Arrow Pilot war in der Spitze nicht so gut wie Revolution und in den schwachen Momenten wesentlich nervtötender. Ergo schneidet er schlechter ab. Punkt.

Stefan hat geschrieben:Die Kritik an der Mutter kann ich aber nicht nachvollziehen - schon gar nicht nur nach dem Piloten - da find ich es einfach nur lächerlich, ihr schon ein "Mama Petrelli"-Syndrom zuzuschreiben.. das kann man doch noch gar nicht wissen
Wie gesagt, finde ich, dass die Schauspielerin zu dick aufträgt und spielt wie in einer Soap. Vielleicht ändert sich das noch, vielleicht auch nicht.

Bezüglich Mutti Petrelli ist da natürlich ein dicker Vorschußbonus mit drin (andersrum gibt es aber auch Pluspunkte für die ungewisse Insel-Vergangenheit).
versteckter Inhalt:
Nach dem Twist muss man es zumindest fürchten. Wann ist jemals etwas Gutes dabei herausgekommen, wenn ein Elternteil des Helden an einer Verschwörung beteiligt ist. Heroes, 24, Prison Break,.... :?


Noch schlimmer finde ich aber sowieso den besten Freund, der Ollis Angebeter hinterhersteigt und wahrscheinlich auch irgendwie mit drin steckt. Das mir derartiges Soapgedudel meist auf die Nerven geht und ich es dementsprechend härter als Revenge-Zuschauer beurteile, ist weder ein Geheimnis noch ungewöhnlich. :wink:
Letztlich kann dieser Part die Serie von meinem Plan kicken. Der Actionteil hat mich vorerst genug überzeugt, dass ich sehen will, in welche Richtung sich die normalen Folgen entwickeln.

shepherd hat geschrieben:Hallo strike, willkommen in meiner Welt. Du Network-Rassist willst ja nur aus Prinzip gegen die Mehrheit schreiben.
Wurde auch mal wieder Zeit. Mal sehen, ob ich mit Nashville noch einen drauf legen kann. Da geht es mir ähnlich wie damals bei Glee und ich wäre über alles besser als 6/10 überrascht. :mrgreen:
Zuletzt geändert von str1keteam am Mo 15. Okt 2012, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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von Theologe
#1163445
str1keteam hat geschrieben:Mal sehen, ob ich mit Nashville noch einen drauf legen kann. Da geht es mir ähnlich wie damals bei Glee und ich wäre über alles besser als 6/10 überrascht. :mrgreen:
Die Relation zu Outlaw Country entscheidet, wenn du OC besser bewertest als Nashville bist du offiziell Network-Rassist.
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von str1keteam
#1163451
Theologe hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:Mal sehen, ob ich mit Nashville noch einen drauf legen kann. Da geht es mir ähnlich wie damals bei Glee und ich wäre über alles besser als 6/10 überrascht. :mrgreen:
Die Relation zu Outlaw Country entscheidet, wenn du OC besser bewertest als Nashville bist du offiziell Network-Rassist.
Nashville dürfte da höchstens streng objektiv nach dem Moto "ich mags nicht sonderlich, aber es ist in seinem Subgenre gut gemacht" vorbei kommen.

Subjektiv besteht da kaum eine Chance. Ich habe den Countrykram ja schon in Outlaw nur ertragen, weil es nur einen Teil der Handlung einnahm und das Geschäft auf nicht zu soapige Weise als schmutzig gezeichnet wurde.

Darüberhinaus:
John Hawkes > jeder im Nashville Cast
Redneck-Gangster im SOA Stil > keine Gangster
:mrgreen:


Dafür wird meine Note für Emily Owens aber zu 90 % die höchste in diesem Thread bleiben. 8)
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von Fabi
#1163454
Nashville
Ich hatte eigentlich eher Bedenken, weil ich mir unter Countrymusik meets Soap meets Politik eher wenig Brauchbares vorstellen konnte, aber zu meiner Überraschung gefiel es mir ziemlich gut. Das Charakterfeld ist ziemlich ausgeglichen und wir haben eigentlich alles, was man erwarten kann. Von Teenies über "Mittelalte" bis hin zum typischen Ekel im reiferen Alter. Passt alles. Von Hayden P. (ich spare mir jetzt das googlen der Schreibweise des Nachnamens) hatte ich Schlimmeres erwartet. Der Twist mit der Mutter ist zwar jetzt nicht super-originell, aber er hat bei mir total funktioniert. Ich bleibe hier auf jeden Fall dran.
8,5/10

Etwas verspätet:
666 Park Avenue
Die Grundidee gefällt mir ganz gut und auch die Darsteller überzeugten mich, vor allem Terry O'Quinn. Mir gefielen die "Horror"-Elemente, aber ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass das ruhig noch etwas düsterer hätte rüberkommen können. Das Paar, das die Jobs annahm, finde ich total sympathisch. Die dreckigen Füße am Ende waren natürlich cheesy as hell. :lol:
7/10
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von Theologe
#1163456
str1keteam hat geschrieben: Subjektiv besteht da kaum eine Chance. Ich habe den Countrykram ja schon in Outlaw nur ertragen, weil es nur einen Teil der Handlung einnahm und das Geschäft auf nicht zu soapige Weise als schmutzig gezeichnet wurde.

Darüberhinaus:
John Hawkes > jeder im Nashville Cast
Redneck-Gangster im SOA Stil > keine Gangster
:mrgreen:
Nashville hat zwar keinen John Hawkes, aber dafür Powers Boothe und anstatt Redneck-Gangster haben sie Politiker (OG) und beides ist deutlich besser verwoben als in Outlaw Country.
von Stefan
#1163503
str1keteam hat geschrieben:Nach dem Twist muss man es zumindest fürchten. Wann ist jemals etwas Gutes dabei herausgekommen, wenn ein Elternteil des Helden an einer Verschwörung beteiligt ist. Heroes, 24, Prison Break,.... :?
Na ja, aber eine "Befürchtung" in eine Bewertung des Ist-Zustandes einzuarbeiten ist aber nicht allzu fair, is it? Und genau so etwas meinte ich mit meiner Anmerkung - dass dich der soapige Teil stört, ist natürlich absolut ok - damit kann ich gut und gerne leben :mrgreen:

Ach und ich fand diesen komischen Latino-Bösewicht total lächerlich .. der ging wohl in die Schauspiel-Schule von Lorenzo Lamas.. :mrgreen:
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von Theologe
#1163510
Stefan hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:Nach dem Twist muss man es zumindest fürchten. Wann ist jemals etwas Gutes dabei herausgekommen, wenn ein Elternteil des Helden an einer Verschwörung beteiligt ist. Heroes, 24, Prison Break,.... :?
Na ja, aber eine "Befürchtung" in eine Bewertung des Ist-Zustandes einzuarbeiten ist aber nicht allzu fair, is it? Und genau so etwas meinte ich mit meiner Anmerkung - dass dich der soapige Teil stört, ist natürlich absolut ok - damit kann ich gut und gerne leben :mrgreen:

Ach und ich fand diesen komischen Latino-Bösewicht total lächerlich .. der ging wohl in die Schauspiel-Schule von Lorenzo Lamas.. :mrgreen:
http://www.youtube.com/watch?v=-F_Tk3Ep8oU
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von RickyFitts
#1163607
Oh, hier habe ich ja diese Season noch gar keine Noten vergeben.
Da muss ich mich bei einigen Shows jetzt erstmal ganz zurück auf die Pilotfolge besinnen und nachfolgendes ausklammern:

Last Resort 9/10
Der Pilot war echt ein Brecher. Dicht gepackt und voller Spannung an allen Fronten wurde sehr kompakt ein interessanter Ausgangsstatus für einen vielversprechenden Action/Mystery/Drama Mix geschaffen. War am Ende ganz erstaunt, dass das wirklich nur 42 Minuten waren, denn die fühlten sich bei der bewältigten Storymenge im positiven Sinne wie 60 an.

Go On 6,5/10
Da war ich noch ziemlich skeptisch. Ryan war mir gerade im Pilot noch viel zu sehr das krampfquirky blabbermouth und alles wirkte sehr gehetzt und im vorbeisprinten erzählt.

The New Normal 7/10
Der Pilot hatte zwar nicht allzu viele gelungene Gags, verstand es aber Sympathien zu erzeugen und seine Figuren gut einzuleiten. Das sah nach einem sehr soliden Fundament aus, um sich noch ordentlich zu steigern.

Revolution 7,5/10
Interessante Prämisse, gut eingeführtes Setting. Dass sich da ziemlich schnell eine Gruppe in die große, verwilderte Welt aufmacht, hat mir gefallen und die Hoffnung geweckt, dass man auf der Reise schnell viel davon kennenlernen und mit Tiefe und einem Gefühl von echter Geschichte füllen könnte. Schon zu dem Zeitpunkt wirkten allerdings einige Charaktere ziemlich schablonenhaft und es mangelte an Sympathieträgern. Gerade die weibliche Hauptdarstellerin war auch schnell als schlechte Besetzung zu erkennen. Dass sie letztlich sogar der dummen Dobrev Konkurrenz machen würde und auch die Rolle mehr Richtung TVD-Elena statt Hunger-Game-Katniss kippen würde, hatte ich da aber noch nicht geahnt.

666 Park Avenue 6,5/10
Hier hatte ich so gar keine Erwartungen und fühlte mich dann doch ganz gut unterhalten. Leichte Kost natürlich mit ordentlichem Schlag cheese und generell nicht als wirkliche ernsthafte Mystery zu betrachten, dafür aber mehr als ansehlich verpackt was Cast und Setting angeht.


Arrow 8/10
Ja hier steckten noch so einige Logiklöcher drin. Am schlimmsten auf der Logistik-Seite und was die 5 verpassten Jahre angeht. Mal betont man es für kleine comic relief Scherzchen wie dem Twilight Spruch recht deutlich, dann wiederum ignoriert man es an viel storygewichtigerer Stelle total. 5 Jahre nichts mitbekommen und total abgeschnitten, aber innerhalb einer Woche benutzt er schon völlig selbstverständlich ein Smartphone für seine Zeitplanung und zur Überwachung von Kontobewegungen oder kann mit Funkpfeilen Computer hacken. Wo gelernt? Ausrüstung wo gekauft? Von welchem Geld? Da klaffen gewaltige Lücken und generell hätte ich es auch besser gefunden, wenn The Arrow erstmal auf einem low tech level anfängt, was seiner Insel-Survivor-Vergangenheit wohl angemessener wäre. Da verpasst man auch eine riesige Chance dramatisches Potential auszuspielen und ihn sich erstmal langsam wieder an die hektische Konsumwelt und all ihren rasenden Überfluss zu gewöhnen. Hier adaptiert er einfach viel zu schnell und mühelos.
Das alles setze ich aber noch etwas vorsichtig in Klammern, weil ich die Backstory des Helden nicht kenne. Vielleicht ist er in den fünf Inseljahren ja auf irgendwas oder wen gestoßen, der ihm diese ganzen Sachen beigebracht hat und er war gar nicht so allein und auf sich gestellt. Dann sollte man damit aber relativ bald rausrücken, um solche befremdlichen Momente zu vermeiden.
Auf der Haben-Seite steht aber eine flotte Edelinszenierung, eine auf den ersten Blick weitestgehend gute Besetzung mit ausreichend Charisma und eye candy, wenig CW Klebrigkeit, starke und sehr physische Kampfszenen mit richtig coolen Parkour/Freerunning moves. Erfreulich auch, dass man sich hier eine überraschend harte Gangart traut, den Held auch tödliche Gewalt anwenden lässt und ihn auf einen ziemlich harten Rachefeldzug setzt. Das war verglichen mit all den Network Shows, wo bewaffnete Gegner reihenweise nur KO gehauen werden (wenn ausnahmsweise mal keine Dampfrohr kaputt gehauen werden kann, um sie zu blenden/betäuben), erfreulich kompromisslos.
Es gibt zwar noch viele Baustellen, aber das wichtigste hat der Pilot mit Bravour gemeistert: Lust auf Mehr geweckt. Ja, der Mutti-Twist war erstmal nicht originell und auch ziemlich absehbar. Aber warten wir erstmal ab, in welche Richtung die positioniert wird, bevor man hier mit alten Beißreflexen loszetert. Interesse wecken aber die Verzahnungen der Leute auf der Racheliste, was man über Vatis Involvierung noch mitkriegen wird, wie viel Schmutz dann ingesamt auf die Familie und auch auf den Superreich Status seines dandy boy alter ega fallen wird und natürlich: was geschah auf der Insel?
Das sind mehr als ausreichend Haken, um mich zu erstmal zu fesseln.
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von str1keteam
#1163672
Vegas 7/10
Vegas hat ein ähnliches Problem wie Arrow. Auch hier wurde einem starken Konzept nicht restlos vertraut. Statt sich auf die Stärken zu besinnen und sich auf die Entwicklung der Stadt und das Duell zwischen Ralph Lamb und Vic Mackey zu konzentrieren, wurde als Absicherung gut die Hälfte der Laufzeit mit Standartkost (in diesem Fall Crime-Procedural statt Soap) des ausstrahlenden Senders beladen.

Wäre an sich noch verzeihbar, denn Justified ließ bis in die zweite Staffelhälfte weniger roten Faden erkennen als es Vegas im Piloten andeutet und hakt selbst in Staffel 2 noch nebenbei Einzelfälle ab, aber wenn man dieses Element schon im Piloten so müde und ideenlos nach Standartmuster abspult, verheißt das nichts Gutes für die Zeit, wenn man die Charaktere nicht mehr vorstellen muss.

Noch haben die Stärken aber klar überwogen und falls CBS den Autoren irgendwann gestattet die Stützräder abzuschrauben, kann Vegas mein persönliches Good Wife werden. Ich würde aber wohl selbst dann weiterschauen, wenn ich auf absehbare Zeit während 20 der 40 Minuten auf Durchzug schalten kann. Quaid, Trinity und co. sind in ihren Rollen überzeugend genug, um auch die austauschbaren Phasen zwischen dem Hauptteil unterhaltsam zu gestalten.

Stefan hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:Nach dem Twist muss man es zumindest fürchten. Wann ist jemals etwas Gutes dabei herausgekommen, wenn
versteckter Inhalt:
ein Elternteil des Helden an einer Verschwörung beteiligt ist. Heroes, 24, Prison Break,.... :?
Na ja, aber eine "Befürchtung" in eine Bewertung des Ist-Zustandes einzuarbeiten ist aber nicht allzu fair, is it?
Das war nur eine Anmerkung. In der gleichen Richtung wie: Es steht zu befürchten, dass in den normalen Folgen der Proceduralpart in den Mittelpunkt rückt. In die Bewertung ist bezüglich der Rolle nur das meiner Meinung nach schwache Spiel eingeflossen

Ach und ich fand diesen komischen Latino-Bösewicht total lächerlich .. der ging wohl in die Schauspiel-Schule von Lorenzo Lamas.. :mrgreen:
Ich habe den Piloten ja erst vor ein paar Tagen beendet, aber ich habe jetzt schon keine Ahnung mehr wer dein latino-Bösewicht oder wer slayers Latino Dick sein soll. :lol:
Bobby hat geschrieben:Macht es nicht mehr Sinn solche spoilerhaltigen Endtwists entweder in Spoiler-Tags oder gleich im Arrow-Thread zu besprochen? Just sayin'.
Da hast du natürlich recht. Gerade als Spoilerhasser hätte ich da vorsichtiger sein sollen. Habs geändert.
...auch wenn die Wendung sowieso jeder kommen sieht. :mrgreen:

RickyFitts hat geschrieben: 5 Jahre nichts mitbekommen und total abgeschnitten, aber innerhalb einer Woche benutzt er schon völlig selbstverständlich ein Smartphone für seine Zeitplanung und zur Überwachung von Kontobewegungen oder kann mit Funkpfeilen Computer hacken. Wo gelernt? Ausrüstung wo gekauft? Von welchem Geld?
...
Das alles setze ich aber noch etwas vorsichtig in Klammern, weil ich die Backstory des Helden nicht kenne. Vielleicht ist er in den fünf Inseljahren ja auf irgendwas oder wen gestoßen, der ihm diese ganzen Sachen beigebracht hat und er war gar nicht so allein und auf sich gestellt.
Da kann man ganz geschmeidig von ausgehen. Bei solchen Sachen habe ich überhaupt kein Problem einen Vertrauensvorschuss zu verteilen. Das er auf der Insel einen "Lehrmeister" hatte, ist ja offensichtlich, denn er wird sich dort ja auch nicht per Selbstlernvideo zur Mischung aus Tony Jaa, Robin Hood und Chuck Norris entwickelt haben. :mrgreen:
von Rafa
#1163757
Arrow
Ein vielversprechender Auftakt. Der Look ist für CW-Verhältnisse ungewöhnlich düster, weiß aber zu gefallen. Und auch die Actionszenen im Piloten waren gut choreografiert und richtig stark, vorallem der Einbruch war sehr unterhaltsam. Die Story hat mich auch überzeugt, und der Pilot hat genügend Fragen gestellt um mich zu fesseln. Hier und da waren einige Twists, die mir gefallen haben und die ich nicht kommen sah (Das mit dem Polizisten zB). Stephen Ammell macht seinen Job mehr als gut, die perfekte Auswahl für die Rolle. Er tut mir aber schon leid, sein ganzes Umwelt ist abegfuckt. Seine Mutter will ihn nicht (Weiß er natürlich nicht), sein einziger Freund schläft mit seiner Ex, da muss Oliver mal gründlich aufräumen :lol:
8/10

Chicago Fire
Auf die Show habe ich mich nach dem Trailer sehr erfreut, doch so ganz überzeugt hat mich der Pilot nicht. Die Charaktere sind außer Casey und Severide bisher ziemlich blass, aber manche sind interessant (Dawson, Mills). Die Crow-Geschichte vom Chief hat mir echt gut gefallen. Die Beziehung zwischen den beiden hat Potenzial, die Szenen mit ihnen haben mir gut gefallen. Die Einsätze wurden super in Szene gesetzt und waren ziemlich realistisch. Mal gucken wie die Show Woche für Woche aussehen wird, doch die Figuren und auch die Serie selbst hat noch viel Luft nach oben. Ich hoffe ja, dass die Quoten stabil bleiben und NBC der Show genuf Zeit zum Entfalten gibt.
6,5/10
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von Theologe
#1164145
Einzelkind hat geschrieben:Soll man seine Meinung zu American Horror Story: Asylum eigentlich auch hier posten oder zählt das nicht als Pilotfolge? Ging mir gerade durch den Kopf.
Ich würde sagen 'Ja', Spartacus: Gods of the Arena und Strike Back: Project Dawn haben wir auch einzeln geführt und bei AHS gibt es nicht mal die inhaltliche Verbindung.
von Stefan
#1164158
Theologe hat geschrieben:
Einzelkind hat geschrieben:Soll man seine Meinung zu American Horror Story: Asylum eigentlich auch hier posten oder zählt das nicht als Pilotfolge? Ging mir gerade durch den Kopf.
Ich würde sagen 'Ja', Spartacus: Gods of the Arena und Strike Back: Project Dawn haben wir auch einzeln geführt und bei AHS gibt es nicht mal die inhaltliche Verbindung.
jep, bin ich auch dafür - führen wir das einfach als "American Horror Story: Asylum" und gut ist
von Plem
#1164325
Emily Owens, M.D.
Uuuh, das könnte mein Greys-Nachfolger werden. Ich fand den Piloten echt sehr gut. Bin von The CW diese Season wirklich positiv überrascht. Die Charaktere (und Darsteller) sind supersympathisch, die Fälle der Woche waren zwar nichts Besonderes, aber hatten wenigstens im Gegensatz zu vielen 0815 Medical Cases of the Week Herz. Und man hat kaum irgendwelche nervige Musik im Hintergrund gehört. Die Eröffnungsszene im Schulhof war auch ziemlich klasse. Nur mit Justin Hartley kann ich nichts anfangen. Der Typ hat so viel Charisma wie meine Schuhsohle.
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