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BeitragDo 27. Jul 2017, 22:56 
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Danke für die ausführliche Antwort str1ke!

black-ish werde ich dann also wohl kaum anschauen genau so wenig wie all die anderen aktuellen Family-Network-Comedies, während ich Survivor's Remorse schon lange auf meiner Liste habe, aber bisher noch nicht damit begonnen habe.

B99 habe ich tatsächlich gerade erst vor einigen Tagen begonnen und die bisher 3 gesehenen Episoden haben mir auch ziemlich gut gefallen und die Serie, was bei Comedies eher selten ist, hat bei mir auch gleich schon in der Pilot-Episode gezündet. Natürlich sehe ich hier ein gewisses Potential, dass es zu over-the-top gehen könnte, aber die ersten 3 Episoden (in production order) haben für mich die schwer beschreibbare Linie zwischen lustig und nervig noch nicht überschritten.

Superstore wäre dann wohl ev. eher noch was für mich, aber das hat mich rein vom Setting her bisher noch gar nicht genug angesprochen, dass ich mich mit der Serie überhaupt mal näher auseinandergesetzt hätte. Wäre aber dann wohl doch eher ein Kandidat als black-ish aufgrund deiner Beschreibung.

The Good Place habe ich definitiv auf meiner Liste, aber wie bei allen serialisierten Shows mit marginalen Quoten warte ich da lieber zuerst ab. The Mick spricht mich nicht wirklich an. Ich habe My Name Is Earl nie gesehen aber dafür Raising Hope, welches ab und zu zwar richtig tolle Episoden hatte aber insgesamt doch zu wenige, so dass die auch in die Kategorie der Network-Comedies gehört, welche ich heute nicht mehr anfangen würde. The Last Man on Earth dürfte schon allein aus dem Grund nichts für mich sein, da Kristen Schaal für mich die unerträglichste Schauspielerin ist, die mich egal ob bei 30 Rock, Wilfred oder wo auch immer sie sonst auftaucht einfach nur nervt...


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BeitragDo 27. Jul 2017, 23:54 
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little_big_man hat geschrieben:
B99 habe ich tatsächlich gerade erst vor einigen Tagen begonnen und die bisher 3 gesehenen Episoden haben mir auch ziemlich gut gefallen und die Serie, was bei Comedies eher selten ist, hat bei mir auch gleich schon in der Pilot-Episode gezündet. Natürlich sehe ich hier ein gewisses Potential, dass es zu over-the-top gehen könnte, aber die ersten 3 Episoden (in production order) haben für mich die schwer beschreibbare Linie zwischen lustig und nervig noch nicht überschritten.

Dann sollte das eigentlich auch so bleiben. B99 kam wirklich relativ fertig aus den Startlöchern und außer ein paar kleinen Änderungen an den Charakterkonstellationen gibt es keine weltbewegenden Unterschiede zu den späteren Folgen. (die letzte Staffel hatte mehr Story-Arcs als üblich, aber da die sich eh alle früher oder später in Wohlgefallen auflösen, hat das keine großen Auswirkungen.)

Nachteil an der Frühreife war nur, dass der konstant hohe Unterhaltungswert der Serie schnell als selbstverständlich hingenommen wurde und das sie sich in Staffel 3 schon älter anfühlte als Comedys, die auf der Suche nach dem richtigen Mix in den frühen Staffeln viel experimentieren mussten (obwohl sie nicht besser oder eher schwächer als B99 zu dem Zeitpunkt sind).



Zitat:
Superstore wäre dann wohl ev. eher noch was für mich, aber das hat mich rein vom Setting her bisher noch gar nicht genug angesprochen, dass ich mich mit der Serie überhaupt mal näher auseinandergesetzt hätte.

Da gibt es auch ein paar knifflige Charaktere und es braucht wie gesagt ein bisschen, aber als The Office/Parks Fan sollte man einen Blick riskieren.

Zitat:
The Last Man on Earth dürfte schon allein aus dem Grund nichts für mich sein, da Kristen Schaal für mich die unerträglichste Schauspielerin ist, die mich egal ob bei 30 Rock, Wilfred oder wo auch immer sie sonst auftaucht einfach nur nervt...
[/quote]
Das macht dann wirklich wenig Sinn, denn während Will Fortes Titelcharakter im Verlauf vom extremen Egoisten zum wohlmeinenden Trottel runtergefahren wird, bleibt Kirsten Schaal immer 100 % Kirsten Schaal. Ich weiß selbst nicht, warum sie für mich hier trotzdem erträglich ist, obwohl ihre Stimme noch fürchterlicher als Megan Mullallys ist und außerhalb Bob's Burgers verboten gehört.

Bob wäre übrigens auch noch eine stark geschriebene Network-Comedy, die in den meisten Folgen weniger schräg als andere Animationscomedys (oder Arrested Development) ist und den Humor eher aus Alltagsbanalitäten zieht. Qualitativ im Must See Bereich. Könnte dennoch keine echte Empfehlung aussprechen, weil ich keinerlei Idee habe, wie das bei dir ankommen würde. Gibt auch ein paar potentielle Probleme. Wie Bob, der von Jon H. Benjamin exakt so gesprochen wird wie Archer (gab auch ein kleines Crossover in Form einer Traumsequenz https://www.youtube.com/watch?v=GFobb7n7AzE ) oder die Mutter, bei der man merkt, dass sie von einem Mann gesprochen wird. :lol:

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BeitragSo 30. Jul 2017, 10:36 
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str1keteam hat geschrieben:
little_big_man hat geschrieben:
B99 habe ich tatsächlich gerade erst vor einigen Tagen begonnen und die bisher 3 gesehenen Episoden haben mir auch ziemlich gut gefallen und die Serie, was bei Comedies eher selten ist, hat bei mir auch gleich schon in der Pilot-Episode gezündet. Natürlich sehe ich hier ein gewisses Potential, dass es zu over-the-top gehen könnte, aber die ersten 3 Episoden (in production order) haben für mich die schwer beschreibbare Linie zwischen lustig und nervig noch nicht überschritten.

Dann sollte das eigentlich auch so bleiben. B99 kam wirklich relativ fertig aus den Startlöchern und außer ein paar kleinen Änderungen an den Charakterkonstellationen gibt es keine weltbewegenden Unterschiede zu den späteren Folgen. (die letzte Staffel hatte mehr Story-Arcs als üblich, aber da die sich eh alle früher oder später in Wohlgefallen auflösen, hat das keine großen Auswirkungen.)

Nachteil an der Frühreife war nur, dass der konstant hohe Unterhaltungswert der Serie schnell als selbstverständlich hingenommen wurde und das sie sich in Staffel 3 schon älter anfühlte als Comedys, die auf der Suche nach dem richtigen Mix in den frühen Staffeln viel experimentieren mussten (obwohl sie nicht besser oder eher schwächer als B99 zu dem Zeitpunkt sind).
Aber der Unterschied ist, dass diese experimentierfreudigen Serien auch in der Regel experimentierfreudig bleiben und so frischer. Man denke nur an The Office, dass zumindest bis Season 6 oder 7 immer noch vergleichsweise frisch - wenn auch natürlich nicht so gut wie zur Hochzeit - war. Und sogar die, eigentlich nicht existierenden letzten beiden Seasons haben trotz qualitativer Mängel zumindest sehr viel versucht (nur dass 90% davon nicht funktioniert hat).
Mein Hauptproblem mit B99 bleibt aber, dass mir die Figuren und Beziehungen einfach so unglaublich scheißegal sind. Ich find die Serie echt witzig, aber das Peralta/Santiago Will they/Won't they hat mich nie gekratzt und auch die nicht-romantischen Beziehungen sind so statisch und öde (wenn auch funktional) dass selten echte Menschlichkeit herausblickt.
Ich war nie der größte Parks-Fan, aber da hat sich zwischen den Szenen gefühlt viel mehr abgespielt. Von den offensichtlichen Paarungen (Leslie/Ann, Andy/April) abgesehen haben auch die "kleinen Beziehungen" echte Tiefe gezeigt. Von The Office ganz zu schweigen, dass einige der besten Figurenbeziehungen überhaupt - und natürlich eine der Top 3 TV Romanzen - hatte.

Abschließend: Ja, B99 ist solider Spaß. Aber für mich eine klassische 7/10 und nie auch nur eine Ecke mehr.

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragSo 30. Jul 2017, 10:49 
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ultimateslayer hat geschrieben:
Mein Hauptproblem mit B99 bleibt aber, dass mir die Figuren und Beziehungen einfach so unglaublich scheißegal sind. Ich find die Serie echt witzig, aber das Peralta/Santiago Will they/Won't they hat mich nie gekratzt und auch die nicht-romantischen Beziehungen sind so statisch und öde (wenn auch funktional) dass selten echte Menschlichkeit herausblickt.
Ich war nie der größte Parks-Fan, aber da hat sich zwischen den Szenen gefühlt viel mehr abgespielt. Von den offensichtlichen Paarungen (Leslie/Ann, Andy/April) abgesehen haben auch die "kleinen Beziehungen" echte Tiefe gezeigt. Von The Office ganz zu schweigen, dass einige der besten Figurenbeziehungen überhaupt - und natürlich eine der Top 3 TV Romanzen - hatte.

Abschließend: Ja, B99 ist solider Spaß. Aber für mich eine klassische 7/10 und nie auch nur eine Ecke mehr.

Ich verstehe die Kritik und mir geht es bezüglich der Figuren nicht anders, aber ich glaube, dass es nicht eine Frage von nicht gekonnt, sondern nicht gewollt ist.
Die Art der Comedy von B99 hat einen anderen Ansatz. Ja, es gibt diese will they won't they story, aber die habe ich nie als elemantar gesehen, eben weil das eine andere Comedy-Stufe ist, weniger in der Realität verortet, sondern in einer "Kunstwelt", die der unseren ähnelt.

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BeitragMo 31. Jul 2017, 15:58 
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Theologe hat geschrieben:
ultimateslayer hat geschrieben:
Mein Hauptproblem mit B99 bleibt aber, dass mir die Figuren und Beziehungen einfach so unglaublich scheißegal sind. Ich find die Serie echt witzig, aber das Peralta/Santiago Will they/Won't they hat mich nie gekratzt und auch die nicht-romantischen Beziehungen sind so statisch und öde (wenn auch funktional) dass selten echte Menschlichkeit herausblickt.

Ich verstehe die Kritik und mir geht es bezüglich der Figuren nicht anders, aber ich glaube, dass es nicht eine Frage von nicht gekonnt, sondern nicht gewollt ist.

Jep. z.B. aus der väterlichen Beziehung von Captain Holt zu Jake oder Amy oder auch aus den diversen Freundschaften könnte man spielend leicht Emotionen auf Scrubs Level melken, wenn sie es voll drauf anlegen würden. Brooklyn 9-9 ist es aber wichtiger amüsant zu bleiben.



Womit ich nicht sagen will, dass B99 nicht mehr aus sich machen könnte, denn das auch ich es nur mit 7,5/10 bewerte und nicht auf die höchsten Plätze der Bestenlisten hieve, liegt u.a. daran, dass eine nachgeholte Staffel zwar beim Schauen beste Unterhaltung liefert, aber nichts hängen bleibt. (Die belanglose Darstellung der Fälle ist ein weiterer Grund.)

Das die Autoren nicht auf die Dramedy-Schiene abgleiten, ist dabei kein Problem. Wäre furchtbar, wenn alle Comedies nach dem gleichen RomCom- Schema ablaufen würden. Seinfeld, Curb oder South Park sparen sich das auch, aber B99 ist eben wirklich nur sympathisch und amüsant. Nie zum Brüllen komisch, provokativ oder sonderlich clever. ... Ach, jetzt klingt es doch wieder direkt zu herabwürdigend. :lol: Um also mit einer Stärke zu schließen: Selbst All Time Favoriten wie The Office, HIMYM oder Modern Family (naja, das ist kein All Time Favorit, aber nah dran) hatten ab Staffel 4-5 schon zahlreiche schwächere Folgen pro Staffel, die die Erdung und den Geist der Anfangsjahre missen ließen oder einst glaubwürdige Charaktere zu Klischees überzeichnet haben. B99 ist noch durchgehend auf dem Level von Staffel 1. ^^

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BeitragMo 11. Sep 2017, 20:29 
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Kann mir jemand sagen, wie sich "Grace and Frankie" entwickelt? Ich bin in der ersten Staffel, ich schaue es hauptsächlich wegen Lily Tomlin. Ich finde den Gegensatz zwischen ihr und Jane Fonda ganz interessant, manchmal erinnert mich die Serie sogar an "Brothers and Sisters", aber wirklich gut ist die Serie noch nicht. Tut sich da was im Laufe der Staffeln? Mir geht es für meinen Geschmack auch etwas zuviel um Frauenthemen und Alterssexualität, aber so ist so Serie nunmal anscheinend.


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BeitragDi 12. Sep 2017, 08:45 
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1623userdigital hat geschrieben:
Kann mir jemand sagen, wie sich "Grace and Frankie" entwickelt? Ich bin in der ersten Staffel, ich schaue es hauptsächlich wegen Lily Tomlin. Ich finde den Gegensatz zwischen ihr und Jane Fonda ganz interessant, manchmal erinnert mich die Serie sogar an "Brothers and Sisters", aber wirklich gut ist die Serie noch nicht. Tut sich da was im Laufe der Staffeln? Mir geht es für meinen Geschmack auch etwas zuviel um Frauenthemen und Alterssexualität, aber so ist so Serie nunmal anscheinend.

Das bleibt so.
Es bleibt eine seichte Unterhaltung mit stellenweisen Versuchen auszubrechen und Streitereien in beiden Lagern, aber beim Thema Alterssexualität bleiben wir bis Staffel 3 - mal mehr mal weniger.
Ich finds ganz nett, nicht sonderlich anspruchsvoll aber neben den ganzen jungen Sitcoms ist es durchaus annehmbar. 8)

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"...make sure you know what I'm saying before you try to tear me down"


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BeitragFr 22. Sep 2017, 09:32 
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Immer wenn ich denke, inzwischen doch sicherlich von jedem Serien-Klassiker zumindest gehört zu haben, so dass ich bewusst entscheiden konnte, ob ich die Serie mal nachholen will oder (in den meisten Fällen) eben nicht.

Aber bei einer aktuellen Top25-HBO-Serien aller Zeiten Liste ist mir (auf Rang 4, also nur hinter Wire/Sopranos/GoT!) dann doch wieder so eine Serie untergekommen, deren Namen ich zwar schon öfters gehört hatte, aber sie nie als fiktionale Serie im Kopf hatte sondern dachte das wäre eine Late Night Show gewsen: The Larry Sanders Show.

Die Forums-Suche zeigt zwar, dass die Serie hier über die Jahre die eine oder andere Erwähung gefunden hat, aber meist eben nur in einem Nebensatz, so dass ich das wohl nie wirklich wahrgenommen haben.

Deshalb also nun die um zwei Dekaden verspätete Frage: (still) worth watching? Oder aus heutiger Sicht doch eher nicht mehr?


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BeitragFr 22. Sep 2017, 09:43 
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little_big_man hat geschrieben:

Deshalb also nun die um zwei Dekaden verspätete Frage: [The Larry Sanders Show] (still) worth watching? Oder aus heutiger Sicht doch eher nicht mehr?


Okay, ich hab die Serie damals bei der ''free-tv Premiere'' auf Deutsch bei RTL2 gesehen (viele Folgen, aber wohl nicht alle). Seit dem nicht mehr. Meine Erinnerung an die Serie ist positiv. Sie zeigt den Wahnsinn hinter den Kulissen einer Late Night Talk Show -- in der Zeit als Leno und Letterman ihren ''Quotenwettkampf'' hatten. Ich denke, die Serie ist ziemlich zeitlos (auch wenn TV Serie fast immer schlecht altern). Außerdem war das Team (und die Gäste) klasse. Chloe O'Brian bringe ich heute noch mit Larry's Assistentin in Verbindung. Und Jeffery Tambor als Larry's Sidekick... :mrgreen:


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BeitragFr 22. Sep 2017, 17:23 
Inventar
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redlock hat geschrieben:
little_big_man hat geschrieben:

Deshalb also nun die um zwei Dekaden verspätete Frage: [The Larry Sanders Show] (still) worth watching? Oder aus heutiger Sicht doch eher nicht mehr?


Okay, ich hab die Serie damals bei der ''free-tv Premiere'' auf Deutsch bei RTL2 gesehen (viele Folgen, aber wohl nicht alle). Seit dem nicht mehr. Meine Erinnerung an die Serie ist positiv. Sie zeigt den Wahnsinn hinter den Kulissen einer Late Night Talk Show -- in der Zeit als Leno und Letterman ihren ''Quotenwettkampf'' hatten. Ich denke, die Serie ist ziemlich zeitlos (auch wenn TV Serie fast immer schlecht altern). Außerdem war das Team (und die Gäste) klasse. Chloe O'Brian bringe ich heute noch mit Larry's Assistentin in Verbindung. Und Jeffery Tambor als Larry's Sidekick... :mrgreen:

Ich habe zumindest mal gelesen, dass die Show ihrer Zeit voraus war. Aber vielleicht wurde das auch nur gesagt, weil Garry Shandling gerade gestorben war.

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BeitragFr 22. Sep 2017, 20:38 
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Ich hatte vor über 10 Jahren einige der ersten Staffeln nachgeholt und meine Erinnerung daran ist leicht schwammig. Optisch wirkte es schon da angestaubt, aber inhaltlich ist es ein hervorragender Mix aus "Prominente spielen überspitzte Versionen von sich selbst"-Comedys und einer clever geschriebenen Behind the Scenes-Mediensatire. In vielen Punkten durchaus ein Vorreiter von Curb, The Office (UK), Extras und co. Der damaligen Network-Comedylandschaft war das in der Tat weit voraus. Im Gegensatz zu Action hatte es aber das Glück auf dem richtigen Sender zu laufen und somit trotzdem viele Jahre auf Sendung bleiben zu können.


Weiß gar nicht mehr, wie viele Episoden ich gesehen habe, aber ich glaube es war höchstens bis Staffel 3 oder 4. Nach einem Umzug hatte ich eine Pause eingelegt und seitdem finde ich einige Episoden nicht wieder, so dass ich es (wie die andere langlebige 90-er HBO Comedy Dream On) wahrscheinlich nie komplett sehen werde. Wer die Möglichkeit hat, diese Art von Humor mag und mit 90-er Inszenierung kein Problem hat, sollte aber unbedingt reinschauen.

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BeitragFr 22. Sep 2017, 21:04 
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str1keteam hat geschrieben:
Weiß gar nicht mehr, wie viele Episoden ich gesehen habe, aber ich glaube es war höchstens bis Staffel 3 oder 4. Nach einem Umzug hatte ich eine Pause eingelegt und seitdem finde ich einige Episoden nicht wieder, so dass ich es (wie die andere langlebige 90-er HBO Comedy Dream On) wahrscheinlich nie komplett sehen werde.

Naja, an der Auffindbarkeit der Episoden kann es ja nicht scheitern, wenn es die komplette Serie auf DVD für gerade mal 20$ gibt:
https://www.amazon.com/Larry-Sanders-Sh ... B00V5JEJ1Q


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BeitragFr 22. Sep 2017, 22:50 
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little_big_man hat geschrieben:
Naja, an der Auffindbarkeit der Episoden kann es ja nicht scheitern, wenn es die komplette Serie auf DVD für gerade mal 20$ gibt:
https://www.amazon.com/Larry-Sanders-Sh ... B00V5JEJ1Q

Ich bestell nur beim deutschen Amazon (wo es bei mir, wegen der ellenlangen Nachholliste, nicht wert seienden ~45 € liegt). Bei .com braucht man doch bestimmt wieder eine Kreditkarte und die kommt mir nicht ins Haus. ^^

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BeitragFr 22. Sep 2017, 22:59 
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str1keteam hat geschrieben:
Ich bestell nur beim deutschen Amazon (wo es bei mir, wegen der ellenlangen Nachholliste, nicht wert seienden ~45 € liegt). Bei .com braucht man doch bestimmt wieder eine Kreditkarte und die kommt mir nicht ins Haus. ^^

Keine Kreditkarte? Gibts sowas heutzutage noch? :shock:

Du solltest dann besser nicht nach Schweden reisen, dort konnte ich kürzlich sogar an einem Bahnhofs-WC nur mit kontaktloser Kreditkarte bezahlen, was zwar eigentlich praktisch aber doch ziemlich ungewohnt war. Auch diverse Geschäfte haben dort ein "No Cash"-Schild und nehmen kein Bargeld mehr an.

Aber zurück zu Amazon: ich habe nur ein einziges Amazon-Konto mit dem ich bei .de, .com und .co.uk mich einloggen und bestellen kann. Ob ich die Kreditkarte bei jedem einzeln einmal eingeben musste vor vielen Jahren, weiss ich jetzt nicht mehr, aber wenn du eine Zahlungsart hast für .de, funktioniert die dann für .com Bestellungen nicht auch?


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BeitragFr 22. Sep 2017, 23:23 
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little_big_man hat geschrieben:

Du solltest dann besser nicht nach Schweden reisen, dort konnte ich kürzlich sogar an einem Bahnhofs-WC nur mit kontaktloser Kreditkarte bezahlen, was zwar eigentlich praktisch aber doch ziemlich ungewohnt war. Auch diverse Geschäfte haben dort ein "No Cash"-Schild und nehmen kein Bargeld mehr an.

In Deutschland sind wir noch bargeldaffiner. Wenn nur darüber nachgedacht wird, Bargeld in 50 Jahren vielleicht mal abzuschaffen, geht das Volk auf die Barrikaden. Außerdem paranoider und wollen nicht jeden Stuhlgang elektronisch nachverfolgen lassen. :mrgreen:


Zitat:
Aber zurück zu Amazon: ich habe nur ein einziges Amazon-Konto mit dem ich bei .de, .com und .co.uk mich einloggen und bestellen kann. Ob ich die Kreditkarte bei jedem einzeln einmal eingeben musste vor vielen Jahren, weiss ich jetzt nicht mehr, aber wenn du eine Zahlungsart hast für .de, funktioniert die dann für .com Bestellungen nicht auch?

Muss ich morgen mal schauen. Habe mich da nie mit beschäftigt, weil ich immer die Kreditkarten-Regel für Auslandsshops im Hinterkopf hatte.

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BeitragSa 23. Sep 2017, 05:52 
Inventar
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Ich meine, dass man zwar denselben Account nutzen kann, aber man für ausländisches Amazon eine Kreditkarte braucht.

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BeitragSa 23. Sep 2017, 10:02 
Inventar
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little_big_man hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
eine Kreditkarte und die kommt mir nicht ins Haus. ^^

Keine Kreditkarte? Gibts sowas heutzutage noch? :shock:


Ja, auch hier :mrgreen:


little_big_man hat geschrieben:
Du solltest dann besser nicht nach Schweden reisen, dort konnte ich kürzlich sogar an einem Bahnhofs-WC nur mit kontaktloser Kreditkarte bezahlen, was zwar eigentlich praktisch aber doch ziemlich ungewohnt war. Auch diverse Geschäfte haben dort ein "No Cash"-Schild und nehmen kein Bargeld mehr an.

Was Anti-Cash angeht ist Schweden (leider) die #1 in der Welt.


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BeitragSo 24. Sep 2017, 22:57 
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Theologe hat geschrieben:
Ich meine, dass man zwar denselben Account nutzen kann, aber man für ausländisches Amazon eine Kreditkarte braucht.

Ist auch so. Einloggen kann ich mich, aber bei der testweisen Abwicklung des Bestellvorganges kam ich nur bis zur Zahlungsmethode. Ohne US-Bankkonto braucht man eine Kreditkarte.

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BeitragMo 16. Okt 2017, 10:58 
Chefposter/in
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str1keteam hat geschrieben:
Auf dem Gebiet wäre Survivor's Remorse mit seinem Mix aus Entourage im Sportmilieu und schwarzer Familiencomedy die bessere Wahl.

Ich zitiere mal einen Satz vom Juli aus dem Anlass, dass Survivor's Remorse inzwischen beendet oder cancelled wurde. Aufgrund des Presse-Releases wurde mir nicht ganz klar welches der beiden denn nun der Fall war, von daher würde es mich nun natürlich interessieren, ob sich die Serie am Ende von S4 als abgeschlossen oder viel eher als gecancelled anfühlt.

Und auch sonst habe ich im Internet (neben einem grossen Spoiler) eher widersprüchliche Meinungen über die Qualität der Serie gefunden von "besserem Entourage" bis hin zu "nach guter S1 immer schlechter geworden". Und hier im Forum habe ich einzig noch einen Kommentar von str1ke gefunden, der sich allerdings auch nur auf S1+2 bezogen hat:
Zitat:
Staffel 1 fand ich top und äußerst vielversprechend. Die zweite Staffel immer noch sehr unterhaltsam, aber statt des erhofften Fortschritts hat sie die gegenteilige Entwicklung gebracht. Weniger Aufsteiger-Buddydramedy und mehr R-Rated Familien-Sitcom.
Wenn du Entourage der Anfangsära mochtest und an einer comedylastigeren Sportvariante interessiert bist, bist du hier zumindest in Staffel 1 noch besser aufgehoben als bei Ballers.

Hat sonst hier noch jemand die Serie gesehen oder hast du, str1ke, die Serie auf aktuellem Stand weiterverfolgt?

PS: Falls ich wieder einmal ein Season-Review von redlock übersehen habe, entschuldige ich mich diesmal gleich im Voraus... :wink:


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BeitragMo 16. Okt 2017, 12:42 
Inventar
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little_big_man hat geschrieben:
PS: Falls ich wieder einmal ein Season-Review von redlock übersehen habe, entschuldige ich mich diesmal gleich im Voraus... :wink:


Ist nicht nötig. :lol:
Habe die Serie nie gesehen -- und auch nicht die Absicht es nachzuholen.


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BeitragMi 25. Okt 2017, 13:40 
Journalist/in
 
 
Hat jemand Lust mir die Serie "The Americans" schmackhaft zu machen? Was ist der Reiz? Wieviel Gewalt zeigt sie? (Ich mag davon nicht allzu viel.) Von vielen wird sie ja überaus in den Himmel gelobt.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 14:07 
Volontär/in
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1623userdigital hat geschrieben:
Hat jemand Lust mir die Serie "The Americans" schmackhaft zu machen? Was ist der Reiz? Wieviel Gewalt zeigt sie? (Ich mag davon nicht allzu viel.) Von vielen wird sie ja überaus in den Himmel gelobt.

Hab bis jetzt erst 2 Staffeln gesehen, aber die fand ich beide sehr gut. Es ist spannend gemacht und der Hauptreiz liegt im Doppelleben der Agenten. Die beiden müssen nicht nur in der Öffentlichkeit normale Amerikaner mimen, sondern auch gegenüber ihren Kindern.
Die Enttarnung könnte bei jedem kleinen Fehler erfolgen und das fand ich ziemlich spannend. Noch dazu, wo ihr neuer Nachbar "zufälligerweise" bei der Spionageabwehr arbeitet.
Gewalt ist fester Bestandteil. Die Serie bleibt hier aber realistisch, d.h. man versucht es weitgehend zu vermeiden, weil es Aufmerksamkeit erregt. Wenn es dann aber sein muss, gehts durchaus bis in den blutigen Nahkampf. Ich persönlich fand aber krasser, wenn man unschuldige Leute erpresst, damit sie helfen.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 19:13 
Journalist/in
 
 
Jau danke!


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BeitragSo 29. Okt 2017, 14:17 
Administrator
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Administrator
 
 
Kann/sollte man die zweite "Stranger Things"-Staffel schauen, wenn man die erste nicht sah oder knüpft die zu stark an die erste an? Ich bespreche grad mit ein paar Freunden die Halloween-Planung und nicht jeder von uns kennt die Serie schon - S1 nochmal zu schauen, ist aber u.a. für mich auch eher was fade, deshalb die Frage. ;)

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BeitragSo 29. Okt 2017, 15:42 
Inventar
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Es klappt auch so ganz gut. Ich habe zusammen mit meiner Freundin geschaut und die kannte Season 1 nicht. Klar ein wenig muss man erklären was in Season 1 so passiert ist aber sie kam auch so gut mit.

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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