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BeitragSa 29. Dez 2018, 19:55 
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str1keteam hat geschrieben:
Da ich nichts längeres als Trailer über Computer/Tablet oder gar Smartphone schaue, wäre Bandersnatch für mich komplett ausgefallen.

Den Computer/Laptop per HDMI am TV anhängen, dann kann man auch etwas was nur am PC läuft am TV schauen...so als alternative Idee.


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BeitragSa 29. Dez 2018, 20:55 
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Mew Mew Boy 16 hat geschrieben:
Vielen Dank... :D Mein TV ist sogar nur knapp 2 1/2 Jahre alt. Aber ich freue mich wegen dem Mitgefühl. :P

Gern geschehen. Aus der Tiefe meines rabenschwarzen Herzens. :mrgreen:

Wenn das selbst auf so aktuellen Geräten nicht läuft, wundert es mich umso mehr, dass Netflix keine Fassung ohne die interaktiven Elemente streamt. Haben sie bei der simpleren, aber vergleichbaren "Choose your own"-Adventure Spezialfolge von Puss in Boots ja auch geschafft.

https://www.netflix.com/de/title/80151644



little_big_man hat geschrieben:
Den Computer/Laptop per HDMI am TV anhängen, dann kann man auch etwas was nur am PC läuft am TV schauen...so als alternative Idee.

Habe ich früher auch so gemacht als ich noch einen TV ohne Mediaplayer hatte, den man per USA füttern kann, aber mittlerweile steht der PC zu weit vom TV entfernt und der bietet auch keine Möglichkeit, um es über Smartphone zu spiegeln. Trotzdem Danke für den Tipp. :wink:


Auch wenn mich Bandersnatch interessiert und ich es weiterhin irgendwann schauen will, erwarte ich von diesem Konzept übrigens weder kurzfristige Offenbarung noch langfristige Revolution. Solange man nur ab und zu zwischen 2 Möglichkeiten wählen kann, ist das im Grunde ja nur eine Virtual Novel, die gerade so viel Aufmerksamkeit fordert, um dich aus der Handlung/Atmosphäre zu reißen, aber weniger Interaktivität bietet als Telltale Games oder mit gefilmten Cutscenes vollgestopfte Sachen wie Myst vor 1000 Jahren. Falls es irgendwann die technischen Möglichkeiten gibt, um größeren Einfluss auf Dialoge, Actionszenen und Charakterentwicklung nehmen zu können, hast du keine/n Film/Serienfolge mehr sondern letztlich wieder ein klassisches PC Adventure/Rollenspiel, das halt direkt über den TV gesteuert wird.

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BeitragSa 29. Dez 2018, 23:13 
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str1keteam hat geschrieben:
aber das Netflix nicht mal eine Director's Cut Version zur Verfügung stellt, finde ich geradezu absurd.

Würdest du nicht schreiben, wenn du die Folge gesehen hättest. Die baut thematisch und erzählerisch komplett auf dem Mechanismus aus und würde wenn man die Interaktivität rausnehmt, vollständig auseinanderfallen, wäre in Teilen wohl nicht einmal mehr verständlich. Ein Director's Cut würde in meinen Augen mehr schaden als nutzen.

Zweiter Durchlauf war total enttäuschend. Die Entscheidungen, die wir beim ersten Mal nicht gewählt hatten, führten fast alle direkt zu einem Endpunkt. Gemäß dem Pfaddiagramm, das im Netz zu finden ist haben wir nun auch fast alles durch in zweimal 90 Minuten, wobei der zweite Durchlauf zu 80% aus Wiederholungen vom ersten Mal bestand. Wo da 300 Minuten Material sein sollen, ist mir schleierhaft.

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BeitragSo 30. Dez 2018, 14:47 
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@Alpha:

Ist hier was für dich hilfreich?
https://www.hollywoodreporter.com/live- ... gs-1171988


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BeitragMo 31. Dez 2018, 10:01 
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Wir haben gestern auch Gott gespielt, anfänglich fand ich das etwas albern, weil mir ziemlich egal war, welche Frühstücksflocken der Protagonist ist oder welche Kassette er einlegt. Aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto interessanter werden die Entscheidungen und selbst die ersten Entscheidungen haben dann im Rückblick einen Sinn.
Mir hat Bandersnatch richtig gut gefallen. Wir sind zwischendurch ein paar mal zurückgesprungen, weil wir an einem Endpunkt waren, der sich nicht wie das Ende anfühlte. Aber das "ausprobieren" der Entscheidungen hat dann letztlich auch noch einen Aha-Effekt.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 13:06 
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AlphaOrange hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
aber das Netflix nicht mal eine Director's Cut Version zur Verfügung stellt, finde ich geradezu absurd.

Würdest du nicht schreiben, wenn du die Folge gesehen hättest. Die baut thematisch und erzählerisch komplett auf dem Mechanismus aus und würde wenn man die Interaktivität rausnehmt, vollständig auseinanderfallen, wäre in Teilen wohl nicht einmal mehr verständlich. Ein Director's Cut würde in meinen Augen mehr schaden als nutzen.

Sehe ich ganz und gar nicht so.

Ich hatte mir direkt nach erscheinen den Film auf Netflix mit interaktiver "Steuerung" angesehen. Das war ganz interessant, aber auch mühsam, weil einfach kein wirklicher Sehfluss entstand. Es hatte mehr was von einem Story-Spiel (was es auf gewisse Art zwar sein will, aber nicht so richtig funktioniert). Problematisch war es dann, wenn man "zurück" wollte/musste, um ein paar andere Pfade zu gehen. Das ist einfach komplett misslungen mMn und am Ende mehr frustrierend als innovativ.

Aus dem Grund hatte ich mir mal die ~1 1/2h lange Fassung aus dem Netz gezogen und mir vorhin angeschaut. Der Cut ist zwar nicht perfekt und bei 1-2 Pfaden etwas unschön gelöst, aber im Gesamten entfaltet der Film eine viel größere Wirkung, weil durch die ständigen Sprünge zurück, um neue Pfade zu gehen, der immer größere werdende Wahnsinn des Hauptakteurs deutlich intensiver vermittelt wird, als wenn ich "per Hand" wählen und dann alle vorherigen Ereignisse nochmals in voller Länge anschauen muss, die eigentlich für den neuen Pfad nicht von Relevanz sind, sondern nur reduntant zu dem schon Gesehenen.

In dem Cut waren die Sprünge zurück bis hin zum neuen Pfad in einer Art Schnelldurchlauf gelöst, online auf Netflix hätte ich für bestimmte Pfade neustarten und mir nochmals viele Inhalte komplett ansehen müssen. Ich hatte mir anschließend mal das im Netz existierende PAP Diagramm angeschaut und muss sagen, dass ich in den 1 1/2h eigentlich alle relevanten Enden gesehen habe und das schnitttechnisch nur in wenigen Momenten eher suboptimal gelöst wurde.

Für mich war das auf jedem Fall das deutlich bessere Seherlebnis, weil man in einem Durchgang, praktische alle Pfade durchlaufen hat und dadurch die Intensität der Story, die auf dem darin dargestellten Spielprinzip aufbaut, einfach um ein vielfaches größer war, als die manuelle Steuerung auf Netflix. Das man dem Zuschauer die Wahl gibt, bestimme Entscheidungen zu treffen (wie in der erzählten Story rund um das Spiel), soll natürlich der Clou sein, aber der Film wirkt dadurch nicht stärker, weil es einfach nicht gut umgesetzt ist. Hier schafft es der Cut einfach besser, die Komplexität der Entscheidungsmöglichkeiten in Verbindung mit der Story rund um das Spiel, und den daraus steigenden Wahnsin zu vermitteln.

Von daher ist es also durchaus möglich, einen DC anzubieten, wenn man wollte, ohne wirklich das Erlebnis zu schmälern, im Gegegenteil, die Wirkung des Plots könnte man mit einem gescheiten Schnitt der Pfade sogar noch steigern. Wenn das ein Scene-Cut schon sogut hinbekommt dann wäre das für einen Regisseur sicherlich problemlos möglich gewesen.

Theologe hat geschrieben:
Wir haben gestern auch Gott gespielt, anfänglich fand ich das etwas albern, weil mir ziemlich egal war, welche Frühstücksflocken der Protagonist ist oder welche Kassette er einlegt. Aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto interessanter werden die Entscheidungen und selbst die ersten Entscheidungen haben dann im Rückblick einen Sinn.

Nicht alle Entscheidungen haben einen größeren Sinn und Einfluß auf die Story, gerade die beiden ersten sind eigentlich völlig irrelevant, egal welche Wahl man trifft - das hat man auch zwischdrin immer mal wieder.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 15:49 
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logan99 hat geschrieben:
Sehe ich ganz und gar nicht so.

Auf inhaltlicher Ebene:

versteckter Inhalt:
Fremdbestimmung ist das zentrale Element des Films und die Steuerung des Hauptcharakters durch den Zuschauer explizit in die Handlung eingebunden, etwa wenn Stefan davon redet, dass er sich bei der Auswahl seiner Frühstücksflocken und seiner Musik ferngesteuert fühlt oder wenn er sich gegen manche Kommandos durch den Zuschauer körperlich wehrt. All das entfaltet seinen Witz und seine Metaebene doch erst dadurch, dass da tatsächlich jemand vor dem Fernseher sitzt und ihn steuert. Wenn Stefan dem Wahn verfällt, ferngesteuert zu sein ohne dass das tatsächlich der Fall ist oder gezeigt wurde (denn im eigentlich Filmmaterial passiert das ja nicht), wird das Kernelement meiner Meinung nach komplett unverständlich.


logan99 hat geschrieben:
Ich hatte mir direkt nach erscheinen den Film auf Netflix mit interaktiver "Steuerung" angesehen. Das war ganz interessant, aber auch mühsam, weil einfach kein wirklicher Sehfluss entstand. Es hatte mehr was von einem Story-Spiel (was es auf gewisse Art zwar sein will, aber nicht so richtig funktioniert). Problematisch war es dann, wenn man "zurück" wollte/musste, um ein paar andere Pfade zu gehen. Das ist einfach komplett misslungen mMn und am Ende mehr frustrierend als innovativ.

Das fand ich widerum ganz und gar nicht so.
Die Steuerung war sehr elegant, die Entscheidungen so sauber wie möglich in den Sehfluss eingebunden (natürlich sind die entsprechenden Szenen etwas gestreckt, um dem Zuschauer Zeit zu verschaffen, aber besser als so geht es imo gar nicht) und der Rücksprung bei Dead Ends so komfortabel wie möglich.

logan99 hat geschrieben:
In dem Cut waren die Sprünge zurück bis hin zum neuen Pfad in einer Art Schnelldurchlauf gelöst, online auf Netflix hätte ich für bestimmte Pfade neustarten und mir nochmals viele Inhalte komplett ansehen müssen.

Du schreibst doch, du hättest zuvor die interaktive Version auf Netflix gesehen?! Dort ist das aber exakt genauso gelöst. Nach dem Ändern einer vorherigen Entscheidung wirst du via Schnelldurchlauf auf deinen neuen Pfad geführt. Das wird in dem Cut, den du gesehen hast vermutlich einfach 1:1 aus Netflix übernommen sein. Davon ab fand ich genau das auch sehr elegant gelöst.

logan99 hat geschrieben:
Ich hatte mir anschließend mal das im Netz existierende PAP Diagramm angeschaut und muss sagen, dass ich in den 1 1/2h eigentlich alle relevanten Enden gesehen habe und das schnitttechnisch nur in wenigen Momenten eher suboptimal gelöst wurde.

Hab ich auf Netflix auch geschafft. Daher meine große Verwunderung, wo die angeblichen 300 Minuten Filmmaterial sein sollen.

logan99 hat geschrieben:
Nicht alle Entscheidungen haben einen größeren Sinn und Einfluß auf die Story, gerade die beiden ersten sind eigentlich völlig irrelevant, egal welche Wahl man trifft - das hat man auch zwischdrin immer mal wieder.

Die ersten beiden sind quasi "Tutorial". Der Zuschauer bekommt zwei simple Entscheidungen zur Hand, um sich mit der Steuerung auszuprobieren und sich nicht zu ärgern, wenn er direkt bei einer wichtigen Entscheidung zu dösig ist, seine Fernbedienung zu benutzen. Ist Best Practice ist ähnlichen Videospielen. Und zumindest die Frühstücksflocken kommen später nochmal vor, allerdings auch da ohne Relevanz für die Story.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 17:51 
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AlphaOrange hat geschrieben:
logan99 hat geschrieben:
Nicht alle Entscheidungen haben einen größeren Sinn und Einfluß auf die Story, gerade die beiden ersten sind eigentlich völlig irrelevant, egal welche Wahl man trifft - das hat man auch zwischdrin immer mal wieder.

Die ersten beiden sind quasi "Tutorial". Der Zuschauer bekommt zwei simple Entscheidungen zur Hand, um sich mit der Steuerung auszuprobieren und sich nicht zu ärgern, wenn er direkt bei einer wichtigen Entscheidung zu dösig ist, seine Fernbedienung zu benutzen. Ist Best Practice ist ähnlichen Videospielen. Und zumindest die Frühstücksflocken kommen später nochmal vor, allerdings auch da ohne Relevanz für die Story.

Die Entscheidung welche Flocken gegessen werden, sind nicht Storyrelevant, sondern nur, dass man die Entscheidung trifft, weil der Protagonist die Flocken als Beispiel dafür nennt, dass er keine eigenen Entscheidungen trifft.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 18:30 
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AlphaOrange hat geschrieben:
Auf inhaltlicher Ebene:

versteckter Inhalt:
Fremdbestimmung ist das zentrale Element des Films und die Steuerung des Hauptcharakters durch den Zuschauer explizit in die Handlung eingebunden, etwa wenn Stefan davon redet, dass er sich bei der Auswahl seiner Frühstücksflocken und seiner Musik ferngesteuert fühlt oder wenn er sich gegen manche Kommandos durch den Zuschauer körperlich wehrt. All das entfaltet seinen Witz und seine Metaebene doch erst dadurch, dass da tatsächlich jemand vor dem Fernseher sitzt und ihn steuert. Wenn Stefan dem Wahn verfällt, ferngesteuert zu sein ohne dass das tatsächlich der Fall ist oder gezeigt wurde (denn im eigentlich Filmmaterial passiert das ja nicht), wird das Kernelement meiner Meinung nach komplett unverständlich.


Ich sehe darin keine große Metaebene, deren Wirkung allein durch die manuelle Entscheidung der verschiedenen Pfade entfaltet wird. Gerade weil man je nach Wahl irgendwann auf ein Ende stößt und dann u.a. wieder von Beginn an starten muss, um eine andere Richtung einzuschlagen, wird man mMn irgendwann komplett rausgerissen aus dem Gesamterlebnis und bekommt so als Zuschauer gar nicht die Gesamtheit der Story mit. Denn seien wir ehrlich, wie viele spielen alle Szenarien durch? Doch die wenigsten. Viele schauen es einmal und gut ist und haben dann vielleicht 2 Enden gesehen.

In meinen Augen kommt der steigende geistige Zerfall und der Wahn von Stefan in dem Cut deutlich besser rüber, weil man hier alles als ein Ganzes präsentiert bekommt, aber einem dennoch der Clou mit den verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten aufgezeigt wird, die u.a. ja auch dafür sorgen, dass Stefan auf mentaler Ebene immer weiter im Verlauf abbaut und an seinem geistigen Zustand zweifelt.

Ob nun ich als Zuschauer direkt den "Knopf" drücke, um einen Pfad einzuschalgen, oder mir das durch einen Cut abgenommen wird, macht in der Wirkung in meinen Augen keinen Unterschied, denn ich weiß ja sowohl als reiner Zuschauer als auch als "aktiver Part", dass die Wege schlussendlich vorgegeben sind. Für mich hat das auf jeden Fall in filmischer Form mit den ganzen aufbereiteten Erzählsträngen deutlich besser gefallen und ich war mehr im Geschehen drin, als aktiver Part, wo ich ständig rausgerissen wurde.

AlphaOrange hat geschrieben:
Das fand ich widerum ganz und gar nicht so.
Die Steuerung war sehr elegant, die Entscheidungen so sauber wie möglich in den Sehfluss eingebunden (natürlich sind die entsprechenden Szenen etwas gestreckt, um dem Zuschauer Zeit zu verschaffen, aber besser als so geht es imo gar nicht) und der Rücksprung bei Dead Ends so komfortabel wie möglich.

Ist wohl Ansichtssache. Sicherlich ist die reine Integration gut umgesetzt, aber man wird halt in dem Moment aus der Welt kurz rausgerissen, um selbst aktiv zu werden. Mich hat das durchaus gestört. Und das man bei bestimmten Entscheidungen in eine Sackgasse geführt wurde, ist auch nicht wirklich elegant gelöst mMn.

AlphaOrange hat geschrieben:
Du schreibst doch, du hättest zuvor die interaktive Version auf Netflix gesehen?! Dort ist das aber exakt genauso gelöst. Nach dem Ändern einer vorherigen Entscheidung wirst du via Schnelldurchlauf auf deinen neuen Pfad geführt. Das wird in dem Cut, den du gesehen hast vermutlich einfach 1:1 aus Netflix übernommen sein. Davon ab fand ich genau das auch sehr elegant gelöst.

Ich das ganze auf Netflix nur 2mal versucht durchzuspielen, war dann aber genervt, weil man für eine Änderung der Entscheidung auf einer höheren Ebene, eben nicht einfach zurückspringen konnte, sondern den Film neustarten musste - zumindest habe ich keine andere Möglichkeit gefunden. Da vorspulen nicht geht, hat sich das dann natürlich entsprechend immer gezogen, eh man dann wieder am Punkt war, wo man den Pfad ändern wollte. Was du hier beschreibst konnte ich immer nur auf die nächste höhere Ebene anwenden, aber nicht wenn es eben 3-4 Schritte zurückgehen sollte.

AlphaOrange hat geschrieben:
Die ersten beiden sind quasi "Tutorial". Der Zuschauer bekommt zwei simple Entscheidungen zur Hand, um sich mit der Steuerung auszuprobieren und sich nicht zu ärgern, wenn er direkt bei einer wichtigen Entscheidung zu dösig ist, seine Fernbedienung zu benutzen. Ist Best Practice ist ähnlichen Videospielen. Und zumindest die Frühstücksflocken kommen später nochmal vor, allerdings auch da ohne Relevanz für die Story.

Schon klar, aber du hast das später auch ab und an nochmal, z.B. im zweiten Gespräch mit der Therapeutin, wo man zwischen Fingernägeln beißen und was anderem entscheiden konnte, da war es auch völlig schnuppe und führte zum gleichen nächsten Schritt.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 20:51 
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@Logan

Irgendwie scheint da was bei deiner interaktiven Version nicht geklappt zu haben. Wir konnten immer, wenn eine Entscheidung zum Ende führte, an den entsprechenden Scheideweg zurückspringen und bis dahin wurde das gesehene im Schnelldurchlauf abgespielt.
Das haben wir bestimmt 5-6x gemacht.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 21:33 
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Das konnte ich auch, ich meinte wenn man mehrere Pfade zurückspringen wollte, und nicht nur zum letzten Entscheidungspunkt. Zb. wenn ich bei der Frage "Wer ist da?" den Netflix-Pfad gewählt und mir das entsprechende Ende angesehen habe, dann aber doch gern noch wissen würde was passierte wäre, wenn ich viel früher Collin gefolgt wäre anstatt zum Psycho-Doc zu gehen. Das ging bei mir nur, wenn ich den gesamten Film neu gestartet habe.

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BeitragDi 1. Jan 2019, 22:39 
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Wir konnten über die Fernbedienung jederzeit "Previous Decisions" ansteuern und dahin zurückspringen. Habs allerdings nicht ausprobiert, ob das genauso problemlos klappt.

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BeitragDi 8. Jan 2019, 23:17 
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Joah. Habe es inzwischen auch einmal durch, hat mich ehrlich gesagt nicht umgehauen. Ich hätte lieber eine normale Staffel gehabt. Oder einen normalen Bandersnatch-Film. Dass das interaktive Element der Story oder der Erzählweise viel hinzufügt, könnte ich so jetzt auch nicht unterschreiben. Ich glaube nicht, dass man dadurch wirklich was verloren hätte, wenn man einen normalen Film gemacht hätte mit der gleichen Prämisse, aber vielleicht bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe :|

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BeitragMi 9. Jan 2019, 11:00 
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Ich schaus gerade an. Mir gefällt es echt gut :shock: :lol:

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragMi 27. Feb 2019, 23:26 
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Haben es nun auch endlich mal gesehen und sind jetzt nach ca. ~100 Minuten auch durch. Mich hats so gar nicht gerissen und hatte schon nach dem ersten Durchlauf keine Lust mehr. Das hat alles Hand und Fuß und würde ich das Skript so lesen, würde ich es auch total toll finden, aber gepackt hat mich das null. Kein Wow-Effekt, nichts, was einen nun wirklich überrascht oder erheitert und irgendwie habe ich auch das Gefühl so ein Konzept schon vor Jahren zigfach bei YT'bern gesehen zu haben, wenn natürlich auch qualitativ nicht so gut, mit weniger Pfaden und entsprechend dem Umstand mehrerer Videos auch nicht so flüssig. Trotzdem hatte ich da damals mehr Freude dran, weil es in diesem Rahmen eben noch neu oder besser gesagt originell war.

Auch mir wäre da ein Film oder gar eine neue Staffel lieber gewesen. Da hätte ich auch gerne auf den Fremdbestimmungsgag verzichtet. Hat mir nichts gegeben. :?

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