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BeitragMo 21. Sep 2015, 16:33 
Fernsehboss
 
 
Folge 4 war überraschend gut. Auf jeden Fall wesentlich besser als die zweite und dritte Folge.
Ob das jetzt eine Kehrtwende ist oder nur ein Tropfen auf den heißen Stein, mal sehen.

So richtiges TWD Feeling kommt aber noch nicht auf. Nach wie vor empfinde ich eine ziemliche Distanz zu den Protagonisten, während man bei TWD so viel mitgelitten hat, dass man sich fast wie ein Mitglied der Gruppe fühlte.


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BeitragMo 21. Sep 2015, 18:24 
Chefposter/in
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Vittel hat geschrieben:
Folge 4 war überraschend gut. Auf jeden Fall wesentlich besser als die zweite und dritte Folge.
Ob das jetzt eine Kehrtwende ist oder nur ein Tropfen auf den heißen Stein, mal sehen.

Für mich war das die mit Abstand schwächste Episode bisher. Es ist kaum etwas passiert und das was präsentiert wurde, war größtenteils ziemlich durchschnittlich oder vorhersehbar.

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BeitragMo 21. Sep 2015, 18:44 
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Die erste einigermaßen gute Folge der Serie.
Gab zwar keinen einzigen Walker zu sehen, dafür wurde endlich mal zumindest solides Drama geliefert, wo die Charaktere nicht bloß wie Schablonenfiguren agierten. Mit der Schutzzone hat die Eskalation erstmal eine Eindämmung erfahren, die natürlich höchst brüchig ist. Es bleibt zu rätseln, ob bereits jetzt alle Bewohner infiziert sind und selbst nach einem natürlichen Ableben wiederauferstehen würden, oder das erst später kommt. Gut gefallen hat mir die Nervenkrise von Madison. Das war für Walking Dead Verhältnisse schon ungewohnt nuanciert dargestellt. Die Atmosphäre und das Gefühl, dass die Charaktere statt in Sicherheit eher in einem langsam zu brodeln beginnenden Kochtopf sitzen, haben die Folge für mich deutlich über das wirr-unlogische Chaos der vorigen Episoden gehoben.

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BeitragMo 21. Sep 2015, 19:36 
Inventar
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RickyFitts hat geschrieben:
Es bleibt zu rätseln, ob bereits jetzt alle Bewohner infiziert sind...

Ich glaube schon... die asiatische Nachbarin hatte sich ja wahrscheinlich mit Schlaftabletten umgebracht und war dann ein Zombie. Was die Tochter am Ende vorlas, war ihr Abschiedsbrief.


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BeitragMo 21. Sep 2015, 20:57 
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Hatte irgendwie das Gefühl ne Folge verpasst zu haben. In der letzten stürmt am Ende das Militär an und jetzt ist bereits ein 6 Milen Radius umzäunt und das menschliche Leben in der Großstadt ist praktisch völlig ausradiert? Das alles innerhalb weniger Tage? Millionen von Menschen/Zombies alle getötet? Denn der Kommandant sprach ja von "ein paar wenig glücklichen die in einer Safezone sind". Dafür ist das Militäraufkommen aber recht gering um so eine Großstadt in wenigen Tagen zu durchkämmen^^

Naja, ansonsten ganz gute Folge, in der die Dramaturgie rund um das "Einengen" bzw. die ausgehende Gefahr durch die vermeintlichen Retter, gut dargestellt wurde. Wobei ich nicht ganz verstehe, wieso das Militär nicht mit offenen Karten spielt? Das Misstrauen ihnen gegenüber steigt doch so deutlich mehr, als wenn man einfach klar sagt, dass eine direkte Gefahr von Verstorbenen ausgeht und man daher Risikofälle isolieren will um den Rest zu schützen. Klar würde das auch für Unruhen sorgen, aber deutlich weniger, als wenn man einfach "grundlos" Leute verschleppt.

Finds immer noch Schade, dass man das Spin Off nicht gänzlich anders aufgezogen hat. Für mich wäre ein Blick auf die operierenden Systeme zur Bekämpfung des Virus deutlich spannender, als einer Patchwork-Familie zuzuschauen, die sich mittendrin befindet. Das läuft einfach schnurstracks inhaltlich auf das gleiche hinaus wie bei TWD.

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BeitragMi 23. Sep 2015, 15:52 
Inventar
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So, die vierte habe ich nun auch gesehen und ich bin mit gemischten Gefühlen rausgegangen. Zum einen find ich es nicht schlecht, dass man jetzt wieder in eine andere Richtung geht, also die Lage zumindest vorläufig sicher erscheint. Zum anderen gibt es immer noch so viel Unsinn in dieser Serie, das macht mich echt verrückt.
Logik darf man wohl nicht erwarten, wenn man mal darüber nachdenkt, dass innerhalb weniger Tage (seit der letzten Folge) ein kleiner Teil einer Millionenstadt abgeriegelt wurde (es wurden wohl noch mehr Zonen eingerichtet) und mit einem Zaun umringt wird und Militär dort agiert. Wo sind die 4 000 000 Einwohner Los Angeles? Irgendwie ... nicht nachzuvollziehen.
Dann gibt es wieder völlig verrückte Handlungen der Personen - warum geht die Mutter durch den Zaun nach draußen? Sie hat das alles gesehen, sie hat schon jemanden umgebracht, sie hat eine Familie zu versorgen ...
Warum wird so viel Wind darum gemacht, dass vielleicht noch eine Person in dem Haus auf der anderen Seite lebt - es ist L.A. - hier leben fast vier Millionen Menschen - natürlich wird es noch irgendwo jemanden geben und natürlich wird der den ganzen Tag mit einem Spiegel Lichtreflexionen machen ... omg.


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BeitragMi 23. Sep 2015, 16:38 
Inventar
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Na so wirklich weiß man nicht, was im Stadtzentrum los war. Unsereins kann sich denken, was da abging, weniger die Zonenbewohner. Die Soldaten sagen, draußen sind alle weg/tot und da möchte man schon mehr erfahren, erst recht wenn es doch Überlebende geben könnte.


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BeitragMi 23. Sep 2015, 18:17 
Inventar
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Bisher finde ich das ganze noch recht interessant und zumindest der Sohn aus erster Ehe (Chris?) schafft es, dass ich mich für ihn als Charakter interessiere.

Aber! Ich möchte regelmäßig über die Dummheit der Charaktere ausrasten. Draußen geht was seltsames vor, unsere Nachbarn verhalten sich unheimlich, leuchten wir doch mit der Taschenlampe ans Fenster und öffnen die Gardinen. Sagen wir unserer Tochter nicht, dass andere Menschen eine Gefahr darstellen könnten. Zerschneiden wir den sicheren Zaun (und reparieren ihn hinterher garantiert auch nicht, bringen damit also die eigene Familie in Gefahr) und gehen allein und unbewaffnet durch eine Stadt voller Leichen und (zumindest ist es anzunehmen) infizierter Menschen. Und heben wir dann nicht mal die Waffe auf, die direkt vor unseren Füßen liegt.

Argh!

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BeitragMi 23. Sep 2015, 22:11 
Fernsehboss
 
 
@Kiddow

Die Kleinigkeiten stören mich auch immer mal wieder, auch wenn die die vierte Folge insgesamt deutlich besser fand.

Solche Szenen mit dem Zaun sind mir auch aufgefallen, das kommt in vielen anderen Serien ebenfalls vor. Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden, dass viele Zuschauer nicht mehr so aufmerksam mitdenken oder zumindest die Produzenten das glauben. Wenn also Madison einige Szenen später den Zaun wieder flickt, dann fragen sich 50% der Leute, was sie da gerade macht.

@AliAs

Was in der Zwischenzeit passiert ist, kann man nur schwer abschätzen. Ich gehe davon aus, dass manche Teile evakuiert bzw. "gesäubert" sind und die anderen in lauter kleine Zonen unterteilt wurden. Ein großer Teil der Menschen ist noch am Leben.
Wie realistisch das wirklich ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Im Großraum LA leben ja an die 18 Millionen Menschen. Dass es in den Vororten so ruhig bleibt fand ich schon in Folge 1-3 komisch, das müsste ja wellenartig in die Vororte drücken mit Flüchtlingen, Zombies und Militär/Polizei.

Eigentlich umschifft die Serie das aber ganz gut, denn solche Massenszenen wie in der Hauptserie mit Rick im Panzer sind sehr aufwendig und teuer und für die ersten Folgen auch zu früh. Die Protagonisten und damit natürlich auch die Zuschauer sollen noch nicht wissen, dass es bereits zu spät ist.
Momentan ist es noch irgendwie lokal begrenzt, der Massenexodus steht noch bevor denke ich. Erst nach und nach sickert dann durch, dass es nicht aufzuhalten ist.
Kann aber auch sein, dass weiterhin diese Massenszenen vermieden werden und wir immer nur die lokale Sichtweise der Gruppe sehen, die selbst das große Ganze gar nicht richtig mitbekommt.

Es sind aber auch nur noch zwei Folgen, sehr viel kann ja nicht mehr passieren.


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BeitragMi 23. Sep 2015, 22:27 
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Vittel hat geschrieben:
Die Protagonisten und damit natürlich auch die Zuschauer sollen noch nicht wissen, dass es bereits zu spät ist.

Die Zuschauer dürften überwiegend bereits wissen, dass es zu spät ist :D

Vittel hat geschrieben:
Momentan ist es noch irgendwie lokal begrenzt, der Massenexodus steht noch bevor denke ich. Erst nach und nach sickert dann durch, dass es nicht aufzuhalten ist.

Also wenn eine Großstadt wie LA angeblich bereits vom Militär "gesäubert" wurde, wo wir von Millionen Betroffenen sprechen, kann man so etwas eigentlich global nicht verheimlichen - zumal das ganze ja nicht lokal fixiert ist, sondern durch die Tatsache dass auch Tode sich "verwandeln" global eine ähnliche Situation vorherrschen müsste. Und dann geht das im Prinzip wie ein Lauffeuer um, also wenn jetzt schon über eine Woche vergangen ist, seitdem ersten Fällen, dann dürfte eigentlich die erste große Welle schon längst vorüber sein - und das müsste mMn zwischen der letzten und aktuellen Folge passiert sein (wo wir nichts mitbekommen haben).

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BeitragFr 25. Sep 2015, 16:37 
Inventar
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logan99 hat geschrieben:
Vittel hat geschrieben:
Die Protagonisten und damit natürlich auch die Zuschauer sollen noch nicht wissen, dass es bereits zu spät ist.

Die Zuschauer dürften überwiegend bereits wissen, dass es zu spät ist :D


Damit hätten wir wieder das größte Problem der Serie ...


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BeitragMo 28. Sep 2015, 15:47 
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Nachdem ich die beklemmende Ambivalenz des Militärprotektorats in Folge 4 noch gut fand, hat mich Folge 5 jetzt enttäuscht und auch verwirrt zurückgelassen. Letzte Woche dachte ich noch: okay, abwarten. Die Straßen der umliegenden Stadtbezirke können unmöglich so bereinigt sein, wie es das Militär da verkündet hat. Die Informationslage, wie es um LA wirklich steht, war "sketchy" und sicher auch stark zur Beruhigung der Bürger verfälscht. Dass jetzt aber Militäreinheiten in Gebäude gehen, wo sie von einer Horde Walker überwältigt werden, während auf den Straßen gar keine zu sehen sind, wirkt gleich mehrfach unstimmig. Wie viel der Bevölkerung ist denn nun aus der Stadt entkommen, wie viele Walker sind da wie ausgebreitet schon unterwegs und warum gibt es dann eine ganze in einer Arena eingesperrte Meute, wo nichtmal ein Beobachtungsposten aufpasst, um deren Ausbruch zu verhindern oder wenigstens melden zu können, wann die Ketten reißen. Die Andeutungen über den Rückzug der Armee aus der Stadt deuten darauf hin, dass der Kampf dort verloren ist, und doch sehen wir zu wenig, was das irgendwie belegen würde. Und wenn, warum würden sie die Zivilbevölkerung zurücklassen? Warum nicht eine möglichst große Gruppe aus dem Gebiet heraus eskortieren? Hätte man nicht zumindest im Krankenhaus mal ein paar Szenen gehabt, die eine Art von kaltem, aber nötigem Pragmatismus in der Krisenbewältigung zeigen, würde man hier nur wieder ein stereotyp gegen die Zivilbevölkerung arbeitendes Militär zeigen. Und das ist dramaturgisch so abgegriffen, dass es schon langweilt, bevor sich deren Befehlshaber über das Larvenstadium Großkotz hin zu einem Psycho-Diktator entpuppt hat - was sehr absehbar so passieren soll. Dabei hätte man hier die Chance mit einem militärisch gesicherten Zivilabzug einen dramatischen Todesmarsch zu inszenieren, der eine viel organischere Zerreißprobe wäre. Stattdessen nehmen schon wieder comichaftere Elemente der Art Einzug in die Story, die für mich schon in der Mutterserie nicht gut funktioniert haben. Smooth bad ass black dude im Knast ist zum Beispiel so eine Rolle.
Und die Folteraktion? Naja. Also ich fand die backstory um die erneute Notwendigkeit früher erlebter Kriegs- und Foltergreueltaten leider bis ins melodramatische überzeichnet, wodurch sie emotional nicht mehr glaubhaft wirkte. Stattdessen kam mir das wie eine Pseudo-Psycho-Drama-Fassade vor, mit der man nur shock value Szenen rechtfertigen wollte.
Als Drama-Serie ist die Show zu oberflächlich und die Charaktere zu klischeebehaftet und für Desaster-Popcorn-Unterhaltung sehen wir zu wenig vom Weltuntergang. Mal sehen, ob das S1 Finale noch was rumreißen kann.

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BeitragMo 28. Sep 2015, 19:42 
Fernsehboss
 
 
Mir hat die Folge wieder ganz gut gefallen. Klar, ein Meisterwerk werden wir nicht mehr erwarten können, das war aber nach den ersten Folgen bereits klar.

Das Szenario erscheint mir auch realistisch, die Geschehnisse muss man sich halt dazu denken. Diese werden nicht gezeigt, das ist richtig. Der Grund hierfür scheint mir schlicht das Budget zu sein. Massenszenen mit Zombies und Militär sind zu teuer für eine Serie, die noch etwas aus dem Franchise rausholen soll.

Die Entscheidungen des Militärs sind für mich auch gut nachvollziehbar. Zuerst werden Sicherheitszonen eingeteilt und diese einigermaßen befriedet. Als klar wird, dass L.A. nicht zu halten ist, wählt man den Rückzug. Allerdings ohne Zivilbevölkerung, das ist eigentlich auch logisch. Wohin denn mit 18 Millionen Menschen aus dem Großraum L.A.?
Im "Hinterland" leben auch Menschen, die es zu "beschützen" gilt bzw. dort ist Wüste.

Die Ballungsräume "aufgeben" und zu versuchen wenigsten die Landbevölkerung zu "erhalten" scheint logisch. So wie einzelne potentielle Gefahrenquellen aus den Schutzzonen separiert werden, versucht man nun ganze Landstriche zu separieren.

Wobei das Militär in Folge 5 ja schon weiter ist. Sie merken, dass sie sich maximal selbst beschützen können, vielleicht noch ihre Familien. Alle anderen Zivilisten sind da nur hinderlich.

Für mich ist die Serie eine ganz gute Überbrückung bis zur fünften Staffel TWD. Hätte ich diese bereits gesehen, würde ich das ggf. auch noch etwas kritischer sehen. Ich habe ja bereits mitbekommen, dass in Staffel 5 sich einiges wiederholt bzw. ziemlich abnutzt wirkt.


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BeitragMo 28. Sep 2015, 20:00 
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Vittel hat geschrieben:
Die Entscheidungen des Militärs sind für mich auch gut nachvollziehbar. Zuerst werden Sicherheitszonen eingeteilt und diese einigermaßen befriedet. Als klar wird, dass L.A. nicht zu halten ist, wählt man den Rückzug. Allerdings ohne Zivilbevölkerung, das ist eigentlich auch logisch. Wohin denn mit 18 Millionen Menschen aus dem Großraum L.A.?
Im "Hinterland" leben auch Menschen, die es zu "beschützen" gilt bzw. dort ist Wüste.

Die Ballungsräume "aufgeben" und zu versuchen wenigsten die Landbevölkerung zu "erhalten" scheint logisch. So wie einzelne potentielle Gefahrenquellen aus den Schutzzonen separiert werden, versucht man nun ganze Landstriche zu separieren.

Für mich ist das weniger nachvollziehbar.

So verloren sah die Innenstadt nicht aus. Und warum ein Stadion voller Zombies nicht "säubert", bleibt wohl auch das Geheimnis des Militärs - nichts sollte einfacher sein.

Zudem sind doch nur 7 (oder waren es 8?) Safezonen rund um LA eingerichtet worden, wir sprechen also nicht von 18Mio sondern höchstens ein paar Tausend. Und wenn man nicht gewillt ist, die im Fall der Fälle zu retten, hätte man gar nicht erst solche Safezonen einrichten sollen.

Dass die Landbevölkerung leichter zu schützen sein soll, ist doch zudem auch ein Irrglaube. Du brauchst vielmehr Ressourcen um die weitläufigen Gebiete zu säubern und zu schützen, da ist ein zentraler Ort mit vielen Menschen deutlich sinnvoller.

Aber allgemein war die Intention des Militärs für mich nicht so ganz nachzuvollziehen. Man verschleppt Leute, wo sie glauben sie könnten bald sterben um sie dann wohl zu killen - c'mon^^ Im Prinzip hätten die doch direkt alle erschießen müssen - ich kann ja auch im Bad beim duschen ausrutschen :lol:

Und wozu überhaupt der ganze Stress, wenn man eh nicht vorhat, die Bevölkerung ernsthaft zu schützen?

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BeitragMo 28. Sep 2015, 20:20 
Fernsehboss
 
 
Wie viele Sicherheitszonen es sind und wie groß diese sind weiß ich nicht. Wurde das gesagt? Selbst wenn, dann ist es halt ein kleinerer Logikfehler, von denen gibt es ja schon einige.

Den Stadionvorfall würde ich unter "war so nicht geplant" einordnen. Das waren ja Menschen, die man nicht von den Zombies trennen konnte. Daher hat man alle ins Stadion gesperrt und sich selbst überlassen. Das Militär bzw. diese Einheit ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bereit, alle selbst zu erschießen, aber anwesend will man bei der Katastrophe auch nicht mehr sein. Als besser den Vorfall vergessen.

Was man nun im Lager gesehen hat ist doch, dass bisher noch niemand verschleppt wurde um dann getötet zu werden. Die Menschen dort werden nur in noch kleineren Gruppen separiert, damit sie im Todesfall nicht viel Schaden anrichten können.
Sogar die Mutter von Ofelia lebte ja noch und starb eines normalen Todes.
Erst nach dem klar war, dass man mit der zugegebenermaßen nicht sehr klugen Strategie der Safezonen dem ganzen nicht mehr Herr wird, plant man den Code Cobalt.

Ob man wirklich die Landbevölkerung schützen will, oder nur noch den eigenen Hintern ist aber nicht klar, das stimmt.


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BeitragMo 5. Okt 2015, 10:37 
Inventar
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So, da ich heute mal Frei habe, das finale geschaut und ja, ich werd die Serie wohl fallen lassen und höchstens mal wieder rein schauen, wenn evtl. für Season 2 plötzlich Super Kritiken erscheinen.

Aber das ist doch alles nichts ganzes.

Die Personen könnten mir egaler nicht sein, bereits nach 6 Episoden ist man quasi da, wo TWD in Season 1 war. JEtzt hocken die da in der Viller, die wird sicherlich auch bald irgendwie angegriffen oder gestürmt, dann müssen sie sich was neues suchen und so wird das dann auf ewig weiter gehen. Halt wie bei TWD.

Aus dem ganzen Thema "Wie alles begann" hätte man soviel machen können, stattdessen hat man es meiner Meinung nach gegen die Wand gefahren.

Nächstes Jahr dann also 16 Folgen ? Na hui...

Ne enttäuschend, größtenteils langweilig und beim Budget hat AMC wohl auch wirklich gar nichts risikiert, denn einiges sah so unglaublich billig gemacht aus und man kann mir nicht erzählen, das durch den Goldesel TWD nicht mal bissel Geld da gwesen wäre um evtl. mal nen realistisches Szenario zu machen.

Ne, ich bin raus.

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BeitragMo 5. Okt 2015, 16:33 
Fernsehboss
 
 
Ja, das Finale war wieder schwächer und letztendlich sind wir nun nach 6 Folgen auf dem Entwicklungsniveau der Originalserie.
Der gesamten Serie fehlt das Gefühl für die Abwechslung von Spannung und Ruhe, von Geschwindigkeit und langsamen Szenen.
Kein Charakter schafft es dem Zuschauer wirklich nahezukommen, weder in positiver noch in negativer Hinsicht.

Die zweite Staffel werde ich mir vermutlich auch ansehen, aber dann eher als Lückenfüller.


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BeitragMo 5. Okt 2015, 17:05 
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Mein weiteres Interesse an der Serie ist nach den 6 Folgen auch eher gering, da man jetzt im Prinzip genau da ist, wo TWD seit Staffel 1 ist und eine Version 2.0 brauche ich nicht. Man hat das Potential, dass in dem Konzept steckt leider nahezu ungenutzt gelassen. Dazu kommt noch, dass die Charakterarbeit nicht sonderlich gut ist.

Dass Mutti Nr. 2 jetzt vom Vater einfach mal so erschossen wurde, hat mich null berührt, man hat es nicht geschafft, die Charaktere in den 6 Folgen dem Zuschauer näher zu bringen. Hätte man das ordentlich aufgebaut, hätte es ein toller Moment werden können, aber so war es mal wieder vollkommen lächerlich.
Man erschießt nicht einfach mal so seine Ex-Frau und Mutter des Kindes, das schafft keiner, schon garnicht der Lehrer, der noch in den Folgen zuvor Waffen abgelehnt hat und es nicht schaffte, einen Walker per Fernschuss zu 'töten'. Schlechteres writing geht wirklich nicht mehr.


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BeitragMo 5. Okt 2015, 17:40 
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Kann mich nur anschließen. Ich bin an die Staffel ja wirklich mit der Hoffnung rangegangen, dass sie hier mal die Dinge anders machen, die mich an TWD inzwischen so ermüden. Nein. Gleiche Probleme im Writing. Inkonsistente Charaktere, die einfach nicht genug glaubhafte und lebendige Menschlichkeit ausstrahlen, um mich für sie bangen und mitfiebern zu lassen. Im Gegenteil: nach der letzten Folge kann ich nur noch sagen: was für miese Arschlöcher sind das denn?

Da lassen die einfach die ganze Walker-Horde aus dem Stadion frei (das natürlich auch gar nicht vom Militär irgendwie bewacht wurde, für den Fall, dass da irgendein Überlebender auf den Straßen da drin seine verlorene Frau, Tochter, bla vermutet und die Schlösser knackt. wtf?!) und führen sie gegen den Militärstützpunkt. Warum konnten die jetzt nicht einfach warten, bis das Militär abgezogen ist, was ja wohl wenige Stunden später der Fall sein sollte? Achja, weil der paranoide Folteropa wilde Vermutungen äußert, dass das Militär ja böse ist und die keine Überlebenden zurücklassen würden (was umso spinnerter dadurch wurde, dass sie das tun). Also richten wir lieber mal ein totales Massaker an, um Sohn und Ex da rauszuholen. Okay, die Soldaten haben es auch verkackt. Da stehen die fünf Meter vom Zaun weg und ballern einfach dumpf in die Masse rein, statt näher an den Zaun zu gehen und headshots zu verteilen. Und wenn zu diesem Zeitpunkt irgendwer schon weiß, dass es Kopfschüsse sein müssen und dank ausgiebiger Waffenausbildung auch im Stande sein sollte, diese reihenweise auszuteilen, dann doch wohl die Soldaten. Was man da wieder für völlig unnatürliche Dämlichkeiten in Figuren reingeschrieben hat, um eine Situation künstlich zu eskalieren, die eigentlich vergleichsweise harmlos lösbar gewesen wäre, war einfach eine Katastrophe, die ich Fear the Walking Dead einfach nicht mehr verzeihen kann. Das müssen die Autoren inzwischen einfach besser wissen, wenn man überhaupt irgendwas aus der Mutterserie gelernt hat. Ja, und wie schon gesagt wurde. Den eigentlichen Fall von LA hat man durch den 9 Tage Zeitsprung jetzt auch wieder übersprungen und dabei das erzählerisch ergiebigste Kapitel, das im ganzen Zombie-Genre bisher noch am wenigsten mal detaillierter auserzählt wurde, einfach sinnlos verstolpert, ohne aus diesem Opfer auch nur irgendwelchen Mehrwert rauszuholen. Das ist so wahnsinnig dämlich und inkompetent, dass es mich nur noch aufregt. Und selbst die Action war nichtmal besonders interessant inszeniert. More of the same.
Wer mit so einem Franchise die Chance hat nochmal ganz von vorne mit frischen Figuren und neuem Setting anzufangen und sowas abliefert, hat einfach nur auf ganzer Linie (Plotführung, Spannungsaufbau, Figurendesign, Dialoge) versagt.

3/10 Staffelrating

(haben wir eigentlich schon einen 2015/16 Season Review Thread oder zählen wir das hier noch in die letzte?)

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BeitragMo 5. Okt 2015, 18:23 
Inventar
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Ich spiele mal den Party Pooper, indem ich nicht ins Bashing einsteige. Ich bin mit der ersten Staffel sehr zufrieden. Ich habe aber auch nicht die unrealistische Erwartung, dass hier alles anders wird als bei The Walking Dead und da mir die Mutterserie ausgezeichnet gefällt, habe ich auch hier keine Probleme.
Den Plan mit den 2000 Zombies aus dem Stadion fand ich zwar auch bescheuert, aber ich hab zumindest geschnallt, warum man nicht warten konnte, bis die Soldaten weg sind. Ich habe nämlich aufgepasst was "Kobalt" ist. Was mich am meisten gestört hat, war eher der Umstand, dass Nick zwei wochenlang mit den Klamotten rumlief, die er einem alten Mann aus dem Krankenhaus klaute.
Das Militärprotektorat hat für mich den besonderen Reiz der Staffel ausgemacht, weil man als Zuschauer natürlich wusste, wie es außerhalb des Zauns aussieht, während die Bewohner sich in relativer Sicherheit wiegen.

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BeitragMo 5. Okt 2015, 18:31 
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Ich hab nach 2 Folgen entschieden, dass meine Zeit für diesen billigen Aufguss zu schade ist. Offenbar hab ich ja wirklich nichts verpasst. Schnell hingerotzter 'money grab' von AMC, genau wie befürchtet. Positiver Nebeneffekt: TWD schätzt man jetzt automatisch mehr. :mrgreen:


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BeitragMo 5. Okt 2015, 18:38 
Inventar
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Brisco County Jr. hat geschrieben:
Ich hab nach 2 Folgen entschieden, dass meine Zeit für diesen billigen Aufguss zu schade ist. Offenbar hab ich ja wirklich nichts verpasst. Schnell hingerotzter 'money grab' von AMC, genau wie befürchtet. Positiver Nebeneffekt: TWD schätzt man jetzt automatisch mehr. :mrgreen:

Ich kann ja noch nachvollziehen, wenn man inhaltlich Probleme bei Fear sieht, gerade wenn einem The Walking Dead schon nicht so gut gefällt. Aber der Vorwurf des hingerotzten billgen Aufgusses ist nicht haltbar.

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BeitragMo 5. Okt 2015, 20:09 
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Worum sollte es denn in FTWD gehen? Um den Ausbruch der Zombieapokalypse in Los Angeles. Woah, da muss es bei nur 6 Folgen aber spätestens nach dem Pilotfilm richtig zur Sache gehen. Was bekommt man zu sehen? Eine öde Handlung voller Logiklöcher, die um eine uninteressante Patchworkfamilie kreist, das alles mit einem Sparflamme-Budget, gedreht in Kanada. Das ist IMO einfach nur ein uninspiriert runtergekurbeltes Add-on, um noch bissel mehr Kohle aus der Franchise zu schlagen. Da hätte man mehr draus machen können, grade wo man nochmal den Anfang erzählen kann und sich TWD seit langem nur noch im Kreis dreht.


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BeitragMo 5. Okt 2015, 20:19 
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Ich bin auch #TeamTheo, denn die erste Staffel hat mir gut gefallen und das Finale war super. Ich kann mich garnicht erinnern, wann ich bei TWD so um einen Charakter gebangt habe, wie bei Nick als er vor der verschlossenen Tür stand. Und das Ende mit der Mutter gepaart mit dem perfekten Song, den vor nicht all zu langer Zeit auch ne andere Serie genutzt hat, war wunderbar. :cry:
Ja, man hätte die Auswirkungen des Ausbruchs noch etwas langsamer zeigen können, auch wenn es jetzt schon für viele viel zu langsam ging. Trotzdem ist man noch nicht ganz auf dem Stand von TWD. LA ist zwar ziemlich hin, aber ich glaube/hoffe nicht, dass überall schon die uns bekannte Verwüstung herrscht. Und optisch sieht die Serie auch deutlich hochwertiger als TWD aus. Ich finde die LA-Aufnahmen einfach wunderschön. :oops:

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BeitragMo 5. Okt 2015, 20:38 
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So, habe die Mini-Staffel auch abgeschlossen und für mich hat es sich dann vorerst mit dem Spin-Off erledigt. Völlig belanglose Serie, die gegenüber der Mutterserie einfach keinen nennenswerten Mehrwert liefert. Man hat es einfach verpasst, das TDW-Univserum aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten - stattdessen erzählt man einfach die Geschichte nochmal neu, mit anderen Protagonisten an einem anderen Schauplatz, toll. Im Prinzip haben wir hier also einen Reboot der noch laufenden Serie^^

Sollten sich die Stimmen zu Season 2 deutlich zum positiven wandeln, schaue ich eventuell nochmal rein.

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