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BeitragMo 4. Feb 2019, 17:31 
Inventar
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Alias Grace
Die Serie entfaltet ihre Spannung ganz langsam, schafft es aber immer diese zu erhalten, so dass gespannt darauf wartet, was Grace über ihre Taten oder eben Unschuld zu erzählen hat. Sarah Gadon spielt die Rolle der Grace in ihrer Unterkühltheit ganz wunderbar, einige der Nebencharaktere waren mir aber zu platt.
Den guten Abschluss versaut sich die Miniserie mit einem seltsamen Epilog. Wenn der so in der Romanvorlage auftauchte, hat man definitiv die Handlung an dieser Stelle zu stark runtergekürzt. Dann hätte man diesen besser weglassen können.
6,5/10

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BeitragMo 4. Feb 2019, 18:13 
Chefposter/in
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Theologe hat geschrieben:
Alias Grace
Die Serie entfaltet ihre Spannung ganz langsam, schafft es aber immer diese zu erhalten, so dass gespannt darauf wartet, was Grace über ihre Taten oder eben Unschuld zu erzählen hat. Sarah Gadon spielt die Rolle der Grace in ihrer Unterkühltheit ganz wunderbar, einige der Nebencharaktere waren mir aber zu platt.
Den guten Abschluss versaut sich die Miniserie mit einem seltsamen Epilog. Wenn der so in der Romanvorlage auftauchte, hat man definitiv die Handlung an dieser Stelle zu stark runtergekürzt. Dann hätte man diesen besser weglassen können.
6,5/10

Ja, das mit dem seltsamen Epilog habe ich in meinem Review auch angesprochen gehabt in der Spoiler-Tags-Sektion meines Reviews. Jetzt wo es für dich keine Spoiler mehr sind, wäre es interessant für mich zu hören, ob du die gleichen Probleme damit hattest wie ich oder ob dich etwas anderes gestört hat.
little_big_man hat geschrieben:
Alias Grace
Habe gerade diese Miniserie beendet und bin noch etwas unsicher, was ich davon halten soll. Einerseits eine sehr interessante Erzählung, aber andererseits war mir die letzte Episode dann doch etwas zu konfus.
versteckter Inhalt:
Dass das Ende komplett offen gelassen hat, was nun wirklich passiert ist, fand ich durchaus einen interessanten Ansatz, aber dieser "11 years later"-Epilog fühlte sich irgendwie seltsam an, da nicht klar war warum sie nun plötzlich begnadigt wurde, während die ganze vorige Serie ja darauf hinauslief, dass der Doktor eben kein Begnadigungsgesuch schreiben wollte. Auch die ganze "Doktor im Koma"-Story kam komplett aus dem nichts und war irgendwie störend da komplett unnütz. Ebenfalls nicht klar war für mich, was die Motivation von Jeremiah war, zumal sich die ganze Hypnose-Szene so komplett fake angefühlt hat.


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BeitragDi 5. Feb 2019, 06:59 
Inventar
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little_big_man hat geschrieben:
Theologe hat geschrieben:
Alias Grace
Die Serie entfaltet ihre Spannung ganz langsam, schafft es aber immer diese zu erhalten, so dass gespannt darauf wartet, was Grace über ihre Taten oder eben Unschuld zu erzählen hat. Sarah Gadon spielt die Rolle der Grace in ihrer Unterkühltheit ganz wunderbar, einige der Nebencharaktere waren mir aber zu platt.
Den guten Abschluss versaut sich die Miniserie mit einem seltsamen Epilog. Wenn der so in der Romanvorlage auftauchte, hat man definitiv die Handlung an dieser Stelle zu stark runtergekürzt. Dann hätte man diesen besser weglassen können.
6,5/10

Ja, das mit dem seltsamen Epilog habe ich in meinem Review auch angesprochen gehabt in der Spoiler-Tags-Sektion meines Reviews. Jetzt wo es für dich keine Spoiler mehr sind, wäre es interessant für mich zu hören, ob du die gleichen Probleme damit hattest wie ich oder ob dich etwas anderes gestört hat.
little_big_man hat geschrieben:
Alias Grace
Habe gerade diese Miniserie beendet und bin noch etwas unsicher, was ich davon halten soll. Einerseits eine sehr interessante Erzählung, aber andererseits war mir die letzte Episode dann doch etwas zu konfus.
versteckter Inhalt:
Dass das Ende komplett offen gelassen hat, was nun wirklich passiert ist, fand ich durchaus einen interessanten Ansatz, aber dieser "11 years later"-Epilog fühlte sich irgendwie seltsam an, da nicht klar war warum sie nun plötzlich begnadigt wurde, während die ganze vorige Serie ja darauf hinauslief, dass der Doktor eben kein Begnadigungsgesuch schreiben wollte. Auch die ganze "Doktor im Koma"-Story kam komplett aus dem nichts und war irgendwie störend da komplett unnütz. Ebenfalls nicht klar war für mich, was die Motivation von Jeremiah war, zumal sich die ganze Hypnose-Szene so komplett fake angefühlt hat.


versteckter Inhalt:
Mir ging es genauso, wie schon angedeutet, ist die einzige vernünftige Erklärung für den Epilog, dass es den im Roman auch gab und ich dann davon ausgehen würde, dass er dort ausführlicher war. So wirkte es irgendwie so, dass man nebenbei noch erwähnen wollte, dass Grace dann doch mal irgendwann begnadigt wurde und der Doktor den Krieg nicht gut überstanden hat. Da fehlte aber jeglicher Kontext.
Jeremiahs Motivation war dagegen für mich klar. Der war immer ein Trickbetrüger und ist es immer noch. Er wollte Grace eine Möglichkeit geben sich aus der Gefangenschaft zu befreien, er konnte aber nicht wissen wie Grace reagiert, gleichzeitig war sein "Auftritt" natürlich auch eine Legitimation seiner Arbeit, so dass er weiterhin Leute mit gefakten Hypnosen begeistern kann.

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BeitragFr 8. Feb 2019, 17:47 
Inventar
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Counterpart: S1
Die Serie ist in ihrer Qualität leider sehr schwankend. Die Hauptprämisse ist zu selten Thema, meistens ist das eine relativ handelsübliche Agentenserie, gar nicht so unähnlich zu Berlin Station. J.K. Simmons entschädigt da für viel, aber auch hier muss man sagen, dass die beiden verschiedenen Charaktere sich im Verlauf mehr und mehr ähneln, da war ebenfalls mehr drin.
Am Ende fühlte sich die Staffel ein wenig so an, als solle sie nur den Weg für die zweite Staffel ebnen, aber 10 Episoden Prolog gehen halt nicht.
Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber neben dem Cast hat Counterpart auch andere Vorzüge. Einige der Episoden bauen viel Spannung auf und wann immer man sich der Hauptprämisse widmet, möchte man mehr erfahren.
7/10

The Kominsky Method
Michael Douglas und Alan Arkin vs. Chuck Lorre, der Cast machte es für mich zum Must See, der Creator schreckte mich ab. Gewonnen haben die Darsteller. Die Serie hat weniger Tiefgang als ich mir erhofft hatte und nutzt damit nicht das volle Potential von Douglas und Arkin, aber beide liefern in dieser lockeren Serie, auf hohem Niveau ab. Es gibt genug zu lachen und es bleibt auch Zeit für die traurigen Momente.
Seltsam war das Staffelfinale, weil dieses nicht als solches erkennbar war. Da Unterschied sich das Ende der Episode nicht wirklich von den 7 Episoden davor, so dass ich etwas überrascht war, dass die Staffel keine 10 Folgen hat.
8/10

Chilling Aventures Of Sabrina
Die Serie habe ich schon vor einigen Wochen mit meiner Frau gesehen. Wirklich Lust hatte ich nicht, weil ich die alte Sabrina hart scheiße fand und ich hier nur eine CW-Serie erwartet habe. Letztlich war es aber eher eine WB-Serie. Ich fühlte mich eher an Buffy als an Sabrina erinnert und die meisten Episoden haben mich dann doch überraschend gut unterhalten. Am Ende war ich dann sogar etwas traurig, dass das Weihnachtsspecial die letzte Folge war. Was ich aber als sehr anstrengend empfand, war die Tatsache, dass die einfach vor jedes zweite Wort satanisch oder vergleichbare setzen, aber sich genauso verhalten wie Katholiken.
7,5/10

The Kennedys After Camelot
Die Miniserie The Kennedys war vor einigen Jahren eine echte Perle. Die Performances von Greg Kinnear, Katie Holmes und vor allem Barry Pepper waren echte Hingucker.
Die Fortsetzung mit Katie Holmes und Matthew Perry kann da nicht mithalten, was auch an den beiden Hauptdarstellern lag. Holmes wirkt wie auf Autopilot und Matthew Perry kann eigentlich nur Chandler'eske Rollen spielen, man könnte auch sagen, sich selbst.
5,5/10

Conversations With A Killer: The Ted Bundy Tapes
Eine Doku über den Serienkiller Ted Bundy, die in erster Linie Zeitzeugen und damalige TV-Berichte zu Wort kommen lässt und nach und nach die Verbrechen von Bundy aufzeigt und gleichzeitig die Unfähigkeit der Behörden bzw. die eingeschränkten Möglichkeiten der damaligen Zeit. Sei es die Tatsache, dass die Polizei ihn frühzeitig festnahm, aber Zeuginnen ihn nicht identifizieren konnte, während es DNA-Beweise noch nicht gab oder das noch größere Versäumnis, dass er gleich 2x aus dem Gefängnis ausbrach und beim zweiten Mal noch zahlreiche Frauen ermordete.
7/10

Nightflyers
Als Science Fiction Fan kann man sich in den letzten Jahren zumindest nicht über die Maße der hochwertigen Shows beklagen, auch wenn nicht alles überzeugt, suchen die Sender offenbar nach dem nächsten Kracher, nachdem Fantasy und Horror durch Game of Thrones und The Walking Dead erfolgreich bedient wurden.
Nightflyers startet mit einem Shocker und springt dann in der Zeit zurück, um die Entwicklung dorthin zu zeigen. Dabei bedient man sich in allen Gefahren, die das Genre zu bieten hat. Viren, tödliche KI, Mutation... da wird eigentlich nichts ausgelassen. Das sorgt dafür, dass die Spannung fast immer hochgehalten werden kann, obwohl die eigentliche Mission gar nicht so viel Aufregung aufbietet.
Das Problem ist, dass man das alles schon gesehen hat und es der Serie nicht gelingt ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Das macht die Serie zwar durchaus unterhaltsam, aber leider auch ziemlich einfallslos.
7,5/10

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BeitragSa 9. Feb 2019, 19:29 
Inventar
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Greyzone -- Staffel 1 (ZDFNeo)

10 Teile, jeweils ca. 42 Minuten Nettolaufzeit
Dänisch-Schwedischer crime thriller mit finanzieller Beteiligung aus Deutschland.
Kein nordic noir!

Die Geschichte verläuft zunächst in zwei Handlungsfäden. Wir sehen einerseits, wie Terroristen eine IT Spezialisten erpressen um ihnen zu helfen einen Anschlag in Skandinavien durchzuführen. Auf der anderen Seite sehen wir wie der dänische Sicherheitsdienst in Zusammenarbeit mit der schwedischen Sicherheitspolizei ermittelt und versuch herauszubekommen was geplant ist.

Es war durchgehend fesselnd und phasenweise sehr spannend. Diese, in sich abgeschlossene, Staffel/Serie bot tolle Unterhaltung und Nervenkitzel. Allerdings, die weibliche Hauptfigur hat sich in zwei Situationen derart dämlich verhalten, dass ich einfach einen halben Punkt in der Wertung abziehen muss. Man, hat mich das aufgeregt. Anderseits, auch ein Zeichen wie mich die Geschichte mitgenommen und gepackt hatte.

Für Fans des Genres und/oder Freunde skandinaviescher Produktionen kann ich ''Greyzone'' klar empfehlen.

Für S1: 7,5/10


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BeitragSa 9. Feb 2019, 19:33 
Inventar
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Seite 1 bis hier aktuell

Nochmals die Bitte zu schreiben auf welchem Sender oder bei welchem Streamingdienst die besprochene/bewertete Staffel lief. Danke.


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BeitragMi 13. Feb 2019, 03:35 
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Taboo Season 1 - BBC One (Amazon Prime)

Hab mich irgendwie lange vor der Serie geziert, weil mich der Trailer nicht so richtig angesprochen hat. Hab auch ein bisschen mehr auf Supernatural-Elemente gehofft. Aber gut, war jetzt nicht so schlimm, dass das raus fiel.

Fand die Story an sich ziemlich gut. Der Frank Underwood seiner Zeit kommt zurück nach England und spielt britisches Empire, EITC und die Amerikaner gegeneinander aus. Sehr zügig durcherzählt und ohne große Pausen geht das gut voran. Auf der einen Seite dann auch ganz gut anzusehen, dass nicht künstlich Steine in den Weg geleget werden. Auf der anderen Seite ab Folge 5 oder 6 fast schon ein bisschen zu straight.
Tom Hardys Figur entpuppt sich nach anfänglicher Mystik als nicht sehr tiefsinnige Figur mit besonderen Verhaltensweisen.
Lediglich seine teilweise rücksichtslose Art, die man nicht erwartet, da solche Figuren in den richtigen Momenten oft einen weichen Kern zeigen, fand ich dann zum Ende hin sehr passend.
Die Staffel bietet nämlich ein ganz cooles finish an, welches auf Grund eben seiner Art ein bisschen bitteren Schmerz (den Diener zurückzulassen fand ich hart) und auch einige Tote zurücklässt, aber dann auch nicht so kaputt geht, als das es kein happy end gäbe.

Was würde mir negatives einfallen? Rückblickend fand ich den plot um seine Schwester und seine "Mutter" ein bisschen schwach bis nichtsaussagend. Wenn ich so darüber nachdenke, hätte man die beiden auch rauslassen können, auch wenn sich die Witwe als gewinnbringender erwies als zunächst gedacht.
Auch fand ich seine Entscheidung urplötzlich mit seiner Schwester zu brechen dann echt dämlich. Klar hätte man nicht erwarten können, dass Bro und Sis in so einer Story als Liebespaar enden, aber das war mir dann doch zu billig.

Und auch wenn man das wohl über jede Story und über jeden Protagonisten fragen könnte: Aber wieso?
Wieso sich überhaupt die ganze Mühe machen? Durch die Diamanten hatte er scheinbar schon so viel Geld, dass er sich ein Schiff kaufen konnte, Leute, eine Handelsgesellschaft konnte er auch gründen.
Und so krass, wie der drauf war, hätte er mit seinem Frank Underwood Fähigkeiten sowieso überall reich und erfolgreich werden können.
Aber gut...am letzten Punkt soll es jetzt nicht scheitern.

War ne ganz gute Season...ob ich jetzt Season 2 brauche? Glaube eher nicht. Aber gut mal Tom Hardy wieder in ner guten Rolle zu sehen. Nach Inception hatte ich ja eigentlich die Hoffnung, dass der nach Leo und Co. der neue Superfi**er am Himmel wird. Warte ja irgendwo immer noch auf einen Welterfolg ala Inception mit Hardy als lead...

Ansonsten
7/10

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragMi 13. Feb 2019, 13:27 
Inventar
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Marvel's Luke Cage: Season 2 [Netflix]
Wie schon bei Jessica Jones musste ich mich heftig quälen die Staffel zu beenden. Die Serie ist meistens so langweilig, dass man Mühe hat aufmerksam zu bleiben und die wenigen wirklich guten Momente kommen sehr komprimiert daher.
Häufig passiert einfach gar nichts als geschwollene Dialoge von Charakteren ohne Tiefe und die Actionszenen haben schon in Season 1 durch ihre Redundanz angeödet. Irgendeine Gang entleert alle Magazine in Luke, dem wird der Hoody durchlöchert und in schlecht choreographierten Fights und der Eleganz eines Bud Spencer boxt Luke alle Gegner um.
Der neue Bösewicht Bushmaster hat keinerlei Profil und stinkt sogar im Vergleich zu Diamondback ab.
Auf der Habenseite hat Luke Cage seinen Look, den Soundtrack 3-4 unterhaltsame Episoden und die kulturelle Relevanz. Allzu viele "schwarze" Serien gibt es immer noch nicht. Da konnte Luke Cage zumindest punkten.
4/10

Snowfall: Season 1 [FX]
Eine ganz andere Show mit starkem Fokus auf Afroamerikaner. Hier geht es um den Beginn der "Crack-Epedimie" im L.A. der 80er. Die Serie bedient sich dabei drei parallel laufender Storylines. Zum einen wird der Aufstieg eines jungen Dealers aus dem Ghetto thematisiert, daneben begleitet man einen CIA-Agenten, der Waffen an lateinamerikanische Guerillas verkauft und zuletzt eine junge Mexikanerin, die innerhalb ihrer kriminellen Familie eigene kriminelle Wege gehen will.
Dem Part und die Mexikanerin wird am wenigsten Zeit gewidmet und so ist das auch der am wenigsten interessante. Die anderen beiden Schauplätze sind äußert spannend und erinnern mich ein wenig an Halt and Catch Fire. Man weiß wo die Reise hingehen wird, man kennt die Hintergründe und doch oder gerade deshalb ist es unglaublich spannend der Entwicklung zu folgen.
Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass man es hier mit einem neuen The Wire zu tun hat, aber die Vermischung von Klassenkampf, Korruption und Drogenhandel zeigt durchaus Ähnlichkeiten auf.
8/10

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BeitragMo 18. Feb 2019, 15:07 
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The Umbrella Academy: Season 1 (Netflix)

Vor einiger Zeit dachte ich ja, dass diese Superhelden-Comic-Verfilmungen so langsam ausgelutscht sind. Im Kino sowieso, allerdings auch in Punkto Serien. Dennoch schaffte es der ungewöhnliche Stil von Titans und jetzt auch von der TUA mich zu überzeugen, dass es da wirklich noch Platz für diese ungewöhnlichen Kombos gibt.

TUA bietet, allen voran Ellen Page, wirklich tolle Schauspieler, die rein optische so gar nicht zusammenpassen und gerade deshalb so gut harmonieren. Keine glattgebügelten Hollywood-Schönlinge und kein übersexuallisierter Schlankheitswahn.
Dazu fand ich die Figuren von Anfang an so herrlich erfrischend. Nr. 5 als alter Mann im Jungenkörper, Luther, den ich nach anfänglicher Skepsis ziemlich gut fand, natürlich Klaus, der für die wirklich lustigsten und traurigsten Momente in der Staffel gesorgt hatte, aber auch die beiden Gegenspieler Cha-Cha und Hazel fand ich absolut grandios.

Negative Punkte gab es für mich auch. So war schon spätestens ab Folge 3 ersichtlich, wer der Bösewicht der Staffel wird und wer X-Men kennt, hatte auch schon eine Vorahnung, wie die Apokalypse zu Stande kommt. Der Verlauf um Vanya wirkt wie eine Mischung aus X-Men 3, Star Wars Episode 3 und Buffy Season 6. In Teilen alles schon mal da gewesen und deshalb nicht sehr originell, zumal ich den Schluss als total hinkonstruiert empfand.

versteckter Inhalt:
Wir sperren also das urmächtigste Wesen in einen Bunker, im Glaube, dass genau DAS die richtige Vorgehensweise ist? Konnte ja niemand ahnen, dass sie genau dann erst recht ausflippt. Und wie fangen wir Vanya wieder ein? Genau, wir springen sie alle an. Damit werden wir "Gott" schon irgendwie dran kriegen. Immerhin sind wir für solche hochspeziellen Einsätze trainiert worden :lol: .

Ne sorry, aber das muss man besser machen.

Würde der Serie, genau wie den Titants, ne 8.5/10 geben, aber wegen dem Ende mindestens einen halben Punkt abziehen. Trotz allem freue ich mich auf mehr. Hoffe, man muss jetzt nicht Ewigkeiten warten.

8/10

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