US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
#1537111
City On A Hill [Showtime]
Das ist eine Serie nach meinem Geschmack. Ich würde nicht soweit gehen und die Show als Nachfolger von The Wire bezeichnen, aber es gibt durchaus einige Überschneidungen. Mit Kevin Bacon und Aldis Hodge hat man zwei starke Hauptdarsteller gefunden und besonders Bacon geht in der Rolle des schmierigen und widerwärtigen FBI-Agenten voll auf. Die Serie zeichnet ein düsteres Bild vom Boston der frühen 90er Jahre, Kriminalität, Korruption, Gewalt, Familientragödien...
City On A Hill lässt nichts aus und überzeugt bis zum Ende.
Tom Fontana ist hier zwar nur ausführender Produzent, aber seine alte Handschrift aus Homicide und OZ ist unübersehbar und wenn man die vielen Gastauftritte von OZ-Schauspielern wahrnimmt, scheint Fontanas Einfluss nicht gering zu sein, auch wenn Neuling Chuck MacLean der Showrunner war.
9/10
#1537112
LittleQ hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 06:41 Skylines - Staffel 1 (Netflix)

8.5/10
Habe die Serie gestern bei Netflix auch entdeckt und nach dem Trailer auch noch ein paar Reviews gelesen, die aber eher schlecht ausgefallen sind ("confusing", "all over the place", etc.). Zudem muss ich auch ehrlich sagen, dass ich diese Assi-Sprache der Charaktere schlicht nicht ertrage, da hat mir schon der Trailer gereicht. Von daher wohl eher nichts für mich.

Theologe hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 10:04 City On A Hill [Showtime]

9/10
Die Serie hatte ich bisher eigentlich auch nicht wirklich auf dem Radar, zumal eine gemittelte Wertung von 64/100 bei Metacritic nicht gerade gut klingt, gerade da Prestige-Serien bei Kritikern ja normalerweise eher zu gut als zu schlecht bewertet werden. Von daher wäre natürlich interessant zu wissen, warum die Kritiken so abweichend sind von deinem Review Theo. Kann das damit zu tun haben, dass die meisten Kritiker ev. nur die ersten paar Episoden gesehen haben und es erst in der zweiten Staffelhälfte richtig gut wird?
#1537113
little_big_man hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 10:38
Theologe hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 10:04 City On A Hill [Showtime]

9/10
Die Serie hatte ich bisher eigentlich auch nicht wirklich auf dem Radar, zumal eine gemittelte Wertung von 64/100 bei Metacritic nicht gerade gut klingt, gerade da Prestige-Serien bei Kritikern ja normalerweise eher zu gut als zu schlecht bewertet werden. Von daher wäre natürlich interessant zu wissen, warum die Kritiken so abweichend sind von deinem Review Theo. Kann das damit zu tun haben, dass die meisten Kritiker ev. nur die ersten paar Episoden gesehen haben und es erst in der zweiten Staffelhälfte richtig gut wird?
Das kann schon sein. Nach den ersten Folgen fand ich die Serie zwar auch schon gut, aber je mehr man die Charaktere kennenlernt, desto besser wird die Serie. Die ersten Folgen bereiten logischerweise erst mal den Nährboden für den späteren Verlauf und die Nebenfiguren, die zu Beginn etwas blass bleiben, bekommen später deutlich mehr Profil.
#1537126
Seite 1 bis hier aktuell


Hab diese Woche versucht ''4 Blocks'' zu mögen. Bin kläglich gescheitert. Nach dem Piloten hat's mir gereicht. Gleiches gilt für ''Derry Girls.'' Nach dem Piloten, den ich letztes Jahr sah, war auch hier Schluss. Keine Ahnung was da lustig sein sollte. Aber Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden. :grin:
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von Neo
#1537131
little_big_man hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 10:38
LittleQ hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 06:41 Skylines - Staffel 1 (Netflix) 8.5/10
Habe die Serie gestern bei Netflix auch entdeckt und nach dem Trailer auch noch ein paar Reviews gelesen, die aber eher schlecht ausgefallen sind ("confusing", "all over the place", etc.). Zudem muss ich auch ehrlich sagen, dass ich diese Assi-Sprache der Charaktere schlicht nicht ertrage, da hat mir schon der Trailer gereicht. Von daher wohl eher nichts für mich.
Kann ich nachvollziehen, aber da kommt man halt echt nicht drumrum, wenn man in diesen Gefilden wildert.
Meine Frohlockung hat sich auch stark in Grenzen gehalten, habs aber trotzdem geschaut. Leute, die sich null für deutschen Hip-Hop (die Gangster-Sparte) begeistern können, können die Serie getrost knicken und auch der Rest verpasst da nichts, auch wenn das alles ganz vernünftig gemacht ist.

Skylines - Staffel 1 (Netflix)
Klassische "Ghetto"-Aufstiegsserie. Frankfurt ist als Schauplatz prädestiniert, weil Offenbach die Gangsta-Rap-Schmiede schlechthin ist und das eben mit dem Bankenviertel stark kollidiert. Die meisten kamen zu Kohle, weil sie Stoff an die Banker vertickten. So auch Haftbefehl (liebevoll Hafti genannt), dessen Geschichte u.a. als Inspiration diente. Demnach auch das Intro 069 aus seiner Feder.
Hier gleich das positive: Es ist wirklich toll gemacht. Gerade die musikalische Begleitung (die Beats, das Rappen - Episodentitel übrigens nach Songs benannt, die als Leitmotiv dienen) sehr authentisch und nicht gewollt, wie man es hätte vermuten können. Natürlich auch ein großer Wurf sich da bewusst einen (Ex)-Rapper als Hauptdarsteller zu holen. Murathan Muslu passt einfach perfekt und wie sich später in der Serie herausstellt, hat man selbst von ihm noch so einige biographische Stränge (Österreich bspw.) eingebaut. Dazu dann noch Nura (Rapperin) und Carol Schuler, die ich bis dato noch nicht kannte. Auch sonst ist das alles gut besetzt. Ich mag Edin Hasanovic einfach sehr gerne (deshalb auch die Serie begonnen, obwohl ich da auch weniger Lust drauf hatte).
Neutral bis negativ: Es ist nichts Neues. Ich habe mich die ersten drei Episoden auch leicht gelangweilt und dann kams eigentlich ganz gut in Fahrt, aber jetzt auch nichts, was flashenswert wäre. Allgemein mir auch ein wenig zu viel Klischee, Drama und Baukasten.
Ich weiß jetzt schon, dass die Serie für mich in Vergessenheit geraten wird und ich womöglich nicht weitergucken werde. Ohnehin war ich nur noch dran, weil es die Episodenanzahl es zulies und ich gerne etwas abgeschlossen habe. 4Blocks ist für mich da überhaupt kein Vergleich.
5/10 Punkten
#1537144
Dogs Of Berlin - Staffel 1 (Netflix)

Nachdem ich mit Skylines wieder ne neue spannende Serie für mich entdeckt habe, hab ich Dogs Of Berlin noch eine Chance gegeben, gerade weil ich Fahri Yardım einfach nur abgöttisch mag und ich diese deutschen Gangster-Serien gerade sehr feiere.
Während ich 4blocks und Skylines aber feiere, macht Dogs of Berlin auch beim zweiten Versuch eher so einen mittelmäßigeren Eindruck. Ganz schlimm sind die ersten beiden Folgen, über die ich mich auch wieder hinausquälen musste, auch wenn ich schon gar nicht mehr wusste, um was es ging.
Während ich Fahris Figur ganz geil finde und auch Felix Kramer als Schauspieler eine angenehme Erscheinung hat, so nervt mich Kramers Figur, Kurt Grimmer, doch relativ schnell. Grimmer ist korrupt, hat Wettschulden, eine zweifelhafte Vergangenheit und auch ein Privatleben, welches immer wieder in seine Arbeit pfuscht oder sogar Gegenstand der Arbeit wird, aus die er sich versucht herauszuschlawieren. Mir persönlich nahm das zu viel Platz ein und überhaupt ist in der Staffel zu viel Platz für Figuren und Plots, die mehr oder weniger in die Hauptstory mit eingearbeitet wurden und teilweise wenig Relevanz zum Ganzen beigetragen haben.
Da wäre weniger wirklich mehr gewesen.

Im Allgemeinen empfand ich die Staffel dann über weiter Strecken als ansehbar. Ein bisschen doof fand ich das Ende. Da stürmt man sozusagen den Endboss und die Polizei rückt da mit ein paar Bullen vom SEK an, die sich da auch fleissig ins Bein schießen lassen. Auch ist das Ende um die Figuren, mehr oder weniger, offen bzw. man hat nicht das Gefühl, dass irgendwas richtig abgeschlossen ist.
Lässt zwar auch Raum für ne Season 2, aber ob man die braucht?

War okay, aber nochmal schauen muss ich's nicht.

6/10
little_big_man hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 10:38
LittleQ hat geschrieben: So 29. Sep 2019, 06:41 Skylines - Staffel 1 (Netflix)

8.5/10
Habe die Serie gestern bei Netflix auch entdeckt und nach dem Trailer auch noch ein paar Reviews gelesen, die aber eher schlecht ausgefallen sind ("confusing", "all over the place", etc.). Zudem muss ich auch ehrlich sagen, dass ich diese Assi-Sprache der Charaktere schlicht nicht ertrage, da hat mir schon der Trailer gereicht. Von daher wohl eher nichts für mich.
Das mit der Sprache kann ich verstehen. Muss man wohl mögen. Finde es einfach gut, dass man deutsche Serien hat, die der deutschen Serienkultur ein wenig auf die Sprünge helfen, auch wenn ich nach insgesamt zwei Staffeln aus Skylines und Dogs of Berlin in zwei Tagen auch ein bisschen Sättigung erfahren habe.
Nach kurzer Zeit lutscht sich dieses yallah yallah Arab-Gangster-Zeug auch leicht aus. :D
#1537193
Nerdus hat geschrieben: Mi 2. Okt 2019, 19:12 Hat Skylines tatsächlich nur sechs Episoden? :thinking: Irgendwie hat sich Episode 6 nicht nach Staffelende angefühlt, aber mehr spuckt Netflix nicht aus.
Glaubst du, Netflix hat extra bei dir die restlichen Episoden versteckt, weil sie sich einen Spaß draus machen wollten? :D :D

Nein, ich denke, dass das so seine Richtigkeit hat.
versteckter Inhalt:
Jiin schafft es am Ende in den Laden und wird gleichzeitig V Mann für die Olle Polizistin
, was wohl dann eben der Abschnitt der Geschichte in Season 2 wird.
#1537199
Harrow -- Staffel 2 (ABC Australien)

Zehn Episoden; Laufzeit ca. 50 Min.

Ich war von der zweiten Staffel bitter enttäuscht. Das lag an der fortlaufenden Handlung dieser Staffel: ''Superkrimineller (der Sheriff aus ''Defiance'') macht Harrow und dessen Familie das Leben zur Hölle um sich an ihm zu rächen.'' Das war einfach nur Murks und hanebüchener Mist. Gegen Ende der Staffel nimmt dieser Teil immer mehr Raum ein. Ich hab's dann nicht mehr ertragen und die letzten drei Eps der Staffel nur noch im Schnelldurchgang gesehen. Zum Glück endet das im Staffelfinale, wo es dann allerdings doch noch einen Cliffhanger gibt, der S3 einläutet. Ob die bestellt wurde, weiß ich z.Z. nicht. Die FdW der Staffel waren solide bis redht gut.

Für S2: 4/10


Legacies -- Staffel 1 (The CW)

Ursprünglich hatte ich nicht vor mir diese Serie anzusehen. Nachdem ich neulich jedoch die finale Staffel der ''Originals'' gesehen habe, wollte ich dann doch wissen, wie es mit Hope Mickaelson weiter geht, obwohl mich die Figur in ''The Originals'' öfter mal genervt hat (Teenager halt).
Die Serie lässt sich recht einfach beschreiben: Hogwarts meets Buffy, The Vampire Slayer im The Vampire Diaries Universum.
Liegt der Fokus zu Beginn vor allem auf Hope, spielen recht bald auch die Saltzman Zwillinge eine wichtige Rolle. Und da wir es hier mit weiblichen Teenagern zu tun haben, spielen natürlich auch (Liebes-)Beziehungen eine wichtige Rolle. Drama Baby, Drama.
Die Staffel hat eine fortlaufende Handlung, einen ''big bad,'' von dem wir zunächst nicht wissen, wer oder was es ist. Die FdW, soweit vorhanden sind darin eingebunden.
Hope ist hier nicht zu nervend wie in ''The Originals'' und ihre Darstellerin trägt die Last der Hauptfigur gut bzw. macht einen guten Job. Interessanteste Figur war jedoch eine Nebenrolle (Penelope, die Freundin von Josie).
Was soll ich sagen...die Staffel hat mich weit besser unterhalten als ich gedacht hatte. Im ''Vampire Diaries Universum'' ist tatsächlich noch Saft. Natürlich endet die Staffel mit einem fetten Cliffhanger. Ich will nun auch tatsächlich wissen, wie Hope aus der Nummer rauskommt.

Für S1: 7,5/10


The Outpost -- Staffel 2 (The CW)

Natürlich ist es leicht trashig und preiswert produziert. Aber verdammt, es hat mich gut unterhalten; es war leidlich spannend und fesselnd und die beiden leading ladies sind tolles eye-candy. So einfach kann es sein. :grin:
Die Staffel endet mit einen fetten Cliffhanger. Sollte es keine S3 geben wäre ich echt sauer.

Für S2: 6,5/10


Undercover -- Staffel 1 (VRT, ZDFNeo, Netflix)

Flämische Krimiserie in zehn Teilen mit einer Laufzeit von jeweils 50 Minuten (±5 Min.). Man kann die Serie als ein Beispiel für ''belgian noir'' nehmen.
Die belgische Bundespolizei ist hinter einem großem Ecstasy Produzenten her, der am liebsten auf einen Campingplatz lebt, und der ihnen bisher geschickt aus- und entweichen konnte. Sie setzten ein Undercoverteam auf ihn an, bestehend aus einem belgischem Polizisten und einer holländischer Kollegin, die vorgeben ein Ehepaar zu sein.
Die beiden können zunächst nicht sonderlich gut miteinander. Der Einsatz läuft nicht ganz so, wie die beiden und ihre Chef's es sich vorgestellte haben. Außerdem kommen die beiden Bullen ihren Zielpersonen näher, als gut für sie ist.
Das war spannend und fesselnd. Die Geschichte, beruhend auf wahren Begebenheiten, bietet nette Überraschungen und Wendungen. Mir gefiel, dass die beiden Undercover Cops keine ''Superbullen'' sind, sondern auch Fehler machen.
Die Haupthandlung der Staffel findet kein richtiges Ende. Man kann es eher als Ende von ''Teil 1 '' bezeichnen. Zum Schluss des Staffelfinales gibt’s nämlich eine Entwicklung die einen zweiten Teil, meiner Meinung nach, zwingend notwendig macht. Normalerweise ärgert mich so was. Hier war das Gesamtpaket vorher allerdings so gut, dass es trotzdem bei 8/10 für die Staffel bleibt..
#1537216
Stranger Things 3
Die Serie weiß auch im 3. Durchgang zu überzeugen. Die 8 Episoden vergehen wie im Flug und die Mischung aus Spannung, Humor und Nostalgie passt weiterhin perfekt.
Die Figuren machen Spaß und das Serienuniversum wächst, obwohl sich immer noch fast alles in einer Kleinstadt abspielt.
Im Grunde ist Stranger Things 3 ein langer Film, der einem aber gar nicht so lang vorkommt.
Die letzten 6 Episoden gab es heute, mit einer Pause, am Stück.
9/10
#1537389
Dead to Me [Netflix]
Die Serie ist zwar ein Halbstünder, aber selbst Dramedy wäre noch zu viel "medy". Christina Applegate und Linda Cardellini überzeugen in ihren Rollen als verzweifelte Frauen, die sie zusammenraufen. Die eine allerdings unter falschem Vorwand, wie man schnell erfährt.
Ein wenig mehr Humor hätte der Serie allerdings wirklich nicht geschadet. Aber die 10 Episoden kann man dennoch gut weggucken.
6,5/10
#1537482
Dead To Me, S1

Hat Spaß gemacht. Applegate und Cardellini sind toll und die jeweiligen Figuren ihnen wie auf den Leib geschneidert. Die Story ist jetzt nicht wahnsinnig originell und es bewegt sich dauerhaft zwischen Drama und Comedy ohne in beidem wirklich zu glänzen, aber mittels vieler Cliffhanger schafft man das Interesse zu wahren. Hat ein kleines bisschen den Charme von Desperate Housewives.

7,5.

Edit: Oh wow, gerade gesehen, dass Theologe die Serie auch gerade hinter sich gebracht hat, das ist mal ein Zufall. :')
#1537563
Doom Patrol Season 1 - Amazon Prime

Doom Patrol ist so ziemlich die überdrehteste Superhelden-Serie, die ich je gesehen habe. Anfangs noch unkonventionell, im Stile der Umbrella Academy, dreht die Serie im Laufe der 15 Episoden irgendwann total ab/(auf).
Dabei wechselt Doom Patrol beliebig oft das Genre. Sci Fi, Fantasy, Drama, Supernatural, Mystery,Psychedelic und das alles in einer Humorverpackung, die oft an den zynischen und sarkastischen Deadpool erinnert.

Auch wenn das jetzt kein Spoiler zur Haupthandlung ist. U.a. zu sehen in Doom Patrol:
versteckter Inhalt:
Ratten und Kakerlaken, die sich als Monster ineinander verlieben, Augen am Himmel, die im Nebenplot das Ende der Welt einleiten, eine Queer-Straße, die mit den Protagonisten ins Gespräch kommt oder ein Bösewicht, der Barthaare frisst *bäää* xD
Ich finde die Figuren durchweg interessant, die Bösen herrlich überspitzt und die Entwicklung wirklich spannend. Auch wenn ich der Serie aus folgenden Gründen nicht mehr Punkte geben würde als Titans oder der Academy, ist Doom Patrol wohl doch bei mir auf dem ersten Platz, wenn es um diese Ableger Helden geht.

Was bei Doom Patrol die Wertung drückt. Die Figuren, welche ich, wie schon geschrieben, echt interessant finde, brauchen oft sehr lange zu einer gewissen Selbstfindung, die eigentlich offensichtlich ist. Beispw. braucht Larry
versteckter Inhalt:
60 Jahre um sich einzugestehen, dass er schwul ist und mit seinem Verhalten alles kaputt gemacht hat, um dann die große Liebe seines Lebens kurz vor seinem Tod aufzusuchen.
.
Dazu kommt, dass manche "Durchbrüche" in der Beziehung der Figuren untereinander leider oft unkommentiert in der Folge danach bleiben. Das ist schade, weil ein Teil der Serie eben davon handelt, wie die Helden zueinander finden.
Auch muss Doom Patrol aufpassen, diese Grenze zwischen abgedreht super und einfach nur abgedreht nicht zu überschreiten. Hin und wieder passiert das aber doch, weshalb mir das dann doch too much ist.
Und ja...das Ende war jetzt auch sehr strange und eher solala, wenn auch die Story ein gutes Ende hatte. Finde zudem auch...12 Episoden hätte gereicht. :)

Würde deshalb so bei
8-8.5/10 liegen und hoffen, es gibt davon mehr. Hätten die sich echt verdient!
#1537579
Pandora -- Staffel 1 (The CW)

13 Folgen.

Bei weitem nicht so schlecht wie die Bewertungen z.B. bei imdb weiß machen wollen. Klar, wirkliches ''Premium TV'' ist dies allerdings auch nicht.
''Pandora'' ist über die ersten beiden Drittel der Staffel ''Star Trek Academy.'' Wir lernen die Figuren kennen, jede bekommt ''ihre Episode'' mit Hintergründen und Infos; der rote Faden ist vorhanden aber nur B- oder C-Story. Das letzte Drittel beschäftigt sich dann hauptsächlich mit dem ''roten Faden'' -- warum es den Angriff auf die Heimat der (weiblichen) Hauptfigur in der Pilotfolge gab (mehr will ich jetzt nicht verraten). Das war okay, aber vorher gefiel es mit besser.
Bei einer möglchen S2 bin ich jedoch auf jeden Fall dabei.

Für S1: 6,5/10


Springflut -- Staffel 2 (ZDF)

Zweite Staffel der schwedischen Krimiserie. 10 Eps a 43 Min.
Man merkt der Staffel die an, dass sie auf einer Buchvorlage beruht. Die Schriftsteller haben auch am Drehbuch gearbeitet.
Wichtige Figuren aus S1 sind wieder dabei.
Ich fand die zweite Staffel nicht so stark wie S1. Das lag vor allem an dem Teil der in Marseille spielt. Der fühlte sich für mich wie ein Fremdkörper an. Dafür bot der Teil in Stockholm wieder gute ''Schwedenkrimi Unterhaltung.''
Sollte es eine dritte Staffel geben, wäre ich sicher wieder dabei.

Für S2:7/10
#1537689
Unbelievable (Netflix)

Kann da Neo von der Seite davor nur zustimmen. Sehr bedrückende und eindringliche Miniserie. Dever, Collette und Wever (die für mich das Highlight der Serie war) alle mit einer brillianten Leistung, die die Story auf ein neues Level hebt. True Crime ist normalerweise nicht so mein Ding, aber die Serie sollte wirklich jeder sehen. Und man hat wirklich auf Effekthascherei verzichtet, sondern eine sehr realitätsnahe Erzählweise gewählt. Auch schön zu hören, dass die echte Marie Adler die Serie als sehr gut und zutreffend empfand, das ist ja nicht immer der Fall bei derartigen Projekten .

9/10.
#1537709
Johnny hat geschrieben: Sa 19. Okt 2019, 21:01 Unbelievable (Netflix)

Kann da Neo von der Seite davor nur zustimmen. Sehr bedrückende und eindringliche Miniserie. Dever, Collette und Wever (die für mich das Highlight der Serie war) alle mit einer brillianten Leistung, die die Story auf ein neues Level hebt. True Crime ist normalerweise nicht so mein Ding, aber die Serie sollte wirklich jeder sehen. Und man hat wirklich auf Effekthascherei verzichtet, sondern eine sehr realitätsnahe Erzählweise gewählt. Auch schön zu hören, dass die echte Marie Adler die Serie als sehr gut und zutreffend empfand, das ist ja nicht immer der Fall bei derartigen Projekten .

9/10.
Mir taten am Ende die beiden detectives, die den Fall versaut haben, mehr leid als das Mädchen :') aber ja. Das war ne tolle Serie!
#1538045
The Handmaid's Tale: S3
Die Serie ist unverändert gut, durch Junes Augen erfährt man bruchstückhaft immer mehr über die Gilead und die politischen Verbindungen zum Ausland und gleichzeitig sieht man wie fragil das System ist und Gewalt das einzige Mittel zum Fortbestand.
Man kann die Serie nicht hoch genug loben. Storytelling und World Building sind auf höchsten Niveau. Wobei ich schon sagen würde, dass man nicht mehr allzu viele Staffeln aus der Serie holen sollte.
9/10
#1538111
Star Trek: Discovery: S2
Die zweite Staffel verbringt viel Zeit damit unnötige Kanonänderungen zurückzufahren. Das geschieht mal mit dem Holzhammer und dann wieder recht subtil. Ich bin jetzt kein Kanonfanatiker, aber wenn man Star Trek macht, dann doch bitte in einer gewissen Kontinuität. Die Uniformen sehen anders aus, geschenkt. Das Schiffdesign ist zu modern, geschenkt, aber die Klingonen gingen einfach gar nicht. Da war es aber auch schwierig alles rückgängig zu machen.
Captain Pike war ein riesiger Gewinn für die Serie, er hat eine gewisse Lockerheit mitgebracht und wie man es von Anson Mount gewohnt ist, hat er auch das nötige Charisma eine Serie zu tragen und so sehr wie die Discovery als Schiff Führung benötigte, war das auch beim Cast von Nöten.
S2 macht einiges besser als die erste Staffel, der Look der Serie ist atemberaubend, die meisten Folgen sind unterhaltsam und einige sogar gut, aber sie sind meistens extrem unlogisch und ab und zu auch einfach nur schlecht geschrieben.
Das war ein Schritt in die richtige Richtung, aber mehr auch nicht.
7/10
#1538131
The Gulf -- Staffel 1 (tv3 NZ, ZDF)

In der neuseeländischen Ausstrahlung 6 Folgen jeweils knapp 45 Minuten, vom ZDF zu drei Folgen jeweils knapp 90 Min. zusammen gepappt und ''Auckland Detectives -- Tödliche Bucht'' genannt.

Der Anfang -- ein seit fünf Jahren vermisster und für tot gehaltener Junge taucht plötzlich wieder auf -- war ein solider Krimi. Leider zieht die zweite Geschichte, die parallel dazu verläuft -- die Ermittlerin hatte eine Autounfall mit folgendem (teilweisen) Gedächtnisverlust -- das Ganze. Der vermissten Fall wird wird in Folge 3 (oder war's 4) geklärt. Danach geht’s um die Ermittlerin, die natürlich auch noch eine Tochter hat, die Probleme macht. Ich fand diesen Teil durchgehend nervig und dann auch noch vorhersehbar. Zu allem Überfluss endet der Sechsteiler auch noch mit einem Cliffhanger...

Für S1: 5,5/10


The Kominsky Method -- Staffel 2 (Netflix)

Wunderbare Dramedy um Hollywood, die Schauspielerei, Freundschaft und alt werden.
Die Serie scheint eine Herzensangelegenheit für Chuck Lorre zu sein. Wenn ich richtig mitgezählt habe, hat er 6 der 8 Drehbücher der zweiten Staffel alleine geschrieben und bei den restlichen zwei nur einen Co-Autoren gehabt.
Natürlich kommt der typische ''Chuck Lorre Humor'' stellenwise durch. Scientology, Donald Trump kriegen auch ihr Fett weg. ABER, das Ganze hat ein völlig anderes Niveau als z.B. bei TBBT. Das hier hat echte Klasse.
Desweiteren haben, wie in S1, Freunde und alte Bekannte von Michael Douglas ihre (Kurz-)Auftritte. Ebenso Schauspieler mit denen Lorre seit Jahrzehnten zusammen gearbeitet hat.
Die für mich amüsanteste Szene der Staffel spielt in der Schauspielschule. Da hat sich Lorre selbst auf den Arm genommen.
Mit nur acht Folgen, alle in typischer Sitcomlänge, hat die Staffel, für meinen Geschmack, zu wenige Folgen. Das Material hätte locker für 12 oder 13 Episoden gereicht. So kamen einige Figuren einfach zu kurz. Dennoch, ein Serienhighlight des Jahres 2019.

Für S2: 8,5/10
#1538362
Mal ein Update, was ich die letzten Wochen so getrieben habe... >:)

The Handmaid's Tale, S1
Ich habe mir die erstmalige Ausstrahlung im deutschen Fernsehen auf Tele 5 und die damit verbundene Werbung zum Anlass genommen, die Serie endlich mal anzuschauen, nachdem ich mich schon immer dafür interessiert habe. Der unbestrittenen Qualität der Produktion zum Trotz muss ich aber gestehen, dass ich nicht ganz so begeistert war, wie ich gedacht hatte. Die ersten Folgen fand ich noch wahnsinnig stark und interessant, einfach weil die Grundidee von Margaret Atwood so überzeugend ist und sie da eine unglaubliche Welt erschaffen hat. Die Umsetzung als Serie fand ich allerdings nicht so gelungen, da vor allem in der Mitte doch enorm die Puste ausging und sich viel wiederholte und es einfach sehr zäh lief. Am Ende nahm das Ganze dann wieder etwas Fahrt auf, aber so richtig groß ist das Verlangen jetzt nicht, die zweite Staffel anzugehen. Moss ist aber wirklich toll.

7/10.


Daybreak, S1
Muss ich mich schämen, wenn ich das irgendwie ganz nett fand? :') Objektiv gesehen natürlich eine weitaus schlechtere Serie als oben, die mich aber fast noch besser unterhalten hat. Manchmal braucht man doch so seine Dosis Trash-TV. Besonders die erste Folge ist grausam, da wollte ich schon fast abbrechen. Im Laufe der Staffel gewinnt die Serie dann doch an emotionaler Tiefe und die Charaktere können einem fast ans Herz wachsen. Die dürftigen Schauspieler, der in-your-face Humor, der sinnfreie Plot und die nicht sonderlich subtilen politischen Botschaften muss man dann einfach ausblenden.

6/10.


Living With Yourself, S1

Der oben beschriebene Charme fehlt dieser Serie komplett. Paul Rudd geht eigentlich immer und er überzeugt auch hier in einer Doppelrolle, aber ansonsten konnte ich dieser Serie nicht viel positives abgewinnen. Bei der selbst ernannten Comedy musste ich eigentlich kein einziges mal wirklich schmunzeln, aber auch die ernsten Momente liefern nicht. Man kann mit keinem Charakter sonderlich viel anfangen und das Ende ist echt enorm kitschig. Vertane Zeit in meinen Augen, vielleicht hätte man aus dieser Idee lieber einen (netten) Film machen sollen.

3/10.


Euphoria, S1
Sex, Drogen, Sex, Drogen, Alkohol, Drogen, mental illness, Drogen. So könnte man die Serie ganz gut zusammen fassen. Ich hoffe jetzt mal nicht, dass sie tatsächlich eine durchschnittliche amerikanische Highschool repräsentiert, aber natürlich will man hier auch bewusst provozieren und dramatisieren. Visuell und stilistisch gehört die Serie mit zu dem besten, was man zu bieten kriegt. Enorm viel Arbeit in Kameraführung, Soundtrack etc gesteckt, dass das ganze zu einem einmaligen Erlebnis macht. Die Darsteller um die aufstrebende Zendaya überzeugen auch. Leider bleibt der Plot ein bisschen auf der Strecke. Viele Handlungsstränge verlaufen im Laufe der Season doch irgendwie im Sande oder entpuppen sich dann doch nicht als interessant. Das viel diskutierte und leicht verwirrende Serienfinale war zwar originell, doch irgendwie auch enttäuschend. Trotzdem ein ganz spannendes Projekt.

8/10.


Pose, S2
Die zweite Staffel fokussiert sich etwas weniger auf die Ballroom-Kultur, was ich ganz positiv fand, da ich die Szenen in der ersten Staffel doch immer eher zäh fand. Klar hat das für die Story eine große Bedeutung, aber das private Leben der Charaktere interessiert mich dann doch mehr, als die Tatsache, wer jetzt gerade welche Trophäe in welcher Kategorie abräumt. Auch die zweite Staffel kann in der Hinsicht überzeugen, der Cast ist einfach extrem liebenswert. Die zentrale Rolle von Pray Tell war mir zwar etwas too much und es wurde oft etwas zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt (ich verdrehe schon die Augen, wenn immer die gleiche Musik angespielt wird, wenn Blanca wieder eine ihrer Predigen hält :') ), aber die Storylines sind immer noch interessant genug.

7,5/10.


Fleabag, S1
Die bei den Emmys mehrfach ausgezeichnete Serie konnte ich dann nicht länger ignorieren. Und es ist in der Tat eine sehr mutige, originelle Comedyserie, die ein paar Tabus bricht und auf jeden Fall durch ihre Unvorhersehbarkeit glänzt. Macht definitiv Spaß, wobei mir da persönlich ein bisschen die Identifikation fehlt, da ich die namenlose Hauptperson (brilliant gespielt von Phoebe Waller-Bridge) so dermaßen unsympathisch finde. >:) Bin gespannt auf Season 2, die manche ja als noch stärker bezeichnen.

8/10.
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