US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
von Sentinel2003
#1552744
Wolfsgesicht hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 00:13
AlphaOrange hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 14:34 The Wilds S1 (Amazon Prime)
Hab da erst elegant einen Bogen drumrum gemacht, da ich mir dachte dass das ziemlich klassisches Teenie Material ist. War direkt an „The 100“ erinnert und hab mir gedacht „ach noch sowas“.
(Ich hab „The 100“ aber gemocht, kommt aber sehr auf meine Phase an.)

Und du rätst mir jetzt es zu schauen? :D

Und, einige User bei den Serienjunkies meckern schon jetzt darüber, dass bei einer 2. Staffel dann nur Jungs dran sind und bei einer 3.Staffel dann eben Rentner! :hushed: :worried: :pensive:
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von little_big_man
#1552747
redlock hat geschrieben: So 27. Dez 2020, 19:49 Dank an AlphaOrange für die ausführliche Review zu ''The Wilds.'' Hat es mir sehr einfach gemacht zu entscheiden ob ich der Serie eine Chance geben soll oder nicht.
Und wie sieht diese Entscheidung aus bei dir? Ich selbst habe die Wertung gesehen und zuerst gedacht, das muss ich unbedingt auf meine Liste nehmen....und dann aber den Text dazu gelesen und da trotz positiver Kritik eher die Negativpunkte rausgelesen... :-.
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von Theologe
#1552762
little_big_man hat geschrieben: Mo 28. Dez 2020, 10:52
redlock hat geschrieben: So 27. Dez 2020, 19:49 Dank an AlphaOrange für die ausführliche Review zu ''The Wilds.'' Hat es mir sehr einfach gemacht zu entscheiden ob ich der Serie eine Chance geben soll oder nicht.
Und wie sieht diese Entscheidung aus bei dir? Ich selbst habe die Wertung gesehen und zuerst gedacht, das muss ich unbedingt auf meine Liste nehmen....und dann aber den Text dazu gelesen und da trotz positiver Kritik eher die Negativpunkte rausgelesen... :-.
Ging mir nämlich genauso. Die 0.5 die zur 10/10 felten wiegen irgendwie schwer. Das war in der Detailbeschreibung eher abschreckend.
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von Neo
#1552767
Ja gut, dann gibts jetzt Kritik Nummer 2. Zu Alphas Post sei noch gesagt, dass man eben manche Punkte, die andere kritisieren könnten, weil sie eben das Genre oder die Thematik nicht mögen, vorwegnehmen muss. Aber wenn man mit den genannten Punkten zurechtkommt und sich nicht durch irgendwas getriggert fühlt, dann gibts eben wenig zu kritisieren. Aber dazu jetzt ausführlicher:


The Wilds (Amazon Prime)

Habs auch vor Weihnachten weggebingt und muss sagen, dass sich doch in einigen Punkten Alpha beipflichten kann und ich die Serie auch sehr gerne geschaut habe. Man muss den altersbedingten Girlstalk eben ertragen können (anders wäre es wohl auch unauthentisch) und zumindest anfänglich mit den Stereotypisierung klarkommen. Am Anfang fiel mir das noch schwer aber die Macher wissen das mit der Zeit zu konterkarieren. Das Writing ist schon sehr gelungen. Da hat man echt viele kleine Verbindungen und Schleifen gesetzt. Fand die Twists auch gut und vor allem überraschend. War irgendwie schön, dass meine Erwartungen langsam zerbröckelten oder offensichtliche Ausgänge entweder nach hinten verschoben wurden oder erst gar nicht eintrafen. Für mich war das unerwartet stark.

Und ich fands auch echt schön einfach mal normale und vor allem auch gescheite Mädchen zu sehen. Bei den anderen Serien setzt man in erster Linie auf Fuckability und pseudo Deepness, aber da kann mans auch mit dem Plot verknusen. Hier hingegen hat man eine Message, die 1. nicht zu aufdringlich ist (würde mal behaupten, dass es da Zuschauer gäbe, die die Verbindung nicht sehen würden, würde es hier und da nicht direkt angesprochen werden*) und 2. auch nicht anprangernd daherkommt, zumal es den Protagonistinnen selbst nicht bewusst ist.
*Das Ansprechen des Ganzen ist für mich auch der größte Kritikpunkt und das ist der Überwurf, aber ich finde die Geschichten so gut und teilweise berührend, dass mich das jetzt nicht so sehr stört. Ist natürlich auch die Frage nach der Zielgruppe. Für junge Erwachsene, die noch nicht viele Serien/Filme mit diesem Aufbau gesehen haben, ist das sicher ein kleiner Mindfuck. Für alle anderen eher so ein "joah, schon x-Mal gesehen und man musste jetzt eben irgendwie einen Rahmen schaffen". Aber wie schon geschrieben, kann man da gut drüber hinwegsehen, weil die Binnengeschichten einfach gut sind.

zu den Mädchen:
AlphaOrange hat geschrieben:Ich hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten (finde Leahs Hintergrund am schwächsten und der wird direkt in Folge 1 erzählt), dann hab ich's durchgesuchtet.
Kann ich so unterschreiben. Sie ist mir auch nach wie vor unsympathisch. Zum Glück steht und fällt mit ihrer Person nicht die ganze Serie.
Ansonsten mag ich eigentlich alle anderen Mädchen und die meisten tatsächlich schon von Beginn an. Bei Dot und Nora habe ich erst nicht verstanden, weshalb die mit auf der Insel sind
versteckter Inhalt:
Ja klar sind Frauen oftmals diejenigen, die in ihrem Leben zurückstecken müssen, aber die Geschichte mit dem Vater, gerade noch in Verbindung mit dem jungen Mann, der ihn pflegt, fand ich dann doch random, weils einem Sohn wohl ähnlich hätte gehen können und bei Nora hätte wohl auch ein Bruder unter Rachel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, aber gut, das war eine der Lines, die dann ja glücklicherweise konterkariert wurden. Und bei Shelby hätte mans gerne ein wenig zurückfahren können, aber das ist Geschmackssache. Sie war gleich mein Liebling und irgendwie fand ichs dann doch too much. Sie hätte ja nicht lesbisch sein müssen oder ist sie vielleicht trans? Das wäre zumindest mal was Neues.
Den Sex auf der Insel hätte es für mich auch nicht geben müssen. War da fast schon froh, dass sich da nur junge Frauen ansammelten, die nicht wie aus dem Ei gepellt aussahen und eben die Probleme hatten, die man so auf einer Insel halt hat, wenn die Hygienestandards nicht gegeben sind. bt Sex: Ich mein, ich vestehe das schon bei den anderen Insel-Serien nicht. Wer hat denn da ernsthaft Bock drauf? ':)

Gretchen finde ich als Antagonistin leicht langweilig. Gut, sie hat natürlich auch noch ihre Geschichte, aber irgendwie gefällt mir einfach der Rahmen mit dem Experiment bzw. die Intention des Ganzen nicht.
Und um Linh tats mir etwas leid. Fand die Rolle mit am interessantesten. Immerhin bekam man dann auch noch ihre Story nachgereicht und hatte einen schönen "Ryan Murphy"-Moment bei Marthas Todestraum. Und wo ich schon bei Martha bin: Ich finds jetzt schon ganz schlimm, dass man sie sterben lassen wird. Auch wenns die weiseste Entscheidung ist. Das trifft schließlich jeden in und außerhalb der Serie.

Ich würde gute 8/10 Punkten geben und freue mich sehr auf die zweite Staffel.

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BILD.Macht.Deutschland? (Amazon Prime)

Eine siebenteilige Dokuserie, die den Redaktionsalltag von "Bild" zeigt. Ansich nicht uninteressant, da man das komplette Corona-Jahr mitnehmen konnte und deshalb auch die ganze Drosten-"Kampagne" nunmal von dieser Seite aus betrachten kann. Leider langweilt mich das zunehmend und irgendwie war der Ablauf echt nicht überraschend. Da sitzen dann halt viele Männer, die permaent rauchen und sich wichtig nehmen. Ein wenig wie bei Mad Men, nur stillos und halt 60 Jahre später.
Vielleicht ganz nett anzuschauen, wenn man die Zusammensetzung der Redaktion nicht kennt und deshalb keine Bilder vor Augen hatte. :information_desk_person_tone1:
Die Doku war für mich dann interessant, wenn man die Reporter begleitet hat. Sei es Ronzheimer beim Kriegseinsatz in der Ukraine, in Athen oder auf Lesbos in Moria. Das kommt dann halt leider erst gegen Ende.

Die große Kritik an der Doku war neben "BILD ist scheiße, also gebe ich nur einen Stern" u.a. auch, dass kaum kritische Stimmen zu Wort kamen. Man hatte ein paar diplomatische Stimmen von Politikern, ein bisschen Audiomaterial aus Podcasts (hauptsächlich "Schröder&Somuncu"), den sehr cringe'igen Videobeitrag von [wollte die Dame suchen, finde sie aber nicht, obwohl die ganze Zeit irgendwelche Beiträge auf Twitter angezeigt werden, die nicht minder unangenehm sind, auch wenn die Message okay ist, aber man muss die eh nicht kennen], die halt das sagt, was alle tumben BILD-Kritiker von sich geben. Das war nicht viel und nicht gut gewählt. Da hätte man gerne Wallraff oder Niggemeier anfragen können oder die Kritik einfach komplett streichen und nur den Alltag der Redaktion zeigen sollen.
Finde übrigens auch nicht, dass die Darstellung der Redaktion zu sympathisch war. Da war eben jeder so, wie er halt ist und wenn man nur einen Hass auf die BILD schob und die Leute dahinter nicht kannte, dann wird da manches eventuell differenzierter betrachtet und deshalb auch milder, da man halt nicht alles in einen Topf werfen kann. So what?

5/10 Punkten

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redlock hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 20:12 Wasteland -- Verlorenes Land (Pustina) (MDR)

Tschechische Dramaserie aus 2016 für HBO Europe; acht Teile; Laufzeit jeweils ~55 Minuten
Ich fand den Krimifall stark. Packend, spannend, fesselnd. (8/10 bis 8,5/10). Was mir aber ab der vierten Folge richtig auf die Nerven ging, waren diese typischen Dinge, die ''HBO Serie(nstoffe)'' schreien. Sachen, die typisch für die Dramaserien des Senders sind, die auf Awards aus sind. Nebenbei, die Handlung könnte genauso in einem der Trumpwählenden Bundesstaaten im mittleren Westen spielen. Außerdem, eine Kürzung der Episodenzahl um ein, zwei Eps hätte nicht geschadet.
Bei der US Version würden die dann aber alle mit Knarren rumlaufen. :)
Musste auch die ganze Zeit unweigerlich an True Detective denken. Nur, dass es bei Pustina keine ästhetischen Morde gab. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht wüsste, wie man das besser hätte einfangen können. Das ist eben Tschechien in Tristesse durch und durch. Da hat man die Vergessenen auf dem Land, die in ihren Kneipen versumpfen und Heimatlieder hören, weil die Generationen zuvor es nach dem Krieg nicht rausgeschafft haben und die Zurückgelassenen nun entgültig vom Kapitalismus gefressen werden. Klar, Prostitution und Crystal kann man in x-beliebigen Einöden auch immer unterbringen, aber wenn ich ein Land damit in Verbindung bringe, dann ja wohl Tschechien.
Bin bei den 7,5/10 Punkte aber auch dabei.
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von AlphaOrange
#1552783
Freut mich, dass ich hier mit The Wilds ein bisschen Staub (oder ist es mittlerweile eher Rost?) aufwirbeln konnte. Ich lese interessiert von der Seite mit, Meinung hab ich ja genug kundgetan.
Und @Neo: Mit dem Kritikpunkt aus deinem zweiten Spoilerabsatz gehe ich auch voll mit. Sehe ich auch als einen Schwachpunkt der Staffel und hätte es für mich als Erzählstrang nicht gebraucht.

Neo hat geschrieben: Di 29. Dez 2020, 13:27BILD.Macht.Deutschland? (Amazon Prime)

Eine siebenteilige Dokuserie, die den Redaktionsalltag von "Bild" zeigt. Ansich nicht uninteressant, da man das komplette Corona-Jahr mitnehmen konnte und deshalb auch die ganze Drosten-"Kampagne" nunmal von dieser Seite aus betrachten kann. Leider langweilt mich das zunehmend
Ich werde das nicht angucken. Diese True Story/Crime Dokus nehmen auf den Streaming Plattformen seltsame Formen an. Früher wurde sowas für's TV als Einstünder aufbereitet, dann kam man auf den Trichter, dass man das edler aufbereiten und in Spielfilmlänge strecken kann. Dann kam das Streaming und machte drei bis vier Folgen draus, weil sich Serien besser verkaufen. Und nun soll ich mir sieben Folgen über Bild angucken - von dem "Sender", der auch endlose Dokus über populäre Fußballclubs in den Markt drückt? Nein, danke.

Apropos ... wenn wir eh schon bei Dokus sind:

Alien Worlds (Netflix)
Vier Folgen umfassende Doku, bei der jede Folge eine hypothetische außerirdische Welt mit speziellen Eigenschaften (hohe Schwerkraft, zwei Sonnen, ..) im Fokus steht und die Frage, wie Leben darauf aussehen könnte. Das wird dann aus den Beobachtungen irdischen Lebens abgeleitet.
Das Konzept hat mich direkt gecatcht. Klingt ein bisschen nach Reißbrett vonwegen "Wie bekommen wir die Tierromantik- und SciFi-Pärchen gemeinsam vor die Glotze", ist von der Idee her aber auch einfach genial.
Ich muss mich allerdings so ziemlich allen Kritiken anschließen, die ich bislang gelesen habe: Die Stärke der Serie sind ganz klar die irdischen Dokuelemente, die so etwa 70% der Laufzeit ausmachen. Auch wenn die Zusammenstellung der Themen manchmal etwas random wirkt: Die sind einfach wahnsinnig interessant und handwerklich richtig toll gemacht. Oberklasse in Sachen Naturdoku, allein dafür lohnt sich das Ansehen!
Der Alien-Teil leidet an mehreren Schwächen:
1) Offenbar wurde hier am Budget geknausert bzbw. die Full-CGI-Sequenzen sind halt scheiße teuer. Daher wird jede Szene im Laufe einer Folge etwa dreimal verwendet.
2) Die CGI-Qualität ist gut für eine TV-Produktion, aber gerade im Kontrast mit den irdischen Naturszenen wirkt das halt unglaublich artifiziell.
3) Die Was-wäre-wenn-Szenarien und -Tiere sind schon echt mega-spekulativ und definitiv ziemlich auf Schauwerte optimiert mit Tentakeln, Gasballons, Glubschaugen und von dem Szenario der letzten Folge will ich gar nicht erst anfangen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Ich fand lediglich die erste Folge angenehm plausibel und begründet.
Alles in allem geiles Konzept, irdischer Anteil echt lohnenswert, außerirdischer klar ausbaufähig.
7.5 / 10
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von AlphaOrange
#1552784
Und da ich gerade viel Zeit habe, Versäumnisse aufzuholen:

The Boys S1 (Amazon Prime)
Gritty, knallig, brutal mit schwarztriefende (bzw. oft bluttriefender) Satire auf den Medienzirkus.
Comicumsetzung für Erwachsene und bitterböse Parodie auf die Superhelden-Universen.
Man muss halt schon gestehen: The Boys punktet vor allem mit seiner extrem heftigen Brutalität. Abgerissene Gliedmaßen, zermatschte Köpfe, explodierende Körper gehören zum Standardrepertoire. Mittendrin ein mürrischer harter Kerl, der auf dem "mürrischer harter Kerl"-Trip ist - aber von Karl Urban halt auch einfach sensationell verkörpert.
Das hat nicht unbedingt alles Hand und Fuß, hat aber so viel Spaß am eigenen kranken Comic-Kosmos und strotzt so vor Ideen, dass es einfach extrem unterhaltsam ist.
8.5 / 10

The Boys S2 (Amazon Prime)
Schauwerte, Tempo, Coolness-Faktor, etc. keine Frage, genauso gut wie Staffel 1.
Aber während man die Mediensatire mit immer mehr Gimmicks aufzog, mangelt es mir mittlerweile ein wenig an der Plausibilität. Während ich mich in S1 schon gefragt habe, was eigentlich das Daily Business der Seven ist, geht es beim Megakonzern Vought nun offenbar komplett drunter und drüber. Quasi jeder der Superhelden rebelliert, das Team dezimiert sich auch einfach mal um die Hälfte, aber bei Vought, wo in S1 noch jeder kleine Fehltritt die PR-Ausputzer auf den Plan gerufen hat, schert sich niemand mehr drum, wie das wohl alles in der Öffentlichkeit ankommt. Die wechselt mir in Bezug auf etwa Homelander sowieso etwas zu flink ihre Meinung. Comic-Wahnsinn immer gerne, aber man darf bei sowas nicht die Erdung verlieren. Auch den Arc um The Deep fand ich ziemlich überflüssig. Dem haben wir ja schon in Staffel 1 bloß beim Selbstfindungstrip zugesehen.
7.5 / 10
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von redlock
#1552785
little_big_man hat geschrieben: Mo 28. Dez 2020, 10:52
redlock hat geschrieben: So 27. Dez 2020, 19:49 Dank an AlphaOrange für die ausführliche Review zu ''The Wilds.'' Hat es mir sehr einfach gemacht zu entscheiden ob ich der Serie eine Chance geben soll oder nicht.
Und wie sieht diese Entscheidung aus bei dir?
Ein ganz klares: ''Das tue ich mir nicht an!''
Oder etwas weniger drastisch: ''Das ist nicht mein Ding.''
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von Nerdus
#1552815
The Wilds habe ich auch gerade durch (und bin froh, dass ich drangeblieben bin, den Einstieg fand ich nämlich auch mit am schwächsten und hätte fast wieder direkt die Segel gestrichen).

Wurde hier ja eigentlich alles schon dazu gesagt, war insgesamt eine positive Überraschung.

Ein bisschen halbgar finde ich das optische Inselfeeling aber leider schon. Ist zwar nett, dass man die Mädels so ein bisschen verwahrlosen lässt und sie nicht die ganze Zeit über perfekt gestyled herumlaufen, aber gleichzeitig gibt’s offenbar einen endlosen Vorrat an Damenrasierern (oder Teil des Inselausflug-Komplettpaket war es, dass vorher alle geschlossen zur Ganzkörperlaserhaarentfernung gegangen sind) ':) Ist jetzt natürlich kein echter Kritikpunkt, aber gerade im Kontrast zu den Gesichtern etc. fällt es halt schon auf.

Und zu Neos Spoiler:
versteckter Inhalt:
Das fand ich bei Shelby auch schade und, ehrlich gesagt, ein bisschen feige, dass man die Lesbenkarte gezogen hat. Hätte es viel interessanter gefunden, wenn sie tatsächlich überzeugte erzkonservative Christin gewesen/geblieben wäre, die die »ich hasse dich nicht, aber du kommst leider trotzdem in die Hölle«-Nummer durchzieht und sich die Gruppe eben damit arrangieren muss.
Was ich gar nicht verstanden habe und was sich für mich sehr erzwungen angefühlt hat: dass es zwei Maulwürfe unter den Mädchen gab. Irgendwie hat sich das super unrund angefühlt. Und hinten raus hat’s ja auch wirklich keinen Unterschied gemacht, Nora tut ja im Grunde auf der Insel nichts, außer Leah für zehn Minuten aus dem Verkehr zu ziehen (und dann bei der Haiattacke zu sterben? Die ich leider auch ziemlich klischeehaft-unnötig fand, vor allem so aus dem Nichts). Dann hätten sie lieber bei Linh/Jeanette bleiben und der eine ordentliche Rolle auf der Insel geben sollen.
Und als letzter Kritikpunkt: Gretchen gibt mir einfach gar nichts. Ist zwar schön, dass man das Mysterium um die Hintergründe nicht unnötig aufbläht, aber puh. Gretchen ist dann doch ein bisschen unterwältigend.
Würde so 7/10 Punkten geben und bin auf die zweite Staffel gespannt.
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von AlphaOrange
#1552827
Nerdus hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 01:43Ein bisschen halbgar finde ich das optische Inselfeeling aber leider schon. Ist zwar nett, dass man die Mädels so ein bisschen verwahrlosen lässt und sie nicht die ganze Zeit über perfekt gestyled herumlaufen, aber gleichzeitig gibt’s offenbar einen endlosen Vorrat an Damenrasierern
Das ist mir tatsächlich gar nicht aufgefallen, so konditioniert bin ich da leider schon. Achselhaare bei Frauen scheinen ja in den USA ein fast noch größeres Problem als Nippel und nackte Hintern zu sein. Beim auch in der Serie zitierten Survivor ist's ja genauso, dass die Kandidatinnen offscreen mit Damenrasierern versorgt werden, weil man das den Zuschauern sonst nicht zumuten könne (wild gewachsene Männerbärte sind hingegen ein wichtiges Markenzeichen) :/
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von little_big_man
#1552828
AlphaOrange hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 17:11Beim auch in der Serie zitierten Survivor ist's ja genauso, dass die Kandidatinnen offscreen mit Damenrasierern versorgt werden, weil man das den Zuschauern sonst nicht zumuten könne (wild gewachsene Männerbärte sind hingegen ein wichtiges Markenzeichen) :/
Echt jetzt? :frowning: :face_with_rolling_eyes:
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von Theologe
#1552831
little_big_man hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 18:03
AlphaOrange hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 17:11Beim auch in der Serie zitierten Survivor ist's ja genauso, dass die Kandidatinnen offscreen mit Damenrasierern versorgt werden, weil man das den Zuschauern sonst nicht zumuten könne (wild gewachsene Männerbärte sind hingegen ein wichtiges Markenzeichen) :/
Echt jetzt? :frowning: :face_with_rolling_eyes:
Ich werde nie verstehen, dass du dich davon so lange veràrschen lässt.
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von redlock
#1552832
The Flight Attendant -- Staffel 1 (HBO Max)

8 Folgen; (Netto-)Laufzeit jeweils ca. 45 Minuten

Drei Handlunsstränge gibt es in der ersten Staffel. Da wären der Mord in Bangkok, Cassie's Kindheit/Vater und die seltsamen Aktivitäten einer Kollegin.
Die Haupthandlung um den Mord ist recht spannend und fesselnd. Was mir aber in der Pilotfolge, und auch danach, nicht gefallen hat, war dieser ''nervöse Unterton'' in der Handlung. Sicher, kann man dramaturgisch voll begründen. Mich hat's aber genervt, vor allem zu Beginn. Die Flashbacks, okay. Aber wer hier schon lange liest, weiß, dass ich kein Freund von Halluzinationen bin. Die gibt’s jedoch reichlich.
Unterm Strich aber ein flott erzählter und recht unterhaltsamer Krimi mit Cuoco als Dreh- und Angelpunkt.
Die Haupthandlung wird aufgelöst. Aber es gibt Anknüpfungspunkte für eine zweite Staffel.


Für S1: 7/10


Pandora -- Staffel 2 (The CW)

10 Folgen; Netto-Laufzeit jeweils ca. 43 Min.

Staffel 1 war Trash, aber unterhaltsamer Trash. Staffel 2 war leider nur noch trashig. Die Serie hat den Verlust zweier weiblicher Hauptfiguren aus S1 nicht verkraftet bzw. der Ersatz hat für mich nicht funktioniert. Ich war wirklich enttäuscht.
Die Staffel endet, je nach Sichtweise, offen oder mit Cliffhanger. (Handlungsbogen für eine S3 wird aufgemacht).


Für S2: 5/10
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von AlphaOrange
#1552834
little_big_man hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 18:03
AlphaOrange hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 17:11Beim auch in der Serie zitierten Survivor ist's ja genauso, dass die Kandidatinnen offscreen mit Damenrasierern versorgt werden, weil man das den Zuschauern sonst nicht zumuten könne (wild gewachsene Männerbärte sind hingegen ein wichtiges Markenzeichen) :/
Echt jetzt? :frowning: :face_with_rolling_eyes:
:face_with_rolling_eyes:
Du hast das doch selbst geguckt. Was dachtest du, warum da bei den Frauen nie was wächst während die Männer am Ende der Staffel alle mit Vollbärten rumlaufen?
Kondome gibt's übrigens auch. Nur falls sich das mal jemand gefragt hat.
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von little_big_man
#1552835
AlphaOrange hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 20:39
little_big_man hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 18:03
AlphaOrange hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 17:11Beim auch in der Serie zitierten Survivor ist's ja genauso, dass die Kandidatinnen offscreen mit Damenrasierern versorgt werden, weil man das den Zuschauern sonst nicht zumuten könne (wild gewachsene Männerbärte sind hingegen ein wichtiges Markenzeichen) :/
Echt jetzt? :frowning: :face_with_rolling_eyes:
:face_with_rolling_eyes:
Du hast das doch selbst geguckt. Was dachtest du, warum da bei den Frauen nie was wächst während die Männer am Ende der Staffel alle mit Vollbärten rumlaufen?
Kondome gibt's übrigens auch. Nur falls sich das mal jemand gefragt hat.
Ich habe mich das ehrlich gesagt noch nie gefragt, bzw. achte mich auch nicht auf so was. Kann aber nicht verstehen, warum ausgerechnet hier eine Ausnahme gemacht wird und warum das dann z.B. keinen Sexismus-Aufschrei gibt.

Kondome machen hingegen natürlich zu 100% Sinn, das wäre fahrlässig es zu verbieten...auch wenn ich nicht glaube, dass solche in den letzten 10 Jahren gebraucht wurden (Loved Ones Visits mal ausgeschlossen), denn niemand will mehr als Couple gesehen werden in der modernen Survivor-Ära.
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von Theologe
#1552842
Ted Lasso [Apple TV+] - Comedy
Zum Jahresende gibt es dann sogar noch ein absolutes Highlight. Ted Lasso ist witzig, herzlich und einfach liebenswert. Der culture clash von einem Amerikaner im UK funktioniert prächtig und für die vielen Wortwitze muss man eigentlich alles 2x gucken, um nichts zu verpassen.
Jason Sudeikis ist perfekt in der Hauptrolle und es gefällt mir, dass die Figur kein Trottel ist, sondern einfach nur unglaublich positiv und deshalb höchstens trottelig wirkt.
Da gibt es dann auch mal die rare:
10/10
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von LittleQ
#1552850
The Mandalorian -- Staffel 2 (Disney+)

Auch wenn meine große Star Wars Fan Zeit vorbei ist und die neue Trilogie auch nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass sich dies ändert, so ist "The Mandalorian" für mich ein absoluter Lichtblick im Star Wars Universum. Während mich Season 1 begeistert hat, hat mich Season 2 sogar total umgehauen.
Ahsoka Tano, Boba Fett und Luke zu sehen, war für mich ein absolutes highlight. Auch Cara Dune wiederzusehen war super schön, zumal ich finde, dass es in Hollywood mehr Schauspielerinnen wie Gina Carano geben sollte. Frauen, die für Action-Figuren gecastet werden und auch danach aussehen. Bill Burr gefiel mir ebenfalls sehr gut.

Kann eigentlich absolut nichts negatives sagen, auch wenn es so ein paar Kleinigkeiten gibt, die zwicken. Die sind aber nicht schlimm, sodass The Mandalorian für mich eindeutig die im Augenblick beste Serie ist, die ich schaue.

9.5/10
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von Theologe
#1552859
The Kominsky Method: S2
Der zweite Durchgang war ein wenig schwächer als der erste. Man merkt beim Humor schon hier und da, dass mit Chuck Lorre eben nicht der Mann für den subtilen Humor am Werk ist. Dennoch hat die Serie einige starke Dialoge. Das Staffelfinale war dann etwas unrund, weil es irgendwie nur eine normale Episode war.
7/10
von Amtranik
#1552891
Chilling Adventures of Sabrina Part 4

Es ist einfach nur Schade was aus dieser Serie geworden ist. Gefielen mit Part 1 + 2 noch sehr gut, wurde der Trashfaktor mit Part 3 ja schon stark hochgefahren. Part 4 ist für mich da einfach nur ein Desaster. Lucifer ist zu einer reinen Witzfigur verkommen. Man erinnere sich an die "gruseligen" Auftritte des dunklen Lords in Staffel 1. Jetzt moderiert er einen "Battle of the Bands" .... Ich bin froh das es jetzt zu Ende ist.

Mein Fazit:
Part 1 -> 9/10
Part 2 -> 8/10
Part 3 -> 6/10
Part 4 -> 2/10
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von Sarge
#1552895
Valley of Tears (hebräischer Originaltitel: Sha’at Neilah) - Ltd. Series (HBO Max)
(Originalversion Hebräisch bzw. Arabisch mit Untertiteln)

Eine 10-teilige israelische Serie über den Yom-Kippur-Krieg 1973, als Israel am besagten Feiertag von einer arabischen Koalition angegriffen wurde. Die Serie begleitet mehrere Charaktere aus den israelischen Streitkräften durch die Kriegswirren der ersten paar Tage. Die Produktion ist sehr hochwertig und beinhaltet u.a. mehrere längere Panzergefechte, was man bisher eher selten zu sehen bekommen hat.
Für mein persönliches Empfinden hat man es bei den Charakteren aber ein wenig mit den Problemen übertrieben, die sie mit in den Krieg bringen. So gibt es viele emotionale Ausnahmemomente, die teils doch ein wenig ermüdend sind. Und auch wenn die Zeit im Krieg drängt, kann man immer noch ein letztes klärendes Gespräch einschieben.
Die Serie ist abgeschlossen.
Wen mal ein (hierzulande) wenig bekannter Kriegsschauplatz interessiert, der könnte einen Blick wagen.

7/10
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von Nerdus
#1552914
Nerdus hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 20:36 Cobra Kai – Staffel 1 (+ 2)
versteckter Inhalt:
Ich gebe zu, die Serie ist bisher ziemlich an mir vorbeigegangen, aber wo sie jetzt bei Netflix ist, hab ich mir die zwei Staffeln quasi am Stück reingezogen. Mit Karate Kid und 80er-Nostalgie im Allgemeinen kriegt man mich einfach.

Staffel 1 hat mir dann auch richtig gut gefallen. Storytechnisch natürlich insgesamt dünn, aber das Gimmick, die Originaldarsteller für ein »30 Jahre später«-Sequel zurückzuholen und die Handlung der Filme noch mal aufzurollen, trägt über die erste Staffel problemlos. Johnny als gescheiterte Identität, der es seit Cobra-Kai-Zeiten im Leben zu nichts gebracht hat, und Danny als erfolgreicher Autohändler und liebender Familienvater, bei dem die Karate-Vergangenheit nur noch als PR-Gag dient, sind ideale Ausgangspunkte, um die alte Rivalität noch mal aufkochen zu lassen. Die Serie trifft eine gute Balance aus Nostalgie, Komik und Zynismus und nimmt sich dabei nie zu ernst, was das Wichtigste ist. Die Prämisse macht Spaß, die Charaktere machen Spaß, die Präsentation macht Spaß und wenn man es dabei belassen und der Serie nach einer Staffel ein ordentliches Ende geschrieben hätte, wäre das ne richtig runde Sache gewesen.
Staffel 1 würde ich ordentliche 7,5/10 geben.

Hätte, hätte, Fahrradsattel – leider fällt Staffel 2 im Vergleich stark ab. Ich hätte nach den ersten paar Folgen fast die Reißleine gezogen, was im Nachhinein wahrscheinlich klüger gewesen wäre, denn leider kam da nicht mehr viel nach. Die Entwicklung der Charaktere zerfasert und wiederholt sich, die Handlung wirkt furchtbar erzwungen und anorganisch und die Serie verliert irgendwie das Gefühl dafür, wie ernst sie sich selbst nehmen kann, ohne dass es albern wird. Da hat für mich wirklich gar nichts funktioniert und wenn man’s nicht gesehen hat, hat man auch nichts verpasst.
Staffel 2 kommt dementsprechend gerade mal noch auf müde 4/10.
Sehr schade, denn wenn man die Ansätze der ersten Staffel konsequent zu Ende gebracht hätte, hätte das richtig schön werden können. Man hatte da am Anfang einen guten Riecher und dann hat man sich irgendwie im eigenen Machwerk verloren.
Staffel 3 ist inzwischen draußen und (für mich) geht der Abwärtstrend weiter. Ich hab’s jetzt zwei oder drei Folgen lang versucht, aber es fängt mich einfach nicht mehr ein :-.

Hat’s sonst jemand gesehen?
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von Theologe
#1552927
Truth Be Told [Apple] - Drama
Ich mag True Crime wirklich gern und auch wenn das hier nur im Stil von True Crime ist, wäre das für mich OK. Leider funktioniert die Serie in vielen Punkten gar nicht. Poppy, gespielt von Octavia Spencer, ist unglaublich unsympathisch, aber ich glaube nicht, dass das von den Autoren so geplant war. Ihren Job als Crime Reporter macht sie nicht mal besonders gut. Im Laufe der 8 Folgen ändert sie 4x mal den Verdächtigen für einen Mord, der 19 Jahre zurückliegt.
Aaron Paul spielt Warren, der für den Mord vor 19 Jahren verurteilt wurde, der gefällt mir, dagegen deutlich besser, aber es ist schon eine Jesse Pinkman'eske Rolle.
Der ganze familiäre Kram um Poppy funktioniert auch nicht sehr gut, der Vater ist irgendwie ein alter Gangster, der jetzt eine Bar hat, er ist aber auch dement, die Schwestern von Poppy sind alle ätzend und ihr Mann zwar sehr vernünftig und in seinen Motiven nachvollziehbar, aber aufgebaut wird er nur als Bremser, der toughen Poppy.
Ich hoffe, dass die zweite Staffel besser wird, so sie denn gedreht wird.
6/10
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von LittleQ
#1552950
Nerdus hat geschrieben: Di 5. Jan 2021, 15:22
Hat’s sonst jemand gesehen?
Also ich ja. Ich würde zustimmen, dass die erste Staffel noch die beste Staffel ist. Mir gefallen 2 und 3 aber auch einfach gut. Für mich waren schon bestimmte Entwicklungen in Season 1 so albern, dass dieser Negativtrend mich in Season 2 und 3 nicht stört. Ich schaue Daniel und Johnny weiterhin gerne zu, auch wenn sich die beiden und deren Situation nicht weiterentwickelt.

Ich mag allerdings Daniels Tochter als Figur ganz gerne und für mich sind die Szenen mit Miguel und Johnny immer noch unterhaltsam. Fand es so köstlich, wie Johnny versucht hat ihn zu motivieren aus dem Rollstuhl aufzustehen, indem er das Pornoheftchen runterhängen hat lassen :D :D.
Außerdem genieße ich die Momente, in denen die Vergangenheit Johnny und Daniel einholt. Beispw. Daniels Besuch in Okinawa mit Kumiko und diesem japanischem Gegenspieler oder eben Alis Besuch.

Die Story mit John Kreese zieht sich für mich allerdings schon zu lange, aber gut....
Dadurch, dass die Staffeln nur 10 Folgen haben, werd ich in Season 4 sicherlich noch dabei bleiben.
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von Theologe
#1553072
The Outsider [HBO]
Ich gehe mal davon aus, dass es bei der einen Staffel bleibt und verstehe The Outsider dann auch mal als die Miniserie, die sie ursprünglich sein sollte.
Von Beginn an überzeugt The Outsider mit einer dichten Atmosphäre und starken Charakteren. Die Besetzung ist erstklassig, Ben Mendelsohn und Cynthia Errivo tragen die Serie und geben ihren Figuren die nötige Tiefe.
Die Spannung ist von Beginn an hoch und kann dann in den letzten beiden Episoden sogar nochmal anziehen. Das war eine gelungene Serie.
8,5/10
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von AlphaOrange
#1553074
Star Trek: Discovery S3
Gute Ansätze, der Wille zur Verbesserung deutlich sichtbar. Die Crew wird greifbarer, vor allem durch mehr Dialoge abseits atemloser Plothetze. Der Kanon wird als Spielfeld genommen und erweitert statt mit Füßen getreten. Großartige Bilder sowieso.
Hält leider nur bis zur Staffelmitte, danach ist es wieder unlogischer, mies geschriebener Mumpitz, der rein nach Agenda fährt.
6 / 10

The Umbrella Academy S1
Ich mag die Story mit ihren ganzen schrägen Comic-Spleens ohne dass es jemals die Bodenhaftung verliert total gerne. Stilistisch toll. Leider habe ich permanent das Gefühl gehabt, die Vorlage - nicht gelesen - war mit ihren ganzen Nebengeschichten zu komplex für einen Spielfilm (der ja ursprünglich mal geplant war), aber im Kern zu dünn für eine Serienstaffel. Und so passiert lange Zeit einfach viel zu wenig, was die Protagonisten irgendwie vorwärts treibt.
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