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BeitragDi 23. Jan 2018, 19:02 
Newcomer 2011
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Stranger Things Staffel 2
Knüpft weitesgehend erfolgreich an die starke 1.Staffel an. Die Stärken der Staffel waren für mich die Einführung von Bob und Max, die sich super intregriet haben, sowie die Combo Steve/Dustin. Billy dagegen fand ich zu überzeichnet. Schwachpunkt der Staffel war die Chicago-Folge mit Nr.8. Einerseits finde ich die Idee mit den anderen Nummern zwar ganz interessant, die Umsetzung hat so für mich aber nicht gepasst. Der Schulball zum Abschluss war dann ein wirklich schöner Moment.
8/10


Dark
Wow, ich bin echt begeistert. Hervorragende Mysteryserie. Trotz des Drangs die Serie durch zu bingen habe ich es richtig genossen mich nach jeweils 1-2 Folgen mit meinen Mitguckern über das gesehene zu unterhalten und Theorien auszutauschen. Dieses Gefühl kannte ich so bislang nur von den Anfängen von Lost.
Wenn ich nicht wüsste, dass es sich hier um eine deutsche Serie handelt, wäre ich wohl auch nicht darauf gekommen. Zwar wird es einem auch irgendwie aufgedrängt wie durch deutsche Texte auf Schildern, Raider/Twix oder Nena im Radio aber die typisch deutsche Kamera bzw. Bild sucht man vergebens. Die gesamte Produktion befindet sich auf einem hohem internationalen Niveau.
Es werden viele Fragen aufgeworfen von denen nicht alle beantwortet werden, womit ich aber absolut leben kann.
Beim Cast wurde viel Wert auf die Ähnlichkeit der Darsteller in den unterschiedlichen Zeiten gelegt, trotzdem hatte ich manchmal Probleme direkt zu erkennen welche Figur gerade wieder zu sehen ist.
Negativ aufgefallen ist mir noch der völlig übertriebene Einsatz des Kontrabass (anderes Instrument?) zum vermeintlichen Spannungsaufbau.
9/10


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BeitragFr 26. Jan 2018, 18:44 
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American Crime: Season 3
SO richtig warm geworden bin ich mit American Crime nie, weil da stilistisch doch sehr seltsame Mittel einsetzte, aber irgendwie hatte doch jede Staffel ihre eigene Faszination.
Mir hat es nie gefallen, dass Nebenfiguren, die sich mit den Hauptfiguren unterhalten häufig nur unscharf oder gar nicht im Bild sind. Das hat mich auch im dritten Durchgang genervt.
Interessant war die Entscheidung, dass man in dieser Staffel 4 Geschichten erzählte, von denen 2 über die gesamten 8 Folgen und 2 über je 4 Folgen erzählt wurden.
Nach 4 Episoden war eine Storyline komplett abgeschlossen und die Figuren tauchten nicht wieder auf, dafür gab es eine neue Storyline mit neuen Figuren.
Diesmal haben alle 4 Storylines für mich funktioniert, das war bei den Vorgängerstaffeln nicht immer so.
6,5/10

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BeitragMi 31. Jan 2018, 19:24 
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Valor -- Staffel 1 (The CW)

Zwei Sachen direkt vorne weg:
---für die CGI hatten sie kein Geld. Die sind, auch wenn's jetzt nicht so viele Szenen sind, durchgängig beschxxxxx
---die Serie lief auf dem falschen Sender

Eine weitere Serie aus der Gruppe der aktuellen Militärserien.
Der Haupthandlungsfaden dreht sich um eine CIA Aktion in Somalia, an der unsere beiden Helden, zwei Hubschrauberpiloten der US Army, beteiligt waren. Bei der Aktion geraten zwei Soldaten in die Hände eines Warlords. Es geht zunächst um die Befreiung der beiden Gefangenen. Desweiteren versuchen die beiden Piloten (aus Eigeninteresse) herauszubekommen warum es überhaupt schief lief und was dahinter steckt.
Das wird im Staffelfinale im aufgelöst -- aber nicht völlig beendet. Man hält Stoff für eine (allerdings unwahrscheinliche) zweite Staffel vor.
Da wir hier eine CW Serie haben, geht es auch um Beziehungen zwischen Männlein und Weiblein und den Stress, den das verursacht. Im Zentrum stehen dabei die beiden Piloten, gespielt von Matt Barr und Christina Ochoa (hat ihr Charakter eigentlich den ''Blood Drive'' überlebt?). Dieser Teil der Staffel war leidlich geschickt mit der anderen Haupthandlung verbunden. Mich hat's jedenfalls nicht gestört, dass es den ''persönlichen Kram'' gab. Der war insgesamt okay.
Was mich überrascht hat war, wie serialisiert die Staffel war. Das unterscheidet sie deutlich von z.B. CBS' ''Seal Team,'' wo der Militärteil FdW ist, und nur der ''Beziehungskram''/die persönlichen Geschichten eine (gewisse) Serialisierung hat.
Zweifellos hätte ''Valor'' besser ausgesehen, wenn es bei einem Sender mit mehr finanzieller Kraft gelaufen wäre. Überhaupt, die Serie passt(e) so gar nicht ins gegenwärtige Umfeld des CW.
Ich jedenfalls hab ''Valor'' trotz seiner Schwächen gerne gesehen und bereue nichts :mrgreen:

Für Staffel 1: 7/10


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BeitragFr 2. Feb 2018, 13:10 
Abteilungsleiter/in
 
 
19-2 Season 4

Vielleicht hätte die letzte Folge noch eine Spur packender sein können, das ist aber auch schon der einzige minimale Kritikpunkt. Das Finale ist okay und bietet ein versöhnliches Ende dieser sonst so düsteren Serie. Mehr Must-See geht für Fans von anspruchsvollen Copserien nicht.

9/10


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BeitragSa 3. Feb 2018, 06:35 
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Die immer kürzer werdenden Zeiträume, in denen Netflix eine neue (super) Serie herausbringt, sind mittlerweile wirklich geradezu erschreckend.

Altered Carbon

Fällt mir schwer etwas dazu zu schreiben. Tolles Setting in einer hart dystopischen Welt im 25. Jahrhundert. Der Look hat ein bisschen was aus "Ghost in the Shell" und dem Spiel "Dreamfall Chapters" und erzeugt eine mega packende Atmosphäre. Die Krimigeschichte fand ich schon von Anfang an super spannend. Flaut aus meiner Sicht dann ab Folge 6 oder 7 doch ein bisschen ab. Die Flashback-Episode war okay, aber mich interessiert eben doch mehr diese Zukunftsdystopie, als die Frage, wie es dazu gekommen ist.
Das Ende war dann auch noch sehr gut gemacht, auch wenn ich die Auswirkungen doch noch ein bisschen...epischer...gehabt hätte.

Ich glaube, wenn man Sci-Fi wirklich mag, kann man mit der Serie nichts falsch machen.


8.5/10

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSa 3. Feb 2018, 12:14 
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Law & Order True Crime: The Menendez Murders
Das war eine Serie genau nach meinem Geschmack. True Crime, Legal Drama, starker Cast und das alles über eine gut getaktete Staffel verteilt. Edie Falco passt perfekt als toughe Strafverteidigerin und auch sonst hat der Cast mit Josh Charles oder Anthony Edwards tolle Schauspieler.
Die beiden No-Names, die die Menendez Brüder spielten, haben sich gut eingefügt.
Vom Label Law & Order sollte man sich nicht abschrecken lassen. Man merkt zwar, dass man mit Rene Balcer den langjährigen Showrunner des Mutterschiffs am Steuer hat, weil der Erzählstil sich ähnelt, aber die fehlende Charakterentwicklung von L&O muss man hier nicht befürchten. Gerade Edie Falco kann sich hervorragend entfalten.
8/10

Guerrilla
In Guerrilla geht es um eine fiktive britische Baader Meinhof Gruppe, die von echten Aktivisten inspiriert wurde. Die Miniserie ist gut produziert, leider hat Idris Elba nur eine Nebenrolle. Durch den wurde ich erst aufmerksam.
Die Eskalation von Aktivisten zu Terroristen wird in der Serie gut dargestellt. Einige Figuren handeln aus Überzeugung, andere sind einfach nur Verbrecher, die sich auflehnen wollen und wieder andere werden durch den Reiz des Outlaw-Lebens verführt.
Zur dritten Gruppe gehört Freida Pintos Charakter, die anfänglich eine zurückhaltende Aktivistin ist, die irgendwann von ihrem Ego gesteuert wird.
Was mir etwas missfiel, war die doch sehr negative Zeichnung der britischen Polizei. Ich glaube zwar nicht, dass die eine negative Darstellung von britischen Sicherheitskräften in dieser Epoche grundsätzlich falsch ist, aber wenn die beiden Polizisten in der Serie brutale Rassisten sind und die Terroristen, die ein Reisebüro zusammenschießen als die Netten rüberkommen, ist mir das dann doch zu einseitig.
7/10

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BeitragSa 3. Feb 2018, 19:55 
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@LittleQ: WTF, du hast die zehn Eps schon durch :?: :shock: :shock:


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BeitragSa 3. Feb 2018, 20:50 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Einige bringen das immer wieder fertig, ich brauche mind. noch eine Woche, habe aber noch andere Serien und Spiele zu spielen. Sah bis Folge 3 bisher. Naja aber zum Glück sind es nur 10 Folgen und nicht 13. Am Ende reicht das für den Fall auch sicher.


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BeitragSa 3. Feb 2018, 20:50 
Mitglied im Vorstand
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redlock hat geschrieben:
Seite 1 bis hier aktuell


@LittleQ: WTF, du hast die zehn Eps schon durch :?: :shock: :shock:


Ja...ich wollte eigentlich nur zwei Folgen schauen. Daraus wurden dann drei, dann vier...und irgendwann war es dann schon kurz vor 6 Uhr Morgens :lol: :lol: :lol:

War aber auch ein echt harter Tag auf der Arbeit. Deshalb gleich ins Bett :mrgreen:

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BeitragSo 11. Feb 2018, 11:48 
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The Frankie Drake Mysteries -- Staffel 1 (CBC, Kanada)

11 Folgen, alle gesehen. :shock:
Erinnert mich stark an ''Miss Fisher's Mysterious Murders'' aus Australien. Allerdings gibt's gleichzeitig genug Unterschiede, so dass die Aussies die Kanadier nicht verklagen können. Der größte Unterschied ist die Betonung der ''Frauen Power'' bei ''Frankie Drake.'' Das ist schon sehr holzhammermäßig gemacht. Mr. ''Peoplekind'' und seinen Kohorten dürfte es jedoch gefallen :roll:
Die australische Serie ist jedenfalls wesentlich charmanter als die kanadische.
''Frankie Drake'' ist ein crime-procedural mit wenig serialisierten Anteilen und drei Frauen in den Hauptrollen (keine männliche Hauptrolle vorhanden). Damit hängt viel von den FdW ab, deren Qualität von mäßig bis gut reicht.
Unterm Strich solide, mehr aber nicht. Luft nach oben ist vorhanden. Keine Ahnung ob die Quoten für CBC gut genug sind um eine S2 zu bestellen.

Für Staffel 1: 6/10


Altered Carbon -- Staffel 1 (Netflix)

Für die zehn Episoden 7 Tage gebraucht. Höhreres Tempo war dieser Tage einfach nicht drin.
Besonders auffällig fand ich, wie es die Macher bei der Darstellung von Gewalt(szenen) und vor allem Sex/nuditiy ausnutzen auf einer Streming Plattform zu sein. Da kann dann (vor allem bei letzterem) nur HBO mithalten und basic cable & network fallen weit zurück.
''Altered Carbon'' ist im Kern ein Krimifall, der im Sci-fi Gewand daher kommt. Netflix hat beim Budget mMn nicht geknausert, was der Staffel/Serie sehr gut getan hat. Mir hat es alles in allem gefallen. Ich fand die Geschichte packend und fesselnd. Tolle Actionszenen. Allerdings war's sicherlich nicht frei von den typischen Sci-fi Klischees -- muss es z.B. immer regnen? Bestimmte Szenen erinnerte mich an ''Blade Runner.'' Sicherlich haben sie sich auch bei anderen Filmen bedient. :lol:
Dichen Lachman war überraschend kompetent. (Welche Probleme hat der Buchauotor mit seiner Schwester ? :lol: ) Die Entdeckung der Staffel ist aber sicherlich Martha Higareda (Ay Caramba, Amigos :mrgreen: ).
Die Staffel ist in sich abgeschlossen. Es dürfte aber kein Problem sein, eine zweite Staffel zu machen, selbst wenn der männliche Hauptdarsteller nicht mehr zur Verfügung steht.

Von mir für Staffel 1: 7,5/10


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BeitragMo 12. Feb 2018, 17:33 
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Star Trek Discovery

Alles nötige im Thread geschrieben. War zum Schluss hin gut gemacht und ich freue mich auf mehr.

7.5/10

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BeitragMo 12. Feb 2018, 20:07 
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Star Trek: Discovery (CBSAA)

Für Staffel 1: 6/10


Knightfall -- Staffel 1 (History)

Jede Menge bärtige Männer, plus zwei ohne, jagen hinter dem heiligen Gral her. Hier ist dies ein Kelch aus Ton, den Jesus beim letzten Abendmal genutzt hat, und dem nun magische Kräfte nachgesagt werden. Neben der Jagd gibt's eine Reihe von Intrigen, Machtkämpfen, Rachegelüsten und eine Liebesgeschichte. Man hat sich von ''Game of Thrones'' insperieren lassen, oder will zumindest auf dieser ''Welle'' mitreiten. Kommt aber leider bei weitem nicht an ''GoT'' heran.
Wer auf mittelalterliches Spektakel steht kann es sich dennoch angucken. Allen anderen kann ich die Serie, deren erste Staffel zudem offen / ''cliffhanger-ish'' endet, nicht empfehlen. Ich fand's allerdings recht kurzweilig, wenn auch ohne große Ansprüche.

Für Staffel 1: 6,5/10


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BeitragSo 18. Feb 2018, 20:12 
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Narcos S1
Fesselnde Story über die Jagd auf Pablo Escobar und dessen Aufstieg.
9/10

Narcos S2
Ähnlich starkes Niveau wie die Auftaktstaffel, hat mich aber nicht mehr ganz so gefesselt.
8/10

Atypical S1
Interessanter Blick in das Leben eines autistischen Teenagers und dessen Familie.
Ganz starke Leistung des Hauptdarstellers Keir Gilchrist.
8,5/10


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BeitragDi 20. Feb 2018, 10:17 
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Dark Season 1
Ich bin wirklich froh, dass die erste deutsche Netflix-Produktion ein derartiger Volltreffer ist. Atmosphärisch, großartig gefilmt, (teilweise) starke schauspielerische Leistungen, ein packender erzählerischer Rahmen. In vielerlei Hinsicht ist die erste Staffel von Dark bereits eines der Highlights des TV-Jahres 2018. Das Ende hat mir den Braten dann aber etwas verdorben, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie die zweite Staffel nicht unweigerlich implodieren wird. Da bin ich zurzeit sehr pessimistisch. Von jenem Blickwinkel aus könnte die Serie auch gut und gerne unter der Marke "Lost-Klon" im Jahr 2005 oder 2006 gelaufen sein. Vielleicht wäre es als Miniserie besser gelaufen. In jedem Fall, trotzallem eine richtig starke Staffel.
9/10


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BeitragDi 20. Feb 2018, 16:26 
Abteilungsleiter/in
 
 
Dark Staffel 1

Ja, die Atmosphäre ist gut, die Schauspieler mit wenigen Ausnahmen sehr solide und die production values können sich auch sehen lassen. Trotzdem war das Ganze für mich eher eine Quälerei, weil es mir schlicht zu verworren war. Wenn Serienkonsum eher in Arbeit ausartet, weil man ständig überlegt wer das jetzt in der anderen Zeit ist und wie das alles zusammenhängt, dann bin ich raus (was ich auch für Staffel 2 bin :lol: ). Kurz gesagt, man muss hier schon großer Genrefan sein und das bin ich nicht, dann doch lieber Mystery light ala Lost. Kann man der Serie vielleicht nicht vorwerfen, aber ich gebe hier ja meine persönliche Wertung ab. Ich glaube, als Networkserie in Amerika hätte spätestens Folge 3 vielleicht noch ein 0.2- Rating, weil sich der Mainstream im Prinzip nur noch fragen würde "was soll das alles". Und hier bin ich mal Mainstream.

5/10


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BeitragMi 21. Feb 2018, 07:14 
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Frontier: S1
Das war noch nicht der ganz große Wurf, man merkt der Serie schon deutlich ihre kanadische Herkunft an. Besonders was die zweite Reihe des Casts angeht. Aber auch was die Production Values angeht. Das ist, wenn die Charaktere und Stories gut ausgearbeitet sind, aber zu vernachlässigen. Frontier ist aber leider kein 19-2. Die Figuren sind noch sehr grob geschnitzt und inhaltlich orientiert man sich an genreüblichen Abläufen.
Im Grunde ist das "Black Sails" in einem anderen Setting und da war die erste Staffel auch noch nicht großartig.
Mich hat Frontier in der ersten Staffel nicht umgehauen, aber ich habe die Staffel dennoch sehr schnell durchgezogen, weil die unterhaltsam war und so gibt es trotz eher mäßiger Kritik noch eine weitere Gelegenheit sich zu beweisen.
5,5/10

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BeitragFr 23. Feb 2018, 20:18 
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Bevor es hier ganz öde wird zwei kurze Anmerkungen und ein kleines Staffelreview:

Counterpart (Starz):
Wenn ich diese Mischung aus ''Fringe'' (mittlere Periode) und einem Tom Clancy Spionageroman nach fünf Folgen mit einem Wort beschreiben müsste dann dieses: zäh.
Schauspielerisch und technisch gut bis sehr gut. Aber die Handlung um eine Verschwörung geht mit Babyschritten voran. Bin jetzt an einem Punkt, wo ich trotz wenig Zeit für mein Hobby, und obwohl ich nach dem Piloten eigentlich gar nicht weiterschauen wollte, wahrscheinlich doch bis zum Staffelende dran bleiben werde. Die schwachen Quoten kommen jedenfalls nicht von ungefähr.
Dass die Serie in und um Berlin spielt hat für die Handlung keinerlei Bedeutung. Könnte genauso gut in New York -- Rio -- Tokyo spielen.


Riverdale (The CW):
Mitte Staffel 2.
Die Serie hatte schon in S1 keine wirkliche Bodenhaftung. Aber dafür einen recht spannenden Mordfall als roten Faden. Ein solcher roter Faden fehlt in S2 leider. Dafür hat man nun jedliche Bodenhaftung verloren und die Geschichten sind jetzt jenseits von Gut und Böse was ''Bezug zu Realität'' angeht. Ist zwar phasenweise immer noch unterhaltsam. Aber der Unsinn beginnt zu nerven. Es scheint als wären die Produzenten und Autoren überfordert 22 Folgen zu produzieren.
Bin noch dran, aber eigentlich schon kurz vor dem Absprung.


Bancroft (ITV, UK):
Vier Teile à (knapp) 45 Minuten Netto. Früher (oder beim ZDF) wäre das ein zweiteiliger TV-Film à 90 Minuten gewesen.
Bei imdb und den serienjunkies in der Bewertung recht schlecht weggekommen. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich fand vor allem die erste Hälfte ziemlich spannend und fesselnd. Ich muss aber auch sagen, dass es sehr viele ''Zufälle'' gibt, die die Glaubwürdigkeit sehr strapazieren, vor allem zum Ende.
Ach ja, es geht um eine Polizeibeamtin, die vor einer Beförderung in die oberste Führungsetage der Polizeibehörde steht. Sie hat jedoch ein dunkles Geheimnis und ist bereit dieses mit allen Mitteln zu verteidigen.
Obwohl viel (auf)geklärt wird, ist es nicht wirklich abgeschloseen, und der Vierteiler endet mit einer klaren Option auf Verlängerung (die wohl auch bestellt wurde).
----->7,5/10.


Zuletzt geändert von redlock am So 25. Feb 2018, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragSa 24. Feb 2018, 10:56 
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Zitat:
Riverdale (The CW):
Mitte Staffel 2.
Die Serie hatte schon in S1 keine wirkliche Bodenhaftung. Aber dafür einen recht spannenden Mordfall als roten Faden. Ein solcher roter Faden fehlt in S2 leider. Dafür hat man nun jedliche Bodenhaftung verloren und die Geschichten sind jetzt jenseits von Gut und Böse was ''Bezug zu Realität'' angeht. Ist zwar phasenweise immer noch unterhaltsam. Aber der Unsinn beginnt zu nerven. Es scheint als wären die Produzenten und Autoren überfordert 22 Folgen zu produzieren.
Bin noch dran, aber eigentlich schon kurz vor dem Absprung.
Ich habe es bereits vor etlichen Wochen gekickt. Ich bin ein ziemlich großer Fan von Staffel 1, aber sind denen nun wirklich alle Sicherungen durchgebrannt. Schade, dass sie nicht bei den kürzeren Staffeln geblieben sind und etwas(!) Zurückhaltung geübt haben im Hinblick auf Charaktere und Stories.


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BeitragSa 24. Feb 2018, 11:35 
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Also ich mag es immer noch sehr gerne. Gefällt mir sogar wesentlich besser als S1.

Ein bisschen besser hätte man aber am Staffelmysterium arbeiten können, falls es da noch eins gibt. In den letzten Folgen eiert die Serie schon ein bisschen vor sich hin.

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BeitragSa 24. Feb 2018, 14:16 
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Wayward Pines: S1
Vor Stranger Things haben die Duffer Bros. sich an Wayward Pines versucht und auch wenn ich die 10 Eps. der ersten Staffel durchweg unterhaltsam fand, missfallen mir immer mehr die Zwänge der Networks. Es ist nicht nur, dass man nicht alles zeigen oder sagen darf. Es ist die gesamte Erzählstruktur, der Aufbau der Episoden. Das fühlt sich immer alles sehr gewohnt und 100x gesehen an. Auch die Figurenzeichnung ist immer gleich.
Da fehlt mir irgendwie die Weiterentwicklung, da werden immer noch die Sehgewohnheiten von vor 15 Jahren bedient.
Wayward Pines gelingt es dabei durchaus Spannung aufzubauen und bei 10 Eps. vergeudet man auch wenig Zeit. Aber es fehlt die Eigenständigkeit, die Stranger Things hat.
5,5/10

Shameless: S7
In der 7. Staffel hat man eine gute Mischung gefunden, was die Einbeziehung aller Charaktere angeht. Jeder hatte seine Storyline, mal witzig mal tragisch. So gefällt mir Shameless richtig gut. Die Figuren sind einem über die Jahre richtig ans Herz gewachsen und deshalb ärgert es mich jedesmal wieder, wenn einer von ihnen sehenden Auges ins Chaos stürzt.
8/10

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BeitragSo 25. Feb 2018, 10:56 
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BeitragSo 25. Feb 2018, 16:18 
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Hello Kids, what's happening. :wink:

The End of the fucking World S1
Hat mir sehr gut gefallen. Ein abgedrehtes Pärchen im Schulalter geht auf einen Bonnie und Clyde artigen Crime-Spree und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.
Am Anfang fand ich die Story reichlich dünn und sehr auf den Schockeffekt ausgelegt. Aber mit der Zeit hat man sich immer weniger auf die Absurdität der Prämisse verlassen und mehr in die Tiefe hinein gearbeitet. Besonders in den letzten 2,3 Folgen hat mich die Show für sich gewonnen und ich würde mich sehr über eine zweite Staffel freuen. Im Gegensatz zu 13 Reasons Why steckt hier durchaus Potenzial für ein paar weitere Jahre drin.
8/10

Better Call Saul S1
Da habt ihr's, ich hab mich endlich drüber getraut. Und ja, es ist gut. Nicht großartig, nicht Breaking Bad. Aber auch nicht gerade Joey. Wenn ich's in einem Satz zusammen fassen müsste: BCS ist wie Breaking Bad, ohne die coolen Heisenberg-Momente. Es ist fast alles da: Wahnsinnig lange, komplexe Einzelszenen, vielschichtige Charakterbeziehungen, starre Long-Shots... Eben alles was man von einem Breaking Bad-Spin Off erwartet. Was mir fehlt, sind die großen Momente. Die "Say my name"s, die "Stay out of my territory"s, die Face/Off's. Und ja, viele von den großen, ikonischen Breaking Bad Momenten kamen erst später, aber mir fallen auch aus Season 1 mindestens fünf geniale Einzelszenen ein, die mich damals durchgeschüttelt haben und für immer im Gedächtnis blieben. Und ich muss sagen, bis auf ein, zwei coole Momente von Mike, gibt's in Better Call Saul nichts der gleichen.
7.5/10

Everything Sucks S1
Ich verstehe nicht was alle gegen die Show haben. Klar, das 90er-Ding war ein wenig dick aufgetragen, aber davon abgesehen ist das eine wahnsinnig liebevoll erzählte Coming-of-Age Story, die immer wieder sehr geschickt Klischees umschifft und einfach eine Menge Spaß macht. Für Leute mit einem Faible für Teenstories der alten Schule (Freaks and Geeks, My so-called Life, Felicity etc.) definitiv einen Blick wert.
8.5/10

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragDi 27. Feb 2018, 21:41 
Chefposter/in
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The Punisher Staffel 1 8,5/10
Jon Bernthals Punisher war schon das Highlight als Gegenspieler in Daredevil Staffel 2 und beweist hier, dass er mit Hilfe einiger neuer Nebencharaktere auch seine eigene Serie tragen kann. Staffel 1 überzeugt dabei nicht nur mit kompromissloser R-Rated Action, sondern auch mit einer bis auf einige Ausreißer durchaus differenzierten Betrachtung über die Auswirkungen von Gewalt (Fast alle Charaktere leiden unter irgendeiner Form von PTSD. Im Fokus liegen auch die Probleme von ehemaligen Soldaten sich wieder in die Gesellschaft einzufügen bzw. die mangelhafte psychologische Betreuung, die diesen nach ihren Fronteinsätzen zu Gute kommt. Einzig, wenn es ums Recht auf Waffenbesitz geht, leistet man sich ein paar grobe Schnitzer, weil die Anti-Waffen-Seite nur schwache Argumente in den Mund gelegt bekommt.)

Die Serie ist über weite Strecken deutlich langsamer und ruhiger als man es nach den Trailern erwarten würde und das ist als Gegengewicht zu den Gewaltexzessen auch bitter nötig, denn nur so konnte diese Inkarnation des Punishers zur bisher besten filmischen Umsetzung dieser Figur werden und die rein cartoonishen Gewässer der Filme umschiffen. Wie bei allen Marvel/Netflix Serien waren aber 13 Folgen wieder überdimensioniert, so dass sich auch hier die üblichen erzählerischen Redundanzen und künstlich gestreckten oder komplett überflüssigen Subplots finden. Mit einem ausgewogeneren Erzähltempo hätten 10 Folgen locker gereicht, ohne an Stärken einzubüßen.


The Orville Staffel 1 7/10 (FOX)
Bei ST: Discovery bin ich erst bis Folge 7 vorgestoßen, aber das es sich bei der CBS All Access Serie, um den besseren Vertreter einer modernen Science-Fiction Prämiumserie handelt, kann ich schon jetzt festhalten. Ich bin dennoch froh, dass es The Orville gibt und freue mich jetzt schon auf deren zweite Staffel. Während es ST:D nach der etwas holprigen Pilotdoppelfolge durchaus gut gelingt Trek erzählerisch und optisch für die Erwartungen und Sehgewohnheiten der aktuellen goldenen TV-Ära fortzuentwickeln, findet sich klassisches Star Trek Feeling überraschenderweise deutlicher in MacFarlanes liebevoller Hommage an TOS und TNG.

Das liegt nicht nur daran, dass viel von Trek geklaut wird und sich manche Drehbücher wie Überbleibsel aus der TNG-Schublade anfühlen. (Abgesehen von einigen extrem absurden Momenten wirkt The Orville wie ein in den 90ern gedrehtes und erst 2017 entdecktes Trek Spin-Off, in der die Crew ohne Stock im Arsch miteinander umgeht, so lange keine höherrangigen Offiziere anwesend sind.) Nein, selbst wenn The Orville reale soziale Probleme nicht gerade subtil in Sci-Fi Szenarien wiederspiegelt oder bei Fragen von Moral und Ethik nicht sonderlich tief unter die Oberfläche bohrt, hat es das Herz immer am rechten Fleck und gibt seinen Charakteren das Streben nach Verbesserung und den Glauben an Fortschritt als Maxime mit auf den Weg.

Der größte Vorteil neben dem prachtvollen Orchesterscore alter Schule, der mitreißend von Trek bis Star Wars zitiert, ist dann auch die Crew der Orville, die dank vieler klassischer Charakterfolgen (Fokus auf 1-2 Nebencharaktere) schon nach wenigen Folgen bis in die Breite ausreichend Profil erhält, so dass die Nebencharaktere deutlich schneller ans Herz wachsen als in STD. Nicht der vielschichtigste, aber der witzigste Charakter ist dabei der von Peter Macon gespielte "Bortus", der mit perfektem komödiantischem Timing und dem überzeugendsten Deadpan-Humor abseits von Andre Braugher's Captain Holt in B99 glänzt. Die regulären Orville Episoden setzen nach dem schwachen Piloten (also auch hier ganz in Trek-Tradition) keinen großen Fokus auf Humor und nur ein Teil dieser Versuche kann dann auch überzeugen, aber in fast jeder Folge gab es eine Szene, in der mich Bortus Verhalten laut zum lachen bringen konnte. Meist schon im cold opening. https://www.youtube.com/watch?v=lm01FIfX6Sc

The Orville ist nicht für jeden Zuschauer. Genau genommen, wohl wirklich nur für Fans von Trek und 90er Sci-Fi, die sich nicht an gelegentlichen schrägen Humoreinlagen stören, aber der Hass, der The Orville von manchen Seiten entgegenschlägt (meist MacFarlane Hasser, die nach den ersten 3-4 Folgen wahrscheinlich keine Episode komplett gesehen haben), ist meines Erachtens genau so unverdient (um nicht zu sagen schwachsinnig) wie der Hass der alten Trekkies auf STD.

Weil The Orville heute auf Pro 7 startet, betone ich es gerne nochmals: Nicht vom Piloten abschrecken lassen. Der ist nicht repräsentativ für den Ton der Serie. Seth MacFarlane bleibt hingegen immer ein mäßiger Schauspieler, der sich besser auf den Job hinter Kamera beschränkt hätte, aber man lernt sein hölzernes Spiel zu akzeptieren und er drängt seinen Charakter klugerweise auch nicht in jeder Folge in den Vordergrund.

Future Man Staffel 1 7,5/10 (Hulu)
Nach der Kurzbeschreibung hatte ich eine Parodie von The Last Starfighter erwartet. Die Ähnlichkeit des Plots wird auch vom Hauptcharakter angesprochen als er nach seinem Highscore in einem Computerspiel von den Kämpfern aus der Zukunft (die Hauptcharaktere des Spiels) rekrutiert wird, aber Future Man spielt komplett auf der Erde und geht viel stärker in Richtung von Zurück in die Zukunft meets Terminator (inkl. zahlreicher offener Anspielungen auf weitere Klassiker, denn der Hauptcharakter hat seine Expertise über Zeitreisen eben genau aus den Filmen, die auch wir kennen). Über die üblichen Probleme von Zeitreisen muss man sich hier selbst keinen großen Kopf machen, weil das Aufzeigen von möglichen Logiklöchern und Paradoxen zum guten Ton der Serie gehört. Nicht immer übermäßig clever, aber immer äußerst sympathisch und unterhaltsam. Kleiner Minuspunkt ist das Budget. Nicht nur verglichen mit den kinoreifen Looks und Kampfchoreographien von Standardsetzern wie Altered Carbon, Westworld oder Game of Thrones, sondern auch den meisten anderen hochwertigen PayTV/Streaming/Cable Dramen oder selbst Amazons halbstündiger Genreparodie "The Tick" wirken Inszenierung, SFX und Ausstattung von Future Man wie ein Relikt der Network-Ära des letzten Jahrzehnts. Wäre zwar nett, wenn die Show mit höherem Budget etwas ambitionierter in ihrem Weltenaufbau sein könnte, aber da sie weiß, was sie ist und nur das umsetzt, was auch möglich ist, ist es ein verzeihbarer Makel. Drehbuch und Besetzung machen es mehr als wett.

Die Geister des Flusses(OT: Maroni, les fantômes du fleuv) Staffel 1 6/10 (Arte, 2017)

Altered Carbon Staffel 1 8/10 (Netflix)
Optisch ist diese Sci-Fi Noir ein weiterer Meilenstein fürs TV. Dabei bietet jede Stunde Schauwerte, die man sonst nur von Midbudget Kinofilmen gewohnt war. Ambitioniert in der Handlung und Weltenaufbau ist es obendrein. Gelegentlich arg holprig, aber unterm Strich immerhin befriedigend in Sachen Plotaufbau und Charakterzeichnung. Inhaltlich und auch vom Design kennt man zwar auf Kinoebene viele Vorbilder, aber im TV gab es noch keinen Blade Runner Vetter auf diesem Level. Deshalb finde ich diesen Kritikpunkt auch arg überstrapaziert, zumal die Buchvorlage schon 2002 erschien.

Die hoffentlich bald bestellte Staffel 2 verfügt aber noch über reichlich Luft nach oben, die mit den gelernten Erfahrungen hinter der Kamera und der neuen Ausgangssituation genutzt werden könnte.

Baskets Staffel 2 8/10 (FX)

Babylon Berlin Staffel 2 8/10 (SKY)

Broadchurch Staffel 3 8/10 (ITV)

Curb Your Enthusiasm Staffel 9 8/10 (HBO)
Nach dem überkronstruiert und bemüht wirkenden Staffelauftakt wieder genau das, was man von Curb erwartet. Also eine der besten Comedys weit und breit.

Godless Staffel 1 8,5/10 (Netflix)

Great News Staffel 2 7/10 (NBC)

Pastewka Staffel 8 8/10 (Amazon)
Ähnlich wie das große Vorbild kam auch Pastewka etwas holprig mit einer überlangen Episoden aus den Startlöchern, aber auch hier findet sich schnell wieder der alte Groove. Durch die bei Amazon nun stärker auf durchgehenden Plot setzende Handlung, einen etwas dramatischeren Ton und einige einschneidende Änderungen in Pastewkas Privatleben wirkt die Show trotz aller Running Gags und mancher vorhersehbarer Fettnäpfchen auch in ihrer 8ten Runde noch frisch. Wie bei Curb ist auch hier die 9-te Staffel schon bestellt.

Peaky Blinders Staffel 4 8/10 (BBC Two)

Rillington Place Staffel 1 7,5/10 (BBC One)

Shooter Staffel 2 6,5/10 (USA)

The End of the Fucking World Staffel 1 8,5/10 (Netflix/Channel 4)

The Good Place Staffel 2 7,5/10 (NBC)

The Mindy Project Staffel 6 7,5/10 (Hulu)
Hat nach 2 schwächeren Jahren zum Ende nochmal die Kurve bekommen und sich mit einem befriedigenden Ende verabschiedet.

The Tick Staffel 1B 8/10 (Amazon)

The Walking Dead Staffel 8.1 8/10 (AMC)

Vice Principals Staffel 2 8/10 (HBO) (War von Anfang an auf 2 Staffeln ausgelegt und hat ein echtes Ende. Empfehlenswert für Eastbound & Down Fans und generell Freunde von Danny McBride, Walton Goggins und Anarchohumor)

Vikings Staffel 5.1 7/10 (History)


One Day at a Time Staffel 1
Wegen der extrem guten Kritiken wollte ich der Serie eine Chance geben, obwohl schon meine Ersteindrücke mies waren, aber nach 4 Folgen musste ich abbrechen. Wie befürchtet, eine furchtbar altbackene Multicam-Sitcom mit Charakterkonstellationen aus der 80er Jahre Mottenkiste und Witzen, die bei CBS durchgefallen sind. Offensichtlich nur wegen des Diversity-Themas gehypt. Ich würde mal sagen, von den hiesigen Forenusern hätte kaum einer auch nur bis Folge 2 ausgehalten. :lol: Positiv kann ich nur Justina Machado und die Darstellerin der Tochter hervorheben. Ansonsten höchstens etwas für Liebhaber von Full House.


ultimateslayer hat geschrieben:

Better Call Saul S1
Da habt ihr's, ich hab mich endlich drüber getraut. Und ja, es ist gut. Nicht großartig, nicht Breaking Bad. Aber auch nicht gerade Joey. Wenn ich's in einem Satz zusammen fassen müsste: BCS ist wie Breaking Bad, ohne die coolen Heisenberg-Momente. Es ist fast alles da: Wahnsinnig lange, komplexe Einzelszenen, vielschichtige Charakterbeziehungen, starre Long-Shots... Eben alles was man von einem Breaking Bad-Spin Off erwartet. Was mir fehlt, sind die großen Momente. Die "Say my name"s, die "Stay out of my territory"s, die Face/Off's. Und ja, viele von den großen, ikonischen Breaking Bad Momenten kamen erst später, aber mir fallen auch aus Season 1 mindestens fünf geniale Einzelszenen ein, die mich damals durchgeschüttelt haben und für immer im Gedächtnis blieben. Und ich muss sagen, bis auf ein, zwei coole Momente von Mike, gibt's in Better Call Saul nichts der gleichen.
7.5/10

Bist also doch noch zur Vernunft gekommen. Wenn auch etwas später als damals vorhergesagt. :mrgreen:
Von den Breaking Bad 2.0 Erwartungen musst du dich aber lösen, damit BCS bei dir jemals zu einem echten Favoriten aufsteigen kann. Die Anfangsphase von Staffel 1, als man noch vermehrt versucht hat, Saul in die klassischen BB Live or Death Sackgassensituationen zu bringen, war für mich die schwächste Phase der Serie, weil es da eben wirklich nur wie eine schwächere Kopie von BB wirkte. Nachdem es dann aber seine eigene Identität gefunden hat und sich abseits von Mikes Plot schlicht auf die Geschichte von Jimmy McGill und Umfeld konzentrierte, wurde es schnell zu einem der besten Dramen der letzten Jahre.

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BeitragMi 28. Feb 2018, 15:32 
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str1keteam hat geschrieben:
Bei ST: Discovery bin ich erst bis Folge 7 vorgestoßen, aber das es sich bei der CBS All Access Serie, um den besseren Vertreter einer modernen Science-Fiction Prämiumserie handelt, kann ich schon jetzt festhalten.


Das DISCO (DISCO scheint die Abkürzung zu sein, die sich durchgesetzt hat) ein moderner Vertreter der Gattung ist, ja, da gebe ich dir Recht. Aber leider ist sie kein guter Vertreter der Gattung, sondern voll mit den vielen Problemen, die diese Gattung z.Z. mit sich rumschleppt.


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BeitragMi 28. Feb 2018, 15:34 
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Seite 1 bis hier aktuell

Da sie nicht in den Zeitrahmen dieses Threads fallen, sind ulti's Wertung für BCS S1 und Theologe's Wayward Pines S1 nicht in der Zusammenfassung auf Seite 1 dabei.


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