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BeitragDo 29. Mär 2018, 15:24 
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The Path: S1
Die Serie fängt etwas zu behaglich an. Nach den ersten 1 oder 2 Folgen hat man noch keinen guten Eindruck, in welche Richtung sich das entwickeln wird.
Die drei Hauptdarsteller Aaron Paul, Michelle Monaghan und Hugh Dancy haben mir in ihren Rollen gut gefallen und vertreten drei verschiedene Positionen, den Zweifler, die Überzeugte und den Machthungrigen und so bekommt man nach und nach einen guten Einblick in die Serie.
Insgesamt gelingt es der Serie gut, auf der einen Seite darzustellen, worin die Sekte ihren Reiz hat, auf der anderen Seite werden aber auch die verdächtigen Elemente dargestellt und das ohne Holzhammer.
Es hat lange gedauert, dass ich mal einen Blick riskierte und für mich hat es sich gelohnt.
7,5/10

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BeitragDo 29. Mär 2018, 18:14 
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Santa Clarita Diet - Staffel 2 (Netflix)

Herrlich schräg geht es weiter im Leben von Familie Hammond und dem kleinen Problem mit dem Zombie-Virus.

Wer glaubt in Staffel 1 hätte man das ganze Pulver verschossen, irrt.
In Staffel 2 fahren die Autoren richtig auf. Die Mythologie wird komplexer, es gibt viele interessante Nebenfiguren und auch viele Anspielungen auf Staffel 1.

Als Highlight erweisen sich mal wieder die Kids, perfekt gespielt von Liv Hewson und Skyler Gisondo.

Einzig das Ende empfand ich als ein wenig schwach, bin aber sehr gespannt wie es weiter geht. Hoffe sehr, es gibt eine 3. Staffel.

8,5/10

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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BeitragDo 29. Mär 2018, 19:16 
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LittleQ hat geschrieben:
Wie lange dauerts denn noch, bis die Supernatural einstampfen?


Wenn Jared und Jensen keine Lust mehr haben.
Ich vermute man will die 300 Folgen schaffen, und quotenmäßig dürfte das kein Problem sein.


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BeitragDo 29. Mär 2018, 20:54 
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redlock hat geschrieben:
LittleQ hat geschrieben:
Wie lange dauerts denn noch, bis die Supernatural einstampfen?


Wenn Jared und Jensen keine Lust mehr haben.
Ich vermute man will die 300 Folgen schaffen, und quotenmäßig dürfte das kein Problem sein.

Das gute bei der Show ist, dass die Kosten wohl relativ stabil sein werden. Beide Hauptdarsteller werden ihre Gehaltserhöhungen bekommen haben, aber sicherlich nicht in dem Maße, wie das bei anderen langlebigen Shows der Fall ist.
Beide Stars wissen, was sie an der Serie haben und dass sie wahrscheinlich nie wieder einen so sicheren Job haben werden.

Ihre Ausflüge in die Filmwelt waren überschaubar. Natürlich kann man auch à la David Boreanaz in anderen Shows erfolgreich sein, aber ein Karriereweg à la Tom Welling ist nicht weniger wahrscheinlich.

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BeitragFr 30. Mär 2018, 15:37 
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Theologe hat geschrieben:
The Path: S1
Es hat lange gedauert, dass ich mal einen Blick riskierte und für mich hat es sich gelohnt.
7,5/10

Ist das eigentlich ein reines Charakterdrama oder hat das auch Thrillerelemente?
The Path ist eines der Musterbeispiele für Dramen, die noch vor 10 Jahren wegen Plot und Beteiligten als Must See gegolten hätten, aber heute ein kaum beachtetes Randdasein fristen (Staffel 3 hat nicht mal die 4 Minimalreviews für einen metascore) und nach denen kein Hahn kräht, wenn sie vorzeitig abgesetzt werden. Ich habe es seit dem Start auf dem Zettel, aber die Chance, dass man es dann wirklich mal der endlosen Konkurrenz an alten Favoriten und interessanten Neustarts vorzieht, werden mit den Jahren nicht höher.

Apropos Chance. Zu Hugh Lauries Hulu-Drama würde mich auch eine Meinung über beide Staffel interessieren. Vor allem, ob es trotz der Absetzung ein brauchbares Ende hatte (LBM unterstützt diese Botschaft). Stephen King hat das während Staffel 2 öfter gepriesen und Ethan Suplee in den höchsten Tönen gelobt.

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BeitragFr 30. Mär 2018, 15:52 
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str1keteam hat geschrieben:
Theologe hat geschrieben:
The Path: S1
Es hat lange gedauert, dass ich mal einen Blick riskierte und für mich hat es sich gelohnt.
7,5/10

Ist das eigentlich ein reines Charakterdrama oder hat das auch Thrillerelemente?
The Path ist eines der Musterbeispiele für Dramen, die noch vor 10 Jahren wegen Plot und Beteiligten als Must See gegolten hätten, aber heute ein kaum beachtetes Randdasein fristen (Staffel 3 hat nicht mal die 4 Minimalreviews für einen metascore) und nach denen kein Hahn kräht, wenn sie vorzeitig abgesetzt werden. Ich habe es seit dem Start auf dem Zettel, aber die Chance, dass man es dann wirklich mal der endlosen Konkurrenz an alten Favoriten und interessanten Neustarts vorzieht, werden mit den Jahren nicht höher.

Apropos Chance. Zu Hugh Lauries Hulu-Drama würde mich auch eine Meinung über beide Staffel interessieren. Vor allem, ob es trotz der Absetzung ein brauchbares Ende hatte (LBM unterstützt diese Botschaft). Stephen King hat das während Staffel 2 öfter gepriesen und Ethan Suplee in den höchsten Tönen gelobt.

Bei The Path geht es mir genauso, dass ich die Serie schon lange auf meiner Liste habe, mich aber noch nie ernsthaft mir ihr beschäftigt habe. Dieses Hugh Laurie Drama hingegen musste ich jetzt zuerst googeln (Antwort: "Chance", was das "apropos" erklärt), denn von der Serie habe ich bis gerade eben noch nie etwas gehört gehabt.


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BeitragFr 30. Mär 2018, 18:45 
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str1keteam hat geschrieben:
Ist das [The Path] eigentlich ein reines Charakterdrama oder hat das auch Thrillerelemente?


Ich hab S2 und S3 auch noch nicht gesehen ( :( ), und S1 ist schon was länger her. Aber in S1 ist ''The Path'' kein reines Charakterdrama. Die Staffel hat ''Krimi/Thriller Elemente.''


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BeitragSa 31. Mär 2018, 03:51 
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The Path hat in der ersten Staffel einen Thriller-Anteil, der aber eher als Setup für die zweite Staffel dient und im ersten Durchgang mehr im Hintergrund schlummert.
Wie str1ke schon sagte, ist das eine Serie, die man zwar irgendwie mal auf dem Schirm hatte, aber die dann unter dem Radar verschwand, aber genau für diese Serien habe ich jetzt eine Nische gefunden. Meine Zukünftige guckt zwar gerne Serien, aber meistens nur so nebenbei und bevorzugt synchronisiert.
Das führt dazu, dass ich eine A-Liste habe, die ich allein und im O-Ton gucke und eine B-Liste, die ich dann mit ihr gucke. Ghost Wars war ein Griff ins Klo, aber The Path hat ihr gut gefallen und mir auch.

Westworld
Die erste Hälfte der Staffel habe ich im Wochenrhythmus gesehen, dann fehlte mir irgendwie die Zeit und zwischendurch hatte ich auch kein Sky. Jetzt habe ich in den letzten 2 Tagen die zweite Hälfte gesehen und bin begeistert.
Ich muss etwas über die Diskussion zu Beginn der Serie schmunzeln, dass man sich für das "tote" Genre Western entschieden hat. Aber spätestens in der zweiten Hälfte, sind die Western-Elemente so reduziert, dass selbst der größte Western-Muffel auf seine Kosten kommen dürfte.
Nicht jeder Twist kommt überraschend und zwei davon werden Minuten vor ihrer Auflösung so deutlich angeteasert, dass die Auflösung keinen Schockeffekt mehr hat. Aber unterm Schritt ist das eine fantastische SciFi-Serie, die mit ihrem Finale richtig Lust auf die zweite Staffel macht.
8,5/10

Narcos: S2
Die zweite Staffel ist qualitativ auf demselben Niveau wie die erste. Der Hauptplot hat seinen Fokus weiterhin auf der Jagd nach Escobar, während im Hintergrund schon dafür gesorgt wird, dass jemand, dass durch Escobars Ende kein Vakuum entsteht.
Nimmt man das Voice-Over raus, überwiegt hier eindeutig Spanisch, man muss sich also schon sehr konzentrieren, aber das lohnt sich. Wagner Moura zeigt beeindruckend, wie hier ein Mann, der zwischenzeitlich alle Macht der Welt hatte, nicht mal zu Gunsten seine Familie loslassen kann, weil der Stolz überwiegt und die Hoffnung, dass sich für ihn doch alles wieder zu besseren wendet.
8/10

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BeitragSa 31. Mär 2018, 21:25 
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This is Us Season 2
This is Us ist für mich die aktuellste Serie, die ich weniger schaue weil sie mir gefällt, sondern eher aus Zwang, weil die Cliffhanger mich bei der Stange halten. Die Show hat einfach diese soapige Qualität, das am Ende jeder Folge irgendetwas passiert, dass dich dazu zwingt, doch noch eine und doch noch eine und doch noch eine zu schauen. Sollte eigentlich fast auf Netflix laufen. :roll:
Wie gesagt, ich finde This is Us nicht wirklich gut. Aber für jede Schwäche kommt immer eine gleichwertige Stärke. Ich mag die Figuren nicht sonderlich, aber die Schauspieler sind absolut großartig. Die Show setzt auf billige Twists, aber hat dann auch den Mut, aus den Twists interessante Storylines herauszuholen. Die Dialoge sind mega kitschig, aber ab und an doch berührend.
Zusammengefasst: Ich bleibe weiter dran, aber glücklich bin ich darüber nicht. :lol:
6.5/10

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragMo 2. Apr 2018, 14:44 
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Counterpart -- Staffel 1 (Starz)

Um diese Serie zu beschreiben wird von einigen der Begriff ''spy-fi'' benutzt. Er passt tatsächlich. ''Counterpart'' bietet eine Spionagegeschichte, nur dass hier nicht zwei Staaten im Clinch liegen, sondern zwei Welten. Da haben wir den Sci-fi Teil. Ziemlich genau wie wir es aus ''Fringe'' kennen. Dazu ein Schuss ''Alias'' mit dem Austausch von Personen durch ihr Doppel von der anderen Seite.
Sowohl Spionagegeschichten als auch Sci-fi Geschichten sind genau mein Ding. Dazu ist das hier noch von einem Pay-tv Sender. Also eigentlich alles Zutaten, die das für mich zu einem Highlight machen müssten. Ist es aber leider nicht. Ich hab mich durch die zehnteilige erste Staffel (S2 wird z.Z. produziert) kämpfen müssen. Die Geschichte hat mich nicht wirklich gepackt oder gefesselt; sie hat mich einfach nicht richtig mitgenommen. Distanziert beobachtet, aber nicht wirklich emotionell berührt.
Deswegen war auch #107 für mich das Staffelhighligt neben der actionhaltigen #109. #107 drehte sich nämlich darum, wie eine Figur auf ihren Einsatz in unserer Welt vorbereitet wurde, und sie dann in den Einsatz geschickt wurde. Das war packend und hat mich voll mitgenommen. Das war aber eine Ausnahme.
Die Darsteller sind, wie man auch erwarten darf, durchgängig gut, inklusive Simmons der Howard Alpha und Howard Prime darstellt. Aber bahnbrechend ist es nun auch wieder nicht, vor allem wenn man weiß was Maslany bei ''Orphan Black'' und McIver bei ''iZombie'' leisten bzw. geleistet haben.
Die erste Staffel endet mit Cliffhangern. Ob ich mir S2 allerdings ansehen werde...keine Ahnung.

Für Staffel 1: 6,5/10


Gone -- Staffel 1 (Universal TV Prod.)

(Überraschend) solide Krimiserie mit Cast aus US TV Profis und bescheuerter Prämisse. FdW stehen zunächst im Fokus. Aber der rote Faden der im Pilot beginnt gewinnt im Laufe der 12 Folgen der ersten Staffel immer mehr Raum und steht in den letzten beiden Eps im Zentrum der Ereignisse. Es gibt eine Auflösung, aber auch einen Cliffhanger (Futter für eine mögliche S2).

Für S1: 6,5/10


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BeitragMo 2. Apr 2018, 15:01 
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Seite 1 bis hier aktuell


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BeitragDi 3. Apr 2018, 18:54 
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redlock hat geschrieben:
Counterpart -- Staffel 1 (Starz)

Um diese Serie zu beschreiben wird von einigen der Begriff ''spy-fi'' benutzt. Er passt tatsächlich. ''Counterpart'' bietet eine Spionagegeschichte, nur dass hier nicht zwei Staaten im Clinch liegen, sondern zwei Welten. Da haben wir den Sci-fi Teil. Ziemlich genau wie wir es aus ''Fringe'' kennen. Dazu ein Schuss ''Alias'' mit dem Austausch von Personen durch ihr Doppel von der anderen Seite.
Sowohl Spionagegeschichten als auch Sci-fi Geschichten sind genau mein Ding. Dazu ist das hier noch von einem Pay-tv Sender. Also eigentlich alles Zutaten, die das für mich zu einem Highlight machen müssten. Ist es aber leider nicht. Ich hab mich durch die zehnteilige erste Staffel (S2 wird z.Z. produziert) kämpfen müssen. Die Geschichte hat mich nicht wirklich gepackt oder gefesselt; sie hat mich einfach nicht richtig mitgenommen. Distanziert beobachtet, aber nicht wirklich emotionell berührt.
Deswegen war auch #107 für mich das Staffelhighligt neben der actionhaltigen #109. #107 drehte sich nämlich darum, wie eine Figur auf ihren Einsatz in unserer Welt vorbereitet wurde, und sie dann in den Einsatz geschickt wurde. Das war packend und hat mich voll mitgenommen. Das war aber eine Ausnahme.
Die Darsteller sind, wie man auch erwarten darf, durchgängig gut, inklusive Simmons der Howard Alpha und Howard Prime darstellt. Aber bahnbrechend ist es nun auch wieder nicht, vor allem wenn man weiß was Maslany bei ''Orphan Black'' und McIver bei ''iZombie'' leisten bzw. geleistet haben.
Die erste Staffel endet mit Cliffhangern. Ob ich mir S2 allerdings ansehen werde...keine Ahnung.

Für Staffel 1: 6,5/10

Drüben bei den serienjunkies hat die Staffel dafür gerade ein 5-Sterne-Review bekommen:
Zitat:
Die Starz-Serie Counterpart hat sich still und heimlich zu einer der besten Serien im Jahr 2018 gemausert. Das stilsichere Agentendrama trumpft mit einer fantastischen Besetzung und einem spannenden Plot auf. Doch die eigentliche Stärke verbirgt sich in den Charakteren und einer einfachen Frage.

https://www.serienjunkies.de/news/count ... 89223.html

Mehr als diesen ersten Abschnitt habe ich wegen der Spoiler-Warnung zwar nicht gelesen, aber das scheint also eine Serie zu sein, wo die Meinungen stark auseinander gehen...


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BeitragDi 3. Apr 2018, 19:37 
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little_big_man hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Counterpart -- Staffel 1 (Starz)

Für Staffel 1: 6,5/10

Drüben bei den serienjunkies hat die Staffel dafür gerade ein 5-Sterne-Review bekommen:


Als ich das eben gesehen habe, habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt.

Auch imdb hat die Staffel sehr gute 8,3/10. Liest man sich aber dann mal durch die Kommentare, erfährt man, was nicht nur mich an der Staffel gestört hat.
Die Staffel hat definitiv große Schwächen.
Wenn einem die ersten beiden Folgen gefallen haben, kann man dran bleiben. Wenn nicht, dann sollte man sofort Schluß machen. Besser wird's nicht.


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BeitragDo 5. Apr 2018, 10:16 
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Banshee: S4
Die letzte Staffel dieser starken Serie, war leider in vielen Aspekten ein Fehlschuss. Bei nur 8 Episoden habe ich es nicht verstanden, warum man eine völlig neue Storyline einführt, anstatt die angeteaserten Storylines der Vorstaffel vernünftig aufzunehmen und zu einem Abschluss zu bringen.
Zeitsprung und dadruch erzwungene Rückblenden taten ihr übriges. Der Cliffhanger aus S3 wird mehr schlecht als recht abegefrühstückt und die als neue Gefahr eingeführten Neo-Nazis, werden auf Kosten einer Serienkiller-Storyline, die überhaupt nicht zur Serie passt, marginalisiert.
Was immer noch stimmt sind Action und Charaktere, so dass man schon auf seine Kosten kommt. Aber da wäre ohne großen Aufwand deutlich mehr drin gewesen.
6/10

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BeitragDo 5. Apr 2018, 15:10 
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American Crime Story - S2

Der Mord an Gianni Versace hat wohl nicht so viel hergegeben, wie der OJ-Fall, so dass man sich hier entschieden hat, sich fast ausschließlich auf die Perspektive des Täters Andrew Cunanan zu konzentrieren und versucht die Hintergründe seiner Tat(en) zu beleuchten. Das ist leider nicht ansatzweise so packend wie OJ und auch die Erzählweise, für die man sich dieses Mal entschieden hat mit verschiedenen Zeitsprüngen wirkt mehr wie ein Gimmick, als dass es der Story hilft und macht das ganze auch nur leidlich spannender. Der Cast ist ganz in Ordnung, aber auch hier kein Vergleich zur ersten Staffel, bei der die Besetzung einfach genial war. Darren Criss ist aber wirklich perfekt in seiner Rolle, nur leider kann er die Staffel auch nicht 9 Folgen lang fast alleine tragen.
Für sich genommen ist die Staffel aber noch ganz gut, man darf halt nur kein zweites OJ erwarten.

7/10


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BeitragSa 7. Apr 2018, 18:37 
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Burden of Truth (CBC, Kanada; demnächst: The CW, USA)

Ein (Gerichts-)Fall -- Fünf Teenager die wahrscheinlich durch ein Gift in der Umwelt erkrankt sind -- wird über zehn Teile erzählt. Dazu kommen zwei, drei ''persönliche Dramen'' der Hauptfiguren, die sich durch die Staffel ziehen.

CBC hat sich mit dem Ausstrahlungsmodus dieses Serials keinen Gefallen getan. 2 Wochen Pause während der Winterolympiade, dann noch mal eine Unterbrechung und das Ende in Doppelfolge.

Ich hatte ursprünglich nur mal reingeguckt weil Kristin Kreuk die Hauptrolle hat. Aber der Fall und das Drumherum waren solide bis gut, so dass ich drangeblieben bin. Ein bißchen unzufrieden bin ich mit dem Ende. Das war mir einfach zu ''glatt.'' Die Kanadier sind da einfach zu nett gewesen. Das Staffelfinale hätte übrigens auch gut als Serienfinale funktioniert.
Wie der eine oder andere aber vielleicht gelesen hat, hat CBC eine zweite Staffel bestellt. Der Verkauf der Serie in den USA an The CW dürfte wohl sehr geholfen haben. Nebenbei, die Serie passt gut zum Sender. Die Betroffenen sind Teenager am Ende ihrer High School Zeit, Kreuk ist mit dem Sender seit ''Smallville'' verbunden, die Anzahl der Ü40 im Cast hält sich in Grenzen. Das kleine Kaff in der kanadischen Provinz in der die Geschichte spielt, könnte genauso ein kleines Kaff in der US Provinz sein. Passt alles ziemlich gut.
Unterm Strich: Kein must-see tv, aber ich war insgesamt zufrieden.

Für S1: 7/10


CBC hat übrigens ebenfalls eine zweite Staffel der Frankie Drake Mysteries bestellt.


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BeitragFr 13. Apr 2018, 23:39 
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Lost in Space (Netflix)

Ich muss gestehen, ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich die erste Staffel besonders gut fand. Irgendwie verbinde ich mit "Lost in Space" keine positiven Gedanken. Kannte die alte Fernsehserie nur sporadisch, fand den Film irgendwie öde und die jetzige Serie...naja...

Dabei spricht eigentlich alles dafür, dass ich die Serie cool finden könnte. Weltraum Sci-Fi, Lichtsprünge, ein Abdriften ins Nirgendwo. Erinnert mich so ein bisschen an Alien. Love!

Der Punkt ist nur...dieses "Lost" Gefühl, welches ich einfach erwarte, kommt für mich zu keinem Zeitpunkt auf. Vielleicht weil die Staffel auch nicht wirklich im Weltraumspielt, was ich schade finde.
Ich muss immer an Alien oder "Outland - Planet der Verdammten" denken. In den 80ern hatten die es irgendwie drauf Weltraumfilme zu machen, die an abgelegenen Orten gespielt haben...damals hat man dieses geile "Irgendwo im Nirgendwo" Gefühl einfach wahnsinnig geil vermittelt.

Lost in Space wirkt eher so, als wär man auf der Autobahn eine zu früh abgebogen. Dazu kommen diese urnervigen Kinder...wieso müssen ständig Kinder vorkommen?! Egal zu welchem Alter, ich hab selten Filme/Serien gesehen, wo ich das Gefühl hatte, Kids sind ein Mehrwert für die Serie. War auch wirklich keine Figur dabei, die ich auch nur irgendwie interessant fand und mit Parker Posey spielte eine Schauspielerin mit, die ich, genau wie ihre Figur, einfach nicht ausstehen kann.

Lediglich das Ende fand ich gut. Gibt ein wenig Hoffnung auf was besseres. Nur weg von dem Planeten und diesem 0815 Überlebenskampf, der durch irgendwelche Moralentscheidungen erschwert wird.

5/10


P.S. Ja ich hab die Staffel an einem Tag durchgesehen. Aber ich muss auch gestehen, dass ich irgendwann ab Folge 5 auch eine Menge Dialoge und Szenen geskippt hat...irgendwann keine Lust mehr gehabt den Kids beim Schwafeln zuzuhören.

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragSa 14. Apr 2018, 06:34 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich habe schon nach der ersten halben Stunde des Piloten pausiert, vielleicht gucke ich heute weiter.


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BeitragSa 14. Apr 2018, 09:41 
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Ich werde mir ''Lost in Space'' ersparen. Kenne die Ur-Serie nicht, dito den Film. Aber mich interessiert das Thema auch nicht. Familienserie im All. Nee, dafür fehlt mir Zeit und Lust.
Ich hoffe, ich werde mir heute den Start der dritten Staffel von ''The Expanse'' ansehen können. Zu meiner großen Schande muss ich sagen, ich hab so ziemlich alles vergessen, was in S2 passiert ist. Das ist einer der Nachteile wenn man binged und dann eine sehr lange Pause zw. den Staffeln hat...


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BeitragSa 14. Apr 2018, 13:18 
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redlock hat geschrieben:
Ich werde mir ''Lost in Space'' ersparen. Kenne die Ur-Serie nicht, dito den Film. Aber mich interessiert das Thema auch nicht. Familienserie im All. Nee, dafür fehlt mir Zeit und Lust.

Hä? Du guckst doch Familienserien und SciFi-Serien, aber die Kombination geht nicht?

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BeitragSa 14. Apr 2018, 15:56 
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Theologe hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Ich werde mir ''Lost in Space'' ersparen. Kenne die Ur-Serie nicht, dito den Film. Aber mich interessiert das Thema auch nicht. Familienserie im All. Nee, dafür fehlt mir Zeit und Lust.

Hä? Du guckst doch Familienserien und SciFi-Serien, aber die Kombination geht nicht?

Bei dem ganzen kanadischen Crap und CW/Freeform Zeuchs für Frauen und Teenies, die redlock sich reinzieht und für gut befindet, frage ich mich auch, warum gerade das chancenlos sein soll. :wink:


Wobei ich sagen muss, dass ich mir Lost in Space zwar anschauen werde, sobald ich mit der zweiten Hälfte der aktuellen TWD Staffel durch bin, aber nicht viel mehr als eine erzählerisch networkige Genreshow erwarte, die vor allem durch TV-Maßstäbe setzenden Look und Effekte (wenn der Trailer nicht zu viel verspricht) und die Besetzung punkten kann. Also etwas in Tradition von Earth 2 oder Terra Nova auf dem neuesten Stand der Technik.

Das Kinder in Genreproduktionen große Pluspunkte sein können, zeigen z.B. Stranger Things oder dessen filmische Vorbilder von Stand by Me über ES bis Goonies, aber in spielbergesken Serien, die von vornherein darauf aus sind, jeden Zuschauer von 9-99 anzusprechen, sind sie leider meist vom Reißbrett und in erster Linie dazu da, um sich und die Gruppe durch aufsässiges Verhalten unnötig in Gefahr zu bringen.

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BeitragSa 14. Apr 2018, 20:01 
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Theologe hat geschrieben:
Hä? Du guckst doch Familienserien und SciFi-Serien, aber die Kombination geht nicht?


str1keteam hat geschrieben:
Bei dem ganzen kanadischen Crap und CW/Freeform Zeuchs für Frauen und Teenies, die redlock sich reinzieht und für gut befindet, frage ich mich auch, warum gerade das chancenlos sein soll. :wink:


1.: Mir fällt im Moment keine einzige Serie ein, die unter das Label ''Familienserie'' fällt, die ich in den letzten Jahren gesehen haben soll. ''The Fosters'' fällt mir gerade ein, aber das hab ich nach S2 abgesetzt.
2.: ''Familienserie'' bedeutet im Fall von ''Lost in Space'' nett & harmlos. Jedenfalls habe ich diesen Eindruck aus der Berichterstattung bekommen. Ich möchte sci-fi aber nicht nett und harmlos haben. Und für's Testen ob's nun stimmt ocer nicht, fehlen mir, wie gesagt, Lust und Zeit.
3.: Hey, beleidige nicht meine Kanadier. :evil: :wink: Die Machen aus ihren Möglichkeiten mehr als viele andere mit wesentlich mehr Mitteln. :mrgreen:


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BeitragSa 14. Apr 2018, 20:13 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
redlock hat geschrieben:
Theologe hat geschrieben:
Hä? Du guckst doch Familienserien und SciFi-Serien, aber die Kombination geht nicht?


str1keteam hat geschrieben:
Bei dem ganzen kanadischen Crap und CW/Freeform Zeuchs für Frauen und Teenies, die redlock sich reinzieht und für gut befindet, frage ich mich auch, warum gerade das chancenlos sein soll. :wink:


1.: Mir fällt im Moment keine einzige Serie ein, die unter das Label ''Familienserie'' fällt, die ich in den letzten Jahren gesehen haben soll. ''The Fosters'' fällt mir gerade ein, aber das hab ich nach S2 abgesetzt.
2.: ''Familienserie'' bedeutet im Fall von ''Lost in Space'' nett & harmlos. Jedenfalls habe ich diesen Eindruck aus der Berichterstattung bekommen. Ich möchte sci-fi aber nicht nett und harmlos haben. Und für's Testen ob's nun stimmt ocer nicht, fehlen mir, wie gesagt, Lust und Zeit.
3.: Hey, beleidige nicht meine Kanadier. :evil: :wink: Die Machen aus ihren Möglichkeiten mehr als viele andere mit wesentlich mehr Mitteln. :mrgreen:

Sah zwar erst den Piloten, aber nett und harmlos ist das jetzt auch nicht. Es ist aber auch kein Punisher. Die Effekte sind auch Klasse, nicht schlechter als bei The Expanse.


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BeitragDo 19. Apr 2018, 06:42 
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The Walking Dead: S8
Die erste Staffelhälfte war schon sehr hart auf Action getrimmt, da wäre es wohl besser, wenn man alles am Stück gesehen hätte. In wöchentlichen Häppchen passte das nicht so gut. Das war dann im zweiten Teil besser getaktet, allerdings gibt es mir inzwischen zu viele Charaktere, denen man Tiefe verleihen möchte, aber auch nur für einzelne Episoden. Das gibt die Serie einfach nicht her.
Unterm Strich war das eine ordentliche Staffel, die dann eben doch so spannend ist, dass ich sie jede Woche live sehen will.
7,5/10

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BeitragDo 19. Apr 2018, 15:04 
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The Looming Tower (Hulu)

Diese zehnteilige, in sich abgeschlossene, Serie ist eine Buchverfilmung und handelt von der Jagd von CIA und FBI auf UBL (Deutsch ist es wohl eher OBL) und Al-Kaida im Zeitraum von 1996/97 bis 9/11 (2001).
Mitte der 1990ziger ist den Verantwortlichen bei CIA und FBI klar, dass UBL/Al-Kaida eine Gefahr für den Westen im Allgemeinen und den USA im besonderen sind. Deswegen gibt's bei der CIA auch eine Gruppe, die für die Jagd verantwortlich ist (''Alec Station'') und eine beim FBI in New York.
Im Zentrum der Serie stehen zwei CIA Mitarbeiter/Agenten und zwei FBI Agenten, jeweils Mitglieder dieser Gruppen. Die Jagd auf UBL und Co. wird durch verschiedene Sachen behindert. Da wäre die (historische) Rivalität und das Misstrauen zw. FBI und CIA, die Herangehensweise an die Jagd und die Ziele -- FBI eher polizeimäßig mit Ziel der Festnahme von UBL und so vieler Mitglieder wie möglich; CIA nur Ausschaltung von UBL und Schutz des saudischen Regimes und der saudischen Herrscherfamilie (immerhin gute Freunde der Familie Bush). Plus, die Egos der beiden Chefs.
Diese Teile der Serie sind sehr stark. Das ist hochklassige Unterhaltung und Information. Da man weiß, wie es endet, tut es einfach nur weh zu sehen was sich CIA und FBI da liefern. Man schaut fassungslos zu was da damals gelaufen ist. Die Serie steht ziemlich deutlich auf Seiten des FBI. Die CIA im allgemeinen, vor allem aber die beiden CIA Mitarbeiter, kommen ganz schlecht weg. Klar hinterher ist man immer schlauer. Dennoch, hätten CIA und FBI besser zusammengearbeitet -- dass das FBI im Jemen so seine Probleme hatte, kann man noch verstehen -- wären die Anschläge von 9/11 in dieser Form höchst wahrscheinlich zu verhindern gewesen. Die Serie ist also auch eine bittere Geschichtsstunde. Condi Rice kommt übrigens auch ziemlich schlecht weg.
Wäre es bei diesem Teil geblieben, hätte die Serie/Staffel von mir 9/10 bekommen. Leider, leider haben sich die Macher allerdings entschieden das Privatleben der beiden FBI Agenten, John O'Neill und Ali Soufan (letzterer Mitte der 1990ziger einer von sechs FBI Agenten der Arabisch kann) einzubauen. Das ist nicht schlecht gemacht -- O'Neill hat z.B. so einiges am Laufen. ABER, ich fand das total überflüssig. Hatte für mich absolut keinen Mehrwert. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen darauf zu verzichten und statt mit 10 Eps mit 8 Eps auszukommen. Darum von mit ''nur'' 8/10. Aber dennoch eine klare Empfehlung für diese Mini-Serie. Für mich eine jener TV-Produktionen des Jahres 2018, die man gesehen haben sollte.


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