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BeitragFr 25. Jan 2019, 16:46 
Vorstandsvorsitzende/r
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2.02 Ich fand die Folge fantastisch. Tilly ist absolut genial und ich finde es gut, dass man endlich auch beginnt andere Figuren mit einzubeziehen!

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BeitragSa 26. Jan 2019, 20:04 
Inventar
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Als ''fantastisch'' würde ich Folge 202 jetzt nicht bezeichnen. Aber wenn man in betracht zieht, was in S1 teilwise lief, dann war #202 eine richtig schöne Star Trek Folge -- 7,5/10 -- die mir Hoffnung für den Rest der Staffel gibt.


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BeitragMo 28. Jan 2019, 13:42 
Abteilungsleiter/in
 
 
Also nach zwei Folgen Staffel zwei kann man schon sehen das die Serie einen großen Sprung gemacht hat. Bitte weiter so macht mir jedenfalls großen Spaß.

Tilly finde ich toll, das ist für mich der erste richtige "normale" Mensch überhaupt in StarTrek. Von mir aus könnte man den Fokus noch weiter von Burnham weg Richtung Crew bewegen (wobei ich die Figur gar nicht schlecht finde)

Captain Pike funktioniert besser als Captain Lorca (obwohl dieser in Staffel 1 eigentlich ein Silberstreifen am Horizont für mich war)

Schade finde ich das man den Sporenantrieb nicht mit Staffel 1 begraben hat. Der ist mir weiterhin viel zu overpowert (über 50.000 Lichtjahre in Sekunden, so größenwahnsinnig ist man nicht mal bei Perry Rhodan) und passt nicht wirklich zu StarTrek und in die Kontinuität. Man stelle sich vor die Borg hätten das Wissen über diese Antriebsart assimiliert aber ignorieren es? Solch ein Antrieb im Dominionkrieg? Oder bei Voyager? Passt einfach nicht so recht ins Bild.


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BeitragMo 28. Jan 2019, 17:56 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Der Sporenantrieb wird schon noch irgendwie begraben, sonst wär's wirklich blöd.


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BeitragDo 7. Mär 2019, 10:51 
Inventar
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2x01 - Brother
Hat mir sehr gut gefallen. Die handwerkliche Qualität der Serie ist atemberaubend und ich habe das Gefühl, man hat ein bisschen daran gefeilt, dass es nicht mehr so bonbonbunt wirkt. Das Weltall ist gedeckter und beim Sporensprung sieht das Schiff nicht mehr aus wie eine explodierende Discokugel.
Gut, der Wissenschaftsoffizier war ein Vollidiot wie er im Buche steht, der Flug in gläsernen Shuttles (vielleicht auch transparentes Aluminium) durch das Asteroidenfeld spätestens ab manueller Steuerung absurd und das grundlegende Setup, dass Signale von überall in der Galaxis auftauchen und gleichzeitig (!) und offenbar unverzögert bei Enterprise und Disco eintreffen komplett unsinnig (man bedenke, dass selbst die VOyager anderthalb Jahrhunderte später aus dem Deltaquadranten heraus nicht kommunizieren konnte). Aber da bin ich von Discovery größeren Bullshit gewohnt.
Captain Pike finde ich super. Der bringt den fehlenden Humor und die fehlende Leichtigkeit herein. Überhaupt wirkt die Crew jetzt nicht mehr wie ein paranoider Haufen Individuen, wo niemand seinen Kollegen über den Weg traut. Insgesamt tut der Shift hin zu einem strukturierterem Ensemble gut. Dass da nun ein White Male kommt, sich an die Spitze setzt und dann auch noch die Sympathien auf sich zieht, wird dem ein oder anderen vielleicht nicht schmecken, macht die Serie aktuell aber deutlich besser. Meinetwegen kann Pike für den Rest der Serie an Bord bleiben - man muss ja nicht jede Staffel den Captain austauschen.

2x02 - New Eden
Sicherlich die bisher klassischste Trek-Folge von Discovery. Das Thema der rückständigen Zivilisation wurde sicherlich schon in einem dutzend Folgen durchgenudelt und man fügt nicht gar so viel hinzu. Außer dass Pike die bislang wohl radikalste Auslegung der obersten Direktive fährt. Da ist ein Dorf entführter Menschen und selbst als denen klar wird, dass ihre Nachkommen sie gerade per Raumschiff besuchen heißt es "nope, entwickelt doch erstmal den Warpantrieb, hier habt ihr ne Batterie". Fand ich sehr skurril. Es ist ja nun nicht so, dass man hier in die Entwicklung einer "Kultur" eingreifen würde oder eine, die dafür nicht bereit ist. Anscheinend ist denen ja allen ziemlich klar, dass sie von Aliens gerettet wurden.
Trotz der Kritikpunkte fand ich auch diese Folge gut.

2x03 - Point of Light
Seufz. Da ist sie wieder, die geballte Ladung Disco-Bullshit.
Klingonen, die jetzt Haare in allen Formen und Längen haben (nach dem Krieg wieder wachsen lassen) und wer genug Haare hat, darf sich nach dem Krieg offenbar auch den Hinterkopf absägen. Immerhin, die Klingonen sehen wieder deutlich mehr nach Klingonen aus, sie tragen keine bekloppten Stachelrüstungen mehr und sie begeistern sich nun für das banale D7-Design nachdem ihre Schiffe vorher wie zusammengeklumptes Altmetall aussahen.
L'Rell, die nicht nur Haare bekommen hat, sondern offenbar auch einen Schönheitschirurgen konsultiert.
Tyler, der mir grundsätzlich auf den Senkel geht und nun offenbar seine Rückkehr auf die Discovery vorbereitet wird.
Sinnloser Gore. Muss man wirklich einen abgetrennten Babykopf zeigen?!
Georgiou als Deus-Ex Elitekillerin und hochrangiges Mitglied von Section 31, kotz.
Section 31, die supergeheime Organisation, die ein eigenes Abzeichen hat, das offenbar selbst Tyler erkennt und das in Staffel 1 die gesamte Crew der Discovery getragen hat. Waren die allte Section 31 und man hat es ihnen nicht gesagt, ihnen aber alle die black batch an die Brust gepinnt? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!
Und die Pilze sind wieder da, herrlich.
Ich hoffe einfach mal, dass das erstmal ein nachgeschobener Abschluss für den Klingonen-Arc war und auch auf Georgiou kann ich in Zukunft gerne verzichten. An Tyler wird wohl kein Weg vorbeiführen.

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BeitragMo 11. Mär 2019, 11:41 
Inventar
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2x04 - An Obol For Charon

Etwas chaotisch die Episode, aber mit interessanten Ideen. Das Chaos im Universalübersetzer war köstlich. Leider hat man dann nach dem eher humorigen Einstieg das Potential nicht ausgeschöpft. Hätte man doch die Abhängigkeit von der Technologie demonstrieren können, wenn es Crewmitgliedern unterschiedlicher Spezies dann nahezu unmöglich wird, untereinander zu kommunizieren. Das wurde ja sogar erwähnt, aber auf der Brücke und im Maschinenraum funktionierte dann ja alles.
Doug Jones' Darstellung des geschwächten Saru war brillant, muss man echt mal herausheben - gerade dafür, dass Jones aufgrund seiner Maske fast ausschließlich über Gestik arbeitet. Dass die "Ernte" nicht mit dem natürlichen Tod zusammenfällt, sondern einfach nur die Instrumente versagen, die diese Zuchtsklaven unter Kontrolle halten, dürfte bald zu einem Aufstand der Kelpianer führen.
Nun zu den Pilzen. Zwei Daumen rauf für Jett Reno, der Charakter bringt mal ordentlich Pfeffer rein. Ohne einen solchen Gegenpart würde Stamets wohl einfach in esoterische Sphären entschweben, denn es war durchaus schade, wie er nach gutem Start in die Staffel schnell wieder zum Pilzspinner degradiert wurde. Wenn man jetzt noch den Sporenantrieb abschafft müssen die Autoren sich endlich mal eine vernünftige Aufgabe für Stamets überlegen. Überhaupt gräbt Discovery einfach sehr viele Logiklöcher dadurch, dass man solch spezielle Charaktere ausgewählt hat. Wie erzähle ich auf Dauer Geschichten von einem Mykologen, seiner Assistentin, von einem Science Specialist ohne Rang und einem heimatlosen Mensch-Klingonen? Das führt dann zu solchen Seltsamkeiten wie einem Maschinenraum, in dem nie der Chefingenieur vorbeischaut.
Man versucht sich mal wieder an Canon-Korrekturen, das ist immerhin lobenswert, auch wenn es ein paar eigenartige Blüten treibt. In der Pilzwelt leben nun Kreaturen, die sich bedroht fühlen, Pike lässt Hologrammemitter ausbauen, weil sie ihm zu sehr nach Geistern aussehen (wtf?) und Number One bringt Infos auf einem klobigen Pad vorbei (ähnlich denen aus TOS) während nebenan auf Holoschirmen gearbeitet wird.
Fazit: bisschen chaotisch, aber die Richtung stimmt. Es fühlt sich nach Trek an, das ist schon mal gut.

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BeitragMi 13. Mär 2019, 22:52 
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2x05 - Saints of Imperfection

Uuuund... wir sind wieder zurück in Season 1. Wortwörtlich. Nun wurden endgültig mit den absurdesten Verrenkungen Tyler, Georgiou und auf ganz abenteuerliche Weise auch Culbert wieder zurückgeholt. Warum?!? Die Staffel hat ein gutes Setup gehabt, starke neue Figuren eingeführt, die Nebenfiguren etwas nach vorne gerückt und einen interessanten Arc aufgebaut. Und seit Folge 3 stottert nun der Motor, der Arc hängt in der Luft und stattdessen bekommen wir wieder die identitätsverwirrte Klingonenwurst, Comic Hitler in Space und so unnötig sein Tod in S1 auch gewesen sein mag wäre auch eine Rückkehr von Culbert nicht vonnöten gewesen.
Vor allem nicht so. Das war mit Abstand die absurdeste Wiederbelebungsaktion in der Geschichte Star Treks, zum Fremdschämen albern. Die wollen uns ernsthaft erzählen, dass Stamets Culberts "Seele" (?) mit einem Kuss (wtf?) in die parallele Pilzwelt (WTF?) geschickt hat kurz bevor er von Voq ermordet wurde, wo ihn Pilzmaterie neu zusammengebaut hat, derer er sich mit Rinde erwehrt hat, die er dort fand und dadurch als unbesiegbares Monster galt (WTFFF?) und am Ende zurückmaterialisiert werden konnte, weil er DNA hat (in seiner Seele offenbar ...). Hääää?!?
Ich würde ja sagen "Schwamm drüber, sah immerhin richtig geil aus." Aber früher hätten sich alle Beteiligten dafür geschämt und es als Ausrutscher angesehen (ich stelle mal die Höllenplanet-Folge aus VOY in den Raum), während Disco das zu kultivieren scheint. Was ein Schmarrn.
Section 31 profiliert sich derweil als die ungeheimste Geheimorganisation der Galaxis. Kennt jeder, das Erkennungszeichen hat auch jeder schon gesehen (bzw. ja von der Discovery-Crew auch jeder schon mal getragen) und besetzt ist sie mit irgendwelchen Schwerkriminellen - untersteht aber Admiral Cornwell. Ich hoffe so sehr, dass sich die Section-31-Serie im Sande verläuft. Das kann man einfach nicht ernstnehmen. Tut Michelle Yeoh ja auch nicht, so grotesk comichaft überzeichnet sich Georgiou spielt - das dafür aber richtig gut.

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BeitragDo 14. Mär 2019, 20:48 
Inventar
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Ich bin auf Stand 207. Ich muss leider sagen, dass die Hoffnung, die ich zu Beginn der Staffel noch hatte, das es in S2 besser wird, mittlerweile komplett weg ist. ST:D ist einfach Murks.
Ich muss mich aktuell wirklich überwinden, eine neue Folge zu schauen.
Ganz im Gegensatz dazu ''The Orville.'' Die hat zwar auch Macken und Schwächen. Aber dort freue ich mich tatsächlich auf jede neue Folge und schaue auch zeitnah.


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BeitragFr 15. Mär 2019, 02:11 
Vorstandsvorsitzende/r
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Also mir gefällts ganz gut. Ich finde Discovery durchaus unterhaltsam, aber es stimmt. Die Serie ist, ohne jetzt irgendwelche old school vs new school Vergleiche anzustellen, einfach nicht auf einem Top-Niveau.

Ist halt auf ihre Weise ganz unterhaltsam, aber es ist weit weg von einer Top-Serie. Schade eigentlich, aber für mich auch nicht so tragisch. Hauptsache bisschen Star Trek am Start und immer noch wesentlich besser als dieses 0815 Trek-Kino...

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BeitragDi 26. Mär 2019, 22:30 
Inventar
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2x06 - The Sounds of Thunder

Nach den Ereignissen um Saru in der letzten Folge eine konsequente Fortsetzung. Konsequent hingegen nicht gerade Captain Pikes Umgang mit der General Order One. In "New Eden" noch brutal kompromisslis durchgesetzt und die Abkömmlinge des eigenen Volkes in ihrem Dorf vergammeln lassen, wird nun alle Achtung vor fremden Kulturen über Bord geworfen und der große Umsturz auf Kaminar forciert. Genau betrachtet ballert die Discovery hier mit schwer kalkulierbaren Auswirkungen ein ganzes Volk mit harter Sonden-Strahlung zu, auf dass diese schnellst möglich mutieren und ... einen blutigen Krieg gegen die Ba'ul anzetteln?! So wie es früher schon mal war?
Apropos Ba'ul: So sehr mich die Optik von Disco mittlerweile begeistert - und da ist diese Episode im Ganzen betrachtet keine Ausnahme - war das Design der Ba'ul vollkommen daneben. Wie einem Horrorfilm entfleucht mit ihren Freddy-Krüger-Klauen, den Haaren des "The Ring"-Mädchens, komplett mit Teer besudelt und einen seltsamen Tanz aufführend sah das nicht nur albern aus, sondern im Kontext auch unfassbar unlogisch. Was bauen die Ba'ul sich bitteschön Raumschiffe, auf denen sie sich gar nicht fortbewegen können? Und wie kam es zum Konflikt zwischen den beiden Völkern, wenn die sich nicht einmal dasselbe Medium teilen?!

2x07 - Light and Shadows

Wirkte leider ziemlich fillerhaft. Zwar taucht Spock endlich zum ersten Mal auf, allerdings mit dem Verstand einer Kartoffel. Große Erkenntnisse gibts nicht bis wir nach einem Hin und Her von Amanda über Sarek bis Section 31 - deren Rolle in der ganzen Geschichte mir nach wie vor nicht klar ist - mit Michael und Spock im Shuttle mit Kurs auf Talos IV landen und genauso schlau sind wie vorher.
Unterdessen gibts auf der Discovery ein bisschen das Phänomen der Woche und ein Airiam fängt sich einen Zukunftsvirus ein. Gemessen an den bisherigen Erfahrungen mit Nebendarsteller-B-Plots werden wir Airiam jetzt erstmal zwei Folgen gar nicht sehen bis da wieder was kommt. Wo war eigentlich Culbert? Vegetiert der auf dem Krankenbett vor sich hin? Stamets scheint ja lieber zu arbeiten als sich um ihn zu kümmern. Apropos Stamets: Was macht der eigentlich so, wenn er sich nicht gerade in der Sporenkammer grillen lässt oder jemand mit zeitverwirrtem Verstand gebraucht wird. Was ist eigentlich sein Job? Pilze züchten? Wenn man schon einen Mykologen mitnimmt hätte man dem zumindest mal ein Biolabor spendieren können, um zu zeigen, dass der Kerl auch einen "normalen" Arbeitsplatz hat und "normale" Forschungsarbeit durchführt.

2x08 - If Memory Serves

Um Himmels Willen, wer hat denn diesen Rückblick verhunzt? Ist ja eine wunderbare Idee, Szenen aus TOS dafür zu verwenden, aber muss das so aussehen als hätte man einem Kleinkind Powerpoint in die Hand gedrückt? Wirkte mehr nach Veralberung als nach Hommage...
Die Talosianer waren leider völlig verschenkt. Hauptsächlich als billiges Device ein paar Rückblicke aus Spock und Michael herauszuquetschen dürfen sie ansonsten bloß ein paar ihrer Magic Mind Tricks spielen und das war's auch schon. Und ihr neues Aussehen ist im Gegensatz zu den bisherigen Völkern auch visuell kein Upgrade. Wirkten nun eher wie ein Voyager-Alien der Woche. Schön jedoch, dass man auch Vina aus The Cage zurückkehren und den Kontakt zu Pike spielen ließ.
Section 31 geht mir hart auf die Eier. Ich kann weder Leland noch Georgiou noch Tyler leiden, das comichafte Machtgerangel der ersten beiden nervt massiv und mir ist nur noch schleierhafter, was die da überhaupt suchen. Irgendein Vulkanier sagt ein paar Signale vorher und schon läuft die S31 Amok? Haben die nichts besseres zu tun. Zumal immer deutlicher wird, dass vom Red Angel selbst nun wahrlich keine Gefahr ausgeht.
Lustigste Szene: Pike nimmt Tyler seine Section-31-Badge weg und der guckt einfach nur bedröppelt drein. Hammer.
Culbert kommt mit seiner Wiederbelebung nicht klar, das ist eine ganz interessante Entwicklung, ist man so doch nicht den einfachen Weg gegangen, das beliebte Pärchen Stamets/Culbert im Handumdrehen wieder zusammen zu bringen. Auch wenn ich davon ausgehe, dass das noch früh genug geschehen wird.

Alles in allem: Ich mag den Red-Angel-Plot, aber gerade die letzten zwei Folgen liefen erzählerisch eher auf Sparflamme. Section 31 ist dazu einfach überflüssig wie ein Kropf. Mittlerweile wünsche ich mir fast ganz schnell die S31-Serie, damit ich mir das nicht weiter bei Disco antun muss.

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BeitragFr 29. Mär 2019, 17:08 
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Was ich mich frage
versteckter Inhalt:
1. Wieso sind Vulkanier der Überzeugung, dass Zeitreisen nicht funktionieren, obwohl Zeitreisen jetzt schon vor ihren Augen statt finden? Und
2. In Enterprise wurde doch erklärt, dass die Föderation der Zukunft die Zeitlinie überwacht, damit niemand darin herumpfuscht. Verstehe also nicht, wieso Michaels Mom einfach so durch die Zeit springen und scheinbar Veränderungen vornehmen kann, wie es ihr beliebt?! :|

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BeitragDi 2. Apr 2019, 12:42 
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LittleQ hat geschrieben:
Was ich mich frage
versteckter Inhalt:
1. Wieso sind Vulkanier der Überzeugung, dass Zeitreisen nicht funktionieren, obwohl Zeitreisen jetzt schon vor ihren Augen statt finden? Und
2. In Enterprise wurde doch erklärt, dass die Föderation der Zukunft die Zeitlinie überwacht, damit niemand darin herumpfuscht. Verstehe also nicht, wieso Michaels Mom einfach so durch die Zeit springen und scheinbar Veränderungen vornehmen kann, wie es ihr beliebt?! :|


Das ist ja die Crux an Zeitreisen, da in der Zukunft und der Discovery Zeitline alles Leben von der KI ausgelöscht wurde (sonst könnte der Engel ja nicht in dieser Zeitlinie springen) gibt es auch niemanden der die Zeitline überwachen könnte.

Ich könnte mir vorstellen das das ganze in einer Zeitschleife endet und alles was nach dem Überfall der Klingonen auf die Forschungseinrichtung ausgelöscht bzw. neu geordnet wird. Burnham wächst nicht auf Vulcan auf, kein von Burnham ausgelöster erster Klingonenkrieg etc.... Quasi wird die ursprüngliche StarTrek Zeitline wiederhergestellt. Das verbindet man dann noch mit dem Sporenantrieb wodurch die Disco geschützt wird aber gleichzeitig für alles Zeiten der Zugang zur Sporenenergie verhindert wird. So kann man sich des ganzen ungeliebten Durcheinanders der ersten Staffel entledigen


Wobei bei StarTrek das Problem ja eher daran liegt das der "Canon" von jeder Serie wieder neu zurecht gebogen wurde, es fehlt da halt die übergeordnete Instanz die so etwas verhindert


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BeitragSo 7. Apr 2019, 22:37 
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2x09 - Project Daedalus

Hat mir von der Storyführung her ganz gut gefallen und in der starken Einbindung von Airiam, aber im Detail oft echt viel Bullshit gebracht.
Starfleets Ablehnung von (Weltraum-)Minen ist ein so schiefes Gleichnis auf die Minen unserer Zeit, das hätte ich eher in The Orville erwartet, dort gibts das am laufenden Band. Die Gefahr, dass ein Unschuldiger in diese weithin sichtbaren Minen läuft und dabei die Beine weggesprengt bekommt ist .. null. Überhaupt ist alles an diesen Minen und daran, wie Pike mit ihnen umgeht fürchterlich unlogisch.
Nach dem Schicksal sämtlicher Galaxien in der letzten Staffel steht nun des Schicksal allen Lebens im Universum auf dem Spiel. Kleiner geht wohl doch nicht.
Der Kampf am Ende ist völlig verkorkst worden. Mir unverständlich wieso man das nicht spätestens noch im Schnitt gerettet hat. Wieso zeigt man die röchelnd-sterbende Nhan, um sie dann minutenlang zu ignorieren und zu zeigen, dass sich weder Michael noch irgendwer der Disco-Crew um sie schert? Wieso beamt man nicht Airiam und/oder Michael einfach aus der Station heraus, wenn Pike doch zu Beginn des Einsatzes sagt, dass sie bei Schwierigkeiten sofort raustransportiert würden? Warum lässt man Airiam im Weltall leise sterben, wenn man in Staffel 1 in einer identischen Situation Tyler hat retten lassen? Das Finale war ja durchaus packend und intensiv, aber das sind grobe handwerkliche Schnitzer, die einem die Szene verderben.
Äußerst schade um Airiam, die erstmals eine tragisch-interessante Hintergrundstory bekommt. Da wäre jede Menge Erzählpotential noch drin gewesen. Bin mir übrigens sicher, dass das nicht die originale Backstory von Airiam war. Genau wie Fuller der Disco die 1031 als Hinweis auf ihre angedachte Tätigkeit für Section 31 gab dürfte das AI in Airiam (und seine Aussage die Serie hätte viel mehr Roboter) nicht zufällig gewesen sein. Nur genau das war sie ja nun nicht.
Am Ende hat also alles mit Michael zu tun - Surprise, surprise!

2x10 - The Red Angel

Tragischerweise fühlt man sich in der Abschiedszeremonie für Airiam dem Charakter näher als jemals zuvor in der Serie. Das war echt schön gemacht, zeigt aber auch, wieviel vorher bereits drin gewesen wäre.
Ansonsten: au backe, zum Augenrollen mit Überschlag.
Erstens ist es ein beschissener Plan, das Leben der einzigen Person aktiv aufs Spiel zu setzen, die die Welt retten kann und selbst wenn es klappt, genau die Person festzusetzen, die offenbar an der Rettung der Welt arbeitet. Vor allem, wenn man sich auf so dünnen Spekulationen bewegt, denn dieses angebliche Muster des Red Angels, der immer kommt, um Michael zu retten, passt beispielsweise zu New Eden nun mal gar nicht.
Zweitens: Wenn Michael der Red Angel wäre, den man einfangen will - dann ist es absolut hirnrissig, ihre von diesem Plan zu erzählen oder sie auch noch selbst daran mitplanen zu lassen. Das weiß der Red Angel dann doch alles bereits!
Drittens: Hätte es da nicht ein einfachere Methode gegeben? Einfach mit einer zeitgeschalteten Bombe in einen Raum sperren? Dann könnte sich Michael jetzt den Gang in den Schönheitssalon sparen.
Viertens: Wenn der Red Angel ja doch weiß, was passiert - warum kommt sie erst als es augenscheinlich zu spät ist? Das ist eine Zeitreisende, die ihr Erscheinen offenbar präzise steuern kann. Wieso nicht zwei Minuten früher kommen und allen Beteiligten die Tortur ersparen?
Einiges davon löst sich logisch dadurch auf, dass gar nicht Michael der Red Angel ist. Aber das wusste ja keiner von der Crew, die sich die ganze Folge einfach unfassbar dämlich angestellt hat (mit Ausnahme von Spock, der als einziger gepeilt hat, dass die Bedrohung für Michael real sein muss, damit das funktioniert).
Der Red Angel kommt außerdem aus einem unübersehbaren, gigantischen Zeitwirbel. Wo war der in Folge 1? Wo war der in der Kelpianer-Folge? Hätte doch auffallen müssen. Und sie hat die Signale gesendet, um auf sich aufmerksam zu machen? Wozu überhaupt? Die einzige wirkliche Konsequenz dieser Signale war bislang, dass Michael im Staffelauftakt fast draufgegangen ist und vom Red Angel gerettet werden musste (wobei genau genommen nicht mal eine Rettung zu sehen war).
Dazu kommt, dass sowohl der Zeitanzug selbst als auch die wundersame Wiederbelebung Michaels viel, viel zu advanced sind für Technologie dieser Zeit. Die Wiederbelebungstechnologie könnte aus der Zukunft geklaut sein, aber der Anzug wurde ja offensichtlich von Section 31 entwickelt. Wird wohl genau wie der Sporenantrieb etwas sein, was demnächst verboten wird. Als in ST IV die Erde nur durch eine Zeitreise gerettet werden kann, hat jedenfall noch niemand davon gehört. Und im 24. Jahrhundert existiert ja gar eine Strafbehörde für Zeitreise-Vergehen.
Nachdem ich vor einer Woche das Vergnügen hatte, mit das TNG-Finale nochmal im Kino anzusehen, hab ich mich über den augenzwinkernden Kommentar über das Auslöschen der Menschheit noch in ihrer Ursuppe, sehr gefreut.

Mittlerweile geht's wieder mehr darum, in den einzelnen Folgen ordentlich auf den Putz zu hauen und dabei Logik und Kohärenz links liegen zu lassen.

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BeitragMo 8. Apr 2019, 19:13 
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Nachdem sich eine Reihe von Folgen bei mir angesammelt hatte, wollte ich am Wochenende mit dem Nachholen von Folge 208 beginnen. Ich hab dann Mitten drin aufgehört. Das war mir einfach zu dämlich. Für mich ist ST:D Geschichte. Ich bin engültig raus.
Der Picard Serie werde ich eine Chance geben. Aber große Erwartungen habe ich nach dem Murks hier, nicht.


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BeitragFr 12. Apr 2019, 19:43 
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Puhhh...also kurz vor dem Ende. Ich finds schade, dass die Season schon aus sein wird. Folge 13 jedenfalls mit viel Emotionen und schönen Momenten. Ich hoffe ja, dass man Season 3 endlich dazu nutzen wird, einige der Figuren weiter auszubauen. Commander Reno und Stamets waren immer sehr witzig zusammen. Es konzentriert sich, meiner Meinung nach, alles zu viel auf Michael und ihre Familiengeschichte.

Auch schön zu sehen, dass in Folge 13 wieder ein Short Trek aufgegriffen wird. Tilly trifft ihre alte Freundin wieder. Schöne Folge und ich hoffe, dass das Staffelende noch eines drauf setzt.

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BeitragSo 14. Apr 2019, 17:47 
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2x11 - Perpetual Infinity
Die Episode hat vor allem zweiterlei zu bieten: ein eifriges Zusammenflechten der Erzählstränge und un-end-lich viel Technobabble.
Ersteres klärt immerhin vieles auf: wer der Red Angel ist, warum sie der Red Angel ist, was das Ganze mit Burnham zu tun hat und mit Spock und mit der Section-31-AI. So hat man mit Ausnahme der sieben Signale eigentlich alles hübsch zusammengeflochten und wenn man über kleinere Plausibilitätslücken hinweg sieht (Zeitreise-Logik; AI, die durch außerirdische Daten Bewusstsein entwickelt; Daten, die fest mit dem Schiff verschmelzen), die aber alle auch typisch Star Trek sind, eigentlich eine ganz runde Sache. Nur wirklich spannend erzählt war das diese Woche halt nicht. Und apropos unplausibel: Wenn Gabrielle in einer Felswüste in der Zukunft gestrandet ist, woher wusste sie dann eigentlich immer, wo sie hinreisen muss, z. B. um Michael zu retten? Und woher hat sie diesen fancy Wiederbelebungsstrahl?
Interessante Beobachtung: Leland verhält sich ausgerechnet unter Einfluss der Control-Naniten endlich mal so dominant und kompromisslos, wie ich mir einen Section-31-Commander vorstelle. Bislang war das ja eher ein intriganter Sauhaufen.

2x12 - Through the Valley of Shadows
Das Zeitkristallkloster der Klingonen - tiefstes Sci-Fantasy-Gebiet. Aber ich denke, da brauchen wir nicht so tun, als hätte es das bei Star Trek früher nie gegeben. Gerade DS9 hatte es da mit seinen Orbs und dem Prophetenkult faustdick hinter den Ohren, das wird bloß gerne nostalgisch verklärt. Dass sich Pike nach der Ansage "wir sind die Bewahrer der Kristalle und werden niemals einen hergeben" lediglich eine finstere Zukunftsvision ansehen muss und dann (dieses Schicksal akzeptierend) den Kristall einfach mitnehmen darf, war schon an der Grenze zur Lächerlichkeit. Immerhin hat man so nochmal die Brücke zu Pikes düsterem Schicksal geschlagen und die Rollstuhl-Szene war kurz und visions-schummerig genug, um nicht lächerlich zu wirken.
Der Ausflug zum Section-31-Schiff... wieder viel Technobabble dabei und die übliche Problematik, dass AI und ihre Nanotechnologie immer genau so stark sind wie es das Drehbuch benötigt. Dass die AI letztlich sowohl Gant als auch das gesamte Schiff durchdrungen hat, sich aber trotzdem überrumpeln und besiegen lässt, gibt ein eher schwaches Bild ab. Dass sie Leland und Gant zerstört und dann rekonstruiert habe ist eine seltsame Aussage und passt gar nicht zu dem, was letzte Woche zu sehen war... vielleicht passierte das ja erst durch die Injektion der Naniten.
Warum flieht die Discovery am Ende nicht vor den Section-31-Schiffen? Warum wird sogar gesagt, dass diese sie ja einholen würden? Discovery hat einen gottverdammten Spore Drive, die kann ans Ende des Universums springen!!! Immerhin kommt Pike auf die Idee, das ganze Schiff zu zerstören - hatte mich schon seit Beginn der Folge gefragt, warum das niemandem einfällt.
Ich hab bei den sieben Signalen irgendwie den Eindruck, dass man sich die so on the fly überlegt hat. Stammten die zu Beginn nicht noch aus allen Ecken der Galaxis? Dass ist nun schon das vierte, das in Ausflugsreichweite liegt (okay, bei New Eden weiß man's nicht so genau). Und wenn das wirklich von Boreth kam, wieso hat das beim ersten Auftauchen niemand orten können?

2x13 - Such Sweet Sorrow
Das fünfte Signal taucht auf und - oh Wunder - es ist mal wieder in Tagesausflugsreichweite (die Enterprise kommt ja gegen Ende der Episode mit konventionellem Warpantrieb an).
Einige richtig tolle Szenen im ersten Drittel der Episode. Die Crew evakuiert auf die Enterprise (die Evakuierungsbrücken lösche ich mir mal aus dem Gedächtnis), wir bekommen das Schiffsinnere samt Brücke zu sehen ("keine Hologramme, nie mehr!") und das sieht für mich eigentlich ganz chic aus. Okay, die Brücke scheint man während der Reparaturphase vielleicht ein paar mal zu oft poliert haben so wie die glänzt, aber da kann sich bis zur Kirk-Äre ja noch ein bisschen Staub setzen. Dann wäre da das Meeting darüber, wie man an die Energie einer Supernova kommt und dass Georgiou endlich mal für ihre massenmörderischen Ideen abgekanzelt wird. Die Ankunft der Königin im Transporterraum. Und vor allem die Szene im Maschinenraum mit Reno, Stamets, Po etc., bei der man merkt, zu was für sprühenden Dialogen die Serie mit diesen Figuren fähig ist, wenn man sich einfach mal die Zeit dafür nimmt.
Nachdem sowohl "Runaway" als auch "The Brightest Star" nun in die Staffel eingewoben wurden, hatte ich fast einen Hoffnungsschimmer, man würde auch nun auch "Calypso" wahr werden lassen und die Discovery in die ferne Zukunft entsorgen. Mit dem Verbleib Michaels und spätestens mit dem Spocks auf dem Schiff hat sich das fürs Erste erledigt. Wäre auf jeden Fall ein respektabel mutiger Schritt gewesen, das titelgebende Schiff nach zwei Staffeln zu entsorgen (da die Serie immerhin jede Staffel den Captain wechselt ist Veränderung eh Programm)
Der Rest der Folge dann leider sehr, sehr viel Abschiedstränendrüse und Tempoverschleppung. Und was zur Hölle war das für ein seltsamer Planet? Das war definitiv der absurdeste Planet der Star-Trek-Geschichte - hat man dem Künstler vielleicht ein weeenig zu viel Freiheit gelassen.
Mit zwei ausstehenden Signalen, dem Mysterium über die Zeitsprünge von Michael, dem bevorstehenden Kampf und Sprung in die Zukunft hab ich ein bisschen Angst, dass im Staffelfinale genau wie in Season 1 die Zeit fehlt, es ordentlich zu erzählen. Mal schauen.
Statt Section 31 bitte eine Captain-Pike-Serie drehen! Die Enterprise ist gut designt, Anson Mount ist großartig (und Pike hat als "Walking Dead" nun eine weitere interessante Facette) und an Spock werde ich mich schon irgendwie gewöhnen (zumindest mit Augen zu, stimmlich ist Ethan Peck eine super Besetzung - oder Spock geht endlich mal zum Friseur, denn Peck hat eigentlich erstaunliche Ähnlichkeit zumindest mit Zachary Quinto). Section 31 hingegen...

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