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BeitragMo 16. Okt 2017, 20:16 
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Zitat:
Der Spore-Drive scheint damit aber ja nun auch Geschichte zu sein.


Kann es sein, dass er das ist, weil...
(Ich setze es mal in Spoilern, weil ich nicht genau weiß, ob ich da von selber drauf gekommen bin, oder mich habe spoilern lassen und gerade unterbewusst nur glaube, dass es von mir gekommen ist :D )
versteckter Inhalt:
man mit diesem Antrieb irgendwie mit dem Spiegeluniversum in Berührung kommt? :shock:


Denn einfach so wäre es wenig plausibel, dass der Antrieb einfach weg ist.

Also mir hat die Folge auch wieder unglaublich gut gefallen. Ich muss gestehen, dass die Serie mich gerade schon sehr aufsaugt.
Auf der einen Seite tut es mir schon weh, dass es mit dem bekannten Star Trek sehr wenig zu tun hat, aber auf der anderen Seite genieße ich die Folgen bisher einfach rundum.

Zur Folge schreibe ich später noch was...

EDIT:
Ich sehe gerade, dass mein "spoiler" wohl für viele mehr als nur offensichtlich war, wenn ich mir andere Seiten anschaue :lol: :lol: :lol:

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BeitragDi 17. Okt 2017, 07:31 
Inventar
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Den Zusammenhang mit dem Spoiler sehe ich so zwar nicht, aber ich finde die Idee des verpilzten Universums einfach etwas arg lächerlich. Ich meine wir den normalen Space, wir haben den fluidic Space, in dem Species 8472 lebt und nun das... Zumal ich auch nicht wirklich sehe, warum man die bisherige Story nicht auch ohne das hätte erzählen können.

Ich stelle aber auch einmal mehr fest, wie sehr man sich ans binge-watchen gewöhnt hat. Man ist es gar nicht mehr gewohnt, eine Woche auf eine neue Episode zu warten.

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BeitragDi 17. Okt 2017, 08:19 
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Woah, die eigentliche Sensation habt ihr noch nicht erwähnt: In einer Trek-Serie wurde 2x "fuckin" gesagt. Bin geschockt. :oops: Da verblasste der Schock mit dem Gay-Pärchen unter den Führungsoffizieren direkt dagegen. :wink:

Mal im Ernst: Die Folge gefiel mir ziemlich gut, was komplett an der Handlung an Bord der Discovery lag. Ohne Lorca finde ich die Crew um Längen besser und man darf sogar mal kurz über Ethik diskutieren.
Saru und Stamets kristallisieren sich allmählich als Sympathieträger und die interessantesten Charaktere heraus. Dass Burnham eher wenig zu sehen war, tat gut.

Den Part auf dem Klingonenschiff fand ich schwach, es wirkte wie aus einer x-beliebigen Stargate Episode entnommen. Das wurde auch durch "Harry Mudd" nicht viel besser. Am interessanten war das Detail über Lorcas alte Crew, die er lieber tötet, als sie in Gefangenschaft gehen zu lassen.
Irritierend fand ich die visuellen Effekte der Disruptoren. Habe bei den ersten beiden Erschossenen gar nicht gecheckt, dass sie "atomisiert" wurden... dachte "Hmm, wo sind die denn auf einmal hin?".

Und die Unsicherheit bzgl. des Casts kann ich teilen. Der gerettete Lieutenant soll wohl Teil der Crew werden. Während viele Figuren, die schon paarmal zu sehen waren, gefühlt noch gar nichts sagen durften.

Episode 5: 7 / 10


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BeitragDi 17. Okt 2017, 09:38 
Inventar
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Folge 105:

Es bleibt weiterhin dabei: Ich werde mit der Serie einfach nicht ''warm.''
Einzig interessanter Aspekt dieser Folge. Lorca hat sein altes Schiff samt Crew in die Luft gesprengt um sie der Gefangenschaft entgehen zu lassen.


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BeitragDi 17. Okt 2017, 12:32 
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Jetzt bin ich endlich mal drauf gekommen an wen mich diese STD Klingonen so frappierend erinnern.

Das sind Scarraner aus Farscape (jedenfalls eine Kaste, von den Scarranern gabs mehrere Unterarten). Wenn man über die Google Bildersuche (Scarran Klingon) geht fügen die sich das nahtlos ein.


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BeitragFr 20. Okt 2017, 22:37 
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1x05

Mit der Episode hatte ich über lange Strecken so meine Probleme, als es wirklich noch stärker als die letzten Folgen wie Anti-Trek wirkte. Am Ende hat man dann größtenteils die Kurve gekriegt, sehr viel auf der positiven Note abgeschlossen und die Charaktere endlich deutlich differenzierter gezeichnet. Stamets gefiel mir vorher schon am meisten und hat sich hier nochmal besonders herausgestellt. Die Schlussszenen lassen zudem darauf hoffen, dass die Charaktere jetzt deutlich mehr miteinander als gegeneinander arbeiten werden.

Die Klingonen sehen natürlich immer noch scheiße aus (haben die statt Fingern ernsthaft Klauen aus Gummi - wtf?!), zeigen ein Verhalten, das etwa das Gegenteil von ehrenhaften Kriegern ist, indem sie aus Spaß Gefangene totprügeln, und lassen sich dann am Ende auch noch von zwei lausigen Menschen überrumpeln. Und nachdem sie nun schon so aussehen wie Scarraner (danke, Amtranik!) hat man ihnen jetzt auch noch die Insektenshuttle aus Lexx verpasst. Da passt leider nichts, aber auch wirklich gar nichts zusammen.
Auch ist mir nicht klar, warum man hierfür ausgerechnet Harry Mudd ausgraben musste, der hauptsächlich mit allerlei Anspielungen auf seine TOS-Zeit um sich wirft, aber ich nehms einfach mal neutral als Fan-Service hin (ähnlich wie ungewöhnlich viele weitere Insider diesmal).

vicaddict hat geschrieben:
Ich bin nur noch immer nicht ganz dahinter gestiegen, wer in Zukunft eigentlich Teil des engeren Casts sein wird. Wir haben neben Michael den Captain, Saru, den Doc, den Wissenschaftler und die Rothaarige. Der bisherige erste Offizier wurde erst entsorgt und bei der schwarzen Navigationsoffizierin weiß ich nicht, ob sie einfach nur Statistin ist, oder wirklich dazu gehört. Und die Dame mit dem Implantat am Kopf wäre da auch noch. Irgendwie ist mir noch nicht so wirklich klar, wer überhaupt welche Rolle besetzt.

Ich hab mich mittlerweile von der Vorstellung gelöst, die Brückencrew noch groß kennenzulernen. Denke, dass das bis auf Lorca oder eben Saru bewusst nur Statisten sind, weil die Brücke nicht das Zentrum der Handlung darstellt. Ist gewöhnungsbedürftig, weil sie das bisher in Star Trek immer war, aber für den Erzählfokus eigentlich sehr richtig. Wir haben ja in den anderen Serien z.B. auch nie das Krankenstations-Personal genauer kennengelernt (da entsprachen etwa Chapel oder Ogawa eben der Brückencrew von DIS).

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BeitragMo 23. Okt 2017, 17:21 
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Also offiziell bin ich jetzt fester Fan der Serie. Die ersten Folgen haben mich einfach überzeugt und schwanken zwischen "konstant gutem Niveau" und "wird sogar noch besser".
Auch heute war ich wieder total zufrieden und komme langsam in diese Phase, in der ich immer wieder schaue, wie lange die Folge noch läuft, weil ich gar nicht will, dass sie zu Ende geht. :mrgreen:

Als positiv empfinde ich schon mal Tylers ersten Auftritt. Zwar würde ich mir da eine kantigere Figur wünschen, die vom Auftreten nicht so 0815 wirkt, allerdings war sein Charakter schon wesentlich interessanter, als gedacht.
Dazu kommt, dass ich es schön finde, dass Michael am Ende aufgetaut ist und nicht permanent in dieser Pseudo-Vulkanier-Art herumschleicht :mrgreen: Sogar Tilly fand ich dieses Mal ganz cool.
Negativer Punkt war aber diese Story um den Admiral. So toll ich auch die Szenen mit Lorca fand, so bescheuert war diese Reise zum Treffen mit den Klingonen.
Vielleicht ist es leicht aus "unserer" Sicht zu argumentieren, aber das da ein Hinterhalt geplant wurde, war irgendwie sofort klar. Fand das schon ein bisschen blöde.
Ansonsten: Stamets finde ich absolut klasse. In den wenigen Szenen, die er hat, rockt der mMn einfach ziemlich hart. :lol:

Übrigens ist Staffel 2 schon angekündigt!

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BeitragMo 23. Okt 2017, 17:29 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
LittleQ hat geschrieben:
Also offiziell bin ich jetzt fester Fan der Serie. Die ersten Folgen haben mich einfach überzeugt und schwanken zwischen "konstant gutem Niveau" und "wird sogar noch besser".
Auch heute war ich wieder total zufrieden und komme langsam in diese Phase, in der ich immer wieder schaue, wie lange die Folge noch läuft, weil ich gar nicht will, dass sie zu Ende geht. :mrgreen:

Als positiv empfinde ich schon mal Tylers ersten Auftritt. Zwar würde ich mir da eine kantigere Figur wünschen, die vom Auftreten nicht so 0815 wirkt, allerdings war sein Charakter schon wesentlich interessanter, als gedacht.
Dazu kommt, dass ich es schön finde, dass Michael am Ende aufgetaut ist und nicht permanent in dieser Pseudo-Vulkanier-Art herumschleicht :mrgreen: Sogar Tilly fand ich dieses Mal ganz cool.
Negativer Punkt war aber diese Story um den Admiral. So toll ich auch die Szenen mit Lorca fand, so bescheuert war diese Reise zum Treffen mit den Klingonen.
Vielleicht ist es leicht aus "unserer" Sicht zu argumentieren, aber das da ein Hinterhalt geplant wurde, war irgendwie sofort klar. Fand das schon ein bisschen blöde.
Ansonsten: Stamets finde ich absolut klasse. In den wenigen Szenen, die er hat, rockt der mMn einfach ziemlich hart. :lol:

Übrigens ist Staffel 2 schon angekündigt!

Tja irgendwie fand ich die Folge davor besser, naja, ab und zu könnte man schon mal einen Planeten besuchen, ausreden in der Storyline gäbe es sicher genug. Aber alles in allen ist die Serie nicht schlecht und Season 2 ist ja jetzt sicher.


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BeitragMo 23. Okt 2017, 18:11 
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Mir geht es ähnlich. Die Serie hat mich überzeugt, auch wenn ich nicht alles so nachvollziehbar und gut finde.

Die Klingonen sind jetzt also offiziell auch noch Assassinen. Ganz ehrlich? Warum? Die wirken nach all den Auftritten bisher wie Romulaner, aber sicher nicht wie Klingonen.

Die Story um Michael und Sarek. Wir hatten dieses halb Mensch/halb Vulkanier Ding ja nun in diversen Serien und Filmen mit Spock. Warum noch einmal?

Davon abgesehen passt das. Mir gefallen die Darsteller, die Charaktere und der subtile Humor, der besonders bei Stamets durchschimmert.

So sehr ich aber inzwischen davon überzeugt bin, dass mir die Serie gefällt, so sehr stört mich eine Sache. Der Trailer zur kommenden Folge.

versteckter Inhalt:
Das Schiff gefangen in einem Timeloop? Really? Jetzt schon? Zur Halbzeit von Staffel 1 kommt schon die obligatorische Timeloop-Folge, die es in jeder SciFi Serie mindestens ein mal gibt? Das dämpft meine Erwartungen an kommende Woche gewaltig.

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BeitragMo 23. Okt 2017, 20:13 
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Halbzeit ist aber glaube erst nach Folge 9. Ich mag sowas...


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BeitragMi 25. Okt 2017, 07:56 
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Episode 6: Für mich die bisher schwächste Episode.
Positiv: - Stamets kurzer Auftritt und Screentime für Tilly. Bei ihr wurde ja mal Autismus vermutet, glaube das stimmt aber nicht.
- Tyler und Michael Bonding. Ich hoffe so sehr, dass er ein klingonischer Agent ist. Seine Kampfstärke und wie er die 6 Monate Folter weggesteckt hat, sprechen jedenfalls dafür.

Negativ:
- Michael/Sarek-Teil: Wirkte mE nicht schlüssig. Das man innerhalb Stunden ein Gerät baut, welches den Vulcan Mindmelt verstärken kann, fand ich schon leicht fragwürdig. Aber der Part als sie in Sareks Traum rumspaziert war so billig und Sareks Verhalten, als er sie "aus seinem Kopf prügelt" war nicht logisch.
Ausserdem: Show don't tell. Die wichtigen Elemente dieser Story hätte man ruhig visualisieren dürfen, statt nur darüber zu reden.
- Besuch vom Admiral: Ihren Cruiser längsseits hätte man sich letzte Folge schon gewünscht, dann hätte Lorca kein Shuttle nehmen müssen. Und in dem Moment, wo die Vorgesetzte anfängt Lorca unter Druck zu setzen, zieht er sie ins Bett, damit er sich nicht mehr rechtfertigen muss. WTF?
- Praktischerweise kann sie gleich für Sarek einspringen und zu den Klingonen fliegen. Mal abgesehen davon, dass das plump ist: Macht es Sinn, dass statt eines Vertreters von Vulkan ein Starfleet-Admiral zu dem Treffen reist? Schliesslich führen diese Fraktionen Krieg miteinander, während Vulkan neutral ist ?!
- Ausserdem: Warum sollten die Klingonen ursprünglich vorgehabt haben, Sarek zu schnappen? Dadurch provozieren sie evtl. einen 2-Fronten-Krieg.

Kleinigkeit der Woche: Michael und Tilly joggen also in "DISCO" Shirts. Nachdem ich annehme, dass sie keine Fans der Musikrichtung aus dem 20. Jahrhundert sind... ist das wohl eine Abkürzung ihres Schiffsnamens?! Die Leute auf der Enterprise rennen demzufolge mit "ENTER" Shirts rum?
Was soll sowas denn bitte?
Plus: Der Replikator gibt Kommentare zum produzierten Essen ab? Auch so ein Feature, was sich in der Zukunft nach Discovery nicht durchgesetzt hat. ;-)

Fazit: Das Writing passt mE bislang weder zu Star Trek noch zu dem erwarteten Niveau in PeakTV-Zeiten.
4 / 10

@Netflix: Nach der Episode wird mir After Trek vorgeschlagen, was nach 5 Sekunden startet und eine Besprechung der vorigen Episode 5 bietet, weil bis gestern abend die aktuelle AT-Folge nicht online war. Sehr gut durchdacht!


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BeitragMi 25. Okt 2017, 14:44 
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Man steckt halt in dem Dilemma, dass man dem Zuschauer etwas neues bieten muss, obwohl man technisch eben noch vor Kirk angesiedelt ist. Das ist eine Aufgabe, die du als Writer kaum bewerkstelligen kannst. Von daher würde ich tatsächlich hoffen, dass man einfach mit dem Canon bricht, aber angeblich soll ja alles erklärt werden.

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BeitragDo 26. Okt 2017, 09:46 
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Alles was Sarge zu Folge 106 gesagt hat, stimmt. Dennoch, das war die erste Folge die mich ziemlich gut unterhalten hat. :shock:

Das ''wahre'' StarTrek ist natürlich weiterhin ''The Orville'' und läuft bei FOX. Ich bin mittlerweile auch davon überzeugt, dass sich am aktuellen Kurs von ''Discovery'' (das ''Disco'' war vermutlich ein Insider Gag der Produzenten/Autoren) nicht viel ändern wird.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 10:32 
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redlock hat geschrieben:
Alles was Sarge zu Folge 106 gesagt hat, stimmt. Dennoch, das war die erste Folge die mich ziemlich gut unterhalten hat. :shock:

Das ''wahre'' StarTrek ist natürlich weiterhin ''The Orville'' und läuft bei FOX. Ich bin mittlerweile auch davon überzeugt, dass sich am aktuellen Kurs von ''Discovery'' (das ''Disco'' war vermutlich ein Insider Gag der Produzenten/Autoren) nicht viel ändern wird.

Warum sagen alle immer es wäre kein wahres Star Trek? Es ist als eine Spin-Off Serie und von der erwarte ich garnicht das Sie wie das Original ist und eigentlich sollte Sie deshalb schon ganz anders sein. S1 von Stargate Atlantis war ganz gut, aber das was danach kam leider ein vergessenswerter SG1 Clone, einfach nur mit einem anderen Team auf einem Außenposten. SGU war dann ganz anders und das war gut so, das wäre mit den Antikern sicher noch spannend geworden :x .

Aber zumindest DS9 war doch früher auch ganz anders, was auch viele Alt-Trekkies bemängelten. Gab ja dann auch wohl einpaar Änderungen. Ich habe diesen Babylon 5 Clone aber bisher nie gesehen, nur das Original, das war ja ganz klar eine Kopie, also zumindest die Grundidee mit der Raumstation, nicht der Hauptplot. The Orville finde ich auch toll, sah aber TNG und Voyager nur ab und zu mal im Free TV damals, aber fand die meisten Folgen eher zäh und langweilig. Aber das meiste war auch Voyager. The Orville ist zwar ähnlich, aber trotzdem mehr als nur eine Kopie dieser zwei Serien. Von den Charakteren konnte ich da mit keinem was anfangen, liegt am Ende auch daran das man die Folgen so gucken musste wie die kamen, da guckte man selten von Anfang bis Ende.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 13:41 
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Wie von vicaddict auch schon angemerkt hat man sich das Problem als Prequelserie zu den bisherigen Formaten selber geschaffen. Und dazu verschärft man es zusätzlich, wenn man es nur 10 Jahre vor TOS ansiedelt und z.B. Spock's Adoptivschwester als eine Hauptfigur erfindet (ihn darüber hinaus aber nicht zeigen will oder darf).
Die Autoren von "The Orville" werden sich da sicher jede Woche köstlich drüber amüsieren, weil sie bei ihrem Trek-Klon alle Freiheiten haben und sich keiner aufregt, weil dies und das nicht Kanon ist.

Heutzutage ist man als Zuschauer natürlich auch viel kritischer als früher, weil das allgemeine TV-Niveau so gestiegen ist. Da wartet man ungern 1-2 Seasons, damit eine Serie besser wird, was bei den alten Trek-Serien noch üblich war.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 14:13 
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Ich verstehe das mit der Prequellserie ja auch nicht. Hätten die den Klingonen einen anderen Namen gegeben hätte alles gepasst. Eine Rasse die Jahrhunderte schlief und deshalb in den alten Serien nie auftauchte und jetzt einen Krieg beginnt. Noch dazu der Sporenantrieb und generell die moderne Optik. Aber naja, entweder das alles wird noch erklärt oder es ist eben doch eine Paralleldemision, aber alles im allen gefällt mir das als Raumschiffserie gut. Kenne viel zu wenig der alten Serien um mich an Canon zu stören, bzw. das was ich sah, auch von der letzten Enterprise Serie, habe ich größtenteils eh wieder vergessen.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 18:43 
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Ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt als Problem sehen würde. Ein Problem wäre es nur, wenn die Leute das deshalb nicht schauen würden. Scheinbar schaut man es allerdings so gerne, dass man schon eine weitere Staffel bekommt.

Ob es später Probleme mit dem Canon gibt oder nicht, kann ich nicht sagen, würde die Serie aber schon von Anfang an als watchable einstufen, weshalb ich hier nicht die typische 3 Staffelproblematik sehe, die man in anderen Trek Serien hatte...

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BeitragDo 26. Okt 2017, 19:20 
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LittleQ hat geschrieben:
Scheinbar schaut man es allerdings so gerne, dass man schon eine weitere Staffel bekommt.


ST:D ist ein Prestige Projekt für CBS/CBSAA. Egal wie die Fanreaktion ist, das wird jetzt gnadenlos durchgezogen. CBS kann's egal sein wie heftig gemeckert wird, Hauptsache die Leute kaufen in den USA das Abo. Ich sehe da Parallelen zur frühen Phase von Netflix wo auch (praktisch) jedes eigene Projekt zunächst verlängert wurde.


Zum ''wahren'' StarTrek: Der Ton macht die Musik. Und die stimmt hier, für mich jedenfalls nicht. ST:D hat nichts von der positiven Grundstimmung die die originale Serie und TNG auszeichnet. The Orville ist dagegen voll davon.


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BeitragDo 26. Okt 2017, 19:58 
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Gab es diese positive Stimmung bei DS9? Das war doch düster bis zum geht nicht mehr und einer der Writer landete dann am Ende gar bei Galactica. In meinen Augen tut man gut daran, eben nicht einen TNG Klon zu produzieren.

Man darf aber eben auch nicht vergessen, dass man gerade einmal ein halbes Dutzend Episoden gezeigt hat. Wer weiß, wohin die Reise geht und ich kann mir vorstellen, dass die Produzenten sich der Kritik durchaus annehmen.

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BeitragFr 27. Okt 2017, 10:14 
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vicaddict hat geschrieben:
Wer weiß, wohin die Reise geht und ich kann mir vorstellen, dass die Produzenten sich der Kritik durchaus annehmen.

Das ist anzunehmen, wird aber frühestens in Staffel 2 erfolgen können.
Überhaupt wird man einfach abwarten müssen, wie es sich über die Zeit entwickelt, grade bzgl. CBS AA. Momentan ist die Serie dort das Zugpferd - wenig überraschend nach all dem Buzz zum Start. Insofern war auch eine Verlängerung nur Formsache. Man darf nicht vergessen, dass die Serie der Hauptgrund für einen Ami ist, monatlich 5,99$ zu bezahlen.


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BeitragFr 27. Okt 2017, 21:30 
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Sarge hat geschrieben:
- Praktischerweise kann sie gleich für Sarek einspringen und zu den Klingonen fliegen. Mal abgesehen davon, dass das plump ist: Macht es Sinn, dass statt eines Vertreters von Vulkan ein Starfleet-Admiral zu dem Treffen reist? Schliesslich führen diese Fraktionen Krieg miteinander, während Vulkan neutral ist ?!

Hö? Wieso soll Vulkan neutral sein?!
Die Klingonen haben einen Krieg gegen die Föderation gestartet und da ist Vulkan genau wie die Erde Gründungsmitglied.

vicaddict hat geschrieben:
Gab es diese positive Stimmung bei DS9? Das war doch düster bis zum geht nicht mehr und einer der Writer landete dann am Ende gar bei Galactica.

Wirklich düster oder dramatisch schwer wurde DS9 erst sehr spät. Der Dominion-Krieg bricht erst am Ende der 5. Staffel aus, danach zog die Anzahl der wirklich düsteren Folgen erst spürbar an.
Was die Trek-Fans bei DS9 von Beginn an am meisten störte war das Fehlen eines Raumschiffes. Das wurde dann in Staffel 3 durch Einführung der Defiant ausgebessert.

redlock hat geschrieben:
Das ''wahre'' StarTrek ist natürlich weiterhin ''The Orville'' und läuft bei FOX.

Ich kann diesen Orville-Hype schlicht nicht nachvollziehen. Die Serie ist eine halbgare "will, darf aber nicht"-Kopie, die ständig versucht, das ethische Dilemma von TNG zu recyclen (nebst kompletter Stories), aber es schlcht nicht verstanden hat und daher niemals ausreichend in die Tiefe geht, sondern die Zeit lieber dafür vergeudet, die Crew ständig als totale Vollidioten darzustellen.

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BeitragSa 28. Okt 2017, 21:21 
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Kann wenig die Kritik am Look und das zu moderne Aussehen verstehen. Wie alt ist denn TOS? Fast 40 Jahre her? In der damaligen Zeit hat sicher keiner beim Design daran gedacht, dass es irgendwann Touchscreen Displays gibt und nurnoch wenig per mechanischen Schaltern an Computern geregelt wird. Ich mein, heutige moderne Smartphones haben um ein vielfaches mehr Rechenleistung als alle damaligen Super Computer zusammen auf der Welt. xD Find es eher umgekehrt, hätte man die Trekkie-Nerds bedient, fände es der großteil der Nicht-Trekkies eher belustigend, wenn die Technik der Zukunft veralteter aussieht, als unsere jetzige. Was Design angeht find ich es daher in Ordnung, mit der Zeit zugehen, auch wenn man damit die Kontinuität bricht zu alten Serien im selbigen Universum.

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BeitragSo 29. Okt 2017, 20:40 
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phreeak hat geschrieben:
Kann wenig die Kritik am Look und das zu moderne Aussehen verstehen. Wie alt ist denn TOS? Fast 40 Jahre her? In der damaligen Zeit hat sicher keiner beim Design daran gedacht, dass es irgendwann Touchscreen Displays gibt und nurnoch wenig per mechanischen Schaltern an Computern geregelt wird.

Niemand kritisiert, dass sich das Setdesign an der Moderne orientiert und nicht zum Retrofest wird. Okay, ein paar versprengte Gerstalten mags da geben, aber das sind Einzelfälle und hier im Forum ist mir kein einziger davon begegnet.
Es geht vielmehr um Redesigns, die nicht nötig waren, weil sie keineswegs von der Zeit überholt wurden und ggf. noch um Zukunftstechnologie, die unnötig vorgezogen wurde. Änderungen, die es nicht gibt, weil es nötig war, sondern weil irgendwer in der Produktion dem Ganzen seinen Stempel aufdrücken wollte.

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BeitragSo 29. Okt 2017, 21:12 
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Auf die Sets bezogen finde ich den modernen Look sogar sehr charmant, wenn man dabei auf alte Versionen vom Phaser anspielt. Das finde ich sehr gut gelöst und zeigt, dass man durchaus auch daran interessiert ist, sich gewissermaßen einzufügen.

Warum man die Klingonen aber einmal komplett auf links dreht, versteht doch niemand. Mal ganz ehrlich, was genau an denen ist denn noch klingonisch? Nicht das Aussehen, nicht die Kleidung, nicht das Benehmen. Das sind random Aliens, die durchaus einen tollen Gegner abgeben, aber warum müssen das Klingonen sein? Zumal die Story zw. Menschen und Klingonen an und für sich auserzählt ist. In 50 Jahren Star Trek hat man da doch alles gehabt. Ebenso die menschlich-vulkanische Origin Story. Hatte man mit Spock. Und dessen Bruder. Warum muss man auch in dieser Serie Sarek und eben Spock einbinden? Warum nimmt man nicht wenigstens neue Figuren? So limitiert man sich doch selbst, weil man sich an etablierte Dinge halten muss und läuft Gefahr, die Fans zu verärgern. Warum?

Wie Alpha sagt, es ist Veränderung um der Veränderung Willen. Angeblich löst man es am Ende auf. Ich bin gespannt. Ich würde ja vermuten, dass diese Auflösung, so sie denn kommt, sogar schon am Ende der Staffel kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das abstrakt auf eine zukünftige Staffel bezogen hat. Wie man das stimmig erklären will? Eine Theorie besagt ja, dass alles im Mirror-Universe spielen würde. Man wird sehen.

Die Serie ist bisher erfolgreich, aber auf YouTube sehe ich bisher keine positiven Kritiken. Klar, das heißt nichts, aber die Serie wird bisher schon ordentlich verrissen. Sicherlich zu unrecht und man sollte das nicht ernst nehmen, aber es zeigt eben, dass man sich selbst diese Konfrontation ausgesucht hat. Aber warum?

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BeitragMo 30. Okt 2017, 09:17 
Abteilungsleiter/in
 
 
Also bei aller (teils durchaus berechtigten) Kritik an Disco muss ich auch mal was positives Sagen.

Mit gefällt sehr gut das man (zum ersten mal bei StarTrek) das Gefühl hat da wären echte Menschen an Board des Schiffes, auch wenn man leider nicht viel von Ihnen sieht. Die Leute haben Fehler, haben Bedürfnisse, Fluchen und haben Sex. Es ist keine Ansammlung von ach so weiterentwickelten Gutmenschen.

Hört sich jetzt vielleicht komisch an aber bei dieser StarTrek Version habe ich auch mal das Gefühl die Leute müssten auch mal auf die Toilette gehen während die in den bisherigen Serien über dieses Bedürfnis schon lange heraus gewachsen sind.

Menschen entwickeln sich nicht so schnell. Mir ist das oft wie eine ideologische Zwangsjacke vorgekommen.

Auch mich hat diese sozialistische Föderation eher immer abschreckend gewirkt. Vielleicht ein Vergleich im politischen Deutschland, die Föderation erinnert mich oft an die Grünen. Vermeintlich moralisch überlegen und gleichzeitig jeden bevormunden wollen. Insofern kann ich die (populistische) Motivation dieser neuen Klingonen durchaus nachvollziehen.


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