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BeitragMo 12. Feb 2018, 17:31 
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1x15

Was für eine fantastische Folge. Ich muss gestehen, dass ich da jede Minute durchweg genossen habe.
Insbesondere die Szenen mit Philippa und Tilly, die mich mit dem Imperatorgruß und dem Spruch, als sie der Händlerin die Waffe an den Kopf drückte, zum Lachen gebracht hat. Das war ja so scheiße geil :lol:
Jetzt kann man sich wohl wieder daran stören, wie der Krieg zu Ende gegangen ist, aber ich kann damit wirklich sehr gut leben, gerade da der Krieg in der zweiten Hälfte so gut wie keine Rolle mehr gespielt hat.
Am Ende wäre eine Wiederkehr von Lorca toll gewesen, aber da kann man wohl nicht alles haben.

--------------------------

Season 1:

Die zweite Hälfte empfand ich doch als Steigerung zur ersten Staffelhälfte. Natürlich kann man argumentieren, dass bisher jede erste Season von Star Trek nicht so der Hit war und für mich trifft das auch über einige Strecken auf DIS zu. Dennoch empfand ich die Zeit im Spiegeluniversum und nun auch die Folgen danach als wirklich gut. Hat sogar das, was ich bei den ersten Episoden bemängelte...einen gewissen Wiedersehwert.

Abgesehen von Ash bin ich auch mit der Entwicklung der Figuren sehr zufrieden. Tilly hatte ihre Potential da sogar noch am meisten genutzt, auch wenn ich rückblickend mit allen anderen ganz zufrieden bin.

In Season 2 hoffe ich darauf, dass man storymäßig nicht mehr ganz so chaotisch durch die Season stolpert. Da sind und waren ein paar Sachen dabei, bei denen man einfach mit dem Kopf schütteln musste.
Ein Wiedersehen mit Phillippa und Lorca sind für mich Pflicht, sonst wäre ich doch sehr arg enttäuscht, muss ich gestehen.

Ich weiß nicht, ob der Erstkontakt mit den Romulanern zeitlich in DIS passt, aber es wäre auch endlich mal schön, wenn man den Klingonen, gerade in dieser Kulturform, endlich eine Pause gönnt. Ich kann die nach all den Serien, in all den Formen, einfach nicht mehr sehen. Hoffe zudem auch, dass Season 2 vllt ein paar Folgen länger wird. Naja...


würde für die ganze Season so eine 7.5/10 vergeben. War im Nachhinein doch ganz gut, geht aber bestimmt noch besser. Zumindest die Voraussetzungen sehe ich da schon

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There's a reason you separate military and the police. One fights the enemies of the state, the other serves and protects the people. When the military becomes both, then the enemies of the state tend to become the people. -William Adama-


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BeitragMo 12. Feb 2018, 20:05 
Inventar
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Fazit Staffel 1

Es ist schon ziemlich dreist den Abspann des ersten Staffelfinale mit einer leicht modernisierten Version der originalen Star Trek Titelmelodie zu versehen. Andererseits, vielleicht ist das auch ein ''Wir haben Verstanden'' Zeichen der Showrunner.
Ich hab keine Lust in Details zu gehen (Alpha macht das hier viel besser). Deswegen mache ich es kurz: Die Staffel war einfach Murks! Zwar war's hin und wieder unterhaltsam. Aber insgesamt, war das einfach nix.
Beim hollywoodreporter kann man lesen, dass die aktuellen Showrunner extra darauf hingewiesen haben, dass sie den Krieg Klingonen vs Federation von Fuller geerbt haben. Durch die Zeilen konnte man lesen, dass auch sie mit dieser Storyline nicht glücklich waren.
Kann nur besser werden. Man darf zudem darauf hoffen, dass Michelle Yeoh in S2 wieder auftauchen wird.

Für Staffel 1: 6/10


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BeitragMo 12. Feb 2018, 21:52 
Inventar
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redlock hat geschrieben:
Beim hollywoodreporter kann man lesen, dass die aktuellen Showrunner extra darauf hingewiesen haben, dass sie den Krieg Klingonen vs Federation von Fuller geerbt haben. Durch die Zeilen konnte man lesen, dass auch sie mit dieser Storyline nicht glücklich waren.

Ich höre von Berg und Harberts aber sowieso immer nur, was für andere Leute immer all die Ideen beigesteuert haben. Klingonen-Krieg: war Fuller. Klingonen-Redesign: auch Fuller. Das von dir angesprochene TOS-Outro übrigens: Akiva Goldsman. Haben die beiden gerade erst erzählt. Das macht mir immer so den Eindruck von
1. bloß nicht selber für den ganzen Quatsch verantwortlich sein.
2. jeder Produzentenhansel wirft dort zusammenhangslos seine Ideen in den Hut und daraus werden ungefiltert Drehbücher gestrickt.
Das einzige, was Berg/Harberts offenbar selber waren war Mirror-Lorca und das hätte man vielleicht auch lieber sein lassen. Davon ausgehend haben sie vermutlich den ganzen Mirror-Universe-Teil mitgebracht, der alles schlimmer gemacht hat statt besser. Ich finde, eine konsequente Kriegsstaffel mit einem finster-militaristischen Captain (und einer Section 31 - ich glaube immer noch fest daran, dass Lorca da in Fullers Vision Mitglied war - der wies schließlich nicht ohne Grund auf den Clue in der Registriernummer) wäre vielleicht doch die bessere Option gewesen.

Die Aussagen zum Finale und den Staffel-2-Aussichten lassen mich auch stark daran zweifeln, ob tatsächlich sowas wie Einsicht besteht:

"Ich glaube, eines der wichtigsten Dinge, die uns nun möglich sind, ist die Beantwortung der Frage, wie die Discovery in den Kanon passt. Das ist einer der größten Streitpunkte unter den Fans. 'Wir haben noch nie von der Discovery gehört. Wie passt sie in die Welt? Sie ist mit Spock verwandt?' All diese Fragen. Was uns der Cliffhanger erlaubt ist, direkt auf sie einzugehen. Genauso so passt Discovery in die Zeitlinie und genauso können wir die Entscheidungen, die wir bisher getroffen haben, ein Einklang bringen. Während dieser Zeitperiode sind die Discovery und die Enterprise die Kronjuwelen der Flotte und daher müssen sie sich einfach treffen."
(hab die Übersetzung hier gemopst: http://www.robots-and-dragons.de/news/1 ... -staffel-2)

Das sollen die größten Kanonklagen der Fans sein? Die haben das Problem mit ihrem behaupteten Kanon offenbar gar nicht verstanden.,
Erinnert mich an Lost, als die Fans auf Antworten drängten und man daher eine Folge um das unglaublich wichtige Geheimnis drehte, woher Jack sein Tattoo hatte.

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BeitragMi 14. Feb 2018, 10:15 
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Zur ersten Staffel möchte ich gar nicht mehr viel sagen. Nur einer weiterer Beweis dafür wie maßlos überbewertet Fuller in Hollywood ist. Wenigstens ist er nirgendwo all zu lange ...

Trotz der vielen Stellen über die ich mich ärgere hat mich die Staffel aber überraschend gut unterhalten. Nur Schade das langsam die interessanten Figuren ausgehen so ohne Captain Lorca ...


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BeitragDo 15. Feb 2018, 11:33 
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Episode 15:
Nach dem Prolog in E01+02 sollten die beiden E14+15 wohl der Epilog zur ersten Staffel gewesen sein?
Denn ein Staffelfinale war das auf jeden Fall nicht, sondern in meinen Augen eine Frechheit gegenüber den Zuschauern und der Tiefpunkt der Staffel.

Ich beschränke mich mal aufs Wesentliche: Starfleet ringt sich also letzte Folge dazu durch, den Planeten Kronos von der Disco unter Führung der terranischen Imperatorin angreifen/zerstören zu lassen. Diesesmal folgen sinnlose Szenen, wie das Foltern äh nein Verprügeln der klingonischen Gefangenen, die schweigt. Wann hätte das schon jemals funktioniert? Dafür hat man ja Tyler/Voq, der plötzlich auf die klingonische Wikipedia in seinem Kopf Zugriff hat und aus unerfüllter Liebe zu Burnham bereit ist, bei der Mission mitzumachen.
Weitere sinnlose Szenen im Rotlichtviertel auf Kronos, wo man nach einem Vulkan sucht. Tilly wird dabei high, Tyler/Burnham fragen random Klingonen beim Roulette und die Empress macht das einzig vernünftige: Erstmal einen flotten Dreier schieben und danach die Prostituierten nach dem Weg fragen.

Zurück auf der Disco konferiert Burnham mit Holo-Admiral Cornwell und redet ihr mal eben die Vernichtung von Kronos wieder aus. Ihrer Meuterei schliesst sich diesmal die ganze Brückencrew an.
Weiter gehts im Vulkan, wo die Empress gerade die ultimative Bombe losgelassen hat. Nach einem kurzen Disput gelingt es Burnham, ihr die Zerstörung von Kronos auszureden - ihre Freiheit als Belohnung darf sie trotzdem behalten.
Die Fernbedienung zur Weltenzerstörung überlässt Burnham daraufhin LRell, damit sie die Klingonen unter Androhung der Vernichtung wieder auf den rechten Weg zurückführt (= weit weg von der Erde), als ihre neue Anführerin. Praktischerweise bleibt Tyler auf Kronos, damit wäre dieser Problemfall auch erledigt.
Zurück auf der Erde: Der Krieg ist vorbei und die Disco-Mannschaft kriegt Orden verliehen (solche Szenen erinnern mich immmer an den Schluss von Star Wars), posthum für den toten Doktor. Burnham wird rehabilitiert und darf eine Rede vor Starfleet halten. Cornwell ist zufrieden und auch Sarek ist total froh, dass Burnham den Plan, bei dessen Ausarbeitung er letzte Episode beteiligt war (!), nicht ausgeführt hat.

Also ich kann dieses miese Writing beim besten Willen einfach nicht akzeptieren. Mit welcher Geschwindigkeit hier Handlungsstränge angefangen und gleich wieder abgewürgt werden ist planloser, unglaubhafter Schrott. Die Charaktere haben überhaupt keine Konsistenz, sondern sind Fähnlein im Wind diverser Autoren.
Insofern muss man fast froh sein, dass hier ein "Reset" stattfand und mit Season 2 ein Neuanfang starten kann (wenn man mal den übermächtigen Sporedrive ausblendet).

Highlight: Wieder mal Tilly mit wechselnder Frisur und ihrem spontanen Gruß an die Empress, sowie dem Spruch gegenüber den Waffenhändlern. Was sollte dieser Storyteil eigentlich?

3 / 10


Fazit Season 1:
Star Trek Serien starten traditionell schwach und Discovery fügt sich wenigstens hier in den Kanon ein. Hauptkritikpunkte sind das sloppy writing und die mangelhafte Figurenzeichnung. Wie bereits erwähnt wurde, hat man den starken Eindruck, dass hier viele Köche an einem Brei herumgerührt haben, von dem sie selber nicht überzeugt waren. Hauptsache man hat viele Referenzen drin, um auch ja jeden Trekkie zufriedenzustellen.
Technisch ist die Serie gut gemacht und stellt ihre Vorgänger klar in den Schatten, aber das A&O einer Serie sind nun mal die Charaktere und die Story.
Trotz allem komme ich beim Durchschnitt meiner Episodenwertungen auf 6/10 für die Staffel.


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BeitragDi 24. Apr 2018, 14:40 
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versteckter Inhalt:
Die Vorab-News hören sich ja gar nicht so schlecht an. Mehr Forschung, weniger Krieg. Sektion 31 und höchstwahrscheinlich auch die Enterprise. Man erfährt etwas über die Brücken Crew und über die Kelpinianer.
Neue Kantine, neuer Maschinenraum und neue Krankenstation...ich bin gespannt...

Weniger toll finde ich die nur 13 geplanten Folgen :(, die Tatsache, dass vielleicht der tote Doktor irgendwie zurückkommen soll UND das nichts über Lorca bekannt ist. Ich wäre echt traurig, wenn Jason Isaacs nicht mehr zurückkehrt, obwohl der Lorca, den ich so genial finde, ja leider schon tot ist.

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BeitragFr 15. Jun 2018, 09:23 
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Nun also mitten in der Staffel nach Tumulten im Writer's Room Showrunner Harberts und Berg gefeuert, JJ-Trek Kurtzman übernimmt das Ruder. Bei dieser Serie läuft schlicht alles falsch und in die falsche Richtung und meine Hoffnung, dass in Staffel 2 irgendwas besser werden könnte ist damit auch direkt wieder passé.
Immerhin dünnt sich die exorbitante Produzentenriege aus, nachdem man Goldsman kützlich ja auch schon vor die Tür gesetzt hat.

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BeitragFr 15. Jun 2018, 19:25 
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Diese Serie ist wie der BER. Gehört eigentlich abgerissen und völlig neu gebaut. Geht aber einfach nicht.
Die Neugier wird mich wohl zwingen zunächst mal weiter zusehen. Wirklich freuen tue ich mich allerdings nicht darauf.

Immerhin, es gibt ja noch ''The Orville.'' :mrgreen:


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BeitragFr 15. Jun 2018, 20:35 
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So schlecht war die Staffel nun auch nicht, The Orville war auch nicht nur gut, der rote Faden fehlte ganz.


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BeitragFr 15. Jun 2018, 21:20 
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Sergej hat geschrieben:
So schlecht war die Staffel nun auch nicht, The Orville war auch nicht nur gut, der rote Faden fehlte ganz.


Vielleicht weil es den bei The Orville bewusst gar nicht gibt?

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BeitragFr 15. Jun 2018, 22:16 
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The Orville braucht keinen roten Faden, die Serie braucht Originalität und zwar dringend.

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BeitragFr 15. Jun 2018, 22:43 
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Ja oder das, manche Folgen The Orville waren ja nicht schlecht, aber sooooo genial ist die Serie dann doch nicht. Das Rad neu zu erfinden ist heutzutage aber auch nicht leicht, gab ja fast alles schon mal. Und wegen roten faden, das ein oder andere hätte man schon nochmal aufgreifen können, wie der fakt das es die orville eigentlich garnicht mehr geben sollte. Das muss doch ein Paradoxon ausgelöst haben, hätte davon schon noch was erwartet, aber gut...
Vielleicht nächste Season.


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BeitragSa 16. Jun 2018, 01:26 
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Mach mir da jetzt erst mal keine großen Sorgen. Die erste Staffelhälfte scheint ja schon fertig zu sein. Der cut, falls der Neue alles anders machen würde, ginge dann sauber durch. Wäre zumindest besser, als wenn wieder alles drunter und drüber geht nach jeder dritten Folge. :)

Angst hab ich bei Kurtzman lediglich, dass der kleine JJ Jr. eine ähnliche Scheiße zaubert, wie das im Kino. Wobei das ja auch Geschmackssache wäre.

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BeitragSa 16. Jun 2018, 14:20 
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LittleQ hat geschrieben:
Mach mir da jetzt erst mal keine großen Sorgen. Die erste Staffelhälfte scheint ja schon fertig zu sein. Der cut, falls der Neue alles anders machen würde, ginge dann sauber durch. Wäre zumindest besser, als wenn wieder alles drunter und drüber geht nach jeder dritten Folge. :)

Kurtzman ist ja auch kein Außenstehender. Er ist Co-Creator von ST:D und scheint als Produzent dauerhaft nah am Schreibprozess beteiligt gewesen zu sein. Da ist jetzt kein großer Richtungswechsel innerhalb der Staffel zu erwarten.

Wobei Staffel 1 ja auch unebener erzählt war als es sich durch den einen frühen Showrunner-Wechsel erklären ließe. :lol:



Sergei hat geschrieben:
Und wegen roten faden, das ein oder andere hätte man schon nochmal aufgreifen können, wie der fakt das es die orville eigentlich garnicht mehr geben sollte. Das muss doch ein Paradoxon ausgelöst haben, hätte davon schon noch was erwartet, aber gut...
Vielleicht nächste Season.

Wenn Charlize Theron Zeit hat, werden sie den Charakter und die Zeitreisegeschichte sicher nochmal aufgreifen.


The Orville ist neben Akte X einer der ganz wenigen Einstünder, bei denen ich keinen großen roten Faden brauche, weil die Geschichten ähnlich abwechslungsreich wie eine Anthologie aufgebaut und keinem starren Muster verpflichtet sind. Trotzdem rechne ich damit, dass Staffel 2 einen durchgehenden Konflikt einbaut. z.B. das die Kryll zum Staffelauftakt, Mitte und Finale im Mittelpunkt stehen und auch zwischendurch immer mal wieder in Neben-Plots erwähnt werden. Einige leichte Kurskorrekturen werden McFarlane und co. sicher versuchen, denn die Zukunft der Serie steht ja nicht nur wegen dem FOX-Umbau gewaltig auf der Kippe. Eine 3-te Staffel auf FOX kann ich mir bei den Quoten kaum vorstellen, aber auch für eine Rettung durch einen Streamingdienst braucht The Orville mehr Aufmerksamkeit.



Apropos Weltraum-Dramedys:

Alle, die an Weltraumserien interessiert sind und keine Allergie gegen Animationserien haben, sollten unbedingt Final Space eine Chance geben. Parodiert einerseits Sci-Fantasy a la Star Wars, aber erzählt dabei auch ein durchaus spannendes Weltraumepos um seine zusammengewürfelte Crew aus Underdogs. Die Serie startet ähnlich wie Breaking Bad immer mit kurzen Flash Forwards, die zeigen wie der Hauptcharakter nach irgendeinem Unfall in einem Meer aus Wrackteilen schwebt und erzählt dann über die komplette Staffel in einer durchgehende Geschichte wie es zu dieser Situation gekommen ist.

Final Space ist noch lange nicht auf dem Level von Futurama, Archer, BoJack Horseman oder Rick & Morty in Bestform, weil man fast alle Einzelteile schon irgendwo gesehen hat und der Humor meist eher simpel gehalten ist, aber dadurch, dass man keine reine Gagparade abliefert und sich stattdessen auf Plot und Charaktere konzentriert und sowohl Raum für große Weltraumaction als auch für leisere und tragische Momente gestattet, liefern die 10 x 20 Minuten einen höchst unterhaltsamen und kurzweiligen Binge. Da es sich um Sci-Fantasy handelt, sollte man auch darauf eingestellt sein, dass die Serie öfter mal Emotion oder Humor über Logik stellt. Das ist keine Hard Sci-Fi. :wink:

Der originale Voice Cast hat mit David Tennant als Evil Imperator-Verschnitt sowie Fred Armisen und Steven Yeun als Crewmitglieder einige bekannte Namen, aber auch der bis dahin wenig bekannte Creator Olan Rogers schlägt sich in seinen 3 Rollen hervorragend. (keine Ahnung, ob die deutsche Synchro was taugt)

Wie fast immer bei Comedys sind die ersten 2-3 Folgen die schwächsten Teile. Hier geben sie u.a. noch kein brauchbares Bild über den Serienalltag, weil der Hauptcharakter anfangs nur mit der Schiffs-AI und ein paar Robotern interagiert. Die Crew kommt erst im Verlauf zusammen. Wer nach dem Ende von Folge 6 nicht direkt weitersehen muss, kann die Serie aufgeben, aber bis dahin sollten Fans des Genres einen Testflug wagen. Bis zur Rückkehr von The Orville vergehen noch Monate und auch allgemein gibt es ja nicht wahnsinnig viele gute Weltraumserien. 7,5/10

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=4EHbt_kSkG8

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BeitragSo 17. Jun 2018, 13:12 
Inventar
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str1keteam hat geschrieben:
Sergei hat geschrieben:
Und wegen roten faden, das ein oder andere hätte man schon nochmal aufgreifen können, wie der fakt das es die orville eigentlich garnicht mehr geben sollte. Das muss doch ein Paradoxon ausgelöst haben, hätte davon schon noch was erwartet, aber gut...
Vielleicht nächste Season.

Wenn Charlize Theron Zeit hat, werden sie den Charakter und die Zeitreisegeschichte sicher nochmal aufgreifen.

Glaube nicht, dass selbst wenn sie Theron nochmal bekommen, das Paradoxon aus der Folge nochmal angegangen sind. Das ist eines dieser Plot Holes, dass schon ganz andere Serien mit viel stringenterer Erzählung ignoriert haben. Gerade TNG, dem MacFarlane ja insbesondere nacheifert, hat sich seinerzeit um solche Fragen überhaupt nicht geschert.

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BeitragMi 20. Jun 2018, 08:18 
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Und vom Showrunner direkt weiter zum Oberguru befördert:
5-Jahres-Vertrag für Kurtzman und mit der Erweiterung des TV-Franchises beauftragt worden: http://www.robots-and-dragons.de/news/1 ... es-vertrag
Die Gerüchteküche um mögliche Projekte streut so breit und teils dermaßen unrealistisch, dass sich das aktuell nicht zu kommentieren lohnt.
Grundsätzlich ja ein Grund zur Freude, aber das alles in den Händen von Kurtzman und letzten Endes auf der Saat des missratenen Discoverys macht mir schon etwas Magenschmerzen.

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BeitragMi 3. Okt 2018, 18:50 
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Janur 2019 geht's also weiter. Ich freu mich. Leider darf man wohl nicht erwarten, dass es weniger von Michael zu sehen gibt, was ich durchaus schade finde. Nicht, dass ich sie gar nicht mögen würde, aber als hauptchara war und ist sie mir einfach zu schwach.

Ansonsten gibt es ab morgen die Short Treks. Jeden Monat eine Kurzepisode von 15 Minuten. Leider allerdings nur in den USA. Verstehe mal einer wieso :( .

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BeitragMo 8. Okt 2018, 07:20 
Inventar
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Short Treks ''Runaways'' hat mich einigermaßen verblüfft zurückgelassen. Es geht um Tilly und die Geschichte war gar nicht übel :shock:


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BeitragMo 8. Okt 2018, 11:16 
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Tilly ist halt gar nicht so übel :wink:

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BeitragDo 17. Jan 2019, 18:34 
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Morgen geht's übrigens weiter und für alle, die es noch nicht gesehen haben. Unter "Trailer" gibt es die "Short Treks" endlich zu sehen. Auch auf Deutsch!

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BeitragDo 17. Jan 2019, 19:19 
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Ich habe noch nicht mal die finalen Folgen der ersten Staffel gesehen und werde es wohl auch nicht. Die Aussagen der Hauptdarstellerin in Bezug auf die Kritik an Dr. Who und die Tatsache, dass sie sich selbst als Opfer stilisiert, machen es mir unmöglich, mir das weiter anzuschauen.

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BeitragSa 19. Jan 2019, 02:22 
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vicaddict hat geschrieben:
Ich habe noch nicht mal die finalen Folgen der ersten Staffel gesehen und werde es wohl auch nicht. Die Aussagen der Hauptdarstellerin in Bezug auf die Kritik an Dr. Who und die Tatsache, dass sie sich selbst als Opfer stilisiert, machen es mir unmöglich, mir das weiter anzuschauen.


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Fand ich ganz solide als Einstieg. Irgendwie macht das Aufkommen dieser Phänomene nicht wirklich Heißhunger auf mehr, aber dennoch kann ich mit Episode 1 ganz gut leben. Freue mich auf mehr

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BeitragSa 19. Jan 2019, 10:26 
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Ich will nicht zu weit ausholen. Die aktuelle Dr. Who Staffel war absolute Grütze, weil man in vorderster Front eine Agenda präsentieren wollte. Feminism, equality, gender issues und der ganze PC Kram, der an sich ja in Ordnung ist, wenn man ihn subtil ihn die SciFi Story integriert. Die Story kam dabei komplett ins Hintertreffen und wurde mehr oder weniger um das jeweilige Social Justice Warrior Thema der Woche herum geschrieben. Das wird von vielen Fans kritisiert, was die Macher der Serie, inklusive Hauptdarstellerin dazu veranlasst hat, jedwede Kritik als Hatespeech weißer Männer abzutun. Im Übrigen sehen wir das gleiche Verhalten ja bei den neuen Star Wars Filmen. Dort wiederum macht die führende Produzentin Kathleen Kennedy ja nicht einmal ein Geheimnis daraus, dass sie gegen die Fanbase entscheidet, einfach weil sie es kann und will.

Zurück zu Discovery. Soneequa Martin-Green wiederum hat das Dr. Who Dilemma aufgegriffen und auf sich und Discovery bezogen. Für sich selbst nimmt sie dann sogar noch in Anspruch, eine bahnbrechende Castingentscheidung gewesen zu sein, weil sie schwarz und ne Frau in einer Hauptrolle sei. (Janeway & Sisko anyone?) Sie wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, dass ihre Besetzung aus Gründen der Demographie erfolgt sei. Dumm nur, dass Robert-Duncan McNeill ihre Besetzung genau damit begründet hat.

Übrigens läuft gegen die Produzenten der Serie ja auch noch ein Gerichtsprozess, weil sie den Storyplot der ersten Staffel gestohlen haben. In der Materie bin ich nicht ganz drin, aber soweit ich das verstanden habe, hat ein Gameentwickler auf Steam ein Spiel veröffentlicht, dass sich mehr oder weniger genau mit diesen Sporenwesen aus Staffel 1 befasst, inklusive eines blonden homosexuellen Wissenschaftlers, der genau diese erforscht. Da gibt es sogar Bilder von und es ist 1:1 der Doc aus Discovery.

Ich will niemandem den Spaß an der Serie nehmen. Wem es gefällt, der soll das gerne schauen, aber für mich ist das einfach eine zu große Ansammlung an Faktoren, die mich stören.

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BeitragSa 19. Jan 2019, 12:54 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ja sehe ich auch so, finde die Darstellerin des doctors ja nicht schlecht, aber als doctor passt die für mich nicht, überhaupt bin ich kein Fan diese Geschlechter Tausch quatschen und es war klar was die damit für Themen anschneiden. War schon bei der Mistress so, nur das die noch halbwegs passte. Die hätten die Darstellerin lieber als Romana holen sollen und irgendeinen anderen als doctor. Aber das Classic Themen und Team ist toll. Doctor und Story eher Grütze. Es ist so eine Art colin Baker 2.0, die Darsteller sind alle toll, ihr Material ist großteils scheiße.


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BeitragFr 25. Jan 2019, 02:15 
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vicaddict hat geschrieben:
Übrigens läuft gegen die Produzenten der Serie ja auch noch ein Gerichtsprozess, weil sie den Storyplot der ersten Staffel gestohlen haben. In der Materie bin ich nicht ganz drin, aber soweit ich das verstanden habe, hat ein Gameentwickler auf Steam ein Spiel veröffentlicht, dass sich mehr oder weniger genau mit diesen Sporenwesen aus Staffel 1 befasst, inklusive eines blonden homosexuellen Wissenschaftlers, der genau diese erforscht. Da gibt es sogar Bilder von und es ist 1:1 der Doc aus Discovery.


naja.. kann auch nur dummer Zufall sein. Man wollte nen neuen Antrieb bringen. Vieles hatte man schon und dann kommt man auf die Idee "wie wärs wenn ein Netzwerk quer durchs universum verläuft bla bla mit vielen wegen und abzweigungen" und man wollte kein Transwarp etc bringen.. Also nahm man sich die Natur als bspl mit den Wurzeln der Planzen, Pilze usw die unterirdisch nen großes Netzwerk bilden... und was haben die gemeinsam? Sporen um sich weiter zu verbreiten...

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