US-Fernsehen (inklusive Season- und Pilot-Reviews), britisches Fernsehen etc.
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von redlock
#1540089
Star Trek: Picard

Zunächst muss ich erwähnen, dass ich die Star Trek Filme mit Picard bis auf den ersten (wie viele gibt's eigentlich?) nicht gesehen habe. Für mich schließt ''Picard'' praktisch an ''TNG'' an. Das macht aber nichts für's große Ganze.
Auch mir hat die Pilotfolge gut gefallen. Sicher, über ein paar Kleinigkeiten könnte man meckern. Aber insgesamt hat mich der Pilot positiv überrascht und Lust auf mehr gemacht. Bin gespannt wie es weitergeht.

---->8/10
von Amtranik
#1540126
LittleQ hat geschrieben: Fr 24. Jan 2020, 01:30
Was mich ein bisschen nervt: Diese generischen Zukunftscities sehen alle gleich aus. Why? :) Wieso gibt es überall fliegende Autos und das in einer Gesellschaft, die das Beamen erfunden hat? :)

Da fand ich die Solarmodule auf der Golden Gate Bridge schonmal ne schöne Abwechslung
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von redlock
#1540167
Amtranik hat geschrieben: Mi 29. Jan 2020, 11:36 Da fand ich die Solarmodule auf der Golden Gate Bridge schonmal ne schöne Abwechslung
Fand ich absolut grausam. Wie kann man eine so schöne Hängebrücke nur mit so einem Mist verschandeln, wenn man in einer Gesellschaft lebt, wo es keinerlei Energieprobleme mehr gibt...
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von LittleQ
#1544231
Ghost in the Shell: Sac_2045 - Netflix

Jetzt war ich ja doch ein bisschen skeptisch, weil der Trailer so poppig aussah und ich 3D Animation eigentlich nicht so geil finde. Trotz der etwas, für meinen Geschmack, zu "fröhlichen" Musik, ist die erste Folge wirklich gut gemacht.
Leider nur 25min pro Folge und mit 12 Folgen nicht besonders lange, aber ich würde mich freuen, wenn GINTS endlich wieder einen neuen, spannenden Ableger bekommt.
#1544583
Elite

Fand den Pilot herausragend für den Start in eine Serie. Hat die Serie gut gegründet, Verlauf hat gut gepasst, die Beziehungen der Figuren wurden gut behandelt, fand ich rundum gelungen. Hat Spaß gemacht, hatte einen guten A-ha Moment...

9/10
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von LittleQ
#1548578
Lower Decks - CBS All Access

Eine neue Star Trek Animationsserie hat bei mir mit der ersten Folge gut gepunktet. Witzig gemacht, gut animiert und mit der Idee mal die "unteren Decks" zu beleuchten, ist denen was richtig gutes eingefallen.

8/10
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von AlphaOrange
#1548926
Biohackers

Dachte nach Dark und HTSDO(F), dass zumindest Netflix den Dreh mit deutschen Produktionen raus hat. Nach Biohackers hab ich da wieder meine Zweifel. Das ist so ein typisch deutsch vermurkstes Serien-Produkt. Von Drehbuch über Ausstattung bis Schauspiel krankt das an allen Ecken. Das Buch ist einfach im Großen (alle Erstsemester sind privat begnadete Bio-Hacker, in der Uni wird auch am zweiten Studientag schon im Genlabor gearbeitet) wie im Kleinen (Hauptfigur verschenkt mal spontan ihr teures Anatomie-Buch an den neuen Mitbewohner, weil der sein Implantat schlecht eingesetzt hat; Dozentin hält zum Einstand eine völlig abgedrehte "wir sind die neuen Götter"-Rede und verpisst sich nach zwei Minuten wieder aus dem Hörsaal) permanent komplett unplausibel. Die Sets sind öde, die Effekte inkonsistent (die Biolumineszenz-Maus leuchtet immer dann wenns dramaturgisch passend ist wie eine riesige Taschenlampe). Die Hauptdarstellerin wirkt zuweilen ziemlich hölzern und der Rest der Rollen wirkt übel stereotyp (besonders Jessica Schwarz' Rolle steht ein "Queen of Evil" quasi auf die Stirn geschrieben). Dann hat der Pilot noch einen seltsamen Umgang mit Nacktheit, wenn er slapstick-haft stets die Nippel der oben-ohne-Mitbewohnerin mit Gegenständen im Vordergrund verdeckt, dafür in der ersten Szene der Hauptfigur aber ungeniert gefühlte vierzig mal die Kamera tief in den Ausschnitt hält.
Bis hierhin also: deutsche Durchschnittsproduktion. Könnte so alle zehn bis fünfzehn Jahre auch auf RTL, Sat.1, ProSieben laufen, wenn sich mal wieder jemand profilieren will und dabei das Thema moderne deutsche Serie gegen die Wand fährt.

5 / 10
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von Neo
#1548936
AlphaOrange hat geschrieben: Fr 21. Aug 2020, 00:38 Biohackers
[...]
5 / 10
Und da gibst du noch 5/10 Punkten? Neben all dem was du aufgezählt hast, störten mich noch ganz besonders das Writing und vor allem auch die Dialoge. Keine Ahnung, weshalb man Ditter (Regisseur, Autor) das Drehbuch für den Pilot nicht ins Gesicht gedrückt (symbolisch, wie einem Hund die Schnauze in sein Häufchen) oder ihm zumindest eines damit übergezogen hat. Das fing schon in der ersten Szene im Zug an, als die Menschen wie Fliegen wegstarben und das Kind der Protagonistin sagte, dass sie seine Mutter doch wieder gesund machen solle und das versprechen müsse. Kommt jetzt geschrieben vielleicht gar nicht so dumm rüber, war aber super lachhaft, weil man auf die möglichst plumpeste Weise den Zuschauer zeigen wollte, wie brenzlig, dramatisch, halt hoffnungslos die Situation doch ist. Kind fällt dann auch tot um, who cares? Gelaber hätte man sich da schenken können.
Ansich hat das den Anschein einer Serie, die für Kinder von 8-14 geschrieben wurde.* Seien es die klischierten, überzogenen Charaktere oder eben die Tatsache, dass man einem alles, sowohl in der Bildsprache als auch im Gesagten doppelt und dreifach erklärt wird, damit auch wirklich jeder schnallt, wer herzensgut und bitterböse ist und welche Intention die Protagonistin hat.
Reicht eigentlich die ersten 10 Minuten zu schauen und dann hat man die ganze Geschichte. Besonders hervorheben kann man die Szenen in der WG. Da geht sie in ihr Zimmer und öffnet die Kiste mit den Zeitungsartikeln, holt eine Wickie-Figur aus ner Schachtel (das ist übrigens ein kleines, nettes Detail, denn der Regisseur war u.a. federführend bei einem der Wickie-Filme; Kinderfilme ohnehin sein Steckenpferd*, nebst ein paar ganz vernünftigen (Rom)coms), es gibt rührselige Rückblenden mit ihr und ihrem verstorbenen Bruder und dann ist auch schon alles auserzählt. Über den Rest danach muss man auch nichts schreiben. Wie gesagt, Kinderserien-Writing mit ein paar Toten und einer "deepen" Thematik.

Würde wohl eher so 3-4 Pünktchen vergeben, also 3,5/10 Punkte für die Übersicht.
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von AlphaOrange
#1548964
Neo hat geschrieben: Fr 21. Aug 2020, 09:23Und da gibst du noch 5/10 Punkten? Neben all dem was du aufgezählt hast, störten mich noch ganz besonders das Writing und vor allem auch die Dialoge.
Volle Zustimmung was das Writing angeht. Und die Punkte waren gnädig ja. Bin da meistens recht freundlich, wenn es mich ausreichend unterhält, es komplett zu gucken. Es gab außerdem ein paar positive Aspekte am Piloten, die ich unerwähnt ließ:
Die Eröffnungsszene ist kameratechnisch schön eingefangen. One-Shots liebe ich sowieso und dieser hier war mit einer Agilität und Unruhe gefilmt als würde man sich als Zuschauer ständig selbst durch den engen Gang des Geschehens quetschen. Danach wirds leider schnell konventionell (ähnlich wie damals bei Believe als man Alfonso Cuarón auf dem Regiestuhl hatte, der die Serie mit einem eben solchen grandiosen One-Shot eröffnete, an den der Rest der Serie natürlich nie anknüpfen konnte).
Die Hauptdarstellerin ist kein Allerweltsgesicht und bleibt direkt im Kopf.
Die Grundthematik finde ich extrem interessant und die Serie driftet immerhin nicht sofort in Richtung SciFi. Allerdings dennoch dringende Empfehlung: wenn euch das Thema packt, guckt lieber Unnatural Selection.
Mehr... fällt mir aber tatsächlich nicht ein.
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von Neo
#1549037
Beim One-Shot musste ich an Dark denken. In der ersten Episode hatte man das ähnlich, nur als Streit und im Haus. Da hab ich die Kamera auch gelobt, aber das Schauspiel und die Dialoge waren einfach sehr mies. Muss man sich eben überlegen, obs das dann wert ist. Dark nahm dann derart an Fahrt auf, dass das nicht großartig ins Gewicht fiel. Bei Biohackers wars leider nicht der Fall und wenn ich mir so deine Staffel-Review durchlese, dann gibts ja wirklich gar keinen Grund die Serie nochmal aufzunehmen. Nicht, dass ich das vorgehabt hätte.
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von LittleQ
#1549409
Away - Netflix

Meins wars nicht. Die Figuren haben mich nicht gecasht und dieses ganze "wir fliegen ins Weltall und hinterlassen eine Familie mit Problemen" Setting hab ich jetzt irgendwie schon tausend Mal in Filmen und Büchern durch.
Wieso nimmt man nicht einfach mal Astronauten, die ungebunden sind? :grin:

Die Rollenverteilungen sind nicht ganz so klischeehaft wie sonst, auch wenn es wieder diesen typischen arroganten Russen gibt, eine Amerikanerin als Anführerin und viele weitere Nationalitäten, die auf einer Mission sind, in der irgendwie immer einer kein Bock auf ein bestimmtes Standardverfahren hat oder wegen sonstigen Dingen rummeckert und das, obwohl die Mission gerade erst los geht.


Also ich brauchs nicht.
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von Neo
#1549984
Gestern nen schlechten Netflix Abend gehabt. Fing mit Enola Holmes an, was ich dann aber relativ schnell abbrach - mir war zuvor schon bewusst, dass ich es nicht feiern werde, weil ichs prinzipiell hasse, wenn die Amis irgendwas mit Holmes machen nur damit Holmes draufsteht, aber so ein bisschen Hoffnung hatte ich schon. Nämlich die, dass man nicht noch Sherlock und Mycroft verwurstet und man das einfach ohne Holmes Hintergrund schauen kann, aber Pustekuchen. Das war schon eine Beleidigung... :frowning2:


Ratched

Ich bin wohl einfach murphy-müde. Hätte eine der frühen AHS Staffeln sein können und wäre dann wohl echt spaßig, schockierend und spannend gewesen, aber so ists nunmal nur eine weitere, immer gleiche Murphy-Serie. Gleiche Optik, gleiche Darsteller, gleiche Struktur. Ich sah die ersten beiden Episoden und war gewillt zwecks Berieselung weiterschauen (ist ja auch nicht unbedingt schlecht), aber irgendwie gibts für mich da keine Intention, also lasse ichs erstmal liegen.

5/10
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von Nerdus
#1549985
Hach, da hätten wir einen gemeinsamen Netflixabend haben können ':) Elona Holmes habe ich jetzt auch dreimal angefangen und wieder aufgehört und hab’s trotzdem erst bis zur Hälfte oder so geschafft, das ist einfach … ne.

Mit Ratched habe ich auch geliebäugelt, aber eigentlich brauche ich keine Origin-Story, Einer flog über das Kuckucksnest ist gut so, wie es ist – ich kann mir nicht vorstellen, was man dem durch so eine Serie wirklich hinzufügen könnte. (Und ja, es sieht halt eins zu eins aus wie ne Staffel AHS, das hat mir dann auch keine Hoffnung gemacht, dass da was richtig Originelles bei rumkommt.)
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von AlphaOrange
#1551432
Utopia (US)

Völlig losgelöst betrachtet ist das ein ganz ordentlicher Auftakt. Angenehm schräg und schrill, führt die Figuren sauber ein, handwerklich gut gemacht, die Graphic Novel sieht chic aus...
Verglichen mit dem Original geht es in jedem Aspekt unter. Die Figuren sind durch die Bank weicher gezeichnet, die Optik ist zwar bunt, aber bei weitem nicht so stilisiert wie in der Vorlage sondern oft eher bonbonbunt, die Musik ist unauffällig und bleibt nicht im Ohr und die Szenen, die so "disturbing" sind, dass Amazon vorab mit einer Texttafel warnt, sind nicht halb so verstörend wie im Original. In der ersten Hälfte hat man zudem das Gefühl, dass das vor allem eine Parodie auf Comic-Nerds sein soll.
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