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BeitragMi 5. Okt 2016, 22:36 
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Ist nicht wirklich der passende Thread, weil die Staffel immer noch läuft, aber ich will nicht extra einen Thread aufmachen:
Habe mir heute 6x01 von Cold Feet angeschaut und das ist schon irgendwie seltsam, wenn man die ganzen Charaktere 13 Jahre gealtert wieder sieht, dagegen war Arrested Development mit 7 Jahren Abstand gerade noch harmlos. Wobei ich sagen muss, dass die Darsteller eigentlich alle ganz gut gealtert sind und der optische Abstand zwischen Pilot und 5x04 fast grösser schien als jetzt zwischen 5x04 und 6x01.

Und falls es jemanden interessiert: damals als ich die Serie vor 6-8 Jahren geschaut habe, hätte ich sie noch jedem weiter empfohlen, heute ist die Auswahl an Serien aber so gross, dass ich nicht mehr sagen würde, dass man die Serie gesehen haben sollte. Wer aber wie ich die ersten 5 Staffeln schon gesehen hat, dem kann ich aufgrund von 6x01 zumindest sagen, dass die Serie nichts an ihren Qualitäten verloren hat und trotz zeitlich grossem Abstand eigentlich eine nahtlose Fortsetzung liefert.


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BeitragDi 15. Nov 2016, 20:04 
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Ich finde ER in der 11. Staffel, die ich nun begonnen habe, eigentlich immer noch ziemlich gut, aber 11x06 war ja wohl die langweiligste Episode aller Zeiten. Die Idee eine ganze Episode einem sterbenden Patienten zu widmen ist ja generell ganz gut, aber die Umsetzung war dermassen schnarchig und dann auch noch mit einem nuschelnden, teils kaum zu verstehenden Schauspieler in der Hauptrolle besetzt, dass diese 230. Episode wohl auch den 230. Platz in meiner ER-Episoden(zwischen)rangliste erhalten würde, wenn ich denn so eine je erstellt hätte.

Dass die Idee an sich gut ist, hat z.B. Homicide in Episode 6x04 (Subway) gezeigt, wo die genau gleiche Idee brilliant, herzzerbrechend und mitreissend umgesetzt worden ist.


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BeitragDi 15. Nov 2016, 20:26 
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little_big_man hat geschrieben:
Ich finde ER in der 11. Staffel, die ich nun begonnen habe, eigentlich immer noch ziemlich gut, aber 11x06 war ja wohl die langweiligste Episode aller Zeiten. Die Idee eine ganze Episode einem sterbenden Patienten zu widmen ist ja generell ganz gut, aber die Umsetzung war dermassen schnarchig und dann auch noch mit einem nuschelnden, teils kaum zu verstehenden Schauspieler in der Hauptrolle besetzt, dass diese 230. Episode wohl auch den 230. Platz in meiner ER-Episoden(zwischen)rangliste erhalten würde, wenn ich denn so eine je erstellt hätte.

War das die Folge mit Ray Liotta? :shock:
Die habe ich u.a. neben einigen der Afrika Episoden als eines der wenigen Highlights aus der Staffel 11-14 Phase in Erinnerung. Die habe ich damals allerdings auch auf Pro 7 gesehen und dort hat der für diese Rolle emmyprämierte Mr. Liotta nicht genuschelt und war gut zu verstehen. :lol:

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BeitragDi 15. Nov 2016, 20:30 
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str1keteam hat geschrieben:
War das die Folge mit Ray Liotta? :shock:

Ja...und ich habe absolut null Zugang zu dem vom ihm porträtierten Charakter bekommen, ganz im Gegensatz zur erwähnten Homicide-Episode, die ich vor einigen Monaten gesehen habe. Ich bin nicht sicher, hast du Homicide auch mal gesehen once upon a time? Eigentlich darf die Antwort darauf gar nicht "nein" sein... :wink:


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BeitragDi 15. Nov 2016, 20:46 
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little_big_man hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
War das die Folge mit Ray Liotta? :shock:

Ja...und ich habe absolut null Zugang zu dem vom ihm porträtierten Charakter bekommen,

An Details kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur noch, dass ich die schauspielerische Leistung sehr stark und die Folge bewegend fand.

Das es eine unsympathische Figur war (Alki oder sowas), hat für mich bestimmt nur Kitsch vermieden und den Konflikt spannender gemacht.

Zitat:
Ich bin nicht sicher, hast du Homicide auch mal gesehen? Eigentlich darf die Antwort darauf gar nicht nein sein... :wink:

Wie seit Jahrhunderten immer noch nicht über die ersten Folgen hinaus und im Gegensatz zu den ersten Jahren des Forums habe ich nicht mehr die Illusion, das sich das jemals ändern wird. :lol: Von der Folge, auf die du anspielst, habe ich aber schon viel Gutes gehört und sie würde mich genau so interessieren wie einige der Arcs um Andre Braugher, aber obwohl ich die Serie zu 99,99% niemals komplett nachholen werde, möchte ich auch nicht einfach Einzelepisoden außerhalb der Reihenfolge sehen.


btw. Reiche mal wenigstens mal die Staffelnoten für deine Nachholprojekte nach, damit man Empfehlungen besser auf dich ausrichten kann. Das du Girls Staffel 1-2 gesehen und gut bewertet hast, hattest du ja glaube ich vor gestern noch nie erwähnt. :wink:

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BeitragDi 15. Nov 2016, 21:16 
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Ob die Figur sympathisch oder unsympathisch ist, das ist für mich nicht relevant und auch die schauspielerische Leistung war nicht zu kritisieren (das Nuscheln kam teils vom Schlauch im Mund und teils weil er eben einen sterbenden Mann gespielt hat), aber emotional habe ich das ganze einfach nur völlig distanziert aus "Hubschraubersicht" gesehen und es hat mich nicht "reingezogen". Ist schwierig zu beschreiben...manchmal zündet eine Storyline subjektiv bei mir einfach nicht, obwohl objektiv nichts an ihr auszusetzen ist. Bei normalen Episoden mit 5-10 Storylines, ziehen solche "Fehlschüsse" dann nicht gleich die ganze Episode runter, aber wenn man nur eine Storyline hat, ist das Ergebnis dann eben "hit or miss". Die bisherigen Afrika-Episoden z.B. haben mir eigentlich immer gefallen, genau wie auch viele der anderen "outside the ER"-Episoden.

Homicide stufe ich übrigens nochmals deutlich vor ER ein und noch viel deutlicher vor Southland...und zumindest bis 1x06 - Three Men and Adena (in der korrekten production order) solltest du schon mal schauen, um wirklich ein gutes Bild zu haben. Episoden wild durcheinander könnte ich hingegen auch nicht schauen. Bei mir war ja ER selbst lange der Kandidaten, den ich wegen den zu vielen Episoden nie nachholen wollte und es dann nach viel zureden hier doch getan habe. Und aktuell ziere ich mich immer noch davor, mal noch The Practice anzufangen...ebenfalls weil es einfach ein zu grosses Unterfangen ist und auch, weil nur 5 der 8 Staffeln in guter Qualität (DVD bzw. DVDRips) vorhanden sind.

Reviews zu Staffeln habe ich ja teilweise schon immer mal wieder hier geschrieben im Nachholthread, aber mit numerischen Wertungen tue ich mich immer etwas schwer. Hier habe ich es mal versucht gehabt vor längerer Zeit:
viewtopic.php?f=17&t=6800&p=1421614&hilit=louie#p1421614

Aber generell kann ich zwar sagen, dass mir eine Serie besser oder schlechter gefällt als eine andere, aber Zahlen als Wertung sind bei mir immer völlig willkürlich und nicht wirklich miteinander zu vergleichen, deshalb lasse ich sie meist lieber gleich weg, wenn ich etwas zu einer Serie schreibe.

Girls war für mich eine positive Überraschung, weil ich so viel Kritik im Vorfeld dazu gehört habe. Aber für mich fühlen sich diese Charaktere einfach glaubhaft an und das ist mir viel wichtiger als die "laugh per minute"-ratio. Bei Comedies ist es oft schwer zu sagen, warum die eine meinen Humornerv trifft und die andere nicht, aber Girls hat ihn definitiv getroffen....gerade auch, weil überraschenderweise nicht zur die weiblichen sonden auch die männlichen Charaktere überzeugen können. Ich würde sagen Adam bei Girls ist für mich so etwas wie der heimliche Star der Serie, analog z.B. zu Zoe bei Nurse Jackie. Einzig die ganz offensichtlich unterschiedlichen Nacktklauseln der weiblichen Stars sind etwas störend...wenn in der gleichen Serie die eine immer nackt rumrennt während bei der anderen jeder Boob-Ansatz selbst bei Sexszenen verdeckt wird, dann ist das ziemlich :roll: .


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BeitragDi 15. Nov 2016, 23:18 
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little_big_man hat geschrieben:
Reviews zu Staffeln habe ich ja teilweise schon immer mal wieder hier geschrieben im Nachholthread, aber mit numerischen Wertungen tue ich mich immer etwas schwer. Hier habe ich es mal versucht gehabt vor längerer Zeit:
viewtopic.php?f=17&t=6800&p=1421614&hilit=louie#p1421614

Wenn du ein Fazit schreibst, sind die Noten natürlich verzichtbar, aber bevor du gar nichts schreibst, sind sie besser als in die Hose geschissen und liefern evtl. einen Diskussionsansatz.


Zitat:
Girls war für mich eine positive Überraschung, weil ich so viel Kritik im Vorfeld dazu gehört habe.

Das wurde doch gerade in den ersten Staffeln sehr positiv aufgenommen. Selbst hier im Hort der Dauernörgler. :mrgreen:

Zitat:
Aber für mich fühlen sich diese Charaktere einfach glaubhaft an und das ist mir viel wichtiger als die "laugh per minute"-ratio. Bei Comedies ist es oft schwer zu sagen, warum die eine meinen Humornerv trifft und die andere nicht, aber Girls hat ihn definitiv getroffen....gerade auch, weil überraschenderweise nicht zur die weiblichen sonden auch die männlichen Charaktere überzeugen können.

Girls würde ich sowieso zu den Shows zählen, die nur der Laufzeit halber unter Comedy geführt werden. Bei Mad Men gab es deutlich mehr zu lachen und da kam auch keiner auf die Idee das als Comedy zu nominieren.

Grundsätzlich ist es ja auch nichts schlechtes, wenn eine Dramedy nicht auf klassische Gags setzt, solange die Charaktere, Ideen und Geschichten stark genug sind. Ist noch gar nicht so lange her, da waren diese Dramedys im Indie-Kino Stil revolutionäre Abwechslung inmitten eines Sumpfes oft flacher Sitcoms. In den letzten Jahren fand ich diesen Trend der lachfreien Halbstünder, die nicht mal versuchen, schmunzelwitzig zu sein, teilweise aber schon etwas ermüdend. Bei Nurse Jackie, United States of Tara oder Weeds haben damals noch viele Kritiker gemault, dass die nicht in die Comedysparte gehören würden, aber die Showtime Dramedys des 00er Jahrzehnts oder auch Hung und Enlightened haben die Balance zwischen Leichtigkeit, beißender Satire und Tragik meines Erachtens weitaus besser gehalten als viele der heutigen Lieblinge in der Kategorie. Transparent als einer der größten Sünder.


Zitat:
Ich würde sagen Adam bei Girls ist für mich so etwas wie der heimliche Star der Serie, analog z.B. zu Zoe bei Nurse Jackie.

Er ist zumindest der vielschichtigste Charakter der Show und teils sogar sympathischer, weil er weiß, dass er einen gewaltigen Schuss hat. :mrgreen:
Das sind übrigens auch beides Shows, bei denen ich weit ins Hintertreffen geraten bin

Girls ist bei mir über die Jahre irgendwie negativer hängen geblieben als ich es damals bewertet habe (Staffel 1: 8/10, Staffel 2: 7/10. So sehr mich die Girls mit ihrem Mix aus selbstsüchtigem Verhalten und selbstgerechter Arroganz auch nerven, kann ich mich noch erinnern, dass selbst Staffel 2 einige herausragende Episoden hatte. Wie der Road Trip zu den Eltern oder die Traumfolge.), so dass ich mich durchringen muss, Staffel 3 zu beginnen. Das relativ zeitige Ende lässt Chancen. Wenn ich es mal beginne, würde ich es wahrscheinlich auch wieder gefallen.

Bei Nurse Jackie lag es nur daran, dass ich die damals aktuelle Staffel (4?) nicht mehr gefunden habe. Da habe ich aber Bock auf und werde nur durch den pausenlosen Nachschub von irgendwelchen neuen Staffeln am Nachholen gehindert. :lol:


Zitat:
Einzig die ganz offensichtlich unterschiedlichen Nacktklauseln der weiblichen Stars sind etwas störend...wenn in der gleichen Serie die eine immer nackt rumrennt während bei der anderen jeder Boob-Ansatz selbst bei Sexszenen verdeckt wird, dann ist das ziemlich :roll: .
[/quote]
Da ist mir noch eine unfreiwillig komische Szene in Erinnerung als Marnie mit Elijah rumgemacht hat. Das Gehampel um die No Nude Klausel zu erfüllen, hatte schon was von Austin Powers. :lol:
https://www.youtube.com/watch?v=vb1WQICk1l4

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BeitragDi 15. Nov 2016, 23:44 
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str1keteam hat geschrieben:
Da ist mir noch eine unfreiwillig komische Szene in Erinnerung als Marnie mit Elijah rumgemacht hat.

Ja, genau an die Szene habe ich gedacht beim Schreiben. Es war auch sonst öfters schon seltsam, wie unterschiedlich nackt die verschiedenen Charaktere teils gezeigt wurden, aber nicht weiter störend. Diese Szene hingegen war komplett lächerlich, da so eine "Network sex scene" einfach nicht in eine HBO-Serie hinein passt, in der Lena Dunham dauernd nackt durch die Gegend rennt.

Nurse Jackie hat bei mir aus irgendeinem Grund erst ab S2 richtig gezündet, ist seither aber immer weiter gestiegen in meinem Ansehen und die kürzlich beendete S4 war die bisher beste, also schnell zum Schnäppchen-Preis bestellen :wink: :
https://www.amazon.com/Nurse-Jackie-Sea ... B009TE9HO8


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BeitragMi 16. Nov 2016, 00:07 
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Und hier mal noch ein paar Zahlen für str1ke zu einigen in den letzten Monaten gesehenen Staffeln:
Skins S4 - 9/10 (Must-See-TV, obwohl sich die letzte Episode eher wie die zweitletzte angefühlt hat...und am Ende etwas fehlt...)
The Good Wife S2 - 9/10
Treme S1 - 8.5/10
Hannibal S1 - 8.5/10
The Walking Dead S2 - 8.5/10
Rake S2 - 8.5/10
Nurse Jackie S4 - 8.5/10 (Zoe bekommt eine 10/10 Sonderbewertung!)
Girls S2 - 8/10
Parks and Recreation S4 - 8/10 (Hat sich auch mit jeder Season gesteigert bisher für mich...)
Hell on Wheels S1 - 8/10
Suits S2 - 8/10
Scandal S1 - 7.5/10
The Almighty Johnsons S1 - 7.5/10
Firefly - 7.5/10 (fühlte sich wie jede S1 von Joss Whedon an...nämlich viel Potential aber noch wenig ausgeschöpft...nur fehlten hier dann eben die Folgestaffeln...)
Being Human S4+5 - 7.5/10 (4x01 war unglaublich mies, der Rest ziemlich gut - man hätte besser die Skins-Formel verwenden sollen zwischen S3 und S4...)
Dawson's Creek S6 - 7.5/10 (Ja, ich habe mal wieder eine Uralt-Serie endlich beendet und das starke Serien-Finale gab einen halben Bonuspunkt...)
Oz S6 - 7/10 (Schade dass eine anfangs so tolle Serie ca. 24 Episoden zu lange lief und dann noch nicht mal ein überzeugendes Finale hatte...)
Nip/Tuck S6 - 6/10 (Auch hier hätte man besser früher aufgehört...das war teils nur noch lächerlich zum Ende hin...)
Person of Interest S1 - 5/10
30 Rock S7 - 5/10 (Liz/Jack-Plots: 8.5/10, andere Plots: 3/10)
Strike Back S5 - 2/10 (ich hätte es bei der britischen 1. Staffel belassen sollen...alles danach war scheisse mit S4 noch ganz leicht besser als die anderen 3 US-Staffeln)

Disclaimer: Keine hier genannte Wertung kann mit irgendeiner von mir in einem anderen Beitrag erwähnten Wertung verglichen werden! Und morgen würden die Wertungen wohl alle wieder anders aussehen... :P


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BeitragMi 16. Nov 2016, 23:10 
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little_big_man hat geschrieben:
The Walking Dead S2 - 8.5/10
Hannibal S1 - 8.5/10
Hell on Wheels S1 - 8/10

Etwas ausführlicher, bitte.

Zitat:
Firefly - 7.5/10 (fühlte sich wie jede S1 von Joss Whedon an...nämlich viel Potential aber noch wenig ausgeschöpft...nur fehlten hier dann eben die Folgestaffeln...)

Hast du Serenity gesehen?


Zitat:
Strike Back S5 - 2/10 (ich hätte es bei der britischen 1. Staffel belassen sollen...alles danach war scheisse mit S4 noch ganz leicht besser als die anderen 3 US-Staffeln)

Also komplett beschissen kannst du es ja eigentlich nicht gefunden haben, wenn man sieht, wie schnell du die 5 Staffeln (für deine Verhältnisse) durchgesuchtet hast. :mrgreen:
Es gab ja auch keinen Serienplot, den man bis zum Ende verfolgen müsste und man hätte leicht nach jeder Staffel aussteigen können.

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BeitragDo 17. Nov 2016, 00:40 
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str1keteam hat geschrieben:
little_big_man hat geschrieben:
The Walking Dead S2 - 8.5/10
Hannibal S1 - 8.5/10
Hell on Wheels S1 - 8/10

Etwas ausführlicher, bitte.

Mache ich dann ev. in den nächsten Tagen mal noch, nicht mehr heute...

str1keteam hat geschrieben:
Zitat:
Firefly - 7.5/10 (fühlte sich wie jede S1 von Joss Whedon an...nämlich viel Potential aber noch wenig ausgeschöpft...nur fehlten hier dann eben die Folgestaffeln...)

Hast du Serenity gesehen?

Ja klar, beide - Pilot und Movie... :wink:

Nur wegen dem "Abschluss"-Film habe ich nach langem zögern dann Firefly doch mal noch angeschaut und ich kann all das Lob durchaus nachvollziehen, weil der Cast wirklich super war mit enorm viel Potential. Nur leider wurde das in der kurzen Zeit noch nicht mal ansatzweise ausgeschöpft und die meisten "Plots of the Week" waren völlig 0815. Das ist für eine 1. Staffel, die so viele Charaktere einführt, eigentlich noch ganz ok....aber eben normalerweise hat man dann Staffel 2-n, die darauf aufbauen können und Firefly durchaus in die 8.0-9.0 Region hätte bringen können, aber in dieser vorzeitig gekappten Version kann ich eben nicht bewerten, was hätte sein können.....und da halfen auch die Fortsetzungs-Comics wenig.

str1keteam hat geschrieben:
Zitat:
Strike Back S5 - 2/10 (ich hätte es bei der britischen 1. Staffel belassen sollen...alles danach war scheisse mit S4 noch ganz leicht besser als die anderen 3 US-Staffeln)

Also komplett beschissen kannst du es ja eigentlich nicht gefunden haben, wenn man sieht, wie schnell du die 5 Staffeln (für deine Verhältnisse) durchgesuchtet hast. :mrgreen:
Es gab ja auch keinen Serienplot, den man bis zum Ende verfolgen müsste und man hätte leicht nach jeder Staffel aussteigen können.

Du weisst ja, dass ich Serien nicht absetzen kann*, und bei mir sind es eben gerade die Serien, die ich nicht wirklich gut finde und nur noch schnell beenden will, die ich am schnellsten sehe, um sie abschliessen zu können. Je besser eine Serie und je weniger Episoden davon noch übrig sind, desto langsamer schaue ich diese. Ich habe z.B. Curb S8 schon ewig gestreckt und mich erst nach Bestellung von S9 nun noch an die letzten 5 Episoden gemacht...

*) AHS habe ich mit der Ausrede "ist eine Anthology" nach S1 abgesetzt, Go Girls nach S4 mit der Ausrede "komplett neuer Cast in nächster Staffel" und Scrubs 2.0 plane ich weiterhin nie anzuschauen mit der Ausrede "nicht mehr wirklich die gleiche Serie". Demnächst wird Waterloo Road nach S7 abgesetzt und die Ausreden werden immer schwächer, denn hier ist es nur "die Handlung zieht von England nach Schottland um". Also vielleicht kommt ja dann doch irgenwann mal eine Absetzung, bei der ich überhaupt keine Ausrede mehr finde, sie nicht als solche zu zählen... :wink:


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BeitragDo 17. Nov 2016, 09:08 
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Zitat:
Scrubs 2.0 plane ich weiterhin nie anzuschauen

Kann man sich als Scrubs-Fan aber wirklich geben, das sollte man nicht als letzte Staffel betrachten, sondern einfach als das Spin Off, das es eigentlich war.

_________________
Bild? Ich sehe keines.


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BeitragDo 17. Nov 2016, 09:55 
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Theologe hat geschrieben:
Zitat:
Scrubs 2.0 plane ich weiterhin nie anzuschauen

Kann man sich als Scrubs-Fan aber wirklich geben, das sollte man nicht als letzte Staffel betrachten, sondern einfach als das Spin Off, das es eigentlich war.

Ja, sehe ich schon auch so, aber eine Network-Comedy, die nach 13 Episoden abgesetzt wird, sehe ich mir auch kaum je an (mir fällt ausser Mixology keine andere ein, die ich gesehen hätte), denn so lange braucht ein neuer Cast ja meist, um sich einzuspielen. Wäre Scrubs 2.0 für 3-4 Staffeln gelaufen, hätte ich es mir als eigenständiges Spin-Off sicherlich auch angeschaut.


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BeitragMo 21. Nov 2016, 14:39 
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str1keteam hat geschrieben:
little_big_man hat geschrieben:
The Walking Dead S2 - 8.5/10
Hannibal S1 - 8.5/10
Hell on Wheels S1 - 8/10

Etwas ausführlicher, bitte.

Fast vergessen, dass ich da noch was vesprochen hatte...

Bei Hannibal war hier ja mal das Thema, ob das überhaupt eine Serie für mich sei wegen gewissen surrealen Elementen. Da diese Elemente aber nicht "aus der Luft gegriffen" à la Twin Peaks sind, sondern ihre Gründe haben, hat mich das überhaupt nicht gestört und der Rest war einfach nur sackstark von einigen Anfangsschwierigkeiten abgesehen (ich glaube Ep 2,4,5 waren etwas schwächer, ohne das jetzt noch zu 100% präsent zu haben). Fühlt sich definitiv mehr wie ein Cable-Drama an als wie eine Network-Serie. Ich habe zwar gelesen, dass die 3. Staffel etwas "seltsam" sein soll, aber allein aufgrund von S1 würde ich die Serie auf jeden Fall jedem weiterempfehlen.

Hell on Wheels ist primär ein sehr unverbrauchtes Setting für Serien, vor allem wenn man Deadwood nicht gesehen hat (sind die neuen Filmgerüchte da auch schon wieder versiegt?). Das war sicher ein Pluspunkt und auch sonst war die Staffel sehr solide, ohne allerdings irgendwelche wirklichen WOW-Momente oder unvergesslichen Charakteren, die die Serie in die Must-See Kategorie katapultiert hätten. Aber wenn die weiteren 4 Staffeln das Niveau von S1 halten, bin ich trotzdem sehr zufrieden.

TWD ist so ein Fall einer Serie, wo ich es definitiv bereue, nicht von Anfang an auf aktuellem Stand geschaut zu haben, weil ich da inzwwischen einfach schon zu gespoilert bin, um es noch so richtig geniessen zu können und andererseits nun aber schon so weit hinterher hinke, dass ich eh nie mehr aufholen kann...und aufgrund der Spoiler mir die Lust auch immer etwas fehlt. Abgesehen von diesen "self inflicted problems" war S2 für mich deutlich besser als S1, denn die Konzentration auf einen Handlungsort und damit mehr Zeit für Charakterarbeit statt einfach jede Woche durch neue Zombiehorden zu tuckern, hat der Serie sehr gut getan. Daher wundere ich mich auch, dass S2 anscheinend bei gewissen Leuten schlecht ankam...oder habe ich das falsch in Erinnerung?

Wie sieht es eigentlich bei "Fear the Walking Dead" aus? Einerseits habe ich zu dieser Serie noch kaum je was gelesen und bin daher noch völlig ungspoilert, aber sollte man diese Serie auch besser gleich sofort sehen? Da wäre aktuell ein Aufholen zumindest theoretisch noch möglich. Crossover-Verknüpfungen zu TWD sollte es da ja nicht geben, so dass zwischen den beiden Serien keine Reihenfolge eingehalten werden muss, oder?


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BeitragDi 22. Nov 2016, 17:08 
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little_big_man hat geschrieben:
Hell on Wheels ist primär ein sehr unverbrauchtes Setting für Serien, vor allem wenn man Deadwood nicht gesehen hat (sind die neuen Filmgerüchte da auch schon wieder versiegt?).

Nach dem Führungswechsel zumindest wieder auf diffus runtergekühlt. Kim Dickens hat vor ein paar Monaten gesagt, dass David Milch ihr beim Dinner ein paar Dialoge vorgelesen hat. Der HBO Chef meint, dass er noch nichts gelesen hat, aber das David Milch dran arbeitet. Da u.a. David Milch und Ian McShane nicht mehr die Jüngsten sind, sollte es sich nicht noch 1 Jahrzehnt hinziehen, wenn es noch etwas werden soll.


Zitat:
Das war sicher ein Pluspunkt und auch sonst war die Staffel sehr solide, ohne allerdings irgendwelche wirklichen WOW-Momente oder unvergesslichen Charakteren, die die Serie in die Must-See Kategorie katapultiert hätten. Aber wenn die weiteren 4 Staffeln das Niveau von S1 halten, bin ich trotzdem sehr zufrieden.

Die Serie wandelt sich inhaltlich und von ihren Schwerpunkten und schwankt in ihrer Qualität (2-3 fand ich besser als 1, 4+5.1 etwas schwächer. 5.2 habe ich noch nicht gesehen.), aber mindestens gut bleibt sie durchgehend.

Zitat:
TWD ist so ein Fall einer Serie, wo ich es definitiv bereue, nicht von Anfang an auf aktuellem Stand geschaut zu haben, weil ich da inzwwischen einfach schon zu gespoilert bin, um es noch so richtig geniessen zu können und andererseits nun aber schon so weit hinterher hinke, dass ich eh nie mehr aufholen kann

Noch ein Grund mehr endlich zuzulegen. Wenn du jetzt jeden Monat eine Halbstaffel nachholst, kannst du Staffel 8.1 live und ungespoilert schauen. :mrgreen: Die unterschwellige Gefahr von Charaktertoden macht zwar einen guten Teil der Spannung, Atmosphäre und letztlich auch der Erfolgsgeschichte aus, aber ich war auch bei vielen Sachen gespoilert und fand die Szenen dennoch wirkungsvoll.

Zitat:
Daher wundere ich mich auch, dass S2 anscheinend bei gewissen Leuten schlecht ankam...oder habe ich das falsch in Erinnerung?

Ich fand bisher jede Halbstaffel gut und hier hat S2 im Nachhinein ihre Freunde gefunden, aber allgemein gilt die Farmphase schon als Tiefpunkt von TWD und ist in Kritiken sowas wie ein Running Gag geworden (a la immerhin nicht 16 Folgen auf ner Farm.)

Zitat:
Wie sieht es eigentlich bei "Fear the Walking Dead" aus? Einerseits habe ich zu dieser Serie noch kaum je was gelesen und bin daher noch völlig ungspoilert, aber sollte man diese Serie auch besser gleich sofort sehen? Da wäre aktuell ein Aufholen zumindest theoretisch noch möglich. Crossover-Verknüpfungen zu TWD sollte es da ja nicht geben, so dass zwischen den beiden Serien keine Reihenfolge eingehalten werden muss, oder?

Durch Castingmeldungen wirst du auch dort früher oder später Spoiler mitbekommen, so dass man möglichst spätestens kurz nach Staffelende aufholen sollte, aber obwohl Staffel 2.2 die bisher beste Phase der Serie war, bleibt es eine lauwarme Kopie des Originals und sollte in der Priorität zurückstehen.

AMC würde wahrscheinlich schon gern Crossover einbauen, aber bisher gab es keine und solange der Konflikt mit Frank Darabont schwelt, werden sie die Welten sicher getrennt halten, weil er sonst ein gutes Argument hätte, auch an diesen Einnahmen zu partizipieren. Die Serie startet auch kurz bevor Rick aus dem Koma erwacht und spielt an einem ganz anderen Teil des Landes bzw. Kontinents.


Zitat:
AHS habe ich mit der Ausrede "ist eine Anthology" nach S1 abgesetzt,

Dann nehme ich dir mal diese Ausrede, weil Staffel 2 (weiter habe ich selbst noch nicht gesehen) deutlich besser ist und die Konsequenz bei dem Format fehl am Platze ist. In Staffel 5 gab es wohl schon Charakter-Verknüpfungen zu früheren Staffeln und was ich aus dem Augenwinkel mitbekommen habe, soll Staffel 6 alle oder zumindest mehrere der früheren Staffeln wieder aufgreifen und zusammenführen. :mrgreen:
Kann ich mir aber selbst noch nicht so richtig vorstellen, wie das funktioniert haben soll, weil viele der Schauspieler ja jedes Jahr neue Rollen gespielt haben. Hat mich aber wieder neugierig gemacht und erhöht die Chance, dass ich nächstes Jahr fortfahre. Auch wenn es jetzt einen Grund mehr gibt, dass ich die thematisch für mich nicht sonderlich interessante und angeblich auch sehr schwache Staffel 3 nicht einfach überspringen kann.

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BeitragDi 22. Nov 2016, 18:25 
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Ich habe ja inzwischen bei spoileranfälligen Dramen im Stile von TWD/24 (welche noch nicht beendet sind) eh damit begonnen, mir die Schauspielernamen in den Credits gar nicht mehr anzuschauen, so dass ich von Castingmeldungen nicht gespoilert werden kann. Aber das funktioniert natürlich nur sehr eingeschränkt, sprich nur bei Schauspielern, deren Namen ich nicht eh schon kenne. Aber gerade z.B. mit Fear the Walking Dead verbinde ich bisher keinen einzigen Schauspielernamen, was die Spoilergefahr deutlich senkt.

AHS S1 steht bei mir in meiner Gesamtrangliste auf Rang 228 von 246 im Vergleich z.B. zu Strike Back auf Rang 220. Also da bringt mich garantiert nichts dazu, mir noch eine weitere Staffel anzuschauen, zumal der Konsensus ja zu sein scheint, dass S1 noch zu den besseren Staffeln zählt. Für mich hat da hingegen von vorne bis hinten nichts einen Sinn ergeben..."Horror" ist genau so wenig eine Entschuldigung für eine nicht durchdachte Story wie "Fantasy" oder "SciFi" eine Ausrede für Logiklöcher sind.


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BeitragMo 28. Nov 2016, 12:13 
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little_big_man hat geschrieben:
AHS S1 steht bei mir in meiner Gesamtrangliste auf Rang 228 von 246 im Vergleich z.B. zu Strike Back auf Rang 220. Also da bringt mich garantiert nichts dazu, mir noch eine weitere Staffel anzuschauen, zumal der Konsensus ja zu sein scheint, dass S1 noch zu den besseren Staffeln zählt. Für mich hat da hingegen von vorne bis hinten nichts einen Sinn ergeben..."Horror" ist genau so wenig eine Entschuldigung für eine nicht durchdachte Story wie "Fantasy" oder "SciFi" eine Ausrede für Logiklöcher sind.

Ich habe irgendwo in der 4. Staffel den Faden verloren und auch wenn Netflix mir die Option offen hält, ist mein Interesse an der Serie nah dem Nullpunkt. Wenn S1 dir schon nicht gefiel, hast du auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen nicht weiter zu gucken. S2 ging auch, S3 war gar nichts.

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BeitragDi 17. Jan 2017, 11:35 
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Ascension
Das Konzept war vor allem wegen des Twists im Pilot sehr interessant und die Umsetzung solide. Dafür fahr die Qualität der Besetzung allerdings sehr durchwachsen. Tricia Helfer war perfekt besetzt, Gil Bellows und Lauren Lee Smith wussten zu gefallen, aber Brian van Holt ist in Comedy besser aufgehoben und die meisten jungen Darsteller waren auf Soap Niveau. Das hat die Qualität der Show schon nach unten gezogen.
Die Spannung bleibt insgesamt hoch und beide Storylines, die auf der Erde und die auf dem Schiff funktionieren.
Als Miniserie ist Ascension allerdings unbrauchbar. Das ist eine eindeutige erste Staffel, bei der zwar einiges aufgelöst, aber noch mehr angestoßen wird, inklusive eines Cliffhangers.
6/10

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BeitragSa 21. Jan 2017, 17:23 
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Skins Season 1
Teils top, teils blah, teils loltonyisklar.

Season 2...

Gerade bei der Sketch-Episode (dem Stalker Girl). Sie fesselt gerade ihre behinderte Mutter und da hab ich die Folge mal flott abgeschaltet. *kotz* Habe gemixte Sachen zu der zweiten Staffel gehört - lohnt es sich trotz dieser Drecksstoryline dran zubleiben?


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BeitragSa 21. Jan 2017, 22:22 
Inventar
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Season 1 & 2 gehören zu den besten Seasons einer Teen Serie. Grandios geschrieben, gespielt und die Musik (aber nur die Musikauswahl aus der Original E4 Ausstrahlung, nicht der hingerotzte "wir können uns die Musik Rechte nicht leisten" Kack von der DVD bzw. Netflixausstrahlung).

Season 3 & 4 sind gut, aber kommen nicht an Generation 1 ran.

Season 5 & 6 sind eher mäh, was aber an der Generation 3 liegt, die eher kaum interessant ist.

Die Abschlussfilme sind nett, man hätte sich da aber eher was anderes gewünscht.

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"Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home."


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BeitragSa 11. Feb 2017, 20:42 
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Broadchurch Series 1
Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich begeistert. Broadchurch hat mich auf jeden Fall mehr begeistert als seinerzeit The Killing. Die Serien sind sich teilweise ausgesprochen ähnlich, aber David Tennants trocken witzige Performance und die Beziehung mit Olivia Colman peppen die ansonsten sehr kalte Show massiv auf . Mireille Enos hat bei The Killing erstklassige Arbeit geleistet, aber sie hat den ohnehin trüben Ton, mit ihrem Spiel noch weiter runtergezogen.
Das einzige was mich wirklich ein bisschen an Broadchurch enttäuscht hat, ist die Auflösung. Man merkt, dass es dem EP hier wirklich nur in letzter Instanz um den Whodunnit-Aspekt ging und er sein Augenmerk deutlich mehr auf die emotionalen Implikationen gelegt hat. Verstehe ich voll und Ganz, aber als jemand, der sich nach einem 8 Stunden Arbeitstag der Müdigkeit zum Trotz durch die letzten 3 Folgen gekämpft hat, hatte ich schon mehr erwartet.
Außerdem war die ein oder andere Verstrickung, besonders gegen Ende der Staffel, schon ein gutes Stück zu weit hergeholt.
Die Serie ist toll abgefilmt und göttlich gespielt, aber der Plot hätte eleganter zusammen geführt werden können.
8/10

Seinfeld Season 7
Mann, die Serie war halt echt massivst ihrer Zeit voraus. Ist meiner Ansicht nach ein Wunder, dass Seinfeld so erfolgreich war. Die Protagonisten sind ja selbst nach heutigen Standards ungemein 'unlikeable'. Aber das macht's auch so interessant. Ich bin echt beeindruckt darüber, dass da niemals Anstalten gemacht wurden auch nur einen von den vieren ein bisschen glatt zu bügeln. Keine echten Lovestories, keine ernst gemeinten Freundschaftlichen Momente, zynismus und Biss ohne jemals Kontrolle über den Ton der Serie zu verlieren. Erstklassig.

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragMo 13. Feb 2017, 09:36 
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Person Of Interest - Staffel 3

Wenn die FdW nicht wären, wäre POI eine der besten Serien der letzten Jahre. Aber gerade diese FdW, die zwar oft trotzdem ganz gut sind, sind einfach typischer CBS-Filler um die Staffel auf die gewünschte Folgenzahl zu bringen.
Zu Beginn der Staffel geht es noch ganz gemächlich zu, doch ziemlich schnell wird es ziemlich wild und zur Mitte der Staffel gibt es einen ersten "game-changer". Dann folgen wieder einige FdW (mit einem :roll: -Moment in Folge 13) ehe es zum Ende der Staffel richtig rund geht und die Serie ihr bisher Bestes zeigt. Was POI in den letzten Folgen liefert, hat nichts mit typischem CBS-Standard zu tun (ähnlich TGW in S5), sondern gehört zum besten im Fernsehen seit Jahren. Alle roten Fäden laufen zusammen und am Ende ist nichts mehr wie es war und es scheint eine völlig neue Ordnung zu herrschen.*
Die Serie hat ähnlich wie TGW auch einen eigenen Humor und nimmt sich nicht immer ganz zu ernst, das gefällt mir auch sehr gut. Zudem ist die Inszenierung der einzelnen Folgen filmreif, man filmt fast immer on location in NYC.
Wären die FdW nicht, POI wäre must-see, so kommt es nur für Leute in Frage, die sich von guten FdW nicht ganz abschrecken lassen. Viele FdW hängen auch mit dem roten Fäden zusammen, so dass es sich in Grenzen hält, aber ca. 50 % der Folgen sind schon FdW.

8/10


* in den ersten Folgen von S4
versteckter Inhalt:
wird leider eine mehr oder weniger große Rolle rückwärts gemacht und unsere Helden sind schnell wieder beim status quo, nur in etwas anderer Umgebung. Schade, aber ich habe die Hoffnung, dass das nicht lange so bleibt.


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BeitragMo 13. Feb 2017, 19:05 
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The Leftovers S2
Da haben mir meine manchmal sehr merkwürdigen TV-Seh Modi einen Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt wie ein normaler Mensch die Staffel in regelmäßigen Häppchen, oder alles auf einmal zu schauen, habe ich direkt nach Season 1 die ersten drei Folgen von S2 gebinged, dann aus unerfindlichen Gründen ein halbes Jahr pausiert und die restlichen 7 Folgen mehr oder weniger in einem Aufwisch geschaut.
Und das hab ich dann am Ende auch ziemlich gemerkt, weil ich irgendwann keinen rechten Griff mehr hatte und einige Charakter-Motivationen so gar nicht zuordnen konnte. Deswegen war für mich Season 1 eindeutig wirkungsvoller, aber ich bin ausgesprochen unsicher, ob's nicht an mir liegt.
8.5/10

Coupling S1
Meine endlose Suche nach guten RomComs, die mein Friends/HIMYM/The Office Loch füllen, hat mich mal wieder in die UK getrieben. Coupling ist leider nicht wirklich was ich mir erhofft hatte. Der Humor sitzt, aber die Emotion fehlt mir.
7/10

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BeitragFr 17. Feb 2017, 21:03 
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Empire S1

Endlich hatte ich Zeit mich mit Empire zu beschäftigen. Und was soll ich sagen?Ich bin begeistert.Trifft genau meinen Nerv. Ich bin überrascht über die gute Musik die zu keiner Zeit nervend wirkt. Die Charaktere auch durchweg toll besetzt und gespielt. Die 12 Folgen waren sehr schnell fertig geguckt.

9/10

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Hart of Dixie


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BeitragMo 20. Feb 2017, 10:20 
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Person Of Interest - Staffel 4

Leider ein Rückschritt ggü. S3. Am Anfang der Staffel stellt man den status quo recht schnell wieder her und nutzt die am Ende der letzten Staffel neu geschaffene Situation nicht recht aus. Stattdessen setzt die Serie wieder größtenteils auf FdW, die zwar fast immer mit der Hauptstory zusammenhängen, aber so langsam hat man es dann auch leid. Wie schon in S3 gibt es zur Mitte und zum Ende der Staffel wieder mehr serialisierte Folgen, aber der Plot ist dieses Mal nicht ganz so packend.
Es bleibt dabei, die FdW lassen die Serie nicht übers Mittelmaß hinauswachsen, in der Staffel steckt eigentlich nur Plot für ca. 10 Folgen, aber durch die FdW streckt man das ganze dann auf 22.

7/10

Nashville - Staffel 1

Ich hatte mal wieder Lust auf eine Soap, nachdem Empire sich so schnell als Rohrkrepierer rausgestellt hat. Die Musik ist bei Nashville Geschmackssache, aber sie wird zumindest recht glaubwürdig in die Serie eingebaut. Connie Britton's Gesangskünste sind zwar beschränkt, aber die Arena-Konzerte sind trotzdem gut inszeniert. Hayden Panettiere macht einen erstaunlich guten Job und ist auch schnell das Beste an der Serie.
Plotmäßig bekommt man neben den Stories aus dem Musikgeschäft, die eigentlich alle recht interessant sind, natürlich jede Menge klassische Soapgeschichten, die leider nicht recht originell sind. Wenn man sich wenigstens mehr Zeit nehmen würde, diese Geschichten aufzubauen. Aber leider geht das alles immer zack-zack, die meisten Twists sieht man meilenweit voraussehen. Dazu kommt noch eine langweilige Politstory, die nicht wirklich in die Serie passt, die aber nicht ganz so stört, wenn man die Serie bingt. Nashville ist glücklicherweise einigermaßen bodenständig und nicht so over-the-top wie andere Soaps. Der Cast ist ganz sympathisch und die Musik gefällt mir sogar auch ganz gut (manche Nummern sind allerdings sehr schmalzig).

7,5/10


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