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BeitragSo 15. Nov 2015, 02:50 
Chefposter/in
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Schade das man aussetzen musste, gerade jetzt hätte man sie zeigen müssen, um Ablenkung zu haben.

Naja nächste Woche wird es hoffentlich eine Ausgabe geben.

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Zitat Oliver Kalkofe: Wer keine dieser GfK-Boxen zu Hause hat, ist als Zuschauer irrelevanter als der umkippende Sack Reis in China, weil man nicht gemessen wird....


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BeitragFr 20. Nov 2015, 23:07 
Chefposter/in
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Die heutige Sendung ist wirklich klasse.

Die beste seit langem

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Blanche, Formstabil ist ein Markenname und kein Spitzname!


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BeitragSa 21. Nov 2015, 01:27 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Das war wirklich eine ziemlich gute Ausgabe. Zwar fand ich zuletzt auch einige ganz gut aber die aktuelle Ausgabe hob sich da nochmal deutlich ab. Der Humorgehalt war groß, das meiste sehr witzig, schön auch dass man sich auch dem eigenen Sender widmete.

Bei dieser Ausgabe hat man nicht nur auf Gags und Klamauk gesetzt, sondern schon auch versucht Zusammenhänge darzustellen.


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BeitragSa 21. Nov 2015, 11:47 
Chefredakteur/in
 
 
"Da hinten sind welche, die sind gewalttätig und intolerant, weil sie euch Rechten ein paar auf die Fresse hauen wollen. (...) Und ich finde die Jungs haben recht."

Herr Kabelka hat ja ein interessantes Verständnis von Meinungsfreiheit.


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BeitragSa 21. Nov 2015, 12:47 
Administrator
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Administrator
 
 
Also so wie sich der Kabelka da auf der AfD-Veranstaltung aufgeführt hat, wundern mich die Reaktionen darauf nicht. Wie schon erwartet einer dieser plumpen "ihr seid alle Vollidioten"-Beiträge, die ich jetzt auch für Kabelka als ziemliches Armutszeugnis empfinde. Und die prolligen Reaktionen der Leute dort waren natürlich ebenfalls peinlich.

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BeitragFr 27. Nov 2015, 22:57 
Chefposter/in
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Finde nur ich die heutige Ausgabe humorlos und ohne ein wirkliches Highlight? Es ist doch erschreckend, dass ich es fast schon sympathisch fand, wie der Söder van der Horst das Mikro abnahm.

Die Themen an sich in der Sendung waren ja gut, aber die Umsetzung - vor allem der Berlin-Beitrag - einfach unlustig. Die Frage ist auch, inwieweit es sinnvoll ist, gefühlt jede Woche Politiker zu finden, die man zu Nonsens zusammenschneiden kann.

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BeitragSo 29. Nov 2015, 03:54 
Chefposter/in
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War eine eher kahme Ausgabe, da war die Tatort Wiederholung in der ARD Spannender.

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BeitragSo 29. Nov 2015, 11:11 
Inventar
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War alles wieder gleich wie jede Woche. Man überlegt sich überhaupt gar keinen neuen Ansatz mehr. Man tauscht nur noch das Thema und setzt es in eine fertige Rahmenhandlung ein. Da hätte ich diese Woche lieber mehr von Lutz van der Horst gesehen ...


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BeitragSo 29. Nov 2015, 13:06 
Chefposter/in
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Und ich dachte schon, ich hätte einen humorlosen Freitag gehabt. Puuuuh

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BeitragDi 1. Dez 2015, 19:25 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich fand die Ausgabe ansich recht unterhaltsam und witzig. Ebenso fand ich es gut, dass man mal die Situation in Berlin thematisiert hat. Ich habe das immer wieder mal in unterschiedlichen Kontexten verfolgt und in der Tat, funktioniert in Berlin tatsächlich wenig. Die dortige Landesregierung wirkt seit langem völlig planlos, überfordert, und sie bleibt meist sehr passiv.

Die Bürger scheinen sich in der Mehrheit mit der Situation abgefunden zu haben, die Missstände werden zwar vielfach wahrgenommen aber die Bürger scheinen sich da meist nur den Gegebenheiten anzupassen.

Insgesamt ist das doch beschämend und eigentlich nicht akzeptabel. Da besteht seit langem ein enormer Widerspruch zwischen den eigentlich ganz vielfältigen bestehenden Potenzialen und Ressourcen und der realen Politik in dem Land bzw. dieser Stadt.

Andere Länder oder Kommunen verfügen über erheblich weniger Ressourcen und finanzielle Mittel aber dort wird dennoch im Vergleich eine effizientere Politik und Stadtentwicklung betrieben.


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BeitragMi 2. Dez 2015, 00:26 
Chefposter/in
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Es ist doch bemerkenswert, Bungi, wie Du als Bayer ständig auf Berlin eindrischst. Es mag in Berlin nicht alles gut sein. Aber: Berlin hat durch seinen Status als Hauptstadt einen besonderen Aufmerksamkeitsstatus. Und die Probleme, die Berlin hat, gibt es in anderen Städten auch. Der Flughafen sei ausgenommen, weil der Bahnhof in Stuttgart noch funktioniert. ;-)

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BeitragMi 2. Dez 2015, 08:41 
Inventar
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Naja, S 21 wird noch viele Jahre brauchen und dann wahrscheinlich auch nicht richtig funktionieren, und so lang funktioniert der alte Bahnhof. Ist also vergleichbar mit BER und Schönefeld... :D

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Wir sind alle am Borsigplatz geboren...


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BeitragMi 2. Dez 2015, 16:55 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
baumarktpflanze hat geschrieben:
Es ist doch bemerkenswert, Bungi, wie Du als Bayer ständig auf Berlin eindrischst. Es mag in Berlin nicht alles gut sein. Aber: Berlin hat durch seinen Status als Hauptstadt einen besonderen Aufmerksamkeitsstatus. Und die Probleme, die Berlin hat, gibt es in anderen Städten auch. Der Flughafen sei ausgenommen, weil der Bahnhof in Stuttgart noch funktioniert. ;-)


Du hast hier vieles aufgrund deiner Abwesenheit nicht mitbekommen und manche Sachen, die dir eigentlich aus deiner früheren aktiven Zeit bekannt sein müssten verwechselst du derzeit gelegentlich.

Das ich Bayer wäre, ist mir aber neu. Ich habe auch schon die Politik und Situation in anderen Gebieten und Regionen kritisch thematisiert. Hast du meinen Beitrag gelesen zu diesem Berlin Thema ? Ich habe mich hier kritisch geäußert weil Berlin diese Situation im Grunde selbst zu verantworten hat, die könnten ganz anders darstehen aber die dortige Politik bekommt überhaupt nichts auf die Reihe und das seit Jahren, ich persönlich habe Bekannte in Berlin die sich mit der Situation befassen und im Grunde jede Kritik auch bestätigt sehen, sie selbst nehmen das wie die meisten Berliner einfach mal hin.

Im Grunde herrscht in Berlin eine Art Handlungsunfähigkeit und Planlosigkeit vor die zu einer völligen inaktivität führt. Es besteht eine anhaltende Misswirtschaft und ich betone nochmal würde man mal richtig Konzepte entwickeln oder auch Potenziale idenfizieren und dafür sorgen, dass man aus diesen auch eine bessere Wertschöpfung generieren würde, dann wäre die Situation in Berlin eine ganz andere. Besonders dramatisch und beschämed ist die Situation ja deshalb weil die Stadt Berlin nich nur repräsentativ eine hohe Bedeutung hat sondern im Grunde auch wirtschaftlich über ein enormes Potenzial verfügt, wie viele andere Großstädte und zahlreiche Kommunen nicht, die es aber schaffen ihre Aufgaben besser zu erfüllen. Hinzu kommt der hohe Kultfaktor. Das in Berlin nichts funktioniert lässt sich ganz deutlich mit fehlender politischer Motivation, Inkompetenz und konstanter Misswirtschaft begründen.

Die Berliner Regierung muss langsam mal aufwachen und damit beginnen konstruktive Politik zu machen.


Zuletzt geändert von BungaBunga am Mi 2. Dez 2015, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragMi 2. Dez 2015, 17:05 
Chefposter/in
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BungaBunga hat geschrieben:
Das ich Bayer wäre, ist mir aber neu.


Und ich war mir so sicher. So sicher. :evil: :mrgreen:

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BeitragMi 2. Dez 2015, 17:19 
Chefredakteur/in
 
 
"Das deutsche Kabarett ist auf dem Terror-Auge blind
Die Satirikerzunft wurde von der Wirklichkeit auf dem falschen Fuß erwischt. Der Terror passt nicht ins antiwestliche Konzept des linken Bauerntheaters."

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... blind.html


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BeitragMi 2. Dez 2015, 17:30 
Chefposter/in
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TB-303 hat geschrieben:
"Das deutsche Kabarett ist auf dem Terror-Auge blind
Die Satirikerzunft wurde von der Wirklichkeit auf dem falschen Fuß erwischt. Der Terror passt nicht ins antiwestliche Konzept des linken Bauerntheaters."

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... blind.html


Ich verstehe Großteile der Kritik nicht, die der Artikel an den Formaten des ZDF übt. Und bin eher froh, dass man nicht schweigt, sondern der Angst entgegnet und das Leben weiterlebt. Dass der Welt das nicht passt, kann ich aber gut verstehen, nachdem ihre Berichterstattung jetzt sowohl in der Anstalt, als auch bei Extra 3 aufgegriffen und dort (zurecht) kritisiert wurde.

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BeitragMi 2. Dez 2015, 17:48 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ach ja, die "Welt"!
Ich weiß schon, warum ich dieses rechts-nationale Kampfblatt schon lange nicht mehr lese.
Dieser Kommentar könnte gut und gern von einem AfD-Heini geschrieben worden sein.


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BeitragMi 2. Dez 2015, 18:18 
Chefredakteur/in
 
 
Ich finde, es ist schon was dran an den Vorwürfen:
Es ist gibt ein festes Schema - alles rechts von Merkel ist doof, alles links von Merkel ist allenfalls mal schrullig (Haha, der eine hat lange Haare, haha, Gabriel ist dick), die USA sind doof (außer Obama), der Westen ist doof, der Kapitalismus ist doof, die katholische Kirche ist doof). Und aus diesem wird kaum mal ausgebrochen.
Und wie festgefahren dieses Kabarett-Schema ist, sieht man gerade jetzt.
Da können selbst vor der Haustür Anschläge geschehen und die "knallharten Politkabarettisten" bleiben trotzdem bei den immer gleichen Themen (CSU ist doof).

Mal angenommen jemand käme gerade nach einem mehrjährigen Aufenthalt aus dem Wald zurück und guckt Kabarett. Der hätte doch den Eindruck irgendwelche völlig unreligiösen Eiferer hätten gerade ein paar Knallfrösche in Paris gezündet, während Seehofer und AfD gerade eine rechtsextreme Diktatur errichten in Deutschland.


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BeitragMi 2. Dez 2015, 18:25 
Mitglied im Vorstand
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Da scheint aber jemand mächtig Probleme damit zu haben, wenn sein geliebtes Vaterland kritisiert wird. Allgemein sind da viele sehr unsicher und es zeigt sich. Kritik am Versagen der Behörden beim Rechtsterrorismus ist bereits "anti-westlich".

Und dann ständig diese dumme "Mainstream" scheiße. Warum haben dann rechte Parteien so viele Wähler? Warum bekommen rechtsextreme Parteien zulauf? Warum gibts so viel Rassismus? Warum ist immernoch fast alle Macht in den Händen von Männern? Warum gibt es eine immer größer werdene Kluft zwischen Arm und reich? Weil der Mainstream so links ist? :lol:
Das werde ich nie verstehen, was für ein verqueeres Weltbild man da haben muss, da muss man ja wirklich jedwede Faktenlage ignorieren, oder beser noch: Mainstreamlügen , diese Fakten! Von linksgrünen Gutmenschen in ihren Gender-Kommunen erfunden!


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BeitragMi 2. Dez 2015, 19:06 
Chefredakteur/in
 
 
Extaler hat geschrieben:
Da scheint aber jemand mächtig Probleme damit zu haben, wenn sein geliebtes Vaterland kritisiert wird. Allgemein sind da viele sehr unsicher und es zeigt sich. Kritik am Versagen der Behörden beim Rechtsterrorismus ist bereits "anti-westlich".

Und dann ständig diese dumme "Mainstream" scheiße. Warum haben dann rechte Parteien so viele Wähler? Warum bekommen rechtsextreme Parteien zulauf? Warum gibts so viel Rassismus? Warum ist immernoch fast alle Macht in den Händen von Männern? Warum gibt es eine immer größer werdene Kluft zwischen Arm und reich? Weil der Mainstream so links ist? :lol:
Das werde ich nie verstehen, was für ein verqueeres Weltbild man da haben muss, da muss man ja wirklich jedwede Faktenlage ignorieren, oder beser noch: Mainstreamlügen , diese Fakten! Von linksgrünen Gutmenschen in ihren Gender-Kommunen erfunden!


Dreh einem doch nicht so die Wörter im Mund rum.
Natürlich kann und soll Deutschland kritisiert werden. Das Problem ist, dass i m m e r a l l e s die Schuld von Deutschland/dem Westen/dem Kapitalismus/den USA/den "Rechten" sein soll. Das ist halt eine reichlich eingeschränkte Weltsicht.

Und zum Thema "Mainstream":
Die Presse ist ja eindeutig links der Mitte zu verorten (siehe: http://www.journalismus-handbuch.de/das ... -4078.html ).
Und soweit ich weiß befinden sich im Bundestag derzeit fünf Parteien, die eigentlich gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind - abgesehen vielleicht vom zahnlosen Tiger CSU.
Merkel könnte genau so gut bei der SPD oder bei den Grünen sein.


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BeitragMi 2. Dez 2015, 19:43 
Mitglied im Vorstand
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Ich bezog mich auf den Artikel :)

Journalismus ist natürlich eine linke Sache, es geht darum Mächtigen ans Bein zu pinkeln, Missstände zu benennen, Korruption aufzudecken für Freiheiten zu kämpfen und auch Minderheiten stimmen zu geben. Rechte Journalisten sind daran interessiert die Interessen von Mächtigen zu vertreten. (Kein Klimawandel, Elektroautos sind böse, "Chancengleichheit", geringere Steuern für Reiche, mehr Überwachung, mehr Polizei etc)
Du machst aber natürlich einen dicken Fehler (oder versuchst es bewusst nicht zu nennen): Wem gehören die Medienkonzerne und wie sieht die Linie der Medien aus? Was der Journalist privat wählt hat kaum eine Bedeutung, wenn der Konzernchef die Agenda vorgibt. Wie viele klar linke Themen werden denn in den Massenmedien gesetzt? Es wird fast alles bekämpft was vom wirklichen Mainstream abweicht, Feminismus pfui, Islam pfui, Sozialismus pfui, Arme sind nur zu faul, die Deutschen sind doch die Opfer, faule Griechen, Man wird doch wohl noch mal sagen dürfen usw.

Außerdem wer verkauft am meisten? BILD, Welt, Focus und FAZ sind da sehr gut dabei.
Das verweisen auf Umfragen, die nicht das Ergebnis, was dann letzendlich in den Medien steht, widerspiegeln macht keinen Sinn.

Ich weiß aber auch nicht wie du darauf kommen könntest, dass Merkel bei der SPD oder den Grünen sein könnte. Vor allem, wenn es ums soziale geht. Merkel macht keinen Hehl aus ihrer Homophobie und meint Homosexuelle sollten weniger Rechte als der Rest haben, sie meint auch, dass es ok ist, dass Frauen nicht die gleichen Chancen haben (sie hatte ihr ja) Sosehr die SPD sich neoliberal ausverkauft hat, sie und die Grünen sind sicherlich keine Parteien für Merkel. Inwieweit Merkel überzeugtes CDU Mitglied ist kann ich nicht sagen, aber sie ist zumindest kein Betonkopf der bei Nobrainerthemen wie Atomausstieg und Flüchtlingen eisern die Parteilinie durchzieht, sondern noch belehrbar ist.


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BeitragDo 3. Dez 2015, 12:18 
Chefposter/in
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Extaler hat geschrieben:
Wie viele klar linke Themen werden denn in den Massenmedien gesetzt? Es wird fast alles bekämpft was vom wirklichen Mainstream abweicht, Feminismus pfui, Islam pfui, Sozialismus pfui, Arme sind nur zu faul, die Deutschen sind doch die Opfer, faule Griechen, Man wird doch wohl noch mal sagen dürfen usw.


Nein, das stimmt so nicht.

Der Islam wurde über Jahre hinweg in den Medien eher als pfui dargestellt, aber vor allem, wenn es um Erzeugung und Ansprechen von Angst geht. Das Cover war dann dunkler, sah bedrohlicher aus, die Titelzeile war entsprechend. Heute hat man das immer noch, gerade beim von Dir angesprochenen Focus, aber das Bild der Medien vom Islam ist inzwischen durchaus differenzierter geworden.

Gleichsam gibt es in vielen Medien immer noch das billige Ansprechen von Vorurteilen und das Erwecken von Angst. Das findest Du gerade in den Boulevardmedien wieder. Wenn Du die faulen Griechen ansprichst, dann hast Du das vor allem in einer Zeitung gelesen, aber eben nicht in der anderen Presse, die sich da in Kommentaren durchaus dagegengestemmt hat.

Extaler hat geschrieben:
Außerdem wer verkauft am meisten? BILD, Welt, Focus und FAZ sind da sehr gut dabei.


Der Focus gehört seit Jahren bei den Wochenmedien zum mit Abstand schlechtverkauftesten Medium. Die Bild-Zeitung verliert seit Jahren an Auflage, liegt aber immer noch auf sehr hohem Niveau und Platz 1 aller Zeitungen.

TB-303 hat geschrieben:
Und soweit ich weiß befinden sich im Bundestag derzeit fünf Parteien, die eigentlich gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind


Das stimmt so auch nicht. Sicher haben sich SPD und CDU einander sehr angenährt, aber gerade, wenn es beispielsweise um die Linke geht, sieht man deutliche Unterschiede.

BungaBunga hat geschrieben:
Im Grunde herrscht in Berlin eine Art Handlungsunfähigkeit und Planlosigkeit vor die zu einer völligen inaktivität führt. Es besteht eine anhaltende Misswirtschaft und ich betone nochmal würde man mal richtig Konzepte entwickeln oder auch Potenziale idenfizieren und dafür sorgen, dass man aus diesen auch eine bessere Wertschöpfung generieren würde, dann wäre die Situation in Berlin eine ganz andere. Besonders dramatisch und beschämed ist die Situation ja deshalb weil die Stadt Berlin nich nur repräsentativ eine hohe Bedeutung hat sondern im Grunde auch wirtschaftlich über ein enormes Potenzial verfügt, wie viele andere Großstädte und zahlreiche Kommunen nicht, die es aber schaffen ihre Aufgaben besser zu erfüllen. Hinzu kommt der hohe Kultfaktor. Das in Berlin nichts funktioniert lässt sich ganz deutlich mit fehlender politischer Motivation, Inkompetenz und konstanter Misswirtschaft begründen.


Das stimmt so einfach nicht und es verwundert mich, dass gerade Du, Bungi, der sonst gerne differenziert, hier einfach ein Pauschalurteil fällt.

Ja, Berlin ist massiv verschuldet und bekommt gleichzeitig die meisten Mittela aus dem Länderfinanzausgleich und gleichzeitig haben sicher andere Kommunen und Städte andere Konzepte in manchen Bereichen und sicher sind diese Konzepte manchmal besser als die Lösungen, die eine Stadt wie Berlin findet. Allerdings müssen wir dann eben über die entsprechenden kommunalen Aufgaben direkt sprechen und eben nicht einfach pauschalisieren. In Berlin funktioniert vieles sogar besser als in anderen Städten:

- Berlin ist gerade Anziehungspunkt für kleine Start-Ups, weil sie das Leben in Berlin schätzen und die Möglichkeiten sehen, die die bisher ungenutzten oder nicht mehr genutzten Flächen in Berlin bieten.

- Berlin hat durch seine Geschichte einen sehr hohen touristischen Wert. Man kann sicher die Frage stellen, wie man mit der Geschichte umgeht. Gerade der Umgang mit der Mauer und den alten Mauerstreifen finde auch ich falsch. Aber dennoch hat Berlin hier in den vergangenen Jahren Enormes geleistet.

- Berlin hat eine riesige, bemerkenswerte und beeindruckende Theater- und Kulturszene, die seinesgleichen sucht. Die schauspielerische Dichte, die Vielfalt allein an kulturellen Darbietungen und nicht zuletzt auch die Masse an Theatern findest Du in anderen Städten einfach nicht. (Hamburg entwickelt sich hier allerdings gerade hervorragend.)

- Berlin hat dazu eines der besten Nahverkehrssysteme der Welt, da können sich selbst leuchtende Kommunen wie München eine Scheibe abschneiden. Da geht es nicht nur um Taktdichte und Umfang, sondern auch um das Preis-Leistungsverhältnis. Durchgehender Nachtverkehr? U-Bahnen alle 5 Minuten? Und das zu Preisen, in denen man im Rest des Landes träumen kann? In Stuttgart oder München würde man sich das wünschen. Hat es aber nicht.

Und auch wenn die S-Bahn in Berlin in den letzten Jahren enorme Probleme hatte und das insgesamt auch nur vier Punkte sind, zeigt das doch, das Berlin bei weitem nicht eine Hauptstadt ist, die komplett missregiert wird. Nein, in Berlin lebt man zwar gerne auf einer Wolke, die alles andere um sich herum ausblendet, aber deswegen ist das weder dramatisch oder beschämend. Andere Städte und Kommunen haben solche Punkte nämlich auch, aber man nimmt sie einfach nicht so wahr, auch weil das mediale Augenmerk eben in Berlin liegt als Medien- und Verlagshauptstadt.

Allein beim Thema Nahverkehr: Nimmt man Stuttgart21 wirklich anderswo in dem Maße wahr wie in Stuttgart und Umgebung selbst? Hat man irgendwas davon mitbekommen, was es für Städte im Ruhrgebiet, vor allem für Essen, eigentlich bedeutet, dass man mit einer US-Leasing-Gesellschaft Geschäfte gemacht hat? Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Wie gesagt, der Flughafen ist ausgenommen. Denn das ist wirklich ein außergewöhnlicher Schandfleck. Aber andere Schandflecken gibt es in anderen Kommunen einfach auch.

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Wir haben so viel Glück auf dem Gewissen.


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BeitragDo 3. Dez 2015, 16:01 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Irgendwie ist das derzeit seltsam einerseits versuchst du etwas zu leugnen, was ganz klar anhand diverser Daten betrachtet werden kann zudem bestätigen ja auch die politischen Verantwortlichen und die meisten Bürger die prekäre Situation bezogen auf Finanzen, Infrastruktur, Marode Schulen, Ineffizente Verwaltungen, misslungene Bauprojekte usw.

Zugleich lieferst du aber dann selbst auch bereits von mir angesprochene Aspekte die eine fundamental andere Situation ermöglichen würden. Das soll keine Kritik sein aber derzeit habe ich das Gefühl, dass du meine Beiträge entweder nur sehr grob überfliegst und manche inhaltliche Aussagen daher nicht erfasst oder aber du verdrehst meine Perspektive irgendwie Wie gesagt ist nicht böse gemeint und kein Angriff nur so eine subjektive Empfindung.

Es wird halt deutlich, dass wir uns in vielen Kernpunkten in der Aussage decken du dann aber die zentralen Aussagen negierst sie dann aber selbst bestätigst lol, dass peil ich nicht so ganz.

Wenn ich schreibe, dass Berlin über große Potenziale verfügt dann meine ich damit vorallem die potenzielle Wirtschafts und Finanzkraft, sei das durch die Start Ups oder innovative Business Konzepte, den Kultstatus und den Tourismus oder auch die unterstützenden Leistungen von Bund und Ländern. Wenn man das eben in Bezug setzt, stellt man fest, dass Berlin seit vielen Jahren eigentlich nichts mehr hinbekommt. Dann gibt man sich der Situation noch hin und sagt ja man sei arm aber sexy naja dass ist dann aber ein falscher Ansatz aus meiner Sicht. Die Stadt ist so dreckig und vielerorts zeigt sich ein drastischer Verfall, dass ist nicht wirklich kultig auch nicht romantisch, dass ist einfach nur beschämend. Ich kenne Personen die das dortige Schul und Bildungssystem aus der Prraxis heraus erleben deren Urteil ist eindeutig und wenig schmeichelhaft. Die Polizei hat anscheinend etwas zugelegt, die hat ebenfalls bis vor einigen Jahren den Rückzugmodus gestartet und sich teilweise massiv aus den Bezirken zurückgezogen und ist auch gegen Straftäter im allgemeinen nur selten konsequent vorgegangen. Berlin ist überschulded und hat keine Mittel, die Verwaltung versinkt generell immer mehr im Chaos, das sind Tatsachen, dass darf man doch auch nicht einfach verleugnen. Wenn man wie mehrfach geschrieben hier aber gute KOnzepte entwickelt, eine zielführende Politik betreibt und vorallem gut wirtschaftet, dann würde Berlin ganz anders darstehen.

Wir haben sicherlich in Deutschland viele Kommunen bei denen sich die finanzielle Situation ganz ähnlich darstellt, die aber entweder besser wirtschaften und bessere Konzepte haben oder aber es gibt auch Fälle, wo dann die Städte nicht können, da fehlen dann aber auch Ressourcen wie Steuereinnahmen, Humanes Potenzial, Wirtschaftskraft, denen muss man dann natürlich helfen. In Berlin ist die Situation heute aber definitiv politisch verschuldet, und das eben aufgrund systematischer Misswirtschaft, Resignation, und Planlosigkeit. Weil das eben so ist, muss man das den dortigen Verantwortlichen auch vorwerfern.

Das Berlin eine Stadt mit vielen Vorzügen ist, die auch kulturell viel zu bieten hat, wurde zu keiner Zeit angezweifelt. Im Gegenteil die Stadt schaft es nicht aus Potenzialen eine nachhaltige Wertschöpfung zu generieren.


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BeitragDo 3. Dez 2015, 16:46 
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BungaBunga hat geschrieben:
Die Stadt ist so dreckig und vielerorts zeigt sich ein drastischer Verfall, dass ist nicht wirklich kultig auch nicht romantisch, dass ist einfach nur beschämend.


Kann man diesen Punkt mit Fakten belegen oder ist das einfach nur ein subjektiver Eindruck von Dir?

BungaBunga hat geschrieben:
Ich kenne Personen die das dortige Schul und Bildungssystem aus der Prraxis heraus erleben deren Urteil ist eindeutig und wenig schmeichelhaft.


Ich bin 20 Jahre in Berlin zur Schule gegangen und habe dabei viele verschiedene Schulformen kennenlernen dürfen. Und ich muss sagen: Es war vielleicht nicht immer einfach, aber es war eine großartige Schulzeit, die mir viel gezeigt hat und Lehrer, die alles getan haben, damit ich einen guten Abschluss machen kann. In den gesamten 20 Jahren mussten ich oder meine Eltern nicht ein einziges Schulbuch zahlen, weil alle Bücher von der Stadt und den Schulen gestellt worden sind. Berlin war hier einzigartig in ganz Deutschland und hatte das noch aus der DDR übernommen. Ich habe auch in all den Jahren kein einziges Kind kennengelernt, dass nicht auf eine Klassenfaht gehen konnte, weil die Berliner Verwaltung sich immer an den entsprechenden Kosten beteiligt hat. Aber es mag sicher Fälle geben, in denen das anders ist.

Und sicher, das ist subjektiv und vielleicht habe ich auch einfach nur massives Glück gehabt. Und vielleicht ist die Lage heute anders als vor 8 bis 10 Jahren. Aber die Probleme, die es im Bildungssystem gibt, hat man doch nicht nur in Berlin. Hier hat man, auch wenn das Bildungssystem eine föderalistische Sache ist, in Gesamtdeutschland seine Schwierigkeiten.

BungaBunga hat geschrieben:
Die Polizei hat anscheinend etwas zugelegt, die hat ebenfalls bis vor einigen Jahren den Rückzugmodus gestartet und sich teilweise massiv aus den Bezirken zurückgezogen und ist auch gegen Straftäter im allgemeinen nur selten konsequent vorgegangen.


In welchen Gebieten in Berlin herrscht inzwischen Anarchie? Diesen Punkt hast Du hier schon einmal in einer anderen Diskussion angebracht und ich glaube weiterhin nicht, dass dieser Punkt stimmt. Was die Kriminalstatistik angeht:

  1. Insgesamt wurden für das Jahr 2014 in Berlin 543.156 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Das sind 39.991 Fälle bzw. 7,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Maßgeblich dafür ist vor allem der starke Anstieg der Beförderungserschleichungen. Die registrierten Fälle des „Schwarzfahrens“ stiegen gegenüber dem Jahr 2013 um 27.812 auf 34.850 Fälle (+ 395,2 Prozent).
  2. Die Aufklärungsquote betrug im Jahr 2014 44,9 Prozent und lag damit 1,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.
  3. Die Zahl der Raubtaten sank um 525 Fälle bzw. 8,4 Prozent auf 5.697 Delikte. Bei den Körperverletzungen ist ein Rückgang um 1.059 Fälle oder 2,5 Prozent auf 40.736 Fälle zu verzeichnen, bei der gefährlichen und schweren Körperverletzung beträgt der Rückgang 395 Fälle bzw. 3,8 Prozent.
  4. Die Zahl von Mord und Totschlag stieg um 25 Fälle (+ 23,6 Prozent) auf 131 Fälle. Die traditionell hohe Aufklärungsquote in diesem Deliktbereich ist im Zehn-Jahres-Vergleich auf den dritthöchsten Wert gestiegen (92,4 Prozent). Ein Anstieg ist bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu verzeichnen (+363 Fälle, 13,8 Prozent), ein Rückgang bei Fällen Häuslicher Gewalt (-717 Taten, -4,5 Prozent)
  5. Rückläufig ist in der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik auch die Zahl der Opfer. Im Jahr 2014 wurden 76.830 Personen Opfer von Straftaten, die zu den PKS-Opferdelikten zählen. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Wo genau siehst Du hier besondere Probleme?

BungaBunga hat geschrieben:
Berlin ist überschulded und hat keine Mittel, die Verwaltung versinkt generell immer mehr im Chaos.


Wo genau versinkt die Verwaltung "generell immer mehr im Chaos"? (Außer der von Dir anderswo bereits angesprochenen Lage im Lageso.)

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Wir haben so viel Glück auf dem Gewissen.


Zuletzt geändert von baumarktpflanze am Do 3. Dez 2015, 17:17, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragDo 3. Dez 2015, 17:05 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Ich "hasse" Berlin ja auch, aber gehört dieser Diskurs wirklich in diesen Thread?
#manWirdJaNochMalFragenDürfen :oops:


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