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von Wolfsgesicht
#1558788
Dune (2021)

Hm. Ich lese viel positives, weniger mittelmäßiges. Ich zähle mich zu letzterem.
Der Film war gut. Kein Meisterwerk, aber auch nicht schlecht. Werde ihn auch definitiv nochmal sehen.

Der Film schafft es zwar das Gesellschaftsgefüge zu erklären und auch die Poltik wird soweit behandelt, dass man sie versteht, ein darüber hinaus gehendes Verständnis wird aber nicht geschaffen, dies ist auch zeitlich gar nicht möglich.
Leider schafft es der Film damit auch nicht sonderlich große Sympathien für das einheimische Volk zu wecken.

Immer wenn der Film die Chance hätte eine Szene tiefer zu behandeln, Beziehungen zwischen dem Zuschauer und einem Element im Film aufzubauen, wird die Szene beendet und die nächste startet. Für mich ist der Film schlicht rastlos.
Ich kann aber nachvollziehen warum dies so gemacht wurde, der Film hatte einen fixen Endpunkt der in den 2,5 Stunden erreicht werden sollte, nüchtern betrachtet gab es kaum Material zum kürzen.

Ansonsten unterhält er aber gut. Die Geschichte macht durchaus Spaß, die Effekte lassen sich sehen und es gab kaum Längen. Gutes Popcorn-Kino.

6,5/10

Disclaimer: Es kann sein, dass ich ihn nochmal aufwerte. Hab ihn in 3D gesehen, fand den Effekt sehr störend und ablenkend. Sehe ihn nochmal in 2D, vielleicht relativiert sich dann ein bisschen was.
von skyfreak1972
#1558801
Mein letzter Film war Infinite. In diesem Film gehts darum, das es Menschen gibt, die können sich an frühere Leben erinnern. Sie nennen sich die Infinites. Da gibts 2 Gruppen, die eine sieht diese Gabe als Segen, die andere als Qual und will alles Leben vernichten. Das ist eigentlich eine Interessante Prämisse. Doch Antoine Fuqua macht daraus leider nur ein Actionvehikel für Mark Wahlberg. Das allerdings recht unterhaltsam. Nur das übertriebene Spiel von Chiwetel Ejokfor nervt da ein wenig. Der Film unterhält leidlich, es wäre aber mehr möglich gewesen.

06/10
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von LittleQ
#1558910
Dune (2021)

Hm. Ich lese viel positives, weniger mittelmäßiges. Ich zähle mich zu letzterem.
Der Film war gut. Kein Meisterwerk, aber auch nicht schlecht. Werde ihn auch definitiv nochmal sehen.

Der Film schafft es zwar das Gesellschaftsgefüge zu erklären und auch die Poltik wird soweit behandelt, dass man sie versteht, ein darüber hinaus gehendes Verständnis wird aber nicht geschaffen, dies ist auch zeitlich gar nicht möglich.
Leider schafft es der Film damit auch nicht sonderlich große Sympathien für das einheimische Volk zu wecken.

Immer wenn der Film die Chance hätte eine Szene tiefer zu behandeln, Beziehungen zwischen dem Zuschauer und einem Element im Film aufzubauen, wird die Szene beendet und die nächste startet. Für mich ist der Film schlicht rastlos.
Ich kann aber nachvollziehen warum dies so gemacht wurde, der Film hatte einen fixen Endpunkt der in den 2,5 Stunden erreicht werden sollte, nüchtern betrachtet gab es kaum Material zum kürzen.

Ansonsten unterhält er aber gut. Die Geschichte macht durchaus Spaß, die Effekte lassen sich sehen und es gab kaum Längen. Gutes Popcorn-Kino.

6,5/10
Würde dem tatsächlich zustimmen. Das erste Drittel fand ich ein bisschen schwächer. Nach hinten hinaus wirds dann aber interessanter, gerade als die Fremen endlich auch mal auftauchen. Weit weg von einem bombastischen Film, aber auch weit weg davon, schlecht zu sein. Dune lohnt sich auf jeden Fall übelst im Kino zu sehen. Bildgewaltig ist der Film nämlich alle Male und ich stehe total auf den Soundtrack. Unnötig ist dagegen wieder mal dieser 3D-Blödsinn. Kanns nicht verstehen


7/10
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von Wolfsgesicht
#1558976
James Bond - Keine Zeit zu sterben
Für mich von allen Craig Bonds der schlechteste. Die Story war dünn und Rami kann man seine Rolle kaum abnehmen, und das liegt nicht mal an Rami, denn der gibt wirklich alles, aber die Rolle passt schlicht nicht. Die Szene mit Waltz hat den Film kein Stück vorangebracht, man hätte sie genauso gut komplett streichen können, niemand hätte es bemerkt. Der Versuch in der Mitte des Films und mit einem Kniff am Ende das Bond-Profil von Craig noch etwas zu schärfen ist aus meiner Sicht missglückt.
Actionmäßig hingegen gibt es nichts zu meckern, auch 2 oder 3 kleinere Gags finden sich, so wie man das gewohnt ist. Es bleibt aber wirklich kaum was hängen. Bei Casino Royale ist es die Überschlagsszene, bei Skyfall ist mir die ganze Szene im alten Haus von den Bonds hängen geblieben, bei Spectre tatsächlich sehr viel Waltz und vor allem die Anfangsszene (die bleibt wohl mein Favorit) und hier, bei Keine Zeit zu sterben….es fällt mir schwer da was hübsches rauszupicken. Szenen waren allesamt gut, aber das i-Tüpfelchen fehlte mir. Vermutlich wird das Ende die Szene des Films bei mir, so völlig gegluckt fande ich es aber auch nicht.
Dazu kommt bei IMAX hinzu, dass es kaum spezifische Szenen gab. Zu Beginn mal hier und da, zum Ende hin fand sich hier aber nichts mehr.

Abschließend muss ich sagen, mit diesem Teil als Abschluss hätte man es doch besser schon im letzten Teil beendet. Waltz als Bösewicht hat funktioniert, es wäre ein würdiges Ende geworden. Craig sieht man sein Alter auch gerade in den ersten Szenen deutlich an. Dieser letzte Teil fügt dem 5-Teiler nichts signifikant wichtiges hinzu, er tut ihm aber zum Glück auch nicht weh. Ein krönender Abschied ist es trotzdem nicht.

5,5/10
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von Fernsehfohlen
#1559018
The Father (2020)

Anthony (Anthony Hopkins) ist 81 Jahre alt. Er lebt allein in seiner Londoner Wohnung und verweigert sich allen Pflegenden, die seine Tochter Anne ihm aufzudrängen versucht. Doch diese Notwendigkeit wird für sie immer dringlicher, da sie ihn nicht mehr jeden Tag sehen kann: Sie hat den Entschluss gefasst, nach Paris zu ziehen, um mit einem Mann zu leben, den sie kürzlich erst kennengelernt hat...

Diesen Film habe ich anlässlich einer Projektwoche gemeinsam mit meiner 8. Klasse im Kino geschaut - schon von vornherein eher dem Gedanken folgend, den Kids eher etwas "zuzumuten" als ihnen ein leicht verdauliches Popcorn-Erlebnis zu bescheren, das ebenso kurzweilig wie bedeutungsarm an ihnen vorbeirauscht. Ich bin dennoch erstaunt worden, in welcher Konsequenz Florian Zeller die Demenz der (natürlich von Hopkins herausragend verkörperten) Hauptfigur das Publikum nachempfinden lassen möchte, indem es den Großteil des Films aus Anthonys Sicht erlebt. Somit kann man sich über die kompletten gut anderthalb Stunden Laufzeit nie sicher sein, wo man sich gerade befindet: In Anthonys Wohnung, in der Wohnung seiner Tochter, im Pflegeheim - oder gar in Anthonys Geist, welcher der realen Welt zunehmend entrückt ist. Auch über Zeitstränge und Figuren hat weder der Protagonist noch der Zuschauer Kontrolle, was das Seherlebnis ungemein intensiv, aber auch sehr komplex macht.

Das hat viele meiner Kids punktuell hörbar überfordert - und dennoch sind auch sie weit überwiegend nicht in Privatgespräche, Nickerchen oder TikTok-Videos abgedriftet, da der Film bei aller erzählerischen und inszenatorischen Ambition nicht in emotionslosen Kunstkram abdriftet. Die Dialoge zwischen Anthony und seinem Umfeld (vorwiegend seiner Tochter Anne [Olivia Colman]) sind wunderschön, nahbar und lebensnah, die Szenen als Einzelfragmente sehr klar und mitreißend und das Schauspiel der beiden wichtigsten Figuren so toll, dass man bei aller Verwirrung um das "große Ganze" situativ problemlos in die Geschichte und - bei dem Thema wahrscheinlich noch viel wichtiger - in die Emotion hineinfindet. Es gibt ganz wunderbare, sehr traurige, amüsante und rührende Momente, für die man das Storygewirr gar nicht begreifen muss, um sie zu fühlen. Und es gibt keinen Kitsch, was ich als äußerst wohltuend empfinde.

Für mich ist "The Father" ein wunderschöner Film, der Demenz in all ihren Verwirrungen und Frustrationen so nachempfindbar macht, wie sie für Außenstehende überhaupt nachempfindbar sein kann. Ich kann hier keine Schwächen erkennen, weder im Schauspiel noch in der Inszenierung, in der Kameraarbeit, in den Dialogen oder in der audiovisuellen Darstellung.

9/10

(Und bevor Sentinel mit seiner Lieblingsfrage aufwartet: Ich kann es rational nicht begründen, warum ich keine 10/10 vergebe. Ich gehe hier nach meinem Gefühl, dass ich in meiner Filmhistorie mich eben noch bewegendere Schauspielleistungen, begeisterndere Narrative und stärker meinem persönlichen Geschmack entsprechende Scores gesehen und gehört habe. Ich möchte das nur nicht als Schwächen hinheucheln. ^^)


Fohlen
von Sentinel2003
#1559025
http://qmde.de/129824

"Oxygen"

Mir hat der Film irre gut gefallen, im Prinzip isses ja eine "One Woman Show"....und, der Schluß ist echt schon fast überraschend!

8/10


"The Guilty"

.....und, wieder ein soooo krasser Jake Gyllenhall Film!! Außer einige Szenen mit anderen, isses hier fast eine "One Man Show"!! Auch, wenn der Film leider nicht mal 90 min. geht, ist das Ding echt irre genial.

Ich habe erst gestern ein Interview mit Jake von 2017 gelesen, wo er vom "Spiegel" interviewt wurde....wie er in seinen Rollen "aufgeht" und sich knallhart drauf vorbereitet....


8,5/10
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von Burpie
#1559042
Keiner kommt hier lebend raus (Netflix)
Verschenktes Potenzial, ein Scarejump und ein spitzenmäßiges Monster.
4/10

Jemand ist in Deinem Haus (Netflix)
Attraktive Hauptdarstellerin, interessante Idee, der Mörder trägt eine Maske mit dem Gesicht des nächsten Opfers, schwache Auflösung.
4/10

Black Widow (Disney+)
Die übliche, gut gemachte Marvelkost. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
8/10

Dune
Hat mir als Fan insgesamt sehr gut gefallen.
10/10

Enola Holmes (Netflix)
Eine überragende Milly Bobby Brown versucht als Sherlock Holmes Schwester die gemeinsame Mutter zu finden. Unentschlossener Film zwischen Young Adult und Frauenrechtsgeschichte. Eine halbe Stunde kürzer hätte dem Film gut getan, Henry Cavill war überzeugend.
6/10

Godzilla ll: King of Monsters
Öde, bin ein- zweimal eingenickt.
2/10
von skyfreak1972
#1559177
Night Teeth

Wieder so ein Film aus der Netflixmassenproduktion der zwar viel verspricht, aber so gut wie nix hält. Selten wurde ein Vampirfilm so derart langweilig und öde inszeniert wie hier. Die Darsteller passen sich dann auch dem Niveau des Gesamtfilms an. Unfassbar öde.

Meine Bewertung: 2/10
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von Burpie
#1559203
Tyler Rake: Extraction (Netflix)
Ein aufwändig produzierter und unterhaltsamer 3rd Person Shooter ohne Handlung.
Teil 2 ist bereits in Mache.
6/10
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von LittleQ
#1559213
Black Widow

Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass der Film mir doch so gut gefällt. Black Widow mit der kleinen Schwester ist absolut unterhaltsam und in vielen Momenten auch sehr witzig. Frage mich, ob man nicht ein bisschen zu lange gewartet hat, aber dennoch war es sehr schön nochmal Natasa zu sehen :/

8/10
von Sentinel2003
#1559268
Burpie hat geschrieben: Mo 11. Okt 2021, 19:49 Keiner kommt hier lebend raus (Netflix)
Verschenktes Potenzial, ein Scarejump und ein spitzenmäßiges Monster.
4/10

Jemand ist in Deinem Haus (Netflix)
Attraktive Hauptdarstellerin, interessante Idee, der Mörder trägt eine Maske mit dem Gesicht des nächsten Opfers, schwache Auflösung.
4/10

Black Widow (Disney+)
Die übliche, gut gemachte Marvelkost. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
8/10

Dune
Hat mir als Fan insgesamt sehr gut gefallen.
10/10

Enola Holmes (Netflix)
Eine überragende Milly Bobby Brown versucht als Sherlock Holmes Schwester die gemeinsame Mutter zu finden. Unentschlossener Film zwischen Young Adult und Frauenrechtsgeschichte. Eine halbe Stunde kürzer hätte dem Film gut getan, Henry Cavill war überzeugend.
6/10

Godzilla ll: King of Monsters
Öde, bin ein- zweimal eingenickt.
2/10

Bei "Keiner kommt hier lebend raus" habe ich mich echt fast schon bis zum Schluß gequält, da ich zwischendurch das Ding einfach nur hahnebüchen fand. :relieved:
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