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von Wolfsgesicht
#1561442
Sentinel2003 hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 08:06
Wolfsgesicht hat geschrieben: So 13. Mär 2022, 23:28
Ich habe einfach eine absurde Schwäche für diesen Film. Ich liebe alles daran und sehe den einfach ständig. 😅 Die Musik hat auch einen festen Platz in meiner Playlist.
Ich muss mir auch jedes Mal danach die Eröffnung der Oscars 2017 ansehen :D

10/10


Oh, wow, 10 Points.....wenn ich hier 10 Punkte vergeben würde, wäre die Hölle los, 10 Punkte sind für die absoluten Film Spezialisten reserviert...... :relieved: :grimacing:
Geht ja um deine 10 Punkte, die musst du nur für dich selbst rechtfertigen können. Das was du liebst muss ich ja nicht lieben.
Kenne hier auch nur einen der die 9 Punkte anzweifelt wenn nichts negatives geschrieben wurde. 😅 Also mach doch. Gibt ja auch einen eigenen Thread für 10er Filme.
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von Wolfsgesicht
#1561447
Sentinel2003 hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 00:46 Wie jetzt, seit wann gibt es hier einen Thrad für "10 Points Filme"?? Oder, war dsas wieder etwas Ironie von dir.... O:-) ;)
Da: Klick hier

Crazy Rich
Irgendwie hatte ich eine Komödie erwartet, die war es dann doch nicht.
Inhalt in kurz: Rachel und Nick sind ein Paar, Nick hat ihr seinen unfassbaren Reichtum verschwiegen, Rachel ist total überrascht als sie davon erfährt, die Mutter von Nick findet sie als Kind der Arbeiterklasse nicht gut genug, also versucht Rachel die Mutter von ihr zu überzeugen. Das ganze wird umrandet mit einer Hochzeit und natürlich ist bei so einer Geschichte klar: Es gibt ein Happy End. Das war also nicht überraschend. Die klassische Flughafen-Versöhnungs-Szene gibt es auch. Einzig neu ist der chinesische Einfluss im Film und dass es (die meiste Zeit) nicht in new York spielt.

Aber romantische Streifen sind mein guilty pleasure, also:

7/10
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von Wolfsgesicht
#1561481
Rot

Zuerst: Hab den Film nicht zu Ende gesehen.

Inhalt: Mei Mei wird plötzlich wenn sie sich aufregt oder sehr sehr freut zu einem großen roten Panda. In einem Monat soll durch ein Ritual der Panda-Geist entfernt werden. Eine Woche davor ist aber ein Konzert zu dem sie mit 3 Freundinnen gehen will.

War früher alles von Pixar ein Must-See oder zweifelsfrei zumindest gut hat sich das mit Disney+ geändert.
Dieser Film ist absolut überdreht. Er ist unfassbar anstrengend in jedem Punkt und wirkt mehr wie ein Anime - nicht nur durch die Augen. Alle Bewegungen sind sprunghaft und nicht fließend und es passiert so viel visuell, storymäßig nicht ganz so. Ich habe aber keine Ahnung für wen der Film ist. Für mich war weder Story noch Stil ansprechend, für noch ältere wohl noch weniger. Ob 15 jährige das gut finden weiß ich auch nicht.

Hab nach ner Stunde beendet, da storymäßig nichts mehr zu erwarten war und zuschauen eher anstrengend als spaßig war.

2/10
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von Burpie
#1561487
Wolfsgesicht hat geschrieben: Fr 18. Mär 2022, 23:21 Rot

Zuerst: Hab den Film nicht zu Ende gesehen.

Inhalt: Mei Mei wird plötzlich wenn sie sich aufregt oder sehr sehr freut zu einem großen roten Panda. In einem Monat soll durch ein Ritual der Panda-Geist entfernt werden. Eine Woche davor ist aber ein Konzert zu dem sie mit 3 Freundinnen gehen will.

War früher alles von Pixar ein Must-See oder zweifelsfrei zumindest gut hat sich das mit Disney+ geändert.
Dieser Film ist absolut überdreht. Er ist unfassbar anstrengend in jedem Punkt und wirkt mehr wie ein Anime - nicht nur durch die Augen. Alle Bewegungen sind sprunghaft und nicht fließend und es passiert so viel visuell, storymäßig nicht ganz so. Ich habe aber keine Ahnung für wen der Film ist. Für mich war weder Story noch Stil ansprechend, für noch ältere wohl noch weniger. Ob 15 jährige das gut finden weiß ich auch nicht.

Hab nach ner Stunde beendet, da storymäßig nichts mehr zu erwarten war und zuschauen eher anstrengend als spaßig war.

2/10
Meine Frau fand ihn okay, ich bin irgendwann eingeschlafen.

Nightmare Alley (Disney+)
Großartiges Aufgebot an Darstellern, tolle Kulisse und Musik und damit eine einnehmende Atmosphäre. Trotzdem empfand ich diese 2,5 Stunden als aufgebläht und über Strecken langweilig. Die Geschichte über Schuld und Sühne, Moral und Unmoral, Wahrheit und Lüge war für mich ein Schuss in den Ofen, denn schon vor der Hälfte fragte ich mich, was Del Toro eigentlich erzählen wollte.
2/10
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von Wolfsgesicht
#1561515
Verstehen Sie die Béliers?

Die Geschichte ist in Form von Coda oscarnominiert, bei Coda handelt es sich nämlich um das Remake dieses Films.

Ich habe mich damals als ich ihn 2015 gesehen habe schockverliebt in diesen Film. Es ist ein französischer Film, aber keine Komödie - auch wenn sie den ein oder anderen Witz hat. Im Vordergrund steht hier aber viel mehr ein Drama.

Inhalt:
Paula ist die einzige hörende in ihrer Familie, den Béliers. Die Béliers haben zusammen einen Hof und hier hilft jeder jeden. Vor allem auf Paula ist man angewiesen, da diese auf dem Markt die Produkte des Hofs verkauft und für die Familie vermittelt.
Paula entdeckt in der Schule ihre Leidenschaft fürs Singen, wofür die tauben Eltern in mehrfacher Hinsicht kein Verständnis haben. Die Eltern haben das Gefühl ihre Tochter lässt sie im Stich und Paula hingegen bekommt die Angst ihr ganzes Leben für ihre Eltern verantwortlich sein zu müssen und kein eigenes Leben führen zu können. Das führt ihr auch der Bürgermeisterwahlkampf ihres Vaters immer wieder vor Augen. Sie möchte trotzdem unbedingt für eine Gesangsschule in Paris vorsingen.

Der Film ist ganz interessant. Bei mir hat er wohl starken Eindruck hinterlassen, da ich ihn damals mit 20 Jahren sah, also einer Zeit in der ich Paula sehr nachvollziehen konnte, da auch ich gerade das Nest verlassen hatte. Auch hat man die Elemente gut verwoben, immerhin wird die Hälfte des Films fast nur mit tauben Menschen gesprochen und das ist für den Zuschauer durchaus ungewohnt. Das wird etwas aufgelockert durch eine sprechende Paula, wo man sich durchaus fragen kann warum sie mit ihrer tauben Familie spricht. Mag aber so sein, mit irgendjemanden muss man ja sprechen ums nicht zu verlernen.
Am Ende wird es geradezu herzzerreißend, ich kann mich wahrlich an keine Szene (außer vielleicht das Ende von Interstellar) erinnern in der ich so geweint habe wie hier. Bin da aber sowieso sehr sentimental und nah am Wasser, das Ende bekommt mich hier jedes Mal füchterlich.
Der geneigte Zuhörer unserer Discord-Musik-Parade kennt das Ende übrigens schon, zumindest musikalisch, denn ich habe den letzten Song des Films auf Platz 1 meiner fremdsprachigen Hits geschoben. Allerdings weniger aufgrund des Tracks, sondern viel mehr aufgrund dieses Films.

Nüchtern betrachtet sicherlich eher eine 7/10, aber manchmal ist entscheidend wann man einen Film erstmals sieht und was die Erinnerung an diesen ist.

9/10

Gut gegen Nordwind

Eine Ode an die Internetbekanntschaft.

Emma möchte ihr Zeitungsabo kündigen und vertippt sich dabei mehrfach bei der E-Mail Adresse und landet so bei Leo. Dieser erwidert nach dem dritten Mal dass sie sich vertippt hat, wodurch er auf ihrer Weihnachtskarten-Massenmail-Empfängerliste landet. Als er sich über die Originalität dieser Mail beschwert, beginnt hier ein freudiger E-Mail Austausch mit lyrischen Eskapaden dieser zwei, bei dem beide emotional zusammenwachsen ohne sich wirklich zu kennen.

Das kann ich tatsächlich aus eigener Erfahrung sehr nachempfinden, da ich im Laufe der Zeit diverse solcher Bekanntschaften hatte, die mehr oder weniger gut geendet sind. Die Chemie zwischen beiden wird fantastisch vermittelt und es wird nicht ganz so klassisch abgefrühstückt wie befürchtet, denn dafür sorgt ein netter Kniff: Emma hat eine funktionierende Ehe.
Also nix mit einfach verlieben, am Ende ein Treffen und alle sind glücklich, es ist schon relativ früh klar dass das Ende hier ein anderes sein muss. Und das fand ich ganz erfrischend. Der Zuschauer wird durch die Mails wunderbar durch die Gedanken- und Gefühlswelten geführt und kann so Entscheidungen gut nachvollziehen und mitfühlen. Wobei ich hier auch sagen muss, dass da noch mehr gegangen wäre. Dennoch vermittelt hier fast allein die Sprache eine glaubhafte Liebesbeziehung und ich mochte das, sind es sonst meistens die großen Gesten.
Und um mal kurz den Senti zu preisen: Nora Tschirner ♥️ Die spielt das wunderbar.

8/10

Königin
Kurz: Ein Milf-Drama, bei dem ich erst dachte „das kann sich doch nur ein Mann ausgedacht haben“. Ne, waren zwei Frauen. 🤯 War sogar der dänische Oscar-Kandidat, wobei ich mich ernsthaft frage wer sich dachte dass das da Erfolg haben könnte.
Kurzgesagt geht’s um ein Paar bei dem die Ehe zwar ok funktioniert, sie hat aber das Gefühl was verpasst zu haben. Dann zieht der Sohn der Ex des Ehemanns bei ihnen ein und knickknack.
Der Film fühlte sich erst sehr falsch an. So hölzerne generische Dialoge gibts selten, das bessert sich nach 30 Minuten dann gewaltig, wirklich pralle wird das Ganze trotzdem nicht. Es bleibt ein vorhersehbarer Film bei dem das Drama an sich ganz interessant ist, aber auch nicht weltbewegend. Hatte hier nicht das Gefühl ich hätte irgendwas verpasst, hätte ich ihn nicht gesehen. Die Beziehungen untereinander waren aber gut und irgendwie war der Film in sich sehr stimmig.

5/10
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von Theologe
#1561577
Wolfsgesicht hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 01:10Und um mal kurz den Senti zu preisen: Nora Tschirner ♥️ Die spielt das wunderbar.
Wäre auch schlimm wenn nicht, schließlich spielt sie immer dieselbe Rolle: Nora Tschirner. Das sitzt und wirkt natürlich, ganz so als wäre sie Nora Tschirner.

Ich fand den Film schrecklich langweilig und meine Frau will als Konsequenz nie wieder in eine Sneak Preview.
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von Wolfsgesicht
#1561579
Theologe hat geschrieben: Sa 26. Mär 2022, 00:33
Wolfsgesicht hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 01:10Und um mal kurz den Senti zu preisen: Nora Tschirner ♥️ Die spielt das wunderbar.
Wäre auch schlimm wenn nicht, schließlich spielt sie immer dieselbe Rolle: Nora Tschirner. Das sitzt und wirkt natürlich, ganz so als wäre sie Nora Tschirner.

Ich fand den Film schrecklich langweilig und meine Frau will als Konsequenz nie wieder in eine Sneak Preview.
Harte Konsequenzen. o_o

Aber sie spielt Nora Tschirner schon sehr gut. :P
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von Theologe
#1561590
Meine Kurzbewertung zu den Oscar-Nominierungen für den besten Film:

Belfast
Mit knapp über 90 Minuten ist der Film überraschend kurz und erzählt die Geschichte eines Jungen, der die Unruhen in Belfast miterlebt und nicht so richtig begreifen kann, was da passiert. Der Film schildert, wie Hass eine Gemeinschaft sprengen kann und Freunde über Nach zu Feinden werden und wie unwirklich das auf ein Kind wirt, dass diesen Hass nicht teilt.
6,5/10

CODA
Von dem Film hatte ich mir mehr versprochen, aber leider bleibt er sehr oberflächlich. Nimmt man den Aspekt raus, dass die Familie der Hauptfigur taub ist und nur sie sprechen kann, dann ist da gar nicht mehr so viel. Die Verbindung zu ihrem Gesangslehrer hat genauso wenig Substanz wie die kleine Romanze im Film. Singen kann die Protagonisten eigentlich von Anfang an perfekt, so dass man gar keinen Lernprozess sieht und alle Probleme und davon gibt es reichlich, verpuffen wie von Zauberhand. Nett, aber leider nicht mehr
6/10

Don't Look Up
Die Besetzung ist das beste am Film, da hat man das Who ist Who Hollywoods versammelt, aber die Satire kann leider nicht an Adam McKays Filme The Big Short oder Vice mithalten. Der Film will auch zu viel und trägt zu dick auf. Ein weniger mehr Erdung hätte nicht geschadet.
6,5/10

Dune: Part One
Ich fand den Film fantastisch so gebannt war ich seit Herr der Ringe nicht mehr. Da hat eigentlich fast alles gestimmt. Makel ist nur, dass der Film keine komplette Geschichte erzählt und man ein wenig in der Luft hängend zurückgelassen wird.
9/10

King Richard
Ein Biopic darf nicht fehlen. Hier geht es um den extrem ehrgeizigen Vater der beiden Williams Schwestern, der seine Töchter zu den besten Tennisspielerinnen drillt. Der Film lebt im Grunde nur von seiner Hauptfigur. Wie bei den meisten Biopics, kennt man die einzelnen Etappen des Films, aber Will Smith liefert eine hervorragende Leistung ab und so unterhält der Film von Anfang bis Ende, ohne etwas besonderes zu sein.
7/10

Licorice Pizza
Der Film hat ein ganz großes Problem und zwar, dass er auf er voraussetzt, dass die weibliche Hauptdarstellerin eine wunderschöne Frau ist, der jeder verfällt, sobald er sie auch nur sieht. Dumm nur, dass Alana Haim keine wirkliche Schönheit ist und auch wenn Geschmäcker verschieden sind, kann man schon sagen, dass sie jetzt nicht reihenweise Männerherzen bricht. Dazu kommt, dass man die ganze Zeit das Gefühl hat, dass Szenen, die die einzelnen Abschnitte des Films verbinden, einfach fehlen. Das war bei Once Upon A Time In Hollywood nicht anders, aber der Film war unterhaltsamer.
Für mich der erste Film von PTA, den ich nicht mag.
5/10

Nightmare Alley
Der Film hat ein fantastisches Set und Kostümdesign, aber bei einem (Neo) Noirfilm gibt es selten eine Überraschung. Es gibt den tragischen Helden, der sich von einer Femme Fatale einspannen lässt und am Ende meistens verliert.
Hier ist es nicht als Kriminalgeschichte aufgebaut, sondern als Auftstieg einer Kirmesaushilfe, aber die Abläufe sind vergleichbar.
Bradley Cooper macht das wunderbar und die düstere Atmosphäre zieht einen in ihren Bann, aber man kann schon sehen, wo letztlich alles enden wird.
7/10

The Power Of The Dog
Die Darsteller sind durch die Bank spitze, aber wie meistens bei Filmen von Jane Campion ist der Film leider recht langatmig, aber anders als die meisten ihrer Filme, zumindest nicht langweilig. Der Film baut früh eine bedrohliche Atmosphäre auf und führt den Zuschauer auch auf falsche Fährten, aber es war mehr möglich.
7/10

West Side Story
Ich werde mit Musicals nicht warm. Ich fand den Film bis auf die letzte halbe Stunde, in der nicht mehr gesungen und getanzt wird, einfach nur schrecklich. Das sah alles wunderschön aus, aber ich kann das nicht ernstnehmen, es wirkt einfach so lächerlich, wenn sich zwei Typen um eine Waffe prügeln, aber einfach nur, schön choreograpgiert, miteinander tanzen.
4/10

Drive my Car
Hab ich nicht gesehen.

Dune wäre mein persönlicher Favorit, aber dem räume ich keine Chancen ein. Favorisiert sind stattdessen CODA und Power of the Dog, da würde ich es letzterem gönnen.
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von Wolfsgesicht
#1561665
What a Man

5/10

Free Guy
Den fand ich besser als erst gedacht.
Inhalt:
Guy hat immer den gleichen Tagesablauf. Er steht morgens auf, grüßt seinen Goldfisch, wählt aus den immergleichen Klamotten, holt sich einen Kaffee und geht dann zur Arbeit in der Bank. Dort wird er am Tag 3-mal überfallen - und auch sonst herrscht viel Gewalt in der Stadt.
Eines Tages begegnet er einer Frau und bricht aus seiner Routine aus - und erfährt dabei sein ganzes Leben ist nicht real. Er ist in einem Videospiel.
Kenner der Truman Show horchen jetzt auf, die Ähnlichkeit ist sicherlich da.
Sonst ist alles moderner angehaucht und Fand es im ganzen sehr unterhaltsam. Ich kannte keinen Trailer, aber der Titel und die Bilder haben mich nicht gereizt. Habe hier was anderes vorgefunden als womit ich gerechnet habe.

7/10
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von LittleQ
#1561666
Fantasy Island

Eine Insel erfüllt Wünsche, die für die Besucher allerdings schnell zum Albtraum werden. Ich kann nicht sagen, dass das eine glorreiche Idee oder ein guter Film war, aber... nein. Das war wirklich nicht gut. :D

3/10
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von LittleQ
#1561699
10/10
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von Wolfsgesicht
#1561713
Wolfsgesicht hat geschrieben: Do 23. Sep 2021, 23:05 Dune (2021)

Hm. Ich lese viel positives, weniger mittelmäßiges. Ich zähle mich zu letzterem.
Der Film war gut. Kein Meisterwerk, aber auch nicht schlecht. Werde ihn auch definitiv nochmal sehen.

Der Film schafft es zwar das Gesellschaftsgefüge zu erklären und auch die Poltik wird soweit behandelt, dass man sie versteht, ein darüber hinaus gehendes Verständnis wird aber nicht geschaffen, dies ist auch zeitlich gar nicht möglich.
Leider schafft es der Film damit auch nicht sonderlich große Sympathien für das einheimische Volk zu wecken.

Immer wenn der Film die Chance hätte eine Szene tiefer zu behandeln, Beziehungen zwischen dem Zuschauer und einem Element im Film aufzubauen, wird die Szene beendet und die nächste startet. Für mich ist der Film schlicht rastlos.
Ich kann aber nachvollziehen warum dies so gemacht wurde, der Film hatte einen fixen Endpunkt der in den 2,5 Stunden erreicht werden sollte, nüchtern betrachtet gab es kaum Material zum kürzen.

Ansonsten unterhält er aber gut. Die Geschichte macht durchaus Spaß, die Effekte lassen sich sehen und es gab kaum Längen. Gutes Popcorn-Kino.

6,5/10

Disclaimer: Es kann sein, dass ich ihn nochmal aufwerte. Hab ihn in 3D gesehen, fand den Effekt sehr störend und ablenkend. Sehe ihn nochmal in 2D, vielleicht relativiert sich dann ein bisschen was.
Höhö, und wie ich den aufwerte! Wenn man die Politik und das ganze worldbuilding einmal verinnerlicht hat, dann schaut er sich für mich deutlich besser. Dieses rastlose wird dann etwas entschleunigt, da man auf andere Dinge achtet.
Hab von vielen gehört sie fanden direkt genial, ich habe hier wirklich 3 Anläufe gebraucht, und gerade das fehlende 3D beim dritten Mal hat bei mir zu einer deutlichen Entspannung geführt.
Die die es Meisterwerk nennen verstehe ich, ich finde ihn aber weiterhin zu lang bzw. hätte mir in manchen Teilen immer noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Die gewählte Balance aus beidem ist aber wohl kaum zu verbessern.

Hätte mir tatsächlich noch einen Extended cut fürs Heimkino gewünscht.

9/10
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von Burpie
#1561763
Countdown (Netflix)
Netter kleiner Gruselfilm. Leider geht der Sbowdown in die Hose und die Schlussszene ließ mich nur abwinken.
6,5/10

Die Todeskandidaten (Netflix)
Nach einer Stunde abgeschaltet. Ein WWE-Film und Mischung aus Running Man und Mortal Kombat. Stone Cold Steve Austins Nacken ist immer noch beeindruckend, aber wenn Manu Bennett mitspielt, weiß man, dass es keine Filmkunst wird.

365 Days (Netflix)
Nach 10 min. abgeschaltet. Jeder Schlefaz ist Gold dagegen. Jeder!
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von LittleQ
#1561765
Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse

Phantastische Tierwesen, ein phantastischer Film. Ich mag das Harry Potter Universum ganz gerne, war damals über PT jedoch nicht ganz so begeistert. Wirkte für mich so ein bisschen wie der Hobbit zu der Herr der Ringe. Nachdem Teil 1 ganz nice war und Teil 2 sich sogar steigern konnte, empfinde ich Teil 3 als einen super Film. Eine gewisse Ernsthaftigkeit, tolle Schauspieler und super lustige Szenen. :D
Lediglich der Schluss war dann teilweise etwas mau. Gut, storytechnisch war das Ganze nie sehr deep, aber einige Stellen waren schon etwas albern
(Ein "Reh" bestimmt also über die Zukunft der Zaubergemeinschaft? Naja...)

Freue mich trotzdem auf mehr und hoffe auch darauf.


8,5/10
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von Neo
#1561787
Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten.

The Batman

Was mir gefallen hat: Robert, Paul und auch sonst der ganze Cast. Musik fand ich gut, Länge hat mich nicht gestört. Batman hier voll der Ratefuchs. Einfach die ganzen Knobeleien gelöst, als wären die nichts. Props dafür. :muscle:

Was mir nicht gefallen hat:
- Catwoman einfach unnötig, das Rumgebussel noch unnötiger. Da wurden dann auch die Dialoge blöd. Den Quatsch kann man mal schön bei Marvel und den anderen schnöden DC-Schinken machen, aber bitte nicht bei Batman. Die war auch als Frauenfigur super langweilig. Uhh, die pfiffige Kebse, die so rough, aber dennoch sinnlich ist und sich natürlich alleine durchschlägt und die notgeilen Kerle austrickst und denen ggf. eins überbrät. Ja wow.
- Hab den Film auf Deutsch geschaut (denn wir sind hier immernoch in Deutschland!) und fand es da seltsam, dass man "He's lying still" mit "Er lügt still" übersetzte. Immerhin nicht "Er liegt still"...
Oder gabs da im Englischen einen crazy Dialog, wo irgendwer anmerkt, dass "still" Deutsch sei und deshalb mit "still" und nicht etwa mit "weiterhin" oder "noch immer" übersetzt wird und dann alle anderen drumrum stehen und sagen, dass das scheiß egal ist obs jetzt "still" (deutsch) oder "noch immer" bedeutet und man dann entgegnet "Ey Leude, der Riddler (so Bock auf The Riddle gerade :weary: ) hat schon eine spanische Ratte ins Spiel gebracht" und man dann ausdiskutiert, ob der Dude eventuell einfach nur sprachaffin ist und das halt dann so'n Runninggag wird. Da hätte man dann die drei Stunden locker vollmachen können.
Oder noch lustiger mit "Er liegt noch immer" und dann alle sagen "Junge, bist du dumm? Das passt doch auch gar nicht zum Rätsel?!?". Ach, so viel verschenktes Potenzial.
- Anders als Catwoman und Batman hat der Pinguin keine (Pingu) Maske auf :frowning2:

Dat wars von mir. Bin jetzt erstmal Gigi D'Agostino hören.

8,5/10 Punkten
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von Sarge
#1561865
Nightmare Alley (Disney+)

Starbesetzung, toll inszeniert, aber schlußendlich leider doch enttäuschend. Die Figuren sind klischeehaft, was man noch verschmerzen könnte, aber die Story ist zu simpel und vorhersehbar. Für den überschaubaren Inhalt zieht sich der Film auch zu lange hin, um dann mit einem moralisch altmodischen Ende daherzukommen, was heutzutage nicht mehr so recht passen will. Da hätte man einige Sachen kürzen können, ohne die eigentliche Geschichte anzurühren.

5,5 / 10
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von Burpie
#1561902
Lost City
Sandra Bullock in einer gewöhnlichen und unterhaltsamen Rom-Com mit Channing Tatum, Brad Pitt in einer Nebenrolle und einem tollen Daniel Ratdcliffe als Bösewicht. Ein bisschen Indy, ein bisschen Inselromantik, nette Gags. Die Auflösung gefiel mir, allerdings triefte zwischendurch schon der Schmalz. In der zweiten Hälfte merkten wohl auch die Autoren, dass Tatum nur als Stichwortgeber und Sidekick funktioniert, leider.
PS.: Der Kopfschuss war böse!
6/10
von Vittel
#1561931
Spiderman No Way Home

Gefühlt endete das Marvel Cinematic Universe für mich ja mit Avengers Endgame. Das war ein würdiger Abschluss und es stellte sich mir die Frage, wie das überhaupt weiter gehen soll.
Ein paar Filme habe ich seither dennoch gesehen: Spiderman Far from Home, Black Widow und nun auch Spiderman No way Home.
Im Gegensatz zu Far From Home ist der Film deutlich düsterer und Vorwissen ist auch nötig, um der Geschichte folgen zu können.
Das Ende fühlt sich sehr stark nach einem Abschluss an, eigentlich hätte es besser als Abschluss der Phase drei gepasst, direkt nach Avengers Endgame.
Phase Vier fühlt sich nach einer Übergangsphase an, als ob im Nachgang die Storys der einzelnen Helden der vorherigen Phasen abgeschlossen werden.
Bin mal gespannt, ob das bei Doc Strange (6.Mai) und Thor (8. Juli) ähnlich aussieht.

Insgesamt scheint es bei Marvel nach Story Nachschub zu fehlen, ich sehe nicht, dass weitere Phasen eine ähnlich verwobene Gesamtgeschichte erzählen können.

Fazit zu Spiderman: 7/10
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von Wolfsgesicht
#1562006
Lost City
Konnte ich überhaupt nichts mit anfangen. Der Saal hat häufig gut gelacht, meinen Humor hat es nicht getroffen. Einzig Brad Pitt hat das für mich kurz gerettet.
Bullock funktioniert, die Figur von Tatum nicht ganz. Angela beschreibt sich selbst als sapiosexuell (findet Intelligenz erregend) und dash ist dumm und mutiert dann im Laufe des Films vom Schisser zum halben Actionstar. Von der Logik bleibt mir hier nicht mehr viel. Bei Daniel Radcliffe hatte ich erst Hoffnung, aber auch diese Figur verkam völlig.
Kurzum: Für mich hatte der Film keine brauchbaren Gags (außer den Brad Pitt Anteil) und keine wirkliche Logik im Detail. Vom CGI spreche ich nicht - ich hab’s gesehen, und das ist immer schlecht. Das große Ganze passt aber und die Geschichte als Ganzes war jetzt mal nicht das klassische Rom-Kom Gedudel.

3/10
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von Wolfsgesicht
#1562050
Everything Everywhere All At Once
Ein Film aus dem Hause A24 (Ex Machina, Midsommar) - das ist eine gute Chance hier eine Perle zu erwischen. Und um diesen Film zu beschreiben reichen entweder 3 Buchstaben oder ein halber Roman. Da der halbe Roman nicht passt:
WTF

Das denkt man sich den halben Film über - ständig und ständig.
Worum geht’s? Kann man wahrlich nicht beschreiben. Grob gesagt handelt der Film von Paralleluniversen und unser Hauptcharakter kann zwischen diesen Reisen um die Fähigkeiten ihres Ichs in diesem Universum auf ihr eigentliches ich zu kopieren. Daraus ersinnt sich eine Story die kaum zu beschreiben ist und ein absolut wahnsinniger kreativer Erguss der Regisseure. Gewürzt wird das mit krass guten Kampfszenen und gelegentlich guten Emotionen. Dazu hat dieser Film unfassbare Gags auf Lager, ich kann mich gar nicht entsinnen in einem Kino je so häufig so laut gelacht zu haben. Es sind die besten Witze die ich lange gesehen habe.

Es gibt häufig ruhigere Stellen, in diesen erklärt sich der Film zumeist. Diese Stellen haben doch krass „abgestunken“ gegen das kurz zuvor Gesehene und waren mir dann doch gerne zu lang. Aber sonst hat der Film riesigen Spaß gemacht und könnte sogar einen zweiten Besuch wert sein.

9/10
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von Burpie
#1562076
Spiderman: No way home
In Vorbereitung auf Dr.Strange 2 ist der Film ein Must-see.
Der mich enttäuscht hat.
Wer ist denn auf diesen Quatsch gekommen, dass Peter Parker unbedingt die Bösewichter aus anderen Universen "heilen" muss? Wenn es einfach nur eine schnell gestrickte Chemiesuppe braucht, dann ist die Ära der Superhelden in kürzester Zeit beendet. Auch dieser Ned-Portal-Öffner-Mist hatte für mich wenig Charme und ich empfand das als sehr einfallslos. Genauso das Gedächtnislöschen. Ist Peter Parker dann der Neue an der Schule? Schließlich kennt ihn ja keiner mehr.
Dazu waren die CGI für Sandman und Lizard auf TV-Niveau und es wurde vieeel Abschied genommen.
Andrew Garfield und Toby Maguire haben mir gefallen, Dafoe und Molina haben geliefert, aber für 2 1/2 Stunden war das einfach zu wenig.
4/10
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von Burpie
#1562194
Nichts ist perfekt (Netflix)
Amüsanter spanischer Film, der als "Oberschichteltern treffen Unterschicht-Schwiegertochter" beginnt, sich aber bald in eine Sinnsuche einer Frau jenseits der 50 dreht. Sehr unterhaltsam, frisch und nachdenkenswert.
8/10

Ein Mordsteam ermittelt wieder (Netflix)
Uff, der Regisseur verlässt sich zu sehr auf die Chemie seiner Hauptdarsteller, denn dieser französiche "Krimi" ist sehr simpel schwarz/weiß (und damit vorhersehbar) plus wackelige Handkamera während der Actionszenen.
Ironischerweise musste ich am nächsten Morgen erst mal überlegen, was für einen Film wir am Abend zuvor geschaut hatte.
Ein sehr schlechtes Zeichen.
3/10
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