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von redlock
#1566489
Burpie hat geschrieben: Sa 9. Dez 2023, 00:09
Sentinel2003 hat geschrieben: Fr 8. Dez 2023, 20:05 "Fair Play" ( Netflix)

Ein HAMMER Film mit 2 starken Hauptdarstellern! Phoebe Dynevor habe ich zuvor noch nie gesehen.
Dann hast Du offensichtlich "Bridgerton" nicht gesehen ;)
Oder ''Younger'' (TV Serie, da spielt sie in den späteren Staffel in einer wiederkehrenden Gastrolle mit).
von Sentinel2003
#1566510
"Leave the World Behind"



Ick wees nich, wat ick von diesem Film halten soll :relieved: ....ich fange mal von hinten an: wie kann man so einem Film nach vollen 2 und knapp 20 Minuten - mit Abspann - so ein dämliches Ende geben?? Und, ich weiß nicht, was Frau Roberts momentan für komische Serien - wenn dann überhaupt mal - und Filme dreht!? Okay, diese 2 Stunden und 19 Minuten waren eigentlich nie so richtig langweilig, zum Glück, aber, Ethan Hawke war auch nicht übel als ihr Film Ehemann - kann esy sein, das das überhaupt ihr erster gemeinsamer Film war oder ist?? Ihre Film Kinder haben zumindest echt nicht übel gespielt! Mahershala Ali hat soviel geredet ;) ....Wie gesagt, gelangweilt habe ich mich zum Glück nicht bei dieser Filmlänge.... O:-)





7/10


"Marriage Story"

Mal wieder einen Film mit der guten Scarlett gesehen. Wahnsinn, Hammer, wAs Sie und Adam Driver für Wort Gefechte haben...WAHNSINN!! Was habe ich sooft nochmal zurück gespult, da mir das richtig gut gefallen hat. Und, diese 2 Stunden sind vergangen wie im Flug.


10/10



------------------------


"Younger" habe ich nicht mal die erste Staffel, ach, nicht mal 6 Folgen gesehen, es war mir schlichtweg zu blöd, wie Sie mit nem gefühlt 20 Jahre jüngeren Mann sooo vollends glücklich ist oder wird oder wie auch immer.... :relieved:
Zuletzt geändert von Sentinel2003 am Do 14. Dez 2023, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
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von LittleQ
#1566511
Heute mal wieder Stargate gesehen. Mochte dieses Wüsten-Setting noch nie, aber hat zu einer der tollsten Serien ever geführt.

7/10
von Sentinel2003
#1566517
"Ambulance"



zum zweiten mal gesehen....was für runde 2 Stunden eine Action Achterbahnfahrt...typisch Michael Bay....krasser Scheiß O:-) und, diese Kamera Fahrten und genialen Schnitte sind mit beim ersten mal garnicht so richtig aufgefallen....Jake Gyllenhaal in Hochform... O:-)



8,5/10





Diebinnen



eine herrlich schöne Action Komödie mit Fanny Ardant als knallharte Mafia Chefin und Marie Laurant als Diebin....diese knapp 2 Stunden vergehen auch wie im Flug.





8/10
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von Fernsehfohlen
#1566586
Dune (2021)

Nunja, diese Romanreihe von Frank Herbert gilt ja schon seit Äonen als unverfilmbar und bei schüchternen Versuchen, mich einmal in die Story einzulesen, schien mir das auch immer naheliegend - und für mich auch immer zu kleinteilig, figuren- und planetenintensiv, als dass sich mir die Vision eröffnet hätte, mich darin wirklich einarbeiten zu wollen. Aber nun gibt es die für sehr gut befundene Verfilmung von Denis Villeneuve eben bei Netflix und warum soll man sich in seinen Ferien denn nicht einmal an etwas heranwagen, bei dem man eigentlich so gar nicht glaubt, dass man daran seine Freude haben wird?

Herausgekommen ist nach zweieinhalb Stunden Hochglanz-Kino ein paradox anmutendes: Wahnsinn, ist der Film stark, aber meine Güte, wie ungeeignet kann ein Film für mich sein?! Zu Ersterem: Ich komme einfach nicht umhin, die hier gezeigten Bilder als eines der eindrucksvollsten und prachtvollsten Gemälde zu bezeichnen, die ich jemals in meinem Leben zu einem Film verarbeitet gesehen habe. Es ist wirklich schade, sowas nicht auf der großen Leinwand, sondern "nur" am heimischen Fernseher gesehen zu haben, denn insbesondere die Aufnahmen vom Wüstenplanet sind hinreißend - und zwar durchgehend. Auch die Filmmusik habe ich als extrem markant und eindringlich empfunden und wenngleich ich hier schon eher sagen würde, schon einmal vergleichbar intensive Filmerlebnisse gehabt zu haben, spielt "Dune" auch hier in der allerhöchsten Liga mit. Die Kostüme sind auch super, schauspielerisch habe ich auch wenig zu meckern.

Und trotzdem halte ich es für immens unwahrscheinlich, dass ich mir hiervon den zweiten Teil ansehen werde, denn schon in den ersten Minuten fühlte ich mich auf unangenehme Weise an "Game of Thrones" erinnert, war doch von verschiedenen Häusern die Rede, deren Namen ich mir natürlich nicht merken konnte, von denen aber ein Haus (Atreides) so ähnlich klang wie der Wüstenplanet, auf den die Atreides dann gehen sollten. Jaaaaa, denn der Wüstenplanet wird hier nicht "Dune" genannt, sondern Arrakis, warum auch immer. Am Anfang sind die Atreides aber noch nicht auf Arrakis, sondern auf dem Planeten Caladan, bis der Imperator Shaddam IV. sie eben statt des Hauses der Harkonnen dahinschickt. Darüber hinaus schließt man als Zuschauer auch noch sehr schnell Bekanntschaft mit Herzog Leto Atreides, der "Ehrwürdigen Mutter" Gaius Helen Mohiam, deren Orden namens Bene Gesserit man sich auch noch merken muss, da neben ihr unter anderem auch noch Lady Jessica aus besagtem Orden stammt. Achja, eine Droge namens Spice, einen Übermenschen namens "Kwisatz Haderach" und unseren Protagonisten Paul Atreides soll man sich auch noch merken.

Mit anderen Worten: Ich war schneller aus all den Figuren, Häusern, Planetenkonstellationen und sonstigen Bezeichnungen raus, als die (wirklich beeindruckenden) Sandwürmer nach Futter suchen konnten - und habe mich anschließend auch sehr schwer getan, irgendwie nochmal reinzufinden in dieses Wirrwarr. Habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den Film abzubrechen? Eigentlich nicht, denn was man zu sehen bekommt, ist audiovisuell ein einziger Genuss und schauspielerisch zumindest sehr überzeugend. Werde ich in einer Woche noch wissen, wer da eigentlich gegen wen und worum gekämpft hat? Nö, garantiert nicht.

Und deshalb muss ich "Dune" auch ganz gewiss nicht länger folgen, da ich den Eindruck habe, diese Welt ist nicht für Menschen wie mich gemacht, die gerne übersichtliche Welten mit einer überschaubaren Zahl von Figuren haben, denen ich ohne Nerd-Lexikon folgen kann. Ist das schlimm oder macht es den Film schlecht? Nein, ganz bestimmt nicht. Insofern: Schön, einmal in Dune... äh, Arrakis... äh, achso, das ist offenbar sogar dasselbe... eingetaucht zu sein. Aber jetzt tauche ich dann auch gerne gleich wieder auf.

7/10


Fohlen
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von Burpie
#1566587
Sehr schade, denn die Film-Story ist (und war nie) nicht wirklich kompliziert. Ein Grafensohn verliert durch eine Intrige sein Erbe und begibt sich auf einen Rachefeldzug, der die Welt verändert.
Den eigentlichen Reiz, die Tiefe der Bücher kann/konnte man bisher nur stellenweise andeuten. Denn Frank Herbert fügt Ökologie, Politik, Religion und Psychologie zu einem Gefüge, dass nur als Text im Kopf des Lesers funktioniert, sich aber nicht in Gänze audiovisuell darstellen lässt.
Arakis ist der Name des Planeten, aufgrund der Wüsten wird er ugs. Dune (und später nur Rakis) genannt.
Ja, es gibt verschiedene Häuser, aber nur die Atreides und Harkonnens haben die Hauptrolle, gefolgt von den Corrinos, die den Imperator des bekannten Universums stellen. Dessen Tochter Irulan wird in Teil 2 von Florence Pugh dargestellt.
Die Droge Spice ist der Hebel der ganzen Geschichte, denn nur durch seine bewusstseinserweiternde Wirkung ist es möglich, das bekannte Universum zusammenzuhalten. Deshalb - wer das Spice kontrolliert, hat allumfassende Macht. Da es sich um die Ausscheidungen des Wurms handelt, zerbricht, nach deren Ausrottung, das Universum.
Die rein weiblichen Bene Gesserit stellen die Religion dar, die durch Intrigen und Prophezeiungen ebenfalls versucht, auf die Politik und Machtverhältnisse Einfluss zu nehmen.
Das alles kulminiert in der Gestalt des Paul, der durch die Droge, die Religion und die Unterstützung der Dune-Bewohner zum Übermenschen und am Ende zum Gott stilisiert wird. Ich gehe davon aus, dass diese Rolle bereits in Teil 2 von Paul infrage gestellt wird.
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von Fernsehfohlen
#1566593
Talk to Me (2022)

In meinem Bestreben, aus den 400 Prequels, Sequels und sonstigen Wiederverfilmungen altbekannter Franchises die wenigen Filme rauszugreifen, die noch ein wenig nach Ambition, etwas Neues zu kreieren, bin ich in den letzten Monaten immer wieder mal auf diesen Filmtitel hier gestoßen - der zu meiner Freude auch noch aus dem von mir so geliebten Horror-Genre stammt. Der Trailer klang gar nicht mal so spannend, denn man sah dort vorrangig Jugendliche, die zu einer einbalsamierten Hand "Talk to me" sagten und dann... naja, Geister, Dämonen, Candyman, rabimmelrabammelrabumm und dreimal schwarzer Kater, kennt man halt alles. Umso erfreuter bin ich, dass der Film über die gesamten 95 Minuten doch viel mehr kann, als ich danach erwartet hatte und einmal mehr zeigt, dass man Trailer oft in die Tonne kloppen kann.

Besonders stark an diesem Film finde ich, welch wohl nuancierte Abfolge aus harten (also richtig harten) Schockmomenten und sehr ruhigen, dramenartigen Szenen er zu bieten hat - und wie gut er beide Seiten rüberbringt. Ich würde mich nach meiner *hust* jahrzehntelangen Erfahrung im Horrorfilm-Konsum *hust* schon eher als hartgesotten bezeichnen, mich kriegste weder mit einem 0815-Jumpscare noch mit viel Filmblut oder großem Getöse so leicht in den Ekel oder Grusel. Hier musste ich mich in zwei Szenen aber sehr, sehr doll zusammenreißen, um nicht wegzuschauen und eine weitere Szene (ich sag nur: Füße) war... anders bemerkenswert. Und doch gibt es auch genügend Momente, in denen man mehr über die Figuren und die Dämonen in ihrem Kopf, die keine Hand künstlich heraufbeschworen hat, erfährt - und das ist wichtig, um sie nicht nur als egales cineastisches Nutzvieh zu empfinden, die dann eben zeitnah dem nächstbesten Dämon zum Opfer fallen.

Nein, was den Tiefgang anbelangt, ist "Talk to Me" kein zweites "Hereditary", das in seiner grandiosen ersten Hälfte fast ausschließlich als Charakterdrama daherkam und in dem Toni Collette und Milly Shapiro grandios aufspielten. So weit geht man hier nicht, hat aber dafür andere Qualitäten, etwa einen "cooleren" Soundtrack, deutlich mehr Kurzweil (ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt) und schafft insgesamt einfach ein "inklusiveres" Horror-Erlebnis, das weder rein unterhaltungsaffine Genre-Fans noch Menschen, die durchdachte Dialoge, glaubwürdige Handlungsstränge und authentische Darsteller brauchen, um sich auf einen Film einzulassen, die Freude an dem Film nimmt. Und das ist deutlich mehr, als ich vom Regiedebüt zweier YouTuber erwartet hätte.

Ich habe erst nach Schauen des Films erfahren, dass auch hinter diesem Streifen mal wieder die Teufelskerle von A24 stecken und er jetzt schon mit rund 92 Mio. US-Dollar Einspielergebnis bei einem Budget von knapp 5 Mio. jetzt schon einer ihrer größten Erfolge ist. Es sei ihnen gegönnt, denn "Talk to Me" kann richtig schocken, ohne dabei allzu stumpfsinnig zu wirken und setzt sich bei mir erstmal an die Spitze der besten Horrorfilme dieses Jahrzehnts (ich habe aber ehrlicherweise auch noch nicht allzu viele gesehen). Cooles Ding, gerne schauen!

8/10


Fohlen
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von Fernsehfohlen
#1566606
Beau Is Afraid (2023)

Gleich drei Stunden lang schickt uns Ari Aster hier auf die Reise mit dem offenkundig nicht nur verängstigten, sondern höchst paranoiden, psychotischen und unter ödipalen Komplexen leidenden Beau (Joaquin Phoenix), wobei Asters drittes Werk auch ein halbes Jahr nach Veröffentlichung noch darauf wartet, seine 35 Mio. Budget auch nur ansatzweise wieder einzuspielen (derzeit liegt er wohl noch unter 15 Mio.). Und bei aller Sympathie für weirdes Kino, das den Zuschauer fordert und besondere Geschichten auf besondere Weise erzählt, komme ich nicht umhin, als persönliches Fazit zu ziehen: Ich kann jeden Menschen verstehen, der sich diese Tortur nicht drei Stunden lang antun möchte.

Denn was man zu sehen bekommt, ist über ganz weite Strecken eine Aneinanderreihung von Wahnsinn. Ob vor Beaus Wohnung nun bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, bei denen unter anderem ein nackter Mann permanent auf Passanten einsticht, Beaus Butze für Gewalt- und Drogenorgien zweckentfremdet wird, er im Wald auf eine sehr naturverbundene Gruppe trifft, die Beaus Lebensgeschichte auf die Waldbühne zaubert oder er auf einen Riesenpenis mit sehr, sehr dicken Klöten trifft: Man kann geradezu die Uhr danach stellen, dass keine 15 Minuten vergehen, ohne dass Beau auf bekloppte Menschen trifft, die bekloppte Dinge tun. Das ist oft verstörend, manchmal wirklich witzig (ich denke da etwa an das Telefonat, bei dem Beau erfährt, dass seine Mutter gestorben ist), aber auf lange Sicht und in der hohen Schlagzahl vornehmlich enervierend.

Die kaum zu hörende Kritik aus der zweiten "Hereditary"-Hälfte, die sich bei mir in "Midsommar" bereits zu einem etwas deutlicheren "Teilweise wirkt der weirde Kram eher wie Selbstzweck" ausgeweitet hat, muss ich hier leider noch viel klarer formulieren: Ich bin spätestens nach der Hälfte des Films in eine abgeklärte "Ochja, fast fünf Minuten mit geradezu normalen Dialogen... Zeit für überladenen Quatsch!"-Haltung verfallen. Und wenn man als Zuschauer an diesem Punkt angelangt ist, halte ich das zumindest für kein besonderes Qualitätsmerkmal eines Films. Und ohne jetzt zu viel vorwegnehmen zu wollen: Er bekommt meines Erachtens auch hintenraus nicht mehr die Kurve.

Was man dem Film lassen muss: Es gibt schon Szenen, die mich mitgerissen und immer wieder hoffen lassen haben, dass ich hier mehr geboten bekomme als einen grandios aufspielenden Joaquin Phoenix in einem Fiebertraum nach dem nächsten: Die ersten ca. 30-45 Minuten etwa fordern auch schon, aber sind in ihrer Schonungslosigkeit auch memorable. Die "Zauberer von Oz"-mäßige Kurzgeschichte im Mittelteil hat mich kurzzeitig auch auf ein dann doch irgendwie noch entstehendes Charakterdrama hoffen lassen, das Gespräch mit der Mutter ca. 40 Minuten vor dem Ende ebenso. Aber irgendwann kommt dann eben doch verlässlich wieder das Moment, wo alles in die Anarchie abgleitet. Und bei sowas ist es mir dann unterm Strich auch einfach zu blöd, darin allzu Tiefsinniges erkennen zu wollen, das ich unbedingt durchinterpretieren müsste.

Vielleicht tue ich "Beau Is Afraid" hier Unrecht und er entwickelt sich doch noch irgendwie zum Kult, aber ich habe hiernach die große Befürchtung, dass dem Regisseur das berechtigte Lob an seinem Erstling dahingehend zu Kopf gestiegen ist, dass er nun glaubt, alles audiovisuell und schauspielerisch Ausdrucksstarke, was "out of the box" gedacht und gefilmt ist, sei automatisch großes Kino. Ausdrucksstark und toll gespielt ist der Film fraglos, aber eine echte Geschichte, in die ich eintauchen mag und die mir als Zuschauer Emotionen entlockt, habe ich hier über 180 Minuten vergeblich gesucht. Und so wird aus einer potenziellen Kollaboration des Jahrzehnts (was hatte ich mich auf einen Aster-Phoenix-Film gefreut!!!) ein überladenes Epos, das viel will, aber letztlich kaum einen Zuschauer erreicht. Schade drum!

5/10


Fohlen
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von Fernsehfohlen
#1566607
The Banshees of Inisherin (2022)

Im Fünfjahresabstand erfreut uns Martin McDonagh mit Filmen wie "Brügge sehen... und sterben?", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" oder "7 Psychos", das ich leider noch immer nicht gesehen habe. Aber so genial einfach wie hier war seine Grundprämisse dabei noch nie: Was ist, wenn dein bester Freund ohne konkreten Anlass plötzlich einfach nichts mehr mit dir zu tun haben möchte? Dieser Frage gehen wir vor einer malerischen Kulisse inmitten der fiktiven irischen Insel zu Zeiten des Bürgerkriegs 1923 auf den Grund - und ich habe das die kompletten knapp zwei Stunden lang sehr gerne getan.

Erzählt wird hier zur Hauptsache die Geschichte des einfältigen, aber liebenswerten Padraic (Colin Farrell), dessen Lebensinhalt daraus besteht, gemeinsam mit seiner Eselin Jenny und seiner Schwester seine Zeit zu verleben und sich jeden Nachmittag mit seinem besten Freund Colm (Brendan Gleeson) zu betrinken. Doch Colm hört die Todesfeen allmählich singen und möchte der Welt etwas Bleibendes hinterlassen, wobei ihm der schlichte Padraic nur noch als Bremsklotz erscheint. Als einstiges Dorfkind konnte ich mit diesen (und einigen weiteren) schrägen Figuren sehr viel anfangen, zumal ich die Situation innerhalb meiner eigenen Familie darin zum Teil wiedererkannt habe: Hier der Studioso, der über die menschliche Vergänglichkeit und den Sinn und Unsinn des Lebens sinniert, dort die einfachen Dorfmenschen, die ihr kleines Glück im sehr Einfachen finden und - wie es Padraic an einer Stelle so wunderbar einfach sagt - "einfach nur nett" sein wollen.

Ich mag an dem Film so ziemlich alles: Die genial einfache Prämisse, die ruhige Erzählweise, die wunderbaren Landschaften, die permanent latent mitschwingenden philosophischen Hintergedanken rund um die Themen Tod, Freundschaft und Vergänglichkeit, die trockenen Dialoge, den an einigen Stellen sehr schwarzen Humor und natürlich das tolle (und durch "Brügge sehen... und sterben?" bereits erprobte) Duo Farrell und Gleeson. Nein, ich habe nichts daran zu kritisieren - und doch ist mir das alles eine Idee zu klein, harmlos und vorhersehbar, um ins ganz hohe Wertungsregal zu greifen (nur, falls sich jemand fragen sollte, warum es nicht die volle Punktzahl gibt).

8/10


Fohlen
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von Wolfsgesicht
#1567035
Amerikanische Fiktion (American Fiction)

Amerikanische Fiktion handelt von einem anscheinend sehr guten (schwarzen) Autor und Professor, der sein neustes Werk nicht verkauft bekommt. Warum? Es ist nicht schwarz genug. Zur Erfüllung der Gier der Verlage mehr Pseudo-Diversität zu schaffen schreibt Monk einen Roman, der der Branche als Persiflage den Spiegel vorhalten soll, indem er genau das behandelt, was Weiße Vorstände von Schwarzen Leben erwarten: Ghettos, Knarren, Polizei, Mord.
Als Witz begonnen mutiert der Roman zum Bestseller. Besonders betont wird: Seine Echtheit.

Dieser Film braucht keine großen Szenen, keine großen Worte, denn besonders die kleinen Gesten stellt er bemerkenswert hervor. Es ist ein fantastisches Drehbuch, dessen Wortgewandtheit und dessen Beiläufigkeit man schnell bemerkt. Der Cast spielt das toll und auch der Kameramann darf sich in ein paar Szenen austoben. Gerade die Szene in der er sein Buch erschafft ist eine der besten Szenen die das Kino dieses Jahr hatte.
Zum Ende hin fiel mir das alles etwas auseinander. Das Ende an sich ist auch nicht sehr befriedigend, jedoch ist es als Stilmittel und im Sinne der Botschaft treffend.

8/10


Das Lehrerzimmer
Ich saß Mitte letzten Jahres in „Beau is Afraid“ im Kino. Der Film lief schon 10 Minuten, da kamen zwei weitere Kinogäste dazu und setzten sich hinter mich.
Nach 5 Minuten fragten diese „Entschuldigung, ist das hier „Das Lehrerzimmer“. Ich verneinte und sie stürzten sofort raus.
Ich wollte noch hinterherwerfen sie könnten ruhig hier bleiben, das sei eh der interessantere und künstlerische Film.

Warum erzähle ich das? Nun, ich will die beiden beglückwünschen - ihre Entscheidung war richtig. Beau war sicherlich der künstlerische Film, aber dieser hier versprüht auch seine Arthaus Vibes, wenn auch deutlich unanstrengendere.

Zuerst fällt auf: Das Bild ist ja in 4:3! Damit ist dieser Film optimal für die Fernseher in deutschen Schulen geeignet. Auch auffällig ist der Film-Film-Look. Der Film soll also eine gewisse Altmodigkeit versprühen. Der Sommernachtstraum unterstreicht das noch.
Als zweites fiel mir die Machart als Ganzes ins Auge. Es wirkt zu Beginn wie eine Dokumentation. Diese Mauer, die Schauspiel normalerweise errichtet, fehlt. Ich bekam eher das Gefühl man verfolgt die junge Lehrerin im Rahmen eines normalen Schulalltags, große Überdramatisierungen oder komische Schauspiel-Sätze fehlten. Das baut mit der Zeit aber ab, bis es zum Ende ein klassischer Film wird.

Das Psychodrama(?) welches präsentiert wird ist ungemein komplex, auch der Zuschauer wird hier schwer nur eine einzelne Perspektive einnehmen können. Es gibt verschiedene Entscheidungen und jeder wird für sich selber eine andere als richtig betrachten und auch andere Argumente für oder gegen gewisse Entscheidungen vorbringen können. Man merkt schnell dass das heutige schwarz-weiß denken und auch die einfache Vorverurteilung nicht immer funktioniert.
Auch wird verdeutlicht: Handeln hat Konsequenzen, nur versucht man gerade als erziehende Person bei Kindern Konsequenzen zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Dieses Konzept hat seine Grenzen, wobei sie hier doch klein bleiben.
Als drittes Thema bekommen Informationen einen größeren Rahmen. Jeder Mensch kann nur mit den Informationen arbeiten die er hat. Dies erwähnt auch die Lehrerin selbst zu Beginn des Films und später erneut, insbesondere in Bezug auf die Herleitung von Behauptungen. Natürlich glaubt man gewissen Personen oder Personengruppen automatisch mehr.

Mir schnürte es zunehmend selbst die Luft ab. Ich konnte mich in der Inszenierung genau wiederfinden, wie ich in solchen Drucksituationen reagieren würde. Dieser Zwiespalt war absolut greifbar.

Definitiv ein tolles vielschichtiges Drama, an dem jeder tolle Arbeit geleistet hat. Das Bildformat hätte es jetzt nicht gebraucht, das Ende ist mir (mal wieder) etwas zu offen.
Die Entscheidung nur Szenen mit der Lehrerin zu haben finde ich etwas fragwürdig, da der Film ja selbst betont es sei falsch Entscheidungen nur aus einem Blickwinkel zu treffen. Dann selber nur einen Blickwinkel zu liefern finde ich fast fatal. Ich will ihm aber zu Gute halten, dass mit wechselnden Perspektiven dieses Engegefühl welches sich bei mir einstellte wohl kaum möglich gewesen wäre.

8/10 auch hier
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von Wolfsgesicht
#1567040
Maestro

Der Film ist durchaus eine gute Biografie, wenngleich sie nicht Bernsteins Werk und Schaffen betrachtet, sondern insbesondere sein Privatleben. Dieses scheint aber auch nicht gerade ausbalanciert gezeigt zu werden, es ist schon alles sehr sanft und freundlich.
Musikalisch erwartbar toll, das filmische Stilmittel fand ich gut. In Gänze wirkt er etwas Oscar-anbiedernd, da es genau das ist, was bei den Oscars gut ankommt.
Nicht besonders schlecht, aber auch nicht sehr herausstechend.

5/10

Past Lives

Das südkoreanische Kino erlebt ja zur Zeit einen Hype, so bringt uns dieser hier das Konzept des In-Yun näher. Das steht für Fügung/Schicksal oder vergangene Leben.
Er behandelt die Frage „was wäre wenn“ auf eine denkbar schöne und emotionale Art, da war mir direkt klar bei mir werden Tränen fließen, denn ich kann mit dieser Story sehr relaten.
Ein toller Film, mit wahnsinnigem Fingerspitzengefühl der jedes Gefühl perfekt transportiert.

8/10
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von LittleQ
#1567047
Watchmen - Ultimate Cut

War ein tick besser als die alte Version, die ich kannte. Immer wieder gut, aber das neue Zusammenschneiden birgt IMO meist keine enormen Verbesserungen.
von Sentinel2003
#1567051
"BEAST - Jäger ohne Gnade" ( ganz neu auf prime )


joar, war ein gelungener Film mit einem wahrscheinlich am PC entstandenen Löwen....‌ O:-) Idris Elba's Film Töchter spielen das zauberhaft...ich war jetzt gerade sehr überrascht, als ich bei der Besetzung sah, dass Riley Kelough dabei gewesen sein soll....ich habe die nirgends gesehen....‌ :worried:

komisch, der Film hatte null Werbung...


7/10
Zuletzt geändert von Sentinel2003 am Di 12. Mär 2024, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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von LittleQ
#1567122
Dune 2

Einer der Filme, der zeigt, dass das Kino keine Superhelden benötigt. Absolut toller Film mit kleinen Schwächen in der Story.

9/10
von Sentinel2003
#1567135
"Road House"


ich wollte mir das Remake eigentlich gar nicht ansehen....erst heute die krasse Film Empfehlung von Ren Kühn gesehen und dann dachte ich, das Ding guckst du dir jetzt an! Jake macht ja irre krasse Action Filme! Erst nochmal vor ein paar Wochen "Ambulance" gesehen....Die Schlägereien sind ja so genial umgesetzt!


9/10
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von Fernsehfohlen
#1567167
Das Lehrerzimmer (2023)

In puncto Realitätsnähe - sofern man dies schon als einen Eigenwert bei einem fiktionalen Stoff sehen kann - ist das wohl der bisher beste Film im (gar nicht mal so kleinen) Mikrokosmos Schule, den ich bisher in meinem Leben gesehen habe. Man begleitet hier die taufrische Mathe- und Sportlehrerin Carla Nowak (sehr intensiv gespielt von Leonie Benesch) bei ihrem Kampf zwischen ihrem persönlichen Idealismus und der harten, von empörten Eltern und renitenten Schülern ebenso wie von oft eher missgünstigen Kollegen geprägten Realität, der sie spätestens dann zu zerreißen droht, als sie mit zweifelhaften Methoden herausfindet, dass nicht "der Ali" hinter den jüngsten Diebstählen in der Schule steckt, sondern die von allen geschätzte Schulsekretärin Friederike Kuhn (Eva Löbau).

Ich weiß es wirklich zu schätzen, wie hier das Team um Regisseur Ilker Catak versucht hat, ein realistisches Abbild einer deutschen Durchschnittsschule zu kreieren, das nicht allzu klischeeüberladen und platt ist. Ob jetzt Frau Nowaks Klatsch-Ritual zu Beginn jeder Stunde irgendwelchen Jugendlichen noch vermittelbar ist? Fraglich. Ob ein Schüler (übrigens bemerkenswert stark gespielt vom jungen Leonard Stettnisch) wirklich eine Scheibe einschlägt, um an den Laptop seiner Lehrerin zu gelangen und dieser dann auch noch damit ins Gesicht schlägt? Mehr als fraglich. Ein paar Szenen könnte ich auch noch benennen, wo mir der Sprachgebrauch der Schüler ein wenig gestelzt vorkam, ABER: Das sind hier die Ausnahmen - bei quasi jedem anderen bisher gesehenen "Schulfilm" ist das die Regel. Und vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm, denn die Zielgruppe dieses Films dürften ja nicht nur Lehrkräfte sein.

Besonders gut hat mir gefallen, wie die schultypische Atmosphäre eingefangen worden ist. Diese ganz eigene Mixtur aus latentem Siff allenthalben, sozialer Interaktion, wohin man blickt (was im besten Falle ungemein erhebend, freudvoll oder auch von anderen Problemen ablenkend, im schlimmsten Falle aber auch äußerst beklemmend, stressig und einengend sein kann) und Dauerdynamik bzw. -erregtheit hat mich ungemein an eine verdichtete Schulrealität erinnert. Die Konflikte sowohl innerhalb als auch zwischen der Schüler- und Lehrerschaft sind ebenfalls ziemlich authentisch dargestellt, auch wenn ich mir persönlich vielleicht ein paar gute, freudvolle Momente gewünscht hätte. Schwer zu ertragen, aber keineswegs völlig aus der Luft gegriffen, sind zudem die Momente, in denen Frau Nowak vor einer (mehr oder minder) geschlossenen Schülerfront steht - so ziemlich der Alptraum einer jeden Lehrkraft.

Schön finde ich zudem auch, dass hier ein "echter", will heißen im schulischen Kontext voll und ganz realistischer Fall geschildert wird, bei dem man zwischen unterschwelligem Rassismus, der Unmöglichkeit der Entzauberung eines geschätzten Mitglieds der Schulgemeinde, der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, aber auch der gefühlt immer toxischer werdenden Empörungs- und Shitstorm"kultur" und kollektiven Gereiztheit versuchen muss, die Orientierung zu bewahren. Ob die Protagonistin das schaffen kann, lässt sich letztlich ebenso reflektieren wie die Frage, ob es wirklich (nur) jener Menschen (auch, aber nicht nur im Schuldienst) bedarf, die abgeklärt genug sind, um dies zu schaffen.

Ein insgesamt sehr intensives, in seinen 100 Minuten nie gehetzt oder schleppend wirkendes Psychogramm, das meines Erachtens für im Schuldienst Tätige ein absolutes Pflichtprogramm ist, aber auch sonst für jeden Arthaus-Filmliebhaber sehenswert ist.

8/10


Fohlen
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von Fernsehfohlen
#1567175
Titane (2021)

In der internationalen Kritik höchst umstrittenes Bodyhorror-Drama um eine Serienmörderin namens Alexia (Agathe Rousselle), die nach einem Autounfall in ihrer Kindheit eine Titanplatte in ihren Schädel implantiert bekommt und anschließend Fahrzeugen sexuell zugeneigt ist. Auf der Flucht vor der Polizei gibt sie vor, der seit zehn Jahre verschwundene Sohn eines Feuerwehrmannes (Vincent Lindon) zu sein, der den Verlust seines Kindes nie überwunden hat und bereit ist, sie als seinen Sohn zu akzeptieren.

Klingt alles ziemlich weird - und das ist es auch. Ich habe sehr lange gebraucht, um hier einmal dahinterzusteigen, was für eine Geschichte mir eigentlich erzählt werden soll und muss gestehen, in der ersten Hälfte immer wieder mal mit dem Gedanken gespielt zu haben, den Film abzubrechen (erstmals sogar ziemlich früh, als ich der Protagonistin beim intensiven Autosex zusehen durfte). Da aber nicht nur der Autosex, sondern diverse Szenen höchst intensiv dargestellt werden, habe ich durchgehalten - und empfinde mich auch als ganz gut entschädigt.

Besonders gut hat mir im Laufe der Zeit die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren gefallen, die einem zunächst quasi inexistent erscheint, in der zweiten Filmhälfte aber eine sehr spannende Eigendynamik einnimmt. Und so absurd hier vieles sein mag, so schön und eindrücklich finde ich am Ende des Tages die (oder nur meine?) Kernbotschaft dieser knapp zweistündigen Tortur dargestellt: das unentwegte Streben nach wirklich bedingungsloser Liebe. Da habe ich schon weitaus kitschigere, plattere und (wenn man sich auf die Grundidee einlässt) auch unrealistischere Darstellungen dessen gesehen.

Und so ist "Titane" meines Erachtens ein ziemlich lange ziemlich sperriger Film, für den man Geduld und Toleranz für Abgedrehtes aufbringen muss, bis man sich einfindet. Audiovisuell mitreißend und hintenraus auch emotional ergreifend ist dieser Gewinner der Goldenen Palme aber in jedem Fall.

7/10


Fohlen
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von Wolfsgesicht
#1567179
Auslöschung (Annihilation)
Von Alex Garland, dessen größter Wurf wohl bisher Ex Machina sein dürfte und demnächst „Civil War“ sein könnte.

Der Film hat eine tolle Atmosphäre und ließ mich zum Ende hin doch gut erschauern. Ist Sci-Fi wie man sie selten sieht, gerade der Interpretationsspielraum und die Auflösung am Ende fand ich sehr stark, hieran scheitert diese Art Film nämlich zu gerne.

Könnte mir auch eine etwas höhere Wertung vorstellen, aber ich will meine Skala mal ein bisschen nach unten hin ziehen um eine gewisse Normalverteilung zu erreichen. Vor nem Jahr hät ich dem eine 9 verpasst.

8/10

Victoria
Bestimmt seit 8 Jahren auf meiner Watchlist, aber entweder fehlte mir die Lust mich auf diesen One-Shot-Movie einzulassen, oder die Lust dafür Geld auszugeben.

Ein richtig starkes Brett. Filme die nur einen Shot verwenden (oder die es so aussehen lassen) unterstelle ich recht schnell eine gewisse Award-Geilheit. Wenn ein Film nur so funktioniert mag ich es, wenn er auch mit Schnitten umsetzbar wäre ist das ziemlich egal, denn ich vergesse das recht schnell.
Auch hier merke ich nicht so sehr, dass das nur eine einzige Kamerafahrt ist, dafür hat der Film zu viele emotionale oder storytechnische Schnittpunkte. Nach den 2 Stunden hatte ich zudem das Gefühl es ist etwas zu viel passiert. Ich weiß nicht was Berliner sonst so in 2 Stunden erleben, aber von dem wo man startet und am Ende landet in 2 Stunden anzukommen ist schon sehr sportlich.
Dennoch fand ich nahm sich der Film an vielen guten Punkten die entscheidenden Sekunden „Leerlauf“.
Schauspielerisch wahrscheinlich das stärkste aus den 10er Jahren im deutschen Film, etwas schade was mittlerweile aus Frederick Lau geworden ist. Victoria war zuckersüß. Die Kamera fand ich wirklich toll, Musik passend.
Einzige Schwachstelle war für mich die Story, die nahm dann doch einen etwas unrealistischen Turn. (Ab hier kleine Spoiler)
Wenn ein Typ dumm genug ist nach 60 Minuten mit einer 4-köpfigen Mädelsgruppe noch etwas riskantes zu unternehmen Kauf ich dem das ab, da gibt es genug die mit sowas beeindrucken wollen würden. Victoria im invertierten Szenario jetzt nicht. Schon beim ersten mitgehen wäre sicherlich bei vielen - aber nicht allen - Schluss.
Spätestens bei der Panikattacke auf dem Weg zur Bank hätte ich ihren Ausstieg als zwingend realistisch angesehen, dass es dann weiter geht war für mich die größte Pille die ich hier zu schlucken hatte. Nach der Bank habe ich das Verhalten der Gruppe nicht mehr hinterfragt, da ich es mir ab da mit den Drogen erklären konnte.
Das Ende fand ich wieder gut.

Ich hätte mir in Summe trotzdem ab der Mitte eine andere Geschichte gewünscht die nicht so arg am Realismus nagt.

Definitiv erinnerungswürdigmund damit eine starke

8/10
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von Wolfsgesicht
#1567185
Pieces of a Woman

Die ersten 30 Minuten werden mir auf ewig im Gedächtnis bleiben. Ich muss zwar sagen Shia wirkte durchaus Fehl am Platz (die Chemie ist quasi non-existent) aber der ganze Rest bannte bis zur Einblendung des Filmtitels alle Sinne. Falls ejmand überlegt den Film zu sehen - allein hierfür lohnt es sich.

Im Mittelteil verliert sich die Nummer etwas und gerät stellenweise zu lang. Der Fokus verliert sich, dennoch kann man die Auswirkungen die das vorangegangene Ereignis der Beziehung antat spüren.

Zum End kriegt mich der Film emotional sehr, das Schlussplädoyer mit dem der Film quasi beendet wird war mir doch etwas zu plakativ - und gar nicht mal so gut.

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