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BeitragDo 21. Jan 2016, 12:33 
Inventar
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@Slayer
Es ist immer von der Situation abhängig. Marvel hat unter Feige einen ausgezeichneten Trackrecord und selbst ein schwächerer Film wie Iron Man 2 ist noch in Ordnung. Wenn die Produzenten wissen, was sie tun und das ist bei Marvel der Fall. Dann ist das richtig, dass Kevin Feige oder bei LucasFilm Kathleen Kennedy wie ein Showrunner agiert. Um sich kreativ auszutoben gibt es genug anderes Material.
Ein Superheldenfilm von Edgar Wright ist etwas, das ich sehen möchte, aber ich will innerhalb des MCU keinen Film, der stilistisch so andersartig ist, dass er nicht mehr zur Reihe passt.
Wenn es Wright nicht möglich war, innerhalb der Grenzen des MCU einen Film zu drehen, der seine Handschrift trägt und trotzdem Teil des MCU sein kann, dann muss man ihn ersetzen. James Gunn ist das gelungen, Wright wollte das nicht, dann muss er sich eben nach anderen Vorlagen umsehen. Bei Vertigo gibt es genug coole Figuren, bei denen er sich austoben könnte.
Für Rian Johnson gilt das auch. J.J. Abrams hat die Basis geschaffen, aber auch einen Orientierungspunkt und wenn Johnsons erstes Drehbuch sich nicht ausreichend auf diese Basis stützt, hätte man sie auch nicht legen müssen.
So etwas entscheidet man, sei es bei Disney oder wahrscheinlicher bei LucasFilm, auch nicht im luftleeren Raum. Da wird man schon auch Leute wie J.J. Abrams und Lawrence Kasdan zu Rate ziehen.

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BeitragDo 21. Jan 2016, 12:56 
Chefposter/in
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Zitat:
Marvel hat unter Feige einen ausgezeichneten Trackrecord und selbst ein schwächerer Film wie Iron Man 2 ist noch in Ordnung.

Absolut. Wenn man eines quasi mit Bestimmtheit sagen kann, dann dass unter der Marvel/Disney-Maschinerie mit praktisch 100%er Treffsicherheit zumindest ein solider Film rauskommt. Aber gleichzeitig werden dadurch auch einzigartige Regisseure immer an der Leine gehalten. Guardians ist meiner Meinung nach der beste Film des Franchises und auch hier liegen die Schwächen durchgehend bei Dingen, die klar von Oben vorgegeben waren.

Meine Hoffnung ist, dass das SW Universum insgesamt wenigeren Restriktionen unterliegt. Und bisher scheint das auch definitiv der Fall zu sein. Die Spin Off Filme waren ja scheinbar nicht vorgegeben, sondern wurden in Kooperation mit den Talenten gewählt. Und bis auf gewisse Stilvorgaben und eine Universumskontinuität scheinen die Regisseure und Autoren auch vergleichsweise viel Freiheit zu haben.

Zitat:
So etwas entscheidet man, sei es bei Disney oder wahrscheinlicher bei LucasFilm, auch nicht im luftleeren Raum. Da wird man schon auch Leute wie J.J. Abrams und Lawrence Kasdan zu Rate ziehen.
Also von dem was ich bisher gelesen habe, gibt es eine Art unabhängiges Gremium, dessen Aufgabe es ist die Kontinuität zu bewahren und die übergreifende Story vorzugeben, zu dem Abrams und der Rest auch nicht gehören.

_________________
Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragDo 21. Jan 2016, 13:35 
Inventar
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ultimateslayer hat geschrieben:
Zitat:
So etwas entscheidet man, sei es bei Disney oder wahrscheinlicher bei LucasFilm, auch nicht im luftleeren Raum. Da wird man schon auch Leute wie J.J. Abrams und Lawrence Kasdan zu Rate ziehen.
Also von dem was ich bisher gelesen habe, gibt es eine Art unabhängiges Gremium, dessen Aufgabe es ist die Kontinuität zu bewahren und die übergreifende Story vorzugeben, zu dem Abrams und der Rest auch nicht gehören.

Trotzdem gehe ich davon aus, dass man einem Abrams oder Kasdan Drehbücher vorlegt, für eine Meinung oder Input. Das muss ja kein offizieller Vorgang sein.
Colin Trevorrow hat täglich mit Spielberg gesprochen, der war nicht nur sein Produzent, sondern auch wichtiger Ratgeber.

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BeitragDo 21. Jan 2016, 14:04 
Fernsehboss
 
 
Ich würde mir jetzt keine all zu großen Sorgen um das Skript von Episode VIII machen. Es handelt sich ja keineswegs um ein langfristiges Problem - wie z.B. ein kompletter Neuentwurf - sondern lediglich um kleine Anpassungen. Ansonsten würden die Dreharbeiten doch nicht bloß um 2-3 Wochen verschoben werden, da bräuchte es schon deutlich mehr Zeit.

Es ist ja auch durchaus möglich, dass diese Änderungen aus der Zusammenarbeit mit Trevorrow entspringen. Abrams hat ja recht kurt bevor der Film rauskam noch Änderungen vorgenommen weil Rian Johnson ihn um gewisse Dinge gebeten hat. Wenn nun Trevorrow und Johnson das selbe tun, und deswegen 8 ein bisschen geändert werden muss, dann wäre das ja kein großes Problem.

Ich würde auch mal sehr bezweifeln, dass Disney soch großartig einmischt. Das haben sie bei Marvel schon nicht getan, warum sollten es dann bei Star Wars machen?
Vorallem nach einem so erfolgreichen Film.
Kathleen Kennedy ist nun auch nicht gerade die unbedeutenste Person in der Filmbranche. Erfolgreicher als sie es war geht es kaum. Die wird schon nicht bloß abnicken was von oben kommt.

Die erwähnte Story-Gruppe dient auch mehr der allgemeinen Abstimmung zwischen den verschiedenen Medien (Filme, Serien, Bücher, etc.), ich glaube nicht, dass diese Gruppe über den Kopf der Regisseure hinweg die wichtigsten Entscheidungen trifft, zumal auch die Regisseure die jeweiligen Drehbuchschreiber sind. Abrams wird als ausführender Produzent sicherlich nicht bloß danebenstehen.


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BeitragFr 22. Jan 2016, 12:55 
Newcomer 2011
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Avatar 2 soll nun im Sommer 2018 kommen

http://www.slashfilm.com/avatar-2-delayed-again-wont-meet-christmas-2017-window/


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BeitragFr 22. Jan 2016, 13:19 
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Chris_23 hat geschrieben:

Überrascht wohl absolut niemanden.
Was daran aber wirklich amüsant ist: Avatar 2 hatte noch nichtmal ein offizielles Releasedatum. :lol:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 14:28 
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War nur logisch. Disney wird von der Verlegung auch schon vorher gewusst haben.

Finde es nebenbei gesagt schade, dass sich das mit Avatar 2 so ewig hinzieht. Einmal, weil ich nicht zu den Zuschauern zähle, die Avatar rückblickend schlechter darstellen als er war. Der größte Kritikpunkt war die simple und gut abgehangene Story und die ist verglichen mit Star Wars, Jurassic World (bei beiden egal, ob Original oder Reboot-Sequel), oder selbst den zu recht gefeierten Oscarfavoriten Fury Road und The Revenant ja fast schon wieder komplex. :lol:

Abgesehen von der technischen Seite (Avatar I würde ich bis heute als mein eindrucksvollstes Live Action 3D Erlebnis bezeichnen) blieb nicht viel hängen, aber es war trotzdem ein starker Popcorn-Streifen, mit deutlich mehr Herzblut und Detailverliebtheit als purer CGI-Bombast wie Transformers (und imho auch Avengers), dessen umfangreiche Welt eine Basis liefert, die es dem Franchise (theoretisch) ermöglicht, ein Star Wars für die kommenden Generationen zu werden und in Zukunft auch qualitativ mit den größten Konkurrenten mithalten zu können.

Nicht zuletzt ist es aber um die ganzen Filme schade, die James Cameron nie realisieren wird, weil er locker ein Vierteljahrhundert nur mit Titanic und der Avatar-Welt beschäftigt war. (Battle Angel Alita hat Cameron zwar inzwischen an Robert Rodriguez weitergeschoben, aber das dürfte, wenn überhaupt, nur im Mid-Budget realisiert werden.) Wenn er schon in ausgetretenen Pfaden wandeln möchte, dann doch bitte Terminator, dem wohl nur er wieder zu Relevanz verhelfen könnte. :mrgreen:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 14:37 
Ehemals JohnDorian
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Ich glaube erst an Avatar 2, wenn die angefangen haben zu drehen. :lol:

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US Box Office Wette #188: Suicide Squad


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BeitragFr 22. Jan 2016, 15:22 
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Einer der nächsten Dominosteine im lustigen Datumsverschieben könnte World War Z sein, nachdem sich das Mumien-Reboot mit Tom Cruise zu Divergent und WWZ II gesellt hat.

Das Dark Tower 1/13/17 nix wird, war eh abzusehen, aber mangels jedweder echter Bewegung kann man das Verpassen dieses Ziels mittlerweile fix einplanen. :? :lol:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 15:44 
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str1keteam hat geschrieben:
Einmal, weil ich nicht zu den Zuschauern zähle, die Avatar rückblickend schlechter darstellen als er war.

Da kann ich mit stolz geschwellter Hipster-Brust sagen: Ich hab ihn schon scheiße gefunden, bevor's cool war. 8)
Ne, also bevor ich jetzt wieder 7 Jahre falsch zitiert werde: Scheiße fand ich ihn natürlich nicht, aber massiv over-hyped und bestenfalls in Ordnung.

Zitat:
Der größte Kritikpunkt war die simple und gut abgehangene Story und die ist verglichen mit Star Wars, Jurassic World (bei beiden egal, ob Original oder Reboot-Sequel), oder selbst den zu recht gefeierten Oscarfavoriten Fury Road und The Revenant ja fast schon wieder komplex. :lol:
:roll: Jetzt trollst du nur, oder? Als meine Hauptkritikpunkte waren die unglaubwürdige Liebesgeschichte, die Langatmigkeit und die Fantasielosigkeit, die sich durch viele Aspekte (Charaktere, Story, Konflikte, Action) zog.


Zitat:
die es dem Franchise (theoretisch) ermöglicht, ein Star Wars für die kommenden Generationen zu werden und in Zukunft auch qualitativ mit den größten Konkurrenten mithalten zu können.

Bitte hör auf den Streifen mit Star Wars zu vergleichen, bevor ich dich durch den Bildschirm ankotze. :lol:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 15:52 
Inventar
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ultimateslayer hat geschrieben:
str1keteam hat geschrieben:
Einmal, weil ich nicht zu den Zuschauern zähle, die Avatar rückblickend schlechter darstellen als er war.

Da kann ich mit stolz geschwellter Hipster-Brust sagen: Ich hab ihn schon scheiße gefunden, bevor's cool war. 8)
Ne, also bevor ich jetzt wieder 7 Jahre falsch zitiert werde: Scheiße fand ich ihn natürlich nicht, aber massiv over-hyped und bestenfalls in Ordnung.

Zitat:
Der größte Kritikpunkt war die simple und gut abgehangene Story und die ist verglichen mit Star Wars, Jurassic World (bei beiden egal, ob Original oder Reboot-Sequel), oder selbst den zu recht gefeierten Oscarfavoriten Fury Road und The Revenant ja fast schon wieder komplex. :lol:
:roll: Jetzt trollst du nur, oder? Als meine Hauptkritikpunkte waren die unglaubwürdige Liebesgeschichte, die Langatmigkeit und die Fantasielosigkeit, die sich durch viele Aspekte (Charaktere, Story, Konflikte, Action) zog.


Zitat:
die es dem Franchise (theoretisch) ermöglicht, ein Star Wars für die kommenden Generationen zu werden und in Zukunft auch qualitativ mit den größten Konkurrenten mithalten zu können.

Bitte hör auf den Streifen mit Star Wars zu vergleichen, bevor ich dich durch den Bildschirm ankotze. :lol:



Ich schließe mich dem mal an. Zugegeben, ich habe den Film nicht im Kino gesehen, aber um so deutlicher merkt man dadurch wie extrem durchschnittlich der Film ist. Es war eine reine Tech-Demo mit Staraufgebot und mehr auch nicht. Das Franchise mit Star Wars zu vergleichen funktioniert auch nur, wenn man es auf Episode 1-3 bezieht. Ich kenne niemanden, der den Film jemals erwähnt hätte, wenn es um mögliche bzw. gewünschte Fortsetzungen ging.

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BeitragFr 22. Jan 2016, 16:42 
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ultimateslayer hat geschrieben:
Scheiße fand ich ihn natürlich nicht, aber massiv over-hyped und bestenfalls in Ordnung.

Kann ich unterschreiben. Für Avengers. :P :lol: Avatar war in nahezu allen Punkten nicht nur bestenfalls, sondern mindestens voll in Ordnung für eine 200 Mio Technikdemonstration.


Zitat:
Zitat:
Der größte Kritikpunkt war die simple und gut abgehangene Story und die ist verglichen mit Star Wars, Jurassic World (bei beiden egal, ob Original oder Reboot-Sequel), oder selbst den zu recht gefeierten Oscarfavoriten Fury Road und The Revenant ja fast schon wieder komplex. :lol:
:roll: Jetzt trollst du nur, oder? Als meine Hauptkritikpunkte waren die unglaubwürdige Liebesgeschichte,

Wo? In Star Wars? (auch außerhalb der Prequels. Finn und Rey hat zwar gut funktioniert, aber die Basis dafür war ausschließlich der Sympathiewert der Schauspieler. rein vom Drehbuch nichts was über der Starcrossed-Lovers Geschichte zwischen äh Dingsbums und Zoe Soldana lag.)

Zitat:
die Langatmigkeit

subjektiv. war für mich nicht vorhanden. (Werde ihn allerdings auch frühestens vorm Kinostart von Avatar II ein zweites Mal sehen.)

Zitat:
und die Fantasielosigkeit,

siehe oben. Das Weltdesign war alles andere als fantasielos und das war in diesem Auftakt und der 3D Revolution nunmal das schlagkräftigste Element. Auf das Konzept des Kriegers, der sich auf die Seite der Wilden schlägt, haben weder Lawrence von Arabien, Der mit dem Wolf Tanzt oder Last Samurai ein Patent. Es ist kein Sakrileg, das als Krücke zu nehmen. Die meisten anderen Big Budget Popcorn-Klassiker sind auch nur Varianten von Der Weiße Hai oder Herr der Ringe und auch die waren schon Varianten von anderen Geschichten. Klar war Avatar ein simpler Abklatsch, aber ganz sicher nicht in einem Maße schlecht adaptiert, dass man das im Vergleich mit der Konkurrenz, deren Handlung auf einen Bierdeckel passt, als Todschlagargument anführen könnte.

Was Avatar abseits des Schauwertes und der Atmosphäre vergessenswert werden ließ, war vor allem das Fehlen von interessanten Charakteren.

Und ich habe ja wohl offensichtlich auch nicht gesagt, dass ich Avatar so gut wie Star Wars fand (höchstens Episode I-II. Der bisher beste Film"Das Imperium schlägt zurück" rangiert bei mir deutlich höher als bei dir, denn ich kann mir keineswegs vorstellen, dass einer der neuen Filme den mal eben übertrifft.), aber das ändert nichts daran, dass man hier mal wieder nichts auf Internet-Übertreibungen geben braucht. Das Franchise hat riesigen Eindruck im Mainstream und bei der Kernzielgruppe hinterlassen und besitzt alle Möglichkeiten eine der ganz großen Kinoreihen zu werden. Sobald der erste Trailer für Teil 2 im Kino läuft und z.B. irgendwelche spektakulären 3D Unterwasserszenen zeigt, kannst du darauf wetten, dass der Hype erneut anzieht und "Avatar II - Fucking your eyeballs in ****" wieder zum geflügelten Wort wird. :lol:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 17:03 
Fernsehboss
 
 
Ich wüßte nicht wo Avatar so einen wahnsinnig großen Eindruck hinterlassen haben soll. Der Film hat nun wirklich null kulturellen Einfluss hinterlassen. Keine besonderen Charaktere die jedem Durchschnittsbürger im Kopf geblieben sind, keine Dialoge die man noch in Jahrzehnten zitieren wird. Hätte der Film einen großen Eindruck hinterlassen, dann würde es all das geben, gibts aber nicht. Avatar hat sicher gut unterhalten, aber wirklich in Erinnerung ist er einzig weil er der erste (und einzige) richtige 3D-Film der Neuzeit war. Das hat den Film zum Event gemacht, zu etwas vollkommen Neuen.

Allein die Tatsache das es ein neuer Cameron-Film sein wird, gepaart mit wohl erneut überragender Technik, wird massenweise Leute in die Kinos bringen. Das hat dann aber nicht unbedingt viel mit dem Film selbst zu tun.


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BeitragFr 22. Jan 2016, 17:20 
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vicaddict hat geschrieben:
Es war eine reine Tech-Demo mit Staraufgebot und mehr auch nicht.

Gegen die inhaltliche Kritik an Avatar will ich nichts sagen, aber was genau für ein Staraufgebot hatte der Streifen? Sigourney Weaver war im Prinzip die einzige Person, die einen größeren Namen hatte (wobei auch sie zu der Zeit jetzt nicht unbedingt zur A-List gehörte, um es mal vorischtig zu formulieren). Der Rest war entweder unbekannt oder halt so der Nebenrollentyp. Also Staraufgebot ist dann doch etwas anderes^^

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#keepfighting #schumi #legend


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BeitragFr 22. Jan 2016, 17:22 
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Zitat:
Und ich habe ja wohl offensichtlich auch nicht gesagt, dass ich Avatar so gut wie Star Wars fand (höchstens Episode I-II. Der bisher beste Film"Das Imperium schlägt zurück" rangiert bei mir deutlich höher als bei dir, denn ich kann mir keineswegs vorstellen, dass einer der neuen Filme den mal eben übertrifft.),
Was soll das schon wieder heißen? Nur weil ich Johnson Großes zutraue, liebe ich Empire nicht? :roll: Empire ist in meinen Top 10 aller Zeiten. :!:

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Alle von ultimateslayer getroffenen Aussagen geben die aktuelle Meinung des Verfassers bzw. der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die empirische Wahrheit - sofern existent - dar.


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BeitragFr 22. Jan 2016, 17:40 
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ultimateslayer hat geschrieben:
Zitat:
Und ich habe ja wohl offensichtlich auch nicht gesagt, dass ich Avatar so gut wie Star Wars fand (höchstens Episode I-II. Der bisher beste Film"Das Imperium schlägt zurück" rangiert bei mir deutlich höher als bei dir, denn ich kann mir keineswegs vorstellen, dass einer der neuen Filme den mal eben übertrifft.),
Was soll das schon wieder heißen? Nur weil ich Johnson Großes zutraue, liebe ich Empire nicht? :roll: Empire ist in meinen Top 10 aller Zeiten. :!:

Da gehört er auch hin. :lol:



Zitat:
Avatar hat sicher gut unterhalten, aber wirklich in Erinnerung ist er einzig weil er der erste (und einzige) richtige 3D-Film der Neuzeit war. Das hat den Film zum Event gemacht, zu etwas vollkommen Neuen.

Optisches Überwältigungskino reicht auch vollkommen als Startschuss. Charaktere und Inhalt waren austauschbar, aber einige Bilder aus Pandora sind durchaus im kollektiven Gedächtnis geblieben (in Avatar war jetzt nichts auf dem Level des bebenden Glases oder der ersten Brontoherde, aber z.B. aus Jurassic Park habe ich auch nur Bilder und nervige Blagen in Erinnerung und den habe ich weit mehr als 1 mal gesehen.). Dinge wie Atmosphäre oder das Vermitteln von Sense of Wonder lassen sich nicht messen.

Die Anerkennung für mehr, muss er sich wie gesagt mit den Fortsetzungen verdienen. Und das ist durchaus möglich. Verglichen mit einer Serie haben wir bisher nur einen Piloten gesehen, der die Zuschauer das Universum durch die Augen eines Außenseiters kennenlernen lässt und mit einer simplen Love Story einen leicht verdaulichen emotionalen Haken bietet. Nichts spricht dagegen, dass Cameron diesen Spielplatz in Zukunft besser ausnutzt.

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BeitragFr 22. Jan 2016, 17:47 
Inventar
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Glaub Cameron ist es sich nach den Jahren der inhaltlichen Kritik sehr bewusst, ich hoff es jedenfalls und denke (oder hoffe) dass er sich für die weiteren Teile gedanken gemacht hat, auch mit einer interessanten Story zu punkten, statt nur mit Visuelleneffekten.

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BeitragFr 22. Jan 2016, 18:45 
Inventar
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@str1keteam

Ach komm. Du diskutierst hier um des Diskutierens Willen, aber nicht weil du wirklich der Meinung bist, Avatar sei abseits der Technik auch nur ansatzweise geeignet für irgendwas. Der Film war ein technisches Bombast-Event und als etwas anderes war er nie geplant. Wenn man jetzt ne 180° Wendung hinlegt, kann das vielleicht etwas gutes werden, aber was hat das denn dann noch mit dem Original zu tun? Insofern erübrigt sich wirklich jede Debatte darüber, dass das Avatar-Universum zu mehr taugt. Mit dieser Denkweise kannst du an jeden noch so grottigen Film heran gehen und auf eine tolle Fortsetzung hoffen, die episch wird. Es macht dann trotzdem keine Saga draus, schon gar nicht vom Formate eines Star Wars Franchises.

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BeitragFr 22. Jan 2016, 19:38 
Chefposter/in
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Es werden hier mal wieder komplett unterschiedliche Zutaten in einen Topf geworfen und versucht etwas anderes daraus zu kochen. :lol:

Fakt 1: Für mich war Avatar trotz inhaltlicher Mängel als Kinoerlebnis so zufriedenstellend, dass ich mir auch die nächste Fortsetzung auf jeden Fall im Kino ansehen werde und gespannt bin, wie sehr Cameron die Technik noch vorantreiben kann und in welche Richtung sich die neue Trilogie inhaltlich entwickeln soll. Darüber gibt es überhaupt nichts zu diskutieren.

Verbunden mit These 1, dass der technische Faktor zwar der einzige Punkt ist, der Avatar zu einem Kritiker-(rottentomatoes 83%) und Publikumserfolg (IMDB 7.9 bei 845.000 Stimmen) und zum erfolgreichsten Film aller Zeiten werden ließ, aber das er meiner Meinung nach verglichen mit anderen simpel gestrickten und von der Oberfläche lebendenden Blockbustern auch inhaltlich solide und nicht bemerkenswert schwach ist.

These 2, dass Pandora (und das bisher kaum bekannte Universum drumherum) so viel Potential bietet, dass es sich mit der neuen Trilogie von relativ schnell vergessenen Allerweltsblockbustern wie Fluch der Karibik oder Transformers abheben und für die junge Generation zu einem Phänomen wie Star Wars werden könnte, das auch noch weiterlebt, wenn Cameron sich neuen Dingen widmet.(zwischen dem Ende der Prequel-Trilogie und der rekordbrechenden Neuauflage lagen auch nur 10 Jahre.) Dafür werden allerdings nicht nur eindrucksvolle CGI-Welten und bahnbrechende 3D-Action, sondern auch ein paar Kultcharaktere nötig sein, die den Verkauf von Ablegerware wie Merchandising, Büchern, Comics, Computerspiele usw. anheizen.

Fakt 2 Ich finde es ärgerlich, dass sich das Startdatum seit Jahren verzögert und das Cameron jetzt schon seit über 20 Jahren nur mit 2 Filmwelten beschäftigt ist.


Eine Diskussion, über etwas, wo es gar nichts zu diskutieren gibt, wollten andere daraus machen. :lol:

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BeitragFr 22. Jan 2016, 21:49 
Inventar
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Ich trauere nicht sonderlich, weil James Cameron so lange mit Titanic und Avatar beschäftigt war und ist. Ich sehe es eher so, dass James Cameron ein Regisseur ist, der seit 25 Jahren keinen Film mehr machte, der mich begeistert hätte. Ich mochte auch seine Filme nach Terminator 2, aber für mich persönlich sind sein Vermächtnis drei Filme, die nicht viel jünger sind als ich selbst.
Avatar war OK, aber wenn man schon Pocahontas in Space dreht, dann doch bitte auch mit Figuren, für die ich mich interessiere.
Rey und Finn leben in Star Wars natürlich davon, dass die Figuren sympathisch und die Schauspieler charmant und charismatisch sind. Die Story ist auch nicht der Renner. Aber man möchte mit den beiden ein Abenteuer erleben.
Bei Avatar war das nicht gegeben. Sam Worthington ist irgendwo zwischen Jai Courtney und langweilig anzusiedeln und Zoe Saldana gefällt mir in Natura besser als in blau.
Interesse an den Fortsetzungen habe ich, weil die von Cameron erschaffene Welt Potential hat und ich einfach mal hoffe, dass Cameron die Kritik an der Geschichte zur Kenntnis nahm und weiß, dass Teil 3 + 4 nur große Hits werden können, wenn Teil 2 eine Story bietet, von der man mehr sehen will.
Ein reiner visueller Augenschmaus wird nicht mehr ausreichen, den Trick kann Cameron nicht zweimal anwenden.

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BeitragMi 27. Jan 2016, 01:11 
Inventar
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Abgesehen von der eigentlichen filmischen Qualität finde ich es vielmehr erschreckend wie Avatar popkulturell absolut irrelevant und vergessen zu sein scheint. Genau an diesem Punkt sind Star Wars-Vergleiche etc. zum jetzigen Zeitpunkt auch eher unangebracht. Bin trotzdem sehr gespannt auf die Trilogie. Habe den ersten Teil zwei Mal im Kino gesehen und mich gut unterhalten gefühlt. Aber zugebenermaßen ist die Pocahontas-Story für mich auch einer dieser zeitlosen Storyschablonen, auf die man sich verlassen kann - wenngleich sie nicht mehr aus den Socken haut.


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BeitragMi 27. Jan 2016, 16:06 
Inventar
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Holzklotz hat geschrieben:
Abgesehen von der eigentlichen filmischen Qualität finde ich es vielmehr erschreckend wie Avatar popkulturell absolut irrelevant und vergessen zu sein scheint.


Was genau hat der Film denn, dass ihn popkulturell so wertvoll macht? Blau sein hatten schon die Schlümpfe zu bieten.

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BeitragMi 27. Jan 2016, 17:36 
Inventar
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vicaddict hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Abgesehen von der eigentlichen filmischen Qualität finde ich es vielmehr erschreckend wie Avatar popkulturell absolut irrelevant und vergessen zu sein scheint.


Was genau hat der Film denn, dass ihn popkulturell so wertvoll macht? Blau sein hatten schon die Schlümpfe zu bieten.

Der Film hat nichts und alles, was ihn popkulurell besonders macht, so wie alles in der Popkultur.
Es verwundert schon, dass der erfolgreichste Film aller Zeiten gar keinen Fußabdruck hinterließ. Ganz plump gesagt, Chewbacca und Indiana Jones findest du auf jedem Karneval, einen Na'vi auf keinem.
Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass Avatar keinen weiterführenden Content hat. Wenn die Filme im Rhythmus von 2 Jahren erschienen wären und 2017 schon der 5. Teil erschiene, sähe das vielleicht auch anders aus.

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BeitragMi 27. Jan 2016, 21:09 
Inventar
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Wer malt sich auch am ganzen Körper blau an und läuft halb Nackt Karneval durch Köln? Frauen können garnicht solange Arme haben um Abstand zu halten :D

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BeitragSa 12. Mär 2016, 12:22 
Newcomer 2011
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Vielleicht kennt ihr es ja schon.
Ein Darth Maul Fanfilm aus Deutschland:
https://www.youtube.com/watch?v=Djo_91jN3Pk


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