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Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Do 25. Feb 2021, 09:57
von TorianKel77
Weathering With You

So ganz gekickt hat mich das nicht. Irgendwie dachte ich auch wirklich oft an Your Name, so ganz lässt sich der Vergleich innerlich nicht unterdrücken ':) . Diese Verfolgungsjagd zum Schluss mochte ich auch überhaupt nicht. Zu viele Kleinigkeiten die mich nicht überzeugt haben insgesamt. Trotzdem per se eigentlich kein schlechter Film, hätte spontan zwar nur 6-6,5/10 gesagt, find das dann aber eigentlich wiederum zu niedrig :-.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Sa 6. Mär 2021, 07:38
von Sentinel2003
Vittel hat geschrieben: Do 25. Feb 2021, 08:13 Nicht den Greenscreen, es wurden ja extra wenig computergenerierte Effekte genutzt, deswegen haben sie eine echte 747 in ein Gebäude gefahren.
Aber das konnte man sehen, man fühlt sich manchmal weniger direkt im Film, sondern findet sich auf dem Regiestuhl wieder, als ob man direkt am Set sitzt und die Filmaufnahmen beobachtet. Man sieht das Makeup, man sieht gut, dass sich Gegner nicht im Nahkampf prügeln, sondern eher miteinander turnen.

Ja, das mit dieser ausgedienten Maschine wußte ich ja, dass stand ja auf vielen Medien Seiten und wurde in sehr vielen Berichten zum Film auch im Fernsehen gesagt.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Do 11. Mär 2021, 03:19
von Wolfsgesicht
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Das zweite Mal gesehen, und leider büßt der Film beim zweiten Sehen etwas ein, da man des Rätsels Lösung schon kennt. Es spricht aber für den Film, dass ich nach 6 Jahren noch weiß wo das Foto ist und was drauf ist.
Zum Film kann man sagen: Es passt fast alles. Sicherlich einer der schönsten Abenteuerfilme die es gibt, und der schönste den ich kenne. Er macht Lebenslust, ist schön komponiert, musikalisch toll und ein absoluter Wohlfühlfilm der regelmäßig einen wunderbaren Humor versprüht, der nicht albern wirkt. Ist ja eine Paraderolle von Ben Stiller, humorvolle Filme zu machen die nicht albern wirken. Mag ich ja total.

Bei Amazon Prime zu sehen.

8,5/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 16. Mär 2021, 01:39
von Wolfsgesicht
Die Truman-Show

Habe diesen Klassiker nur als Kind gesehen. Jetzt erst fällt mir das schamlos parodierte Product-Placement und die lächerliche Anzahl an Kameras auf.
Eine wahnsinnig intelligente Komödie, die gleichsam nah am Leben ist und auch ernste Themen behandelt.
Aber ihr kennt's ja alle...

8,5/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: So 21. Mär 2021, 14:48
von TorianKel77
Justice League - Snyder Cut

Puh irgendwie waren meine Erwartungen wohl falsch. Der Kernablauf des Films bleibt ja gleich und der war halt einfach mies und bereits lahm. Es kommen jetzt mehr Szenen hinzu die etwas mehr Inhalte zu den Chars liefern, aber unterm Strich einfach noch mehr Langeweile. Da muss man Whedon im Nachhinein eigentlich freisprechen, der hat noch irgendwie nen Kino-tauglichen Film draus gemacht sonst wär er sicher härter gefloppt.
Das Finale hatte ich mir sogar gespart, nach der Qual konnte ich mir die Superman-rettet-den-Tag-Sequenzen nicht auch noch antun..

3/10 (einer für Wonder, einer für Woman und einer für das Lasso :grin: )

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Mo 22. Mär 2021, 09:49
von Nerdus
Ich war mit dem Snyder Cut eigentlich ziemlich zufrieden. Klar, ist halt eigentlich zu viel Film für einen Film und es tut ihm gut, ihn nicht am Stück durchzuschauen, und zum Ende hin wird halt viel referenziert, was wir jetzt nie zu sehen bekommen werden, aber ansonsten fand ich’s deutlich besser als die Whedon-Fassung. Kein Meisterwerk, aber auch nicht unterdurchschnittlich.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Mo 22. Mär 2021, 19:21
von Wolfsgesicht
Hamilton

Hab ich schon mal bewertet, auch schon 3-mal gesehen, liebe den einfach immer wieder aufs neue.

9/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 23. Mär 2021, 18:52
von Theologe
Nerdus hat geschrieben: Mo 22. Mär 2021, 09:49 Ich war mit dem Snyder Cut eigentlich ziemlich zufrieden. Klar, ist halt eigentlich zu viel Film für einen Film und es tut ihm gut, ihn nicht am Stück durchzuschauen, und zum Ende hin wird halt viel referenziert, was wir jetzt nie zu sehen bekommen werden, aber ansonsten fand ich’s deutlich besser als die Whedon-Fassung. Kein Meisterwerk, aber auch nicht unterdurchschnittlich.
Im Grunde haben wir jetzt eine schwache 2 Stunden Version von einem 3 Stunden Film und eine stärkere 4 Stunden Version von einem 3 Stunden Film. So wäre der Film natürlich nie ins Kino gekommen, auch nicht wenn Snyder geblieben wäre. Ich habe mir jetzt auch nochmal Josstice League angesehen und der Snyder Cut ist schon der bessere Film, aber bestimmte Kürzungen wären nötig gewesen, aber ich kann auch verstehen, dass Snyder jetzt gar keine Kompromisse eingehen wollte.
Die Backstory für Cyborg war wichtig, der war das Herz des Films und nicht nur ein Mitläufer wie in Whedons Version, außerdem waren viele der Action Pieces aufwendiger und deswegen guckt man die Filme eben auch.

Für mich war das wichtigste am Snyder Cut, dass man jetzt eine konsistente Trilogie hat. Selbst wenn man Snyders Filme nicht mag, sind die jetzt wenigstens aus einem Guss.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 23. Mär 2021, 20:58
von Sentinel2003
"Don't Let do" ( Sky On Demond bzw. auch auf Amazon )

Komischer Mysterie Film! Ich wollte zwischendrin schon abschalten :worried: :thinking: :hushed: , da ich nicht mehr mit der komischen Handlung klar gekommen bin.....aber, dann bin ich mitte des Films doch noch mit dem Film warm geworden.....tja, der Film ist wirklich Geschmackssache...


5/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 00:47
von Fernsehfohlen
A Star Is Born (2018)

Die inzwischen dritte Neuverfilmung dieses 1937 erstmals veröffentlichten Stoffes steht vor allem vor einer zentralen Herausforderung: Sich gegen den naheliegenden Vorwurf zur Wehr zu setzen, lediglich eine obsolete Reproduktion anachronistischer Hollywoodschnulzen zu sein. Musikalisch ist das - wie wir alle wissen dürften - vor allem dank der Superhits "Shallow" und "Always Remember Us This Way" exzellent gelungen, aber cineastisch? Das fand ich interessant herauszufinden. Eine komplett eindeutige Antwort darauf habe ich darauf nach Sichtung des Films nicht gefunden.

Auf der einen Seite ist es nämlich nicht gelungen, mich vergessen zu lassen, wie abgenutzt und vorhersehbar die Storyline in dem mit 135 Minuten nicht gerade zu kurz geratenen Streifen ist. Große Spannung habe ich nicht verspürt. Andererseits ist das Zusammenspiel zwischen Bradley Cooper und Stefani Germanotta (Lady Gaga) sehr schön anzusehen und die musikalischen Einlagen haben mir ziemlich gut gefallen, sodass zumindest in den ersten beiden Dritteln bei mir wenig Langeweile aufgekommen ist. Hintenraus aber ziehen sich Bradley Coopers (bzw. Jackson Maines) dauernde Abstürze und Drogen-Eskapaden aber für meinen Geschmack eine deutliche Spur zu sehr in die Länge.

"A Star Is Born" ist eine äußerst klassische, moderat kitschig geratene Liebesgeschichte mit guter Musik und zwei sehr guten Hauptdarstellern. Der Film ist sehr ruhig und intensiv, im letzten Drittel aber überspannt man für meine Begriffe den Drama-Bogen zu sehr, sodass ich leider etwas erschöpft aus dem Film herausgegangen bin. Wer auf Liebesdramen und gute Musik steht und vor allem mit inhaltlicher Vorhersehbarkeit gut leben kann, ist hier an der richtigen Adresse. Bei mir überwiegt doch ein wenig die Enttäuschung.

6/10


Fohlen

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 30. Mär 2021, 03:24
von Wolfsgesicht
Jesus liebt mich

Was ein Müll.

2,5/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 30. Mär 2021, 22:17
von Fernsehfohlen
The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben (2014)

Der britische Mathematiker Alan Turing (Benedict Cumberbatch) soll gemeinsam mit einer Gruppe von Spezialisten (unter anderem die von Keira Knightley gespielte Joan Clarke) den legendären enigma-Code der deutschen Wehrmacht entschlüsseln, um den Briten im Zweiten Weltkrieg entscheidende Erkenntnisse zu verschaffen. Doch neben seiner Arbeit muss Turing auch noch ein privates Detail geheim halten: Er ist schwul - und Genialität alleine schützt nicht davor, im Zuge dessen mit einer Hormontherapie zwangsbeglückt zu werden...

Diese sehr dramatische Biografie erhielt im Jahr 2015 zurecht einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch - und wurde in sieben weiteren Kategorien nominiert, unter anderem für die darstellerischen Leistungen von Cumberbatch und Knightley. Ersteres kann ich herausragend gut nachvollziehen, immerhin spielt er die exzentrische, sozial oft unbeholfene Hauptrolle herausragend und zu jedem Zeitpunkt glaubhaft. Bei Knightley wiederum hatte ich bedeutend größere Probleme, ihr die geniale Mathematikerin abzukaufen.

Ansonsten eine äußerst spannende wahre Geschichte, die mit ihren knapp zwei Stunden Laufzeit eher einige Minuten zu kurz als zu lang geraten ist und mich zu keiner Sekunde gelangweilt hat. Sowohl politisch als auch gesellschaftlich spannend, sehr gut erzählt und weder unter- noch überfordernd in seiner Erzählweise. Ich habe den Film durchweg als straight, stimmig und glaubwürdig erfunden, auf das große Pathos wird zum glück auch verzichtet.

Sehr sehenswert für alle Menschen, die sich auch nur ein wenig für die neuere Weltgeschichte interessieren - oder für geniale Menschen, die aller intellektuellen Genialität zum Trotz nie ein unbeschwertes Leben führen können. Äußerst runde Geschichte.


Fohlen

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Do 1. Apr 2021, 17:19
von Nerdus
Theologe hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 18:52Im Grunde haben wir jetzt eine schwache 2 Stunden Version von einem 3 Stunden Film und eine stärkere 4 Stunden Version von einem 3 Stunden Film. So wäre der Film natürlich nie ins Kino gekommen, auch nicht wenn Snyder geblieben wäre. Ich habe mir jetzt auch nochmal Josstice League angesehen und der Snyder Cut ist schon der bessere Film, aber bestimmte Kürzungen wären nötig gewesen, aber ich kann auch verstehen, dass Snyder jetzt gar keine Kompromisse eingehen wollte.
Klar, die vier Stunden sind halt eigentlich reiner Fanservice (oder Selfservice in Snyders Fall :thinking: ) gemischt mit ner ordentlichen Prise Trauerbewältigung, als verkappten Kinofilm darf man das sowieso nicht betrachten, das war ja nicht das Ziel.
Ich denke auch, dass da theoretisch ein ordentlicher bis sehr guter 3-Stunden-Film drinsteckt, vielleicht gibt’s ja irgendwann mal einen Fan-Cut, der alles wieder ein bisschen rafft ':)

Mir gefällt der Ton des Films jetzt auch deutlich besser als die marvelisierte Fassung von Whedon, wo alles bunt und locker sein möchte. Nicht nur, weil es jetzt zu den übrigen DC-Filmen passt, sondern auch, weil man die locker-lustige Humorschiene halt schon bei Marvel zigfach sehen kann (und dann in besserer Umsetzung), wenn man das möchte. Da brauch ich nicht auch noch DC-Filme nach dem gleichen Muster. (Meinetwegen hätte es auch ruhig noch ein bisschen düsterer und brutaler zugehen dürfen, aber es hat sich auch so schon alles deutlich wuchtiger und ›realistischer‹ angefühlt, das tut der Materie schon gut.)

Schon schade, wie das alles gelaufen ist, da steckt ein interessantes Universum drin.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 6. Apr 2021, 22:45
von Wolfsgesicht
Eurovision Song Contest: The Fire Saga

Ich fands richtig gut. Natürlich reißt der Streifen keine Bäume aus, aber für eine Komödie wirklich toll und auch liebevoll zum ESC. Es wird nie zu albern und immer wenn ich dachte es folgt de Fremdscham-Moment des Todes, wurde das ganze auf beste mögliche Art gerettet.
Auch das Ende gefällt mir, habe ich doch befürchtet dass etwas komplett unrealistisches oder ein filmreifes "12 Points to Island" Finale folgen wird. Dies war nicht so, es war ziemlich elegant und nicht völlig ab jedes Realismus.

Schlussendlich verspricht der Film nichts was er nicht hält und enttäuschte mich an keiner Stelle.
Für eine Komödie aber vielleicht doch zeitens etwas zu unlustig und der Sing-a-long war für mich der Tiefpunkt. Natürlich toll, dass viele ESC Künstler einen Gast-Auftritt bekommen haben, jedoch sticht diese Szene als unrealistischst und überinszeniert deutlich heraus. Das ist nicht schlecht, aber hier wars too much.

Wurde gut unterhalten.

8/10