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Re: Mein letzter Film...

Verfasst: So 21. Nov 2021, 06:34
von Burpie
Triple Frontier (Netflix)
Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam und Pedro Pascal als Söldner in Südamerika. Trotz einiger Unausgegorenheiten spannend.
8/10

Apostle (Netflix)
Gute Idee und Darsteller in einem Horror(?)Film, dessen Geschichte und Prämisse in der zweiten Hälfte völlig aus der Spur gerät und dessen Showdown Pippifax ist.
4/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: So 21. Nov 2021, 17:55
von Vittel
Red Notice (Netflix)
Trotz Starbesetzung eher mau. Ryan Renolds muss mal zusehen, dass er nicht komplett zum Sidekick-Kasper verkommt.
6/10


Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (D+)
Eigentlich ja ne nette Idee, aber gesehen hab ich von Martial Arts Geprügel wohl schon zu viel.
Die Anknüpfungen an andere Marvel Comics/Filme ist zwar auf der einen Seite witzig, auf der anderen wirkt das alles zu beliebig.
6/10

Jungle Cruise (D+)
Genau das, was ich erwartet habe. Harmloser Disney Abenteuerfilm, aber gut in Szene gesetzt.
Ein bisschen unheimlich finde ich, wie Dwayne Johnson mittlerweile die Actionfilmwelt aus Hollywood beherrscht. Kommen eigentlich noch Filme ohne ihn raus?
8/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Di 23. Nov 2021, 13:16
von Theologe
Burpie hat geschrieben: Sa 6. Nov 2021, 16:19 The harder they fall (Netflix)
Die schwarze Community feiert sich, indem sie sich den "weißen" Western aneignet.
Leider empfand ich, außer für Delroy Lindo, für keine der Figuren eine wirkliche Sympathie und der Twist verpufft in diesen überlangen 140 min. am Ende. Bemerkenswert: Die "schwarzen" Städte sind bunt und abwechslungsreich, die "weiße" Stadt eintönig. Ähnlich wie bei "Inglorious Basterds" weiß ich mit Parallelweltfilmen nicht wirklich etwas anzufangen und Idris Elba reißt es für mich auch nicht heraus.
5/10
Der Film zeigt genauso eine Parallelwelt wie die "weißen" Western. Historisch betrachtet war einer von vier Cowboys schwarz, das bildet auch kein Western ab. The Harder They Fall ist mehr mit etwas wie Young Guns zu vergleichen. Historisch reale Figuren in einer rein fiktiven Story.

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 04:32
von Sentinel2003
Burpie hat geschrieben: So 21. Nov 2021, 06:34 Triple Frontier (Netflix)
Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam und Pedro Pascal als Söldner in Südamerika. Trotz einiger Unausgegorenheiten spannend.
8/10

Apostle (Netflix)
Gute Idee und Darsteller in einem Horror(?)Film, dessen Geschichte und Prämisse in der zweiten Hälfte völlig aus der Spur gerät und dessen Showdown Pippifax ist.
4/10

Habe "Triple Frontier" schon 2 mal gesehen, krass geiler Army Film....

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Sa 27. Nov 2021, 17:48
von Sentinel2003
"Bruised"





so krasser und starker Sport Film mit Halle Berry und vor allem, mit ihr als Regisseurin! Diese 2 Stunden vergehen wie im Flug, Zudem hat Sie einige kurze Clips auf ihrem instagram Profil zu ihrem Training für den Film rein gestellt.



9/10

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: Sa 27. Nov 2021, 20:11
von Wolfsgesicht
Last Night in Soho
Der neuste Film von Edgar Wright, der letzte war „Baby Driver“. Sicherlich einer der auffälligsten Regisseure was den Stil angeht.
Story kurz und spoilerfrei erzählt: Ellie bekommt einen Platz an der Kunsthochschule in London und hat eine Schwäche für die sixties. In London erlebt sie in ihren Träumen Abende in der Zeit der sixties zusammen mit Sandy, die den Traum hat in einem der Lokalitäten zu singen und aufzutreten. Irgendwann werden die Träume keine Träume mehr, sie begegnet ihr dann auch wenn sie nicht schläft und das ganze nimmt dann Alptraum-ähnliche Züge an.

In der Besetzung finden sich Thomasin McKenzie (Jojo Rabbit, hat etwas gedauert bis ich drauf kam) und Anya Taylor Joy (Damengambit, kennen wohl mittlerweile alle) und die beiden spielen das fantastisch. Zusammen mit den Kunstgriffen von Edgar ist das ein sehr fesselndes Erlebnis und ein überzeugender Film. Auch die Story gibt ein bisschen was her, was vor allem nicht der klassische Einheitsbrei ist, aber sie ist teils gut vorhersehbar. Ich muss aber sagen, dass die Story - und damit der ganze Film - für mich nach hinten hin schwächer wird. In den romantischen Szenen der sixties verliere ich mich und lasse mich treiben, später wo ihre Gedanken immer düsterer werden verändert sich die Chemie des Films ins dunkle und dieses Freiheitsgefühl geht verloren. Allerdings gefällt mir auch dieser Aspekt des Films, nur halt nicht so gut wie der Beginn.
Edgar schafft es nur nicht seinen Figuren besondere Tiefe zu verleihen. Sandy wirkt bis zum Schluss nur oberflächlich ergründet, bei Ellie kommt man auch nicht so richtig rein. Was die Nebenfiguren angeht kommt überhaupt keine Tiefe rein. Die begleiten das Geschehen, aber man lernt sie als Zuschauer im Grunde nicht kennen. Dies ist etwas schade.

Ich liebe die Art des Films und die beiden Hauptdarstellerin, die Story ist gut mit Schwächen hinten heraus und überraschungsarm, die Musik belebt das ganze und gibt dem ganzen ein schönes Tempo und den passenden Flair, Charaktere sind so Mittel.

8/10

Leider wird der Film vom Kino hier sehr stiefmütterlich behandelt. Die Vorstellungen sind gut gefüllt (habe über mehrere Tage überlegt zu gehen und hab nach Karten geschaut), schon in Woche 3 gibts aber nur noch eine Vorstellung am Tag. Würd ja gerne nochmal, aber der kleine Saal ist echt immer proppenvoll, das ist dann gerade doch nix für mich…

Re: Mein letzter Film...

Verfasst: So 28. Nov 2021, 02:26
von Sentinel2003
.....is halt kein Blockbuster Film :relieved: