Basil hat geschrieben:Ey, was haltet ihr von der These: Je tiefer man in sich geht, je stärker man in die innere Tiefe abzusteigen vermag, desto stärker fühlt man sich mit der Natur verbunden und erkennt in dieser auch das Verbundene, Zusammenhängende. Was meint mir, dieses öde Leben mit den paar Gedanken, die einem so halb vorhängen. Lässt es sich überwinden, in dem man in die Tiefe geht?Ich verbinde das gerade mit einer Form des Glaubens, denn dieses tief in-sich-gehen, dieses das Leben ein Stück weit überwinden, dieses Sinn suchen an etwas, ist ja auch eine Funktion, die eigentlich die Religion ausleben kann.
Und auf der anderen Seite verbinde ich es mit Philosophie: Durch ständiges Fragen und Hinterfragen nervt man zwar seine Umwelt, gleichzeitig entdeckt man aber auch sich selbst und man entdeckt das, was die Komplexität des Lebens eigentlich ausmacht. Insofern macht es das Leben spannend. Aber überwinden lässt es sich damit sicherlich nicht.



