Wer wird deutscher Meister 2014?

Bayern München
27
61%
Borussia Dortmund
8
18%
Bayer Leverkusen
1
2%
Schalke 04
2
5%
Sport-Club Freiburg e.V.
1
2%
Eintracht Frankfurt
Keine Stimmen
0%
Hamburger SV
1
2%
Borussia Mönchengladbach
Keine Stimmen
0%
Hannover 96
2
5%
1. FC Nürnberg
Keine Stimmen
0%
VfL Wolfsburg
Keine Stimmen
0%
Anderer Verein (Stuttgart, Mainz, Bremen, Augsburg, Hoffenheim, Hertha, Braunschweig)
2
5%
von Columbo
#1362755
P-Joker hat geschrieben:Warum führt man für die Relegation keine Play-Off-Spiele ein wie in anderen Sportarten.
Dann müsste man z.B. 2 von 3 Spielen gewinnen.
Auf einen Spieltag mehr käme es ja auch nicht mehr an.
Oder im Pokal-Modus. Nur ein Spiel und zwar beim Zweitligisten. Das fände ich fair. Aber grundsätzlich bin ich eh gegen diese Relegation. Man braucht keine 34 Spieltage um dann im K.O.-Modus zu entscheiden.
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von CaptainCharisma
#1362757
Dann kam es wie es kommen musste. In zwei Spielen gegen einen Zweitligisten schaft man 1 Tor und alles ist wieder gut. Denn Rettungsschirm, denn man mit der Relegation wieder eingeführt hat, erschließt sich mir weiterhin nicht.
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von vicaddict
#1362758
Poncho hat geschrieben:Und die anderen Spiele habe ich aufgezählt, weil es entscheidende Spiele waren, Finali, letzte Sekunde, letzter Spieltag usw...
Dann sagen dir Barcelona 99 oder das Finale dahoam nichts?
1994: Statt einem möglichen 1:1 wird Bayern der Sieg geschenkt durch ein Nicht-Tor. Bei Remis wären die Bayern nicht Meister geworden und Nürnberg nicht abgestiegen. So gabs ein Wiederholungsspiel und das Ende ist bekannt.
Das Wiederholungsspiel gab es, weil Nürnberg Protest eingelegt hat und nicht der FCB. Klar haben wir am Ende davon profitiert, aber das kann man einem doch nicht zum Vorwurf machen. Ich halte es auch für Quatsch so zu tun als wäre es die Regel, dass Bayern in wichtigen Spielen immer das Glück auf seiner Seite hat. Der entscheidende Punkt ist eher der, dass der FCB regelmäßig in wichtigen Spielen steht, während andere Teams häufig nur Eintagsfliegen sind. Kein Wunder, dass man immer die Auffassung hat, dass der FCB ständig bevorteilt würde, weil er die einzige Konstante in wichtigen Spielen ist. Am Ende ist das aber Quatsch.
Der Bayern-Sieg gestern war natürlich nicht unverdient, genauso wenig letztes Jahr in London. Mich ärgern halt solche spielentscheidenden Fehlentscheidungen tierisch. Wenn die Bayern wie die letzten 2 Jahre souverän Meister werden, ist das völlig verdient und ich habe damit gar kein Problem. Aber die beiden Finali so zu verlieren, ist einfach bitter für Dortmund und wenns anders herum wäre, wäre das Geschrei bestimmt noch weitaus größer.
Natürlich ist das bitter. Der BVB ist im Grunde aber selbst Schuld. Bayern war gestern alles andere als unschlagbar und körperlich am Ende. Dortmund war aber nicht clever genug. Klar wurde das eine Tor nicht gegeben, aber andere Torchancen hatte man auch nicht wirklich. Man hatte keine Antwort auf Peps Taktik. Im Grunde erstaunlich, wo sich Klopp doch nach dem Spiel auf der PK damit gebrüstet hat gewusst zu haben wie der FCB spielen würde.

Ich bin da ja im Grunde bei dir, nur ist es doch Quatsch zu glauben, dass es andersherum genauso wäre. Die Medienlanschaft rubbelte sich doch über Wochen hinweg einen ab, weil sie dem FCB endlich mal wieder eine Krise andichten konnte. Im Doppelpass wurde letzte Woche gar ernsthaft die These verbreitet Pep wäre gescheitert, weil er das Triple nicht verteidigen konnte. Heuer gewannen wir 4 von 5 Titeln und auch da spricht man nur davon, dass der FCB die Saison gerade so gerettet hätte. Das ist doch absurd.

Hätten wir das Spiel gestern verloren, hätte es keine Diskussion darüber gegeben, ob das Tor berechtigt gewesen wäre oder nicht. Vom moralischen Sieger will ich gar nicht erst anfangen, schon gar nicht, wo wir doch vor Spielbeginn zum Außenseiter deklariert wurden. Hätten wir verloren, hätte man uns zerrissen und verspottet. Den BVB lobt man.

Bei einer Niederlage wäre es nur um Guardiola und seine Taktik gegangen. Das ist der Unterschied zum BVB. Die Presse stilisiert den BVB seit zwei, drei Jahren zum ebenbürtigen Rivalen herauf und berichtet immer nur einseitig. Man versucht krampfhaft eine große Rivalität herbeizureden und in dieser Konstellation ist der FCB stets das Böse, während der BVB stets das Gute verkörpert. War doch zuletzt wunderbar zu sehen als Watzke meinte die Unwahrheit zu einem Darlehen sagen zu müssen und sich anschließend die ganze Republik darüber aufgeregt hat, dass Hopfner es richtig stellte.

Das wirklich traurige an der Sache ist nur, dass Typen wie Watzke und Dickel tun und lassen können was sie wollen und nichts hinterfragt wird. Husten Sammer oder Pep nur mal, wird es sofort als großer Skandal verkauft. Das ist der eigentliche Skandal in Sachen Wahrnehmung und Medienlandschaft. Wer im Jahr 2014 noch glaubt, dass die Bayern da oben stehen, weil sie betrügen, Glück haben, oder die Konkurrenz kaputt machen, der hat sich entweder von der Medienlandschaft einlullen lassen, oder glaubt daran, weil er unbedingt ein Feindbild braucht. Mit der Realität hat das aber schon lange nichts mehr zu tun. Bayern polarisiert eben, da interessiert es nur leider niemanden wirklich was die Wahrheit ist.
von TorianKel77
#1362759
Columbo hat geschrieben:
P-Joker hat geschrieben:Warum führt man für die Relegation keine Play-Off-Spiele ein wie in anderen Sportarten.
Dann müsste man z.B. 2 von 3 Spielen gewinnen.
Auf einen Spieltag mehr käme es ja auch nicht mehr an.
Oder im Pokal-Modus. Nur ein Spiel und zwar beim Zweitligisten. Das fände ich fair. Aber grundsätzlich bin ich eh gegen diese Relegation. Man braucht keine 34 Spieltage um dann im K.O.-Modus zu entscheiden.
Sign. Und es profitieren einfach die Erstliga-Klubs zu sehr. Ich denke da wird sich die Tendenz die nächsten Jahre eher verfestigen.
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von Poncho
#1362769
vicaddict hat geschrieben:
Poncho hat geschrieben:Und die anderen Spiele habe ich aufgezählt, weil es entscheidende Spiele waren, Finali, letzte Sekunde, letzter Spieltag usw...
Dann sagen dir Barcelona 99 oder das Finale dahoam nichts?
Doch, natürlich. Nur da gab es halt keine krassen Fehlentscheidungen gegen Bayern, das war einfach Riesendusel bzw. Glück für United und Chelsea oder Pech und Unvermögen der Bayern, je nachdem, wie man es sehen will.

Mit dem Rest, den du schreibst, stimme ich dir natürlich größtenteils zu. Mit dem Geschrei meinte ich aber eher das Bayern-Geschrei und nicht das der Medien. Die schreiben doch sowieso, was sie wollen. Dass gerade bei den Bayern immer alles so aufgebauscht wird, ist ja bekannt und das alles immer nur superscheiße oder supertoll ist, auch. Natürlich manipulieren die Medien unser aller Meinungen, was da die Wahrheit ist oder nicht, weiß keiner von uns.

Dieses Bayern-Feindbild gibt es bei vielen, klar, nur haben da nicht nur die Medien ihren Anteil dazu beigetragen, sondern vor allem auch ein gewisser Mensch der Bayern-Familie. Und wir alle wissen, wen ich meine. Und das seit 40 Jahren.

Zum Spiel gestern noch. Ja, der BVB hat nicht gut gespielt, das ist klar, es war ein Kampfspiel um jeden Zentimeter. Gerade von Reus und Lewandowski hätte man mehr erwarten können, als fast die ganze Zeit unsichtbar zu sein und alle Bälle zu verlieren. Der letzte Pass kam einfach nie an, aber ein paar Chancen hatte man schon. Nichtsdestotrotz hätte man das Spiel aber gewinnen können, wenn, ja wenn...

Zur Torkamera, Torrichter: Sind wir ehrlich, der DFB will es doch genauso: Endlose Diskussionen in den Medien, noch mehr Hype, Geld etc. Man sieht, was jetzt wieder los ist. Wie schön ist das im Tennis mit dem Hawkeye oder auch in anderen Sportarten, egal ob die Technik da zu 95 oder 99% genau funktioniert, es wird von allen akzeptiert und gut ist und der Sport ist zumindest in dieser Hinsicht ehrlicher und gerechter. Aber im Fußball will man das gar nicht.
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von Fernsehfohlen
#1362778
TorianKel77 hat geschrieben:
Columbo hat geschrieben:
P-Joker hat geschrieben:Warum führt man für die Relegation keine Play-Off-Spiele ein wie in anderen Sportarten.
Dann müsste man z.B. 2 von 3 Spielen gewinnen.
Auf einen Spieltag mehr käme es ja auch nicht mehr an.
Oder im Pokal-Modus. Nur ein Spiel und zwar beim Zweitligisten. Das fände ich fair. Aber grundsätzlich bin ich eh gegen diese Relegation. Man braucht keine 34 Spieltage um dann im K.O.-Modus zu entscheiden.
Sign. Und es profitieren einfach die Erstliga-Klubs zu sehr. Ich denke da wird sich die Tendenz die nächsten Jahre eher verfestigen.
Die Ergebnisse sprechen aber für die Relegation, auch im Hinblick auf die Folgesaison. Gehen wirs doch mal durch:
2008/09: Cottbus - Nürnberg
--> Zweitligist Nürnberg siegt, Folgesaison 16. und erneut Relegation
2009/10: Nürnberg - Augsburg
--> Erstligist Nürnberg siegt, Folgesaison 6.
2010/11: Mönchengladbach - Bochum
--> Erstligist Gladbach siegt, Folgesaison 4.
2011/12: Berlin - Düsseldorf
--> Zweitligist Düsseldorf siegt, Folgesaison 17. und erneuter Abstieg
2012/13: Hoppsdorf - Kaiserslautern
--> Erstligist Hoppsdorf siegt, Folgesaison 9.
2013/14: Hamburg - Fürth
--> Erstligist Hamburg siegt, Folgesaison ???

Da muss man doch einfach mal feststellen, dass die Statistik deutlich eher dafür spricht, dass sich der 16. der Bundesliga anschließend wieder festigt, als dass der 3. der zweiten Liga nach einem Aufstieg in der Lage ist, anschließend so richtig konkurrenzfähig zu sein. Also im Hinblick auf eine möglichst starke erste Liga... joar, ne?


Fohlen
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von AlphaOrange
#1362796
Fernsehfohlen hat geschrieben:Da muss man doch einfach mal feststellen, dass die Statistik deutlich eher dafür spricht, dass sich der 16. der Bundesliga anschließend wieder festigt, als dass der 3. der zweiten Liga nach einem Aufstieg in der Lage ist, anschließend so richtig konkurrenzfähig zu sein. Also im Hinblick auf eine möglichst starke erste Liga... joar, ne?
Nach der Argumentation könnte man Abstieg und Aufstieg auch direkt abschaffen. Hat man im Eishockey schließlich zwecks Planungssicherheit auch getan. Das ist natürlich, wovon die Erstligaklubs profitieren. Die können bedeutend höhere Investitionen tätigen, um sich im Sommer wieder aus der Scheiße zu reißen, während man bei einem Zweitliga-Aufsteiger vorsichtig agieren muss, um nicht über seinen Verhältnissen zu leben (genau so ist ja zB auch Braunschweig vorgegangen).
Aber das darf nicht zugunsten der Erstligisten ausgelegt werden, dass sie die besseren Infrastrukturen haben (zumal sie in der jeweiligen Saison es selbst mit diesen einfach verkackt haben).
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von Vega
#1362798
Alphas Beiträgen ist nichts hinzuzufügen. Die Relegation ist schlicht und ergreifend unfairer Scheiß. Der Erstligist hat die ganze Saison mit einem Erstligaetat geplant, der Zweitligist in der Regel nicht. Demzufolge hat der Bundesligist per se einen haushohen Vorteil. Ähnlich lachhaft unfair meines Erachtens: Die Auswärtstorregel. Finde sie eh generell sehr zweifelhaft, dass sie aber selbst bei zwei Unentschieden angewendet wird, ist eine unfassbare Frechheit.

Es ist genau gekommen wie erwartet. Der HSV spielt 1:1 und Drobny wird zum Helden. Der unverdienteste Klassenerhalt der Bundesligageschichte, es ist einfach nur unfassbar.
von P-Joker
#1362799
Eine Sache ist sogar unfair gegenüber beider Vereine.
Alle anderen können bereits seit letzten Samstag (1. Liga), bzw Sonntag (2. Liga) planen,
die beiden Relegations-Teilnehmer aber erst seit heute.
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von Fernsehfohlen
#1362810
AlphaOrange hat geschrieben:Nach der Argumentation könnte man Abstieg und Aufstieg auch direkt abschaffen. Hat man im Eishockey schließlich zwecks Planungssicherheit auch getan. Das ist natürlich, wovon die Erstligaklubs profitieren. Die können bedeutend höhere Investitionen tätigen, um sich im Sommer wieder aus der Scheiße zu reißen, während man bei einem Zweitliga-Aufsteiger vorsichtig agieren muss, um nicht über seinen Verhältnissen zu leben (genau so ist ja zB auch Braunschweig vorgegangen).
Jo, da stimme ich dir grundsätzlich zu. Ich frage mich dann halt nur, wieso eigentlich genau drei Clubs absteigen sollen und nicht einer, zwei, vier oder fünf? Also auf welcher Basis tätigt man Aussagen wie "mit zwei sicheren Absteigern ist das doch voll unfair, es müssen drei sein"? Wieso müssen es drei sein - außer, weil es eine Zeit lang in der Bundesliga drei waren?
Ich persönlich hätte ja den 15. gegen den 4. und den 16. gegen den 3. spielen lassen, das wäre mein Konzept der Relegation gewesen. Aber generell bin ich ein Fan der Relegation.
Vega hat geschrieben:Ähnlich lachhaft unfair meines Erachtens: Die Auswärtstorregel. Finde sie eh generell sehr zweifelhaft, dass sie aber selbst bei zwei Unentschieden angewendet wird, ist eine unfassbare Frechheit.
Da wiederum stimme ich zu, die Auswärtstorregel finde ich auch bescheuert.


Fohlen
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von 2Pac
#1362812
Was ist denn an der Auswärtstorregel auszusetzen? Auswärts ist es schwieriger ein Tor zu schießen. Entsprechend sollte das auch honoriert werden. Die Regeln kommt doch eh nur zum Einsatz, wenn es nach Hin- und Rückspiel unentschieden steht. Also ganz knappe Ergebnisse.
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von AlphaOrange
#1362833
Über die Auswärtstorregel kann man streiten - gerade in Hinblick auf die Legitimation des Siegers bei zwei unentschieden. Letzten Endes halte ich zu zunächst mal aber für einen fairen Tiebreaker.
Völlig inakzeptabel und unverständlich finde ich allerdings, dass diese Regel meist auch nach Verlängerung Anwendung findet (bei der Relegation bin ich mir jetzt gar nicht 100%ig sicher, aber bei den internationalen Wettbewerben ist es so). Das ist eine krasse Bevorteilung der Auswärtsmannschaft, die einen Bonus bekommt, den die Heimmannschaft nie bekommen konnte. Das gehört augenblicklich abgeschafft.
Fernsehfohlen hat geschrieben:Jo, da stimme ich dir grundsätzlich zu. Ich frage mich dann halt nur, wieso eigentlich genau drei Clubs absteigen sollen und nicht einer, zwei, vier oder fünf? Also auf welcher Basis tätigt man Aussagen wie "mit zwei sicheren Absteigern ist das doch voll unfair, es müssen drei sein"? Wieso müssen es drei sein - außer, weil es eine Zeit lang in der Bundesliga drei waren?
In der zweiten Liga stiegen bis zur Gründung der eingleisigen 3. Liga vier Mannschaften ab. Aus den alten Regionalligen stiegen jeweils zwei auf. Das hat alles seine Vor- und Nachteile und ist sicherlich stark subjektiv. Hat aber mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Relegation erst einmal nichts zu tun.
Fernsehfohlen hat geschrieben:Ich persönlich hätte ja den 15. gegen den 4. und den 16. gegen den 3. spielen lassen, das wäre mein Konzept der Relegation gewesen. Aber generell bin ich ein Fan der Relegation.
Mir ist heute morgen noch eine interessante Idee gekommen, die der DFB mal umsetzen könnte: der "Championship Showdown". Nach dem letzten Spieltag spielen der Erst- und Zweitplatzierte der 1. Bundesliga in Hin- und Rückspiel gegeneinander den Meister aus. Die Vorteile sind so offensichtlich, dass ich mich wundere, dass das noch gar nicht zur Diskussion steht: Vorbei die Zeiten, in denen jemand im März Meister werden und die ganze Liga lähmen konnte. Der Meister ist bis zur letzten Sekunde offen. Auch ist es so gut wie unmöglich, auch Platz zwei schon so früh zu festigen - damit bleibt auch in der Liga der Kampf um die Schale so lange wie möglich offen. Am Ende wird der Fan mit zwei hochspannenden (und im Gegensatz zur Relegation auch hochklassigen) Spielen belohnt. Volle Hütte ist garantiert und die TV-Übertragungen dürften Reichweitenrekorde aufstellen, was wiederum einen neuen Geldregen für die Liga bedeuten könnte. Die massiven Zahlen des Relegationsspiels gestern haben ja gezeigt, was solche KO-Spiele selbst mit minderwertigen Teams für ein Interesse generieren können.
Und um den Unsinn mit der Auswärtstorregel in der Verlängerung zu eliminieren, sollte hier das Golden Goal Anwendung finden.
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von Vega
#1362855
2Pac hat geschrieben:Was ist denn an der Auswärtstorregel auszusetzen? Auswärts ist es schwieriger ein Tor zu schießen. Entsprechend sollte das auch honoriert werden. Die Regeln kommt doch eh nur zum Einsatz, wenn es nach Hin- und Rückspiel unentschieden steht. Also ganz knappe Ergebnisse.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das wirklich noch so ist. Von mir aus kann man die auch weiter anwenden, wenn ein Spiel 0:1 und das andere 1:2 angeht. Wenn allerdings beide Spiele Unentschieden ausgegangen sind...dann konnte - wie es der Name nunmal sagt - keine der Mannschaften eine Partie für sich entscheiden. Bei zwei Remis ist das IMO unglaublich ungerecht.

Alphas Post kann ich mich abermals uneingeschraenk anschließen...in einer Verlängerung ist die Auswärtstorregel ein riesiger Vorteil. Deshalb halte ich es auch für eine Mär, dass es ein Nachteil ist, wenn man im Rückspiel auswärts spielt, auch auf internationaler Ebene.
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von 2Pac
#1362862
Auch in der Verlängerung ist es für die Auswärtsmannschaft schwerer. Nicht umsonst wollen die meisten Vereine das Rückspiel freiwillig zu Hause spielen. Sie haben also 30 Minuten länger ein Heimspiel als der Gegner.
Selbst bei zwei Unentschieden finde ich die Regel gerecht. Fürth hat es in zwei Speilen nur zu Hause geschafft zu treffen. Der HSV musste ein Wunder vollbringen. Vor dem Spiel sagte man noch, der HSV ist der Außenseiter. Aber jetzt wo sie am schwierigeren Spielort treffen ist es auf einmal ungerecht, weil sie nicht gewonnen haben. Ja, Fürth hat aber auch nicht gewonnen und in Hamburg nichts gebacken bekommen!
von flom
#1362864
2Pac hat geschrieben:Auch in der Verlängerung ist es für die Auswärtsmannschaft schwerer. Nicht umsonst wollen die meisten Vereine das Rückspiel freiwillig zu Hause spielen. Sie haben also 30 Minuten länger ein Heimspiel als der Gegner.
Selbst bei zwei Unentschieden finde ich die Regel gerecht. Fürth hat es in zwei Speilen nur zu Hause geschafft zu treffen. Der HSV musste ein Wunder vollbringen. Vor dem Spiel sagte man noch, der HSV ist der Außenseiter. Aber jetzt wo sie am schwierigeren Spielort treffen ist es auf einmal ungerecht, weil sie nicht gewonnen haben. Ja, Fürth hat aber auch nicht gewonnen und in Hamburg nichts gebacken bekommen!
Gut geschrieben :) ich versteh auch nicht warum das nun auf einmal verkehrt ist.

Ich erinnere mich als wir damals gegen Wolfsburg in dem UEFA Cup rausgeflogen sind, genau wegen dieser auswärtstor Regel. So ist das nun manchmal.

Schön zu sehen das auch 20'000 beim Public viewing in unserem Stadion waren. Gab ja noch etlich weitere in hamburg bei dennen auch Kumpels von mir waren.

P.S. Relegation ist und bleibt Mist, auch wenn es uns gerettet hat und es so nun leicht zu schreiben ist.
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von AlphaOrange
#1362870
Vega hat geschrieben:Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das wirklich noch so ist. Von mir aus kann man die auch weiter anwenden, wenn ein Spiel 0:1 und das andere 1:2 angeht. Wenn allerdings beide Spiele Unentschieden ausgegangen sind...dann konnte - wie es der Name nunmal sagt - keine der Mannschaften eine Partie für sich entscheiden. Bei zwei Remis ist das IMO unglaublich ungerecht.
Einen Unterschied zwischen S-N und U-U würde ich auf keinen Fall machen. Bei letzterem gibt es keinen "verdienten" Sieger, bei ersterem verliert jemand, der die Hälfte der Spiele gewonnen hat - nur in einem fielen mehr Tore, zB weil das Rückspiel durch den Entscheidungscharaketer oder andere Spielereignisse offenere und fehlerbehafteter ausgetragen wurde. Sehe keinen Anlass, zwischen diesen Szenarien zu unterscheiden.
Zuletzt geändert von AlphaOrange am Mo 19. Mai 2014, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
von Familie Tschiep
#1362894
2Pac hat geschrieben:Auch in der Verlängerung ist es für die Auswärtsmannschaft schwerer. Nicht umsonst wollen die meisten Vereine das Rückspiel freiwillig zu Hause spielen. Sie haben also 30 Minuten länger ein Heimspiel als der Gegner.
Selbst bei zwei Unentschieden finde ich die Regel gerecht. Fürth hat es in zwei Speilen nur zu Hause geschafft zu treffen. Der HSV musste ein Wunder vollbringen. Vor dem Spiel sagte man noch, der HSV ist der Außenseiter. Aber jetzt wo sie am schwierigeren Spielort treffen ist es auf einmal ungerecht, weil sie nicht gewonnen haben. Ja, Fürth hat aber auch nicht gewonnen und in Hamburg nichts gebacken bekommen!
Nein, die Regel ist nicht gerecht, weil im zweiten Spiel eher die Tore fallen, es benachteiligt eher den Gastgeber des 2. Spiels.
von flom
#1362898
Familie Tschiep hat geschrieben:
2Pac hat geschrieben:Auch in der Verlängerung ist es für die Auswärtsmannschaft schwerer. Nicht umsonst wollen die meisten Vereine das Rückspiel freiwillig zu Hause spielen. Sie haben also 30 Minuten länger ein Heimspiel als der Gegner.
Selbst bei zwei Unentschieden finde ich die Regel gerecht. Fürth hat es in zwei Speilen nur zu Hause geschafft zu treffen. Der HSV musste ein Wunder vollbringen. Vor dem Spiel sagte man noch, der HSV ist der Außenseiter. Aber jetzt wo sie am schwierigeren Spielort treffen ist es auf einmal ungerecht, weil sie nicht gewonnen haben. Ja, Fürth hat aber auch nicht gewonnen und in Hamburg nichts gebacken bekommen!
Nein, die Regel ist nicht gerecht, weil im zweiten Spiel eher die Tore fallen, es benachteiligt eher den Gastgeber des 2. Spiels.
Hättest du dazu eine Statistik? Habe mir kurz die CL dieses Jahr angeguckt, also dort ist damit den Toren doch sehr gleichmäßig verteilt. Bielefeld hat ja auch drei Tore in Darmstadt geschoßen, also finde da jetzt nix in Bezug das Tore eher in Rückspielen fallen.

Außerdem will doch jeder Verein das Rückspiel Zuhause haben, dass kommt ja nicht von ungefähr.
von Columbo
#1362957
flom hat geschrieben:
Außerdem will doch jeder Verein das Rückspiel Zuhause haben, dass kommt ja nicht von ungefähr.
Ist das wirklich noch so? Wenn ich alleine an meine Bayern denke war man in den letzten Jahren deutlich erfolgreicher, wenn man zuerst zuhause spielte, vor allem gegen große Teams. Man denke an United 2010, Real 2012, Arsenal, Juventus und Barcelona 2013, dieses Jahr erneut Arsenal und United. Dem gegenüber steht das Aus gegen Inter 2011 im eigenen Stadion und dieses Jahr gegen Real. Also ich bin mittlerweile froh, wenn wir erst zuhause spielen, weil ein Auswärtsspiel im Camp Nou oder so einfach viel leichter zu bewerkstelligen ist, wenn man sich vorher ein Polster erarbeitet hat. Einen Rückstand zuhause aufzuholen ist viel schwerer, gerade auch wegen der Auswärtstorregel. Geht man mit Rückstand ins Heimspiel und kassiert dann noch ein Tor ist es eh gelaufen.

Ansonsten kann ich mich den Relegations-Gegnern nur anschließen. Sicher sind es jedes Jahr spaßige Spiele, aber eben auch extrem unfair. Dieses Jahr natürlich ganz besonders.
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von moviefan
#1362990
Ich finde die Relegation gar nicht so schlecht. Es bringt mehr Spannung in die letzten Spieltage, wenn es nicht nur um den direkten Abstieg geht, sondern auch noch um den -vielleicht- rettenden Relegationsplatz. Macht die Sache interessanter.
Das mit den Auswärtstoren ist nicht so einfach. Sicher sind Auswärtstore schwieriger (und mehr "wert"), wenn man als Schalke irgendwo in Madrid oder London in der CL spielt; ob das auch für die Bundesliga gilt, wage ich mal zu bezweifeln. Die Entfernungen sind nicht so groß, es waren sicher auch viele HSV-Fans in Fürth mit dabei, und die Stimmung in Hamburg ist sicher nicht so unterschiedlich von der in Köln oder Mainz. Ich kann aber auch verstehen, dass man einheitliche Regeln einsetzen will, und nicht jede Veranstaltung und jedes Spiel unter anderen Bedingungen stattfinden soll.
Dass der HSV sich jetzt so durchgemogelt hat, lag aber weniger am HSV selbst, sondern an den anderen Mannschaften drumrum. Wenn einer der beiden Absteiger nur ein Spiel mehr gewonnen hätte oder Fürth nur ein Tor mehr erzielt hätte, wäre es für Hamburg schon vorbei gewesen. Hat man aber nicht geschafft, und so war der HSV am Ende der Glücklichere. Die Regeln waren auch im Vorfeld allen bekannt; und sich da jetzt so drüber aufzuregen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ja, Hamburg hat den Klassenerhalt spielerisch nicht wirklich verdient. Die anderen aber auch nicht. Der HSV mit dem glücklicheren Ende- was sie draus machen werden wir sehen.
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von vicaddict
#1363008
Zur Relegation sage ich nur folgendes bzw. liefere mal folgenden Text. Was sich die lieben Belgier ausgedacht haben ist letztlich nur die logische Fortsetzung des Gedankens, wenn die Liga im Grunde nur Vorgeplänkel für die eigentliche Action ist. Der eine oder andere wird es schon kennen, aber wer nicht, sollte besser nichts trinken, sonst besteht die Gefahr, dass der Bildschirm geduscht wird. Bitte:
http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Die-spinnen--die-Belgier,127791.html hat geschrieben:Die spinnen, die Belgier
Ganz im Ernst. Haben die sie noch alle? Wäre ich Fußball-Fan in Belgien, ich würde austicken. Volles Rohr. Ich würde nicht mehr zu normalen Saisonspielen gehen. Ich würde lieber zu den Holländern gehen. Oder zu Jeunesse Esch. Vielleicht auch zum Hallenhalma.

Warum ich mich so aufrege? Weil ich den Liga-Modus der "Jupiler League" für einen schlechten Witz halte - und viele Belgier stimmen mir da zu. Frage in die Runde: Wer weiß, wie in Belgien der Meister ermittelt wird? Und die internationalen Plätze? Und die Absteiger?

Ich kenn' und mag das ja eigentlich so: Jeder zweimal gegen Jeden in Hin- und Rückrunde, am Ende abrechnen. Sieht der Belgier ja anders. Der lässt seine 16 Teams schön 30 Spiele machen und teilt dann in Playoffs ein. Aber wie!

Ich erklär' das mal ganz kurz und fange unten an. Das ist schon 'ne Show. Der 15. und 16., schon die ganze Saison gedemütigt, dürfen nämlich in fünf (!) Playoffspielen gegeneinander ausbaldowern, wer wirklich der Grottigste der Liga ist. Dabei geht's aber nicht um "Best-of-Five", sondern in Tabellenformat - der 15. bekommt drei Punkte Startkapital, der 16. fängt mit Null an. Egal ob man jetzt vorher in den 30 Spielen vielleicht 16 Punkte Abstand hatte - geschenkt! Und um was geht's? Der Loser aus diesen Spielen, also der Klub, der nach den fünf Grottenkicks gegeneinander weniger Punkte hat, steigt direkt ab. Ruhe in Frieden.

Der "Sieger" aber darf dann noch gegen den Zweiten, Dritten und Vierten der zweiten Liga um den Verbleib in der Jupiler League spielen. In Hin- und Rückspiel, versteht sich. Auf die Bundesliga gemünzt hieße das: St. Pauli und Frankfurt spielen erst fünfmal gegeneinander. Die SGE setzt sich durch, St. Pauli steigt ab. Dann spielt Frankfurt gegen Augsburg, Bochum und Fürth um einen Platz in der Bundesliga. Maria hilf.

Noch lustiger geht's beim Belgier auf den Plätzen 7 bis 14 zu. Nix mit Sommerpause, auch hier gibt's Playoffs. Worum geht's? Um die lausige Chance auf einen Europa-League-Platz. Der Sieger der Siebenbisvierzehnplayoffs darf nämlich gegen den Vierten der Meisterplayoffs (Erklärung kommt noch, keine Bange!) um einen EL-Startplatz spielen. Yippie! Dafür spielen die Teams auf Platz 7 bis 14 in zwei Vierergruppen (in Hin- und Rückspiel, is klar!) je einen Sieger aus. Die zwei Sieger spielen gegeneinander (Hin- und Rück, auf jeden!) und dann gegen den Vierten (auch hier: Hin- und Rück, Baby!).

Der Clou: Damit kann theoretisch auch der 14. der regulären Saison, also der drittschlechteste Verein nach 30 Spielen, noch in die EL kommen. Das hätte Lierse SK auch beinahe geschafft, by the way. Die wurden in der Gruppe nur knapp Zweiter, weil sie im letzten Spiel 3:4 verloren haben. Und dass, obwohl sie nach 30 Spieltagen nur einen Punkt vor dem 15. (Eupen) lagen. Man stelle sich auch hier auf die Buli gemünzt vor: Gladbach, euphorisiert vom Saisonfinale, walzt über Schalke, Stuttgart, Köln und Hamburg drüber und schlägt dann Hannover - und spielt Europa League. Bei den Belgiern ist alles möglich!

Kommen wir zu den Meisterplayoffs der Teams auf den Plätzen 1 bis 6. Wird lustig, versprochen. Hier haben die Partien der regulären Saison zumindest HALBwegs was zu bedeuten. Die Punkte der regular season werden nämlich zu Beginn der Playoffs halbiert. Bei ungerader Punktzahl wird aufgerundet (merken, wird noch wichtig!).

In der aktuellen Saison lief das so:
1. Anderlecht 65 -> 33
2. Genk 64 -> 32
3. Gent 57 -> 29
4. Brügge 53 -> 27
5. Lokeren 50 -> 25
6. Lüttich 49 -> 25

Am Ende wird der Erste Meister (boah!), der Zweite und Dritte darf in der EL antreten und der Vierte muss gegen den Sieger der Siebenbisvierzehnplayoffs ran. Fünf und sechs gehen leer aus. Anderlecht hatte also nach der regulären Saison eigentlich 16 Punkte Vorsprung auf Lüttich, das wiederum nur wegen einem Punkt mehr als Mechelen überhaupt erst Sechster geworden ist. Aber Lüttich hatte dann Bock. Soviel Bock, dass man in den Playoffs von den ersten neun Spielen acht gewann und sich plötzlich vor dem zehnten und letzten Spiel punktgleich mit Genk (sechs Siege, drei Niederlagen) und weit vor Anderlecht (nur drei Siege) an der Spitze wiederfand.

Gegner im letzten Spiel: Genk, auswärts. Lüttich geht in Führung, nachdem ein Spieler vorher fast vom Gegner umgebracht wurde (de Bleeckere zeigt Gelb, Mourinho rastet zeitgleich in Madrid beim Essen im Restaurant plötzlich aus und weiß gar nicht, wieso), fängt sich aber dummerweise kurz vor Schluss den Ausgleich. Ich dachte ja jetzt: Scheiß egal, Lüttich hat das bessere Torverhältnis und auch den direkten Vergleich gewonnen und darf gleich Champagner schlürfen. Nix da, sagt der Belgier. Bei Abpfiff freuen sich nämlich die Genker (oder Genkesen?) wie Schnitzel und bekommen die Meister-Trophäe. Warum? Weil in den Playoffs folgende Regel bei Punktgleichheit gilt: Wenn ein Verein bei der Punkthalbierung zu Beginn der Playoffs einen aufgerundeten Punkt "geschenkt" bekommt, steht er bei Punktgleichheit automatisch hinter einem Klub, der astrein halbierte Punkte hat. Kapiert? Weil bei Lüttich aus 49 Punkten 25 gemacht wurden, bei Genk aber aus 64 32, wurde Genk am Ende Meister.

Ganz im Ernst: die spinnen, die Belgier.
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von Vega
#1363011
Kenne den Blogeintrag. Die Holländer verfahren mittlerweile ganz ähnlich. Absurd, einfach nur absurd.
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von Fernsehfohlen
#1363013
Also bei den Belgiern ist das wirklich völlig ausgeartet, sowas will ich ganz sicher auch nicht. :lol: Aber natürlich ist es viel spannender, wenn es zwischen Platz 15 und 17 drei verschiedene Stufen gibt statt nur zwei. Und es ist meines Erachtens auch irgendwo leistungsbezogener, wenn der 16. nicht mit dem 17. (oder 15.) gleichgestellt wird. Statt eines krassen Breaks nach Platz 15 gibt es so immerhin noch die Stufe "vielleicht Abstieg". Es macht die Liga spannender (stellt euch mal den diesjährigen Abstiegskampf an den letzten Spieltagen vor, wenn nach dem 15. Sense gewesen wäre), stellt eine Zwischenstufe zwischen direktem Abstieg und direktem Klassenerhalt dar (Thema Leistungsprinzip, Kinners) und bringt durch die zwei weiteren und sehr quotenstarken Relegations-Spiele auch einiges an Geld ein.


Fohlen
von TorianKel77
#1363016
Zur Reli kann ich mich Alpha und Dark komplett anschließen. Speziell eben auch der Punkt das Erstliga-Etat auf Zweitliga-Etat trifft. Die Voraussetzungen sind da ganz andere und meiner Meinung nach tut eine höhere Fluktuation der Liga eher gut, auf Dauer sehe ich da eher noch mehr Probleme entstehen drinzubleiben für die anderen Aufsteiger wenn vielleicht auch mal ein, zwei Saisons hintereinander die Aufsteiger direkt runtergehen. Finanziell könnten sich die Klubs da schon abheben, bei ner 18er Liga halte ich drei Ab-/Aufsteiger einfach für ideal, bei einer 20er Liga würde ich sogar 4 befürworten, was ja glaub ich auch nicht in allen europäischen Ligen praktiziert wird.
AlphaOrange hat geschrieben:Über die Auswärtstorregel kann man streiten - gerade in Hinblick auf die Legitimation des Siegers bei zwei unentschieden. Letzten Endes halte ich zu zunächst mal aber für einen fairen Tiebreaker.
Völlig inakzeptabel und unverständlich finde ich allerdings, dass diese Regel meist auch nach Verlängerung Anwendung findet (bei der Relegation bin ich mir jetzt gar nicht 100%ig sicher, aber bei den internationalen Wettbewerben ist es so). Das ist eine krasse Bevorteilung der Auswärtsmannschaft, die einen Bonus bekommt, den die Heimmannschaft nie bekommen konnte. Das gehört augenblicklich abgeschafft.
Dass das mal jemand erwähnt ... das find ich schon seit jeher so dämlich. Ich war auch ganz früher rein vom logischen Empfinden der festen Überzeugung, dass wenns zur Verlängerung kommt das Ganze quasi nochmal wie ein eigenes Spiel zählt und nicht noch auf den bisherigen Spielstand angerechnet wird?! War dann richtig schockiert und fassungslos als ich es gemerkt hatte. War das eigentlich schon immer so?

@Belgien: lol ... das die ne Meisterrunde spielen wusste ich, aber das alles nochmal ausgespielt wird :lol: . Und warum aufrunden und nicht gleich mit halben Punkten rechnen? Sinn macht das ja, aber so verwirrt es doch noch mehr.
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von Crenshaw
#1363027
Die Relegation ist ja mehr oder weniger auch ein Endspiel. Von daher sollte es auch meiner Ansicht nach ein einziges Spiel auf neutralem Platz sein. So wird es doch auch bei den Amateuren gemacht.

Bin ja mal gespannt wie es jetzt mit dem HSV in der neuen Saison weitergeht. Bei Gladbach und Hoffenheim war ja schon in den letzten Spielen eine Tendenz nach oben abzusehen was man ja nun beim HSV nicht gerade behaupten kann.
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