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BeitragSa 18. Feb 2017, 15:01 
Newcomer 2011
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Am Dienstag startet auf Pro7 die neue Serie von und mit Christian Ulmen.
Kann man als Mix zwischen Pastewka und Stromberg sehen.
Ich konnte schon einen Blick in die zweite Folge werfen und der Fremdscham übertrifft den eines Strombergs noch um weiten. :mrgreen:


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BeitragMi 22. Mär 2017, 03:21 
Administrator
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Administrator
 
 
Ist eine ganz wundervolle Serie, bei der ich froh bin, sie doch noch spontan aufgenommen und angeschaut zu haben. Ich respektiere Ulmen ja total, muss aber ehrlich sagen, dass er mich bislang mit den Sachen, die er so gemacht hat, nie so komplett umgehauen hat. Aber "Jerks" steht wirklich in der Tradition von "Pastewka" und "Stromberg", ist vielleicht nur noch etwas derber. Im Positiven, also im Sinne von: Traut sich an Dinge heran, die auch die beiden Götter der neuren deutschen Comedyserien-Geschichte nur bedingt gewagt haben. Aber auch im Negativen, dass man teilweise doch ein wenig Pipi-Kaka-Humor nutzt. Grad die ersten Folgen der Staffel hatten für meine Begriffe davon noch etwas sehr viel.

Richtig fantastisch fand ich die Folge, wo sie in Asikleidung zu ner Ex von Christian gehen und sich die Gesellschaft dort als übelste Schickimicki-Snobs rausstellen. Oh mein Gott, hab ich mich fremdgeschämt, als Christian da den Witz erzählt hat. :lol:

Drei Folgen hab ich noch und wer "Pastewka", "Stromberg" oder vielleicht auch den "Tatortreiniger" mag, sollte hier echt mal reingucken. Vielleicht sogar am Anfang eher eine der mittleren Folgen und nicht unbedingt die erste, weil ich die doch ziemlich vulgär und ein bisschen infantil fand (wenn ich sie grad noch richtig in Erinnerung hab).


Fohlen

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BeitragMi 9. Mai 2018, 15:55 
Administrator
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Gerade die zweite Folge der neuen Staffel gesehen - ich glaub, mir kommt das Essen hoch. Also das mit dem künstlichen Darmausgang ist wirklich mal etwas, das selbst meine durch und durch verdorbene Seele noch herausfordert. :o Auf sowas muss man auch erstmal kommen. :twisted:

Schade, dass die Quoten nun doch in die gewohnte Richtung zu zeigen scheinen.


Fohlen

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BeitragMi 9. Mai 2018, 17:56 
Chefposter/in
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O Gott ja, das war übel :mrgreen: . Und mal wieder so vermeidbar... nur weil er nicht den Arsch in der Hose hat die erste peinliche Situation aufzuklären, manövriert er sich und alle anderen tiefer ins Desaster. Im richtigen Leben würde ich ihm so sehr Prügel wünschen!

Insgesamt kriegt man das, was schon die letzte Staffel bot. Daumen hoch also :mrgreen: .

Hoffe Mal es fängt sich quotenmäßig. Hab es selbst nur durch Zufall gesehen.

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BeitragMi 9. Mai 2018, 18:48 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Mir geht das da genau umgekehrt, ich verfolge das mediale Wirken von Ulmen seit vielen Jahren und halte ihn für einen sehr talentierten Schauspieler und Kreativen. Er hat ja meist mit Grenzen gespielt und das erzeugen oder transportieren von Scham war da meist ein Kernelement.

Da waren früher so geniale Formate dabei Mein neuer Freund, Who wants to Fuck my Girlfriend, dann viele Websachen für Ulmen.tv Alexander von Eich hilft usw.

Beim Tatort finde ich ihn auch recht gut.

Jerks ist qualitativ und visuell gut produziert. Der Cast macht seine Sache auch gut. Aber inhaltlich übrzeugt sie mich nicht, ich musste an manchen Stellen glaube schon lachen, muss ich gestehen aber mich stört an dieser Serie einiges, eventuell das immer komplett identische Muster einer jeden Folge, eventuell auch das sehr bewusste und konstante setzen auf einen sehr vulgären und niveauarmen Stil. Das ist einfach in der Form zu drüber, und auch etwas sehr einseitig. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll hier ja auch eine scheinbare Realität gezeigt werden aber während das bei Stromberg gelingt wirkt das hier ja eigentlich nur immer komplett unauthentisch.

Jetzt werden hier die Vergleiche zu Pastewka und Stromberg herangezogen, was ich inhaltlich auch nachvollziehen kann, denn sie arbeiten mit sehr ähnlichen Mitteln und die Struktur weißt Überschneidungen auf, allerdings bewegen sich die genannten Formate auf ganz unterschiedlichen Niveauebenen. Was bei Pastewka oder Stromberg noch den Anschein von Leichtigkeit und Zufall erweckt, dass wirkt bei Jerks zu sehr gewollt.

Für mich persönlich ist Jerks eigentlich inhaltlich das schwächste Projekt von Ulmen, zumindest von den Formaten die ich kenne. Wobei man fairerweise erwähnen muss, es ist nicht gänzlich seine Idee, sondern das Konzept ist adaptiert.


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BeitragMi 9. Mai 2018, 20:11 
Administrator
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Administrator
 
 
Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass du überhaupt mal bei irgendwas lachen musst, Bunga. Dafür schreibst du viel zu... nüchtern, analytisch und irgendwie auch "technisch". Also nach meinem Empfinden - nicht böse gemeint, ich kanns mir nur wirklich nicht vorstellen, dass du einfach mal ganz unverkopft Spaß an einer Sendung hast. ^^

Ich finds übrigens auch nicht durchweg witzig, an einigen Stellen ist es mir auch zu drüber und zu vulgär. Aber andere Szenen liebe ich dafür umso mehr - gestern etwa:
- Den Moment, wo sie im Supermarkt den einen Nachbarn getroffen haben und Fahri plötzlich meinte "ich habe genug Freunde, ich brauch keine mehr" sowie die anschließenden Rettungsversuche dessen.
- Ulmens "alte Eiche"-Vergleich bei seiner Ische.
- Fahris toller "Witz" über das Contergan-Opfer - wobei ich da fast noch lustiger fand, als Ulmen irgendwann als letzten Rettungsversuch einwarf, dass sie ja generell über sowas nie lachen - und wenn, dann grundsätzlich immer nur MIT diesen Menschen. :lol:
- Und dann natürlich dieses unfassbar eklige Finale.

Also grad diese fremdschämigen Momente finde ich schon richtig toll gespielt und inszeniert. Da find ichs dann auch nicht so schlimm, wenn sich Fahris Ische hin und wieder mal an der Mumu rumspielt oder so. Das ist aber auch weniger mein Humor.


Fohlen

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BeitragMi 9. Mai 2018, 21:49 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Fernsehfohlen hat geschrieben:
Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass du überhaupt mal bei irgendwas lachen musst, Bunga. Dafür schreibst du viel zu... nüchtern, analytisch und irgendwie auch "technisch". Also nach meinem Empfinden - nicht böse gemeint, ich kanns mir nur wirklich nicht vorstellen, dass du einfach mal ganz unverkopft Spaß an einer Sendung hast. ^^


Haha, ne also man muss das unterscheiden, was meinen Kommentier bzw. Schreibstil angeht, beschreibst du das sehr treffend. Dafür bin ich bekannt und auch im Netz an diversen Stellen schon angefeindet worden, weil ich in der Tat sehr analytisch und trocken schreibe.

Aber was das andere angeht, kann ich dich absolut beruhigen ich bin ein lockerer entspannter Typ der durchaus gerne Lacht. Ich habe aber auch festgestellt, dass es zwei gegensätzliche Entwicklungen gibt, es gibt Formate, Projekte, Einspieler, die können ganz reduziert sein oder einen sehr infantile Humor aufweisen und ich kann mich daran sehr erfreuen ebenso an gut gemachten intellektuellen künstlerisch wertvollen Inhalten, wie man den Humor dann jeweils aufnimmt, wird durch verschiedene Aspekte geprägt. Aber doch doch ich kann auch gut ablachen hehe. Aber es müssen einige Parameter stimmen. Ich glaube gelegentlich habe ich das hier auch in Beiträgen schon erwähnt dass es zu den angesprochenen körperlichen Reaktionen gekommen ist.

Es gibt aber natürlich bei einigen Formaten auch aktuell einige Schwächen oder unvorteilhafte Entwicklungen was ja insbesondere einige Comedyformate betrifft.


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