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BeitragSo 15. Mai 2016, 06:54 
Journalist/in
 
 
Mein Fazit nach gestern Abend: Ich glaube ich werde langsam zu alt für den ESC ( oder wie Urban besser sagte Eurovision Video Contest).
Dieses Jahr hat mir kein Lied dann so gut gefallen, das ich gesagt hätte für dieses rufe ich mal an. Die Herren gingen ja mal noch, aber das Geschrei bei den Damen ist nicht so mein Fall. Da ziehe ich doch lieber die ruhige Schiene vor( ala "Olsen Brothers" oder "The Common Linnets").


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BeitragSo 15. Mai 2016, 09:24 
Mitglied im Vorstand
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Adrianm hat geschrieben:
Dann bringt man die Juryvotes halt als erstes, bereits "aufaddiert" und schaltet dann klassisch in die Länder und holt die Zuschauervotes ab.
Win/win?

Nein, keine wirkliche Win/win-Situation da man dann ja auch einfach beim alten System aus den letzten Jahren hätte festhalten können.

Der "Trick" ist ja gerade der, dass ganz am Ende eine relevante Änderung noch möglich wäre. Löst man die zweiten 50% sukzessive auf so deutet sich dann wahrscheinlich nach 90% der Sieger eindeutig ab, und es kann nicht mehr zu diesem "Knall" kommen.

Ich denke, dass das Problem einfach ist, dass man weiterhin diese Schalten und dieses "12 Points goes to"-Mantra haben will.

Würde man einfach sowohl das Jury- als auch das Publikum-Resultat in gestriger Form akkumuliert verkünden dann wäre das Voting-Ergebnis schnell und nichtsdestotrotz sehr spannend verkündet worden, aber würde halt auch keine 10 Minuten mehr dauern statt einer 3/4 Stunde..

Ich könnte mir das in dieser verkürzten Form trotzdem gut vorstellen, sollen sie halt bei Wertung X für Land Y stattdessen einfach eine Schalte zu einer Länder-ESC-Party vor Ort machen um deren Reaktion einzufangen, aber einfach gar keinen mehr reden lassen..

Zu den Voting-Ergebnissen: Der Beginn der Balkanroute hat auch kein gutes Haar am deutschen Beitrag gelassen, um das mal politisch zu analysieren..


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BeitragSo 15. Mai 2016, 09:47 
Fernsehboss
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Wie in den meisten Fällen bleibt auch in diesem Jahr nach dem ESC nur ein Gefühl der Ernüchterung

Die EBU hätte die Ukraine auf jeden Fall disqualifizieren müssen. Aber es war ja nur die Erzählung eines historischen Ereignisses und kein politischer Song. Die meisten historischen Ereignisse waren ja völlig unpolitisch :roll:
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, hätte sie einen Song gebracht in dem sie der Sowjetunion nachtrauert, sagen wir mal mit dem Titel 1991, dann wäre das definitiv disqualifiziert worden

Wenn das so einfach ist dann bewerbe ich mich im nächsten Jahr für den Vorentscheid in Österreich mit meinem Song 1938 in dem ich nur ein historisches Ereignis nacherzähle. Die Parallelen zum aktuellen Wahlverhalten der Österreicher lasse ich dann den Zuschauer selbst ziehen :lol:


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BeitragSo 15. Mai 2016, 10:29 
Inventar
 
 
Die Quoten waren jedenfalls sehr gut.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 10:50 
Journalist/in
 
 
Das letzte Jahr war ich über unseren letzten Platz schockiert, dieses Jahr überhaupt nicht.

Ich denke, es lag nicht an Jamie-Lee selbst, sie hat gut gesungen und ist optisch aufgefallen. Ihr Song war aber viel zu langweilig und unauffällig, ich würde sogar sagen zu schlecht, um mit den anderen mitzuhalten.

Verantwortlich hierfür sind die Macher unseres Vorentscheids. Die Auswahl dort war einfach nur schrecklich, erinnert ihr euch noch an die gregorianischen Mönche oder die Schlagertanten? Im Ernst, wenn man bei einem Songwettbewerb gut abschneiden möchte, muss man gute Songs liefern und davon hatten wir bei unserem Vorentscheid keinen einzigen bzw. Jamie-Lee war immer noch "the best of the rest".

Ich freue mich sogar über unseren letzten Platz in der Hoffnung, dass der Vorentscheid im nächsten Jahr verbessert wird. Damit meine ich nicht unbedingt eine Reform à la Raabscher Castingvariante (was aber wieder einmal einen Versuch wert wäre), vielmehr müssten die Verantwortlichen endlich dafür sorgen, dass Deutschland mehrere qualitativ hochwertige Songs zur Auswahl hat. Wie's funktionieren kann, haben wir ja bereits mit den guten Songs 2010-2012 gesehen.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 11:35 
Fernsehboss
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Können wir nicht einfach Helene Fischer nächstes Jahr zum ESC schicken? :lol:

_________________
http://soapfriends.forumprofi.de/index.php


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BeitragSo 15. Mai 2016, 12:11 
Praktikant/in
 
 
hoffe danach erschießt die sich wenn die verdient Letzer (und nicht Letzte) wird :evil:


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BeitragSo 15. Mai 2016, 12:17 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Deutschland hat die letzten Jahre halt immer eine meist sehr junge Frau, die niedlich aussehen sollte und ohne große Show ein belangloses Lied vor sich hin trällert zum ESC geschickt. Und jedes Jahr ist man damit auf die Schnauze gefallen und probiert es im Jahr drauf wieder so. Das will halt in Europa keiner sehen und das müsste doch mal auffallen beim NDR. Das Muster ist immer gleich und abzusehen.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 12:30 
Praktikant/in
 
 
http://www.clipfish.de/special/sing-mei ... inen-song/

damit gewinnt man und nicht mit einem Kindergarten :!:


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BeitragSo 15. Mai 2016, 13:23 
Inventar
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Beck hat geschrieben:
Ich denke, es lag nicht an Jamie-Lee selbst, sie hat gut gesungen und ist optisch aufgefallen.

Ich find das schon etwas putzig, dass wir Jamie-Lee ständig für ihre einzigartigen Outfits herausheben. Jeder andere ESC-Kandidat, der so aufkreuzt, wird von deutschen Medien, Zuschauern und dem Kommentator verspottet ob des "albernen Outfits". Der "Obstsalat" auf dem Kopf würde durch die Presse geistern und in den Kommentaren und Foren würde darüber gelästert, dass die Deutschen wohl dieses Jahr mal wieder letzte werden wollen, wenn sie solchen Slapstick einschicken. Denkt mal drüber nach.

Deutschland WILL den ESC seit vielen Jahren zur reinen Witzveranstaltung abstempeln, auch wenn er das imo überhaupt nicht mehr ist. Sowohl in der Berichterstattung (90% der Presseberichte zielen einzig darauf ab, sich über Songs und Outfits lustig zu machen) als auch im eigenen Vorentscheid (dessen Vorauswahl in erster Linie auf eine gute Quote zielt, daher The-Voice-Gewinner, gehypte Weltverbesserer und so einen Quatsch wie die gregorianischen Mönche) und bei den Zuschauern (die jedes Jahr den Kandidaten mit der besten "Story" wählen - eine solche zu erzählen, darin ist das deutsche TV wiederum ganz groß). Und hinterher wundern wir uns jedes Jahr, dass die anderen Länder, in denen der ESC ernst genommen und als nationale Chance zelebriert wird, die Nase vorn haben.

Ich glaube auch nicht, dass sich das von einem Jahr aufs andere lösen lässt, dafür ist das zu sehr Mentalitätssache. Da haben wir uns über Jahre selbst reinmanövriert, als Opfer abgestempelt und versucht, das zu kompensieren, in dem der ganze Wettbewerb abgewertet wird. Nun muss schon einer wie Raab kommen, alles an sich reißen und sich mit ganzer Professionalität persönlich reinstürzen. Stattdessen haben wir einen Thomas Schreiber an der Spitze, dem jegliche Musikkompetenz fehlt.

_________________
previously known as AlphaOrange


Zuletzt geändert von AlphaOrange am So 15. Mai 2016, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragSo 15. Mai 2016, 13:43 
Vorstandsvorsitzende/r
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Der diesjährige ESC hat einen sehr bitteren Beigeschmack für mich, ohnehin empfinde ich die Einführung der Jury als großen Fehler . Man wollte dadurch die Punkteschieberei beenden und irgendwie ist das ganze jetzt noch viel schlimmer geworden, weil die meistens Jurys in keinster weiße Objektiv zu sein scheinen.
Der Sieger sollte wieder ausschließlich von den Zuschauern gekührt werden :!:

_________________
Kidney Now!


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BeitragSo 15. Mai 2016, 14:37 
Praktikant/in
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Das war also der (E)lektro-(S)chrott-(C)ontest 2016. Lichtgeflacker bis zum Erblinden, gleichgeschaltete gekreischte Songs, Germany verbrennt eine weitere Künstlerin, und bedient mit dem Outfit das Genre „Schulmädchen". Eine Show zum Gruseln. Ein Meeting der Unfähigen.

Fazit: seit Jahrzehnten nix Neues, nur ein anderes Gewand.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 15:37 
Fernsehboss
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dietergotzen hat geschrieben:
... und bedient mit dem Outfit das Genre „Schulmädchen".

Jamie-Lee trägt die scheußlichen Klamotten doch auch privat und schneidert sie sogar selbst. Der NDR hat mit der Entscheidung "was ziehe ich heute beim ESC an" denke ich nicht viel am Hut gehabt.

Mit 18 Jahren würde ich so eine Scheiße jedenfalls nicht mehr anziehen. Für mich war der Auftritt in diesem Fummel einfach nur Kindergarten und kaum ernst zu nehmen.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 16:18 
Chefposter/in
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Manchmal finde ich es hier echt armselig. Nur auf FB hat man das noch mit irgendwelchen anti-veganen Kommentaren getoppt.

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BeitragSo 15. Mai 2016, 16:33 
Chefposter/in
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Merlin hat geschrieben:
dietergotzen hat geschrieben:
... und bedient mit dem Outfit das Genre „Schulmädchen".

Jamie-Lee trägt die scheußlichen Klamotten doch auch privat und schneidert sie sogar selbst. Der NDR hat mit der Entscheidung "was ziehe ich heute beim ESC an" denke ich nicht viel am Hut gehabt.

Mit 18 Jahren würde ich so eine Scheiße jedenfalls nicht mehr anziehen. Für mich war der Auftritt in diesem Fummel einfach nur Kindergarten und kaum ernst zu nehmen.


Du würdest als Mann also mit 18 Jahren nicht mehr solche Anime-Kleider anziehen....so so. :roll:

_________________
The Doctor: Amy Pond, there's something you better understand about me, cos it's important, and one day your life may depend on it.
[He smiles]
The Doctor: I am definitely a madman with a box.


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BeitragSo 15. Mai 2016, 16:43 
Fernsehboss
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Merlin hat geschrieben:
dietergotzen hat geschrieben:
... und bedient mit dem Outfit das Genre „Schulmädchen".

Jamie-Lee trägt die scheußlichen Klamotten doch auch privat und schneidert sie sogar selbst. Der NDR hat mit der Entscheidung "was ziehe ich heute beim ESC an" denke ich nicht viel am Hut gehabt.

Mit 18 Jahren würde ich so eine Scheiße jedenfalls nicht mehr anziehen. Für mich war der Auftritt in diesem Fummel einfach nur Kindergarten und kaum ernst zu nehmen.


#2
Ich sehe das auch so, für eine 12-jährige wärs angemessen gewesen. Totale Themenverfehlung, die Konkurrenz beim Vorentscheid muss echt mies gewesen sein


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BeitragSo 15. Mai 2016, 16:53 
Chefposter/in
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Für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man so konservativ sein kann, es nicht verstehen will oder einfach nur hinterm Mond wohnt. Es muss keinem gefallen, aber so ein gewisses Verständnis von und für irgendwas könnte man doch haben. Als ob es nicht egal wäre, was man singt, wenn man seinen eigenen Stil beibehält.

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BeitragSo 15. Mai 2016, 17:11 
Fernsehboss
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Neo hat geschrieben:
Für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man so konservativ sein kann, es nicht verstehen will oder einfach nur hinterm Mond wohnt. Es muss keinem gefallen, aber so ein gewisses Verständnis von und für irgendwas könnte man doch haben. Als ob es nicht egal wäre, was man singt, wenn man seinen eigenen Stil beibehält.


Es ist ja schön und gut wenn sie gerne in ihrem Do-It-Yourself Manga-Outfit auftritt obwohl es weder zum Song noch zur Bühnengestaltung oder sonst etwas passt, aber man darf sich dann nicht wundern wenn man damit nicht die Massen begeistert finde ich


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BeitragSo 15. Mai 2016, 17:23 
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Man kann Massen auch durchaus begeistern, indem man musikalisch einfach mal etwas ausprobiert, anstatt "zu klingen wie". Das war, wie ich finde, in den letzten drei Jahren das Hauptmanko des ESC.

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BeitragSo 15. Mai 2016, 17:38 
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schorsch hat geschrieben:
Neo hat geschrieben:
Für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man so konservativ sein kann, es nicht verstehen will oder einfach nur hinterm Mond wohnt. Es muss keinem gefallen, aber so ein gewisses Verständnis von und für irgendwas könnte man doch haben. Als ob es nicht egal wäre, was man singt, wenn man seinen eigenen Stil beibehält.


Es ist ja schön und gut wenn sie gerne in ihrem Do-It-Yourself Manga-Outfit auftritt obwohl es weder zum Song noch zur Bühnengestaltung oder sonst etwas passt, aber man darf sich dann nicht wundern wenn man damit nicht die Massen begeistert finde ich

Das ist doch auch nicht ihr bestreben. Sie kleidet sich eben so, weil sie den Stil gerne mag und das auch im privaten, wenn auch etwas altagstauglicher. Es sind doch die anderen, die das so "special" finden, weil ihnen das etwa nicht bekannt ist oder sonst was und man deshalb eventuell mehr erwartet.
Ich finde es einfach albern das zu kritisieren oder darüber stumpf zu urteilen, anstatt sich einfach mal zu freuen, dass da ein gesundes Mädchen steht, Freude an dem Ganzen hat und auch noch einigermaßen authentisch wirkt.

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BeitragSo 15. Mai 2016, 18:18 
Administrator
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Administrator
 
 
Kunstbanause hat geschrieben:
Man kann Massen auch durchaus begeistern, indem man musikalisch einfach mal etwas ausprobiert, anstatt "zu klingen wie". Das war, wie ich finde, in den letzten drei Jahren das Hauptmanko des ESC.


Naja, Elaiza hatte meines Erachtens durchaus seine eigene Note. War jetzt nicht die kreative Wunderwaffe und hat jeden umgehauen, aber wenn ich das jetzt mit dem Song von Roman Lob vergleiche, würde ich es sogar als deutlich kreativer bezeichnen.
Was Cascada, Ann Sophie und Jamie-Lee angeht, gebe ich dir aber völlig Recht. Da war wenig Mut zu hören und es klang alles ziemlich angepasst.

Aber zur Wahrheit gehört halt auch, dass die etwas mutigeren Titel ohne Raab-Beteiligung - für meine Begriffe Texas Lightning, Roger Cicero und eben Elaiza - auch nur mäßige Resultate zwischen Platz 15 und 19 geschafft haben. Wobei das ja trotzdem noch besser ist als das, was unser Larifari-Pop zuletzt holte und ich mich mit diesen Acts zumindest auch deutlich mehr identifizieren konnte als mit... Cascada, Alex Christensen, No Angels, Gracia, Ann Sophie und Jamie-Lee, deren Titel meines Erachtens allesamt so larifari und öde wirkten. Ja.


Fohlen

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BeitragSo 15. Mai 2016, 20:04 
Vorstandsvorsitzende/r
 
 
Neo hat geschrieben:
schorsch hat geschrieben:
Neo hat geschrieben:
Für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man so konservativ sein kann, es nicht verstehen will oder einfach nur hinterm Mond wohnt. Es muss keinem gefallen, aber so ein gewisses Verständnis von und für irgendwas könnte man doch haben. Als ob es nicht egal wäre, was man singt, wenn man seinen eigenen Stil beibehält.


Es ist ja schön und gut wenn sie gerne in ihrem Do-It-Yourself Manga-Outfit auftritt obwohl es weder zum Song noch zur Bühnengestaltung oder sonst etwas passt, aber man darf sich dann nicht wundern wenn man damit nicht die Massen begeistert finde ich

Das ist doch auch nicht ihr bestreben. Sie kleidet sich eben so, weil sie den Stil gerne mag und das auch im privaten, wenn auch etwas altagstauglicher. Es sind doch die anderen, die das so "special" finden, weil ihnen das etwa nicht bekannt ist oder sonst was und man deshalb eventuell mehr erwartet.
Ich finde es einfach albern das zu kritisieren oder darüber stumpf zu urteilen, anstatt sich einfach mal zu freuen, dass da ein gesundes Mädchen steht, Freude an dem Ganzen hat und auch noch einigermaßen authentisch wirkt.


Sie kann sich privat ja gerne kleiden wie sie mag, das kann jeder tun, bin der letzte der da irgendjemanden was vorschreiben würde.
Kommen wir zum ABER:

Das war ein Auftritt in einen europäischen Wettbewerb.
So. Wie wählt "man" da sein Outfit? Nun, entweder: sex sells oder: passt in irgendeiner Form zum Lied.
War hier beides nicht der Fall.
Wenn ich nächstes Jahr beim ESC antrete, mir 'ne Jogginghose und einen gemütlichen Rollkragenpullover anziehe und so auf die Bühne gehe, schreibst du dann auch "ja das ist sein privater Stil!" oder doch "hm, irgendwas, das halbwegs zum Wettbewerb und seinem Lied passt hätte er schon anziehen sollen"?

Aber vom Outfit ab, daran lag es primär auch gar nicht. Wäre die Nummer unfassbar toll gewesen, es hätte auch stimmen gegeben.
War sie aber nicht.
Und ich beiße mir in den Popo dass ich nicht auf den letzten Platz gewettet habe, wie ich es vorhatte. Dachte, dass es mehr Mitleidspunkte geben würde und man drittletzter wird :(


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BeitragSo 15. Mai 2016, 20:43 
Praktikant/in
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das neue Punktevergabe War super Spannung bis zum Schluss

Wie die alle unterschiedlich die gevotet haben Polen war ganz lange letzter und dann.
zu Musik: War gute Unterhaltung besser als die beiden Semifinale.
Zu Deutschland : Jamie-Lee hat ihr Bestes Gegeben


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BeitragSo 15. Mai 2016, 21:34 
Chefposter/in
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Adrianm hat geschrieben:
Sie kann sich privat ja gerne kleiden wie sie mag, das kann jeder tun, bin der letzte der da irgendjemanden was vorschreiben würde.
Kommen wir zum ABER:

Das war ein Auftritt in einen europäischen Wettbewerb.
So. Wie wählt "man" da sein Outfit? Nun, entweder: sex sells oder: passt in irgendeiner Form zum Lied.
War hier beides nicht der Fall.
Wenn ich nächstes Jahr beim ESC antrete, mir 'ne Jogginghose und einen gemütlichen Rollkragenpullover anziehe und so auf die Bühne gehe, schreibst du dann auch "ja das ist sein privater Stil!" oder doch "hm, irgendwas, das halbwegs zum Wettbewerb und seinem Lied passt hätte er schon anziehen sollen"?
Nö, wenn du sonst auch so auftreten würdest und einigermaßen authentisch rüber kommst, ist mir persönlich das latte. Bei Kümmert hätte ich da auch nicht viel mehr erwartet, als ein Sweatshirt und eine Jeans, aber das ist für die konservative Fraktion, die auch nur irgendwelche Lappen trägt damit irgendwas bedeckt ist, dann ja auch kein Problem. Und bei einem Mädchen, das sich ausleben mag und diese Art von Stil mag, kommen dann die dümmsten Kommentare. Wieso soll das Outfit nicht gepasst haben und passen die anderen Outfits der ganzen Kandidaten denn überhaupt zu deren Performance bzw. dessen Songs?
Das hatte bei ihr doch mit der Kulisse direkt etwas märchenhaftes, nur könnte man sich eben fragen, was das sollte. So gings mir schon oft und da war konnte ich auch nur noch mit dem Kopf schütteln oder lachen. Aber eigentlich wars dann doch auch egal.

Ich hätte es ziemlich dumm gefunden, wenn man ihr etwas anderes übergezogen hätte. Das hätte man dann auch zurecht kritisiert.

_________________
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BeitragMo 16. Mai 2016, 06:05 
Inventar
 
 
Familie Tschiep hat geschrieben:
Die Quoten waren jedenfalls sehr gut.



Die Quoten waren der HAMMER!!

_________________
FC Hansa Rostock


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