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#621851
redlock hat geschrieben:
Nick Demus hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben:Es ist die Aufgabe einer Pilotfolge, in die Serienwelt einzuführen, die Charaktere herauszustellen und dem Zuschauer zu zeigen, was ihn in der Zukunft erwarten wird.
Wer behauptet denn sowas?
Alle Professoren an der Filmschule der USC :lol: :wink:

Im ernst, AlphaOrange hat Recht, was Pilotfolgen angeht. Das sich eine Serie, vor allem wenn's ein serial ist, dann weiterentwickeln kann oder sollte ist auch klar
Na dass ein Pilot in die Serie einführen soll, bestreite ich ja nicht, aber Alphas Forderung ist mir zu weit gegriffen.
#621853
Nick Demus hat geschrieben: Na dass ein Pilot in die Serie einführen soll, bestreite ich ja nicht, aber Alphas Forderung ist mir zu weit gegriffen.
Mir auch. Vor allem wird sie von so gut wie keiner Serie - egal wie erfolgreich die später auch wurde - erfüllt. Nee, nee, nee, ein bißchen Geduld muß man schon haben.
#621854
Nick Demus hat geschrieben: Yup. Dagegen ist Lena Prinzessin Valiuma.
OK, dann hat ich gestern nicht den nerv für. Ist für mich eigentlich auch nicht schlimm und eigentlich nachvollziehbar. :)
Nick Demus hat geschrieben: Na ja, das war extra so inszeniert, damit es eine Überraschung wird, dass sie der Terminator ist, nur wusste bereits vor der Ausstrahlung jeder, dass sie es ist. Später verhält sie sich so, wie´s sein sollte. Natürlich hat sie nicht die Präsenz eines Arnold Schwarzenegger, und das ist gut so. :)
Ja, im verlauf der Folge hatte sie sich schon bisschen geändert. Einer schrieb sie wird von Folge zu Folge emotionsloser und maschinenähnlicher. Stimmt das ? Oder bleibts so wie im Piloten? Mir gefällts zwar weiter nicht das sie einen Terminator im Alter von John machen mussten aber nun gut. Bin halt doch Arnie gewohnt. :wink:
So wie die sich gerstern die Chips geteilt haben,also in der Szene an der Tanke, dachte ich schon da baut sich am besten noch eine Liebesgeschichte auf.
Nick Demus hat geschrieben:He he ... wart´s einfach ab.
Oh je, das klingt nicht gut.
Denke nicht das ich nächste Woche wieder schau.
Nick Demus hat geschrieben:Na dann ...
Leider läuft im Moment null Konkurenz um die Zeit für mich. Also werde ich eh wieder einschalten aus langeweile. :)
#621858
Frank_Drebin hat geschrieben:Einer schrieb sie wird von Folge zu Folge emotionsloser und maschinenähnlicher. Stimmt das ? Oder bleibts so wie im Piloten?
Nein, sie ist zwar ein weiterentwickeltes Modell bzgl. emotionaler Reichweite, aber da gibt´s doch noch einige schwer wiegende Defizite, die für mich einen großen Teil des Reizes der Serie ausmachen. Es kommen dazu noch einige sehr geniale Szenen. Und später taucht noch ein weiteres Problem auf, das die Sache für Cameron nicht einfacher macht.

@ Liebesgeschichte:
Oh je, das klingt nicht gut.
Keine Bange.
versteckter Inhalt:
Die Autoren spielen mit der Idee herum, aber
es wird NICHT so, wie du jetzt vermutlich befürchtest.
Leider läuft im Moment null Konkurenz um die Zeit für mich. Also werde ich eh wieder einschalten aus langeweile. :)
Na, besser als nichts ... :mrgreen:
#621859
Frank_Drebin hat geschrieben:Einer schrieb sie wird von Folge zu Folge emotionsloser und maschinenähnlicher. Stimmt das ?
Nicht ganz. Sie ist ab Episode 2 schlagartig emotionslos und maschinenähnlich und wird dann gaaanz langsam wieder ein wenig menschlicher. Die Autoren haben ihren Fehler sozusagen eingesehen.
#621863
AlphaOrange hat geschrieben: Es ist die Aufgabe einer Pilotfolge, in die Serienwelt einzuführen, die Charaktere herauszustellen und dem Zuschauer zu zeigen, was ihn in der Zukunft erwarten wird. In dieser Hinsicht hat der Pilot auf ganzer Linie versagt und das ist nicht dem ungeduldigen Zuschauer anzulasten.
Ich glaube diese Kriterien erfüllen 9 von 10 Pilotfilmen nicht und von komplettem Versagen kann hier ja wohl nicht rede sein. Ist ja nicht so als wäre auf überhaupt nichts eingegangen worden.

Viele haben einfach zu hohe Ansprüche, deshalb auch immer die heftige Kritik.
#621864
Nick Demus hat geschrieben:Na dass ein Pilot in die Serie einführen soll, bestreite ich ja nicht, aber Alphas Forderung ist mir zu weit gegriffen.
Wieso? Der Pilot macht ganz stark den Eindruck, man MUSS den zweiten Film kennen. Und das ist mehr als nur ein Fehler der Autoren gewesen. Sie setzten voraus, dass die Zuschauer den zweiten Film kennen und haben danach angesetzt, ohne jegliche Erklärungen über die Story zu geben. Hier und da gibt es Informationen, aber die reichen für einen Zuschauer absolut nicht aus, der die Filme nicht gesehen hat.

Die Produzenten ruhten sich auf dem zweiten Film aus - und killten demnach die komplette erste Staffel (meine Meinung). Das ist ein unverzeihlicher Fehler eines Seriencreators.

Immerhin erkannten sie diesen und haben in S2 alles so verändert, dass die Serie von den Filmen nicht mehr abhängig ist.
#621873
Voller Vorfreude auf Lost schaute ich mir gestern die neue , groß umworbende US-Serie Terminator:S.C.C. an: Zeitverschwendung!!!
- unsympatischer Cast
- unüberischtlich
- ehrlich gesagt auch irgendwie ne ziemlich öde Story, vielleicht liegt`s auch nur daran, dass ich kein großer Terminator-FAN bin ???

Noch mal werde ich mit den Mist nicht anschauen.

2/10
#621875
Tangaträger hat geschrieben:
Nick Demus hat geschrieben:Na dass ein Pilot in die Serie einführen soll, bestreite ich ja nicht, aber Alphas Forderung ist mir zu weit gegriffen.
Wieso? Der Pilot macht ganz stark den Eindruck, man MUSS den zweiten Film kennen. Und das ist mehr als nur ein Fehler der Autoren gewesen. Sie setzten voraus, dass die Zuschauer den zweiten Film kennen und haben danach angesetzt, ohne jegliche Erklärungen über die Story zu geben. Hier und da gibt es Informationen, aber die reichen für einen Zuschauer absolut nicht aus, der die Filme nicht gesehen hat.
Für eine Terminator-Fernsehserie kann man IMHO die Kenntnis der ersten beiden Filme absolut voraussetzen.
#621883
Ich mochte den männlichen Terminator überhaupt nicht und wer sagt das Arni auch nicht meht schauspieltalent an den Tag legte hat zwar recht ABER
grosses Talent ist für die Rolle eh nicht so wichtig wie die richtige Ausstrahlung.
Und was das angeht liegen zwischen Arni und Robert Patrick in den Filmen und den beiden aus der Serie (auch der in Sarahs Traum war nicht besser) Welten.
Zuletzt geändert von porksaw am Di 13. Jan 2009, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
#621885
redlock hat geschrieben:
Nick Demus hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben:Es ist die Aufgabe einer Pilotfolge, in die Serienwelt einzuführen, die Charaktere herauszustellen und dem Zuschauer zu zeigen, was ihn in der Zukunft erwarten wird.
Wer behauptet denn sowas?
Alle Professoren an der Filmschule der USC :lol: :wink:

Im ernst, AlphaOrange hat Recht, was Pilotfolgen angeht. Das sich eine Serie, vor allem wenn's ein serial ist, dann weiterentwickeln kann oder sollte ist auch klar
Das mag bei konzeptionell neuen Serien so stimmen.
Terminator ist hier allerdings ein Sonderfall. Hier sieht die Aufgabe des Piloten viel schwieriger und komplexer aus:
- Knüpfe an einen weltbekannten Franchise an
- Verkaufe den Zuschauern dabei eine neue, sehr andere Variante der Titelrolle, während der fast ikonisch mit dem Franchise verbundene Hauptdarsteller nicht zur Verfügung steht.
- Stelle die Protagonisten der Kinovorlage und deren Vorgeschichte auch Leuten vor, die die Filme nicht kennen
- Vermittle den Hauptkonflikt der Serie
- Löse das Problem, das die Story laut Vorlage eigentlich Anfang-Mitte der 90er spielen müsste
- breche die Action und Spezialeffekte eines Blockbuster-Kinobudgets auf TV Maße runter

DAS muss ein Drehbuchautor erstmal stemmen!
Daher ist es völlig in Ordnung wenn der Pilot in diesem Fall eher eine Brückenfolge ist, die von der Kinohandlung in die Serienstory überleitet.

Was den Punkt zu menschliche Terminatoren angeht, kann ich nicht ganz zustimmen. Da seh ich das Defizit im Gegenteil eher in der Vorlage. Cameron ist so wie es bisher scheint mindestens ein T888 Modell, eine Weiterentwicklung des Filmterminators. Und sogar der hatte schon die primäre Funktion einer Infiltratoreinheit für Attentate. Da erwarte ich eher etwas subtileres, menschlicheres als so eine grobschlächtig stumpfe Killermaschine, wie sie Arni dargestellt hat.
Wie Cameron im Piloten drauf war, weiß ich heute nicht mehr so genau. Allerdings find ich den Gesamteindruck, den ich auf aktuellem US Stand habe sehr positiv. Sie versteht es oberflächlich als menschlich durchzugehen, hat aber immer noch viele Momente wo das nicht funktioniert oder gerade ein sehr reizvoller Kontrast entsteht. Da versucht sie in einer Szene noch Johns emotionalen Zustand zu verstehen und in der nächsten Szene knallt sie absolut bedenkenlos ein paar Leute ab, weil sie zu viel über die Connors wissen. Ich finde es faszinierend nach und nach herausziltern wie Cameron tickt.
Später in der Serie wird man auch erfahren wie die Infiltratoreinheiten designt werden, was die zunehmende Menschlichkeit gut erklärt.
Frank_Drebin hat geschrieben:Einer schrieb sie wird von Folge zu Folge emotionsloser und maschinenähnlicher. Stimmt das ?
Nicht ganz. Sie ist ab Episode 2 schlagartig emotionslos und maschinenähnlich und wird dann gaaanz langsam wieder ein wenig menschlicher. Die Autoren haben ihren Fehler sozusagen eingesehen.
So kann man es grob betrachten. Den letzten Satz will ich dabei dick unterstreichen. Diese Autoren sind tatsächlich so lernfähig wie ich es mir bei vielen Shows wünschen würde (vor allem Heroes!!). Der Start ist etwas zäh und hat noch viele Ecken und Kanten, aber sie werden wirklich kontinuierlich besser, scheinen die Schwächen selbst sehr genau zu reflektieren und gezielt anzugehen. Schade nur, dass der TV Markt das leider nicht unbedingt belohnt. Da braucht es einen sehr starken Einstieg und von dem kann man eine ganze Weile zehren und sich auch sehr schwache Folgen erlauben (siehe Jericho). Ein Abwärtstrend nach tollem Piloten bringt auf jeden Fall mittelfristig noch bessere Quoten als ein qualitativer Aufstieg nach schleppender erster Folge. Schade eigentlich.
#621887
porksaw hat geschrieben:Ich mochte den männlichen Terminator überhaupt nicht und wer sagt das Arni auch nicht meht schauspieltalent an den Tag legte hat zwar recht ABER
grosses Talent ist für die Rolle eh nicht so wichtig wie die richtige Ausstrahlung.
Und was das angeht liegen zwischen Arni aber auch Robert Patrick und den beiden aus der Serie(auch der in Sarahs Traum war nicht besser) Welten.
Zustimmung, der nächste ist dann aber besser.
#621889
RickyFitts hat geschrieben:Da seh ich das Defizit im Gegenteil eher in der Vorlage. Cameron ist so wie es bisher scheint mindestens ein T888 Modell, eine Weiterentwicklung des Filmterminators. Und sogar der hatte schon die primäre Funktion einer Infiltratoreinheit für Attentate. Da erwarte ich eher etwas subtileres, menschlicheres als so eine grobschlächtig stumpfe Killermaschine, wie sie Arni dargestellt hat.
Oh Moment, sie waren dazu da die Lager aus der Zukunft zu infiltrieren, da ist ein grosser Krieger absolut ausreichend.
Ausserdem musste das Endoskelett ja auch ausreichend verpackt werden.
Und was ist auffälliger, ein riesen Hühne mit steifer Mine der einen Menschen rumschleudert oder ein Teeniemädchen das selbisges macht.
#621893
So, habe mir gerade die Pilotfolge angeschaut und mir hat sie ganz gut gefallen.Es wird nur die ganze Zeit herumgeschossen. ^^

Die Folge steckte aber auch voller Fehler, aber ist mir jetzt auch egal.
Wäre es besser, wenn ich in Zukunft die Nachtwiederholungen aufnehmen würde?
8/10
#621895
Stormking hat geschrieben:Für eine Terminator-Fernsehserie kann man IMHO die Kenntnis der ersten beiden Filme absolut voraussetzen.
Ach, kann man das?

Sagen wir mal, ich bin DonnieDarko. Ich habe die Filme nie gesehen und werde sie auch nie gucken. Aber ich bin großer Fan von Sumer Glau und schaue mir deshalb die Serie an. Ich gucke den Piloten und bin im Anschluss total verwirrt.

Soll der Pilot so Zuschauer anlocken, die die Filme nicht gesehen haben? Der Franchise hat zwar seine Fans, aber er hat auch Zuschauer, die KEINE Fans sind und die wollen immerhin auch an die Serie angelockt werden (siehe MCREALs Post weiter oben). Sonst ist der Zweck einer Serie nicht erfüllt.

Da haben Friedman und co. die Serie einfach in den Sand gesetzt. Und mit der zweiten Folge wurde es dann noch schlimmer und sie treten die Gesetze des Franchises mit Füßen. Das ist nicht nur schlechte (und unvorhandene) Recherchearbeit, sondern einfach nur Mist.
#621900
Wenn man die Serie nur wegen eines best. Darstellers schaut, hat das ganze eh keinen Sinn.

Sollte ich dann doch Interesse an der Serie haben und verstehe einige Zusammenhänge nicht ganz, dann schau ich mir eben die beiden Filme an. Wo ist das Problem?
#621903
logan99 hat geschrieben:Sollte ich dann doch Interesse an der Serie haben und verstehe einige Zusammenhänge nicht ganz, dann schau ich mir eben die beiden Filme an. Wo ist das Problem?
Genau das ist das Problem. Um die Serie zu verstehen, muss man sich etwas Anderes als die Serie zu Gemüte ziehen. Und das macht ein durchschnittlich normaler Zuschauer nicht. Zudem ist es eines Creators unprofessionell, wenn eine Vorlage einer Serie extra betrachtet werden muss, um den Inhalt der Serie zu verstehen. Man muss innerhalb der Serie die Ausgangslage, die Bedrohung und die Charaktere aufbauen. Das hat der Pilot nicht gemacht.
#621907
Tangaträger hat geschrieben: Genau das ist das Problem. Um die Serie zu verstehen, muss man sich etwas Anderes als die Serie zu Gemüte ziehen. Und das macht ein durchschnittlich normaler Zuschauer nicht. Zudem ist es eines Creators unprofessionell, wenn eine Vorlage einer Serie extra betrachtet werden muss, um den Inhalt der Serie zu verstehen. Man muss innerhalb der Serie die Ausgangslage, die Bedrohung und die Charaktere aufbauen. Das hat der Pilot nicht gemacht.
Ja, aber auch nur weil die durchschnittliche normale Serie keine "Weitererzählung" von Kinofilmen ist. Da musst du schon unterscheiden und darfst nicht alles in einen Topf werfen und es dann als unprofessionell bezeichnen.

Sorry, aber wenn in einer Pilotfolge sofort die Ausgangslage, Bedrohung und die Charaktere aufgebaut werden müssten, was bleibt dann noch übrig für den weiteren Storyaufbau in den nächsten Folgen? Soll sofort ab Episode 2 dann alles schon in Stein gemeiselt sein und ja kein Abweichen des Storyboards mehr stattfinden dürfen, da es sonst 1-2 Zuschauer überfordern könnte?
#621911
logan99 hat geschrieben:Sorry, aber wenn in einer Pilotfolge sofort die Ausgangslage, Bedrohung und die Charaktere aufgebaut werden müssten, was bleibt dann noch übrig für den weiteren Storyaufbau in den nächsten Folgen? Soll sofort ab Episode 2 dann alles schon in Stein gemeiselt sein und ja kein Abweichen des Storyboards mehr stattfinden dürfen, da es sonst 1-2 Zuschauer überfordern könnte?
Ich habe gesagt "aufbauen", nicht gleich festlegen. Der Storyaufbau kann in minimalen Schritten geschehen, oder kann gleich in einer Episode durchgezogen werden (das sowieso nicht klappt, scheiterte schon bei 24).
Im TSCC-Piloten wurde jedoch nichts aufgebaut, weil durch die Filme schon alles vorhanden war.

Man hätte genauso wie die ersten beiden Filme beginnen können.
Erste Szene: Blick in die Zukunft, wir sehen den Krieg. Sarah Connor erklärt aus dem Off, was die Ausgangslage ist (so wie in T2). Schnitt, Opening Credits.
Nächste Szene: Gegenwart. Die Kamera fängt die Charaktere ein und stellt diese vor, gleichzeitig erklärt Sarah aus dem Off weiterhin die Ausgangslage; weiteres blah blah führt den Zuschauer an die Story und an die Charaktere ran. Das braucht 10 bis 15 Minuten und man ist drin. Dann kann man mit der Handlung des Piloten beginnen.

Stattdessen setzt der Pilot DIREKT nach dem zweiten Film ein und verwirrt erstmal. Dazu die unnötige Handlung um Dyson's Frau. Die war doch nur drin, weil es die Story im Film gab...
#621914
Versteh jetzt auch nicht ganz was so schwer dran war der Episode zu folgen auch wenn man Terminator nicht kennt. Man muss ja auch nicht gleich im Piloten die ganze Handlung der Serie erfassen. Zunächst mal gehts ja darum ob man mit den Charakteren warm wird und man die Handlung einigermaßen spannend findet.

Gibts überhaupt noch irgendjemanden der absolut KEINE Ahnung hat von Terminator? Zumindest wird doch jeder wissen, dass es sich dabei um Maschinen handelt...

Hier in dem Thread haben sich ja wirklich 2 harte Fronten gebildet :mrgreen:
#621921
Tangaträger hat geschrieben: Ich habe gesagt "aufbauen", nicht gleich festlegen. Der Storyaufbau kann in minimalen Schritten geschehen, oder kann gleich in einer Episode durchgezogen werden (das sowieso nicht klappt, scheiterte schon bei 24).
Im TSCC-Piloten wurde jedoch nichts aufgebaut, weil durch die Filme schon alles vorhanden war.

Man hätte genauso wie die ersten beiden Filme beginnen können.
Erste Szene: Blick in die Zukunft, wir sehen den Krieg. Sarah Connor erklärt aus dem Off, was die Ausgangslage ist (so wie in T2). Schnitt, Opening Credits.
Nächste Szene: Gegenwart. Die Kamera fängt die Charaktere ein und stellt diese vor, gleichzeitig erklärt Sarah aus dem Off weiterhin die Ausgangslage; weiteres blah blah führt den Zuschauer an die Story und an die Charaktere ran. Das braucht 10 bis 15 Minuten und man ist drin. Dann kann man mit der Handlung des Piloten beginnen.

Stattdessen setzt der Pilot DIREKT nach dem zweiten Film ein und verwirrt erstmal. Dazu die unnötige Handlung um Dyson's Frau. Die war doch nur drin, weil es die Story im Film gab...
Davon abgesehen, dass wir eine Art "Blick in die Zukunft" gesehen haben (Der Traum von Sarah), kann ich deine weitere Kritik rund um die Charaktere nicht verstehen. Alle werden doch vorgestellt (oder willst du von jedem den Lebenslauf präsentiert bekommen?)!? Und was meinst du mit weiterer Ausgangslagen? Was soll das Sarah erklären? Sorry, aber das ist ja noch weniger durchdacht als deine Kritik an den Autoren der Serie.
von DonnieDarko
#621926
Tangaträger hat geschrieben:
Stormking hat geschrieben:Für eine Terminator-Fernsehserie kann man IMHO die Kenntnis der ersten beiden Filme absolut voraussetzen.
Ach, kann man das?

Sagen wir mal, ich bin DonnieDarko. Ich habe die Filme nie gesehen und werde sie auch nie gucken. Aber ich bin großer Fan von Sumer Glau und schaue mir deshalb die Serie an. Ich gucke den Piloten und bin im Anschluss total verwirrt.
Und wie war es DonnieDarko zu sein? :mrgreen:

Ich persönlich fand die Pilotfolge damals nicht besonders verwirrend. Die notwendigen Informationen wurden in meinen Augen eigentlich vermittelt. Auch, was die Zukunft der Serie angeht: Sarah möchte ihren Sohn beschützen und verhindern, dass Skynet entwickelt wird. Fertig, da kann man eigentlich schon erahnen, worum es in weiteren Folgen der Serie gehen wird. Das einzige, was sich mir damals nicht gleich erschlossen hat, war die Geschichte um die Dyson (?)-Familie und was es mit Skynet direkt aufsich hat. Wie gesagt, ich plane weiterhin nicht die Filme zu schauen, bin aber mittlerweile auf dem aktuellen US-Stand und mir macht die Serie eigentlich Spaß. Es ist für mich nach wie vor keine MUST-SEE-Serie, aber unterhaltsame TV-Kost, die auch öfters sehr gelungene Szenen vorweist.

Und Summer Glau ist natürlich herzallerliebst. Mit ihr würde ich auch mitgehen, wenn sie mir sagen würde "komm mit mir, wenn du sterben willst". :mrgreen: Shirley Manson ab Staffel 2 ist auch genial.
#621929
Nick Demus hat geschrieben:
redlock hat geschrieben:
Nick Demus hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben:Es ist die Aufgabe einer Pilotfolge, in die Serienwelt einzuführen, die Charaktere herauszustellen und dem Zuschauer zu zeigen, was ihn in der Zukunft erwarten wird.
Wer behauptet denn sowas?
Alle Professoren an der Filmschule der USC :lol: :wink:

Im ernst, AlphaOrange hat Recht, was Pilotfolgen angeht. Das sich eine Serie, vor allem wenn's ein serial ist, dann weiterentwickeln kann oder sollte ist auch klar
Na dass ein Pilot in die Serie einführen soll, bestreite ich ja nicht, aber Alphas Forderung ist mir zu weit gegriffen.
Dann hast du meine Forderung aber wohl nicht richtig verstanden.
Der Pilot muss dem Zuschauer das geben, was er braucht, um dran bleiben zu wollen:
Identifikationspersonen (bei größeren Casts reicht es, auf einige wenige Figuren einzugehen), Konflikte (nicht unbedingt einen deutlichen Antagonisten, in diesem Fall wäre das aber optimal) und Faszination für die Serienwelt (es muss halt herausgestellt werden, was denn nun eigentlich das Besondere an der Serie ist).
Beispiel Lost:
Der Pilot behandelt intensiv Jack und Kate und von Beginn an ihre Beziehung zueinander (z. B. in der Szene, in der sie seinen Rücken behandelt). Beide Figuren bekommen deutliche Facetten verpasst. Der Konflikt der Serie wird klar: abgestürzt auf einer einsamen Insel. Im Verlauf des Pilots wird klar, dass man wohl vergeblich auf Rettung warten wird. Elemente der Serienwelt werden eingeführt: das Monster, der Eisbär, die Französin. Dies alles wird offen gelassen für spätere Folgen. Am Schluss der Folge kann sich der Zuschauer in die Personen hereinversetzen (weil er den gleichen Lernprozess wie diese erlebt hat), kennt Konflikt und ist gespannt auf die Weiterführung einiger angerissener Motive. Das ist es, was ich meine.
Beim SCC-Pilot bin ich nun allerdings in etwa so schlau wie vorher, was die Serie angeht.

Das ein Pilot nicht den Verlauf der ganzen Serie vorwegnehmen muss, ist doch logisch, das wäre ziemlich albern.
Eisregen2 hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben: Es ist die Aufgabe einer Pilotfolge, in die Serienwelt einzuführen, die Charaktere herauszustellen und dem Zuschauer zu zeigen, was ihn in der Zukunft erwarten wird. In dieser Hinsicht hat der Pilot auf ganzer Linie versagt und das ist nicht dem ungeduldigen Zuschauer anzulasten.
Ich glaube diese Kriterien erfüllen 9 von 10 Pilotfilmen nicht und von komplettem Versagen kann hier ja wohl nicht rede sein.
Meiner Meinung nach erfüllen 9 von 10 Pilotfilmen diese Vorgaben. Diejenigen, die das nicht tun, gelangen bei den Sendern üblicherweise direkt in den Shredder.
Nick Demus hat geschrieben:Okay, jetzt mal was anderes: Wir reden hier über Terminator, einen absoluten Klassiker der Filmgeschichte. Eine Serie, die sich TSCC nennt, darf m.E. davon ausgehen, dass die daran Interessierten das Original gesehen haben oder eben WISSEN, dass es sich um eine Fortsetzung handelt und dementsprechend akzeptieren, dass mit Insiderwissen gespielt wird. Für mich muss man weder Sarah noch John großartig vorstellen; ihre Geschichte ist bekannt, und wenn sich der Pilot erstmal `ne 3/4-Stunde Zeit genommen hätte, die Figuren vorzustellen und ihre Geschichte nochmal runterzubeten, hätten jene, die die Filme in- und auswendig kennen, gemeckert, dass da ja gar nix passiert.
Stormking hat geschrieben:Für eine Terminator-Fernsehserie kann man IMHO die Kenntnis der ersten beiden Filme absolut voraussetzen.
Man kann Insiderwissen einbringen, solange das nicht zentral zum Verständnis notwendig ist, und die Situation der Figuren recht komprimiert wiedergeben.
Aber niemals darauf ausruhen, dass man keine Erklärungen mehr geben muss. Wer das macht, der ist selbst schuld, wenn die Serie hinterher mangels Zuschauern eingeht (wie bei SCC wohl der Fall). Kein Programmchef würde dir zustimmen, dass man auf Neueinsteiger keine Rücksicht zu nehmen braucht.

Und wie gesagt: ich kenne die Stories, ich verstehe vielleicht die Insider nicht, aber das stört mich nicht. Es geht darum, dass der Pilot nicht einmal in die Story der Serie einführt, sondern die meiste Zeit über auf Terminator 2 1/2 macht.
Stormking hat geschrieben:
Frank_Drebin hat geschrieben:Denke nicht das ich nächste Woche wieder schau. Die Darsteller werden sie wohl kaum komplett ausgetauscht haben. :)
Den von Dir kritisierten Terminator-Darsteller aber schon.
Na, das ist doch schon mal was.
Den fand ich nämlich auch gewaltig schlecht.
Stormking hat geschrieben:Naja, es ist bekannt, daß der "typische deutsche Zuschauer" mit fortlaufenden Handlungssträngen überhaupt nicht klar kommt. Zwar haben es Einzelepisoden in anderen Ländern auch leichter, aber Serials werden dort von der Masse nicht ganz so entschieden abgelehnt wie in Deutschland.
Aber da kamen doch gar keine Serial-Elemente vor gestern. Wieso sollten die deutschen Zuschauer deshalb also schon abgeschaltet haben?
logan99 hat geschrieben:Sorry, aber wenn in einer Pilotfolge sofort die Ausgangslage, Bedrohung und die Charaktere aufgebaut werden müssten, was bleibt dann noch übrig für den weiteren Storyaufbau in den nächsten Folgen?
Die Dinge vorzustellen, heißt doch nicht, sie komplett abzuhandeln.
Wenn du im Pilot aber gar nichts bringst, hat der Zuschauer keinen Anreiz, wieder einzuschalten.
#621935
AlphaOrange hat geschrieben: Die Dinge vorzustellen, heißt doch nicht, sie komplett abzuhandeln.
Wenn du im Pilot aber gar nichts bringst, hat der Zuschauer keinen Anreiz, wieder einzuschalten.
Wenn ich sofort erkläre was im weiteren Verlauf passieren wird, ist das für mich "komplett abzuhandeln" ...
Das es darum geht John zubeschützen und das Skynet eine Gefahr ist, erfährt man doch. Was willst du denn noch wissen? Die Details werden dann in den weiteren Folgen geklärt ...
#621939
logan99 hat geschrieben:
AlphaOrange hat geschrieben: Die Dinge vorzustellen, heißt doch nicht, sie komplett abzuhandeln.
Wenn du im Pilot aber gar nichts bringst, hat der Zuschauer keinen Anreiz, wieder einzuschalten.
Wenn ich sofort erkläre was im weiteren Verlauf passieren wird, ist das für mich "komplett abzuhandeln" ...
Wer schreibt denn, dass man das tun soll?
logan99 hat geschrieben:Das es darum geht John zubeschützen und das Skynet eine Gefahr ist, erfährt man doch. Was willst du denn noch wissen? Die Details werden dann in den weiteren Folgen geklärt ...
Vor wem beschützen? Klar, man kann es sich denken, aber dem Pilotfilm zufolge ist John jetzt in Sicherheit.
Skynet wird bloß erwähnt, hier fehlen jegliche Anreize, die die Story interessant machen. Zumal jeder halbwegs informierte Zuschauer weiß, worum es sich bei Skynet handelt und nicht mal das eine offene Frage ist.

Die Aussage des Piloten ist: Sarah will Skynet finden und zerstören. Das war's und das ist nicht einmal etwas, was ich einen Konflikt nennen könnte. Geschweige denn, dass John und Cameron völlig außen vor sind und die prägnanteste Szene der beiden die Chips-Szene war.
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