Mich (eigentlich selber ein Mathe-Freak) hat der Serienstart nicht ausreichend überzeugt.
Die Grundidee fand ich hoch interessant, aber in der Umsetzung mangelt es doch ziemlich. Der Gedanke, die Mathematik zur Lösung der Fälle einzubringen stellte sich für mich deutlich unspektakulärer heraus, als ich erwartet hätte, zumal ich glabute, das derartige Methoden zur Wohnortsermittlung eigentlich schon zur Routine gehören.
Außer dem Mathematiker und seinem Prof fand ich außerdem die Figuren sehr blass, vor allem die Charaktere im FBI-Team haben in der Pilot-Folge noch überhaupt nicht an Profil gewonnen.
Und letztendlich hab ich auch die optische Umsetzung der Mathespielereien zu bemängeln. Das sah beim Rasensprenger noch ganz chic aus, danach beschränkten sich die "Kreide-EInblendungen" aber hauptsächlich darauf, irgendwelche Leute auf Straßen einzukästeln, was nunmal mit der vorgestellten Methodik rein gar nichts zu tun hat und auch graphisch mit der Zeit nicht sehr einfallsreich wirkte.
Und nicht zuletzt hab ich auch noch am Intro herumzumäkeln, das war nämlich scheußlich.
Schön fand ich immerhin, mit Peter MacNicol und Sabrina Lloyd zwei bekannte Gesichter wiederzusehen.
[spoil]Wie ich allerdings gerade lese, steigt letztere nach Episode 7 schon wieder aus. Schade.[/spoil]
Durden hat geschrieben:Kritik:
Ich hab nich verstanden wie der die beiden Plätze am Ende berechnet hat!
Das wurde auch nich erklärt!
Ich stelle mir das folgendermaßen vor:
Unter der Annahme, dass es zwei Ausgangspunkte gibt, wird für alle in Frage kommenden Koordinatenpaare die Anpassung an die Tatorte berechnet. Die beiden Koordinaten mit der besten Anpassung werden ausgewählt und ausgehend von diesen nun die Wahrscheinlichkeiten berechnet wie im Fall eines Ausgangspunktes.
Dass das anhand so wenig Datenmaterial so präzise funktioniert, wage ich aber zu bezweifeln.