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Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 09:13
von 0815boy
es ist ja bekannt, dass der konzern prosiebensat.1 in finanziellen problemen steckt. nur frage ich mich: warum muss ständig bei sat.1 und nicht bei pro 7 gespart werden? erst setzt man bei den berlinern die erfolgreichen magazine (sat.1 am mittag, sat.1 am abend, sat.1 news- die nacht) ab, weiterhin laufen in der gesamten daytime (von 11:00 - 20:00 Uhr) nur billig produzierte courtshows, wirklich teure stars hat sat.1 überhaupt nicht an bord und jetzt auch noch der umzug von berlin nach unterföhring. pro sieben hingegen zeigt teure castingshows ohne ende, verpflichtet teures personal in form von weltstars wie heidi klum oder uri geller, und zeigt teure samstagabendevents wie beispielsweise "schlag den raab", wo allein schon die gewinnsumme unglaubich hoch ist. bei sat.1 spart man an allen ecken und enden, bei pro 7 hingegen darf man endlos kohle verballernd. wo ist da bitte die gerechtigkeit?
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 10:14
von timi-tomi
Also erstens braucht man Heidi Klum für den Erfolg von Topmodel - ohne Klum wäre das ganze Ding untergegangen. Stand auch schon in einem Stern- Artikel, dass man ohne Heidi Klum diese Sendung nie produziert hätte.
Und: Der Erfolg spricht für sich. Glaub mir, mit dieser Show macht ProSieben einen riesen Reibach - nciht nur durch die übermäßig viele Werbung und Product-Placements. An den gecasteten Models verdienen die sich ne goldene Nase - kriegen übermäßig viel % der Gagen und die ganzen ProSieben-Spots die mit den Mädels porduziert werden, machen die sogar unentgeldlich!
Uri Geller - naja, sehr teuer wird dieser Typ wohl nicht sein. Aber willst du auch eine Show wie the next Uri Geller ohne ihn machen? Durch ihn war die erste Staffel ein Erfolg.
Popstars - genauso wie Topmodel eine riesen Vermarktungsmechanerie. Und die Juroren sind ebenfalls nicht sooo teuer.
Schlag den Raab - richtig, über eine Million kostet schon allein die Produktion. Dafür sind Marktanteile von mehr als das doppelte des Senderschnitts immer drin. Und die Gewinnsumme, nehme ich mal an, wird wie in alle Quizshows, durch eine Versicherung bezahlt.
Zu den News und Magazinen:
Okay, teilweise magst du recht haben. Andererseits hat Sat. 1 5 Stunden lang das Frühstücksfernsehen und ProSieben hat nur taff. und Sam. Bei Sam werden sogar regelmäßig alte Doku-Soaps recycelt, also recht billig.
Und die andere Daytime: Mittlerweile versaut es sich ProSieben hier auch (wohl wegen dem Sparzwang) und zeigt die Folgen von U20 und co. in der 6. Wiederholung. Liegt zwar mittlerwile damit unter dem Senderschnitt, aber die Rendite wird wohl erreicht.
Außerdem: Wer bekommt den dieses riesige Fußballpaket?? Richtig, Sat.1 - und das, was das gekostet hat, toppt ja wohl alle Shows von ProSieben zusammen.
Also beide nehmen sich nicht sehr viel. Sat.1 hat mehr Magazine (6 Stunden gegenüber 3 Stunden von ProSieben) und die Daytime braucht man bei Sat.1 nicht verändern, weil sie eben so billig ist und so erfolgreich.
Und würde ProSieben nicht auf diese Stars und Charaktere zurückgreifen wie Heidi oder D!, würde man ein ähnliches Bild sehen wie bei Sat. 1: Quote am Boden.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 13:16
von XXPlayboyXX
Willst du, dass man alle geilen Blockbuster und tolle Serien streicht?
Klar, dannsoll man bei ProSieben sparen...
Sat.1 hat schon immer sehr viele von Billig-Sachen im Programm gehabt...
We are Family wird wohl auch nicht sehr teuer sein...
Ich bin über das Programm von ProSieben froh...
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 13:20
von RickyFitts
Pro7 und Sat1 verfolgen unterschiedliche Unternehmensstrategien und haben ihren jeweils eigenen Haushalt. Auch wenn die Besitzer von ProSiebenSat1 viel mehr Einfluss üben als gut für beide Sender wäre, ist es dennoch nicht so, dass da zwei Kinder um Taschengeld bitten und eines bevorzugt wird. Beide produzieren Programm in der Budgetklasse, die ihrem Verdienst und (wichtig!) Senderprofil entspricht. Da gleich zwei bis auf den Titel identische "voll unfair"-Threads aufzumachen zeigt doch einen ziemlichen naiven Blick auf den Fernsehmarkt.
@ timi-tomi
Bei Schlag den Raab halte ich eine Versicherungsdeckung für ausgeschlossen. Sowas funktioniert nur bei Shows wo man sich gegen das Risiko versichern kann, dass die maximale Gewinnsumme überhaupt ausgeschüttet werden muss. Also zB WWM wo die Maximalsumme ja doch sehr selten ist. Bei Raab wird der Gewinn in Form eines sich auftürmenden Jackpots aber auf jeden Fall ausgeschüttet. Wäre ne ziemlich dumme Versicherung, die das bezahlt
Hast du mal das Sat 1 Frühstücksfernsehen gesehen?
Das ist ne billige Dauerwerbesendung, die entweder Beiträge aus anderen Sat1 Magazinen recycelt, Promiklatsch aus Frauenzeitschriften vorliest oder eben - und das ist der Hauptteil - anderes Sat1 Programm promotet, vor allem wenn neue Formate und Filme anstehen oder es bei den Telenovelas mal wieder mau läuft.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 15:36
von The Rock
An den gecasteten Models verdienen die sich ne goldene Nase - kriegen übermäßig viel % der Gagen und die ganzen ProSieben-Spots die mit den Mädels porduziert werden, machen die sogar unentgeldlich!
Ich kann mir jetzt irgendwie nicht vorstellen, dass die den Mädels so das Geld aus der Tasche ziehen. Immerhin ist die ProSiebenSat1 MAG ein Milliardenunternehmen. Da erscheinen die %e der Mädels sicherlich sehr gering, zumal ich nicht glaube, dass diese Gagen im 6 oder 7 stelligen Bereich einarbeiten.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 16:35
von Baltasar
The Rock hat geschrieben: An den gecasteten Models verdienen die sich ne goldene Nase - kriegen übermäßig viel % der Gagen und die ganzen ProSieben-Spots die mit den Mädels porduziert werden, machen die sogar unentgeldlich!
Ich kann mir jetzt irgendwie nicht vorstellen, dass die den Mädels so das Geld aus der Tasche ziehen. Immerhin ist die ProSiebenSat1 MAG ein Milliardenunternehmen. Da erscheinen die %e der Mädels sicherlich sehr gering, zumal ich nicht glaube, dass diese Gagen im 6 oder 7 stelligen Bereich einarbeiten.
ich denke schon, dass den mädels ordentlich was von ihrem verdienst genommen wird. nicht umsonst sagen so gut wie alle finalistinnen, die letzen endes nicht gewonnen haben, dass sie zu gesehen haben, dass sie schnell aus dem vertrag von klo7 rauskommen
ansonsten hat timi-tomi schon so ziemlich alles gesagt: gute quoten (oder zumindest erwartet gute quoten -> uri gellar) rechtfertigen auch höhere ausgaben. allerdings würde ich mal behaupten, dass außer bei frau klum, alle anderen "großen" gesichter (uri, die popstars-jury etc) nicht sonderlich teuer sind, weil diese protagonisten so kamereageil sind, dass sie auch für nen appel und nen ei ihre grützrübe in die linse halten würden.
außerdem spart klo7 mittlerweile an anderen stellen. es wurde, glaube ich schon erwähnt, aber die sam-, taff- und galileo(mystery)-reportagen bestehen ja mittlerweile zu 80% aus recycelter eigenware oder aus beiträgen vom unternehmenspartner n24.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 16:53
von scoob
Bei ProSieben wird mindestens
genauso viel wie bei Sat.1 gespart. Die teuren Casting-Shows, die du ansprichst, würden auch bei Sat.1 laufen, aber da in der Vergangenheit - bis auf die erste Staffel von "Star Search" - alle Casting-Shows gnadenlos gefloppt sind, spart man sich dieses Genres. Dafür hat Sat.1 die nächsten drei Jahre den UEFA Cup sowie die Champions League im Programm und wenn man das alles hochrechnet, dann kostet der Fußball bei Sat.1 genauso viel wie "Germany's Next Topmodel", "Popstars" und "Schlag den Raab" in den nächsten drei Jahren zusammen. Zudem lässt Sat.1 so viele eigenproduzierte Serien und Spielfilme wie kein anderer Privatsender produzieren.
Nur einmal ein paar Beispiele, wo bei ProSieben gespart wird: Das Morgenprogramm von ProSieben besteht ausschließlich aus Wiederholungen von alten US-Sitcoms und neuerdings Spielfilmen (wobei da ab und zu auch ein paar Free-TV-Premieren dabei sind). Zuletzt wurde dort sogar eine US-Sitcom als Deutschland-Premiere gezeigt, die schon vor neun Jahren in den USA lief und vor sechs Jahren synchronisiert wurde ("Der Club, der nicht ganz Dichten"). Noch vor wenigen Jahren hätte man solch eine Serie im Archiv "vergammeln" lassen, aber jetzt kann man sich das nicht mehr erlauben. Auch Serien, die schon längst in Vergessenheit gerieten, wurden wieder aus dem Archiv herausgeholt ("Baby Bob", "Raising Dad"). Das sagt schon einiges. Die zunehmenden Wiederholungen der Daytime-Sendungen wurden bereits angesprochen, daher unterlasse ich es, mich in in dieser Hinsicht noch einmal zu wiederholen.
Auch Spielfilme werden viel häufiger wiederholt als zum Beispiel noch vor drei Jahren. Normalerweise sagt man, dass zwischen zwei Ausstrahlungen mindestens ein Jahr liegen sollten, aber bei ProSieben werden nahezu alle Spielfilme zehn Monate nach der Free-TV-Premiere erneut ausgestrahlt. Das hört sich im ersten Moment nicht so schlimm an - und die Quoten zeigen ja auch in keine negative Richtung -, aber der Ausstrahlungsrhythmus geht immer weiter nach unten (einige Filme liefen bereits acht oder neun Monate nach der Erstausstrahlung). In den nächsten Jahren wird das ganze sogar noch schlimmer werden, da ProSiebenSat.1 aufgrund seiner Wirtschaftslage - wie damals nach der Kirch-Insolvenz - keine neuen Verträge mehr mit den Hollywood-Studios schließen kann. Man hört ja, dass ein neues Warner Bros.-Paket an RTL ging, weil ProSiebenSat.1 deutlich weniger geboten hat. Auch ein Paket von Pixar, das zuvor in ProSiebenSat.1-Hand war, ging an RTL.
:arrow: ProSieben ist also mindestens genauso wie alle anderen Sender der ProSiebenSat.1 Group von der momentanen Wirtschaftslage betroffen. Aber eines dürfte doch klar sein: Ressourcen für Stars wie Uri Geller, Heidi Klum und Stefan Raab braucht ProSieben einfach und dafür muss man dann an anderne Ecken gespart werden. Andreas Bartl hat anfangs nicht ohne Grund das Motto "Content ist King-Kong" ausgegeben. Übrigens: Hätte ProSieben seinen bisherigen Standort in Berlin gehabt, hätte zweifelsohne ProSieben nach Unterföhring umziehen müssen und niemand hätte heute über das "ungeliebte Sat.1" (wie von viele Journalisten und intern bei Sat.1 immer die Rede ist) gesprochen.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 17:54
von Fabian
scoob hat geschrieben:Nur einmal ein paar Beispiele, wo bei ProSieben gespart wird: Das Morgenprogramm von ProSieben besteht ausschließlich aus Wiederholungen von alten US-Sitcoms und neuerdings Spielfilmen (wobei da ab und zu auch ein paar Free-TV-Premieren dabei sind). Zuletzt wurde dort sogar eine US-Sitcom als Deutschland-Premiere gezeigt, die schon vor neun Jahren in den USA lief und vor sechs Jahren synchronisiert wurde ("Der Club, der nicht ganz Dichten"). Noch vor wenigen Jahren hätte man solch eine Serie im Archiv "vergammeln" lassen, aber jetzt kann man sich das nicht mehr erlauben. Auch Serien, die schon längst in Vergessenheit gerieten, wurden wieder aus dem Archiv herausgeholt ("Baby Bob", "Raising Dad"). Das sagt schon einiges. Die zunehmenden Wiederholungen der Daytime-Sendungen wurden bereits angesprochen, daher unterlasse ich es, mich in in dieser Hinsicht noch einmal zu wiederholen.
Hier kann ich nicht zustimmen, denn noch vor ein paar Jahren waren am Vormittag ausschließlich Wiederholungen von eigenproduzierten Formaten zu sehen - diese waren kostenlos bzw. senderintern zu regeln. Nun bezieht man Lizenzrechte von amerikanischen TV-Serien.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 18:51
von Happosai-Fan
Ein weiteres Beispiel für Einsparungen ist IMO die Wiederholung von "Axel will's wissen" im Nacht- bzw. Wochenendprogramm.
Andererseits müssen Einsparungen nicht unbedingt Schlechtes mit sich bringen. So bekommt man nun, wie bereits oben gesagt wurde, alte Serien wieder zu sehen, die sonst für immer im Archiv verschwunden wären. Von mir aus mehr davon. Doch leider scheint es im März auch schon wieder vorbei zu sein mit den kurzen US-Serien ...
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 19:39
von XXPlayboyXX
Das mit dem Warnerbros. Paket war so weit ich weiß doch nur ein Gerücht, man hat davon ja nichtsmehr gehört....
dazu denke ich nicht, dass man bei ProSieben an den Blockbustern sparen wird...
dafür sind sie bekannt und damit holen sie ja immer tolle Quoten...
und die haben ja recht viele Verträge...
wenn man sich die Blockbuster im März anschaut...
Fluch der Karibik 1 und 2, Deja vu, Lucky Number Slevin usw...
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mo 23. Feb 2009, 20:18
von scoob
XXPlayboyXX hat geschrieben:Das mit dem Warnerbros. Paket war so weit ich weiß doch nur ein Gerücht, man hat davon ja nichtsmehr gehört....
Bis RTL den Deal offiziell bekannt gibt, kann bis zu einem Jahr vergehen. Der letzte Warner Bros.-Deal zwischen ProSiebenSat.1 und RTL war zunächst auch nur bei amerikanischen Branchenmagazinen zu lesen und erst über einem halben Jahr später gab ProSiebenSat.1 eine Pressemitteilung dazu heraus.
XXPlayboyXX hat geschrieben:dazu denke ich nicht, dass man bei ProSieben an den Blockbustern sparen wird...
dafür sind sie bekannt und damit holen sie ja immer tolle Quoten...
Wollen tuen sie das bestimmt nicht, aber wenn die Konkurrenten deutlich mehr (Geld) bieten, dann kann ProSieben nichts machen (ansonsten hätte man sich das Pixar- und (falls es wirklich stimmt) das Warner Bros.-Paket unter keinen Umständen entgehen lassen).
XXPlayboyXX hat geschrieben:und die haben ja recht viele Verträge...
Verträge laufen irgendwann aus. Die Auswirkungen sind ohnehin frühestens erst ab 2012/2013 zu sehen, wenn alte Verträge nicht erneuert werden können (langjährige Vertragspartner wie Constantin, CBS Paramount und Sony wird man wohl halten können).
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 27. Feb 2009, 18:17
von Happosai-Fan
Also spätestens jetzt, wo "Do it Yourself - S.O.S." wieder ins Programm aufgenommen wird, müsste auch der Letzte merken, dass auch bei ProSieben gespart wird ...
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 27. Feb 2009, 18:40
von simpsons
ProSieben spart sehr wohl, guck dir doch mal die Sendungen Taff, SAM, Galileo oder auch Focus TV an, die Qualität dieser, mehr oder wenig "Magazine", hat stark nachgelassen.
Galileo sendet immer öfter ältere Beiträge, da sieht man kaum noch Neues, oft tritt bei Galileo doch dieser "Das hab ich doch schon mal gesehen"-Effekt auf.
Von der Sonntagsausgabe der Sendung ganz zu schweigen, das hat meist überhaupt nichts mehr mit Wissen zu tun; die Folgen behandelt meist nur Jumbo, und wo er was und wieviel er essen kann.
Die 2. Stunde von SAM ist genauso eine Katastrophe, dort wird meist nur eine Folge von "Lebe deinen Traum" oder "U20" oder der Gleichen gezeigt und noch als SAM verkauft. Die erste Stunde ist - soweit ich das beurteilen kann - noch halbwegs ertragbar, aber die 2. Stunde nur noch eine Zumutung.
Focus TV ist auch nicht das, was es einmal war. Thematisch wird pro Sendung oft nur noch ein Tema behandelt, z.B. Dubai und der Luxus, Zollarbeiter bei ihrer Arbeit etc. Früher wurden pro Folge noch mehrere Themata behandelt, aber jetzt scheint es nur noch eine einzige Reportage; wahrscheinlich haben sie die Beiträge von Kabel1 oder Sat.1 übernommen und senden diese erneut auf ProSieben.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 27. Feb 2009, 20:41
von mario_mendel34
0815boy hat geschrieben:...und zeigt teure samstagabendevents wie beispielsweise "schlag den raab", wo allein schon die gewinnsumme unglaubich hoch ist. bei sat.1 spart man an allen ecken und enden, bei pro 7 hingegen darf man endlos kohle verballernd. wo ist da bitte die gerechtigkeit?
Was ist das denn bitte für ein Ansatz? Sicher, du magst "Schlag den Raab" nicht besonders. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Es kann nicht jeder alles mögen. Fakt ist aber, dass diese Sendung ein Garant für Spitzenquoten ist. Die Gewinnsumme wird durch die Werbeeinnahmen, die Sponsoren und die Anrufe der Zuschauer zur Kandidatenwahl
und zum Gewinnspiel locker wieder eingenommen.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 27. Feb 2009, 21:53
von Familie Tschiep
Die Magazine bei Pro Sieben und sat 1 kann ich kaum ertragen, denn von Journalismus, von guter Recherche, neuen, spannenden Sichtweisen sind sie weit entfernt. Auch leichte Themen kann man originell rüberbringen. Wer wirklich Wissensmagazine sehen will, sollte sich nano auf 3 sat oder Planet Wissen anschauen. Traurig, dass manche glauben, dass so irgendwie Information, das ist allerhöchstens Unterhaltung.
Und sparen beim Programm zahlt sich auf Dauer nie aus. Konserven will niemand sehen.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 27. Feb 2009, 22:26
von XXPlayboyXX
Doch... (siehe Sat.1 Gerichts- und Krimishows)
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Sa 28. Feb 2009, 00:10
von Familie Tschiep
Auf Dauer! Und die Quoten den beiden Richtershow sind schon gefallen, sie hatten einen sehr hohen Marktanteil, da macht man es nicht so viel, wenn man mal 18 % verliert.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Sa 28. Feb 2009, 20:47
von cayoo
simpsons hat geschrieben:ProSieben spart sehr wohl, guck dir doch mal die Sendungen Taff, SAM, Galileo oder auch Focus TV an, die Qualität dieser, mehr oder wenig "Magazine", hat stark nachgelassen
zum glück
muss man diesen müll ja net gucken^^
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: So 1. Mär 2009, 00:46
von simpsons
cayoo hat geschrieben:simpsons hat geschrieben:ProSieben spart sehr wohl, guck dir doch mal die Sendungen Taff, SAM, Galileo oder auch Focus TV an, die Qualität dieser, mehr oder wenig "Magazine", hat stark nachgelassen
zum glück muss man diesen müll ja net gucken^^
Richtig, ich hab früher oft Galileo und ab und zu auch mal Taff gesehen, aber mittlerweile habe ich weder die Zeit noch die Lust diese Sendungen - welche qualitativ sehr stark nachgelassen haben - zu sehen. Da weiß ich mit meiner Zeit Freizeit doch wesentlich besseres anzufangen.

Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Di 3. Mär 2009, 18:36
von Twipsy
Morgen kommen übrigens nicht nur die MA der Radiosender raus, sondern auch die Jahresbilanz von Pro7Sat.1, wo ich mich schon wie ein kleines Kind drauf freue

Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mi 4. Mär 2009, 12:43
von american-way
Pro Sieben-Aktie unter Druck – Indexrauswurf droht
Die Papiere von Pro Sieben Sat.1 Media gehören am Mittwoch zu den wenigen Verlierern im MDax. Händler haben für die Abschläge gleich mehrere Gründe parat. Jetzt droht der Aktie der Rauswurf aus dem Index.
quelle:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/ak ... ht;2187687
Fernsehbranche
Pro Sieben Sat 1 sendet aus der Verlustzone
Seinen Aktionären bereitet Pro Sieben Sat 1 zur Zeit wenig Freude. Der Fenrsehkonzern ist tief in die Verlustzone gerutscht - und streicht die Dividende seiner Stammaktionäre zusammen.
...
Nachdem 2008 bereits 70 Mio. Euro eingespart wurden, sollen dieses Jahr abermals 100 Mio. Euro weniger ausgegeben werden. Einen Ausblick für 2009 gab er nicht. Dafür sei die Lage zu unsicher, sagte er. Am Aktienmarkt wurden die Nachrichten mit Kursverlusten quittiert: Die im MDax gelistete Aktie fiel um 2,4 Prozent zurück auf 1,24 Euro.
quelle:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... ne;2187303
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mi 4. Mär 2009, 16:07
von HalbTV
Ja, es sieht nicht gut aus für den Konzern. Den Verkauf von 9Live haben sie erstmal wieder hinten angestellt. Hat sich wohl kein Käufer zu einem akzeptablen Preis gefunden. Die Investorgruppe dürfte mittlerweile auch im Quadrat springen. Da steht, so weit ich weiß, eine Verlängerung der Kredite für den Kauf von P7S1 in diesem Jahr an. Bei dem miesen Umfeld könnte es passieren, dass es dieses Jahr mal wieder einen billigen Fernsehkonzern zum kaufen gibt. Die Werbeeinnahmen und Spotbuchungen sind auch bei P7S1 nicht mehr reichhaltig in diesem Jahr. Aber dies wurde bereits im RTL Thread zum Thema Werbung bemerkt.
Wo die aber nochmals 100 Mio. einsparen wollen ist mir ein Rätsel. Die Abnahmeverträge laufen schließlich weiter. Die Verbreitung kostet auch weiterhin. Personal wurde schon ordentlich ausgedünnt. Der Umzug von SAT1 dürfte dieses Jahr auch zu keinen Kosteneinsparungen führen. Eher dürften dadurch die Kosten noch steigen. Bliebe nur noch bei eigenen Neuproduktionen weiter zu sparen. Entweder weiter Kosten runter oder ganz darauf verzichten.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Mi 4. Mär 2009, 17:14
von R-Built
Weitere 100 Mio. Euro Einsparung bedeutet für den Sender ProSieben, Sat.1 oder Kabel 1 einen deutlichen Qualitätsverlust, und wie man mit einem noch kleineren Budget "qualitative" Nachrichten senden möchte, ist mir Schleierhaft. ->Ehemaliger führender Nachrichtensender N24 wird diesen Posten an ntv abtreten müssen.
ProSieben erreicht nur noch Marktanteile wie VOX oder geringfügig darüber. Nunja, da ich Sat.1 so gut wie nie anschaue, kann ich nichts darüber berichten, aber auch die x-te Wiederholung einer Gerichtssendung bringt auf Dauer nicht die erwünschte Quote.
Für Kabel 1 sieht es da wohl noch am Besten aus, da sie sowieso immer nur die "Altware" von ProSieben senden, und nur hin und wieder eigene Premieren feiern dürfen, wird es kein Tiefschlag für sie sein.
Nun ja, wäre die Sendergruppe mal lieber doch dem Springerverlag in die Hände gefallen, dann wäre der Aktienwert heute sicherlich bei über 5 Euro gewesen, und Rote Zahlen würde man nicht schreiben.
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Do 5. Mär 2009, 22:03
von cayoo
R-Built hat geschrieben:Nunja, da ich Sat.1 so gut wie nie anschaue, kann ich nichts darüber berichten, aber auch die x-te Wiederholung einer Gerichtssendung bringt auf Dauer nicht die erwünschte Quote.
also ich weiß nicht, ob das wiederholungen sind die da laufen, aber die quoten sind seit langer zeit spitze... ich wüsste nich, warum die jetzt plötzlich einbrechen sollten. den leuten, die das gucken fällt erstens garnicht auf, dass es wiederholungen sind (wenn es wiederholungen sind^^) und zweitens werden die nie erkennen, dass es völlige volksverdummung is,was sie da schauen udn so wird auch kein abschaltimpuls ausgelöst werden...
Re: Warum spart man nie bei Pro 7?
Verfasst: Fr 6. Mär 2009, 01:24
von AlphaOrange
R-Built hat geschrieben:ProSieben erreicht nur noch Marktanteile wie VOX oder geringfügig darüber.
ProSiebens Marktanteil ist mehr als 50% höher als der von VOX. Das kann man wohl kaum als "geringfügig" bezeichnen!