Weitere Seite mit Tonnenweise Originalscirpten (teils auch mehrere Stadien eines Filmdrehbuchs von first bis final draft):
http://www.script-o-rama.com/table.shtml
Zum Schreiben hab ich nie professionelle Software benutzt. Word reicht da aus. Robert McKee (siehe weiter unten) hat dazu mal sehr passend gesagt, dass ein gutes Script, das halbwegs lesbar ist, nie abgelehnt würde, weil Formatierung und Zeilenabstand nicht dem Standard entsprechen. Wer als Lektor einen guten Stoff aus solchen Gründen weglegt macht einen schlechten Job. Schaden kanns natürlich nicht so eine Software zu benutzen. Es muss einem nur klar sein, dass es die Arbeit nur hübscher, aber nicht zwangsläufig besser macht.
An Wettbewerben fällt mir derzeit nur einer ein, aber der ist vielversprechend und offen für neue Talente. Und zwar ist das vom Sehsuechte Festival. Das ist Europas größtes Studentenfilmfestival, das jährlich in Potsdam stattfindet. Bin da die letzten 5-6 Jahre jedes Mal gewesen und was der deutsche und internationale Filmnachwuchs da zeigt ist oft ziemlich stark (frag mich nur, wo das Talent zwischen den Filmhochschulen und den TV Sendern dann verloren geht??)
Im Rahmenprogramm davon gibt es dann auch den Boje Buck Drehbuchpreis.
Vorraussetzung ist nur ein noch unverfilmtes Drehbuch für einen Film von mindestens 45 min Länge. Filmstudent muss man nicht sein und auch keine vorige Reputation aufweisen. Der Preis ist zwar "nur" mit 1500 Euro dotiert, aber wichtiger ist wohl, dass man sein Buch so sehr gut vorstellen kann. Denn die beste Handvoll Bücher wird jedes Jahr im Festivalrahmenprogramm auszugsweise von bekannten Schauspielern oder Synchronsprechern vorgelesen. Und da kannst du schwer von ausgehen, dass im Publikum dieser Veranstaltung viele Redakteure und Talentsucher von Produktionsfirmen sitzen.
Hier ist das Anmeldeformular:
http://2009.sehsuechte.de/pdf/Anmeldefo ... s_2009.pdf
Allerdings ist der Anmeldeschluss für dieses Jahr schon Anfang Februar. Wenn du nicht schon sehr weit bist, wäre das arg knapp.
Ich glaube, irgendwo streunt hier ein User herum, der das schon mal besser erklärt hat.
Ich vermute, dass meinte dann wohl mich
Gute Hilfe für die Entwicklung eines Drehbuchs bieten eine ganze Vielzahl von Büchern zum Thema. Absoluten Einsteigern wird immer gern Syd Field emphohlen, mir ist der aber zu ungenau und teils find ich seine seltsame Brainstorming-Methodik hanebüchen. Für die einfachen Grundlagen trotzdem lesenswert.
Besser ist aber auf jeden Fall Robert McKee's "Story - Die Prinzipien des Drehbuchschreibens" (beide Titel bei Amazon erhältlich). Das ist so im Grunde alles drin und sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene können da immer wieder guten Rat von jemanden finden, der mehrere Jahrzehnte Drehbücher für die Produktionsfirmen gesichtet und beurteilt hat und in den USA sehr populäre Tagungen und Seminare veranstaltet. Wenn du nur ein Buch zu dem Thema kaufen willst, dann nimm das. Manchmal ist er zwar nah dran, ein Prediger zu sein, aber alles was er sagt wird sauber und nachvollziehbar erklärt und meist auch mit Beispielen aus den bekanntesten Filmen belegt.