Bobby hat geschrieben:
Meine Network-Ausbeute (da es evtl. einige interessiert):
Interessant, Bobby.
Hier mein Midseason-Fazit:
Ich schaue für meine Verhältnisse noch erstaunlich viele Neustarts, nachdem ich in den letzten Jahren immer relativ wenig sah. So viele Neustarts wie aktuell sah ich seit 2007 nicht mehr. Interessanterweise traue ich den meisten der neuen Serien aber nicht zu für mehrere Jahre auf meinem Schedule zu bleiben. Einen echten Knaller gibt es für mich unter den Neustarts nämlich nicht.
Drama
Homeland (8,5/10)
Der beste Drama-Neustart mit den besten Schauspielerleistungen. Ganz fesseln tut mich die Show noch nicht und ich bin gegenüber der Zukunft der Serie skeptisch, da es wie ein so limitiertes Format erscheint, aber ich lass mich gerne überraschen.
Sofern das Staffelfinale kein Totalausfall ist, werde ich auch die zweite Staffel schauen.
Revenge (7/10)
Die Überraschung des Jahres? Ich dachte, es würde nur wieder so eine langweilige und schnell abgesetzte ABC-Soap mit hübschen Gesichtern sein, aber die Show funktioniert ausgezeichnet und hat sich nach den ersten 5 Folgen wundervoll entwickelt. Die Beziehungsgeflechte wurden komplizierter, das Rache-der-Woche-Schema wurde vernachlässigt und die Serie versucht weder anspruchsvoll sein noch übertreibt es sie mit Soap-Elementen. Definitiv ein Guilty Pleasure, aber so solide und ansprechend umgesetzt, dass man sich nicht unbedingt dafür schämen muss.
Zumindest die erste Staffel wird zu Ende geschaut.
The Secret Circle (6,5/10)
Eigentlich dachte ich, dass ich aus der Zielgruppe für Teen-Mystery-Shows draußen wäre, aber anscheinend nicht. Ich finde die Serie sehr unterhaltsam und erfreulich ist für eine CW-Serie auch, dass sie nicht mit so penetranter Musikuntermalung ausgestattet ist. Die Serie mag nichts besonders sein und leidet auch ein bisschen darunter, dass es außer Faye keine wirklichen charismatischen Schauspieler in der Serie gibt, aber innerhalb ihrer Grenzen und Zielsetzungen funktioniert die Serie relativ gut.
Ich werde wohl zumindest die Staffel noch zuende schauen.
Once Upon A Time (6/10)
Ich dachte, dass ich die Serie nicht mögen würde, aber sie ist überraschend unterhaltsam, wenn auch teilweise ein bisschen langweilig, dennoch die perfekte Unterhaltung für einen langweiligen Wochenendnachmittag. Allerdings besteht bei der Serie trotzdem die Möglichkeit, dass sie schnell eintönig wird,
weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich die ganze Staffel durchhalte.
American Horror Story (6/10)
Problem bei American Horror Story ist für mich, dass ich einen Großteil der Figuren nicht leiden kann und mir die Serie auch einfach ein bisschen zu überdreht ist. Unterhalten tut es mich schon jede Woche, auch wenn ich von den Figuren ein wenig genervt bin. Allerdings finde ich schon, dass man schon merkt, dass Ryan Murphy für die Serie einfach Ideen an die Wand klatscht, von denen er begeistert ist und nicht unbedingt bemüht ist, Sinn aus der Mythologie oder dem Verhalten/Handeln der Charaktere zu machen.
Staffel wird bis zum Ende geschaut, darüber hinaus habe ich keine Ahnung.
Ringer (2/10)
Absolut hirnrissig geschrieben. Auf der einen Seite versucht die Serie ein ernstzunehmendes Charakter-Drama zu sein, was sie aber nicht ist, weil die Figuren durch den Plot bestimmt werden und nicht der Plot durch die Figuren. Auf der anderen Seite will die Serie ein Thriller/Soap sein, aber dafür ist sie zu langweilig und unspannend. Die Storylines sind bescheuert, die Schauspieler können auch nicht viel mit ihren eindimensionalen und dümmlichen Figuren rausholen. Eine echte Enttäuschung und selbst SMG wird mich nicht mehr lange bei der Stange halten.
Heißer Absetzungskandidat.
Comedy
Enlightened (10/10)
Mein liebster neuer Serienstart. Bringt mich jede Woche zum Schmunzeln, Nachdenken und Weinen. Wäre eine Schande, wenn die Serie abgesetzt wird.
Weitere Staffeln werden definitiv geschaut.
Up All Night (8/10)
Meine liebste neue Network-Comedy. Eher zu Schmunzeln als zum Lachen, aber dafür gibt es sympathische Schauspieler/Charaktere sowie lebensnahe Situationen, mit denen sich jeder Zuschauer identifizieren können sollte. Ich mag es, dass die Serie witzig sein kann ohne es zu übertreiben und das dabei Momente sein können, die auch im echten Leben passieren können.
Die Serie wird zumindest bis zum Ende der ersten Staffel geschaut.
New Girl (7/10)
Hat seit der Pilotfolge deutlich an Profil gewonnen und die Schauspieler und Autoren spielen sich langsam ein und finden heraus, was funktioniert und was nicht funktioniert. Das ist eine der Shows, bei der ich ziemlich optimistisch bin, dass eine Steigerung in der Qualität möglich ist.
Die Serie wird zumindest bis zum Ende der Staffel geschaut.
Suburgatory (6/10)
Sollte eigentlich meine neue Lieblingscomedy werden, bisher lässt mich die Serie aber eher kalt, weil sie zu überdreht und zu oberflächlich ist und man auch noch nicht herausgefunden hat, in welcher Konstellation die Figuren funktionieren. Der nervige Score im Hintergrund leistet sein übriges.
Wenn sich nichts verbessert, dann bin ich mir nicht sicher, ob ich es durch die ganze Staffel schaffe.
Two Broke Girls (3,5/10)
Absetzungskandidat! Im Gegensatz zu anderen lache ich weder noch schmunzel ich über die "Witze". Der Humor der Serie ist mir einfach viel zu flach, die Nebenfiguren zu überflüssig. Die Beziehung und die Chemie der zwei Mädels hält mich noch bei der Stange, aber wenn es zum Neujahr keine Verbesserungen gibt, dann ist das wohl die erste Serie im neuen Jahr, die ich ganz absetze.